[go: up one dir, main page]

DE204592C - - Google Patents

Info

Publication number
DE204592C
DE204592C DENDAT204592D DE204592DA DE204592C DE 204592 C DE204592 C DE 204592C DE NDAT204592 D DENDAT204592 D DE NDAT204592D DE 204592D A DE204592D A DE 204592DA DE 204592 C DE204592 C DE 204592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trigger
mainspring
safety
lock
safety device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT204592D
Other languages
English (en)
Publication of DE204592C publication Critical patent/DE204592C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/20Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock
    • F41A17/22Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock acting on the trigger
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/74Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin
    • F41A17/82Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin trigger-operated, i.e. the movement of the trigger bringing a hammer safety into inoperative position during firing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204592 KLASSE 72 a. GRUPPE
Sicherungsvorrichtung für Handfeuerwaffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung, vorzugsweise für Jagdgewehre, wobei eine an sich bekannte Schlagfedersperre in neuer Verbindung mit den Abzügen eine besondere Sicherung in dem Maße herbeiführt, daß bei gespanntem Schloß am schußfertig gehaltenen Gewehr kein durch zufällige Ursachen (Erschütterung, Schlag oder Fall) bedingtes Abfeuern vorkommen kann. Es sind
ίο sowohl Abzug- wie Schlagfedersicherungen bekannt, die entweder durch ein willkürlich einstellbares Organ (für Feuer- und Sicherstellung) oder durch selbsttätige Entsicherungsmittel (bei Schulteranschlaglage oder Umfassen des Kolbenhalses) wirken. Mit der Neuerung wird dagegen bezweckt, das vollständige Entsichern mit Freigabe der Schlagfederbewegung erst im Augenblicke des Abziehens am Abzüge — für den Schützen unmerkbar — stattfinden zu lassen, so daß selbst dann, wenn jene gewöhnliche Abzugsicherung außer Wirkung gesetzt ist und das Gewehr mit gespannten Schlagfedern in völliger Abfeuerungsbereitschaft gehalten wird, eine ergänzende Sicherung bis eben zum Zeitpunkt des wirksamen Abziehens aufrechterhalten bleibt.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der neuen Sicherungsvorrichtung in Verbindung mit einem Jagdgewehr bekannter Konstruktion dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform, nach der die Waffe mit selbsttätiger Abzugsperre versehen ist, und zwar in der abfeuerungsbereiten, jedoch gesicherten Spannlage (Fig. i) und in der Stellung nach dem Abfeuerungsvorgange (Fig. 2). Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der eine willkürlich auf Sicherstellung oder Freistellung einstellbare Abzugsicherung mitwirkt. Fig. 4 stellt in Oberansicht die bewegliche Zunge dar, die den Hauptteil der (an sich bekannten) Abzugsicherung bildet.
Ohne Anwendung einer Abzugsicherung oder sonstigen mechanischen Sicherung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung ebenfalls benutzbar, jedoch bildet sie in Gemeinschaft mit einer solchen eine vorteilhafte Ergänzungssicherung. ■
Als Abzugsicherung ist nach den Figuren der Zeichnung die bekannte angenommen, bei welcher eine längsverschiebbare Zunge 2 (Fig. 1 bis 3) in der Sicherungslage, z. B. nach Fig. 2, die Bewegung der Abzüge 1 und 2 hindert, indem ihr vorderes Stück sich über den Abzugnasen η einstellt. Erst bei Verschiebung in die zweite (Entsicherungs-) Lage (Fig. 1) gibt die Zunge ζ durch Ausschnitte c den Abzugnasen η den zu ihrem Anheben erforderlichen Spielraum. Nach der Ausführungsform Fig. ι und 2 findet eine selbsttätige Aus- und Einrückung dieser Abzugsicherung in bekannter Weise durch ein Druckstück d statt, welches beim gehörigen Umfassen des Kolbenhalses von der Hand des Schützen einwärts gedrückt wird, sonst aber in die Sicherungsstellung (Fig. 2) von selbst vorfedert. Die Abzugsicherung bleibt also so lange in Wirkung, bis der Schütze die Hand an das betreffende Druckstück d, dieses einwärts
drückend, angelegt hat. Trotz dieser Sicherung ist nun. doch noch ein vorzeitiges Abschnellen der Schlagfeder und Abfeuern durch irgendwelche Zufälligkeiten möglich.
Als Sicherung hiergegen wirkt die neue Schlagfedersperre, bei welcher die Entsicherungsbewegung mit dem ersten Teil der Abzugbewegung zusammenfällt.
Über den Schlagfedern / ist in bekannter
id Weise ein Rahmen r angebracht, der als Sperrbrücke bezeichnet werden soll. Die den beiden Schlagstücken (für den rechten und den linken Lauf) zugehörigen Schlagfedern / haben in dem Ausschnitt unterhalb der Sperrbrücke ihren Schwingungsspielraum; wenn sie gespannt sind, nehmen sie die untere Lage ein (Fig. 1), so daß oberhalb ein Stück der Rahmenöffnung freibleibt. In diesem lagert, über dem Rücken der Schlagfeder verschiebbar, ein mit einem keilförmigen Endteil k versehenes Sperrglied g, welches rückwärtig mit einem Hebel h verbunden ist, der unter Federwirkung so steht, daß er die Teile in der in Fig. 1 gezeichneten Sicherungslage zu halten strebt. Die Abzüge 1 und 2 haben je einen Ansatz i, der unter eine Nase / des Hebels h greift. Ist das Gewehr in gespanntem und sind die Abzüge durch die Zunge ζ in entsichertem Zustande (Fig. 1), so hindert einstweilen das unterhalb der Brücke r befindliche keilförmige Sperrstück k jede Entspannungsbewegung der Schlagfeder f. Erst wenn der Abzug mit dem Finger durchgezogen wird, findet im ersten Teil der Bewegung durch Zusammenwirken der Teile i j h ein Rückwärtsgleiten des Sperrgliedes g statt, so daß das Keilstück k unterhalb der Sperrbrücke r fortgezogen wird und die Schlagfeder f Spielraum zum Abschnellen erhält. Die weitere Abzugbewegung bewirkt dann in unmittelbarer Folge dieses Entsicherungs Vorganges vermöge der bekannten Einrichtung die Auslösung der Abzugstange und das Abfeuern. Selbst eine kurze Anfangsbewegung des Abzuges bedingt nicht sogleich das Abfeuern, da eben diese Anfangsbewegung der Entsicherung dient. Damit das Glied g nicht lose hängt und für den Wiedereingriff unterhalb r in Bereitschaft bleibt, ist am Stirnende des Keilstücks k eine Lippe χ angebracht, die auch bei zurückgezogener Lage des Sperrgliedes g unter der Brücke r liegt.
Das Sperrglied g ist nach dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als den beiden benachharten-Federn / und Abzügen 1, 2 gemeinschaftlich zugehörig angenommen; es kann aber auch die aus dem Sperrglied g, Hebel h nebst Sicherungsfeder bestehende Vorrichtung für jede Schlagfeder f besonders angeordnet werden, so daß die Sicherstellung für jeden Abzug bis zum Beginn seiner Bewegung aufrechterhalten wird. Bei Jagdgewehren pflegt man nach dem Abfeuern eines Laufes, wenn nicht der Schuß aus dem anderen unmittelbar ■ darauf folgt, das Laden mit neuer Patrone sogleich vorzunehmen, so daß die Sicherungseinrichtung mit einem Sperrglied g genügt. Beim Laden spannen sich die Schlagfedern// und lassen das Keilstück k wieder in die Sperrlage (Fig. 1) treten.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich dadurch von der ersten, daß statt der mittels Druckstücks d selbsttätig wirkenden Abzugsicherung eine gewöhnliche Schiebersicherung s angewendet ist. "In den beiden durch die Schnappfeder q bestimmten Schieberlagen hält der mit dem Schieber s verbundene Hebel φ die Zunge ζ entweder in der gesicherten oder entsicherten Lage (Fig. 3). Trotz der am Schieber s vorgenommenen Entsiche"-rung bleibt, wenn die Schlagfedern f gespannt sind, die durch die Teile h g k hergerichtete Schlagfedersicherung so lange in Wirkung, bis einer der Abzüge eine wirksame Anfangsbewegung erfährt.
Die mit dem Abziehen auf kurzem Wege entgegen schwacher Federkraft vollendete Entsicherung erschwert das Abziehen in keiner Weise, und der Vorgang der Entsicherung bleibt dem Schützen unfühlbar.

Claims (2)

. Patent-AnsPKÜcii 1·::
1. Sicherungsvorrichtung für Handfeuerwaffen, bei welcher die Schlagfeder gegen Abschnellen durch eine Schlagfedersperre gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise durch Federwirkung seine Sperrlage einnehmende Schlagfedersperrglied (g) durch den Abzug bei dessen Anfangsbewegung außer Eingriff mit der Schlagfeder gebracht wird, so daß diese abschnellen kann.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das Schlagfedersperrglied (g) in bekannter Weise ein · federbelasteter Hebel (h) angelenkt ist, auf den die Abzugplatte (i) einwirkt, welche selbst. durch eine bekannte Abzugsperre gesichert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT204592D Active DE204592C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE204592C true DE204592C (de)

Family

ID=466905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT204592D Active DE204592C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE204592C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2133551A1 (de) Sicherungsvorrichtung fur den Schlag bolzen von Handfeuerwaffen
DE1208221B (de) Verschlussspanneinrichtung fuer automatische und halbautomatische Feuerwaffen
DE204592C (de)
DE226069C (de) Sperrvorrichtung an selbsttätigen Feuerwaffen
DE579528C (de) Schnellfeuerpistole
DE605729C (de) Handfeuerwaffe mit Spannabzug
DE218285C (de)
DE225891C (de)
DE518372C (de) Selbstladepistole
DE729379C (de) Sicherungsschieber an Luftgewehren und Luftpistolen
DE574915C (de) Abziehvorrichtung fuer selbsttaetige Waffen
DE504711C (de) Abfeuerungs- und Sicherungseinrichtung fuer Jagdgewehre
DE722332C (de) Selbstladewaffe, insbesondere Selbstladepistole mit einer Entspannungssicherung
DE634577C (de) Selbstladepistole
DE734985C (de) Selbstladepistole mit Spannabzug
DE308932C (de)
DE512310C (de) Selbstladewaffe
AT111629B (de) Schloßeinrichtung für selbsttätige Handfeuerwaffen.
AT41261B (de) Feststellbare Sicherung für Feuerwaffen insbesondere selbsttätige Feuerwaffen.
DE619282C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit verriegeltem Verschluss
DE596182C (de) Sicherung fuer Schusswaffen mit laengsbeweglichem Verschlussstueck
CH651130A5 (de) Sicherungsvorrichtung fuer pistolen.
DE299719C (de)
DE809048C (de) Einabzug fuer mehrlaeufige Jagdgewehre
AT42183B (de) Selbsttätige Sicherung für Feuerwaffen.