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DE2041381B - Hängetasche für Schriftgut oder - Google Patents

Hängetasche für Schriftgut oder

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Publication number
DE2041381B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hanging
pocket
bag
documents
rear wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)

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Description

30
Die Erfindung betrifft eine Hängetasche für Schriftgut od. dgl. mit flexiblem Fassungsvermögen und mit durch einen Taschenbodenieil und einer seitlichen Lasche verbundenen Vorder- und Rückwand, an deren oberen Rändern je eine Aufhängeschiene befestigt ist.
Derartige Hängetaschen mit flexiblem Fassungsvermögen sind in zahlreichen Ausführungen bekannt und eine der gebräuchlichsten besteht lediglich aus durch einen Taschenbodenteil verbundener Vorder- und Rückwand ohne irgendeinen seitlichen Abschluß, so daß in nachteiliger Weise der Inhalt solcher Hängetaschen bei ihrer Handhabung leicht seitlich herausgleiten kann.
Zur Vermeidung dieses Nachteils sind auch bereits Hängetaschen mit seitlichen Abschlußwänden bekannt, die mit einer ziehharmonikaartigen Faltung versehen sind, um das Fassungsvermögen solcher Taschen flexibel zu gestalten. Nach längerem Gebrauch neigen jedoch diese ziehharmonikaartig gefalteten Seitenwände dazu, seitlich über die Vorder- bzw. Rückwand der Hängetasche hervorzustehen, so daß sie beim Einhängen und Herausnehmen der Tasche in bzw. aus einer Registratur leicht beschädigt werden können. Die Haltbarkeit solcher Taschen ist daher relativ begrenzt. Diese Nachteile haften im übrigen auch einem bekannten Hängehefter an (französische Patentschrift 1 449 885), bei dem eine seitlich an der Vorder- und Rückwand befestigte Lasche aus Karton zwar ein seitliches Herausfallen des Hängehefter-Inhalts vermeidet, die Kartonlasche vermag sich jedoch, da sie unelastisch ist, nicht an unterschiedliche Hängehefter-Inhalte anzupassen und darüber hinaus weist sie im zusammengelegten Zustand des Hängehefters eine überflüssige Länge auf, steht seitlich ab und wird dadurch leicht beschädigt.
Ferner sind Hängetaschen in sogenannter Kastender- und Rückwand angeschweißten Kunststoffstreiform bekannt, bei denen die Seitenwände aus an Vorfen bestehen. Diese Ausführung nimmt jedoch relativ viel Raum in Anspruch, unabhängig davon, um welches Ausmaß die betreffende Tasche mit Schriftgut gefüllt ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine preiswerte Hängetasche für Schriftgut od. dgl. mit flexiblem Fassungsvermögen zu schaffen, die ein seitliches Herausgleiten des Tascheninhalts während der Handhabung der Tasche sowie relativ leicht verschleißende, seitlich überstehende Abschlußwände oder Abschlußlaschen vermeidet und eine optimale Raumausnutzung in einer Hängeregistratur ermöglicht.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand in gleicher Höhe vom Taschenboden etwa im Bereich der unteren Hälfte der Hängetasche je ein schlauchartiger Hohlraum ausgebildet ist, in denen ein die Hängetasche vollständig umschließendes elastisches endloses Zugband über seine ganze Länge frei beweglich geführt ist. Das elastische Zugband stellt eine ausreichende Sicherung gegen ein seitliches Herausgleiten des Tascheninhalts während der Manipulation der Tasche dar und ragt, unabhängig vom jeweiligen Tascheninhalt, praktisch nicht seitlich über die Vorder- und Rückwand hervor, so daß es kaum einer Abnutzung oder Beschädigung beim Einhängen und Herausnehmen der Tasche in bzw. aus einer Registratur unterworfen ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das die Hängetasche vollständig umschließende, längsbeweglich geführte, endlose elastische Zugband über seine gesamte Länge gedehnt werden kann, damit einen entsprechend optimal langen Federweg hat, so daß eine vorzeitige Ermüdung des Zugbandes, wie sie bei kurzen Zugstreifen auftreten würde, vermieden ist. Gleichzeitig bleibt das erwünschte flexible Fassungsvermögen der Hängetasche bei optimaler Raumausnutzung in der Hängeregistratur erhalten. Dadurch, daß der schlauchartige Hohlraum zur Aufnahme und Führung des Zugbandes an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand der Hängetasche angeordnet ist, ist in vorteilhafter Weise das elastische Zugband praktisch völlig verdeckt untergebracht und stört in keiner Weise das Einstecken und Herausnehmen des Schriftgutes in bzw. aus der Hängetasche.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann bei einer aus Kunststoff bestehenden Hängetasche der Hohlraum an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand durch je eine vermittels zweier in vertikalem Abstand angeordneter Schweißnähte od. dgl. an der Vorder- und Rückwand befestigten Überlappung des Taschenbodenteils gebildet sein, das aus einem biegsamen Kunststoff bestehen kann. Dies wirkt sich vorteilhaft bei der Massenfertigung solcher Hängetaschen aus, da jeweils eine der beiden Schweißnähte ohnehin zur Befestigung des Taschenbodenteils an der Vorder- und Rückwand erforderlich ist. Bei Faltmappen aus Kunststoff ist es zwar bekannt (deutsche Offenlegungsschrift 1 536 674), einstückig mit dem Kunststoffzuschnitt seitlich verbundene Verlängerungslaschen od. dgl. gegen das Deckblatt der Faltmappe zu falten und über zwei zum Querrand der Faltmappe parallele Schweißnähte mit dem Deckblatt zu verbinden, um eine Einstecktasche für Kennzeichnungsstreifen od. dgl. auszubilden. Die hier angewendeten Maßnahmen sind jedoch nicht ohne weiteres auf eine Hängetasche mit angeschweißtem Taschenbo-
denteil übertragbar, an deren Vorder- und Rückwand Hohlräume zur Aufnahme und Führung des endlosen elastischen Zugbandes benöägt werden.
Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Schrägansicht der erfindungsgemäßen Hängeiasche.
Die als Ausfuhrungsbeispiel gewählte Hängetasche 1 weist eine Vorderwand 2 und eine Rückwand 3 auf, die aus relativ steifem Kunststoffmaterial bestehen. Die oberen Ränder der Vorder- und Rückwand sind zur Ausbildung eines Aufnahmeraumes für die Hängeschienen gefaltet und durch Schweißnähte 4 bzw. 4' mit der Vorder- bzw. Rückwand verschweißt. Die Hängeschienen tragen an ihren äußeren freien Enden Kunststoffgleiter 5, mittels derer die Hängetasche in Schienen einer nicht gezeigten Registratur eingehängt werden kann.
Ein Taschenbodenteil 6 aus einem relativ biegsamen Kunststoffmaterial ist durch je zwei in vertikalem Abstand voneinander angeordnete Schweißnähte 7 und 8 an der Vorderwand 2 bzw. Rückwand 3 befestigt. Die Schweißnähte 7,8 bilden im Bereich der Überlappung des Taschenbodenteils 6 mit der Vorder- bzw. Rückwand einen schlauchartigen Hohlraum 9 an der Vorder- und Rückwand aus, der zur Aufnahme und Führung beispielsweise eines endlosen Gummi-Zugbandes IC dient. Das Gummi-Zugband ist dadurch beim Einstecken des Schriftgutes in die Hängetasche über seine gesamte Länge dehnbar und sichert das Schriftgut gegen ein seitliches Herausgleiten beim Manipulieren der Hängetasche. Außerdem klemmt das Gummi-Zugband 10 das eingesteckte Schriftgut in der Hängetasche fest
Es sei bemerkt, daß die Überlappung zwischen dem Taschenbodenteil und der Vorder- und Rückwand jeweils an deren Außenseiten vorgesehen ist, so daß man im Inneren der Hängetasche durchgehend glatte Flächen bis zum Taschenboden erhält, die das Einstecken des Schriftgutes in die Tasche erleichtern.
In Abweichung von dem gezeigten Ausführungsbeispiel können die Hohlräume 9 an der Vorder- und Rückwand 2 bzw. 3 auch in einem größeren Abstand vom Taschenboden angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Hängetasche für Schriftgut od. dgl. mit flexiblem Fassungsvermögen und mit durch einen Ta- S schenbodenteil und einer seitlichen Lasche verbundenen Vorder- und Rückwand, an deren oberen Rändern je eine Aufhängeschiene befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand (2,3) in gleicher Höhe vom Taschenboden etwa im Bereich der unteren Hälfte der Hängetasche (1) je ein schlauchartiger Hohlraum (9) ausgebildet ist, in denen ein die Hängetasche (1) vollständig umschließendes elastisches endloses Zugband (10) über seine ganze Länge freibeweglich geführt ist.
2. Hängetasche nach Anspruch 1, bestehend aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (9) an den Außenseiten der Vorder- und Rückwand (2,3) durch je eine vermittels zweier in vertikalem Abstand angeordneter Schweißnähte (7,8) od. dgl. an der Vorder- und Rückwand befestigten Überlappung des Taschenbodenteils (6) gebildet ist, das aus einem biegsamen Kunststoff besteht.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8712942U1 (de) * 1987-09-25 1988-04-07 Brause GmbH, 8070 Ingolstadt Hängemappe für Loseblatt-Ablage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8712942U1 (de) * 1987-09-25 1988-04-07 Brause GmbH, 8070 Ingolstadt Hängemappe für Loseblatt-Ablage

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