DE2041551B - Ballenladewagen - Google Patents
BallenladewagenInfo
- Publication number
- DE2041551B DE2041551B DE2041551B DE 2041551 B DE2041551 B DE 2041551B DE 2041551 B DE2041551 B DE 2041551B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- base plate
- crank
- bale
- lever
- plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims description 3
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 9
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 241000287227 Fringillidae Species 0.000 description 1
- 101100232411 Mus musculus Clns1a gene Proteins 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 210000001099 axilla Anatomy 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 description 1
- 238000007665 sagging Methods 0.000 description 1
- 239000002356 single layer Substances 0.000 description 1
- 239000010902 straw Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft einen Ballenladewagen mit Einrichtungen zum Aufnehmen. Aufreihen. Stapeln
und Laden von Ballen.
SoIcIiL Maschinen werden Ivi der selbsttätigen Behandlung
der von einer Ballensammelvoi richtung aufgehobenen Heu- oder Strohballen eingesetzt.
Ls ist ein selbstfahrender Ballenladewagen bekannt,
bei dem das Stapeln der Ballen jedoch durch
einen Bedie.iimg'-mann erfolgen muß (I.'SA.-Patentschrift
3 414 131I). Außerdem werden die Ballen beim
Verschieben stark beansprucht, so daß sie leicht be-■■■.'hädint
werden können.
Weiteihin i· ein Ballenladewagen mit Selbstantrieb
bekannt, der vollautomatisch arbeitet (11SA.-Patentschrift
3 278 050). Der /um Stapeln d:r Ballen erforderliche ziemlich komplizierte Bewegungsablauf verursacht
jedoch leicht eine Beschädigung der untersten Ballen, und die sehr aufwendige konstruktion
dieser Maschine bedingt hohe Erstehungs- und Unterhaltskoslcn
sowie eine im Betrieb nachteilige massive Bauweise.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen automatisch arbeitenden Ballcnladewagen zu schaffen,
der kein eigenes Antriebssystem benötigt, baulich einfach gestaltet ist und vom Sclilepperfiihrer bedient
wird.
Diese Aufgabe wird erfindiingsgemäß dadurch ge-
liisi. tliilA am Wagengcsicll schlich cm Länuskanai
angeordnet ist. au dessen Minierem I ndc eine die
Hallen in die ΜϋικΙιιημ des l.ängsk'.mals fördernde
I inriehiimg imd an dessen hinieiem Ende eine bei
Ilillung des Kanals mit einer Ballcnreihc betätigte
1 ängs-Auslösewirrichiuim ungesehen ist. wobei die
äußere Seitenwand des Kanals nach Ansprechen der
I .ings-Auslöscsorrichtung über eine der Kanalbreite
ehtsprechende Strecke in Richtung aiii das Innere
ilcs Warengestells verschiebbar ist, daß im Innern
ilcs Warengestells eine lotrecht bewegbare, nach oben
gewölbte Bodenplatte mit einer an der dem Längsl.inal
entgegengesetzten Seile angeordneten Quer-Auslösevorrichtung für die Einleitung der lluhbcwe-
: iiiig der Bodenplatte vorgesehen ist. die bei BeJeK-i.tmg
der Bodenplatte mit einei sollständigen Schicht von Ballenreihen betätigt wird, und da 1.1 oberhalb der
Bodenplatte ein seitlich verschwenkharer. /ur Aulnahme
der von der Bodenplatte gehobenen Ballenreihen dienender Käfig angeordnet ist.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung besteht die Einrichtung zur Einführung der aufgesammelten
Ballen in den Kanal aus einer Gabel und einem Arm, der die Gabel mit einer drehbar geiagerten
Kurbel verbindet und sich auf eine Führung stützt, wobei die Kurbel von der Zapfwelle über eine
Kettenübersetzung angetrieben wird und die Unterseile des Arms in der Form ausgebildet ist, daß die
(label während ihrer Förderbewegung in die Ballen eindringt und sich vor ßegir.n ihre:, Rücklaufs wieder
\on dieser: löst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Ballenladewagen an die
Zapfwelle des Schleppers angekuppelt und von die-•-.■m
angetrieben wird. Wegen des automatischen Beuegungsablauf
obliegt dem Schlepperführer nur die Stenciling seines Fahrzeugs, das er an die auf dem
Boden liegenden Ballen heranfährt. Die einfache Konstruktion ist nicht aufwendig, spart Kosten und
(iewicht und gewährleistet außerdem eine schonende Bchandlung der Ballen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nun ein Ausführimgsbcispiel derselben an Hand der
Zeichnungen I .'schrieben werden. Es zeigt
Fig. I eine perspektivische Vorderansicht des
B.illcnladewagens,
I i g. 2 eine in eine vordere und eine hintere Hälfte geteilte Seitenansicht desselben,
F i g. 3 eine Draufsicht des Fahrzeugs mit abgenominellen
Käfig.
Fig. 4 eine Vorderansicht desselben.
F ig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3. I·' i !'. Ί eine perspektivische Darstellung der Bodenplatte und ihrer Hebevorrichtung,
F ig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3. I·' i !'. Ί eine perspektivische Darstellung der Bodenplatte und ihrer Hebevorrichtung,
L'ig. 7 eine perspektivische Ansicht '.!es Ladekäfigs.
Der Ladewagen für Ballen besitzt einen auf Rädern 12, 14 fahrbaren Wagengestcll 10. Eine Achselfi
verbindet die Räder. Eine Deichsel 18 dient zum
Anhängen des Fahrzeugs an einen Schlepper. Eine beiclcrseits in Kardangelenken 22, 24 endende Welle
20 überträgt die Kraft von der Zapfwelle des Schleppers über das Gelenk 24 auf eine weitere, im Wagengestell
10 drehbar gtiagei.c Welle 26, die ihrerseits
über ein Getriebe 27 (Fig. 3) die rechtwinklig zu ihr
gelagerte Welle 40 antreibt. Auf der Welle 40 sitzen zwei Kettenräder 30, 32. Der in Fi g. 1 allgemein mit
34 bezeichnete Ballcnaufsammler könnte durch jeden beliebigen anderen bekannten Halleitaulsaininlci 11-sei/i
werden. Selbstverständlich miißic dann die
Kraftübertragung von der Welle 40 dem jeweiligen Ballenaulsamniier angepaßt werden. Außerdem könii-5,
ten die Hallen auch von Hand in den I.äugskanal 3d
der Ballenaufreihcinrichiung eingeführt werden.
Der hier gezeigte Ballcnaiifsammlcr 34 besteht im
wesentlichen aus einer I ördcrkctte. die /wischen /\ ei
auf den Achsen 38 um\ 31) rotierenden Trommeln
läuft. \roii tk r Welle 40 wird die Kette über das
Kettenrad 32 angetrieben. Die Seitenwände des Balle,,aufsammlcrs 34 weilen sich nach unten hin,
um das Aufsammeln der Ballen /u erleichtern.
Die Beförderiii.^ der Ballen vom Ballenaulsammler
34 in den Ballenatifreihlängskanal 36 erfolgt durch die Gabel 54, welche in die /um oberen Ende des
Aufsammlers 34 gelangten Ballen dringt und sie in die Mündung des Kanals 36 einschiebt. Der Vorund
Rücklauf der Gabel wird durch die ürehbewegung
einer Kurbel 50 erzeugt, an di· der Arm 55 der Gabel 54 angelenkt ist. Die Achse ae.r Kurbel 50 ist
drehbar in einem im Wagengestell 10 befestigten Kragarm 46 gelagert, und auf ihr sitzt ein Kettenrad
48, das vom Kettenrad 30 über eine Kette 52(Fi g. 2) angetrieben wird. Die Unterseite des Gabelarms 55
läuft in der Auskehlung einer Führung 56 und ist als Kurve ausgebildet, derart, daß am Anfang ihres
Förderlaufs die Gabel in den am oberen Ende des Sammlers 34 befindlichen Ballen dringt und ihn in
die Mündung des Länuskanals 36 schiebt, um sich dann vor Antritt des Rücklaufs von ihm abzuheben.
Das weitere Einschieben der Ballen in den Längskanal 36 wird durch die nachfolgenden Ballen bewirkt.
Die Gabel 54 samt ihren Antrieb und der Längskanal 36 bilden also die Ballenaufreihvorrichuing
des Anhängers. Sobald Längskanal 36 mit Ballen gefüllt ist, also eine Ballenreihe vollständig ist, stößt
der erste, nun bis an das Ende des Kanals vorgeschobene Bauen gegen einen Fühler, der die Vorrichtung
zur Verschiebung der Ballenreihe in das Wageninnere auslöst. Die seitliche Verschiebung der
Ballcnreihe erfolgt durch die bewegliche Außenwand 72 des Kanals 36. Diese Wand 72 ist an Lenker 64,
4a 66 angeljnkt, die auf einer gemeinsamen, im Gestell
10 drehbar gelagerten Welle 58 sitzen. Eine Feder 61 bringt, über eine auf der Welle 58 befestigte Kurbel
60, die Wand 72 in ihre äußerste, in den Fig. I bis 3
dargestellte Lage zurück. Vorteilhaft behält während ihrer Vcrschiebimgsbcwegimg die Wandplatte 72 ihre
zur Bewegungsrichtung senkrechte Lage, was in tliescm
Falle durch die Lenkerpaiallclogramme 74. 76.
64. 66 erreicht wird.
Auf der WcIIcSS ist, in Flöhe clci Mündung des
Kanals 36. noch ein weiterer Hebel 62 befestigt, dessen un'eres Ende in eine Platte 68 ausläuft und unlcrhalb
der Platte, über einen Zapfen 69, an eine Stange 70 angelinkl ist, deren freies Ende als Hacken 71
ausgebildet ist. Die Platte 68 dient dazu, das Einführen weiterer Ballen in den Kanal 36 zu vcrliindem,
während die Seitenplatte 72 ihre Bewegung ausführt.
Der schon erwähnte, am Kanalende vorgesehene Fühler besteht aus einem am Wagengestell 10
schwenkbar gelagerten, in seiner Ruhestellung etwas in das Kanalinnerc hineinragenden Rahmen 82, an
den ein der Übersicht halber nur in Fig. 2 dargcstellter,
abwärts gerichteter Arm 84 befestigt ist. Wie
schon erwähnt, wird der Rahmen 82 und mithin auch
der Arm 84 ausgeschwenkt, sobald der Längskanal 36 mit Ballen gefüllt ist. Der Arm 84 ist über eine
einstellbare Feder 88 und ein Zugseil 86 mit dem unteren Arm eines über den Zapfen 94 im Wagengestellt 1« gelagerten zweiarmigen Hebels 92 verbunden,
dessen oberer Arm. in der Ruhelage des Fühlers, unter einen in der Unterseite der Stange 70
vorgesehenen Nocken 73 greift und damit die Stange 70 außerhalb des Drehungsbereichs eines Zapfens
200 gehoben hält. Der Zapfen 200 ist am äußeren finde einer kreisenden Kurbel 28 befestigt, die auf
der Welle 26 sit/t. Der Hebel 92 wird durch eine Rückholfeder oder ein Gegengewicht 198 ständig in
Richtung seiner Ruhelage gedrückt.
Wird jedoch der Fühler 82 und mit ihm der Arm 84 nach Bildung einer vollständigen Ballenreihe nach
aulien gedrückt, so dreht sich auch der Hebel 92 dem
Uhrzeigersinn entgegen, und die Stange 70 senkt sich,
gelangt dadurch in den Drehbereich des Zapfens 200 und wird über ihr hakenförmiges Ende 71 von dem
Zapfen für ungefähr eine halbe Umdrehung mitgenommen und damit (im Sinne der Fig. 4) nach links
gegen das Wageninnere verschwenkt. Der dadurch von der Platte 72 zurückgelegte Weg entspricht der
Kanalbreite, und durch diese Bewegung der Platte 72 wird die Ballenreihe auf die im Wageninneren befindliche
Bodenplatte 98 verschoben. Der Fühler 82 kann nun in seine Ruhelage zurückschnellen, da ja
die Wandplatte 72 in ihrem ihm zugewandten Ende eine Ausnehmung 75 aufweist, in die der Fühler eindringen
kann, noch bevor die Seitenplatte ihre Ruhelage erreicht hat. Sobald der Hacken 71 sich vom
Zapfen 200 gelöst hat, beginnt die Wirkung der Feder 61. welche die Seitenwand 72 und somit auch
die Stange 70 in ihre rechte Lage zurückführen kann. Dabei gleitet der Nocken 73 über den oberen Arm
des Hebels 92. und folglich wird die Stange 70 aus dem Drehbereicli des Zapfens gehoben.
Die in Fig. 6 schematisch dargestellte bewegliche
viereckige Bodenplatte 98 des Ballenladcwagens ist quergewölbt. Sie kann in der hier dargestellten Weise
durch die vier Seile 100. 102. 104\ind 106 oder durch andere mechanische oder hydraulische Vorrichtungen
gehoben oder gesenkt werden.
In der hier dargestellten Bauart ist jedes Seil an einer Ecke der Platte 98 befestigt und wird um je
eine oberhalb der Platte gelagerte Umlenkrolle 107 geführt. Die anderen Enden der Seile 100 und 106
sind um eine gemeinsame Seilscheibe 110 gewunden. ebenso nimmt eine mit dieser über die Welle 112
drehfest verbundene Seilscheibe 108 die anderen linden der Seile 102 und 104 auf. Die Welle 112 ist.
wie aus F i g. 4 ersichtlich, drehbar im Wagengesteil
10 unterhalb der Bodenplatte 98 gelagert und mit einem Sperrad 114 \ersehen, in welches man eine
im Wagcngesicll 10 gelagerte Klinke 116 einrasten kann, wenn die Bodenplatte 98 in einer gewünschten
Höhenlage festgehalten werden soll. Zwischen der Welle 112 und einer Kurbel 118 ist ein Gesperre vorgesehen,
welches beide Teile in dem Drehsinn verbindet, der die Hebung der Bodenplatte erzeugt.
Am Ende der Kurbel 118 ist ein um einen Zapfen
120 schwenkbarer zweiarmiger Hebel 124 angebracht, dessen (nach F ic. 5) linker Arm in einen
Finken 122 ausläuft. Eine Feder 44 drückt die Kurbel 118 gegen einen festen Anschlag 126. Auf der dem
Kanal 36 gegenüberliegenden Seite des Fahrzeugs ist eine weitete Auslösevorrichtung für die Einleitung
der Hebeeinrichtung der Bodenplatte vorgesehen. Diese wird betätigt, wenn eine vervollständigte
Schicht von Ballenreihen die Bodenplatte 98 bedeckt.
Diese Querauslösevorrichtung besteht aus einem im Gestell um den Zapfen 130 schwenkbaren zweiarmigen
Hebel, an dessen oberem Arm 131 eine etwas
in das Wageninnere einragende gewölbte Platte 128 befestigt ist, während sein unterer, mit einer Rolle
in 133 versehener ,Arm 132 mit dem als Kurve ausgebildeten
rechten Arm des Hebels 124 krafl^chliissjg verbunden ist.
Wenn die erste Ballenreihe (.lurch die ihr nachrückenden,
von tier Wandplatte 72 nacheinander auf
1.5 die Bodenplatte 98 versetzten Ballenreihen quer bis an das rechte Ende dieser Platte verschoben ist. wi:d
sie die gewölbte Platte 128 nach außen drücken und somit den unteren Hebelarm 132 im Uhrzeigersinn
verschwenken. Infolgedessen gelangt der Haken 122 in den Bereich des Zapfens 200 tier ebenfalls im
Uhrzeigersinn kreisenden Kurbel 28 und wird von ihm für eine halbe Umdrehung mitgenommen. Diese
halbe Umdrehung wird, über den Hebel 124 und die Kurbel 118, auch der Welle 112 mitgeteilt. Die
Bodenplatte 98 mit der auf ihr liegenden Ballenschicht wird dall'.": gehoben, wobei diese halbe Umdrehung
der Welle einem Hub der Bodenplatte entspricht, die etwas größer als die Höhe der Ballenschicht
ist. Auf eine Weise, die nachstehend beschrieben wird, übergibt die Bodenplatte ihre Last
einem Käfig 136. und sinkt dann in ihre Anfangslage zurück. Ein GrifT 134 am Arm 131 dient zur manuellen
Auslösung der Hebevorrichtung.
Auf den Wagengestell 10 ruht der aus zwei Seitenwänden 138. 140 gebildete abnehmbare Käfig 136.
der in F i g. 7 für sich allein dargestellt ist. Zwei Querclemente 142. 144. deren Längen einstellbar
sind, verbinden durch an ihre beiden Enden angebrachte Scharniere oder Haken die oberen Seiten
dieser Wände. Leicht lösbare, regelbare Spannstangen
146. 148 verbinden die unteren Ränder der Wände.
Der Käfig ruht zwischen Eckpfosten 176.178. 180.
182 des Wagengestells 10. In der Nähe der oberen Enden der Pfosten 176. 182 sind in Zapfen 156 bzw.
158 Lenker 152 bzw. 154 drehbar gelagert, deren freie Enden 160, 162 durch eine Stange 150 (Fig. 1)
miteinander verbunden sind. Der Käfig 136 stützt sich auf der Stange 150 mittels Haken"l67 ab. Je
eine hydraulische Winde 164. 166. die in 162 bzw.
,50 174 mit dem Pfosten 176 bzw. 182 und in 168 bzw.
170 mit den Lenkern 152 bzw. 154 drehbar verbunden ist. dient zum Anheben und Verschwenken
des Käfigs nach außen, wie es in F i g. 4 dargestellt ist. In seiner Ruhestellung wird der Käfig im Gestell
durch eine beliebige bekannte und daher nicht dargestellte Vorrichtung, z. B. durch schnell lösliche
Bolzen, festgehalten.
Wie schon erwähnt und wie es aus Fi s. (S ersichtlich
ist. ist die Bodenplatte 98 nach oben hin in Querrichtung zylindrisch gewölbt, und diese Wölbuni;
nimmt auch die auf ihr liegende Ballenschicht an. Durch die Querelemente 142 und 144 und die Spar.nstangen
146 und 148 wird der Käfig 136 möglichst genau der Breite der Ballenschicht angepaßt. Nach-
dem die Bodenplatte 98 die Ballenschicht von unten in den Käfig gehoben und sich wieder unter diesen
gesenkt hat. bleibt die Ballenschicht in Form eines zylindrischen Gewölbes im Käfig hängen, da der
genau auf die Plattenbrcitc eingestellte Abstand zwischen
den Seitenwänden ein Abllachen und dadurch ein Absacken der Ballenschicht verhindert. Durch
die nachfolgenden Hebevorgängc wird der Käfig also
von unten aus mit einem Stapel von gewölbten Ballenschichlt'n gefüllt, der von den Seitenwänden
festgehalten wird. Der so gefüllte Käfig kann seitlich durch Betätigung der Winden 164, 166 verladen
werden, wie aus der F i g. 4 ersichtlich ist. Durcl·
Lösung der Spannstangen 146 und 148 löst man der Käfig 136 vom Stapel. Der Stapel kann jedoch niclv
nur seitlich, sondern auch nach oben in weitere Käfige verladen werden. Zu diesem Zweck genügt es
das Fahrzeug unter diesen weiteren Käfig zu fahrer und dann die Bodenplatte bis zum oberen Rande de!
Käfigs zu heben.
hierzu 2 Blatt Zeichnungen
109533Ί6
Claims (7)
1. Bdleiiladewagen mit Einrichtungen /um
Aufnehmen, Aufreihen, Stapeln und Laden von !!allen, U a d u r c h g e k e η η / e i e Ii η e l, daß
am Wagengestell (K)) seillich ein l.ängskaual
(36) angeordnet ist, an dessen vorderem Ende
eine die Hallen in die Mündung des Längskanal:, fördernde Einrichtung (54) und an dessen hinierein
Ende eine hei Füllung des Kanals (36) mil einer Ballenreihe betätigte Längs-Auslösevorrichumg(82,
84. 86, 88) \orgesehen ist, wobei die äußere Seilenwand (72) des Kanals (36) nach
Ansprechen d.r Längs-Auslösevorriehtung über
eine der Kanalbreile entsprechende Strecke in Richtung auf tlas Innere des Wagengestells (10) verschiebbar
ist, daß im Innen] des Wagengestells eine lotrecht bewegbare, nach oben gewölbte
Bodenplatte (9H) mit c:ner an der dem Längs- ac
kanal (36) entgegengesetzten Seite angeordneten Quer-Auslösevorrichtung (128, 132) für die Einleitung
der Hubbewegung der Bodenplatte ungesehen ist, die bei Bedeckung der Bodenplatte
(98) mit einer vollständigen Schicht von Ballenreihen betätigt wird, und daß oberhalb der
Bodenplatte ein seitlich verschwenkbarer, zur Aufnahme der von der Bodenplatte gehobenen
Ballcnreihcn dienender Käfig (136) angeordnet ist.
2. Ballenladewagen na.Ii Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung :'ur Einführung der aufgesammelten Ballen in den Kanal
aus einer Gabel (54) und einem Arm (55) l· :sleht. tier die Gabe! (54) mit einer drehbar gelagerten
Kurbel (50) verbinde! und sich auf eine Führung (56) stützt, wobei die Kurbel (50) von der Zapfwelle
(20) über eine Kettenübersetzung angetrieben wird und die Unterseite des Arms (55)
in der Form ausgebildet ist. daß die Gabel während ihrer Förderbewegung in die Ballen eindringt
und sich vor Beginn ihres Rücklaufs wieder \on diesen löst.
3. Ballenladewagen nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, dal.'i die Einrichtung zur Verschiebung
tier Seitenwand aus einer mit der Seitenwand (72) durch Lenkelparallelogramme
(64. 74 und 66. 76) verbundenen Welle (58) und einer ,111 einem ebenfalls mit der Welle verbundenen
Hebel (62) angelenkten Stange (70) besteht, deren hakenförmiges freies Ende (71) beim ■,»
Ansprechen i\ur Längs-Auslösevorriehtung (82.
84) über ein Gestänge (86. 92) mit dem Zapfen (200) einer kreisenden Kurbel (28) während einer
uii::efähr halben I'mdreliung in Eingrilf kommt,
wodurch die Wand (72) bis /.um Innenrand des -,5 Längskanals (36) verschoben wird.
1. Ballenladewagen nach Anspruch 3. gekennzeichnet durch eine Rückholfeder (6Ί), die die
Seitenplatte (72) in ihre Ausgangsstellung zurückführt.
5. Ballenladcwagcn nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die
Hebevorrichtung der Bodenplatte aus Seilscheiben (108, 110). die drehfest über eine im Gestell (10)
Belagerte Welle (112) miteinander und über Seile (100, 102. 104, 106) mit der Platte (98) verbunden
sind, einer Kurbel (118). die mit der Welle (112) über ein Sperrwerk (120, 122) im
Drehsinn der Hebung der Bodenplatte (1JH) \erhiinden
ist, und einem an der Kurbel (118) angelenkten zweiarmigen Hebel (124) besteht, wobei
das in einen Haken (122) auslaufende eine freie Ende des Hebels (124) durch die Betätigung
der Oucr-Auslösewiriichtung (128, 131, 132) in
den Drehbereich der kreisenden Kurbel (28) gebracht wird und in einen Zapfen (200) der Kurbel
einrastet, wodurch die Kurbel (118) periodisch mit der Kurbel (28) verbunden wird.
fi. ßallenladewagen nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ouer-Auslösevorrichtung
(128, 131, 132) aus einem schwenkbar im Wagengestell '1O) gelagerten zweiarmigen Hebel besieht,
dessen oberer Arm (131) eine oberhalb der Bodenplatte (98) angebrachte Fühlerplatte (128),
an die die Ballen anstoßen, trägt, und dessen unterer Arm (132) kraftschlüssig mit dem anderen
freien Ende des Hebels (124) derart verbunden ist, daß bei Beendigung des Bedeckens der Bodenplatte
(98) mit einer Schicht Ballen infolge Ausschwenkens der Fühlerplatte (128) durch die
daran anstoßende Ballenschicht der Hebel (124) in den Drehbereich der Kurbel (28) geschwenkt
wird, und daß beim Rückschwenken der Fühlerplatte (128) nach Anhebe η der Bodenplatte der
Hebel (124) wieder ausrastet.
7. Ballenladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis (S, dadurch gekennzeichnet, daß der
Käfig (136) zwischen den Eckpfosten (176, 178, 180, 182) des Gestells (10) abnehmbar und ausschwenkbar
gelagert ist, wobei seine den geradlinigen Kanten der Bodenplatte (98) entsprechenden
Seitenwände (138, 140) in ihrem Abstand genau auf den Abstand dieser geradlinigen
Kanten voneinander einstellbar sind.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2331868A1 (de) * | 1973-06-22 | 1975-01-16 | Fahr Ag Maschf | Fahrbares geraet zum selbsttaetigen aufnehmen, speichern und abgeben von stueckguetern, insbesondere heu- oder strohballen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2331868A1 (de) * | 1973-06-22 | 1975-01-16 | Fahr Ag Maschf | Fahrbares geraet zum selbsttaetigen aufnehmen, speichern und abgeben von stueckguetern, insbesondere heu- oder strohballen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1940785C3 (de) | Ballentransportwagen | |
| DE102015111665A1 (de) | Pflückwagen zur Mechanisierung der Obsternte mit Sammelband und Abrolltisch | |
| DE2457261C3 (de) | Ladewagen für blatt- und bahnförmiges Erntegut | |
| DE2411726C2 (de) | Stapelpresse für Feldfrüchte | |
| EP0350514A1 (de) | Landwirtschaftliche Aufsammelpresse | |
| DE69208859T2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Laden von rechteckigen Ballen, insbesondere Riesenballen von Heu oder dergleichen | |
| EP3440922B1 (de) | Ballentransportwagen | |
| DE2041551A1 (de) | Ballenstapelmaschine | |
| DE2340692B2 (de) | Fahrbares Gerät zum selbsttätigen Aufnehmen, Speichern und Abgeben von Stückgütern, insbesondere Heu- oder Strohballen | |
| DE2041551B (de) | Ballenladewagen | |
| DE3304166C2 (de) | Rundballenübernahme- und Transportfahrzeug | |
| DE2041551C (de) | Ballenladewagen | |
| DE2660637C2 (de) | Transportgeraet, bestehend aus einem austaschbaren behaelter und einem transportfahrzeug | |
| DE2821991A1 (de) | Lade- und transportgeraet fuer lasteinheiten sowie verfahren zum betrieb desselben | |
| DE1270319B (de) | Vorrichtung zum automatischen Laden von Ballen aus Stroh, Heu od. dgl. auf einem Transportwagen | |
| DE2115861A1 (de) | Ballenladewagen | |
| DE4321668C1 (de) | Vorrichtung zum Stapeln von Ballen | |
| DE60013612T2 (de) | Vorrichtung zum Stapeln von Ballen für eine Maschine zum Erzeugen von Heuballen und dergleichen | |
| DE2221083C3 (de) | Ballentransportwagen | |
| DE2923660C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum vollautomatischen Beladen eines Fahrzeuges mit Erntegut in Ballenform | |
| DE1582435C3 (de) | ||
| DE1941764C3 (de) | ||
| DE2166419C3 (de) | Ladewagen für halm- oder blattförmiges Erntegut | |
| DE1130636B (de) | Auf einer Sammelerntemaschine angeordneter, um eine horizontale, parallel zur Fahrtrichtung gerichtete Achse kippbarer Sammelbehaelter mit einer Foerderkette als Seitenwand | |
| DE2036591C (de) | Automatische Ballenladeein richtung |