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DE204124C - - Google Patents

Info

Publication number
DE204124C
DE204124C DENDAT204124D DE204124DA DE204124C DE 204124 C DE204124 C DE 204124C DE NDAT204124 D DENDAT204124 D DE NDAT204124D DE 204124D A DE204124D A DE 204124DA DE 204124 C DE204124 C DE 204124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaner
window
lifted
rod
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT204124D
Other languages
English (en)
Publication of DE204124C publication Critical patent/DE204124C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 204124 KLASSE 34 c. GRUPPE
gehandhabten Putzers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Putzen oder Reinigen von Fenstern, die bei Lokomotiven, elektrischen Bahnen oder Schiffen angebracht werden kann und dazu dient, Staub, Regentropfen oder jedweden Beschlag von den Scheiben zu entfernen, so daß. der Führer eine ungehinderte Aussicht hat und die Strecke vor sich klar überblicken kann.
Die neue Vorrichtung unterscheidet sich ίο von den bekannten Vorrichtungen dieser Art dadurch, daß das Putzwerkzeug nach Gebrauch von der Scheibe abgehoben und festgestellt werden kann, so daß ein Festfrieren desselben an der Scheibe ausgeschlossen ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungs-' beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den vorderen Teil eines Straßenbahnwagens, dessen Fenster mit der neuen Vorrichtung versehen ist,
Fig. 2 einen Schnitt in größerem Maßstabe durch den Fensterputzer nach Linie a-a der Fig. 3,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung in Gebrauchsstellung,
Fig. 4 einen Schnitt in der Ruhestellung der Vorrichtung,
Fig. 5 das innere Ende des Fensterputzers und
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie b-b der Fig. 4.
Mit ι ist der vordere Teil des elektrischen Bahnwagens bezeichnet, auf dessen Fensterrahmen ein Teil des Daches ruht. 3 ist das mittlere Fenster mit dem Rahmen 2, durch welches der Führer die Strecke übersieht.
4 ist ein in der Mitte des Fensterrahmens 2 angebrachtes Lager, welches aus einem äußeren und inneren Teil 5 und 7 besteht. Diese Teile 5 und 7 sind mit zwei nach entgegengesetzter Richtung sich erstreckenden Armen 8, 8 versehen. Durch eine Durchbohrung dieser Arme 8, 8 sowie durch den Fensterrahmen 2 führen Bolzen 9, welche die inneren und äußeren Teile der Vorrichtung fest miteinander verbinden (Fig. 2).
Der Teil 5 besitzt eine Verlängerung 6, die ebenso wie die Teile 5 und 7 selbst in Richtung ihrer Achse durchbohrt sind, um eine runde Stange 10 aufzunehmen. Die Stange to besitzt an ihrem vorderen Ende Schraubengewinde 11 und eine Mutter 12.
Auf der Stange 10 sitzt verschiebbar eine Muffe 15, die durch Feder 16 und Nut gegen Drehung gesichert ist. Zwischen Mutter 12 und Muffe 15 befindet sich eine Feder 14, die die Muffe 15 gegen den Fensterrahmen zu pressen sucht.
An der Muffe 15 sitzt ein hohler Arm 18, in dessen Hohlraum eine Stange 20 verschoben und durch eine Stellschraube 19 festgestellt werden kann. Am vorderen Ende der Stange 20 sitzt eine flache Platte 21, die mit einem Tuch oder Lappen 22 überzogen ist, der zum Abwischen der Scheibe dient.
Am hinteren, also an dem in den Wagen hineinragenden Ende trägt die Stange 10 zur Bewegung des Wischers einen Handgriff 25,
dessen durch eine Stellschraube 24 auf der Stange 10 befestigte Nabe 23 die Stange hindert, durch die Feder 14 aus ihrem Lager herausgezogen zu werden.
Der mit dem Handgriff 25 in 26 gelenkig verbundene abgefederte Stellhebel 27 hält den Putzer in der Ruhelage fest durch Eingriff seiner Nase 28 in einen Einschnitt des Teiles 7 (Fig. 3).
Wie in Fig. 2, 3 und 4 veranschaulicht ist, besitzt der äußere Teil 5 eine Art Hebedaumen 31 und die Muffe 15 einen gleichen Hebedaumen 32, derart, daß, wenn die Stange 10 in ihre äußerste Stellung bewegt wird (Fig. ι und 3), die Daumen aufeinandergleiten und die Muffe 15 dadurch nach außen drücken, so daß der Arm 18 und somit das Putzwerkzeug von der Scheibe abgehoben wird (Fig. 4). Beim Gebrauch wird das Putzwerkzeug durch die Feder 14 gegen die Scheibe gedrückt, um diese zu reinigen. Die Spannung der Feder 14 kann nach Wunsch durch die Mutter 12 geändert werden.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Wenn die Fensterscheibe 3 gereinigt werden soll, so erfaßt der Fahrer den Handgriff 25 und rückt durch Druck auf den Hebel 27 dessen Nase 28 aus, so daß die Stange 10 und der Putzer frei hin und her bewegt werden kann. Die Verlängerung 20 ermöglicht ein Verkürzen oder Verlängern des Putzers, so daß derselbe das Fenster in wechselnder Höhe reinigen kann, je nach der Größe des Führers. Ist das Glas des Fensters klar, so wird der Handgriff in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt und losgelassen, dadurch schnellt die Nase 28 in die Rast 29 und hält die Vorrichtung in dieser höchsten Lage an der Seite des Fensters fest, so daß die Platte 21 nicht den Ausblick hindert. Durch diese Bewegung bewirken die Hebedaumen, daß der Wischer sich von der Scheibe entfernt und somit bei kaltem Wetter nicht an die Scheibe anfrieren kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zum Putzen der Fenster auf der Außenseite mittels eines von innen gehandhabten Putzers, dadurch gekennzeichnet, daß der Putzer von der Scheibe abhebbar und in der abgehobenen Stellung feststellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise durch eine Feder an die Scheibe angedrückte Putzwerkzeug von einer Muffe getragen wird, die auf der Drehachse des Putzers verschiebbar, jedoch nicht drehbar angeordnet ist und einen Hebedaumen trägt, durch den in Verbindung mit einem feststehenden Hebedaumen der Putzer in der Ruhelage von der Scheibe abgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT204124D Active DE204124C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE204124C true DE204124C (de)

Family

ID=466485

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT204124D Active DE204124C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE204124C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE882809C (de) * 1938-04-15 1953-07-13 Bosch Gmbh Robert Scheibenwischer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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