DE2044061C - Krautableitvorrichtung für Hackfruchterntemaschinen - Google Patents
Krautableitvorrichtung für HackfruchterntemaschinenInfo
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Description
Bei Hackfruchterntemaschinen mit hinter dem Schar bewegten Siebvorrichtungen ist es seit langem
bekannt, im Bereich der Scharstiele schwingende Krautableitvorrichtungen anzubringen, die dazu dienen
sollen, das Festhängen des mit dem Siebgut über das Schar auf die Siebvorrichtung auflaufenden Krautes
an den feststehenden Scharstielen oder anderen feststehenden Teilen des Maschinenrahmens zu verhindern
und damit Stauungen des kontinuierlich auflaufenden Siebfördergutes zwischen Schar und Siebvorrichtung
zu vermeiden. Solche Krautableitvorrichtungen sind beispielsweise im deutschen Patent
1 073 233 beschrieben und dargestellt. Man hat sie sowohl quer als auch parallel zur Fahrtrichtung hin
und her schwingend angeordnet, und ihre Anwendung schien lange Zeit dem Bedarfsfall zu genügen. Dies
ändert sich jedoch, wenn beispielsweise vor Flachscharen
und/oder seitlich der Außenkanten solcher Flachschare umlaufende Scheibenseche angeordnet
werden, die einerseits das seitliche Ausbrechen des vom Schar ausgehobenen Erdwjlles verhindern und
anderseits langes, über die Scharbreite hinaus nach der Seite sich erstreckendes Kraut durchschneiden
sollen. Dieses Kraut läßt sich nämlich in einem bestimmten, währr.nri der Hackfruchternte vielfach anzutreffenden
Reifezustand weder von umlaufenden Scheibensechen noch von sonnigen Krautschneidevorrichtungen
zerschneiden. Es »vird vielmehr von ticn Scheibensechen lediglich zwischen diesen und
den Scharkanten in den Boden gedrückt, behindert auf diese Weise den ungehemmten Fluß des Siebfördergutes
über das Schar auf die Siebvorrichtung und führt zu Stauungen und damit zu Unterbrechungen
des Erntevorganges.
Aufgabe der Erfindung ist es. diesem Mangel abzuhelfen. Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung
vor, daß die quer oder parallel zur Fahrtrichtung hin und her schwingenden aus passend geformten Bügeln
oder aus Blech od. dgl. gebildeten torpcdoförmig um die Scharstiele herumgeführten Krautableitvorrichtungen
mit ihren schräg nach vorn abwärts gerichteten Enden nach der Scharmitte hin konvergieren, dabei
die Spalte zwischen den Scheibensechen und den äußeren Scharkanten kreuzen und zweckmäßig die
Seitenkanten des Schares untergreifen. Auf diese Weise wird auch das von den Scheibenscchcn oder
sonstigen Schneidvorrichtungen nicht zerschnittene, den Fluß des Siebfördergutes vom Schar auf die Siebvorrichtung
behindernde Kraut ungehemmt auf die Siebfördervorrichtung geleitet und von dieser bis zu
ihrem Ablegeende oder bis zu dort vorgesehenen Krautablegevorrichtungen befördert. Fs erhellt hieraus,
daß sich der Anwendungsbereich der Erfindung von den sogenannten Vorratsrodern bis zu den Sammelrodern
erstreckt, die eine Vielzahl von Hemmungen bei der kontinuierlichen Hackfruchternte zu
überwinden haben.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeiipiel veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf den vorderen Teil einer
Hackfruchterntemaschine mit der erfindungsgemäß gestalteten Krautableitungsvorrichtung und
ίο F i g. 2 eine Seitenansicht dazu.
Das der Siebvorrichtung 1 vorgeordnete Schar 2 ist seitlich von den Scheibensechen 3 begrenzt. In
Fahrtrichtung hinter den Scheibensechen sind zu beiden Seiten des Schares 2 die von einer nicht dargestellten
Kurbelwelle quer zur Fahrtrichtung hin und her schwingend angetriebenen, beispielsweise torpedoförmig
gestalteten Krautableitkörper 4 angeordnet, die erfindungsgemäß mit ihren in Fahrtrichtung nach
vorn schräg abwärts gerichteten Enden nach der
so Scharmitte hin konvergieren. Dabei kreuzen sie mit
ihren nach vorn gerichteten Spitzen die Spalte zwischen den Schei'oensechen 3 und den Seitenkanten
des Schares 2. Selbstverständlich können die Krautableitkörper 4 auch in Fahrtrichtung hin und her
schwingend angetrieben sein. Wesentlich für den Erfindungsgedanken
ist es, daß sie mit ihren nach vom gerichteten Spitzen die Spalte zwischen den Scheibensechen
3 und den Seitenkanten des Schares 2 kreuzen, wobei sie zweckmäßig die äußeren Scharkanten
untergreifen.
Claims (2)
1. Krautableitvorrichtun^ für Hackfriichtcmtcmaschinen,
bestehend aus zu beiden Seiten des von Scheibensechen flankierten Rodeschares angeordneten,
den Scharstielen und anderen feststehenden Teilen des Maschinenrahmens vorgelagerten,
entgegen der Fahrtrichtung nach hinten schräg ansteigenden, in Fahrtrichtung oder quer
dazu hin und her schwingend angetriebenen Bügeln oder vorzugsweise torpedoförmig gestalteten,
die Scharstiele umgreifenden Blechkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Bügel oder Blechkörper (4) mit ihren in Fahrtrichtung nach vorn schräg abwärts gerichteten
Enden nach der Scharmittc hin konvergieren und dabei die Spalte zwischen den Scheibenscchcn (3)
und den Seitenkanten des Schares (2) kreuzen.
2. Krautableitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel oder
Blcchkörper (4) mit ihren nach vorn gerichteten Enden die Seitenkanten des Schares (2) untcrgrcifcn.
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