DE2041381B - Hängetasche für Schriftgut oder - Google Patents
Hängetasche für Schriftgut oderInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Hängetasche für Schriftgut od. dgl. mit flexiblem Fassungsvermögen
und mit durch einen Taschenbodenieil und einer seitlichen Lasche verbundenen Vorder- und Rückwand,
an deren oberen Rändern je eine Aufhängeschiene befestigt ist.
Derartige Hängetaschen mit flexiblem Fassungsvermögen sind in zahlreichen Ausführungen bekannt
und eine der gebräuchlichsten besteht lediglich aus durch einen Taschenbodenteil verbundener Vorder-
und Rückwand ohne irgendeinen seitlichen Abschluß, so daß in nachteiliger Weise der Inhalt solcher Hängetaschen
bei ihrer Handhabung leicht seitlich herausgleiten kann.
Zur Vermeidung dieses Nachteils sind auch bereits Hängetaschen mit seitlichen Abschlußwänden bekannt,
die mit einer ziehharmonikaartigen Faltung versehen sind, um das Fassungsvermögen solcher Taschen
flexibel zu gestalten. Nach längerem Gebrauch neigen jedoch diese ziehharmonikaartig gefalteten Seitenwände
dazu, seitlich über die Vorder- bzw. Rückwand der Hängetasche hervorzustehen, so daß sie
beim Einhängen und Herausnehmen der Tasche in bzw. aus einer Registratur leicht beschädigt werden
können. Die Haltbarkeit solcher Taschen ist daher relativ begrenzt. Diese Nachteile haften im übrigen auch
einem bekannten Hängehefter an (französische Patentschrift 1 449 885), bei dem eine seitlich an der
Vorder- und Rückwand befestigte Lasche aus Karton zwar ein seitliches Herausfallen des Hängehefter-Inhalts
vermeidet, die Kartonlasche vermag sich jedoch, da sie unelastisch ist, nicht an unterschiedliche
Hängehefter-Inhalte anzupassen und darüber hinaus weist sie im zusammengelegten Zustand des Hängehefters
eine überflüssige Länge auf, steht seitlich ab und wird dadurch leicht beschädigt.
Ferner sind Hängetaschen in sogenannter Kastender- und Rückwand angeschweißten Kunststoffstreiform
bekannt, bei denen die Seitenwände aus an Vorfen bestehen. Diese Ausführung nimmt jedoch relativ
viel Raum in Anspruch, unabhängig davon, um welches Ausmaß die betreffende Tasche mit Schriftgut
gefüllt ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine preiswerte Hängetasche für Schriftgut od. dgl. mit
flexiblem Fassungsvermögen zu schaffen, die ein seitliches Herausgleiten des Tascheninhalts während der
Handhabung der Tasche sowie relativ leicht verschleißende, seitlich überstehende Abschlußwände oder
Abschlußlaschen vermeidet und eine optimale Raumausnutzung in einer Hängeregistratur ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Außenseiten der Vorder- und
Rückwand in gleicher Höhe vom Taschenboden etwa im Bereich der unteren Hälfte der Hängetasche je ein
schlauchartiger Hohlraum ausgebildet ist, in denen ein die Hängetasche vollständig umschließendes elastisches
endloses Zugband über seine ganze Länge frei beweglich geführt ist. Das elastische Zugband stellt
eine ausreichende Sicherung gegen ein seitliches Herausgleiten des Tascheninhalts während der Manipulation
der Tasche dar und ragt, unabhängig vom jeweiligen Tascheninhalt, praktisch nicht seitlich über die
Vorder- und Rückwand hervor, so daß es kaum einer Abnutzung oder Beschädigung beim Einhängen und
Herausnehmen der Tasche in bzw. aus einer Registratur unterworfen ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß das die Hängetasche vollständig umschließende, längsbeweglich geführte, endlose elastische Zugband
über seine gesamte Länge gedehnt werden kann, damit einen entsprechend optimal langen Federweg hat,
so daß eine vorzeitige Ermüdung des Zugbandes, wie sie bei kurzen Zugstreifen auftreten würde, vermieden
ist. Gleichzeitig bleibt das erwünschte flexible Fassungsvermögen der Hängetasche bei optimaler Raumausnutzung
in der Hängeregistratur erhalten. Dadurch, daß der schlauchartige Hohlraum zur Aufnahme
und Führung des Zugbandes an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand der Hängetasche angeordnet
ist, ist in vorteilhafter Weise das elastische Zugband praktisch völlig verdeckt untergebracht und
stört in keiner Weise das Einstecken und Herausnehmen des Schriftgutes in bzw. aus der Hängetasche.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann bei einer aus Kunststoff bestehenden Hängetasche
der Hohlraum an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand durch je eine vermittels zweier in vertikalem
Abstand angeordneter Schweißnähte od. dgl. an der Vorder- und Rückwand befestigten Überlappung
des Taschenbodenteils gebildet sein, das aus einem biegsamen Kunststoff bestehen kann. Dies
wirkt sich vorteilhaft bei der Massenfertigung solcher Hängetaschen aus, da jeweils eine der beiden
Schweißnähte ohnehin zur Befestigung des Taschenbodenteils an der Vorder- und Rückwand erforderlich
ist. Bei Faltmappen aus Kunststoff ist es zwar bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1 536 674), einstückig
mit dem Kunststoffzuschnitt seitlich verbundene Verlängerungslaschen od. dgl. gegen das Deckblatt der
Faltmappe zu falten und über zwei zum Querrand der Faltmappe parallele Schweißnähte mit dem Deckblatt
zu verbinden, um eine Einstecktasche für Kennzeichnungsstreifen od. dgl. auszubilden. Die hier angewendeten
Maßnahmen sind jedoch nicht ohne weiteres auf eine Hängetasche mit angeschweißtem Taschenbo-
denteil übertragbar, an deren Vorder- und Rückwand Hohlräume zur Aufnahme und Führung des endlosen
elastischen Zugbandes benöägt werden.
Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine Schrägansicht der erfindungsgemäßen Hängeiasche.
Die als Ausfuhrungsbeispiel gewählte Hängetasche 1 weist eine Vorderwand 2 und eine Rückwand 3
auf, die aus relativ steifem Kunststoffmaterial bestehen. Die oberen Ränder der Vorder- und Rückwand
sind zur Ausbildung eines Aufnahmeraumes für die Hängeschienen gefaltet und durch Schweißnähte 4
bzw. 4' mit der Vorder- bzw. Rückwand verschweißt. Die Hängeschienen tragen an ihren äußeren freien
Enden Kunststoffgleiter 5, mittels derer die Hängetasche in Schienen einer nicht gezeigten Registratur eingehängt
werden kann.
Ein Taschenbodenteil 6 aus einem relativ biegsamen Kunststoffmaterial ist durch je zwei in vertikalem
Abstand voneinander angeordnete Schweißnähte 7 und 8 an der Vorderwand 2 bzw. Rückwand 3 befestigt.
Die Schweißnähte 7,8 bilden im Bereich der Überlappung des Taschenbodenteils 6 mit der Vorder-
bzw. Rückwand einen schlauchartigen Hohlraum 9 an der Vorder- und Rückwand aus, der zur
Aufnahme und Führung beispielsweise eines endlosen Gummi-Zugbandes IC dient. Das Gummi-Zugband
ist dadurch beim Einstecken des Schriftgutes in die Hängetasche über seine gesamte Länge dehnbar und
sichert das Schriftgut gegen ein seitliches Herausgleiten beim Manipulieren der Hängetasche. Außerdem
klemmt das Gummi-Zugband 10 das eingesteckte Schriftgut in der Hängetasche fest
Es sei bemerkt, daß die Überlappung zwischen dem Taschenbodenteil und der Vorder- und Rückwand
jeweils an deren Außenseiten vorgesehen ist, so daß man im Inneren der Hängetasche durchgehend
glatte Flächen bis zum Taschenboden erhält, die das Einstecken des Schriftgutes in die Tasche erleichtern.
In Abweichung von dem gezeigten Ausführungsbeispiel können die Hohlräume 9 an der Vorder- und
Rückwand 2 bzw. 3 auch in einem größeren Abstand vom Taschenboden angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Hängetasche für Schriftgut od. dgl. mit flexiblem
Fassungsvermögen und mit durch einen Ta- S schenbodenteil und einer seitlichen Lasche verbundenen
Vorder- und Rückwand, an deren oberen Rändern je eine Aufhängeschiene befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand (2,3) in
gleicher Höhe vom Taschenboden etwa im Bereich der unteren Hälfte der Hängetasche (1) je
ein schlauchartiger Hohlraum (9) ausgebildet ist, in denen ein die Hängetasche (1) vollständig umschließendes
elastisches endloses Zugband (10) über seine ganze Länge freibeweglich geführt ist.
2. Hängetasche nach Anspruch 1, bestehend aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlraum (9) an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand (2,3) durch je eine vermittels
zweier in vertikalem Abstand angeordneter Schweißnähte (7,8) od. dgl. an der Vorder- und
Rückwand befestigten Überlappung des Taschenbodenteils (6) gebildet ist, das aus einem biegsamen
Kunststoff besteht.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8712942U1 (de) * | 1987-09-25 | 1988-04-07 | Brause GmbH, 8070 Ingolstadt | Hängemappe für Loseblatt-Ablage |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8712942U1 (de) * | 1987-09-25 | 1988-04-07 | Brause GmbH, 8070 Ingolstadt | Hängemappe für Loseblatt-Ablage |
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