DE2045114A1 - Verfahren zur Herstellung von Datensätzen fur numerische Steuerungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Datensätzen fur numerische SteuerungenInfo
- Publication number
- DE2045114A1 DE2045114A1 DE19702045114 DE2045114A DE2045114A1 DE 2045114 A1 DE2045114 A1 DE 2045114A1 DE 19702045114 DE19702045114 DE 19702045114 DE 2045114 A DE2045114 A DE 2045114A DE 2045114 A1 DE2045114 A1 DE 2045114A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- data
- coordinates
- probe
- points
- distance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/42—Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine
- G05B19/4202—Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine preparation of the programme medium using a drawing, a model
- G05B19/4207—Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine preparation of the programme medium using a drawing, a model in which a model is traced or scanned and corresponding data recorded
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B2219/00—Program-control systems
- G05B2219/30—Nc systems
- G05B2219/34—Director, elements to supervisory
- G05B2219/34101—Data compression, look ahead segment calculation, max segment lenght
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
- Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
- Numerical Control (AREA)
Description
DipUng. H. Haudc
Dip». Ph^s. W. Schmilz
Tal. 53805«
The Bendix Corporation
Executive Offices
Bendix Center
Bendix Center
Southfield, Michigan H8o75/USA 9. Sept. 197o
Anwaltsakte M-I322
Verfahren zur Herstellung von Datensätzen für numerische Steuerungen
j Die Erfindung betrifft numerische Steuerungen, insbesondere ein j Verfahren zur Herstellung von Aufzeichnungen bzw. Datensätzen
für eine numerische Steuerung mit Daten zur Beschreibung des Umrisses einer Oberfläche mit einem vorgegebenen Genauigkeitsgrad.
Der hier verwendete Begriff "numerische Steuerung" gilt für die
Steuerung der Arbeitsgänge einer Maschine durch vorbereitete Aufzeichnungen
(Datensätze), welche die Informationen für die erforderlichen bzw. gewünschten Maschinenfunktionen infkodierter Form,
enthalten. Ein Beispiel für eine numerische Steuerung besteht j in der Anweisung an eine Fräsmaschine, eine gewünschte Obefrflächenf
gestalt mit Hilfe eines Lochstreifens zu kopieren, der die Be- :
Schreibung der Gestalt in kodierter Form enthält. Dieser Lochstreifen wird gewöhnlich durch Abtasten einer Modellfläche aufbereitet,
um die Koordinatendaten zu gewinnen und diese Daten in j kodierter Form auf dem Lochstreifen unterzubringen.
109812/12S1 - 2 -
.._ __ _ 20451U
In dem vorstehend beschriebenen Beispiel besitzt die Fräsmaschine
gewöhnlich ein Werkzeug, dessen Stellung relativ zum Werkstück
jedesmal neu eingestellt wird, wenn die Daten für einen neuen
gewöhnlich ein Werkzeug, dessen Stellung relativ zum Werkstück
jedesmal neu eingestellt wird, wenn die Daten für einen neuen
Koordinatensatz von den Steuerungsaufzeichnungen (dem Lochstreif en;)
j ausgelesen werden. Dementsprechend hängt die Genauigkeit, mit :
welcher der Weg der Werkzeugmaschine die originale Modellfläche ,
annähert, von der Genauigkeit und der Menge der während des Abtastvorganges in der Steuerungsaufzeichnung gespeicherten Daten
ab. Angenommen, die Werkzeugmaschine werde längs einer Achse mit , einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit verfahren, so
verlangt ein genaues Kopieren einer Oberfläche mit vielen oder
starken Konturen, d.h. mit kleinen Kurvenradien, daß die neuen ! Koordinatendaten der Maschine mit hoher Geschwindigkeit zugeführt
ab. Angenommen, die Werkzeugmaschine werde längs einer Achse mit , einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit verfahren, so
verlangt ein genaues Kopieren einer Oberfläche mit vielen oder
starken Konturen, d.h. mit kleinen Kurvenradien, daß die neuen ! Koordinatendaten der Maschine mit hoher Geschwindigkeit zugeführt
werden. Diese Bedingung kann durch eine hohe Datenabtastfrequenz ,
während des ursprünglichen Abtastvorganges erfüllt werden. Eine j Modellfläche kann Flächen mit sich sowohl schnell als auch langsam1
ändernder Oberflächengestalt besitzen. Somit muß eine konstante
Datenabtastfrequenz gewöhnlich mit Bezug auf eine Fläche mit
sich schnell ändernder Oberflächengestalt festgelegt werden, da j die Festlegung der Abtastgeschwindigkeit oder -frequenz in bezug ; auf eine Fläche mit sich allmählich ändernder Oberflächengestalt
notwendigerweise einen Genauigkeitsverlust für die Fläche mit sichj schnell ändernder Oberflächengestalt ergeben würde. Jedoch bringt ■ die Einstellung einer hohen Abtastfrequenz gewöhnlich eine Ab- ■ tastung von mehr Daten mit sich, als zum Kopieren einer verhältnismäßig ebenen Oberfläche mit einem vorgegebenen Genauigkeitsgrad
Datenabtastfrequenz gewöhnlich mit Bezug auf eine Fläche mit
sich schnell ändernder Oberflächengestalt festgelegt werden, da j die Festlegung der Abtastgeschwindigkeit oder -frequenz in bezug ; auf eine Fläche mit sich allmählich ändernder Oberflächengestalt
notwendigerweise einen Genauigkeitsverlust für die Fläche mit sichj schnell ändernder Oberflächengestalt ergeben würde. Jedoch bringt ■ die Einstellung einer hohen Abtastfrequenz gewöhnlich eine Ab- ■ tastung von mehr Daten mit sich, als zum Kopieren einer verhältnismäßig ebenen Oberfläche mit einem vorgegebenen Genauigkeitsgrad
erforderlich wäre, wobei die Aufzeichnung bzw. Unterlage für ciie :
i Steuerung unnötig lang werden würde.
109812/1261
31145114
Ein Weg, zur Herstellung von unnötig langen Steuerungsaufzeichnungen
besteht darin, die Abtastfrequenz in Abhängigkeit von der Oberflächengestalt, d.h. von der Konturstärke der Modellfläche
zu ändern. Dieses Verfahren erfordert die Verwendung von geschwindigkeits- bzw. frequenzabhängigen Steuereinrichtungen in der Abtas
anlage, welche die Kosten und die Auslegung der Anlage beträchtlich
erhöhen und komplizieren können.
Erfindungsgemäß werden Aufzeichnungen für die numerische Steuerung
von minimaler Länge aufbereitet, so daß stets eine Modellfläche mit einem vorgegebenen Genauigkeitsgrad beschrieben wird» ohne
daß eine Änderung der Abtastfrequenz in Abhängigkeit von der Oberflächengestalt
erforderlich wäre. Im allgemeinen wird dies mit Hilfe eines Verfahrens erreicht, bei welchen eine Modellfläche
zur Gewinnung von Daten abgetastet wird, welche die Koordinaten einer Sonde oder eines Tasters darstellen, der über eine Anzahl
von in Abständen zueinander auf der Fläche verteilten Punkten fährt, wobei durch Beibehaltung einer Genauigkeitsnorm die so gewonnenen
Daten'dadurch optimiert werden, daß die Notwendigkeit
für jeden einen Punkt bestimmenden Koordinatensatz wirksam festgelegt wird, und nur solche Koordinaten für die Bestimmung eines
Punktes auf die Steuerungsaufzeichnung übertragen werden, die effektiv gebraucht werden.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen ;
Verfahrens werden drei AbheenkooPdinaten an vorgegebenen Reinheit-^
liehen Zuwachsabschnitten» des Sondenwegs im Rahmen eines vorgegebenen Koordinatensystems abgetastet und durch Vergleich des
Abstandes zwischen einem Punkt und einer sich zwischen zwei
-4-03812/12S1 - ·* -
2OA5.. 1..14 ._.
_ I4 _
umgebenden Punkten erstreckenden Sehne mit einem Bezugsabstand optimiert werden, und dann auf einen Anfangspunkt der Steuerungsaufzeichnung übertragen werden, wobei nur solche Punkte übertragen
werden, die mindestens im Bezugsabständ von der Sehne liegen.
Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren teilweise oder völlig unter [
Verwendung herkömmlicher Abtast- und Meßgeräte und Verfahren von j
Hand durchgeführt werden kann, wird es vorzugsweise und zweck- '
mäßigerweise unter Verwendung handelsüblicher Abtast-Digitalumsetzi-Rechen- und Bandlochgeräte verwirklicht. j
Die Erfindung ist nachstehend näher erläutert. Alle in der Beschrejibung
enthaltenen Merkmale und Maßnahmen können von erfindungs- j
i wesentlicher Bedeutung sein. In den Zeichnungen ist:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Einrichtung zur Durchführung des erfindungs gemäßen Verfahrens,
Fig. 2 das Diagramm einer Modellfläche zur Darstellung des Ver- | fahrens der Koordinatenaufzeichnung,
Fig. 3 das Diagramm einer Modellfläche in vergrößertem Maßstab zur Darstellung des Verfahrens der Datenoptimierung,
Fig. k ebenfalls das Diagramm einer Modellfläche in vergrößertem
Maßstab zur Darstellung des Verfahrens der Datenoptimierung,
Fig. 5 ein Blockschaltbild der bevorzugten Einrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens, 5
- 1 OSB 12/
_: ___ _ _._ 20451J4_
Fig. 6 die perspektivische Ansicht einer Modellfläche zur Darstellung
des Abtastverfahrens,
Fig. 7 ein Flußdiagramm oder Durchlaufplan für die Vorbereitung
bzw. Abstimmung einer mechanischen Anlage zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
In Fig. 1 ist das Ausführungsbeispiel einer Anlage zur Durchführung,
des erfindungsgemäßen Verfahrens gezeigt, welche das Abtast- und Digitalumsetzgerät Io mit der Sonde bzw. dem Taster 12 enthält,
welche mit der Oberflächengestalt 14 des Modellteils 16 in Berührung steht. Das Gerät Io besitzt ein Bett 18 zur Aufnahme
des Modells 16 in einer Bezugsstellung, wodurch eine Gruppe oder
ein Satz von zueinander lotrechten Koordinatenachsen X, Y und Z
errichtet wird, die als Bezugsachsen für die Koordinaten der abzutastenden
und zu messenden Oberfläche 14 dienen.
Das Abtast- und Digitalumsetzgerät Io besitzt einen Schlitten zur
Bewegung der Sonde 12 in drei Achsen relativ zum Bett 18 während des Abtaßtvorgangs. Zum Schlitten gehört das Gehäuse 2o zur Aufnahme
der Sonde 12 für Bewegungen in der Z-Achse, sowie das das Gehäuse 2o führende Gehäuse 22 zur Verschiebung des Gehäuses 2o
in der Y-Achse. Die»Kombination der Sonde 12 und der Gehäuse 2o
und 22 kann auch gegenüber dem Gehäuse des Gerätes Io in der X-Achse
verfahren werden, wodurch die Bewegung der Sonde 12 in aller drei Achsen sichergestellt ist. Die Sonde 12 gelangt durch Federdruck
mit der Fläche 11 in Wirkverbindung und ist im allgemeinen so ausgeformt, daß sie dem Schneidwerkzeug der gesteuerten Maschine (nicht gezeigt) entspricht, um die Oberfläche 14 des
1Q9812/I2ß1 - 6 -
20LB11L·.
Modells 16 zu kopieren. Die Schlitten der Gehäuse 2o und" 22 enthalten
Generatoren für die Koordinatensignale, wie z*B. linear
regelbare Differentialtransformatoren zur Erzeugung von Ausgangs-Signalen, welche die drei Achsenkoordinaten der Sonde 12 relativ zum Bezugsbett 18 darstellen. Außerdem enthält das Gerät Io Einrichtungen zur Umsetzung der Koordinatensignale in Digitalsignale, Die besondere Auslegung des Geräts Io ist allgemein bekannt, so
daß eine Beschreibung seiner Einzelheiten aus Gründen der Kürze
unterbleiben kann.
regelbare Differentialtransformatoren zur Erzeugung von Ausgangs-Signalen, welche die drei Achsenkoordinaten der Sonde 12 relativ zum Bezugsbett 18 darstellen. Außerdem enthält das Gerät Io Einrichtungen zur Umsetzung der Koordinatensignale in Digitalsignale, Die besondere Auslegung des Geräts Io ist allgemein bekannt, so
daß eine Beschreibung seiner Einzelheiten aus Gründen der Kürze
unterbleiben kann.
Die durch das Gerät Io erzeugten Koordinatendaten werden über den
parallelen Datenkanal 24 unter der Steuerung eines Ällzweck-Digitalrechners
28 an den Pufferspeicher 26 übertragen. Der Computer 28 hat über den Datenkanal 3o Zugriff zum Inhalt des Puffer-!
Speichers 26. Die Steuerverbindung zwischen dem Rechner 28 und
dem Meßgerät Io wird durch die Steuerleitung 32 hergestellt. Wie bekannt, umfaßt der Rechner 28 geeignete Steuer-, Speicher- und
dem Meßgerät Io wird durch die Steuerleitung 32 hergestellt. Wie bekannt, umfaßt der Rechner 28 geeignete Steuer-, Speicher- und
Recheneinheiten zur Durchführung der verschiedenen Rechenoperationin
mit den in digitaler Form dargestellten Daten. ;
Schließlich ist der Pufferspeicher 2 6 über den Datenkanal 34 mit
dem Eingang des Löchstreifenstanzers 36 verbunden, der zur Herstellung der Aufzeichnungen für die numerische Steuerung In Form
des Löchstreifens 38 dient. Die Löcher des Streifens stellen die
Koordinatendaten in numerisch kodierter Form dar. Obwohl ein
Lochstreifen bevorzugt wird, ist es offensichtlich, daß die Aufzeichnungen für die numerische Steuerung auf jedem geeigneten
Datenträgex* oder Datenspeicher, wie z.B. einem Magnetband oder
Plattenspeicher untergebracht werden können. - 7 -
Lochstreifen bevorzugt wird, ist es offensichtlich, daß die Aufzeichnungen für die numerische Steuerung auf jedem geeigneten
Datenträgex* oder Datenspeicher, wie z.B. einem Magnetband oder
Plattenspeicher untergebracht werden können. - 7 -
108812/1261
.2015114.
Zum Betrieb wird das Gerät der Fig. 1 so betätigt, daß die Kontakt
sonde 12 die Oberfläche Ik des Modells 16 systematisch abtastet,
um Daten entsprechend den Koordinaten einer Anzahl vqn Punkten
auf der Fläche 14 zu erzeugen. Fig. 6 zeigt diesen systematischen
Abtastvorgang bei der Prüfung der Oberflächengestalt der Turbinenschaufel
52. Nach der Abbildung der Fig. 6 wird der Abtastvorgang
durch Verfahren der Sonde 12 der Fig. 1 auf dem durch die gestrichelte
Linie vorgegebenen Weg durchgeführt, wobei art dem mit "Start" gekennzeichneten Punkt begonnen wird. Dieser Weg zeigt
daß die Sonde 12 längs der X-Achse verfahren wird, wobei die Y-Koordinate
für jeden Durchlauf der Sonde 12 über die Fläche der
Turbinenschaufel 5 2 konstant gehalten wird. Somit wird die Sonde 12 während eines jeden Durchlaufs in der Z-Achse in Abhängigkeit
von der Oberflächengestalt der Turbinenschaufel verschoben* Am Ende eines jeden Durchlaufs wird das Gerät Io entweder von Hand
oder automatisch nachgestellt, um eine neue Y-Koordinate zu bestimmen, die dann wiederum während des Durchlaufs der Sonde über
die Fläche der Turbinenschaufel 52 durch Verschiebung des Gehäuses
22 in Richtung'der X-Achse konstant gehalten wird. Der Abtastvor*ni
gang der Turbinenschaufel 5 2 kann so oft wie nötig durchgeführt werden, um die gesamte Oberflächengestalt der Schaufel richtig
zu bestimmen und zu beschreiben.
Die während eines AbtastSchrittes gewonnenen Koordinatendaten werden laufend über den Kanal 2M- an den Pufferspeicher 26 übertragen,
und der Computer 28 hat über den Kanal 3o Zugriff zu den Daten.
Nachdem die Koordinaten einer vorgegebenen Anzahl von Punkten
auf der Fläche IH an den Pufferspeicher 26 übertragen worden sind,
wird die Optimierung der Daten vor ihrer Übertragung ari den Loch-
- 8 streifenstanzer 36 eingeleitet.
In Fig. 2 Ist ein representativer Teil der Fläche 14 in vergrössertem
Maßstab gezeigt, wobei die Sonde.oder der Taster 12 mit der Fläche in Berührung steht und den Durchlauf von links nach
rechts längs der X-Achse beginnt. Die Koordinaten einer jeden Gruppe von im Abstand zueinander liegenden Punkten Pn bis P„
U / j
werden abgetastet und an den Pufferspeicher 26 der Fig. 1 über- '.
i tragen. Die Punkte, sind auf der Fläche 14 gezeigt, in Wirklich- 1
keit jedoch können sie einen Teilweg des Tasters 12 darstellen» j
Um dies zu erreichen, wird der Rechner 28 zur Abgabe eines STeuer-j
signals an das Gerät Io von Hand angeschal-tet, um den Abtastvorgang
der Koordinaten auf der Oberfläche 14 auszulösen. Das Gerät Io j tastet den Ansatzpunkt PQ ab und beginnt den Durchlauf des Taster
12 auf der Oberfläche 14. Wenn die Sonde 12 längs der X-Achse gegen den Punkt P^ hin verfahren wird, werden die Koordinaten
ihrer Stellung laufend Mi den Pufferspeicher 26 eingegeben. In
einem bevorzugten Ausführungsbexspxel werden die Koordinaten jedoch nicht gespeichert, bis der gesamte Weg des Tasters 12 an
eine vorgegebene feste Grenze, z.B. 1,1 mm herankommt. Diese Grenze, kann natürlich von Hand durch entsprechende Programmierung
des Rechners 28 eingestellt werden. Um festzustellen, ob der' Taster 12 bis zur Grenze der Verschiebung von 1,1 mm verfahren
wurde, kann der Computer 28 so programmiert werden,'-'daß er kontinuierlich die Gesamtverschiebung In der X-Achse zur Gesamtverschxebung
in der Z-Ächse addiert, und die Summe dieser Verschiebungen nicht-vektoriell mit dem Bezugswert von 1,1 mm vergleicht,
eine einfache Rechenoperation, die durch jeden Allzweckrechner
durchgeführt werden kann. Sobald die Gesamtverschxebung der Sonde - -_ 103812/4261 - 9 -
2015114.
12 der Grenze von 1,1 mm gleich ist oder diesen Wert übersteigt,
werden die Koordinatenwerte der Sonde 12 zur Optimierung in den Speicher eingegeben. Dieser Vorgang setzt sich über die Punkte
?2> Pq usw. fort, bis eine große Anzahl von Punkten aufgezeichnet
und im Puffer 46 gespeichert sind. Eine andere Lösung gegenüber der vorstehend beschriebenen Gewinnung von Koordinatendaten an
bestimmten Wegstrecken der gesamten Sondenverschiebung besteht
darin, die Abtastgeschwindigkeit so einzustellen, daß sie gleichen
Wegstrecken der Verschiebung des Tasters 12 auf der X-Achse entspricht.
Wo außerdem eine automatische Abtastung mit einer festen Geschwindigkeit
in Betracht gezogen wird, kann die Abtastfrequenz einfach durch Bezug auf eine feste Kontaktgeberfrequenz festgesetzt werden,
so daß die Koordinatendaten während der Verschiebungsperiode des Tasters 12 gewonnen werden. Das heißt, es können verschiedene
Abtastverfahren verwendet werden, so lange Koordinaten bei einer
Geschwindigkeit gewonnen werden, die relativ zur Verschiebung der Sonde groß genug ist, um letztlich die Fläche 14 mit einem
bestimmten Genauigkeitsgrad zu beschreiben.
Wenn die Koordinaten für eine bestimmte Anzahl von Punkten in den Pufferspeicher 26 eingegeben sind, so wird die Datenoptimierung
unter der. Steuerung des Digitalrechners 28 eingeleitet. Die Optimierung der Daten wird durch Prüfung der Koordinaten und
Kennzeichnung derjenigen Punkte erreicht, die im wesentlichen eine Veränderung in der Z-Koordinate relativ zu einem vorhergehenden·
Punkt auf der gleichen Koordinate darstellen, der größer ist als ein vorgegebener Bezugswert, sowie durch Aussonderung dieser Punkte von allen anderen Punkten vor der Übertragung
an den Lochstreifenstanzer 36. Somit empfängt der Lochstreifen-
109812/1261 " ° "
5.1.1.4
- Io -
Stanzer 36 nur die Koordinaten von solchen Punkten, die -zur Beschreibung
der Flächen 14 mit einem von Hand eingestellten Genauigkeitsgrad notwendig sind. Außerdem läßt sich der Genauigkeit
grad von Hand durch Festsetzung der Änderung in der Z-Achse oder einer Annäherung daran einstellen, wodurch dann bestimmt wird,
ob ein gegebener Punkt aufgezeichnet werden soll oder nicht.
Die Fign. 3 und 4 zeigen eine bevorzugte Weise zur Durchführung
der Optimierung, die, wie bekannt von einem Digitalrechner ohne Schwierigkeiten ausgeführt werden kann. In Fig. 3 ist angenommen,
daß die Koordinaten der Punkte PQ bis P^ in den Pufferspeicher
26 eingegeben wurden. Zunächst werden die Koordinaten des Anfangspunktes von P0 an den Lochstreifenstanzer 36 übertragen. Sodann
werden die Koordinaten des Punktes P1 geprüft, um zu bestimmen,
ob sie im Rahmen des von Hand eingestellten Genauigkeitsgrades J liegen und ebenfalls an den Lochstreifenstanzer 36 übertragen ι
werden müssen. Um dies zu bestimmen, wird eine Sehne zwischen den1
Punkten PQ und P2 gezogen. Somit fällt der Punkt P1 wegen der :
j verhältnismäßig einheitlichen Wegstrecken der Verschiebung zwi- !
sehen den Punkten annähernd auf den Mittelpunkt der beiden Sehnen-»·
enden. Jetzt wird der Abstand zwischen dem Punkt P1 und der zwischen
den Punkten Pn und P0 gezogenen Sehne längs einer Linie j
gemessen, die eine Tangente der Fläche an P1 senkrecht schneidet.
Dieser Abstand wird als Sehnenhöhe C1 bezeichnet und kann leicht \
i mit dem Bezugswert P verglichen werden, so daß es erforderlich j
scheint, die Koordinaten von P1 zu registrieren, wenn die Sehnenhöhe C1 gleich oder größer ist als T, wogegen die Koordinaten ι
von P1 nicht zur Beschreibung der Fläche 14 im Rahmen der vorgegebenen
Genauigkeitsgrenzen gebraucht werden, wenn die Sehnen —
109812/1261
20451U
höhe C1 kleiner ist als T. Außer der Messung der Sehnenhöhe längs
der senkrechten Halbierenden der Tangente an P. kann die Sehnenhöhe auch längs der Z-Achse ohne merklichen Verlust an Genauigkeit
gemessen werden.
Angenommen, die Sehnenhöhe C. sei kleiner als der vorgegebene
Bezugswert T, so werden als Ergebnis des Vergleichsvorgangs im Rechner 28 die Koordinaten des Punktes P^ einfach nicht an den
Lochstreifenstanzer 36 übertragen. In diesem Falle wird dann als nächstes die Sehnenhöhe C2 an Pj bestimmt. Dies wird durch
Fällen einer Sehne zwischen den Punkten Pq und P1^ durchgeführt,
so daß der Punkt P2 im wesentlichen in der Mitte zwischen den
beiden Sehnenenden liegt. Die Sehnenhöhe C2 wird an der Linie
gemessen, welche die Tangente durch P« senkrecht schneidet und
dann mit T verglichen. Angenommen, die Sehnenhöhe C2 sei größer
als T, dann werden die Koordinaten von P2 zur Beschreibung der
Fläche IH innerhalb der vorgegebenen Genauigkeitsgrenzen für
nötig erachtet, und der Rechner befiehlt entsprechend, daß die Koordinaten von P2 an den Lochstrexfenstanzer 36 übertragen werden.
Wie bekannt, ist es eine verhältnismäßig einfache Angelegenheit, den Computer zur Durchführung des Vergleichs und des Übertragungsvorganges zu programmieren.
Angenommen, die Koordinaten von P^ werden zur Beschreibung der
Fläche 11 gebraucht und zur Speicherung des Aufzeichnungsmediums für die numerische Steuerung an den Lochstrexfenstanzer 36 übertragen, dann wird als nächstes die Sehnenhöhe am Punkt P, bestimmt. In Fig. *» erfolgt diese Bestimmung durch Fällen einer
__ - 12 Ά
109812/1261
,.... 20451 U
relativ zu dieser Sehne. Wiederum wird die Sehnenhöhe C- mit T
verglichen, und wenn sie T gleich ist oder übersteigt, so werden
die Koordinaten von P3 zur Speicherung im Aufzeichnungsmedium
für die numerische Steuerung an den Lochstreifenstanzer 36 übertragen. Wenn C3 nicht gleich oder größer als T ist, so wird die
Sehnenhöhe in der gleichen Weise an P1^ relativ zu der sich zwischen
und P- erstreckenden Sehne gemessen.
Wie vorstehend erwähnt, kann der Vorgang des Messens der Sehnenhöhe
und ihres Vergleichs an verschiedenen Punkten mit einem Bezugswert leicht durch den Allzweckrechner 28 unter Verwendung
der üblichen Programmiertechnik ausgeführt werden. Die Sehnenhöhe ί
C1 in Fig. 3 kann durch Programmierung des Computers 28 zur Lösung
der folgenden Gleichung unter Verwendung der Koordinatendaten der Punkte PQ, P1 und P? errechnet werden:
C5 A2 - ( ^-)2
wobei:
A = der Vektorengröße zwischen den Punkten Pq und P1 und
B = der Vektorengröße zwischen PQ und P„.
Nach Bestimmung der Sehnenhöhe C, wird diese mit der von Hand eingegebenen
Toleranz T verglichen, die auch den vorgegebenen Bezugswert darstellt, mit welcher alle nachfolgend bestimmten Sehnenhöhen
verglichen werden. Wenn die Sehnenhöhe C1 gleich oder größer
ist als die Toleranz T, so überträgt der Computer die Koordinaten von P1 automatisch an den Lochstreifenstanzer 36.
Fig. 5 zeigt die Auslegung eines Computers, der zur Durchführung
- 13 -
109812/1261
20A51_U_
des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden kann. Das Meßgerät Io der Fig. 5 besitzt einen mit der ersten der beiden Puffer}»
registergruppen 44 und 46 des Speichers 26 verbundenen Ausgang.
Jede Pufferregistergruppe 44 und 46 besitzt drei Register zur Speicherung der Koordinaten der drei Achsen eines gegebenen Punktejs
im BCD-Kode (Binärkode für Dezimalziffern). Der Computer 28 besitzt das Steuergerät 48 mit dem an seinen Eingang angeschlossenen
Handschalter 4o zur Steuerung der Auslösung des maschinellen Rechenvorgangs. Das Steuergerät 48 ist auch mit der Signaleinrichtung 42* z.B. einer Glocke oder einer Lampe verbunden, welche
die Bereitschaft des Rechners 28 zur Aufnahme der Daten vom Meß gerät Io anzeigt. Die Pufferregistergruppe 44 ist mit einer
zweiten Pufferregistergruppe 46 in Reihe geschaltet, so daß die drei kodierten Koordinaten unter Steuerung des Rechners 28 von
44 an 46 übertragen werden können. Die erste Puffergruppe 44
dient zur Speicherung der Koordinatendaten vor der Analyse der Wegstrecken in der X-Achse, und die zweite Registergruppe 46
soll die Daten der Punktkoordinaten während des vorstehend beschriebenen
Optimierungsvorganges speichern. Der Ausgang der
Pufferregistergruppe 46 ist über die Vergleichseinheit 5o des
Rechners, wie vorstehend anhand der Fig. 1 beschrieben, mit dem
Lochstreifenstanzer 36 verbunden.
Fig. 7 ist ein Durchlaufdiagramm zur Darstellung des Funktionsablaufs, für welchen der Rechner 28 zur Durchführung des erfin- ι
■■■<■■ I
dungsgemäßen Verfahrens programmiert werden kann. Der mit "Auslösung"
("Initialize") bezeichnete Block 6o der Fig. 7 stellt die Handeingabe von Daten in den Com^ter 28 dar, und zwar: (a) den
Sollweg des Tastere 12 zwischen den zeitweilig aufzunehmenden
- 14 - Ί
109812/1261
20451U
Punkten nach Fig. 2, (b) den Wert der Toleranz T, mit welcher die Sehnenhöhe C während der Optimierung verglichen werden soll,
und (c) die Länge des Durchlaufweges des Tasters 12. Diese Daten
werden in der üblichen Weise im Speicher des Rechners 28 gespeichert. Der "Startauslöseblock" 62 ("enable start") stellt
die handbediente Steuerung des Schalters Ho der Fig. 5 dar, um
dem Computer anzuzeigen, daß ein Durchlauf der Sonde 12 auf der Fläche 14 ausgelöst werden soll, und daß die Daten abgetastet
und gespeichert werden sollen. Der Block 64 steht für die Computer}
funktion zur Bestimmung, ob der Pufferspeicher 26 leer ist und ; damit neue Koordinatendaten aufnehmen kann. Wenn der Block nicht i
leer ist, so wartet der Computer eine entsprechende Zeit ab, ! bevor er wieder den Zustand des Puffers 26 überprüft. Wenn der !
Puffer leer ist, so speichert der Computer gemäß Block 66 die Koordinaten des Anfangspunktes PQ. Nach Speicherung des Anfangspunktes }<ann der Computer gemäß Block 68 programmiert werden, um
anhand der von Hand während des Auslösevorgangs eingegebenen Daten zu bestimmen, ob das Ende eines Durchlaufs erreicht wurde.
Wenn das Ende eines Durchlaufs erreicht ist, so ist die Arbeitdes
Rechners beendet, und der Schalter Uo muß erneut betätigt werden. Ist das Ende eines Durchlaufs nicht erreicht worden, so
wird der Rechner gemäß Block 7o angewiesen, den nächsten Punkt abzutasten. Wenn der nächste Punkt abgetastet wird, so errechnet
der Computer gemäß Block 72 den Sondenweg durch Addition der Gesamtverschiebung in der X- und der Z-Koordinate und vergleicht
gemäß Funktionsblock 74 die Summe mit dem Wert von 1,1 mm für den schrittweisen Zuwachs des Weges, der während des Auslösevorgangs
von Hand eingegeben wurde. Wenn die Gesamtverschiebung des Tasters kleiner ist als der vorgegebene Grenzwert, so nimmt der
-15 -
1098 12/1261
20451U
Computer wieder die durch Block 7o dargestellte Funktion auf und tastet den nächsten Punkt ab. Wenn die GesamtverSchiebung größer'
ist als 1,1 mm, so fährt der Computer fort, z.B. den Punkt P-gemäß
Funktionsblock 76 im Pufferspeicher 26 zu speichern.
Nachdem die beiden letzten Punkte im Puffer 26 gespeichert worden sind, beginnt der Computer seine Arbeit erneut bei Block 6H und
setzt den Abtast- und.Speichervorgang fort. In der Zwischenzeit
beginnt der Computer in der sogenannten Hintergrund- oder Ausmittlungsbetriebeart
("back-ground mode") zu arbeiten, um die Daten zu optimieren und den Lochstreifenstanzer 36 zu steuern.
In Fig. 7 wird dies durch die zwischen Block 76 und Block 78 gezeichnete Linie dargestellt. Block 78 steht für eine Computerfunktion
zur Errechnung und Speicherung des Vektorwertes Ä, der den Vektor zwischen dem Anfangspunkt PQ und dem zweiten Punkt P^
darstellt, der im Pufferspeicher 26 gespeichert wird. Gemäß Block 8o fährt dann der Computer fort, den Wert der Vektorgröße
B zu errechnen und zu speichern, welche die eich zwischen dem
Anfangspunkt PQ und dem dritten abgetasteten und gespeicherten
Punkt P2 erstreckende Sehne darstellt. Nach dem Computer-Funktions
block 82 fährt der Computer fort, die Sehnenhöhe C nach der vorstehend angegebenen Gleichung zu -errechnen, die ebenfalls im
Block 82 erscheint.
Nach Berechnung der Sehnenhöhe C wird dieser Wert mit der während der Auslösefunktion 6o von Hand eingegebenen Toleranz T verglichen
Wenn die Sehnenhöhe C kleiner ist als die Toleranz T, so kehrt der Computer erneut über die Blöcke 78, 8o und 82 zurück, um eine
- 16 ·*
109812/1261
_. _ 204 51U
neue Sehnenhöhe nach der anhand der Fig. 2, 3 und i* gegebenen vorstehenden Beschreibung zu bestimmen. Wenn jedoch die Sehnenhöhe
C gleich oder größer ist als die Toleranz, T5, so befiehlt der
Computer gemäß dem Funktionsblock 86 die· !Übertragung der Koordinatfcndaten
an den Lochstreifenstanzer 36.
Nach der Übertragung der Koordinaten eines Punktes auf dem Lochstreifenstanzer
36 bestimmt der Computer wiederum, ob nach dem
Funktionsblock 88 das Ende eines Durchlaufs, erreicht wurde» Ist
der Durchlauf beendet, so bestimmt der Computer» ob der/gesamte
aus mehreren Durchlässen bestehende Abtastvorgang nach Fig. 6 vollendet ist. Wenn diese Aufgabe gelöst ist, so stellt der Computer
gemäß Funktionsblock 92 seinen Betrieb ein. Wenn andererseits weder das Ende eines Durchlaufs, noch die Aufgabe gelöst
wurde, so bestimmt der Computer nach Funktionsblock 94 wieder, ob der Pufferspeicher 26 leer ist. Wenn der Pufferspeicher 26
nicht leer ist, so kann der Computer zeitweilig seine Rechenoperationen unterbrechen und verlangen, daß gemäß Block 96 der
Handschalter 4o bedient wird. Wenn jedoch der Pufferspeicher leer !
ist, so nimmt der Computer seine Arbeit wieder am Funktionsblock i 64 auf und führt die Abtastung und Speicherung der Daten nach der '
vorstehenden Beschreibung durch. ;
Es ist offensichtlich, daß die in Fig. 7 gezeigten Funktionen \
mit verschiedenen handelsüblichen Allzweckrechnern unter Verwendung
der für diese Computer geeigneten Programmierbefehle und -ver- | fahren durchgeführt werden können, deren Wahl weitgehend vom
Bedienungspersonal abhängt, welches die vorstehend beschriebenen Vorgänge durchzuführen hat. - 17 -
109812/1261
Claims (1)
- _____ iP 4511.4The Bendix CorporationExecutive Offices
Bendix CenterSputhfield, Hioh, ^8ο75/ϋ5Α 9, September 197οAnwaltsakte M-1322Patentansprüche1.) Verfahren zur Erstellung eines Datenträgers für eine numerische Steuerung, der die eine Oberflächengestalt mit einem bestimmten Genauigkeitsgrad beschreibenden Koordihatendaten enthält, wonach ein die Oberfläche beschreibendes Teil in eine durch eine erste, zweite und dritte zueinander senkrecht stehende Bezugsachse bestimmte Stellung gebracht" wird, ein Taster längs der ersten Achse und an einer bestimmten Koordinate längs der zweiten Achse über die Fläche bewegt wird, dann die Versetzung der Oberflächengestalt gegenüber der dritten Achse zur Gewinnun von Daten gemessen wird, welche die Koordinaten einer Anzahl von Punkten auf der Oberfläche längs der ersten Achse darstellen, und wonach schließlich diese Daten gespeichert werden, gekennzeichnet durch die Optimierung dieser Daten durch Auf- j einanderfölgenden Vergleich der Abstände gegebener zwischen ' einem Anfangspunkt und nachfolgenden Punkten liegender Punkte j von sich zwischen dem Anfangspunkt und fortschreitend in ■ Abständen angeordneten nachfolgenden Punkten aus erstreckenden Sehnen mit einem Bezugsabstand, bis der so verglichene Abstand.10 9812/1261 bad original20451Hmindestens dem Bezugsabstand gleich ist, sodann durch f Vergleich des Abstandes von sich zwischen dem ersten ,gegebenen Punkt, für welchen der verglichene Abstand mindestens den) Bezugsabstand gleich ist und mindestens einem nachfolgenden Punkt bis zu einem zweiten zwischen dem ersten und dem zweiten gegebenen Punkt erstreckenden Sehner, mit dem vorgegebenen Bezugsabstand, und schließlich durch Übertragung nur. der Koordinaten des Anfangspunktes und jedes gegebenen Punktes, für den der verglichene Abstand mindestens dem BezugsabstandDatengleich ist, auf dem/Träger für die numerische Steuerung.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung der Oberfläche durch Berührung dieser Fläche mit einer Sonde durchgeführt wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenträger für die numerische Steuerung zur Durchführung des Verfahrens ein Band für numerische Steuerung ist.H. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Abtastung gewonnenen Daten in digitaler Form in einem Pufferspeicher gespeichert werden, und daß die Optimie-rung in einem Digitalrechner mit Zugriff zum Pufferspeicher -durchgeführt wird. '·5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Sonde (12), Mittel zur Verschiebung der Sonde auf der Oberfläche (IH), Mittel zur Messung der Koordinaten einer Anzahl von Punkten auf der- 19 -109812/1261- 19 Oberfläche, einen Pufferspeicher (,26) zur Speicherung der. ; die Koordinaten darstellenden Daten, durch einen Digitalrechner (28) mit Zugriff zum Pufferspeicher (26) zur Optimierung der Daten und zur Auswahl der Daten, welche sich zur Über-■■'."-■-' tragung als Aufzeichnung für die numerische Steuerung eignen.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis "+,gekennzeichnet durd die vorstehende Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen.7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach der vorstehenden Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen eine Einrichtung zur Aufbereitung des Datenträgers für eine numerische Steuerung besitzt.10 9812/1261Lee rs e ι te
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US85740269A | 1969-09-12 | 1969-09-12 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2045114A1 true DE2045114A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE2045114B2 DE2045114B2 (de) | 1978-01-26 |
Family
ID=25325921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702045114 Withdrawn DE2045114B2 (de) | 1969-09-12 | 1970-09-11 | Vorrichtung zum erstellen eines die kontur eines modells beschreibenden datentraegers |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3629558A (de) |
| CA (1) | CA924813A (de) |
| DE (1) | DE2045114B2 (de) |
| FR (1) | FR2061306A5 (de) |
| GB (1) | GB1328536A (de) |
| SE (1) | SE358040B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2917874A1 (de) * | 1978-05-05 | 1979-11-15 | Celaschi Cost Mecc Cmc | Geraet zum fraesen von profilen an holzbrettern o.ae. werkstoff |
| DE3031085A1 (de) * | 1980-08-16 | 1982-03-25 | Heyligenstaedt & Co, Werkzeugmaschinenfabrik Gmbh, 6300 Giessen | Verfahren zum steuern einer nachformfraesmaschine |
| DE3136241A1 (de) * | 1981-09-12 | 1983-03-31 | Präzisions-Technik GmbH Wertheim, 6980 Wertheim | Verfahren und vorrichtung zum speichern ausgewaehlter punkte einer sollformlinie bei einer projektionsformenschleifmaschine |
| EP0384734A1 (de) * | 1989-02-21 | 1990-08-29 | Amoco Corporation | Bohrkrone mit Kraftausgleich |
| DE4028324A1 (de) * | 1990-09-06 | 1992-03-12 | Reichenbacher Gmbh | Bildhauerkopiermaschine |
| CN110253297A (zh) * | 2019-07-04 | 2019-09-20 | 佛山市精达信五金电器有限公司 | 压缩机底座冲压攻牙生产线 |
Families Citing this family (20)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3771168A (en) * | 1971-07-21 | 1973-11-06 | Cincinnati Milacron Inc | Method for approximating with linear segments a curvature on a three-dimentional surface |
| US4042866A (en) * | 1974-09-20 | 1977-08-16 | Daihatsu Motor Company, Limited | Method of preparing NC tapes |
| US4004135A (en) * | 1974-10-23 | 1977-01-18 | Viable Systems, Inc. | Jacquard card to magnetic tape archives storage and retrieval system |
| US4150327A (en) * | 1975-11-12 | 1979-04-17 | Instituto Per Le Ricerche Di Tecnologia Meccanica Rtm | Automatic control of production machining by a machine tool |
| US4090240A (en) * | 1976-06-16 | 1978-05-16 | Blanchard Vernon F | Method and aid for preparing NC control programs for machine tools |
| JPS5334077A (en) * | 1976-09-10 | 1978-03-30 | Oki Electric Ind Co Ltd | Making-out method and device of nc-tape |
| GB1536948A (en) * | 1976-09-25 | 1978-12-29 | Rolls Royce | Means for indicating the profile of a workpiece |
| US4263538A (en) * | 1977-05-30 | 1981-04-21 | Societa Di Elettronica Per L'automazione Sepa S.P.A. | Control system for an automatic machine |
| JPS55125960A (en) * | 1979-03-12 | 1980-09-29 | Sankyo Seiki Mfg Co Ltd | Automatic working device |
| DE3276500D1 (en) * | 1981-06-20 | 1987-07-09 | Fanuc Ltd | Numerical control method |
| JPS5862706A (ja) * | 1981-10-09 | 1983-04-14 | Fanuc Ltd | 数値制御方式 |
| FR2514530B1 (fr) * | 1981-10-09 | 1987-06-19 | Lemoine Cie Ets | Procede de saisie de donnees representatives de la forme d'un objet |
| DE3201851C2 (de) * | 1982-01-22 | 1986-05-07 | VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH, 5100 Aachen | Verfahren und Vorrichtung zum Programmieren einer numerisch gesteuerten Kreuzschlitten-Arbeitsmaschine |
| JPS5971579A (ja) * | 1982-10-16 | 1984-04-23 | Fanuc Ltd | デ−タ入出力装置 |
| US5010789A (en) * | 1989-02-21 | 1991-04-30 | Amoco Corporation | Method of making imbalanced compensated drill bit |
| US5042596A (en) * | 1989-02-21 | 1991-08-27 | Amoco Corporation | Imbalance compensated drill bit |
| DE59009901D1 (de) * | 1990-09-25 | 1996-01-04 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Verfahren zur Ermittlung von Werkzeugbahnkonturen bei numerisch gesteuerten Maschinen. |
| ES2068302T3 (es) * | 1990-09-25 | 1995-04-16 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Procedimiento para el mecanizado de piezas con una maquina de control numerico. |
| DE59009662D1 (de) * | 1990-09-25 | 1995-10-19 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Verfahren zur Ermittlung von Werkzeugbahn-Konturen bei numerisch gesteuerten Maschinen. |
| US6449529B1 (en) | 1999-01-05 | 2002-09-10 | Henryk Oleksy | Process for contour machining of metal blocks |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2999196A (en) * | 1957-08-12 | 1961-09-05 | Martin Brothers Electric Compa | Contour following machine |
| US3423656A (en) * | 1963-12-06 | 1969-01-21 | Inductosyn Corp | Spline interpolator with interpolating potentiometers |
| US3391392A (en) * | 1965-10-18 | 1968-07-02 | California Comp Products Inc | Method and apparatus for pattern data processing |
-
1969
- 1969-09-12 US US857402A patent/US3629558A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-10 CA CA085121A patent/CA924813A/en not_active Expired
- 1970-09-11 FR FR7033026A patent/FR2061306A5/fr not_active Expired
- 1970-09-11 GB GB4365670A patent/GB1328536A/en not_active Expired
- 1970-09-11 DE DE19702045114 patent/DE2045114B2/de not_active Withdrawn
- 1970-09-11 SE SE12391/70A patent/SE358040B/xx unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2917874A1 (de) * | 1978-05-05 | 1979-11-15 | Celaschi Cost Mecc Cmc | Geraet zum fraesen von profilen an holzbrettern o.ae. werkstoff |
| DE3031085A1 (de) * | 1980-08-16 | 1982-03-25 | Heyligenstaedt & Co, Werkzeugmaschinenfabrik Gmbh, 6300 Giessen | Verfahren zum steuern einer nachformfraesmaschine |
| DE3136241A1 (de) * | 1981-09-12 | 1983-03-31 | Präzisions-Technik GmbH Wertheim, 6980 Wertheim | Verfahren und vorrichtung zum speichern ausgewaehlter punkte einer sollformlinie bei einer projektionsformenschleifmaschine |
| EP0384734A1 (de) * | 1989-02-21 | 1990-08-29 | Amoco Corporation | Bohrkrone mit Kraftausgleich |
| DE4028324A1 (de) * | 1990-09-06 | 1992-03-12 | Reichenbacher Gmbh | Bildhauerkopiermaschine |
| CN110253297A (zh) * | 2019-07-04 | 2019-09-20 | 佛山市精达信五金电器有限公司 | 压缩机底座冲压攻牙生产线 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2061306A5 (de) | 1971-06-18 |
| DE2045114B2 (de) | 1978-01-26 |
| US3629558A (en) | 1971-12-21 |
| GB1328536A (en) | 1973-08-30 |
| CA924813A (en) | 1973-04-17 |
| SE358040B (de) | 1973-07-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2045114A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Datensätzen fur numerische Steuerungen | |
| DE2422102A1 (de) | Numerische steuerung zur erzeugung einer parabolischen auskehlung | |
| DE2636148A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur numerischen steuerung eines elementes auf seinem bewegungsweg | |
| EP0246422A2 (de) | Vorrichtung zur Gewinnung von Werkstückkonturen | |
| DE2128288A1 (de) | Automatische Werkzeugmaschine mit Steuersystem | |
| DE3329658A1 (de) | Verfahren zum zurueckziehen eines werkzeugs und zum erneuten anfahren eines werkstuecks durch das werkzeug bei der spanabhebenden bearbeitung dieses werkstuecks durch eine numerisch gesteuerte werkzeugmaschine und numerisch gesteuerte werkzeugmaschine zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE69716532T2 (de) | Verfahren und Gerät zur dreidimensionalen Oberflächendefinierung aus dreidimensionalem Gitternetz | |
| DE102022101000B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen einer CAM-orientierten Zeit-Spline-Kurve und -Oberfläche | |
| DE2052123A1 (de) | Digitale Schaltungsanordnung für eine Erosionsmaschine | |
| DE1588093A1 (de) | Anordnung zum automatischen Steuern von Werkzeugmaschinen | |
| DE2103049C3 (de) | Vorrichtung eines numerisch gesteuerten Folgesystems | |
| DE4323572B4 (de) | Verfahren zum Bestimmen einer Werkzeuglaufbahn in einem NC-System | |
| DE2147415B2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Programmträgers | |
| DE2811069A1 (de) | Numerisch gesteuertes werkzeugmaschinensystem | |
| DE3688288T2 (de) | Gestaltungsverfahren einer zusammengesetzten gebogenen oberflaeche. | |
| DE112021008100T5 (de) | Werkzeugpfadänderungsvorrichtung und Werkzeugpfadänderungsverfahren | |
| DE1538408B2 (de) | Numerisch arbeitende programmsteuerung zur stetigen bahnsteuerung fuer maschinenantriebe | |
| DE1923917C3 (de) | Werkzeugmaschinenantriebssteuerung mittels eines Rechners | |
| DE2165862C2 (de) | Adaptive Steuerungsvorrichtung für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen | |
| EP0272723A1 (de) | Verfahren zur Bestimmung des zeitlichen Verlaufs eines Sprachparameters und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE4326988A1 (de) | Verfahren zur Steuerung von Werkzeugmaschinen | |
| DE3435331A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verarbeitung von signalreihen, die einen von einem schreibinstrument auf einer schreibunterlage gezogenen strich darstellen | |
| DE2356632A1 (de) | Verfahren fuer den betrieb eines systems mit einer numerischen werkzeugmaschine oder dergl | |
| DE2025092A1 (de) | Numerisch gesteuerter Lageregler | |
| DE2418360B2 (de) | Numerische werkzeugkorrektur bei einer werkzeugmaschinensteuerung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| BHJ | Nonpayment of the annual fee |