DE2041712A1 - Vorrichtung zum Zufuehren und Abfuehren von Werkstuecken an einer Bearbeitungsmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Zufuehren und Abfuehren von Werkstuecken an einer BearbeitungsmaschineInfo
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Description
- Vorrichtung zum Zuführen und Abführen von Werkstücken an einr Bearbeitungsmaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen und Abführen von Werkstücken an einer Bearbeitungsmaschine, insbesandere von flächigen, flexiblen Werkstücken au einer Presse wie einer Bügei-oder Kichepresse, mit aindestens zwei zwischen einer Beschickungsstation und einer Arbeitsstation gegenläufig bewegbaren Aufnahmeorganen.
- Eine Heizpresse mit einer Vorrichtung der vorgenannten Art zum Zuführen und Abführen von Werkstücken ist aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 1 903 522 bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind die Aufnahmeorgane als in parallei übereinander angeordneten, horizontalen Führungen laufende Wagen ausgebildet, die von Hand wechselweise zwischen einer Beschickungsstation und einer zwischen einem Heizkopf und einem Preßstempel befindlichen Arbeitsstation verschoben werden können. Der Preßstempel ist bei dieser bekannten Ausführung an der Unterseite der Aufnahmeorgane angeordnet und muß diese für den Proßvorgang aus ihren Führungen gegen den Heizkopf anhehen.
- Die bekannte Zu- und Abfuhrvorrichtung ermöglicht einerseits im Vergleich zu Maschinen mit nur einem Wechseltisch eine erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit, während sich andererseits im Vergleich zu anderen Ublichen Zu- und Abführvorrichtungen mit zwei in einer Ebene hintereinander angeordneten Auflagetischen oder auch, im Vergleich zu Vorrichtung mit durchlaufenden FtSrderbändern der Vorteil ergibt, daß die Aufnahmeorgane von einer einzigen Beschickungsstation aus durch nur eine Person bedient werden können, Hingegen weist die Zu- und abführvorrichtung der bekannten Presse gemäss deutscher Gebrauchsmusterschrift 1 903 522 noch den Nachteil auf, daß die swechselweise Uberflihrung der Aufnahmeorgane in die Beschickungsstation und in die Arbeitsstation seitens der Bedienungsperson von Hand ausgeführt werden muss Hierdurch ist eine Verminderung der an sich möglichen Arbeitsgeschwindigkeit bedingt. Außerdem muß die Bedienungsperson nach dem Einstellen jeweils eines Aufnahmeorgans auf die Arbeitsstation noch besonders darauf achten, daß das andere Aufnahmeorgan tatsächlich die vorgesehene Lage in der Beschickungsstation einnimmt und keine Uberschneidung mit dem in der Arbeitsstation befindlichen Aufnahmeorgan aufweist. Anderenfalls erfaßt nämlich der nach oben gehende Preßkopf beide Aufnahmeorgane, was zu einer Betriebssrung oder sogar zu einer Beschädigung der schine fUhren kann.
- Aufgabe der Erfindung ist det'nach @ die Schaffung einer Zu-und Abführvorrichtung für Werkstücke, die sich gegenüber dem erwähntn Stand der Technik durch weiter verbesserte Arbeitsgeschwindigkeit und erhöhte Betriebssicherheit auszeichnet, gleichzeitig aber auch einen vorteilhaft einfachen und herstellungsgunstigen Aufbau aufweist. Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art hauptsächlich dadurch, daß die Aufnahmeorgane durch ein hinsielitlich ihrer Bewegung zwischen der Beschickungs- und Arbeitsstation gegensinnig wirkendes Koppelgetriebe miteinander verbunden sind. Bei einer solchen Ausfuhrung braucht die Bedienungsperson jeweils nur eines der Aufnahmeorgane von der Beschickungsstation in die Arbeitsstation zu bewegen bzw. umgekehrt, während das andere Aufnahmeorgan die gegenläufige Bewegung selbsttätit ausführt. Sofern nach einer solchen Umstellung eines der Aufnahmeorgane seine genaue Lage einnimmt, was ohne Schwierigkeit sichergestellt werden kann, so ist gleichzeitig auch die genaue Lage des andere Aufnahme~ organs gewährleistet, Bei einer vorteilhaften Ausfuhrungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist als Koppelgetriebe fllr die Aufnahmeorgane ein Uber mindestens ein Umlenkelement geführtes Zugorgan vorgesehen, wobei je ein Aufnahmeorgan an einem der beiderseits des Umlenkelementes befindlichen Trume des Zugorgans angebracht ist. Dies fUhrt insbesondere zu einem vorteilhaft einfachen Aufbau der Vorrichtung, wobei das Zugorgan zwischen den beiden Aufnahmeorganen fUr die genaue Positionierung innerhalb der beiden Stationen entsprechend unter Spannung zu halten ist.
- Eine solche Spannung des Zugorgans bzw. ein beidseitiger Formschluß fUr die Wechselbewegung der Aufnahmeorgane ergibt sich gemäss einer Weiterbildung der erfindungsgemässen Vorrích tung dadurch, daß als Koppelgetriebe ein Uber mindestens zwei Umlenkelemente gefuhrtes, 1i sich geschlossenes Zugorgan vorgesehen ist.
- Die vorgenannten Ausfuhrungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung ermöglichen weiterhin einen mit vergleichsweise geringem Aufwand verbundenen motorischen Antrieb für die gegenläufige Bewegung der Aufnahmeorgane und gegebenenfalls auch eine ganz oder teilweise selbsttätige Steuerung der Wechselbewegung. HierfUr ist erfindungsgemäss wenigstens ein als Antriebsrolle fUr die gegenläufige Bewegung der Aufnahmeorgane ausgebildetes und mit einem Antriebsaggregat verbundenes Umlenkelement für das Zugorgan vorgesehen. Das Zugorgan weist hierbei vorteilhaft wenigstens eine Uber die als Kettenrad ausgebildete Antriebsrolle gefUhrte Kette auf. Gegebenenfalls können an dem Zugorgan auch wenigstens zwei mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander geführte Ketten vorgesehen werden, die als Tragglied fUr die Aufnahmeorgane dienen und Uber wenigstens ein Paar von miteinander drehstarr gekuppelten mit je einer der Ketten in Eingriff stehenden Kettenrädern laufen. Durch diese Ausführung wird in einfacher Weise zwangsläufig fUr den Gleichlauf bei der Wechselbewegung Uber die gesamte Breite des Zugorgans gesorgt, so daß keine verkantenden Kräfte auf die Aufnahmeorgane einwirken kennen und eine einwandfreie Führung der Aufnahmeorgane gewährleistet ist.
- Erfindungsgemäss kann ferner in der Arbeitsstation eine mindestens in Richtung quer zur Flächenausdehnung der Aufnahmeorgane nachgiebige Halterung vorgesehen werden. Dies ergibt im Vergleich zu der bekannten Ausführung, bei welcher die Aufnahmeorgane beim Pressvorgang aus ihren FUhrungselementen im Bereich der Arbeitsstation ausgehoben werden müssen, eine genauere und sicherere Führung und Ifalterung der Aufnahmeorgane beim Pressvorgang, deh.
- eine erhöhte Betriebssicherheit, Dabei ergibt sich wiederum insbesondere in Verbindung mit der Verasendurlg eines Zugorgans als Koppelgetriebe Eur die Wechseibwegung der Aufnahmeorgane der Vorteil konstruktiver Einfachheit, wenn das wenigstens abl schnittsweise flexible Zugorgan als nachgiebige Halterung fUr das in der Arbeitsstation befindliche Aufnahmeorgan ausgebildet ist, Insbesondere kann in diesem Fall mit Vorteil im Bereich der Arbeitsstation ein mindestens in Richtung quer zur Flächenausdehnung des in dieser Station befindlichen Aufnahmeorgans nachgiebig gelagertes Umlenkelement vorgesehen werden, welches dann gleichzeitig fUr die nachgiebige Halterung des Aufnahme-Organs Uber die Un.tlen'c- und AbstUtzstl3lle des Zugorgans sorgt. Umgekehrt kann erfindungsgemäss fUr das jeweils in der Beschickungsstation befindliche Aufnahmeorgan eine in Richtung quer zu dessen Flächenausdehnung im wesentlichen starre Abstutzung vorgesehen werden, was die Auflage und Ausrichtung der Werkstücke erleichtert. Hierbei kann ferner zweckmässig als starre Abstützung in der Beschickungsstation eine die Aufnahmeorgane wechselweise aufnehmende Führung vorgesehen werden.
- Bei Pressen fUr flexible Werkstücke, beispielsweise zu verklebende Textil oder LederwerkstUcke, kommt der Anpassungsfähigkeit der die WerkstUcke tragenden Auflagefläche an die Form und Lage der Preßwerkzeuge große Bedeutung zu. FUr Vorrichtung en der vorliegenden Art mit zwischen die Preßorgane einfahrbaren Aufnahmeorganen ergeben sich hierdurch entsprechende Anforderungen hinsichtlich deren Anpassungsfähigkeit. Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß die Aufnahmeorgane als an einem Trageglied befestigte Bespannung ausgebildet sind. Eine derartige Ausbildung von Werk stUckAufnahmeorganen fUr Bügeipressen ist an sich bekannt (z.B. deutsche Offenlegungsschrift 1 912 023). Der Erfindung liegt in diesem Zusammenhang jedoch die Erkenntnis zugrunde, daß eine Ausbildung der Aufnahmeorgane als Bespannung insbesondere in Verbindung mit einer gegenläufigen Zwangsfuhrung durch ein Koppelgetriebe wesentliche Vorteile ermaglicht. Beispielsweise kann nämlich das erfindungsgemäss an dem Koppelgetriebe vorgesehene Zugorgan als Tragglied-fUr die Bespannung dienen, wodurch sich ein überraschend einfacher und vorteilhafter Aufbau ergibt.
- Weitere Merkmale und Vorteile der. Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von AusfUhrungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Hierin zeilen Figur 1, 2 und 3 aufeinanderfolgende Arbeitsstellungen einer schematisch angedeuteten Bugelpresse mit einer ersten ausflihrungsform der erfindungsgemässen Zu- und Abfuhrvorrichtung, Figur 4 eine Bugelpresse mit einer abgewandelten AusfUhrung der erfindungsgemdssen Vorrichtung in perspektivischer Darstellung und Figur 5 eine Seitenansicht der Bügelpresse mit Zu- und Abfuhrvorrichtung gemSss Figur 4.
- In den Figuren 1 bis 3 ist schematisch das Oberteil 1 mit Mulde 4 und das Unterteil 2 mit Auflage 3 einer Bugelpresse angedeutet.
- Das Oberteil 1 ist in der aus Figur 2 ersichtlichen Weise um einen Hub P zwischen einer angehobenen Stellung I und einer abgesenkten Stellung II verfahrbar und in diesen beiden Stellungen verriegelbar.
- Das unterteil 2 ist mit einer nicht dargestellten, Ublichen 11t1bvorrichtung verbunden, die den Anpressdruck zwischen Auflage 3 und Mulde 4 bei abgesenktem Oberteil 1 aufbringt und nur einen vetgleichsweise geringfligigen Hub auszuführen braucht. Im OberteiL 1 ist ferner in nicht dargestellter Weise eine Heizvorrichtung vorgesehen, welche die aus einem geeigneten Werkstoff, z.B. Silikongummi, bestehende bzw. hiermit beschichtete Mulde 4 aufheizt und daruber auf die WerkstUcke einwirkt.
- Weiterhin ist eine Vorrichtung für das Zuführen und Ab fUhren der Werkstücke vorgesehen, die im Beispielsfall aus einem in endloser Bahn Uber zwei Umlenkrollen 6 bzw. 7 geführten, in sich geschlossenen Zugorgan 5 mit einem am Obertrum bzw. Untertrum des Zugorgans angeordrleten Aufnahmeorgan 8 bzw. 9 besteht. Die beiden Aufnahmeorgane, die als biegsame Platten oder auch als zwischen Traversen 10 oder innerhalb eines rahmenartigen Traggliedes elastisch aufgespannte Membranen ausgebildet sein kannen, sind somit zwischen einer Arbeitsstation A im Bereich des Ober und Unterteils der Presse sowie einer Beschickungsstation B im Bereich des nicht weiter dargestellten Arbeitsplatzes einer Bedienungsperson gegenhäufig verschiebbar, wobei das Zugorgan als Koppelgetriebe im Sinne der zwangsläufig gegensinnigen Bewegung der Aufnahmeorgane wirkt. Die auf der Seite der Arbeitsstation A angeordnete tJmlenk rolle 7 des Zugorgans 5 ist am oberen Ende eines zweiarmigen Hebels 11 in Horizontalrichtung verschiebbar und mit Hilfe einer am unteren Hebelarm angreifenden Zugfeder 12 federnd nachgiebig gelagert. Diese Umlenkrelle wirkt somit als Spannmittel fUr das Zugorgan und ermöglicht gleichzeitig eine vergleichsweise große vertikale Nachgiebigkeit des jeweils in der Arbeitsstation befindlichen Aufnahmeorgans.
- Im Zustand der Maschine gemass Figur 1 befindet sich das mit dem Obertrum des Zugorgans verbundene, mit flächigen Werkstücken belegte Aufnahmeorgan 8 in seiner Endstellung innerhalb der Arbeitsstation A, während das am Untertrum des Zugorgans befestigte Aufnahmeorgan 9 seine Endstellung in der Beschickungsstation B einnimmt. In dieser Stellung kann das Aufnahmeorgan 9 mit WerkstUcken belegt werden. Das zum Beispiel aus beidseitig angeordneten Seilen oder dergleichen bestehende Zugorgan l<tsst hierfür praktisch die gesetzte Oberseite des Aufnahmeorgans 9 frei.
- Während des Belegens des Aufnahmeorgans 9 wird das Pressenobers teil 1 in der aus Figur 2 ersichtlichen Weise abgesenkt und in der abgesenkten Stellung verriegelt, während das Pressenunterteil 2 gleichzeitig den vorgesehenen Pressdruck aufbringt, Hier bei wird das Obertrum des Zugorgans vermdge der nachgiebigen Lagerung der Umlenkrolle 7 nach unten ausgelenkt, so daß das Aufnahmeorgan 8 der Absenkbewegung des Pressenoberteils 1 in dem erforderlichen Maße nachgeben kann, Gleichzeitig passt sich das Aufnahmeorgan selbst infolge seiner Flexibilität der gekrUmmten Oberflächenform der Mulde 4 und der Auflage 3 an.
- Das Zugorgan ist hierfür so ausgebildet, daß das Aufnahmeorgan 8 durch einen freien Mittelraum des Zugorgans im Bereich der Arbeitsstation nach unten treten kann.
- Nach Beendigung des Pressvorganges und Anheben des Pressenoberteils 1 sowie Entlastung des Pressenunterteils 2 wird das Aufnahmeorgan 8 aus der Arbeitsstation A in die Beschickungsstation B vorgezogen, wobei gleichzeitig das vorher belegte Aufnahmeorgan 9 in die Arbeitsstation einrUckt. Während das Pressenoberteil 1 nunmehr abgesenkt und verriegelt sowie das Pressenunterteil 2 unter Druck gesetzt wird (siehe Figur 3), können die WerkstUcke von dem in der Beschickungastation B befindlichen Aufnahmeorgan 8 entfernt und neue WerkstUcke au£gelegt werden. Auch das Aufnahmeorgan 9 passt sich hierbei in folge seiner Nachgiebigkeit der Mulde 4 und der Auflage 3 an, unterliegt jedoch im Vergleich zu dem Aufnahmeorgan 8 nur einem geringeren Vertikalhub, der wiederum unter Aufrechterhaltung der Spannung des Zugorgans 5 durch die federnd nachgiebige Lagerung der Umlenkrolle 7 ausgegl,ichen,wird. Das Presse oberteil durchgreift in angedeutetemAusfUhrungsbeispiel einen entsprechend bemessenen freien HitteXraum des Zugorgans.
- Die Konstruktion kann aber gegebenenfalls auch so ausgeführt werden, daß das nachgiebige Zugorgan mit entsprechend dUnnen Seilen oder dergleichen zwischen Pressenoberteil und Pressenunterteil hindurchgefUhrt ist und selbst ebenfalls dem Hub des Pressenoberteils nachgibt. Auch eine Anpassung gemäss der Mulden-und Auflagen form ist bei entsprechender Gestaltung des Zugorgans möglich.
- Die Ausführung gemäss Figur 4 und 5 ist wiederum für eine Bugelpresse mit Oberteil und Unterteil 2 entsprechend derjenigen nach Figur 1 vorgesehen. Arbeitsstation A und Beschickungsstation B stimmen ebenfalls in ihrer Lage zur Maschine mit der AusfUhrung nach den Figuren 1 bis 3 überein, Als Auflageorgane sind zwei membranartige Bespannungen 13 und 14 innerhalb des Untertrums bzw. Obertrums eines in sich geschlossen durchlaufenden Zugorgans ausgebildet. Das Zugorgan besteht im wesentlichen aus zwei auf je einer Seite der Aufnahmeorgane angeordneten Zuggliedern 15 und 16, die an der Seite der Beschickungsstation B Uber Umlenkrollenl7 und an der Seite der Arbeitsstation A Uber entsprechende Umlenkrollen 18 geführt sind. Die Aufnahmeorgane bzw. Bespannungen 15 und 16 sind jeweils mit ihrer vorderen und ruckwärtigen Querkante an stablormigen Traversen 19 befestigt, die ihrerseits mit ihren Enden an den Zuggliedern 15 und 16 befestigt sind, wodurch sich die erforderliche Querabstutzung der beiden Zugglieder gegeneinander und die Quer spannung der AuEnahmeorgane ergibt. Die Längsspannung der Aufnahmeorgane wird durch die rückwärtigen Umlenkrollen 18 gesichert, die hier abweichend von der zuerst beschriebenen Ausführungsform sowohl in Horizontalrichtung wie auch in Vertikairichtung federnd nachgiebig gelagert sind, Hierzu ist fUr jede der Umlenkrollen 18 ein Paar von Lenkern 22, 23 mit einer Zugfeder 24 vorgesehen. Auf diese Weise ergibt sich auch bei geringem Abstand der ruckwärtigen Umlenkrollen von der Arbeitsstation A ein großer Hub fUr die vertikale Nachgiebigkeit insbesondere des im Obertrum des Zugorgans angeordneten Aufnahmeorgans.l4 gegenüber der Absenkbewegung des Pressenoberteils gemäss Pfeil D in Figur 5.
- Die vorderen, d.h. jeweils im Bereich der Beschickungsstation B befindlichen Abschnitte der Zugglieder 15 und 16 sind als Kettenstränge 20 ausgebildet, denen die entsprechend als Ketten räder ausgebildeten Umlenkrollen 17 zugeordnet sind Diese beiderseitigen Kettenräder sind in der aus Figur 4 ersichtlichen Weise durch eine Welle 25 drehstarr miteinander gekuppelt, so daß keine Verschiebung der beiden Zugglieder 15 und 16 gegenein ander in Längsrichtung eintreten kann. Dadurch sind die flexiblen Aufnahmeorgane 13 uld 14 gegen Verkanten bei ihrer Wechselbea wegung gesichert. Die rUckwärtigen Abschnitte der Zugglieder 15 und 16 sind dagegen als einfache Seilstränge 21 ausgebíldet, denen die glatten Umlenkrollen 18 zugeordnet sind. FUr die Seil Stränge 21 kommen vorzugsweise dunne Kunststoff-Fäden in Betracht, die den Vorteil hoher Zugfestigkeit bei großer Biegsamkeit und Anpassungsfähigkeit gegenUber den Pressenteilen aufweisen.
- Bei der Ausfuehrung nach Figur 4 und 5 ist ein motorischer Antrieb Eür die Wechselbewegung der Aufnahmeorgane vorgesehen. Hierzu ist auf einem freien Ende der Welle 25 ein Antriebs-Kettenrad 26 vorgesehen, das über ein Kettenrad 27 mit einem Antriebsaggregat 28 gekuppelt ist. An der Frontseite der Beschickungsstation B sind in der aus Figur 4 ersichtlichen Weise elektrisch gegeneinander verriegelte T>stschalter 29 und 30 fUr eine Zweihandbedienung beim Einschalten der Wechselbewegung vorgesehen, Die Abschaltung des Antriebs bei Erreichen der vorgesehenen Endstellungen derAufnahmeorgane in der Arbeits- und Beschickungsstation erfolgt Uber Endschalter 31 und 32.
- Ln der Beschickungsstation B ist fur jedes der beiden Aufnahmeorgane eine starre Abstutzung durch seitliche Fllhrungsschienen 33 und 34 vorgesehen. Diese Führungen greifen nur an den Enden der Traversen 19 an, so daß der Zugang zu dem im Untertrum des Zugorgans befindlichen Aufnahmeorgan 13 in der Beschickungsstation nicht behindert wird.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Zuführen und Abführen von Werkstücken an einer
Bearbeitungsmaschine, insbesondere von flächigen, flexiblen Werkstücken an einer
Presse wie einer Bügel- oder Klebepresse, mit mindestens zwei zwischen einer Beschickungsstation
und einer Arbeitsstation gegenläufig bewegbaren Aufnahmeorganen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeorgane durch ein hinsichtlich ihrer Bewegung zwischen der Beschickungs
und Arbeitsstation gegensinnig wirkendes Koppel getriebe miteinander verbunden sind'.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Koppelgetriebe
fUr die Aufnahmeorgane ein Uber mindestens ein Umlenkelement geführtes Zugorgan
vorgesehen ist und daß je ein Aufnahmeorgan an einem der beiderseits des Umlenkelementes
befindlichen Trume des Zugorgans angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Koppelgetriebe
ein Uber mindestens zwei Umlenkelemente geführtes1 in 9ich geschlossenes Zugorgan
vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gdcennzeichnet, daß
wenigstens ein als Antriebsrolle flir die gegenläufige Bewegung der Aufnahmeorgane
ausgebildetes und mit einem Antriebsaggregat verbundenes Umlenkelement fUr das Zugorgan
vorgesehen ist.
5, Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan
wenigstens eine Uber die als Kettenrad ausge bildete Antriebsrolle gefUhrte Kette
aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Anspruche 2 bis 5, dadurch gekenn zeichnet,
daß das Zugorgan wenigstens zwei mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander geführte
Ketten aufweist, die als Tragglied fUr die Aufnahmeorgane vorgesehen sind, und daß
wenigstens ein Paar von miteinander drehstarr gekuppelten, mit je einer der Ketten
in Eingriff stehenden Kettenrädern vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der AnsprUche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Aufnahmeorgane eine in der Arbeitsstation wirksame, mindestens in Richtung
quer zur FlSchenausdehnung des jeweils in dieser Station befindlichen Aufnahmeorgans
nachgiebige Halterung vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach den Anspriichen 2 und 7 oder nach diesen und
mindestens einem der übrigen AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens
abschnittsweise flexible Zugorgan als nachgiebige Halterung fUr das in der Arbeitsstation
befindliche Aufnahmeorgan ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 7 oder nach diesen und mindestens
einem der Ubrigen Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Arbeitsstation
ein mindestens in Richtung quer zur Flächenausdehnung des in der Arbeitsstation
befindlichen Aufnahmeorgans nachgiebig gelagertes Umlenkelement vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet,
daß fUr das jeweils in der Beschickungsstation befindliche Aufnahmeorgan eine in
Richtung quer zu dessen Flächenausdehnung im wesentlichen starre Abstützung vorgesehen
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
als starre Abstützung in der fleschickungsstation1'wne die Aufnahmeorgane,wechselweise
aufnehmende FUhrung vorgesehen ist.
1C. Vorrichtung nach einen oder mehreren der vorangehenden Anspruche,
dadurch nekennzeichnet, daß die Aufnahmeorgane in an sich bekannter Weise als an
einem Tragglied befestigte Bespannung ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach den AnsprUchen 2 und 12, oder nach diesen und
mindestens einem der Ubrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan
als Tragglied fUr die Bespannung ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugorgan zwei in den beiderseitigen Randbereichen der Aufnahmeorgane angeordnete,
vorzugsweise mindestens teilweise aus Ketten gebildete Zugglieder auf weist und
daß fUr jedes Aufnahmeorgan mindestens eine zwischen diesen Zuggliedern angeordnete
und diese gegen Querzug gegeneinander abstUtzende Traverse vorgesehen ist
L
e e r s e i t e
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702041712 DE2041712A1 (de) | 1970-08-22 | 1970-08-22 | Vorrichtung zum Zufuehren und Abfuehren von Werkstuecken an einer Bearbeitungsmaschine |
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| DE19702041712 DE2041712A1 (de) | 1970-08-22 | 1970-08-22 | Vorrichtung zum Zufuehren und Abfuehren von Werkstuecken an einer Bearbeitungsmaschine |
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| DE2041712A1 true DE2041712A1 (de) | 1972-02-24 |
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ID=5780442
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| DE19702041712 Pending DE2041712A1 (de) | 1970-08-22 | 1970-08-22 | Vorrichtung zum Zufuehren und Abfuehren von Werkstuecken an einer Bearbeitungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2041712A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3629810A1 (de) * | 1986-09-02 | 1988-03-03 | Hans Baeumler Gmbh & Co Herren | Formbuegelmaschine |
-
1970
- 1970-08-22 DE DE19702041712 patent/DE2041712A1/de active Pending
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