DE2046695C - Stempel - Google Patents
StempelInfo
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- DE2046695C DE2046695C DE2046695C DE 2046695 C DE2046695 C DE 2046695C DE 2046695 C DE2046695 C DE 2046695C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stempel, bei dem Druckstöcke in Druckstockhalterungen angeordnet
sind, welche in einen Samrnelrahmen einsetzbar sind, der an einem einen Stempelgriff aufweisenden
Oberteil mittels mindestens einer Rastverbindiing lösbar befestigbar ist.
Derartige Stempel mit auswechselbaren Buchsfaben bzw. Druckstöcken sind bekannt. Diese bekannten
Stempel bereiten jedoch beim Austausch der Buchstaben viel Mühe und schließen eine Verschmutzung
der Hände, Finger usw. während des Austausches mit Stempelfarbe, die sich auf den
Druckstöcken abgesetzt hat, nicht aus, da die Druckstöcke einzeln im Sammelrahmen angeordnet und mit
Hilfe von ihnen getrennten Abstandsleisten und Zwischenstücken in dem Sammelrahmen mit den jeweils
,gewünschten Abständen festgelegt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuen Stempel zu schaffen, bei aera die erwähnten Nachteile nicht
auftreten, bei dem also der gewünschte Druckstockwechst
leicht und ohne die Gefahr einer Beschmutzung mit Stempelfarbe durchgeführt w srden kann.
Diese Aufgäbe ist bei einem Stempel der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß jede Druckstockhalterung als in sich geschlossener Druckstockrahmen ausgebildet ist, der an seinen
oberen Kanten entgegengerichtete flanschähnliche Vorsprünge aufweist und in dem mindestens ein
Druckstock so festhaltbar angeordnet ist, daß dessen erhabene Typenüäche geringfügig unter die Bodenöffnung
des Druckstoekrahmens vorspringt, daß eine zweckentsprechende Anzahl der Druckstockrahmen
in dem Samrneirahmcn derart zusaniniengeiaSi
ist, daß die flanschähnlichen Vorsprünge an der oberen Öffnungskante des Sammelrahmens zur Anlage
50
55 kommen, und duß der Sammelrahmen mi*, dem als
Hüllrahmen ausgebildeten Oberteil mittels Rastverbindungen, die aus Wülsten an den Innenseiten des
HüHrahmen!, und entsprechenden Nuten an den Außenseiten des Sammelrahmens bestehen, verbinden
Vorteil ist hierbei, daß der Druckstockwechsel durch einfaches Trennen des Sammelrahmens von
dem HüHrahmen möglich ist, in dem der erstgenannte lösbar angebracht ist, wonach der oder die Druckstöcke
nach oben abgehoben werden können, wodurch der bzw. die Druckstockrahmen zusammen mit
den Druckstöcken von dem Sammelrahmen .abgenommen werden können. Ein Vorteil ist besonders
darin zu sehen, daß es beim Austauschvorgang nicht notwendig ist, wie bei den bekannten Stempeln die
Druckstöcke mit den Fingern unmittelbar zu ergreifen, so daß keine Gefahr besteht, sich die Finger zu
beschmutzen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß in einem Stempel mit mehreren Druckstockrahmen,
die nebeneinander in dem Sammelrahmen angeordnet sind und in denen die Diuckstöcke jedes Druckstoekrahmens
vollkommen von denjenigen in anderen Rahmen getrennt sind, mehrfarbige Abdrucke möglich sind.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nähei erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht
des erfindungsgemäßen Stempels,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Stempels und
F i g. 3 eine teilweise geschnittene perspektivische
Darstellung in auseinandergezogener Anordnung der Stempelvorrichtung.
In der Zeichnung bezeichnet die Zifferl eine flanschähnliche
Ausstülpung an den oberen Kanten des Druckstoekrahmens 3. Mit 2 sind die im Rahmen 3
untergebrachten Druckstöcke bezeichnet. Die Dnickstöcke 2 sind darin derart untergebracht, daß die erhabene
Typendruckfläche 2' geringfügig unier der Bodenöffnung des Rahmens vorspringt. Die Ziffer 4
bezeichnet einen Sammelrahmen, der dazu bestimmt ist, eins angemessene Anzahl der Rahmeu3 derart
zusammenzuhalten, daß die flanschähnlichen Ausstülpungen 1 an der oberen Öffnungskante des Sammelrahmens
zurückgehalten oder versperrt sind. Die Ziffer 5 bezeichnet ein Griffstück. Mit der Ziffer 6 ist
ein HüHrahmen bezeichnet, an dem das Griffstück 5 befestigt ist und in dem der Sammelrahmen 4 abnehmbar
angebracht ist.
Mit der Ziffer 7 wird in der Zeichnung auf wunschgemäß angebrachte Teile an den oberen Öffnungskanten
des Sammelrahmens 4 hingewiesen, um dessen Eingriff mit den flanschähnlichen Ausstülpungen
1 zu sichern. Die Ziffer 8 bezeichnet Abdeckplatten, deren jede längliche farbeführende Schlitze 9
aufweist und wie gewünscht an den oberen Öffnungskanten des Sammelrahmens 4 vorgesehen sind. Die
Kissen 10 sind mit Farbe getränkt, aus lockerem Material, wie z.B.Polyvinylharz,hergestellt und entsprechend der Notwendigkeit an den Oberseiten der
Druckstöcke 2 befestigt. Die Ziffer 11 weist auf Kupplungsnuten hin, die der Länge nach in den Seitenwänden
des Sammeirahmens 4 ausgebildet sind. Mit der Ziffer 12 sind Wülste bezeichnet, die der
Länge nach an den Seitenwänden des Hüllrahmens 6 derart ausgebildet sind, daß sie mit den Nuten 11 im
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Eingriff stellen, wer», die Teile zusammengesetzt
werden. Em VerbindungGrahmcn 13 aus Meta!! ist
dazu bestimmt, den HUllrahmeno und das Griffstück
5 zu verbinden. Ein Schutzrahtnen 14, der beispielsweise aus Polyacctalbarz hergestellt ist, ist um
den HUIIrahmen angeordnet »inU dient dazu, für gewöhnlich
eine Berührung zwischen der Typendruckfluche 2' des Druckstocks 2 und dem zu bedruckenden
Papier zufolge von Federn IS zu verhindern. Eine durchsichtige Platte 16 au* Kunstharz ist auf
der oberen Hälfte S' des Griffstücks E befestigt und dient dazu, ein als Anzeigeplatte ausgebildetes Einsteckteil
in der Spitze der oberen Hälfte 5' des Griffstücks 5 zu überdecken.
Beim Gebrauch der Vorrichtung ergreift der Be- ι*
nutzer das Griffstück 5 des Hüllrahmens 6 und drückt den Stempel gegen ein Blatt Papier oder anderes
Material, wodurch die Druckstöcke 2, deren erhabene Typendruckflächen 2' geringfügig unter der
Bodenöffnung' des Druckstockrahmens 3 hervorra- ao gen, ihre flanschähnlichen Ausstülpungen 1 mittels
der oberen Öffnungskanten des Sammelrahmens 4 gesichert haben, um die Typendruckflächen 2' auf
die gleiche Horizontalebene auszurichten. Hierdurch wird eine Arbeitsweise eines stets fehlerfreien und
sachgemäßen Stempels ermöglicht.
Wenn es gewünscht wird, die Druckstöcke 2 auszutauschen, wird zuerst der Sammelrahmen 4 von
dem Hüllrahmen 6 getrennt, in dem der Sammelrahr ahmen 4 abnehmbar angebracht ist, während die
flanschähnlichen Ausstülpungen 1 in gesicherter Lage mit den oberen Öffnungskanten des SömmeSnilimens4
gehalten werden, Hierauf wird ein Dnickstockrahmen
3 oder werden deren mehrere, der bzw,
die in dem Sammeirahmen zusammengefaßt ist bzw, sind, hochgezogen, um hierdurch den bzw, die
Druckstockrahmen zusammen mit dem Druckstock
bzw. den Druckstöcken aus dem Sammeirahmen 4 herauszuheben. Anschließend wird der neue Druckstockrahmen
oder werden deren mehrere mit den zuvor eingelegten gewünschten Druckstöcken in den
Sammelrahmen 4 eingesetzt. Der Satnmelrahrnen 4
wird schließlich wieder in den Hüllrahmen 6 eingepaßt, womit der Austausch Vorgang abgeschlossen
wird.
Da es der Benutzer nicht nötig hat, wahrend des Austauschens die Druckstöcke 2 mit seinen Fingern
zu greifen oder zu berühren, ist nicht zu befürchten, daß die Finger, Hände usw. des Benutzers mit auf
den Druckstöcken 2 befindlicher Stempelfarbe beschmutzt werden. Wenn gemäß der Erfindung jeder
Druckstock 2 aus poröser Preßmasse mit durchgehenden Luftspeichern — wie ζ Β. porösem Gummi
oder porösem Kunstharz — besteht und mit Stempelfarbe getränkt ist, ist das Vorbereiten eines besonderen
Stempelkissens wirkungsvoll vermieden. Wenn mehrere Druckstockrahmen 3 in dem Sammeirahmen
4 nebeneinander angeordnet sind, so ist der Druckstock in dem zugehörigen Druckstockrahmen 3
von denjenigen in anderen Rahmen vollkommen abgetrennt, so daß es möglich ist, saubere, mehrfarbige
Abdrucke zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Stempel, bei dem Druckstöcke in Druckstockhalterungen angeordnet sind, welche in einen Sammelrahmen cinsetzbar sind, der an einem einen Stempelgriff aufweisenden Oberteil mittels mindestens einer Rastverbindung lösbar befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Druckstockhalterung als in sich geschlossener Druckstockrahmen (3) ausgebildet ist, der an seinen oberen Kanten entgegengerichtet flanschähnliche Vorsprünge (1) aufweist und in dem mindestens ein Druckstock (Z) so festhaltbar angeordnet ist, daß dessen erhabene Typenfläche ;:(2') geringfügig unter die Bodenöffnung des "ί Druckstoekrahmens vorspringt, daß eine zweckentsprechende Anzahl der Druckstockrahmen (3) in dem Sammelrahmen (4) derart zusammengefaßt ist, daß die flanschähnlichen Vorsprünge (I) an der oberen Öffnungskante des Sammelrahmens zur Anlage kommen, und daß der Sammelrahmen mit dem als Hüllrahmen (6) ausgebildeten Oberteil mittels Rastverbindungen, die aus Wulsten (12) an den Innenseiten des Hüllrah- «5* mens und entsprechenden Nuten (11) an den Außenseiten des Sammelrahmens bestehen, verbindbar ist.
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