DE2044023B2 - Verwendung von macrotetroliden Verbindungen zur Bekämpfung von Milben und Insekten - Google Patents
Verwendung von macrotetroliden Verbindungen zur Bekämpfung von Milben und InsektenInfo
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Description
Il
IV
in der R1, R2, Rj und R4 Methyl- und/oder Äthylgruppen
bedeuten, zur Bekämpfung von Milben -'»
und Insekten.
R'
CH,
C2H5
CH,
C2H5
C2H,
C2H,
C2H,
K1
CH,
CH,
CH,
C2H,
C2H,
1*4
CH, CH, CH, CH, C2H5
Ip.
148
6! 64
66,5 67,0
68
105 106
Im allgemeinen müssen gute Miticidc die folgenden
Bedingungen erfüllen:
a) sie müssen wirksam gegenüber ausgewachsenen Milben, Milbeniarven und -eiern sein, weil der >r>
Lcbcnszyki js der Milben derart kurz (etwa 2 bis 3 Wochen) ist, daß infolge starker Vermehrung
Milben verschiedener Entwicklungsstadien auftreten,
b) sie müssen gegen Wirkstofic resistcnlc Milben tr>
wirksam bekämpfen,
c) sie dürfen nur eine niedrige Toxizität gegenüber Warmblütern besitzen und unschädlich gegenüber
Pflanzen sein, und
d) sie dürfen keine nachteilige Wirkung auf Pcntalomidac,
Thripidae und Coccincllidac, den natürlichen Feinden der Milben, haben.
Die gegenwärtig verwendeten Mittel erfüllen die vorstehend genannten Erfordernisse nicht in zufrieden- -r,
stellender Weise. Zum Beispiel sind Schädlingsbekämpfungsmittel auf Basis organischer Chlor- und
Phosphorverbindungen verhältnismäßig unwirksam gegenüber resistenten Milben, und Antibiotika, wie
Cycloheximid oder Picricidin, wirken auf Warmblüter w toxisch und schädigend auf Pflanzen.
Die US-PS 33 65 363 beschreibt ein Verfahren zur Bekämpfung des Erregers der Brusonc-Krankheit bei
Reis, d. h. des Pilzes Piricularia oryzac, mit den antibiotisch
wirkenden Stoflwcchsclproduktcn, die bei der v> Züchtung von Strcptomyccs Asusimacnsis ATCC
Nr. 15 141 anfallen. Bei dieser Züchtung wird die
macrotetrolidc Verbindung Nonactrin gebildet.
Aus der FR-PS 13 89 057 ist die Verwendung macrolctrolider
Verbindungen in gcrmicidcn Mitteln be- mi kannt.
Die erfindungsgemäß verwendeten macrotctroliden
Verbindungen jedoch erfüllen die vorstehend genannten Hrfordernisse zur vollkommenen Zufricdenhcil.
Beispiele der erfindungsgemäß verwendbaren Ver- <v">
bindungcn der vorstehend genannten allgemeinen Formel sind in der nachstehenden Tabelle I angcuebcn.
Die Verbindungen I bis IV sind bekannt (vgl. Helvetica
Chimica Acta, Bd. 38 [1955], S. 1445 bis 1448;
Bd. 45 [1962], S. 129 bis 138 und 620 bis 630; und US-PS 33 65 363, Spalte 6, Z. 3 15 und Z. ^8 bis 68).
Die Verbindung V ist neu.
Die physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie eine Hcrsleiiungsweisc dieser Verbindung V
werden nachstehend angegeben. Hierbei wird auch auf die Zeichnung verwiesen.
Fig. I zeigt das IR-Absorptionsspektrum;
F i g. 2 zeigt das Massenspcktrogramm, und F i g. 3 zeigt das N MR-Spcklrum der Verbindung V.
A) Physikalische und chemische Eigenschaften
(1) Aussehen und Eigenschaften:
Farblose oder schwach gelbliche Prismen; Fp. 105
bis IO6"C, neutral und gegenüber Wärme und Licht sehr beständig.
(2) Löslichkeit:
Löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln, wie Alkoholen, Aceton, Benzol, n-Hexan,
Chloroform oder Pcirolüthcr; jedoch kaum löslich
in Wasser.
(3) Analyse:
Die Verbindung besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff, enthält jedoch keinen Stickstoff,
Schwefel und kein Halogen. C 65,41%: H 9,13%.
(4) IR-Absorptionsspcktrum (Fig. I):
Das IR-Spcktrum wird an einem dünnen Film gemessen und zeigt Absorptionen bei 3520, 3460.
2960, 2920, 2860, 1733, 1460, 1381, 1334, 1274.
1195, 1171, 1122, 1092, 1063 und 950 cm '.
Diese Banden zeigen Methyl-, Methylen-, Carbonyl- und Carbonsäurccslergruppcn an.
(5) Absorptionsspektrum mittels Massenspektrometric (F i g. 2):
Ein Ausgangsmaximum wird beobachtet bei m/c 792.
(6) NMR-Spcklrum (F i g. 3):
Das Spektrum wurde in dculcricrtem Chloroform gemessen. Ein zur Methylgruppe der Äthylgruppe
gehörendes Triplet wird bei r = 9,10 beobachtet, während das zur Methylgruppe gehörige Zeichen
bei τ = 8,75 verschwindet.
(7) Optische Drehung:
[>]„ = 0 (r = I, in Chloroform).
(8) Farbreaktion:
(a) Reaktion mil Fehlingseher Lösung, Tollensund
Molish-Reagcns sind negativ.
(b) Eiscn(l 11(-chlorid- und Ninhydrin-Reaktion
sind negativ.
(c) Die Fischbach-Leben-Reaklion ist negativ.
B) Herstellung
Die Herstellung der Verbindung V erfolgt durch Züchten eines diese Verbindung erzeugenden Stammes
der Gattung Slreptomyces in einer chemisch definierten oder natürlichen Kühlflüssigkeit. Die Isolierung
der gewünschten Verbindung au=i dem Mycel erfolgt in üblicher Weise. Zur Gewinnung der Verbindung
V wird der neue Stamm »Streptomyces Nr. 3466« verwende;, der aus einer Bodenprobe bei
Tsurugashima-cho, Iruma-gun, Saitaina, Japan,
stammt und am 7. Oktober 1968 beim Fermentation Research Institutc.Japan, unter der Nummer FERM-P
Nr. 233 und auch bei der American Tj pe Culture
Collection, V. St. Α., unter der Nummer ATCC 21 428
hinterlegt worden ist. Der neue Stamm »Streptomyces Nr. 3466« hat die folgenden Charaktcristika:
I. Morphologische Eigenschaften
(!) Lange und gerade oder gewellte Sporophoren, die keine Spiralen bilden.
(2) Runde oder ovale Sporen der Größe 0,7 0,8 χ
0,9 1,0 μ.
(6) Bennet-Flüssigkeit:
Wachstum: gut, faltig und zur Mitte zu ansingend.
Luftmycel: gclblichgrau.
Lösliches Pigment: dunkelgelh braun.
Lösliches Pigment: dunkelgelh braun.
(7) Slärke-Agar:
Wachstum: mäßig, farblos.
Luflmycel: gelbwciß.
Wachstum: mäßig, farblos.
Luflmycel: gelbwciß.
Lösliches Pigment: hellgelb orange.
(8) KartoiTel-Medium:
Wachstum: gut, runzlig, gelbbraun.
Luftmycel: hellbraun-grau.
Lösliches Pigment: schwarz.
Luftmycel: hellbraun-grau.
Lösliches Pigment: schwarz.
(9) Nitrat-Medium:
Wachstum: unscharf, haariihnlich.
Nitratreduktion: positiv.
Nitratreduktion: positiv.
(10) Gelatinc-Agar:
Wachstum: an der Oberfläche.
Luftmycel: weiß.
Wachstum: an der Oberfläche.
Luftmycel: weiß.
Lösliches Pigment: braun.
Langsame Verflüssigung: kralerähnlich.
(11) Lackmusmilch-Medium:
Wachstum: gut, ringförmig.
Wachstum: gut, ringförmig.
Schwache Koagulierung und Peptonisicrung.
(12) Keine invertase Aktivität.
II. Züchtungscigcnschaflcn in verschiedenen Medien
(bcobach'ct nach 2wöchiger Züchtung bei 25'C)
Die Farbbestimmung erfolgte nach »I ro no Hyojun«, veröffentlicht von Nihon Shikisai KenkyM-jo, Japan).
(1) Zucker-Nitrat-Agar:
Wachstum: gering.
Wachstum: gering.
Lufliiiyccl: geringes oder pulverförmiges Wachstum,
cremefarben.
Lösliches Pigment: nicht erzeugt.
Lösliches Pigment: nicht erzeugt.
(2) Glycerin-Calcium· Malat-Agar:
Wachstum: gut, cremefarben.
Lufhnyccl: pulverförmig, gclbweiß.
Lösliches Pigment: hellbraun.
Wachstum: gut, cremefarben.
Lufhnyccl: pulverförmig, gclbweiß.
Lösliches Pigment: hellbraun.
(3) Glucose-Asparagin-Agar:
Wachstum: gut, blaßgclb.
Luftmycel: pulverförmig, gelbwciß.
Lösliches Pigment: hellgelb.
Wachstum: gut, blaßgclb.
Luftmycel: pulverförmig, gelbwciß.
Lösliches Pigment: hellgelb.
(4) Glycerin-Asparagin-Agar:
Wachstum: gut.
Luftmycel: pulverförmig, hellgelb.
Lösliches Pigment: hellgelb braun.
(5) üblicher Niihragar:
Wachstum: gut.
Luftmycel: blaßgvib.
Lösliches Pigment: hellgelb braun.
r> (13) Slärke-Pepton-Agr.r:
Wachstum: gut, runzlig.
Luftmycel: hellgelb-braun.
Lösliches Pigment: dunkelgelb-braun.
(I <*>
Ccllulose-Asparagin-Medium:
Kein Wachstum.
Keine Hydrolyse.
Kein Wachstum.
Keine Hydrolyse.
(15) Dextrin-Kasein-Medium:
Wachstum: runzlig, gelbbraun.
Luftmycel: braunweiß.
Lösliches Pigment: dunkelgelb-braun.
Auf Grund dieser aufgefundenen Eigenschaften und anhand des Schlüssels in den Büchern »Bcrgcys Manual
of Determinative Bacteriology« (7. Auflage) und »The Actinomycctes« von S. A. Waksman und
r> anderen Litcraturstcllcn zur Klassifizierung von Aetinomyccten
wurde festgestellt, daß der neue Stamm bei Streptomyces aurcus einzuordnen ist.
Zur Herstellung der Verbindung V unter Verwendung des vorsieh .nd genannten Streptomyces ATCC
wi Nr. 21 428 werden zuerst 10 Liter einer Kulturflüssigkeit
mit 1% Glucose, 2% Glycerin, 0,2% Pcpton, 0,2% Hefeextrakt, 0,2% Fleischextrakt, 2% Sojabohnenmehl,
0,05% Magnesiumsulfat, 0,1% Dikaliumhydrogcnphosphat
und 1% Calciumcarbonat in
b-> ein Fcrmentationigcfäß gegeben und dann in der
üblichen Weise sterilisiert. Die Kulturflüssigkcit wird dann mit 200 ml einer Sporenflüssigkeit des Streptomyces
ATCC Nr. 21 428, der 3 Tage bei 27"C in einer
Flüssigkeit der gleichen Zusammensetzung wie vorsiehend
angegeben unter Schütteln gezüchtet worden ist. beimpft, und der Mikroorganismus 4 Tage bei
27 C unter Belüften (5 Liter Minute) gezüchtet, währenddessen
mit einer Geschwindigkeit von 250 I! min yerührt wird. Das zarte, schwammartige Myccl wird
in einer Zentrifuge zusammen mit einem Separator vom De Laval-Typ abgetrennt und zweimal mit
2 Liter Aceton extrahiert. Der F.xtrakl wird unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand
zweimal mit I Liier n-Hexan extrahiert. Der letztgenannte
Extrakt wird unter vermindertem Druck eingedampft und liefert eine ölige, rotbraune Substanz.
Die derart erhaltene ölige Substanz wird dann an
einer Säule (2? y 300 mm), die mit etwa KM) g Kieselgel
unter Verwendung von η-Hexan als Lösungsmittel beschickt worden war. adsorbiert. Die Säule wird mit
einem Losungsmitleigemisch aus η-Hexan Aihyiacetat
im Verhältnis 9 : I eluierl. Das erhaltene Limit wird unter vermindertem Druck eingedampft. Ls wird eine
hellgelbe ölige Substanz erhalten, die nach einwöehigem
Stehen im Kühlschrank kristallisiert. Ausbeule: 2.0 g rohe Kristalle.
7(X) mg der erhaltenen rohen Kristalle werden in einem Lösungsmiltelgemisch aus Chloroform und
Allylacetat im Verhältnis I : I gelöst. Die erhaltene Lösung wird an einer Säule (30 / 5(X) mm), die mit
120 g Kieselgel einer Teilchengröße von kleiner als 0.OX mm beschickt worden war. adsorbiert. Die Säule
wird dann mit 2 Liter des gleichen Lösungsmittels entwickelt und eluiort. Das Llual wird verworfen. Danach
wird 'Jic Säule mit I Liter Athylucctat eluiert. und das Lluat unter vermindertem Druck eingedampft.
Man erhält die gewünschte Verbindung V als pastöse Substanz, die in einer geringen Mengen-Hexan
gelöst wird. Die Lösung wird bei — 10 C" stehengelassen.
Ls werden prismenförmige Kristalle erhalten.
Erfmdiingsgemäß können die in Tabelle I als Verbindungen
I bis V bezeichneten mauoietroliden Antibiotika
als solche, jedoch vorzugsweise in Form eines Pulvers. Granulats, benetzbaren PuKers. DIs. Aerosols
oder einer Emulsion in Verbindung mit zahlreichen Trägersloffen verwendet werden.
Beispiele geeigneter Träger sind Ton. Kaolin. Talcum. Bentonit. Diaiomeencrde.Calciumcarbonat. Wasser.
Alkohole. Xylol. Benzol. Aceton. Luft oder Kohlenoxid.
Weiterhin können Hilfsstoffe. wie Streumittel. Emulgatoren.
Dispergiermittel. Netzmittel oder Zerstäubungsmittel, die Üblicherweise bei Schädlingsbekämpfungsmitteln
verwende! werden, ebenfalls in die erfindungsgemäß verwendeten Zubereitungen eingearbeitet
werden.
Beim Aufbringen auf Flächen, wie Felder, werden
die erfindungsgemäß verwendeten macroietroliden ,Antibiotika oder deren Zubereitungen in Mengen von
50 bis 200 g (berechnet als Aktivbestandteil) je 0.1 ha verwendet.
Die Macrotetroiide können zusammen mit anderen Schädlingsbekämpfungsmitteln, wie Mitleiden. Insekticiden.
Fungiciden oder Herbiciden. zur Steigerung der Wirksamkeit der Zubereitungen oder Verbreiterung
der Anwendungsbereiche kombiniert werden. Insbesondere wird bei einer Kombination mit einem
oder mehreren Schädlingsbekämpfungsmitteln, wie Insckticiden und Miticiden auf Basis organischer
Chlorverbindungen. Insekticiden und Fungiciden auf Basis von C'arbamaten oder Insekticiden. Miticiden
und Fungiciden auf Basis organischer Phosphorverbindungen, die miticide Aktivität der makrolctroliden
Verbindungen synergistisch erhöhl im Vergleich zur Wirkung der macrotetroliden Verbindungen allein.
Wenn darüber hinaus die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen mit Schädlingsbekämpfungsmitteln
mit insekticidcr und gegebenenfalls miticidcr Wirksamkeil
kombiniert werden, kann das Mittel vorteilhaft sein, da die inseklicide und milieidc Wirksamkeil
des Schädlingsbekämpfungsmittels, verglichen mit der Wirksamkeit jeder Substanz allein, erhöhl wird.
Beispiele von Schädlingsbekämpfungsmitteln, die eine bemerkenswerte Erhöhung der miticiden Wirksanikeil
der maerotetroliden Verbindungen vorliegender Erfindung ergeben, wenn sie mil diesen in Kombination
verwendet werden, sind organische Chlorverbindungen,
wie
1.1.1- Triclilor-2.2-bis(p-chlorphenyl)-älhan
(DDT).
1.2.3.4.5,6-HeXaChIOrCyCIoIIeXaIi (Lindane),
1.2.3.4.10.10-1 lexachlor-1.4.4a.5.8.8a-hexahydroendo-l.4-exo-5.K-dimethano-naphthalin
(Aldrin). p-C'hlorphenyl-p-ehlorbenzolsulfonal.
(CPCBS).
Bis(p-chlorphenoxy (-methan (DCPM). I.! Kis(p-chlorphenyl)-älhanol (BCPE).
2-(p-tert.-Bulvlphenoxy)-l-melhyläthyl-2-chloräthylsulfit
(Aramite).
p-Ch lorpheny I-2.4,5-1 rieh loi phenylazosul (id
(CPAS).
Bislp-chlorphenyD-disullid (DDDS),
Athyl-p.p'-dichlorbenzilat (ChlorobenziIaIe).
Isopropyl-p.p'-dichlorhenzilat (Chloropiopylate).
2.2.2-Trichlor-l .1 -bis(p-chlorphenyl)-äthanol
(Kelthane).
2.4.5.4'-Tetrachlordiphenylsulfon (Tetradifon). 2.4.5.4'-Tetrachlordiphenylsulfid (Animert).
2-[2-( p-tert.-Buty !phenoxy)-1-methy la thoxy]-l-inethyläthyl-2-ehloräihylsulfit
(PPPS). 2.5-Dichlor-\-äthoxyimino-6-methoxybenzylp-melhylbenzoat
(ETHC)).
2.5-DichloΓ-6-mcthoxy-4'-mcthyl-N-üthoxydibenzamid (ETHN) und
2-C'hlor-4-methylthiophenyl-methyl-N-äthylphosphoro-amidothionat (Amidothionate), N'-(4-Chlor-o-tolyl)-N.N-dimelhylformamidin (C'hlorophenamidine):
weiter Carbamate.
2.5-DichloΓ-6-mcthoxy-4'-mcthyl-N-üthoxydibenzamid (ETHN) und
2-C'hlor-4-methylthiophenyl-methyl-N-äthylphosphoro-amidothionat (Amidothionate), N'-(4-Chlor-o-tolyl)-N.N-dimelhylformamidin (C'hlorophenamidine):
weiter Carbamate.
wie 1-Naphthyl-methylcarbamat (NAC).
o-lsopropoxyphenyl-melhylcarbamat (PHC).
o-Chiorphenyl-methylcarbamat (CPMC),
m-Tolyl-methylcarbamat (MTMC),
3.5-XylyI-methylcarbamat (XMC),
O-tert.-Butylphenyl-methylcarbamat (BPMC),
3.4-Xylyl-methylcarbamat (MPMC),
4 Diallylamino-S^-xylyl-methylcarbamat (APC).
o-Chlor-ß^xylyl-methylcarbamat (Carbanolatc).
p-Äthylthiophenyl-methylcarbamat (EM PC),
Zink-äthylep-bisidithiocarbamat) (Zineb) und Mangan-äthylen-bisldithiocarbamat) (Manch),
Ammonium-äthylen-bisldithiocarbamat) (Amobam)
und schließlich organische Phosphorverbindungen, wie
Dimethyl-p-nitrophcnyl-phosphorothionat
(Paraihionmelhyl).
Diäthyl-p-nilrophcnyl-phosphorolhionat
(Paralhion).
4-Cyanopln.nyl-dirncthyl-phosphomthional
(Cyiinox).
Dimelhyl-4-melhyllhio-m-lolyl-phosphorolhioniil
(Baycid).
y ime(hyl-4-nilro-m-tolyl-phosphorolhiona( (Sumithion),
l)iiilhyl-2.4-dichlorphcnyl-phosphorolhi(>n;il
(Ncmiiciclc).
Dia thy l-2-isopmpy 1-4-17K1IrIy l-6-pyri midi nylpliosphorolhional
(Diazinon), Athyl-p-nilrophenyl-phenylpho.sphorolhional
(ΙίΙ'Ν),
p-( yanphenyl-älhylphenylphosphorothionat
(Surecidc).
2.4-Dichlorphenylälhyl-phcnylphosphoro-
S-[ l,2-I>i-(iilh()xycarb(>nyl)-iilhyl j-dimclhylphosphorolhiolothional
(M a IaI hon).
S-| *-(Alhoxyearbonyl)-bcn/.yl |-dimclhylphosphorothiolothional
I Paplhion), Dimel hy l-S-(N-mel hy l-carbamoy !methyl )-phosphorolhiololhional
(Dimethoale).
S-(N-IOrmyl-N-melhylcarbamoylmelhyl)-dimelhyl-phosphorothiolothionat
(AnI hio).
S-( N-At hoxycarbonyl-N-methy l-carbamoy I-mclhyl)-diälhyl-phosphorothiolothional
(I'cslan).
' (Alhylsulfinylmethyl)-diisopiopyl-phosphorothiololhional
(II'SP).
S-(2-Acctylaminoiilhyl)-climcthyl-plu)sph()rothiolothional
(Amiphos).
S-(Athylthio;ilhyl)-dimethyl-phosphorothiololhional
(Ekatin).
Diäthyl-S-(2-ätliylthioälhyl)-phosphomthiololhional
(Di-Syslon).
S-[(6-Chlor-2-oxo-3-benzoxazolinyl)-methyl]-diätliyl-phosphorolhiolothionat
(Rubilox).
Dimcthyl-S-lphthalimidomcthyll-phosphoroihioloihionat
(lmidan).
S-[5-Mcthoxy-2-oxo-2.3-dihydro-l.3.4-thiadiazolyl-(3)-melhyl]-dimethyl-phosphorothiolo-
thional (Supracidc).
S-[ 4,6-Diamino-1.3,5-triazinyl-(2)-mcthy I]-dimethyl-phosphorothiolothionat
(Mcnazon).
S-(2-Athvllhioäthyl)-dimelhyl-phosphorothiolat (Meta-Syslox).
S-(2-Älhylsulfinyl-l-mclhylälhyl)-dimethylphosphorolhiolat (Eslox).
Dimclhyl-S-[2-(l-melhylcarbamoylälhyllhio)-äthyl]-phosphorothiolat
(Vamidothion).
Dimclhyl^J^-trichlor-l-hydroxyäthylphosphonal
(Diptcrcx).
2.2-Dichlorvinyl-dimcthyl-phosphat (DDVP),
l.2-Dibrom-2.2-dichIoΓäthyl-dimethyl-phosphat
(Di brom).
2-C"hlor-l-(2.4-dichlorphcnyl)-vinyl-di;ilhylphosphat
(CVP).
Tctraiithylpyrophosphat (TEPP).
Tclraäthyl-S.S-methylen-bis-lphosphorothiololhional
(Elhion).
2-Mcthoxy-4H-1.3,2-bcnzo-dioxaphosphorin-2-suifid
(Salithion).
/-ChioM-mcthyithiophcnyi-mcthyi-N-iiihyiphosphoroamidothionat
(Mitcmate).
S-(2,5-Dichlorphcnyllhioincthyl)-diäthylphosphorothiolothionat
(Phcnkaplon).
S.S-l.4-Dioxon-2,3-diyl-bis(diiilhylphosphor()-lliiolothional)
(Dclnuv),
S-Iknzyl-diisopropyl-phosphorolhiolal
Kilazin P),
S-Iknzyl-diisopropyl-phosphorolhiolal
Kilazin P),
S-Hcn/yl-iilhyl-phcnylphosphorolhiolal
(Inc/in) und
(Inc/in) und
O-Äthyl-diphenyl-phosphorodithiolal
(Hinosun).
(Hinosun).
Diese Schitdlinpsbckämpfunjismitlcl auf Basis organischer
Chlor- oder Phosphorverbindungen und Carbamalcn können /u den macrolelrolidcn Antibiotika
in einer solchen Menge zugcfügl werden, daß sie entsprechend
der Hälfte bis zu einem Viertel des Gcwichls
der macroletrolidcn Antibiotika ausmachen. Dadurch erhält man eine hinreichende Hekämpfungswirkung
bei einer vcrhältnismäiJig geringen Dosis an
rl.kn miinfnlrtl r,-*\lr\nn A nliU!nt!L
I« rtinnnn
Millionen bzw. Gemischen mit einem oder mehreren der vorgenannten Schädlingsbekämpfungsmitteln ist
im allgemeinen eine Menge von 30 bis 50 g der Antibiotika je 0,1 ha ausreichend. In dieser Beziehung tritt
die Wirkung, die den eingearbeiteten Schädlingsbekämpfungsmitteln innewohnl, die im allgemeinen
in einer Menge von 150 bis 2(X) g je 0,1 ha angewendet
werden, im allgemeinen schon auf, wenn die Schädlingsbekämpfungsmittel in einer Menge von mehr als
etwa 30 g je 0,1 ha verwendet werden und sie im Gemisch mit den macrotctroliden Antibiotika vorliegen.
Die Versuche und Beispiele erläutern die Erfindung.
Versuch I
s> Prüfungen der Aktivität auf Tetranychus telarius
s> Prüfungen der Aktivität auf Tetranychus telarius
(a) Mitleide Wirkung
Die Keimblätter von Bohnen, die in Topfen mit
4Ii 6 cm Durchmesser gepflanzt sind, werden mit 10 ausgewachsenen
Milben (Tetranychus telarius) besetzt und mit der im nachstehenden Beispiel 1 beschriebenen
Emulsion besprüht, die auf die in Tabelle Il angegebenen Konzentrationen verdünnt worden ist. Nach
•Ti dem Besprühen mit der Emulsion werden die Pflanzen
in einen auf eine konstante Temperatur von 25 C eingestellten Raum gehallen. Dann wird die Mortalität
bei den Milben untersucht.
(b) Ovicidc Wirkung
Auf Keimblättern von Bohnen, die in Topfen von 6 cm Durchmesser gepflanzt sind, werden 20 ausge-
v") wachsene Milben (Tetranychus telarius) ausgesetzt.
Während 24 Stunden läßt man die Milben Eier legen, um so das Eistadium zu regulieren. Dann werden die
ausgewachsenen Milben entfernt und die Eier gründlich mit der im nachstehenden Beispiel I beschriebe-
M) ncn Emulsion bespritzt, die auf die in Tabelle Il angegebenen
Konzentrationen verdünnt worden ist. Nach der Spritzung mit der Emulsion werden die Pflanzen
1 Woche in einem auf eine konstante Temperatur von 25 C eingestellten Raum gehalten. Dann wird die
·>■>
Mortalität bei den Eiern bestimmt.
Die bei den vorstehend genannten Untersuchungen erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle II angegeben.
ίο
t Inlcrsiichtcs Milicid
Kiin/unlralion der Miirliilitäl hei Mnrliililiil
iikliven Substanz aiisjiewaehscHen bei l-iern.
Milheii. %
Verbindung I
Verbindung Il
Verbindung III
Verbindung IV
Verbindung V
Acar (Athyl-4.4'-dichiorbenzilat
als Kontrolle) Unbchandelt
0.05
0.1X15
().(XKI5
0.05
0.005
O.(XK)5
0.05
0.005
I)(MX)S
0.05
0,005
0.0005
0.1
0.01
0,001
0.05
0.005
0.0005
KX) 90
KM)
HX)
KM)
77
K)O KX) 100
KM) KX)
S4
KX) *)8 23
KM) 74.3 35/)
KM) SS.H 50.5
K)O
KM) KM)
«1.5 100 KX)
52..S
100 X4.2 IS.3
1.3
Versuch 2
Prüfungen der Wirksamkeit auf Panonyehus ulmi,
Telranychus urticae und Tetranychus kanzawai.
Auf in einer Kammer befindlichen Blättern von Apfel- und Pfirsichbäumen werden jeweils 20 ausgewachsene
Milben von Panonyehus ulmi und Tetranychus urticae, die Apfelbaumschädlinge sind, und
Tetranychus kanzawai, ein Pfirsichbaumschädling, ausgesetzt. Die drei Schädlingsarten wurden vom
Feld gesammelt. Dann umgibt man die Kanten der besetzten Blätter mit Leimringen, damit die Milben nicht
entkommen können, und bespritzt die Blätter gründlich mit dem im nachstehenden Beispiel 2 beschriebenen
benetzbaren Pulver, das auf die vorbestimmte Konzentration verdünnt worden ist. Nach dem Bespritzen
werden die derart behandelten Blätter in einem Glasgcföß auf eine feuchte Baumwollmatte gelegt
und 48 Stunden in einem auf eine konstante Temperatur von 25" C eingestellten Raum inkubiert. Danach
wird die Mortalität bei den Milben untersucht. Es ist die Konzentration in ppm angegeben, bei der
50% der Milben abgetötet werden.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III angegeben.
I 1MlL-I Mll'hlC
| Tabelle III | P. ulmi | T. iirlieae | T. kan/awai |
| Untersuchte Verbindung |
4.8 4.0 3,3 |
5.0 4,8 4,0 |
5.5 4.3 3,8 |
| Verbindung I Verbindung II Verbindung III |
|||
Verbindung IV Verbindung V Acar
Phenkapton*)
Phenkapton*)
I1 iihni
2.5
3.0
X.X
10.4
I mli
3.5 4.0 9.4
15.3
I k.IMAIUiII
3.5
3,5
6,9
96,5
♦) ().()- |)iäih\l-S-|(2.5-ilichlorphi'n\lmere:iplo)-melh>l]- phn\-
phomdithioal
Aus den Ergebnissen der Versuche I und 2 ist deutlich zu erkennen, daß die eriindungsgemäßen Verbindungen
bei der Abtötung von Milben sowohl im ausgewachsenen als auch im Larven- und Eistadium
sehr wirksam sind. Besonders gilt dies für die im Versuch 2 verwendeten resistenlen Milben Tetranychus
kanzawai, eine gegen »Phenkapton« rcsistcnte Art. Weiterhin zeichnen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen
wegen ihrer geringen Toxizität bei Warmblütern (die LD5n bei Mäusen liegt bei peroraler Verabreichung
höher als 500 mg/kg) und ihre Unschädlichkeit gegenüber Pflanzen besonders aus.
Versuch
Prüfung auf miticide Wirkung auf Tetranychus
urticae (macrotetrolide Verbindungen im Gemisch
mit Schädlingsbekämpfungsmitteln auf Basis
organischer Chlorverbindungen)
Die Blätter von in Topfen gepflanzten Bohnen werden mit 100 ausgewachsenen Milben (Tetranychus
urticae), einer gegen phosphorsäurehaltigc Verbin-
düngen rcsistenlen Art. besetzt und danach jeweils
mil den ::i den Beispielen 9 bis 21 beschriebenen Mitteln bespritzt. Die Pflanzen werden 4K Stunden in
einem auf eine konstante Temperatur von 25 C eingestellten Kaum gehalten. Dann wird die Morlaliliit
der Milben untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse für
erfindungsgeniäß verwendete Verbindungen undVergleielissubslan/en
sind in der nachstehenden Tabelle IV angegeben.
Mitieid'.· Wirkung aufTetrainchiis uiticae
Schädling- "n Miirliiliiiil
"ti (tcs.inilkon/nilriilicin der AkU\Mihst;in/CM
(I.IKII (Ι.ΙΚΜΙ^ IM* H12 0.(HH)I
| CPCBS | 2.4 | 0 | 0 | 0 |
| I)CPM | 14.2 | 3.x | I) | 0 |
| BCPi: | 20.4 | 2.5 | (I | 0 |
| Arainiie | 24.5 | I.X | 0 | 0 |
| CPAS | 6.2 | 0 | 0 | 0 |
| I)I)I)S | 10.2 | I) | 0 | 0 |
| Chlorohen/ilale | 24.6 | 5.2 | 0 | I) |
| ChIm (iprop\ late | 31.5 | 6.3 | 0 | 0 |
| Keilhaue | 62.3 | 32.5 | 15 1 | 2.4 |
| Tclradifon | 4.3 | 2.4 | 0 | 0 |
| Animert | 5.x | 1.5 | 0 | 0 |
| PPPS | 11.5 | 3.2 | 0 | 0 |
| C'hlorophcnamidinc | 4.x | 1.4 | 0 | 0 |
| Verbindung I | 71 | 39 | 12 | 5 |
| Verbindung 11 | 75 | 42 | IS | S |
| Verbindung 111 | X2 | .^l | 23 | 12 |
| Verbindung IV | X9 | 54 | 31 | IX |
| Verbindung V | 91 | SS | 32 | 19 |
| Beispiel 9 | KH) | 94.2 | 63.5 | 41.3 |
| Beispiel K) | KK) | 91.2 | 60.3 | 32.5 |
| Beispiel 11 | 100 | 93.6 | 61.4 | 40.5 |
| Beispiel 12 | KX) | 9X.3 | 52.x | 31.5 |
| Beispiel 13 | 100 | X 1.4 | 62.6 | 51.4 |
| Beispiel 14 | KX) | X 5.3 | 5X.6 | 34.2 |
| Beispiel 15 | 100 | 9X.6 | 72.3 | 50.2 |
| Beispiel 16 | IOD | 93.2 | 62.5 | 50.3 |
| Beispiel 17 | 100 | IOD | 7S.5 | 5X.4 |
| Beispiel IX | 100 | 92.x | 40.3 | 2X.6 |
| Beispiel 19 | KX) | 93.2 | 51.6 | 3X.0 |
| Beispiel 20 | 100 | IOD | 70.2 | 44.4 |
| Beispiel 21 | 100 | 9S.4 | 62.3 | 4X.5 |
Versuch 4
Prüfung der mitleiden Wirkung auf Tetranychus
telarius (Gemisch aus macrotetrolidcn Verbindungen und Schädlingsbekämpfungsmitteln
auf Carbamatbasis)
Die Blätter von in Töpfen gepflanzten Bohnen werden
mit 100 ausgewachsenen Milben (Tetranychus telarius) besetzt und danach jeweils mit einem benetz-
baren Pulver der Beispiele 22. 23. 24. 25 und 26 bzw. einer Emulsion der Beispiele 27. 28, 29. 30 und 31
gründlich bespritzt nachdem die Mittel mit Wasser auf die in Tabelle V angegebenen Konzentrationen
verdünnt worden sind. Die derart bespritzten Pflanzen werden 48 Stunden in einem auf eine konstante Temperatur
von 25 C eingestellten Raum gehalten. Dann wird die Mortalität der Milben untersucht.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle V angegeben.
13
Miticide Wirkung auf Teiranychus telarius
| M„k, | -„ M..II. | ilil.ii | 0 | ■'""" | lim |
|
".. Cic.in
,L-I UlIV |
51 | IIJ H K12 | 0 | ||
| Oj κ 11 | 54 | 0 | 12 | ||
| Kontrolle | O | 55 | 23 | 18 | |
| Verbindung 111 | 82 | 42 | 31 | 19 | |
| Verbindung IV | 89 | 39 | 32 | 8 | |
| Verbindung V | 91 | 0 | 18 | 5 | |
| Verbindung Il | 75 | 0 | 12 | 0 | |
| Verbindung I | 71 | 0 | 0 | 0 | |
| NAC | O | 0 | 0 | O | |
| PHC | O | 0 | 0 | 0 | |
| BPMC | O | 0 | 0 | 0 | |
| APC | O | 0 | 0 | 0 | |
| MTMC | O | 0 | 0 | 0 | |
| XMC | O | 0 | 0 | 0 | |
| CPMC | O | 0 | 0 | 0 | |
| C^rbanolate | O | 100 | 0 | 0 | |
| Maneb | O | 100 | 0 | 76 | |
| Zineb | O | 95 | 92 | 64 | |
| Beispiel 22 | 100 | 84 | 83 | 51 | |
| Beispiel 23 | 100 | 72 | 44 | ||
| Beispiel 24 | 100 | 63 | |||
| Beispiel 25 | 100 | ||||
| ",ι Mortalität | (MKKlS | 1 | (WKKO | (UKl(Il |
| 98 | 86 | 64 | ||
| "Ii (ics;imlkon/entr;ilion | 100 | 93 | 78 | |
| lIlt AklivNuhstiin/cn | 96 | 82 | 53 | |
| fWKII | 100 | 91 | 52 | |
| 100 | 85 | 72 | 61 | |
| 100 | 84 | 70 | 43 | |
| 100 | 84,5 | 72 | 55 | |
| 100 | Versuch 5 | |||
| 100 | ||||
| 100 | ||||
| 100 |
MiIIeI
Beispiel 26
Beispiel 27
Beispiel 28
Beispiel 29
Beispiel 30
Beispiel 31
Beispiel 32
Beispiel 27
Beispiel 28
Beispiel 29
Beispiel 30
Beispiel 31
Beispiel 32
Prüfung der insckticidcn Wirkung auf Myzus pcrsicac
(Gemische aus macrotetrolidcn Verbindungen
und Schädlingsbekämpfungsmitteln
auf Carbamatbasis)
Die Blätter von in Topfen gcpflanztcn jungen Eierpflanzen (Auberginen) werden mit Myzus pcrsicac besetzt und danach jeweils mit einem benetzbaren Pulvei
der Beispiele 22,23, 24, 25 und 26 bzw. einer Emuisior der Beispiele 27, 2», 29, 30 und 31 gründlich bespritzt
nachdem sie mit Wasser auf die in Tabelle Vl angc gebcncn Konzentrationen verdünnt worden sind. Di<
derart gespritzten Pflanzen werden 24 Stunden ir einem auf eine konstante Temperatur von 25" C ein
gestellten Raum gehalten. Dann wird die prozentual· Mortalität der Insekten untersucht. Die Ergcbnissi
sind in der Tabelle Vl angegeben.
Insckticidc Wirkung auf Myzus pcrsicae
V.iticl
",. Mortalität
"n (ioiimlkiw/cnlralion
<lcr AklivsuhsUiivcn
(UKI? (UKC IWK)I
| Kontrolle | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindung III | 40.5 | 10.5 | 5.3 | 0 |
| Verbindung IV | 42.6 | 12.4 | 5.6 | 0 |
| Verbindung V | 51.8 | 13.6 | 6.4 | 0 |
| Verbindung I | 38.8 | 10.2 | 3.6 | 0 |
| Verbindung Il | 32.4 | 9.4 | 2.4 | 0 |
| NAC | 62.8 | 31.4 | 10.1 | 4.2 |
| PHC | 60.5 | 30.8 | 9.8 | 3.1 |
| HMPC | 63.4 | 32.5 | 12.3 | 5.0 |
| APC | 52.1 | 30.4 | 9.6 | 2.3 |
| MTMC | 58.5 | 29.5 | 5.1 | 0 |
| C PMC | 42.3 | 2.10 | H.5 | !) |
| Carbanoliitc | 53.3 | 20.4 | 6.8 | 0 |
| Manch | 0 | 0 | (I | 0 |
| /inch | (I | 0 | 0 | (I |
| Beispiel 22 | KK) | 92.4 | 61.5 | 25.3 |
| Beispiel 23 | KK) | 86.5 | 59.2 | 20.1 |
| Heispiel 24 | K)O | 90.3 | 60.0 | 23.3 |
| Beispiel 25 | 88.x | M 1.6 | 24.5 | 12.5 |
15
1-ortsci/iinp
MiIlL-I
"» Μ.Μ KlIlKiI
11.005
cnlnilion »Icr
11.0Oi IMKIl
Beispiel 26 84.5
Beispiel 27 KM)
Beispiel 28 KX)
Beispiel 29 KX) Beispiel 30 78,6
Beispiel 31 72,3
Beispiel 32 75,0
Versuch
Prüfung der miticidcn Wirkung aufTciranychus urticac
(Gemische aus macrotclrolidcn Antibiotika
und Schädlingsbekämpfungsmitteln auf Basis
organischer Phosphorverbindungen)
Die Blätter von in Topfen gcpflanzten Bohnen werden
mit 100 ausgewachsenen Milben (Tctranychus urticac) besetzt und dann jeweils mit einer der Emulsionen
der Beispiele 33,34,35,36,37,38,39,40,41 und
42 bzw. einem benetzbaren Pulver der Beispiele 43,44, 45, 46, 47 und 48 gründlich bespritzt, nachdem sie
jeweils mit Wasser auf die in der Tabelle VII angegebenen Konzentrationen verdünnt worden sind. Die
derart gespritzten Pflanzen werden 48 Stunden in einem aufcinc konstante Temperatur von 25 C eingestellten
Raum gehalten. Dann wird die Mortalität der Milben bestimmt.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle VII angegeben.
Miticide Wirkung auf Tctranychus urticac
".. MnrKililiil
"» (icNitml ktMi/cnlr;ilion
IMlOI
11.0005 II.IHKP O.IHHII
Kontrolle
C'yanox
Baycid
Sumilhion
Dinzinon
Surccide
Papthion
Dimcthoiilc
t'cstan
I midiin
listox
78 80 84 X8 90 12 14 13
17 52 12 25 40 15 51
36
0 36 51
53
54
55
21
Il
18
23 4
14
23
26
27
27
10
12
15
18
50,1
88,5
90,3
80,0
60,3
58,4
59,0
Mille!
23,8
54,0
61,2
62,5
30,1
24,4
28,8
Vamidothion
2"> DDVP
Ethion
Salithion
Kitazin P
Ethion
Salithion
Kitazin P
mi Beispiel 33
Beispiel 34
Beispiel 35
Beispiel 36
Beispiel 34
Beispiel 35
Beispiel 36
r> Beispiel 37
Beispiel 38
Beispiel 39
Beispiel 40
Beispiel 38
Beispiel 39
Beispiel 40
4(i Beispiel 41
Beispiel 42
Beispiel 43
Beispiel 44
Beispiel 45
Beispiel 46
Beispiel 47
Beispiel 48
Beispiel 42
Beispiel 43
Beispiel 44
Beispiel 45
Beispiel 46
Beispiel 47
Beispiel 48
IMKItIS
10,4
20,5
18,8
26,4
17,4
10,0
15,5
% Mnrlaliläl
% Cicsamlkdn/cnlraliiin
der Aklivsubsianzcn
0,(K)I
15
24
33
42
0
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
0,0005 O,(XX)2 0,(X)Ol
12
14
93
94
98
92
100
88
100
100
86
100
100
92
100
100
100
82
0 0 0 0 0 65 73 72 64 92 54 91 85 62 90 94 72 86 91
83 51
0 0 0 0 0 32 45 51 49 72 38 75 51 33
64 44 31 58 62 53 28
Versuch 7
Prüfung der insckticidcn Wirkung auf Myzus pcrsicac
(Gemische aus macrolctrolidcn Antibiotika und Schädlingsbekämpfungsmitteln auf Basis
organischer Phosphorverbindungen)
Myzus pcrsicac auf in Töpfe gepflanzten jungen Eierpflanzen (Auberginen) werden gründlich bespritzt mit
jeweils einer Emulsion der Beispiele 35. 36, 38, 39 und 42 bzw. einem benetzbaren Pulver der Beispiele 43.44.
45. 46 und 48. nachdem diese mit Wasser auf die in Tabelle VIII angegebenen Konzentrationen verdünnt
worden sind. Die Eierpflanzen werden 24 Stunden in einem auf eine konstante Temperatur von 25 C cingestellten
Raum gehallen. Dann wird die prozentuale Mortalität bestimmt.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle VIII
angegeben.
Tunelle VIII
Insektizide Wirkung auf My/us persicae
Mittel
% Miirtiililä!
% Ciisumlknn/cnlntiinn &:t AktivsuhsUui/un
(Ij(I(M (UKII 0,1X1(15 (1.(1(1(12
Konlrollc Verbindung III
Verbindung IV Verbindung V Verbindung I Verbindung Il
Sumilhion Diazinon Surccidc Paplhion Imidan
Eslox
Vamidolhion ODVP Salilhion Kilazin P Beispiel 35
Beispiel 36 Beispiel 37 Beispiel 38 Beispiel 42 Beispiel 43 Beispiel 44 Beispiel 45
Beispiel 46 Beispiel 48
| 0 | () | 0 | 0 |
| 36,5 | 5,3 | 0 | 0 |
| 33,4 | 5,6 | 0 | 0 |
| 38,6 | 6,4 | 0 | 0 |
| 29,2 | 3,6 | 0 | 0 |
| 29,4 | 2.4 | 0 | 0 |
| 52,4 | 24,8 | 5,8 | 0 |
| 51,2 | !9.4 | 2,4 | 0 |
| 43,5 | 18.6 | 3,1 | 0 |
| 60,5 | 30.4 | 10.1 | 0 |
| 42,4 | 21,3 | Z4 | 0 |
| 52,6 | 20,6 | 3,8 | 0 |
| 34,5 | 6.3 | 0 | 0 |
| 50,3 | 18,8 | 6,5 | 0 |
| 44.8 | II.I | 0 | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 |
| KM) | 91,5 | 62,5 | 24.5 |
| KH) | 82.4 | 60,8 | 12.9 |
| KX) | 72,9 | 54,2 | 6.8 |
| KK) | 90,5 | 53,8 | 10.4 |
| KX) | 88,6 | 45.5 | 12,4 |
| KX) | 81,4 | 62.1 | 22,5 |
| KX) | 77.5 | 44.5 | 13.8 |
| K)O | 76.5 | 32.1 | 9.2 |
| KX) | 80.0 | 38.8 | 4.5 |
| 76.5 | 52.0 | 12.4 | 0 |
In den nachstehenden Beispielen beziehen sich Prozente
und Teile auf das Gewicht.
Teile der Verbindung I werden in einem Gemisch von 18 Teilen Isopropanol und 42 Teilen Xylol gelöst.
Zu der Lösung werden IO Teile eines Gemisches von Polyüthylen-nonylprienylülhcr und Calcium-alkylbcnzolsulfonat
zur Herstellung einer Emulsion zugefügt. Für eine Anwendung kann das erhaltene Mittel in geeigneter
Weise mit Wasser verdünnt werden.
4,5 Teile Nalrium-Iigninsulfonal, 3,0 Teile SiO2 und
52,5 Teile Ton werden zur Herstellung eines benetzbaren Pulvers zu 40 Teilen der Verbindung 11 gegeben.
Für eine Anwendung kann das Mi(IeI in gceigneler
Weise mit Wasser verdünnt werden.
0,05 Teile der Verbindung I werden in 5 ml Methanol gelöst und aufcin Gesamtvolumen von KX) ml mit
einem Gasgemisch von halogenieren FluorkohlenwasscrstolTcn
»Frcon 35« (35 Teile) und »Freon 65« ■>(i (65 Teile) aufgefüllt. Das erhaltene Mittel wird in einen
Behälter gefüllt, aus dem es versprüht werden kann.
r> 20 Teile der Verbindung V werden in einem Gemisch von 18 Teilen Isopropanol und 52 Teilen Xylol
gelöst. Zu der Lösung werden 10 Teile eines Gemisches von Polyoxyüthylen-nonylphenyläther und C'alciumalkylbcnzolsulfonat
zur Herstellung einer Lmulsion
wi gegeben. Bei einer Anwendung kann die Hmulsion in
geeigneter Weise mit Wasser verdünnt werden.
B c i s ρ i e
Zu 5 Teilen der Verbindung Il werden 1,5 Teile Natriuin-dodeeylbcnzolsulfonat
und anschließend 38 Tei- ιτ>
Ie Diatomeenerde und 55,5 Teile Bentonil zugegeben. Das Gemisch wird granuliert. Das erhaltene Granulat
kann als solches verwendet werden.
4,5 Teile Natrium-Ligninsulfonat. 3,0 Teile SiO2
und 2.5 Teile Ton werden zu 50 Teilen der Verbindung V gegeben. Ls wird ein benetzbares Pulver erhalten,
das bei Anwendung in geeigneter Weise mil Wasser verdünnt werden kann.
Zu 5 Teilen der Verbindung V werden 1,5 Teile
Nalrium-dodeeylbcnzolsulfonat und anschließend Teile Diatomeenerde und 55,5 Teile Benlonit gegeben.
Aus dem Gemisch wird ein Granulat hergestellt, das als solches angewendet werden kann.
Be
i s ρ ι e
0,05 Teile der Verbindung V werden in 5 ml Methanol gelöst und auf ein Gesamtvolumen von 100 ml mit
einem Gasgemisch von halogenierten FluorkohlenwasscrslolTen(35
Tcilc»Freon 35« und65 Tcile»Freon 65«) aufgefüllt. Das erhaltene Mittel wird in einen
Behälter gefüllt, aus dem es versprüht werden kann.
Emulsion
Verbindung I
CPCBS
Netzmittel
Xylol
CPCBS
Netzmittel
Xylol
Emulsion
Verbindung Il
PCPM
Netzmittel
Xylol
PCPM
Netzmittel
Xylol
Emulsion
Verbindung III
BCPE
Netzmittel
Xylol
BCPE
Netzmittel
Xylol
Emulsion
Verbindung IV
Aramite
Nelzmittel
Xylol
Aramite
Nelzmittel
Xylol
Verbindung V
CPAS
Dimelhy !formamid
Netzmiltel
Xylol
Verbindung I
DDDS
Dimethylformamid
Netzmittel
Xylol
Emulsion
Verbindung Il
Chlorbenzylal
Dimethylformamid
Netzmiltel
XvIoI
20%
15% 45%
30% 10% 15% 45%
40"/,, 10% 15% 35%
35% 15% 15% 35%
20% 20"/,, 15% 15%
30%
25% 15% 25% 15%
20%
25"/» 15% 25% 15%
20%
| Beispiel | Emulsion | Beispiel | Emulsion | Beispiel | Beispiel | Beispiel | 16 | Beispiel | 21 | Beispiel | Beispiel | 2"* | 30% |
| Verbindung III | Verbindung IV | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | 10% | |||||
| Chlorpropylat | Kelthane | Verbindung V | Verbindung I | Verbindung Il | Verbindung III | Verbindung !Il | Verbindung IV | 25% | |||||
| Dimethylformamid | Dimethylformamid | Tetradifon | Animcrt | PPPS | Chlorophenamidine | NAC | PHC | 15% | |||||
| Netzmittel | Netzmittel | Polyvinylalkohol | Polyvinylalkohol | Natrium-Iigninsulfonat | NaI rium-lign insu Ifonat | Netzmitlei | Polyvinylalkohol | 20% | |||||
| Xylol | Xylol | Natrium-Iigninsulfonat | Natrium-Iigninsulfonat | Polyoxyäthylen-alkylpheny lather | Ton | Natrium-Iigninsulfonat | |||||||
| Ton | Ton | SiO2 | Ton | 23 | |||||||||
| 17 | T on | 30"/,. | |||||||||||
| UV!.. | |||||||||||||
| 251M, | |||||||||||||
| 15"/,, | |||||||||||||
| 20'!-;, | |||||||||||||
| 18 | 30"/, | ||||||||||||
| 20% | |||||||||||||
| 2·'·; | |||||||||||||
| 10% | |||||||||||||
| 38"',, | |||||||||||||
| 19 | 25"/,, | ||||||||||||
| 25% | |||||||||||||
| 2% | |||||||||||||
| 10% | |||||||||||||
| 38% | |||||||||||||
| 20 | 40% | ||||||||||||
| 10% | |||||||||||||
| 14% | |||||||||||||
| 2% | |||||||||||||
| 2% | |||||||||||||
| Polyoxyä'thylcn-alkylpheny lather | 2% | ||||||||||||
| SiO2 | .«)% | ||||||||||||
| Dialomeenerdc | |||||||||||||
| Ton | |||||||||||||
| 30% | |||||||||||||
| 20"/;, | |||||||||||||
| 14% | |||||||||||||
| 2% | |||||||||||||
| 4% | |||||||||||||
| 30% | |||||||||||||
| 40'!·;, | |||||||||||||
| 10% | |||||||||||||
| 51M, | |||||||||||||
| 45% | |||||||||||||
| 30% | |||||||||||||
| 20% | |||||||||||||
| 2% | |||||||||||||
| I O1M: | |||||||||||||
| 38",. |
| I | 21 | Beispiel 25 | Beispiel 27 | I -.mil I si on | Beispiel 30 | Hmulsion | Beispiel 3! | Hmulsion | 20 | 44 023 | ι ■, | I mulsion | lic | I | B c | I I I I |
B c | V | B e | I | lU- | ll | TJ | B | IV | 22 | 32 | 2% |
| Beispiel 24 | Benetzbares Pulver | I mulsion \ erbindun!; 111 |
Verbinduni; IV | Verbindung I | Verbindung Il Zineb |
Vcmmiiuiiii | B e | i s ρ i e I | I % | |||||||||||||||||||
| Benetzbares Pulver | Verbinduni; I | MIMC | XMC | Carbanolate | Dimethylformamid | Bayeid | IV | II! | 2% | |||||||||||||||||||
| Verbinduni; V | A P( | Dimethylformamid Netzmittel Xylol |
Dimethylformamid | Dimethylformamid | Netzmittel | Pulver | -'" Netzmittel | III | 95% | |||||||||||||||||||
| BPMC | Natrium-ligninsulfonat | Netzmittel | Netzmittel | Xylol | 25",, | Verbindung | Xylol | |||||||||||||||||||||
| Natrium-ligninsulfonat | Polvoxväthylen-alkylphenylalher | Beispie! 2* | Xylol | Xylol | 25",, | MPMC | ||||||||||||||||||||||
| Polyoxy;! thy len-alkylpheny lather | I SiO, I Ton" I Beispiel 26 |
2.5% | SiO, | lic | ||||||||||||||||||||||||
| SiO2 | Benetzbares Pulver | I B e ι s ρ ι e I 29 | 2.5% | Ton | lmulsion | B e | 33 | 30% 10% |
||||||||||||||||||||
| Diatomeenerde | Verbinduni; Il | I !.mulsion | 2.0% | Verbindung | IV | i s ρ i e I | I 5% | |||||||||||||||||||||
| Ton | Manch | I Verbindung V | 25% | Sumithion | 45% | |||||||||||||||||||||||
| Polyvinylalkohol | CPMC | 18",, | 111 I mulsion | NeUr.iiltel | Be | |||||||||||||||||||||||
| Nalrium-dodeeylhenzolsulfonat | Dimethylformamid Netzmittel |
Verbinduni; Cyanox |
Xylol | |||||||||||||||||||||||||
| I on | Xylol | Netzmittel | ||||||||||||||||||||||||||
| 25",, | Xylol | lmulsion | 34 | V,)"/„ | ||||||||||||||||||||||||
| 25",, | Verbindung | i s ρ i e I | 10% | |||||||||||||||||||||||||
| 2.5",, | Diazinon Netzmittel i-, Xylol |
I 5"/,, | ||||||||||||||||||||||||||
| 2.5",, | 45% | |||||||||||||||||||||||||||
| 2.0" η | Hmulsion | |||||||||||||||||||||||||||
| 43",, | Verbinduni; | |||||||||||||||||||||||||||
| HPN | ||||||||||||||||||||||||||||
| Netzmittel | I | "S | 25"/.. | |||||||||||||||||||||||||
| Xylol | I S ρ 1 C I | I 5% | ||||||||||||||||||||||||||
| 25",, | 15% | |||||||||||||||||||||||||||
| 25% | 45"/,, | |||||||||||||||||||||||||||
| τ, | i-, Hmulsion | |||||||||||||||||||||||||||
| 5% | Verbindung | |||||||||||||||||||||||||||
| 43",, | Sureeide | 36 | 25"/,. | |||||||||||||||||||||||||
| Netzmittel | i s ρ i c I | I 5% 15% 45% |
||||||||||||||||||||||||||
| Xylol | ||||||||||||||||||||||||||||
| 30",, | ||||||||||||||||||||||||||||
| K)" ί. | Hmulsion | 37 | 20% | |||||||||||||||||||||||||
| 25",, 20% |
Verbindung | i s ρ i e I | 20"/» | |||||||||||||||||||||||||
| Papthion | I 5% | |||||||||||||||||||||||||||
| Netzmittel | 45% | |||||||||||||||||||||||||||
| Xylol | ||||||||||||||||||||||||||||
| 20% | ||||||||||||||||||||||||||||
| 20" „ | ||||||||||||||||||||||||||||
| 25",, | Hmulsion | 3 S | 20% | |||||||||||||||||||||||||
| 15".. | wi Verbindung | i s ρ i e I | 20"/,, | |||||||||||||||||||||||||
| 20",, | Dimethoate | I 5% | ||||||||||||||||||||||||||
| Netzmittel | 45'%, | |||||||||||||||||||||||||||
| Xylol | ||||||||||||||||||||||||||||
| 30" „ | Hmuision | 39 | 30% | |||||||||||||||||||||||||
| 10" „ | Verbindung | i s ρ i c I | 10% | |||||||||||||||||||||||||
| 25",, I 5" „ |
Pcstan | 15% | ||||||||||||||||||||||||||
| 20" „ | 45% | |||||||||||||||||||||||||||
| 20% | ■ | 40 | 30% | |||||||||||||||||||||||||
| 20% | ι s ρ ι e | 10% | ||||||||||||||||||||||||||
| 25% | 15% | |||||||||||||||||||||||||||
| 15% | 45% | |||||||||||||||||||||||||||
| 20% | ||||||||||||||||||||||||||||
| I 41 | 25% | |||||||||||||||||||||||||||
| : i s ρ i e | 15"/, | |||||||||||||||||||||||||||
| 20",, 20"., |
||||||||||||||||||||||||||||
| 25% | ||||||||||||||||||||||||||||
| i 5"'Il | ||||||||||||||||||||||||||||
| 20" η | ||||||||||||||||||||||||||||
| NeI/mil IeI | Beispiel | Emulsion | Beispiel | Beispiel | Beispiel | 42 | 15" | „ | Beispiel 46 | Beispiel 4H | Beispiel 49 | i" Pulver | 30"/,, |
| Xylol | Verbindung V | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | Benetzbares Pulver | 45" | Benetzbares Pulver | -» Benetzbares Pulver | Verbindung V | 10% | ||||
| I'.nidan | Verbindung I | Verbindung Il | Verbindunu III | Verbindung IV | Verbindung IV | Phenkapton | 2% | ||||||
| Netzmittel | I.slox | Vamidolhion | DDVP | > lithion | Kita/in P | SiO, | 5 "/,. | ||||||
| Xylol | Polyvinylalkohol | Polyvinylalkohol | Polyvinylalkohol | Polyvinylalkohol | Nalrium-Iigninsiilfonal | Ton | 53% | ||||||
| Natrium-Iiuninsuironal | Nalrium-Iigninsulfonat | Dodccylben/olsulfonsiiure | Dodecylben/.olsulfonsäure | Polyoxyäthylen-alkylphenyliither | Blatt Zeichnungen | ||||||||
| lon | Ton | Ton | 25' | '„ | Ton | SiO, | |||||||
| 15' | „ | Dialomeenerde | |||||||||||
| 43 | 15' | I/ | |n B e i s ρ i e I 47 | Ton | 25",. | ||||||||
| 45' | Benetzbares Pulver | 15% | |||||||||||
| Verbindung V | K)",, | ||||||||||||
| Salithion | 2'■·■;. | ||||||||||||
| Il | Nalrium-Iigninsulfonat | 2% | |||||||||||
| 40" | Il | ι · Polyoxyathylen-alkylphenylülher | 46% | ||||||||||
| !()" | ,1 | SiO, | |||||||||||
| 2" | „ | Ton | |||||||||||
| 44 | 10" | ||||||||||||
| W | 20% | ||||||||||||
| 20"',, | |||||||||||||
| 10"·,. | |||||||||||||
| O | 2" Il | ||||||||||||
| 30" | ,1 | 2% | |||||||||||
| 20" | π | 20'«, | |||||||||||
| T" | Il | 26% | |||||||||||
| 45 | 10" | ' η | |||||||||||
| 3X" | |||||||||||||
| 2% | |||||||||||||
| I n/ | |||||||||||||
| 40" | „ | 2% | |||||||||||
| 10" | ■„ | 95% | |||||||||||
| 2" | '„ | ||||||||||||
| 5" | '" | ||||||||||||
| 43" | IO | ||||||||||||
| I lierzu | |||||||||||||
Claims (1)
- Tabelle IPatentanspruch:Verwendung von macrotetroliden Verbindungen der allgemeinen FormelR4 OR1bindung
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Family Applications (1)
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