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DE1116630B - Sammelmappe fuer ungelochtes Schriftgut - Google Patents

Sammelmappe fuer ungelochtes Schriftgut

Info

Publication number
DE1116630B
DE1116630B DEE10954A DEE0010954A DE1116630B DE 1116630 B DE1116630 B DE 1116630B DE E10954 A DEE10954 A DE E10954A DE E0010954 A DEE0010954 A DE E0010954A DE 1116630 B DE1116630 B DE 1116630B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
base sheet
flap
folder
flaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE10954A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DORET SARL ETS
Original Assignee
DORET SARL ETS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DORET SARL ETS filed Critical DORET SARL ETS
Publication of DE1116630B publication Critical patent/DE1116630B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/02Filing appliances comprising only one pocket or compartment, e.g. single gussetted pockets
    • B42F7/025Filing appliances comprising only one pocket or compartment, e.g. single gussetted pockets made of transparent material

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Sammelmappe für umgelochtes Schriftgut Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammelmappe aus transparentem Kunststoff für umgelochtes Schriftgut, die aus zwei sich mit je einem Rand überdeckenden und als Deckel an einem rechteckigen Grundblatt angefalzten Klappen besteht. Solche Sammelmappen sind bereits in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Bei einer Ausführungsform ist die eine Klappe in der Draufsicht winkelförmig ausgebildet. Der zu ihrer Falzkante rechtwinklig verlaufende Schenkel ist parallel und bündig mit dem entsprechenden Querrand des Grundblattes, mit welchem er durch einen Dehnstreifen verbunden wird. Die andere Klappe ist so ausgebildet, daß sie diese winkelförmige Klappe in der gleichen Form überdeckt bzw. unter diese geschoben werden kann. Bei einer anderen Ausführungsform sind zwar die beiden sich überdeckenden Klappen rechteckförmig ausgebildet, so daß sich die beiden Klappen geradlinig überdecken. An einer Querkante des Grundblattes ist jedoch noch eine weitere Klappe vorgesehen. Wenn auch alle diese bekannten Sammelmappen geeignet sind, das Schriftgut zusammenzuhalten und es vor Verlust oder vor einer etwaigen Vernichtung beim Weitergeben von einer Stelle zu einer anderen zu schützen, so müssen sie doch aus besonders zugeschnittenen Formen der Kunststoffolie hergestellt werden, so daß zu ihrer Fertigung ein verhältnismäßig großer Arbeits- und Materialaufwand erforderlich ist.
  • Durch die Erfindung soll daher die bekannte Sammelmappe mit den weiteren Merkmalen des im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weitergebildet werden, daß ihre Herstellung unter Beibehaltung ihrer Vorteile einen erheblich kleineren Material-und damit Zeitaufwand erfordert. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens ein quer zu den Falzkanten gerichteter Rand einer Klappe außerhalb des Bereichs des von der anderen Klappe geradlinig überdeckten Randes mit dem Grundblatt verbunden ist.
  • Wird bei einer derart ausgebildeten Sammelmappe die eine nur angefalzte Klappe unter dem freien Längsrand der teilweise mit einem Querrand an das Grundblatt beispielsweise angeschweißten Klappe gesteckt, so können die in der Sammelmappe befindlichen Schriftstücke beim Handhaben nicht nur nicht herausfallen, sondern auch wieder leicht entnommen werden. Denn hierfür genügt es nämlich, die Sammelmappe so zu biegen bzw. durchzuwölben, daß die konvexe Seite auf der Seite der Klappen liegt. Dadurch spreizen diese sofort auseinander, so daß eine große Öffnung entsteht, mittels welcher die Schriftstücke leicht in die Sammelmappe eingelegt oder entnommen werden können. Darüber hinaus ist die Sammelmappe im Gegensatz zu den bisher bekannten Sammelmappen dieser Art einfach sowie mit weniger Material- und Arbeitsaufwand aus einem rechtwinkligen Blatt herstellbar.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf die geschlossene Sammelmappe eines ersten Ausführungsbeispielen, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 1, Fig. 3 die der Fig. 1 entsprechende Draufsicht auf die Sammelmappe eines zweiten Ausführungsbeispielen, Fig.4 eine schaubildliche Draufsicht auf eine geöffnete Sammelmappe nach Fig. 1.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen wird jede Sammelmappe von einem rechteckigen Grundblatt 1 gebildet, an dessen Längsseiten je eine Klappe 2 bzw. 3 angefalzt ist, deren freie Längsränder übereinandergreifen. Das Grundblatt und die beiden Klappen bilden ein einstückiges Werkstück, das aus einem beliebig geeigneten, vorzugsweise jedoch aus transparenten Werkstoff, beispielsweise aus Polyvinylchlorid, hergestellt ist.
  • Ein quer zu den Falzkanten verlaufender Rand, z. B. der Klappe 2, ist längs des benachbarten Querrandes mit dem Grundblatt 1 verschweißt, so daß eine Schweißnaht 4 entsteht. Dabei ist der Bereich, in dem sich die beiden Klappen 2 und 3 überdecken, frei gelassen worden, so daß der freie Längsrand der Klappe 3 bequem unter den freien Längsrand der Klappe 2 gesteckt werden kann. Jede auf diese Weise hergestellte Sammelmappe kann leicht geöffnet werden. Hierzu ist lediglich notwendig, daß sie in der in Fig.4 dargestellten Weise elastisch gebogen bzw. durchgewölbt wird, so daß sich auf ihrer konvexen Seite die beiden Klappen befinden. Diese öffnen sich dann von selbst, so daß Schriftstücke leicht in die Sammelmappe eingelegt oder aus ihr entnommen werden können. Beim Loslassen nimmt sie dann wieder ihre ebene Form an, so daß die Sammelmappe z. B. gefüllt von einem Büro zum anderen befördert werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß Schriftstücke aus ihr herausfallen.
  • Diese Sicherheit kann übrigens gegebenenfalls noch dadurch erhöht werden, daß gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig.3 auch der andere Rand der bereits mit einem Querrand angeschweißten Klappe 2' an dem Grundblatt 1 mittels einer Schweißnaht 5 befestigt wird. Bei dieser Ausführungsabwandlung liegt der überdeckungsstreifen der Klappen 2' und 3' schräg zu den Falzkanten der Sammelmappe. Diese Ausbildung der Sammelmappe ist dann vorteilhafter, wenn die eine Klappe an zwei gegenüberliegenden Rändern mit dem Grundblatt verschweißt ist, weil dadurch das Einschieben der Schriftstücke in die Sammelmappe erleichtert wird.
  • Die Herstellung derartiger Sammelmappen ist äußerst einfach und wirtschaftlich. Es wird von einem Blatt in Form eines Rechtecks (Ausführungsform nach Fig. 1) oder eines Parallelogramms (Ausführungsform nach Fig.3) ausgegangen, welches längs paralleler Linien senkrecht zu zwei gegenüberliegenden Begrenzungskanten so umgebogen wird, daß die beiden Klappen entstehen. Hierauf wird eine der Klappen quer zu ihrer Falzkante durch eine oder zwei Schweißnähte mit dem entstandenen Grundblatt, z. B. durch Hochfrequenz, verschweißt.
  • Natürlich kann die angeschweißte Klappe in Abweichung von den dargestellten Ausführungsbeispielen ebenso breit wie die andere ausgebildet werden. Diese Breiten können jedoch auch in weiten Grenzen variieren, wesentlich ist nur, daß jede die eine Klappe mit dem Grundblatt verbindende Schweißnaht außerhalb des Bereichs des von der anderen Klappe geradlinig überdeckten Randes bleibt, ganz unabhängig davon, ob die freien Längsränder der Klappen parallel oder schräg zu ihren Falzkanten verlaufen und ob hierbei die eine oder andere Klappe mit einem oder beiden Querrändern durch eine Schweißnaht mit dem Grundblatt verbunden wird. Auch können in vorteilhafter Weise die erfindungsgemäß ausgebildeten Sammelmappen aus Kunststoff in verschiedenen Farben hergestellt werden, damit eine Kennzeichnung und sofortige Auswahl selbst aus der Entfernung möglich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sammelmappe aus transparentem Kunststoff für ungelochtes Schriftgut, bestehend aus zwei sich mit je einem Rand überdeckenden und als Deckel an einem rechteckigen Grundblatt angefalzten Klappen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein quer zu den Falzkanten gerichteter Rand einer Klappe (2 bzw. 2') außerhalb des Bereiches des von der anderen Klappe (3 bzw 3') geradlinig überdeckten Randes mit dem Grundblatt (1) verbunden ist.
  2. 2. Sammehnappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Klappen (2, 2' bzw. 3, 3') überdeckte Rand parallel zu den Falzkanten des Grundblattes (1) verläuft.
  3. 3. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Klappen (2, 2' bzw. 3, 3') überdeckte Rand schräg zu den Falzkanten des Grundblattes (1) verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 815 484; schweizerische Patentschrift Nr. 233 199.
DEE10954A 1955-05-07 1955-07-02 Sammelmappe fuer ungelochtes Schriftgut Pending DE1116630B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1116630X 1955-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1116630B true DE1116630B (de) 1961-11-09

Family

ID=9629563

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE10954A Pending DE1116630B (de) 1955-05-07 1955-07-02 Sammelmappe fuer ungelochtes Schriftgut

Country Status (1)

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DE (1) DE1116630B (de)

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