DE2042886C - Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer Kontaktträgerplatte - Google Patents
Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer KontaktträgerplatteInfo
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Description
(13) so wdt auseinandergebogen werden, daß sich deren Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der zugeordneten Bohrung verschiebungssicher
einpressen und daß schließlich nach dem Einsetzen des Kontaktringes bzw. Kontaktringteils
in die von den Querstegen und Längsschenkelpaaren (8) gebildeten Ausnehmungen der
Biechstücke jeweils die betreffenden beiden Längsschenkel (8) mit einem entsprechend geformten
Werkzeug (9) an den Kontaktring bzw. Kontaktringteil angepreßt werden.
Die Erfindung betriilt eine Halteeinrichtung, bei
der ein Drahtteil mittels eines gesonderten, in einer zylindrischen Bohrung einer Kontaktträgerplatte befestigten
Klammerteils aus Blech auf der Kontaktträgerplatte gehaltert ist, dessen auf einer Seite der
Kontaktträgerplatte angeordnetes Längsschenkelpaar den Drahtteil umklammert, während zwei gegenüberliegende
Längsschenkel des Klammerteils mit Preßpassung in der Bohrung sitzen. Ferner betrifft die
Erfindung ein Verfahren zum Bestücken einer Kontaktträgerplatte mit einem Kontaktring oder einem
Teil eines Kontaktringes mittels einer derartigen Halteeinrichtung. Das Bedürfnis für die Erfindung
liegt insbesondere in der Schaltertechnik vor. Als Beispiel ist die Halteeinrichtung für einen Kontaktring
oder einen Teil eines Kontaktringes auf der Statorplatte eines Drehschalters und deren Bestükkung
mit einem Kontaktring bzw. Kontaktringteil zu erwähnen, der als ortsfester Kontaktteil längs eines
Kreisbogens verläuft. Konzentrisch hierzu sind als Gegenkontakte ortsfeste Einzelkontakte auf der Statorplatte
angeordnet. An Stelle eines Kontaktringes oder eines einzelnen Kontaktringteils können auch
mehrere elektrisch voneinander getrennte Kontaktringteiie auf der Statorplatte kreisförmig angebracht
sein.
Bei Drehschaltern ist es bekannt, als ortsfeste Kontaktteile für die Statorplatten Kontaktringsegmente zu
benutzen. Diese Kontaktringsegmente sind im allgemeinen mit einer die Kontakteigenschaften verbessernden
Edelmetallplattierung versehen. Daher ist ihre Herstellung mit erheblichen Kosten verbunden.
Die Befestigung der bekannten Kontaktnngsegmente erfolgt in der Weise, daß längs des Umfanges angescherte
einzelne Nasen in Schlitze der Statorplatte lose passend eingesteckt und dann die aus den Schlitzen
herausragenden Stücke mit der Statorplatte formschlüssig verbunden werden. Bei dieser Art der Befestigung
bildet das auf einer Seite der Statorplatte anliegende Kontaktringsegment das eine Bcfestigungslager,
während die an die gegenüberliegende Seite der Statorplatte angedrückten Befestigungsnasen des Kontaktringsegmentes als Befestigungsgegenlager
wirken. Da die am Kontaktringsegment angescherten Nasen lose passend, also nicht mit
Preßpassung m die schlitzförmig Au
emgegheder sind, ergibt sich eine Beeinträchtig der Festigkeit der Verbindung ,.wischen KontakInnl segment und Statorplatte. Dieser NacSueil kann "ich, aaüurch behoben werden, daß die Befestig,
des Kontaktnngsegmente=, mit Preßpa^un» i
Scnhtze der Statorplatte eingesetzt werck.n. £ ]
hone Fertigungstoleranzen einzuhalten sind und ...m anderen bei starker Preßpassuna !eicht Ri«c ,η;5ί,." hen. welche die mechanische Stabilität der StatorpiMte beeinträchtigen. Dies ist insbesondere der FaI u.nn die Statorplatte aus einem Schichtpreßstoff be-
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Be1 Verwendung einer bekannten Haliecmrichtun,
(!.A.-Patentschnft 3 188 599), bei dcr DrZeSI15
π tels gesonderter in zylindrischen Bohruneen einer
7 .iserplatte ^ankerter Klammerteile auf der Tr-
::Platte gehaltert sind, können u.ese Nachteile an
> ; vermieden werden. Bei der bekannten Halteein- r ::ung besitzen die aus Blech gefertigten Kammer- ,„
:. ,aut der einen Seite Längsschenkelpaar., welche
.· Anschlußdrahte von Bauelementen umklammem ■ -.rend die gegenüberliegenden Schenkel mit Preßr
sung in den zugeordneten Bohrungen «=it^en Jedes
mmerteii ist aus gerolltem Blech" hergestellt und as
einen in der zylindrischen Bohrung der Trägcr-..le
verankerten zweiteiligen Fuß von etwa kreis-••nigem
Querschnitt, einen an der Trägerplatte nn-
;enden mittleren Teil von etwa '!..,lbkieisformiuem
erschnitt und einen zweiteiligen Klammerteil von :; winkelförmigem Querschnitt. Die Hei stellung
.es solchen Klammerteils ist jedoch äußerst auf-■idig.
Seme komplizierte Form erfordert zudem e bestimmte Mindestgröße, wie sie für viele
:;cke, insbesondere zum Haken eines Kontakt- «
;es auf der Kontaktträgerplatte (Statorplatte) eines "
.hschalters nicht geeignet ist. Hinzu kommt fer-■·. daß im bekannten Falle die endgültig d h versichere
Befestigung des Klammerteils auf der ngerplatte erst durch Tauchlören erfolgt, während
vorausgehende Befestigung durch Stauchen oder • etschen des Klammerteilfußes vorgenommen wird.
:ese Art der Befestigung ist in vielen Fällen wiederi nicht anwendbar, insbesondere dann nicht, wenn
>. um das Bestücken der Kontaktträgerplatte eines : -r »hschalters mit einem Kontaktring sieht.
Fis ist Aufgabe der Erfindung, eine möglichst einteile,
für die Massenherstellung und Miniaturisieriüig geeignete Einrichtung und ein ebenso einfaches
und billiges Verfahren zu schaffen, um einen Draht- ;ci!, insbesondere einen Kontaktring oder Teile eines
Kontaktringes, auf einer (Kontakt-)Tras>erplatte verschiebungssicher
zu befestigen, ohne "daß die erwähnten Nachteile auftreten. Diese Aufgabe wird bei
einer Halteeinrichtung der eingangs erwähnten Art jzemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Klammerteil
als im wesentlichen H-förmiges flaches Blech-Miick ausgebildet ist, dessen auf einer Seite seines
Quersteges angeordnete, in der Bohrung sitzende Längsschenkel so weit auseinandergebogen sind, daß
deren Blechschnittkanten in die Bcgrcnzungswand der Bohrung eingepreßt sind. Solche H-förmige und
flache Blechstücke sind äußerst einfach in ihrer Form und lassen sich durch einfaches Ausstanzen aus
einem dünnen Blech, ins'r .sondere auch mit sehr geringen
Abmessungen, herstellen. Ein nachträgliches Biegen der Blechstücke zu dem fertigen Klammerteil
ist demnach nicht erforderlich. Vielmehr können die H-förmigen Blechstücke in ihrer ausgestanzten Form
direkt in die zylindrischen Bohrungen der Trägerplatte eingesteckt und dort verankert werden. Dies
geschieht in sehr einfacher Weise dadurch, daß die in der Bohrung sitzenden Längsschenkel des Blechstükkes
so weit auseinandergebogen werden, daß sich deren Blechschnittkanten in die Begrenzungswand
der Bohrung einpressen. Eine solche Maßnahme gewährleistet einen besonders festen und verschiebungssicheren
Sitz des Klammerteils, ohne daß zusätzliche Maßnahmen ergriffen wenden müssen.
Die Erfindung hat ferner den Vorteil, daß durch die Verwendung von nur zylindrischen Bohrungen
an Stelle schlitzförmiger Durchbrüche in der Trägerplatte zur Aufnahme der H-förmigen Blechstücke
diese mit Preßpassung eingegliedert werden können, ohne daß Risse in der Trägerplatte auftreten.
Besteht die Trägerplatte aus : inem glasfaserverstärkten
Schichtpreßstoff, so ergibt sich der weitere Vorteil, daß zylindrische Bohrungen leichter herzustellen
sind als schlitzförmige Durchbrüche, da in diesem Falle Bohrungen leichter als Schlitze aus der
Trägerplatte ausgestanzt werden können.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die den Drahtteil umklammernden Längsschenkel des
H-förmigen Blechstückes an ihren Enden nach innen verformt und an den Drahtteil angepreßt. Ähnliche
Befestigungsarten sind an sich bekannt (deutsche Auslegeschrift 1151 848). In den bekannten Fällen
handelt es sich jedoch um eine Kontaktverbindung zvischen einem Leiter und einem Steckerstift, die dadurch
hergestellt wird, daß gabelartige Fortsätze des Steckerstiftes zur Aufnahme des Leiters zusammengequetscht
oder zusammengeschmiedet werden. Bei der Weiterbildung der Erfindung kommt er dagegen
nicht auf eine Kontaktverbindung, sondern lediglich auf eine sichere mechanische Verbindung eines
Drahtteils mit einem flachen H-förmigen Blechstück an. Hier genügt deshalb ein Anpressen der Längsschenkelenden
des Blechstücks an den Drahtteil.
Bei gewissen Druck- und Biegebeanspruchungen kann es vorteilhaft sein, die den Drahtteil umklammernden
Längsschenkel des H-förmigen Blechstückes mit dem Drahtteil zu verlöten oder zu verschweißen.
Im allgemeinen erübrigt sich aber ein Verlöten oder Verschweißen des Drahtteils mit dem Klammerteil.
In Fortbildung der Erfindung ist der Drahtteil als Kontaktring oder Teil eines Kontaktringes mit mindestens
einem elektrischen Anschlußteil, Lötfahne, ausgebildet und mittels mehrerer, in zylindrischen Bohrungen
der Kontaktträgerplatte veraükerter H-förmiger
Blechstücke gehaltert. Durch die Benutzung gesonderter Klammerteile ist es also möglich, einen
Kontaktring bzw. Kontaktringteil als gebogenes Drahtstück auszubilden, dessen Durchmesser dem
Abstand der umklammernden Teile angepaßt ist. Da an diesem Drahtstück im l'nterschied zu den bekannten
Ausführungsformen keine Befestigungsnasen angeschert sind, kann der Durchmesser des Drahtstükkes
gegenüber de; Breite des üblichen Kontaktringsegmentes verhältnismäßig klein gewählt werden, so
daß sich eine erhebliche Materialeinsparung ergibt.
Besonders vorteilhaft ist es, den als Di ahtieil ausgebildeten
Kontaktring bzw. Kontaktringtei! mit einer lötfähigen und/oder veredelten Schicht zu überziehen,
wie es an sich bekannt ist. Auch hierdurch ergibt sich wegen der verhältnismäßig geringen Oberfläche des
Drahtstückes eine nicht unerhebliche Materiaiem-
sparimg und somit cine Vcrbilligung der Oberflächcnvergülung.
Eine vorteilhafte Ausfiihrungsform des als Drahlleil
ausgebildeten Kontaktringes bzw. Kontaktringteils besteht darin, daß mindestens an einem Iaido
des Kontaktringes oder Kontaktringteils eine Lötfahne angeformt ist, die durch eine der kreisförmig
angeordneten zylindrischen Bohrungen der Kontaktträgerplatte nach der Seite der elektrischen Anreich
ihrer Lötöse 3 mit einer lötfähigen Schicht beidseitig überzogen, /.. B. zinnplattiert sein. Ferner kann
der Drahtring 1, der als ortsfester Kontaktteil dient, mit einer veredelnden Kontaktschicht verschen, z. 15.
edelmetallplattiert sein. Der die Lötfahne 2 bildende Anschlußtcil des gebogenen Drahtstückes 1 ist entsprechend
den zylindrischen Bohrungen 4 in der Kontaktträgcrplatte 5 dimensioniert, damit die Lötfahne
2 durch eine dieser Bohrungen hindurchgc-
schluüteile der Hinzeikontakte herausgeführt ist. io steckt und somit auf die Seite der elektrischen An-
Durch das Anformen der Lötfahnen und Herausführen
der Lötfahnen durch die ohnehin vorhandenen Bohrungen der Trägerplatte ergibt sich eine für die
Massenherstellung besonders geeignete Ausführungsform.
Auch das Bestücken einer Kontaktträgerplatte mit einem als Kontaktring oder Teil eines Kontaktringes
ausgebildeten Drahtteil kann unter Verwendung einer Halteeinrichtung gemäß der Erfindung in besonders
schlußteile herausgeführt werden kann (F i g. 4 b).
Bei dem aus den Fig. 2a und 2b ersichtlichen
Ausführungsbeispiel besteht das Klammertcil der !ladeeinrichtung aus einem im wesentlichen H-för-15
migen Blechstück 6. dessen Quersteg 7 und dessen Längsschcnkelpaar 8 auf einer Seite des Quersteges
zur Aufnahme des gebogenen Drahtteiles 1 dienen. Das Langssdienkclpaar 8 des H-formigen Blechstückes
6 kann mit dem gebogenen Drahtteil 1 vereinfacher Weise durchgeführt werden. Gemäß Wei- 20 lötet oder verschweißt sein. Es ist jedoch vorteilhaft,
terbildung der Erfindung besteht dieses Verfahren die betreffenden Längsschenkel des Paares 8 mit
darin, daß die einzelnen flachen H-fürmigen Blech- einem entsprechend geformten Werkzeug 9 an das
stücke von einem vorgefertigten Band abgetrennt gebogene Dra.ilteil 1 anzupressen. Auf diese Weise
werden, das eine große Zahl solcher Blechstückc als wird ein besonders verschiebungssicherer Sitz des
zusammenhängendes Ganzes aufweist, daß dann die 25 gebogenen Drahtteiles 1 erzielt. Das zur Verformung
H-fuimigen Blechstücke in die zylindrischen Bohrun- des Längsschenkelpaarcs 8 geeignete Werkzeug 9
nen der KontaktträiTern!stte mit nur ocrinoer Preß- weist eine trenP7fnrrniop Ausnphmun° 10 auf mit depassung
derart eingesetzt werden, daß die auf beiden rcn schrägen Begrenzungswandungen 11 die betref-Seiten
der Querstege angeordneten Längsschenkel- fenden Längsschenkel an das gebogene Drahtteil 1
paare auf beiden Seiten der Kontaktträgerplatte her- 3° angepreßt werden.
ausragen, daß daraufhin die dem Kontaktring bzw. Das H-förmige Blechstück 6 sitzt mit geringer
Kontaktringteil abgewandten beiden Längsschenkel Preßpassung in einer zylindrischen Bohrung 4 der
durch ein entsprechend geformtes Werkzeug so weit Kontaklträgerplatle 5. Zur Bildung eines Befestiauseinandergebogen
werden, daß sich deren Blech- gungslagers sind die beiden Längsschenkel 12, die Schnittkanten in die Begrenzungswand der zugeord- 35 auf der dem Drahtstück abgewandten Seite des Querneten
Bohrung verschiebungssicher einpressen, und sieges 7 angeordnet sind und aus der Trägerplatte
daß schließlich nach dem Einsetzen des Kontaktrin- herausragen, so weit auseinandergebogen, daß sich
ges bzw. Kontaktringteils in die von den Querstegen die Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der
und Längsschenkelpaaren gebildeten Ausnehmungen Bohrung selbsthaltend einpressen. Hierzu dient ein
der Blechstücke jeweils die betreffenden beiden 40 entsprechend geformtes Werkzeug 13, das nach Art
Längsschenkel mit einem entsprechend geformten eines Konus ausgebildet ist.
Wie aus Fig. 4a ersichtlich ist, sind zur Halterung
des gebogenen Drahtteiles 1 auf der Kontaktträgerplatte 5 mehrere solche H-förmigen Blechstücke
6 verwendet, die in zylindrischen, auf einer Kreislinie angeordneten Bohrungen der Kontaktträgerplatte
mit mit Preßpassung stecken. Aus F i g. 4 b ist ersichtlich, daß diese Bohrungen der Kontaktträgerplatte
5 sowohl zur Aufnahme der Blechstücke 6
Fig. 2 a im Schnitt eine Halteeinrichtung gemäß 5° als auch zum Hindurchführen der Lötfahne 2 des
der Erfindung und zugleich ein Verfahren zur Be- Drahtteiles 1 dienen. Bei der in F i g. 4 a gezeigten
Kontaktträgerplatte handelt es sich um die Statorplatte eines Drehschalters, die konzentrisch zu dem
gebogenen Drahtteil 1, dem Kontaktring, ortsfeste 55 Einzelkor.takte 14 als Gegenkontakte aufweist. Diese
Einzelkontakte wirken bekanntlich mit einem beweglichen Kontaktteil, der von einem Rotor getragen ist,
im Sinne einer elektrischen Verbindung oder Trennung zusammen, während der Kontaktring, das geeine
Statorplatte eines Drehschalters, die unter Ver- 60 bogene Drahtteil 1, mit dem beweglichen Kontaktteil
Wendung einer Halteeinrichtung gemäß der Erfin- in dauernder elektrischer Verbindung steht und
dung mit einem Kontaktring nach den Fig. la und daher als Abnahmekontakt dient. Rotor und be-1
b bestückt ist. weglicher Kontaktteil seien jedoch nicht näher
Der aus den Fig. la und 1 b ersichtliche Kon- beschrieben, da sie nicht Gegenstand der Erfindung
taktring 1 besteht aus einem gebogenen Drahtteil, das 65 sind.
vorzugsweise mit einer Oberflächenvergütung ver- Auch das Verfahren zum Bestücken einer Konsehen
ist. An einem Ende des Kontaktringes 1 ist eine taktträeerplatte 5 mit einem Kontaktring in Form
Lötfahne 2 angeformt. Diese Lötfahne kann im Be- eines gebogenen Drahtteiles 1 unter Verwendun«
fcj 1 !■rf
Werkzeug an den Kontaktring bzw. Kontaktringteil angepreßt werden.
Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
F i g. 1 a und 1 b in zwei verschiedenen Ansichten einen bei der Halteeinrichtung gemäß der Erfindung
verwendbaren Kontaktring in Form eines gebogenen Drahtstückes,
festigung eines Kontaktringes nach den F i g. 1 a und 1 b auf einem Träger,
Fig. 2b in Draufsicht die aus Fig. 2a ersichtliche
Halteeinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 in Draufsicht die bei einer Halteeinrichtung gemäß der Erfindung im Falle einer Massenproduktion
verwendbaren Klammerteile, Fig. 4a und 4b in Draufsicht bzw. im Schnitt
einer Halteeinrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch seine Einfachheit und somit durch die
Möglichkeit aus, in der Massenherstellung verwendet zu werden. Der erste Verfahrensschritt besteht vorzugsweise
darin, daß H-förmige Blechstücke 6 in zylindrische Bohrungen 4 der Trägerplatte 5 mit geringer
Preßpassung derart eingesetzt werden, daß die auf beiden Seiten der Querstege 7 angeordneten
Längsschenkelpaare 8 und 12 auf beiden Seiten der Trägerplatte herausragen. Zur Bildung eines Befestigungslagers
werden dann jeweils die dem gebogenen Drahtteil 1 abgewandten beiden Längsschenkel 12
durch ein entsprechend geformtes Werkzeug 13 so weit auseinandergebogen, daß sich die Blechschnittkanten
dieser Längsschenkel in die Bcgrenzungswände der zugeordneten Bohrungen 4 einpressen.
Daraufhin erfolgt das Einsetzen des gebogenen Drahtteiles 1 in die von Querstegen 7 und Längsschenkelpaaren
8 gebildeten Ausnehmungen der H-förmigcn Blechütücke 6. Nach dem Einsetzen des
gebogenen Drahtteiles 1 werden die anliegenden Längsschenkel 8 mit einem entsprechend geformten
Werkzeug 9 an den Drahtteil angepreßt. Für die Massenherstellung eignet sich besonders ein Verfahren,
bei dem die einzelnen H-förrnigen Blechstücke 6 von einem vorgefertigten Band 15 abgetrennt werden, das
eine große Zahl solcher Blechstücke als zusammenhängendes Ganze« aufweist (F i g. 3). Das erläuterte
Verfahren gewährleistet einen besonders festen und verschiebungssichcren Sitz der Koptaktringe, ohne
daß genaue Fertigungstoleranzen für die Befestigung des Kontaktringes eingehalten werden müssen.
Die Kontaktträgerplatte 5 kann Bestandteil eine? Drehschalters oder eines sonstigen elektrischer
Apparates sein. Besondere Vorteile ergeben sich ge maß der Erfindung, wenn diese Kontaktträgerplatu
aus einem glasfaserverstärkten Schichtpreßstoff be steht.
309 618
Claims (8)
1. Hakeeinrich'.ung, bei der ein Drahtteil mittels eines gesonderten, in einer zylindrischen Bohrung
einer Kontaktträgerplatte befestigten Klammerteils aus Blech auf der Kontakurägerplaitt;
gehaltert ist, de«sen auf einer Seite der Kontaktträgerplatte
angeordnetes Längsschenkelpaar den Drahtteil umklammert, während zwei gegenüberliegende
Längsschenkel des Klammertells mit Preßpassung in der Bohrung sitzen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Klammerteil als im wesentlichen H-förmiges flaches Blechstück (6)
ausgebildet ist, dessen auf einer Seite seines Quer- xs
Steges (7) angeordnete, in der Bohrung (4) sitzende Längsschervel (12) so weit auseinandergebogen
sind, daß deren Blechschnittkanten in die Begrenzungswand der Bohrung eingepreßt
sind.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträgerplatte (5)
aus einem glasfaserverstärkten Schichtpreßstoff besteht.
3. Halteeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drahtteil
(1) umklammernden Längsschenkel (8) des H-förmigen BlechsU'ckes (6) an ihren Enden nach
innen verformt und an der Drah**eil angepreßt
sind.
4. Halteeinrichtung nach einem !er Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drahtteil (1) umklammernden Längsschenkel (8)
des H-förmigen Blechstückes (6) mit dem Drahtteil verlötet oder verschweißt sind.
5. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drahtteil als Kontaktring (1) oder Teil eines Kontaktringes mit mindestens einem elektrischen
Anschlußteil, Lötfahne (2), ausgebildet und mittels mehrerer, in zylindrischen Bohrungen (4) der
Kontaktträgerplatte (5) verankerter H-förmiger Blechstücke (6) gehaltert ist.
6. Halteeinrichtung nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring (1) oder
Kontaktringteil mit einer lötfähigen und/oder veredelnden Schicht überzogen ist.
7. Halteeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an
einem Ende des Kontaktringes (1) oder Kontaktringteils eine Lötfahne (2) angeformt ist, die
durch eine der kreisförmig angeordneten zylindrischen Bohrungen (4) der Kontaktträgerplatte
(5) nach der Seite der elektrischen Anschlußteile der Einzelkontakte (14) herausgeführt ist.
8. Verfahren zum Bestücken einer Kontaktträgerplatte mit einem Kontaktring oder Teil
eines Kontaktringes unter Verwendung einer Halteeinrichtung gemäß einem der Ansprüche 5
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen flachen H-förniigen Blechstücke (6) von einem
vorgefertigten Band (15) abgetrennt werden, das eine große Zahl solcher Blechstücke als zusammenhängendes
Ganzes aufweist, daß dann die H-förmigen Blechstücke in die zylindrischen Bohrangen
(4) des Kontaktträgerplatte (5) mit nur geringer Preßpassung derart eingesetzt werden,
da£ die auf beiden Seiten der Querstege (7) angeordneten Längsschenkelpaare (8,12) auf beiden
Seiten der Kontaktträgerplatte herausragen, daß daraufhin die dem llontaktring (1) bzw. Kontaktringteil
abgewandten beiden Längsschenkel
(12) durch ein entsprechend geformtes Werkzeug
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702042886 DE2042886C (de) | 1970-08-28 | Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer Kontaktträgerplatte | |
| GB3988271A GB1307476A (en) | 1970-08-28 | 1971-08-25 | Electrical contact arrangements and method of making electrical contact arrangements |
| FR7131330A FR2106201A5 (de) | 1970-08-28 | 1971-08-30 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702042886 DE2042886C (de) | 1970-08-28 | Einrichtung und Verfahren zum Befestigen eines Drahtteils auf einer Kontaktträgerplatte |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2042886A1 DE2042886A1 (de) | 1972-03-09 |
| DE2042886B2 DE2042886B2 (de) | 1972-07-13 |
| DE2042886C true DE2042886C (de) | 1973-05-03 |
Family
ID=
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