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DE2042886C - Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer Kontaktträgerplatte - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer Kontaktträgerplatte

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Publication number
DE2042886C
DE2042886C DE19702042886 DE2042886A DE2042886C DE 2042886 C DE2042886 C DE 2042886C DE 19702042886 DE19702042886 DE 19702042886 DE 2042886 A DE2042886 A DE 2042886A DE 2042886 C DE2042886 C DE 2042886C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier plate
sheet metal
contact ring
contact
holding device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702042886
Other languages
English (en)
Other versions
DE2042886B2 (de
DE2042886A1 (de
Inventor
Heinz Georg 8500 Nürnberg Mirbeth
Original Assignee
Sei Kontakt Bauelemente GmbH, 8500 Nürnberg
Filing date
Publication date
Application filed by Sei Kontakt Bauelemente GmbH, 8500 Nürnberg filed Critical Sei Kontakt Bauelemente GmbH, 8500 Nürnberg
Priority to DE19702042886 priority Critical patent/DE2042886C/de
Priority to GB3988271A priority patent/GB1307476A/en
Priority to FR7131330A priority patent/FR2106201A5/fr
Publication of DE2042886A1 publication Critical patent/DE2042886A1/de
Publication of DE2042886B2 publication Critical patent/DE2042886B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2042886C publication Critical patent/DE2042886C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

(13) so wdt auseinandergebogen werden, daß sich deren Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der zugeordneten Bohrung verschiebungssicher einpressen und daß schließlich nach dem Einsetzen des Kontaktringes bzw. Kontaktringteils in die von den Querstegen und Längsschenkelpaaren (8) gebildeten Ausnehmungen der Biechstücke jeweils die betreffenden beiden Längsschenkel (8) mit einem entsprechend geformten Werkzeug (9) an den Kontaktring bzw. Kontaktringteil angepreßt werden.
Die Erfindung betriilt eine Halteeinrichtung, bei der ein Drahtteil mittels eines gesonderten, in einer zylindrischen Bohrung einer Kontaktträgerplatte befestigten Klammerteils aus Blech auf der Kontaktträgerplatte gehaltert ist, dessen auf einer Seite der Kontaktträgerplatte angeordnetes Längsschenkelpaar den Drahtteil umklammert, während zwei gegenüberliegende Längsschenkel des Klammerteils mit Preßpassung in der Bohrung sitzen. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Bestücken einer Kontaktträgerplatte mit einem Kontaktring oder einem Teil eines Kontaktringes mittels einer derartigen Halteeinrichtung. Das Bedürfnis für die Erfindung liegt insbesondere in der Schaltertechnik vor. Als Beispiel ist die Halteeinrichtung für einen Kontaktring oder einen Teil eines Kontaktringes auf der Statorplatte eines Drehschalters und deren Bestükkung mit einem Kontaktring bzw. Kontaktringteil zu erwähnen, der als ortsfester Kontaktteil längs eines Kreisbogens verläuft. Konzentrisch hierzu sind als Gegenkontakte ortsfeste Einzelkontakte auf der Statorplatte angeordnet. An Stelle eines Kontaktringes oder eines einzelnen Kontaktringteils können auch mehrere elektrisch voneinander getrennte Kontaktringteiie auf der Statorplatte kreisförmig angebracht sein.
Bei Drehschaltern ist es bekannt, als ortsfeste Kontaktteile für die Statorplatten Kontaktringsegmente zu benutzen. Diese Kontaktringsegmente sind im allgemeinen mit einer die Kontakteigenschaften verbessernden Edelmetallplattierung versehen. Daher ist ihre Herstellung mit erheblichen Kosten verbunden. Die Befestigung der bekannten Kontaktnngsegmente erfolgt in der Weise, daß längs des Umfanges angescherte einzelne Nasen in Schlitze der Statorplatte lose passend eingesteckt und dann die aus den Schlitzen herausragenden Stücke mit der Statorplatte formschlüssig verbunden werden. Bei dieser Art der Befestigung bildet das auf einer Seite der Statorplatte anliegende Kontaktringsegment das eine Bcfestigungslager, während die an die gegenüberliegende Seite der Statorplatte angedrückten Befestigungsnasen des Kontaktringsegmentes als Befestigungsgegenlager wirken. Da die am Kontaktringsegment angescherten Nasen lose passend, also nicht mit
Preßpassung m die schlitzförmig Au
emgegheder sind, ergibt sich eine Beeinträchtig der Festigkeit der Verbindung ,.wischen KontakInnl segment und Statorplatte. Dieser NacSueil kann "ich, aaüurch behoben werden, daß die Befestig,
des Kontaktnngsegmente=, mit Preßpa^un» i
Scnhtze der Statorplatte eingesetzt werck.n. £ ]
hone Fertigungstoleranzen einzuhalten sind und ...m anderen bei starker Preßpassuna !eicht Ri«c ,η;,." hen. welche die mechanische Stabilität der StatorpiMte beeinträchtigen. Dies ist insbesondere der FaI u.nn die Statorplatte aus einem Schichtpreßstoff be-
Be1 Verwendung einer bekannten Haliecmrichtun, (!.A.-Patentschnft 3 188 599), bei dcr DrZeSI15 π tels gesonderter in zylindrischen Bohruneen einer 7 .iserplatte ^ankerter Klammerteile auf der Tr- ::Platte gehaltert sind, können u.ese Nachteile an > ; vermieden werden. Bei der bekannten Halteein- r ::ung besitzen die aus Blech gefertigten Kammer- ,„ :. ,aut der einen Seite Längsschenkelpaar., welche .· Anschlußdrahte von Bauelementen umklammem ■ -.rend die gegenüberliegenden Schenkel mit Preßr sung in den zugeordneten Bohrungen «=it^en Jedes mmerteii ist aus gerolltem Blech" hergestellt und as einen in der zylindrischen Bohrung der Trägcr-..le verankerten zweiteiligen Fuß von etwa kreis-••nigem Querschnitt, einen an der Trägerplatte nn- ;enden mittleren Teil von etwa '!..,lbkieisformiuem erschnitt und einen zweiteiligen Klammerteil von :; winkelförmigem Querschnitt. Die Hei stellung .es solchen Klammerteils ist jedoch äußerst auf-■idig. Seme komplizierte Form erfordert zudem e bestimmte Mindestgröße, wie sie für viele :;cke, insbesondere zum Haken eines Kontakt- « ;es auf der Kontaktträgerplatte (Statorplatte) eines " .hschalters nicht geeignet ist. Hinzu kommt fer-■·. daß im bekannten Falle die endgültig d h versichere Befestigung des Klammerteils auf der ngerplatte erst durch Tauchlören erfolgt, während
vorausgehende Befestigung durch Stauchen oder • etschen des Klammerteilfußes vorgenommen wird. :ese Art der Befestigung ist in vielen Fällen wiederi nicht anwendbar, insbesondere dann nicht, wenn >. um das Bestücken der Kontaktträgerplatte eines : -r »hschalters mit einem Kontaktring sieht.
Fis ist Aufgabe der Erfindung, eine möglichst einteile, für die Massenherstellung und Miniaturisieriüig geeignete Einrichtung und ein ebenso einfaches und billiges Verfahren zu schaffen, um einen Draht- ;ci!, insbesondere einen Kontaktring oder Teile eines Kontaktringes, auf einer (Kontakt-)Tras>erplatte verschiebungssicher zu befestigen, ohne "daß die erwähnten Nachteile auftreten. Diese Aufgabe wird bei einer Halteeinrichtung der eingangs erwähnten Art jzemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Klammerteil als im wesentlichen H-förmiges flaches Blech-Miick ausgebildet ist, dessen auf einer Seite seines Quersteges angeordnete, in der Bohrung sitzende Längsschenkel so weit auseinandergebogen sind, daß deren Blechschnittkanten in die Bcgrcnzungswand der Bohrung eingepreßt sind. Solche H-förmige und flache Blechstücke sind äußerst einfach in ihrer Form und lassen sich durch einfaches Ausstanzen aus einem dünnen Blech, ins'r .sondere auch mit sehr geringen Abmessungen, herstellen. Ein nachträgliches Biegen der Blechstücke zu dem fertigen Klammerteil ist demnach nicht erforderlich. Vielmehr können die H-förmigen Blechstücke in ihrer ausgestanzten Form direkt in die zylindrischen Bohrungen der Trägerplatte eingesteckt und dort verankert werden. Dies geschieht in sehr einfacher Weise dadurch, daß die in der Bohrung sitzenden Längsschenkel des Blechstükkes so weit auseinandergebogen werden, daß sich deren Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der Bohrung einpressen. Eine solche Maßnahme gewährleistet einen besonders festen und verschiebungssicheren Sitz des Klammerteils, ohne daß zusätzliche Maßnahmen ergriffen wenden müssen.
Die Erfindung hat ferner den Vorteil, daß durch die Verwendung von nur zylindrischen Bohrungen an Stelle schlitzförmiger Durchbrüche in der Trägerplatte zur Aufnahme der H-förmigen Blechstücke diese mit Preßpassung eingegliedert werden können, ohne daß Risse in der Trägerplatte auftreten.
Besteht die Trägerplatte aus : inem glasfaserverstärkten Schichtpreßstoff, so ergibt sich der weitere Vorteil, daß zylindrische Bohrungen leichter herzustellen sind als schlitzförmige Durchbrüche, da in diesem Falle Bohrungen leichter als Schlitze aus der Trägerplatte ausgestanzt werden können.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die den Drahtteil umklammernden Längsschenkel des H-förmigen Blechstückes an ihren Enden nach innen verformt und an den Drahtteil angepreßt. Ähnliche Befestigungsarten sind an sich bekannt (deutsche Auslegeschrift 1151 848). In den bekannten Fällen handelt es sich jedoch um eine Kontaktverbindung zvischen einem Leiter und einem Steckerstift, die dadurch hergestellt wird, daß gabelartige Fortsätze des Steckerstiftes zur Aufnahme des Leiters zusammengequetscht oder zusammengeschmiedet werden. Bei der Weiterbildung der Erfindung kommt er dagegen nicht auf eine Kontaktverbindung, sondern lediglich auf eine sichere mechanische Verbindung eines Drahtteils mit einem flachen H-förmigen Blechstück an. Hier genügt deshalb ein Anpressen der Längsschenkelenden des Blechstücks an den Drahtteil.
Bei gewissen Druck- und Biegebeanspruchungen kann es vorteilhaft sein, die den Drahtteil umklammernden Längsschenkel des H-förmigen Blechstückes mit dem Drahtteil zu verlöten oder zu verschweißen. Im allgemeinen erübrigt sich aber ein Verlöten oder Verschweißen des Drahtteils mit dem Klammerteil.
In Fortbildung der Erfindung ist der Drahtteil als Kontaktring oder Teil eines Kontaktringes mit mindestens einem elektrischen Anschlußteil, Lötfahne, ausgebildet und mittels mehrerer, in zylindrischen Bohrungen der Kontaktträgerplatte veraükerter H-förmiger Blechstücke gehaltert. Durch die Benutzung gesonderter Klammerteile ist es also möglich, einen Kontaktring bzw. Kontaktringteil als gebogenes Drahtstück auszubilden, dessen Durchmesser dem Abstand der umklammernden Teile angepaßt ist. Da an diesem Drahtstück im l'nterschied zu den bekannten Ausführungsformen keine Befestigungsnasen angeschert sind, kann der Durchmesser des Drahtstükkes gegenüber de; Breite des üblichen Kontaktringsegmentes verhältnismäßig klein gewählt werden, so daß sich eine erhebliche Materialeinsparung ergibt.
Besonders vorteilhaft ist es, den als Di ahtieil ausgebildeten Kontaktring bzw. Kontaktringtei! mit einer lötfähigen und/oder veredelten Schicht zu überziehen, wie es an sich bekannt ist. Auch hierdurch ergibt sich wegen der verhältnismäßig geringen Oberfläche des Drahtstückes eine nicht unerhebliche Materiaiem-
sparimg und somit cine Vcrbilligung der Oberflächcnvergülung.
Eine vorteilhafte Ausfiihrungsform des als Drahlleil ausgebildeten Kontaktringes bzw. Kontaktringteils besteht darin, daß mindestens an einem Iaido des Kontaktringes oder Kontaktringteils eine Lötfahne angeformt ist, die durch eine der kreisförmig angeordneten zylindrischen Bohrungen der Kontaktträgerplatte nach der Seite der elektrischen Anreich ihrer Lötöse 3 mit einer lötfähigen Schicht beidseitig überzogen, /.. B. zinnplattiert sein. Ferner kann der Drahtring 1, der als ortsfester Kontaktteil dient, mit einer veredelnden Kontaktschicht verschen, z. 15. edelmetallplattiert sein. Der die Lötfahne 2 bildende Anschlußtcil des gebogenen Drahtstückes 1 ist entsprechend den zylindrischen Bohrungen 4 in der Kontaktträgcrplatte 5 dimensioniert, damit die Lötfahne 2 durch eine dieser Bohrungen hindurchgc-
schluüteile der Hinzeikontakte herausgeführt ist. io steckt und somit auf die Seite der elektrischen An-
Durch das Anformen der Lötfahnen und Herausführen der Lötfahnen durch die ohnehin vorhandenen Bohrungen der Trägerplatte ergibt sich eine für die Massenherstellung besonders geeignete Ausführungsform.
Auch das Bestücken einer Kontaktträgerplatte mit einem als Kontaktring oder Teil eines Kontaktringes ausgebildeten Drahtteil kann unter Verwendung einer Halteeinrichtung gemäß der Erfindung in besonders
schlußteile herausgeführt werden kann (F i g. 4 b).
Bei dem aus den Fig. 2a und 2b ersichtlichen Ausführungsbeispiel besteht das Klammertcil der !ladeeinrichtung aus einem im wesentlichen H-för-15 migen Blechstück 6. dessen Quersteg 7 und dessen Längsschcnkelpaar 8 auf einer Seite des Quersteges zur Aufnahme des gebogenen Drahtteiles 1 dienen. Das Langssdienkclpaar 8 des H-formigen Blechstückes 6 kann mit dem gebogenen Drahtteil 1 vereinfacher Weise durchgeführt werden. Gemäß Wei- 20 lötet oder verschweißt sein. Es ist jedoch vorteilhaft, terbildung der Erfindung besteht dieses Verfahren die betreffenden Längsschenkel des Paares 8 mit darin, daß die einzelnen flachen H-fürmigen Blech- einem entsprechend geformten Werkzeug 9 an das stücke von einem vorgefertigten Band abgetrennt gebogene Dra.ilteil 1 anzupressen. Auf diese Weise werden, das eine große Zahl solcher Blechstückc als wird ein besonders verschiebungssicherer Sitz des zusammenhängendes Ganzes aufweist, daß dann die 25 gebogenen Drahtteiles 1 erzielt. Das zur Verformung H-fuimigen Blechstücke in die zylindrischen Bohrun- des Längsschenkelpaarcs 8 geeignete Werkzeug 9 nen der KontaktträiTern!stte mit nur ocrinoer Preß- weist eine trenP7fnrrniop Ausnphmun° 10 auf mit depassung derart eingesetzt werden, daß die auf beiden rcn schrägen Begrenzungswandungen 11 die betref-Seiten der Querstege angeordneten Längsschenkel- fenden Längsschenkel an das gebogene Drahtteil 1 paare auf beiden Seiten der Kontaktträgerplatte her- 3° angepreßt werden.
ausragen, daß daraufhin die dem Kontaktring bzw. Das H-förmige Blechstück 6 sitzt mit geringer
Kontaktringteil abgewandten beiden Längsschenkel Preßpassung in einer zylindrischen Bohrung 4 der durch ein entsprechend geformtes Werkzeug so weit Kontaklträgerplatle 5. Zur Bildung eines Befestiauseinandergebogen werden, daß sich deren Blech- gungslagers sind die beiden Längsschenkel 12, die Schnittkanten in die Begrenzungswand der zugeord- 35 auf der dem Drahtstück abgewandten Seite des Querneten Bohrung verschiebungssicher einpressen, und sieges 7 angeordnet sind und aus der Trägerplatte daß schließlich nach dem Einsetzen des Kontaktrin- herausragen, so weit auseinandergebogen, daß sich ges bzw. Kontaktringteils in die von den Querstegen die Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der und Längsschenkelpaaren gebildeten Ausnehmungen Bohrung selbsthaltend einpressen. Hierzu dient ein der Blechstücke jeweils die betreffenden beiden 40 entsprechend geformtes Werkzeug 13, das nach Art Längsschenkel mit einem entsprechend geformten eines Konus ausgebildet ist.
Wie aus Fig. 4a ersichtlich ist, sind zur Halterung des gebogenen Drahtteiles 1 auf der Kontaktträgerplatte 5 mehrere solche H-förmigen Blechstücke 6 verwendet, die in zylindrischen, auf einer Kreislinie angeordneten Bohrungen der Kontaktträgerplatte mit mit Preßpassung stecken. Aus F i g. 4 b ist ersichtlich, daß diese Bohrungen der Kontaktträgerplatte 5 sowohl zur Aufnahme der Blechstücke 6
Fig. 2 a im Schnitt eine Halteeinrichtung gemäß 5° als auch zum Hindurchführen der Lötfahne 2 des der Erfindung und zugleich ein Verfahren zur Be- Drahtteiles 1 dienen. Bei der in F i g. 4 a gezeigten
Kontaktträgerplatte handelt es sich um die Statorplatte eines Drehschalters, die konzentrisch zu dem gebogenen Drahtteil 1, dem Kontaktring, ortsfeste 55 Einzelkor.takte 14 als Gegenkontakte aufweist. Diese Einzelkontakte wirken bekanntlich mit einem beweglichen Kontaktteil, der von einem Rotor getragen ist, im Sinne einer elektrischen Verbindung oder Trennung zusammen, während der Kontaktring, das geeine Statorplatte eines Drehschalters, die unter Ver- 60 bogene Drahtteil 1, mit dem beweglichen Kontaktteil Wendung einer Halteeinrichtung gemäß der Erfin- in dauernder elektrischer Verbindung steht und dung mit einem Kontaktring nach den Fig. la und daher als Abnahmekontakt dient. Rotor und be-1 b bestückt ist. weglicher Kontaktteil seien jedoch nicht näher
Der aus den Fig. la und 1 b ersichtliche Kon- beschrieben, da sie nicht Gegenstand der Erfindung taktring 1 besteht aus einem gebogenen Drahtteil, das 65 sind.
vorzugsweise mit einer Oberflächenvergütung ver- Auch das Verfahren zum Bestücken einer Konsehen ist. An einem Ende des Kontaktringes 1 ist eine taktträeerplatte 5 mit einem Kontaktring in Form Lötfahne 2 angeformt. Diese Lötfahne kann im Be- eines gebogenen Drahtteiles 1 unter Verwendun«
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Werkzeug an den Kontaktring bzw. Kontaktringteil angepreßt werden.
Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
F i g. 1 a und 1 b in zwei verschiedenen Ansichten einen bei der Halteeinrichtung gemäß der Erfindung verwendbaren Kontaktring in Form eines gebogenen Drahtstückes,
festigung eines Kontaktringes nach den F i g. 1 a und 1 b auf einem Träger,
Fig. 2b in Draufsicht die aus Fig. 2a ersichtliche Halteeinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 in Draufsicht die bei einer Halteeinrichtung gemäß der Erfindung im Falle einer Massenproduktion verwendbaren Klammerteile, Fig. 4a und 4b in Draufsicht bzw. im Schnitt
einer Halteeinrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch seine Einfachheit und somit durch die Möglichkeit aus, in der Massenherstellung verwendet zu werden. Der erste Verfahrensschritt besteht vorzugsweise darin, daß H-förmige Blechstücke 6 in zylindrische Bohrungen 4 der Trägerplatte 5 mit geringer Preßpassung derart eingesetzt werden, daß die auf beiden Seiten der Querstege 7 angeordneten Längsschenkelpaare 8 und 12 auf beiden Seiten der Trägerplatte herausragen. Zur Bildung eines Befestigungslagers werden dann jeweils die dem gebogenen Drahtteil 1 abgewandten beiden Längsschenkel 12 durch ein entsprechend geformtes Werkzeug 13 so weit auseinandergebogen, daß sich die Blechschnittkanten dieser Längsschenkel in die Bcgrenzungswände der zugeordneten Bohrungen 4 einpressen. Daraufhin erfolgt das Einsetzen des gebogenen Drahtteiles 1 in die von Querstegen 7 und Längsschenkelpaaren 8 gebildeten Ausnehmungen der H-förmigcn Blechütücke 6. Nach dem Einsetzen des gebogenen Drahtteiles 1 werden die anliegenden Längsschenkel 8 mit einem entsprechend geformten Werkzeug 9 an den Drahtteil angepreßt. Für die Massenherstellung eignet sich besonders ein Verfahren, bei dem die einzelnen H-förrnigen Blechstücke 6 von einem vorgefertigten Band 15 abgetrennt werden, das eine große Zahl solcher Blechstücke als zusammenhängendes Ganze« aufweist (F i g. 3). Das erläuterte Verfahren gewährleistet einen besonders festen und verschiebungssichcren Sitz der Koptaktringe, ohne daß genaue Fertigungstoleranzen für die Befestigung des Kontaktringes eingehalten werden müssen.
Die Kontaktträgerplatte 5 kann Bestandteil eine? Drehschalters oder eines sonstigen elektrischer Apparates sein. Besondere Vorteile ergeben sich ge maß der Erfindung, wenn diese Kontaktträgerplatu aus einem glasfaserverstärkten Schichtpreßstoff be steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 618

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Hakeeinrich'.ung, bei der ein Drahtteil mittels eines gesonderten, in einer zylindrischen Bohrung einer Kontaktträgerplatte befestigten Klammerteils aus Blech auf der Kontakurägerplaitt; gehaltert ist, de«sen auf einer Seite der Kontaktträgerplatte angeordnetes Längsschenkelpaar den Drahtteil umklammert, während zwei gegenüberliegende Längsschenkel des Klammertells mit Preßpassung in der Bohrung sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß das Klammerteil als im wesentlichen H-förmiges flaches Blechstück (6) ausgebildet ist, dessen auf einer Seite seines Quer- xs Steges (7) angeordnete, in der Bohrung (4) sitzende Längsschervel (12) so weit auseinandergebogen sind, daß deren Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der Bohrung eingepreßt sind.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträgerplatte (5) aus einem glasfaserverstärkten Schichtpreßstoff besteht.
3. Halteeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drahtteil (1) umklammernden Längsschenkel (8) des H-förmigen BlechsU'ckes (6) an ihren Enden nach innen verformt und an der Drah**eil angepreßt sind.
4. Halteeinrichtung nach einem !er Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drahtteil (1) umklammernden Längsschenkel (8) des H-förmigen Blechstückes (6) mit dem Drahtteil verlötet oder verschweißt sind.
5. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtteil als Kontaktring (1) oder Teil eines Kontaktringes mit mindestens einem elektrischen Anschlußteil, Lötfahne (2), ausgebildet und mittels mehrerer, in zylindrischen Bohrungen (4) der Kontaktträgerplatte (5) verankerter H-förmiger Blechstücke (6) gehaltert ist.
6. Halteeinrichtung nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring (1) oder Kontaktringteil mit einer lötfähigen und/oder veredelnden Schicht überzogen ist.
7. Halteeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an einem Ende des Kontaktringes (1) oder Kontaktringteils eine Lötfahne (2) angeformt ist, die durch eine der kreisförmig angeordneten zylindrischen Bohrungen (4) der Kontaktträgerplatte (5) nach der Seite der elektrischen Anschlußteile der Einzelkontakte (14) herausgeführt ist.
8. Verfahren zum Bestücken einer Kontaktträgerplatte mit einem Kontaktring oder Teil eines Kontaktringes unter Verwendung einer Halteeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen flachen H-förniigen Blechstücke (6) von einem vorgefertigten Band (15) abgetrennt werden, das eine große Zahl solcher Blechstücke als zusammenhängendes Ganzes aufweist, daß dann die H-förmigen Blechstücke in die zylindrischen Bohrangen (4) des Kontaktträgerplatte (5) mit nur geringer Preßpassung derart eingesetzt werden, da£ die auf beiden Seiten der Querstege (7) angeordneten Längsschenkelpaare (8,12) auf beiden Seiten der Kontaktträgerplatte herausragen, daß daraufhin die dem llontaktring (1) bzw. Kontaktringteil abgewandten beiden Längsschenkel
(12) durch ein entsprechend geformtes Werkzeug
DE19702042886 1970-08-28 1970-08-28 Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer Kontaktträgerplatte Expired DE2042886C (de)

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