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DE2041905B - Filter für eine Spinnvorrichtung - Google Patents

Filter für eine Spinnvorrichtung

Info

Publication number
DE2041905B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning
filter
particles
arrangement
fine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Akihiro; Fujiura Masumi; Mishima Shizuoka; Matsushima Tadahiro; Shizuoka Shinkai (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toray Industries Inc
Original Assignee
Toray Industries Inc

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Description

Spinnvorrichtung zunächst auf eine vorbestimmto
Temperatur erhitzt und Iiierbei die Hülle 13 ge- allzu viel. Da jedoch die Partikel 12 in der Hülle 13 schmolzen. Nach diesem vorläufigen Erhitzen des enthalten sind, kann das Filter 11 unabhängig 'rom Spinnkopfes 1 wird die geschmolzene Polymersub- Wiederaufbau des Spinnkopfes 1 gebildet werden, stanz durch die Poiymer-Zuführungsleitung 16 des wobei die Verschmutzung der entsprechenden Teile Spinnkopies 1 unter Druck in den Zwischenraum 14 5 des Spinnkopfes 1 durch die Partikel 12 verringert eingeführt und durch das Filter 11, das Metallsieb und damit die Reinigungsarbeit beträchtlich reduziert 10, die Verteilerplatte 7 und die Spinndüse 4 nach wird.
unten gepreßt. Während des Fließens der gesdimol- Bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform
zenen Polymerflüssigkeit wird nun die geschmolzene wird der Saum der die Partikel umschließenden Substanz, die vorher die Hülle 13 bildete, gezwungen io Hülle gesammelt und zusammengebunden. In diesem nach abwärts zu fließen und gleichzeitig von dem Falle kann die Herstellung des Filters 11 besonders Strom der geschmolzenen Polymerflüssigkeit beglei- leicht ausgeführt werden.
tet. Wird dieser Prozeß während einer bestimmten Die in Fig. 5 dargestellte Ausfuhrangsform beZeit fortgeführt, darn wird die gesamte Substanz, die steht aus 4 Hüllen 13 α bis 13 d, die die Form eines vorher die Hülle 13 bildete, aus dem Innern des 15 Viertelkreises besitzen, wobei die Enden einer Seite Spinnkopfes 1 entfernt. Dann wird der normale der Viertelkreisteile offen sind.
Spinnvorgang eingeleitet. Das in F i g. 6 dargestellte Ausfünrungsbeispiel ist
Wenn die gesamte Spinnzeit auf Grund des vor- eine Abwandlung der Ausführungsform von F i g. 3 bestimmten Überholungs-Zeitplanes zu Ende geht. und ist mit einem Ende versehen, das eine Vielzahl wird die Zuführung des geschmolzenen Polymer- zo von öffnungen 15 besitzt.
materials gestoppt, es wird der Spinnkopf von der Was die für den Filtervorgang zu verwendenden
Spinnanordnung abgenommen, und es werden die Partikel anbelangt, so können beliebige bekannte im Gehäuse 2 enthaltenen Elemente entfernt, um Stoffe, wie Sand oder Metallpulver, je nach Wunsch überholt oder gereinigt zu werden. Das Gehäuse 2 verwendet werden.
wird ebenfalls einem Überholungs- oder Reinigungs- 25 In der praktischen Anwendung der Erfindung Vorgang unterzogen. wird die Packung 1 an die Spinnanordnung, wie aus
Nach Beendigung des erforderlichen Überholungs- F i g. 7 hervorgeht, angefügt.
oder Reinigungsvorganges werden die Spinndüse 4, Unter der Annahme, daß die dargestellte Anord-
die Dichtungsmanschette 6, die Verteilerplatte 7 und nung nicht mit der Hülle 13 zum Einschließen des das Metallsieb 10 in der vorgegebenen Anordnung 30 Sandes 12 (Filterpartikel) versehen ist, befindet sich in das Gehäuse 2 eingebaut. Dann wird das neue die Deckfläche des Sandes 12 in der in der Zeich-Filterll eingebaut. Da bei dieser Erfindung ein nung mit A bezeichneten Ebene und oberhalb der kassettenartiges Filter verwendet wird, kann der Ebene A ist ein nach unten divergierender Zwischen-Filteraustausjh sehr leicht durchgeführt werden. Es raum ausgebildet. Wenn das geschmolzene Polymerist keine spezielle Schulung erforderlich, um den 35 material aus dem Ausgang der Zuführungsleitung 16 Austausch des Filters vorzunehmen. Außerdem ist austritt, kann das. Polymer in der Mitte des Filters 11 der Zeitaufwand hierfür gering. Durch Anwendung durch dieses Filter schnell vordringen, wohingegen des erfindungsgemäßen Filters besteht die Möglich- das Polymer im Randteil des Filters 11 durch dieses keit, den Filteraustausch automatisch durchzuführen. Filter zufolge des Unterschiedes des hierauf aus-
Die Hülle zum Einschließen der Partikel kann 40 geübten Drucks nicht so glatt wie in dem vorheraus einer Substanz hergestellt werden, die bei der gehenden Fall vordringen kann. Dies hat einen Stau Temperatur des geschmolzenen Polymermaterials des Polymers im Zwischenraum oberhalb der schmelzbar ist, einer Substanz, die bei der Tempera- Höhe A insbesondere im Randteil des Filters 11 zur tür des oben beschriebenen vorläufigen Aufheizens Folge, und das gestaute Polymer wird durch die der Packung schmelzbar ist oder aus einer Substanz 45 Hitze beinträchtigt. Außerdem kann das VorhanJenhergestellt werden, die durch ein chemisches Lö- sein des Zwischenraumes dazu führen, daß Luftsungsmittel lösbar ist und die vor dem Beginn des ροη,π in die Zusammensetzung der ausgepreßten Spinnvorganges ii; den Spinnkopf eingebracht wird. Fäden od. dgl. eingeführt werden und dadurch eine Thermoplastische synthetische Substanzen, wie z. B. Qualitätsvermincierung hervorgerufen wird.
Polyester, Polyamid, Polyvinylchlorid oder Poly- 50 Um diesen Nachteil zu beseitigen wird das in propylen, können in Form einer Folie, eines Gewebes Fig. 8 dargestellte erfindungsgemäße Filter 11 in oder eines gegossenen bzw. gepreßten Behälters ver- diese Anordnui g eingebaut und dann der Spinnvorwendet werden. Vom Standpunkt der praktischen gang durchgeführt. Bei der Herstellung des in F i g. 8 Anwendung der Erfindung bei einem Massenherstel- dargestellten Filters 11 werden die Filtcrpartikcl wie lungsprozeß aus, ist es äußerst vorteilhaft eine ther- 55 Sand 12 in die Hülle eingefüllt, und es wird ein misch schmelzbare Substanz, insbesondere eine poly- Ende der Hülle mittels eines flachen Deckels vermere Substanz zu verwenden, die dem zu verspin- schlossen. Dann wird das so hergestellte Filter 11, nenden Polymerm?.terial ähnlich ist. Durch die wie aus Fig. 7 ersichtlich, im Innern des Spinn-Verwendung einer derartigen Substanz für die Hülle kopfes 1 so angeordnet, daß sein flaches Ende nach wird eine Verminderung der Produktionsausbeute 60 unten gerichtet ist. Infolge des nicht vorhandenen wirksam verhindert. oberen Zwischenraums kann das Vordringen des
In den F i g. 3 bis 6 r-ind verschiedene Arten von geschmolzenen Polymers durch das Filter 11 gleich-Filtern dargestellt. Das in Fig. 3 gezeigte Filter ist mäßig erfolgen, und das Eindringen von nicht eran einem Ende offen ausgebildet. Diese Ausführungs- wünschten Luftporen in die ausgepreßten Fäden form bringt im Hinblick auf den Transport nicht 65 od. dgl. kann wirksam verhindert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Die Erfindung wird durch Ausführungsbeispiele Patentanspruch: an Hand von acht Figuren erläutert Es zeigt
    Fig. 1 einen Längsquerschnitt einer Ausführungs-Filter für eine Spinnvorrichtung, insbesondere form des erfindungsgemäßen Spinnkopfes, zum Schmelzspinnen von Fäden, bestehend aus 5 Fig. 2 eine perspektivische, teilweise im Schnitt zahlreichen feinen Partikeln, dadurch ge- dargestellte Ansicht eines bei der Anordnung nach kennzeichnet, daß die feinen Partikel(12) Fig. 1 verwendeten Filters,
    während des Filtereinbaues in die Spinnvorrich- Fig. 3 bis 6 perspektivische Ansichten von abge-
    tung in einer Hülle (13) aus einer schmelzbaren wandelten Ausfuhrungsformen des in Fig. 2 darge- oder chemisch löslichen Substanz eingeschlossen ίο stellten Filters,
    sind, die vor dem Beginn des Spinnvorganges ent- Fig. 7 einen Längsschnitt eines herkömmlichen
    femt wird. Spinnkopfes mit den zugehörigen Teilen, bei denea
    das erfindungsgemäße Verfahren vorteilhafterweise angewandt wird,
    ' 15 Fig. 8 einen Längsschnitt eines Filters, das bei
    der in Fig. 7 dargestellten Anordnung verwendet ist
    , Der in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße
    Die Erfindung betrifft ein Filter für eine Spinn- Spinnkopf 1 umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 2, vorrichtung, insbesondere zum Schmelzspinnen von dessen unteres Ende mit einem nach innen ausge-Fäden, bestehend aus zahlreichen kleinen Partikeln. 20 bildeten Flanschteil 3 versehen ist. Im Innern des Obgleich sich die folgende Beschreibung auf ein Gehäuses 2 liegt über einer Dichtungsmanschette 6 Schmelzspinnsystem bezieht — die Erfindung ist bei auf dem Flanschteil 3 eine Spinndüse 4, die Spinndiesem System vorteilhaft anwendbar —, kann die Öffnungen 5 besitzt. Oberhalb der Spinndüse 4 ist Erfindung bei jeder Art von Extrudiersystem, wie eine Verteilerplatte 7 angeordnet. Diese besitzt eine z. B. beim Verbundspinnen, Naßspinnen, Trocken- 25 Vielzahl von Verteileröffnungen 8, welche unten an spinnen oder Extrudieren von Glas verwendet wer- einer, an der unteren Stirnfläche der Verteilerplatte 7 den, das heißt be: Verfahren, bei denen es ebenfalls ausgebildeten Aussparung 9 enden. Die oberen Ennotig ist, die Substanz vor dem endgültigen Extru- den der Spinnöffnungen 5 münden ebenfalls in die diervorgang zu filtern. Aussparung 9. Ein sehr feines Metallsieb 10 ruht
    üblicherweise erfolgt das Aust uschen des aus 30 auf der Verteilerplatte 7 zum Zwecke einer nisätzteinen Partikeln bestehenden Filters einer Spinnvor- liehen Filterwirkung. Unmittelbar oberhalb des Me richtung dadurch, daß der Spinnkopf von der Spinn- tallsiebes 10 befindet sich ein Filter 11, das aus anordnung abgenommen, das verbrauchte Filter einer Menge feiner Partikel J2 und einer dies. Par hieraus entfernt, die Packung gereinigt und eine tikel 12 umschließenden Hülle 13 besteht Die Hülle abgemessene Menge der feinen, das Filter bildenden 35 13 besteht aus einer Substanz, die bei Anwendung ν artikel eingefüllt wird. Dieser Filteraustausch muß von Hitze schmelzbar oder durch ein chemisches Lo sehr sorgfaltig durchgeführt werden, damit die feinen sungsmittel lösbar ist. Oberhalb des Filters 11 wird partikel in den Spinnkopf in horizontal geschichteter durch eine Kappe 15, die am anderen Ende des Anordnung eingefüllt werden. Das Einfüllen des FiI- Gehäuses 2 befestigt ist, ein Zwischenraum 14 ee ters erfordert deshalb geschultes Personal und viel 40 bildet. Der Zwischenraum 14 ist mittels einer P0 ι"· AuUerdem verursacht die nachweisbare Ablen- lymcr-Zuführungsleitung 16, die durch das Gehäuse 2 kung der feinen Partikel während des Einfüllens des führt, mit einer Dosierpumpe (in der Zeichnung Filters ein unerwünschtes Verstopfen der Spinnöff- nicht dargestellt) verbunden. ' g
    niingen sowie ein unerwünschtes Haften an den Das bei dem oben beschriebenen Spinnkopf 1
    Dchtungselementen. Letzteres beeinträchtigt die 45 verwendete Filter 11 ist in Fig. 2 vergrößert dar A0^H Ρ8.""0 Ührt ZU einem ungewoIIten gestellt. Die Partikel 12 sind in der Hülle 13 in rinn!!* Polymermasse oder zu einer Funk- Säu.enform eingeschlossen. Bei der Herstellung
    Ν, hT" ™ahrenddes Spmnvcrganges. dieses Filte-typs 11 wird zunächst ein an einem Ernte
    der SnfnnVnnf gUHg ?■ Fllterejnsatzvorganges muß geschlossener Behälter gebildet, in den die Partikel den ReJT ,SPin.n™o«in«ng eingebaut wer- 50 gefüllt werden, um so die vorgeschriebene Schien"
    Spfes wid d " Sht" b/m EJnbfU des D SPinn- anordnung zu erhalten. Nach dem Einfüllen der SSk ^ rdd's Seilanordnung der feinen Partikel Partikel wird das obere F.nde des Behälters durch durch Stoß oder Erschütterung des Spinnkopfes einen Deckel verschlossen. Erforderlichen^h S eicht gestört Diese Störung der Schichtanordnung der Deckel an dem Behälter befestigt werden Es ί der Fe ninS-f?artlkeI ι"' e™ V*leichmäßigkcit 55 braucht nicht erwähnt zu werden, da8ß sowohl" Jer Folge nen erhaltenen Fäden zur Behälter als auch der Deckel aus einem thermisch
    Aufcabe dieser FrfinH,,,, · f a- ··■ schmelzbaren und/oder chemisch löslichen Stoff auf-
    Nacheile bei den ξίΐ? ~ „"' ^ ?nvaimcn Seba"t «nd. Um die Schichtanordnung der Partikel Es Solen eS ,t h. beka"nt?n Fl1 e r rn ZU beseitI8en- ™ Filtergebilde stabil zu halten, ist es empfehle™

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