[go: up one dir, main page]

DE2041159A1 - Verfahren zum Herstellen von Scherfolien fuer Trockenrasierapparate und Matrize fuer die Ausuebung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Scherfolien fuer Trockenrasierapparate und Matrize fuer die Ausuebung dieses Verfahrens

Info

Publication number
DE2041159A1
DE2041159A1 DE19702041159 DE2041159A DE2041159A1 DE 2041159 A1 DE2041159 A1 DE 2041159A1 DE 19702041159 DE19702041159 DE 19702041159 DE 2041159 A DE2041159 A DE 2041159A DE 2041159 A1 DE2041159 A1 DE 2041159A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
raised
holes
sections
raised parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702041159
Other languages
English (en)
Other versions
DE2041159C3 (de
DE2041159B2 (de
Inventor
Sigrot Gruenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARINTHIA ELEKTROGERAETE GmbH
Original Assignee
CARINTHIA ELEKTROGERAETE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARINTHIA ELEKTROGERAETE GmbH filed Critical CARINTHIA ELEKTROGERAETE GmbH
Publication of DE2041159A1 publication Critical patent/DE2041159A1/de
Publication of DE2041159B2 publication Critical patent/DE2041159B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2041159C3 publication Critical patent/DE2041159C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/38Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
    • B26B19/384Dry-shaver foils; Manufacture thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/10Stamping using yieldable or resilient pads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

Dipl.-Ing Sauerlard ■ .. ' lOiAlig.
Dr -Ing. Konig
Dipl-Ing Bergen
DÜSSELDORF
Ceci:ir!f viiiee 7O
Unsere Akte:· 26080
GARIIiTHIA Elektrogeräte Gesellschaft m.b.H. in Klagenfurt (Kärnten, Österreich)
Verfahren zum Herstellen von Scherfolien für Trockenrasierapparate und Matrize für die Ausübung dieses Verfahrens
Die .Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Herstellen von Scherfolien für'Trockenrasierapparate, bei dem ein Gummi-Zug-Schnittverfahren zum Ausstanzen der Löcher und im gleichen Arbeitsgang zum Umbördeln der Lochränder an den zwischen den Löchern ein zusammenhängendes Netz bildenden Stegen mittels einer Matrize angewendet wird, deren erhabene Teile zum Stanzen der Löcher an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihrem freien Ende aufweisen, und bei dem anschließend die Lochränder in einer Ebene parallel zur Folienfläche unter nur teilweiser Abtragung des über die Folienflache vorspringenden Materials zugeschliffen werden. Ferner betrifft die Erfindung eine Matrize für die Ausübung des neuen Verfahrens.
In der österr. Patentschrift Nr. 228.605·ist ein Verfahren dieser Art beschrieben, nach dem eine Scherfolie hergestellt werden soll, die um.etwa 70° umgebördelte Lochränder und flache, relativ große Auflageflächen für das Gesicht aufweist und somit einen weitgehend idealen Querschnittverlauf hat. Die Form der zwischen den Löchern ein zusammenhängendes Hetz bildenden Stege der Scherfol'ie hat nämlich einen wesentlichen Einfluß auf die * Qualität der Rasur sowie auf da3 Rasierempfinden, insbesondere auf' die Hautreizung. Von besonderer Eedoutung ist hierbei die Fläche, mit der die Scherfolie am Gesicht aufliegt. Diese Fläche
1098U/1U1
BAD
soll einerseits nögliehst groß sein, anderseits darf jedoch eine angestrebte Vergrößerung derselben nicht auf Kosten der Sunaie der Lochflächen gehen. £s ist daher anzustreben, die Stege möglichst schmal zu halten und trotzdem die dem Gesicht zuge'A-acdtG Fläche möglichst groß zu gestalten, wodurch eine bessere Abstützung der Gesichtshaut gegenüber dem durch die umgebördelten lochränder gebildeten Schneidbereich erzielt wird. Die Gefahr,- daß Hautpartien in den Schervorgang miteinbezogen v/erden, wird dadurch herabgesetzt und es besteht die Möglichkeit, die Gesamtstärke der Scherfolie, einschließlich der Kühe der umgebördelten Lochränder zu verringern, um so eine größere Rasurtiefe zu erzielen, ohne .den Hasiervorgang infolge von Hautverletzungen unerträglich zu machen. Die Praxis hat nun aber gezeigt, daß mit dem in der österr. Patentschrift Kr. 223.6C5 beschriebenen Verfahren und der dabei zur Anwendung gelangenden patrize aine Scherfolie mit dem geschilderten idealen · Querschnittverlauf (vgl. Fig. 4- der zitierten Patentschrift) nicht einwandfrei erzielbar ist, weil hierbei Stege erhalten werden, die etwa einen Querschnitt entsprechend einem Kreisringabschnitt aufweisen, so daß die Auflagefläche der Scherfolie am Gesicht infolge der vorhandenen Stegkrümmung geringer und dainit nicht so günstig ist wie bei der flachen Idealform.
Die Erfindung hat sich zum Ziel, gesetzt, diesen Nachteil zu beseitigen. Das erfindungsgemäße Verfahren weist hiezu das Kennzeichen auf, daß beim Zusammenpressen des Gummipolsters und der Matrize in einem ersten Schritt des einzigen Arbeitsganges aus der zwischen Matrize und Gummipolster liegenden Metallfolie zuerst nur die Löcher ausgestanzt werden und unmittelbar anschließend in einem zweiten Schritt dieses einzigen Arbeitsganges die Lochränder umgebordelt werden, wozu eine Matrize verwendet wird, derer, erhabene Teile aus je zwei Abschnitten bestehen, zwischen welchen eine stufenförnige Absetzung vorgesehen ist, wobei die Hohe des Abschnittes am freien Ende jedes erhabenen Teiles mindestens gleich der Folienstärke ist. Dadurch, da3 in eine23 Arbeitsgang, jedoch in zwei Schritten desselben zuerst die löcher ausgestanzt und dann erst die Loch-
109CU/U41 ÖAD original
2OA1159
ränder^ umgebördelt werden, wird erreicht, daß den Stegen tatsächlich jene Fora gegeben werden kann, die eine gute und gleichseitig hautschonende Hasur gewährleistet.
Eine erfindungsgenäise Matrize für die Ausübung des neuen Verfahrens v/eist zun Stanzen der Löcher in die Scherfolie erhabene Teile auf, die an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihren.freien Ende haben und ist dadurch gekennzeichnet, daß die erhabenen Teile aus je zwei Abschnitten bestehen, zwischen welchen eine stufenförmige Absetzung vorgesehen ist, wobei die Höhe des Abschnittes as freien"Ende jedes erhabenen Teiles mindestens gleich der Folienstärke ist. iline derartige Matrize stanzt zuerst die Locher in.die liietallfolie und bring anschließend die ein zusammenhängendes Netz bildenden, zwischen den Löchern verbleibenden Stege in die gewünschte Form.
Für eine derartige Matrize hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Höhe der sich an der Basis der erhabenen Teile befindenden Abschnitte kleiner ist als die halbe Differenz zwischen den lichten ',Veiten am freien ^nde und an· der Basis zweier benachbarter erhabener Teile, vermehrt um die Hetallfolienstärke. Hierdurch wird erzielt, daß die umgebördelten Lochränder über den Abschnitt an der Basis der erhabenen Teile hinausragen, wodurch mit sicherheit gewährleistet ist, daß einerseits sich die Metallfolie überall an die Matrizenform der. sich an der Basis der erhabenen. Teile befindenden Abschnitte anpaßt, und anderseits die gelochte und mit umgebördelten Lochränder versehene Siebscherfolie leicht aus der Katrize herausnehmbar ist. üine besonders günstige Stegform der Scherfolie wird erhalten, wenn die lichte weite an der Basis zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen größer als die halbe lichte Weite am freien £nde derselben, jedoch kleiner als die um die Ketallfolienstärke verringerte lichte V/öite am freien Snde zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen ist;
Zweckmäßigerweise sind beide Abschnitte jedes erhabenen Teiles Zylindrisch ausgebildet«
1098U/1U1 . BADORiQlNAL
Zur leichteren Herstellung derartiger Matrizen hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn mindestens einer der beiden Abschnitte jedes erhabenen Teiles kegelstumpfförnig, ait einem halben Kege!öffnungswinkel von weniger als 20 ausgebildet ist. Ferner ist vorteilhaft die Absetzung durch eine Kegelstumpffläche mit einem halben Kegelöffnungswinke1 von mehr als 40° gebildet. Zweckmäßigerweise ist der Übergang vom Abschnitt an der Basis der erhabenen Teile zur Absetzung und bzw. oder von der Absetzung zum Abschnitt am freien jjnde der erhabenen Teile abgerundet. Als sehr vorteilhaft hat sich auch erwiesen, die Absetzung durch ineinander übergehende Torusflächenteile zu bilden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen naher erläutert, die einige Ausführungsbeispiele derselben zeigen, auf welche sie jedoch nicht beschränkt ist*
Die Fig. 1 bis 4 dienen zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei in Fig. 1 perspektivisch Teile einer erfindungsgemäßen Matrize, der Metallfolie und des Gummipolsters in ihrer Lage vor dem stanz- und UmbördelVorgang dargestellt sind, während im schematischen Querschnitt Fig. 2 den ersten Schritt und Fig. 3 den zweiten Schritt des einzigen Arbeitsganges zeigt; in Fig. 4 ist perspektivisch die auf diese Weise erhaltene Scherfolie dargestellt..
Ψ
Fig. 5 zeigt im Querschnitt eine Abwandlung der erfindungsgemäßen Matrize nach Fig. 1 und
in Fig. 6 ist ebenfalls im Querschnitt eine weitere Ausführungsform einer solchen Matrize dargestellt.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Matrize, mit 2 eine zur Bildung einer Scherfolie zu bearbeitende Lietallfolie und mit 3 ein Gunmipolster bezeichnet. Nach dem bekannten Gummi-Zug-Schnittverfahren wird der Gummipolster in Richtung des Pfeiles 4 niedergedrückt, wodurch die Matrize zeit ihren erhabenen Teilen 5 Löcher in die Metallfolie stanzt und im gleichen Arbeitsgang die an den zwi-
1098U/U41
BAD ORIGINAL
'sehen'den Löchern ein zusammenhängendes "Netz bildenden Stegen ' ■entstandenen Lochränder umbör'delt,. ähnlich wie dies in der .österr.'Patentschrift Kr. 228.005 beschrieben ist.In einem v/eiteren--Arbeitsgang werden dann die Lochränder in einer Ebene parallel zur Folienfläche unter nur teilweiser Abtragung des über die Folienfläche vorspringenden Materials zugeschliffen, wonach die Scherfolie in wesentlichen fertiggestellt ist.
3 dem Verfahren nach der Erfindung erfolgt der einzige Arbeitsgang des Gunmi-Zus-Schnittverfahrens in zwei Schritten, . u.zw. werden zuerst die Löcher gestanzt und dann erst werden die 'Lochränder um^ebördelt. Hierzu gelangt eine Matrize zur, Anwendung, deren erhabene Teile 5 zweiAbschnitte 6 und 7 aufweisen,-zwischen welchen eine stufenförmige Absetzung 8 vorgesehen ist. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind beide Abschnitte 6 und 7 durch einen Zylinder gebildet, wobei der Durchmesser fleβ Zylinders 6 kleiner ist als der des Zylinders 7. Die Absetzung 8 besteht hier aus einer ebenen, zur Basisfläche 9 der Matrize parallelen Fläche.
Beim niederdrücken des Gummipölsters 3 werden bei diesem Arbeitsgang als erster Schritt mittels der Abschnitte 6 der erhabenen · Teile 5 der ;.'atrize die Löcher in die Metallfolie gestanzt, wo-., bei die ein zusammenhängendes Hetz bildenden Stege 10 zwischen ' den Abschnitten 6 zu liegen kommen, wie dies Fig. 2 zeigt. Die den Abfall bildenden ausgestanzten Lochteile 11 bleiben jeweils an der Oberseite der Abschnitte 6 liegen. Die Höhe h^ der Abschnitte 6 ist dabei größer als die Dicke d der Metallfolie gewählt, damit der Stanzvorgang einwandfrei vor sich geht und abgeschlossen ist, bevor, der zweite Schritt dieses Arbeitsganges beginnt· ·
Beim weiteren Niederdrücken des Guranipolsters 3 gelangen die Stege 10 zur Anlage an die Abstützung 8, womit der zweite Schritt des Arbeitsgänges, nämlich das Umbördeln der Lochränder beginnt. Da bei diesem zweiten Schritt die Jolle nur im Bereich zwischen
1098UVU(I
aen Abschnitten 7 der erhabenen Teile der Matrize ausweichen kann, werden die Stege 10 bis zur Basisfläche 9 der Matrize gedrückt, wobei die Abschnitte 7 bewirken, daß die Lochränder an den Stegen ungebördelt werden,- wie dies Fig. 3 zeigt, in diesem letzten Schritt erfolgt daher lediglich eine Verformung der Stege 10. Hiedurch ist aber gewährleistet, daß sich das Folienmaterial gut der Matrizenforia anpassen kann, so daß eine Stegform erzielt wird, welche die bereits eingangs erwähnten Anforderungen erfüllt, nämlich bei kleiner Stegbreite b scharf abgewinkelte . Bördelränder und eine große, ebene Auflagefläche"12 für das Gesicht aufweist. Nach Beendigung dieses zweiten Schrittes werden die ein zusammenhängendes Netz bildenden Stege der Matrize entnommen. Die auf diese weise erhaltene Scherfolie zeigt Pig. 4. Anschließend an diesen Stanz- und UmbördelVorgang wird dann die Scherfolie zugeschliffen.
Vorteilhafterweise wird die Höhe h~ der Abschnitte 7 der erhabenen Teile 5 der Matrize kleiner gewählt als die halbe Differenz zwischen der lichten Weite a am freien Ende und der lichten Weite b an der Basis zweier benachbarter erhabener Teile, vermehrt um die Metallfoiienstärke d. y/ie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird hierdurch erzielt, daß die uagebördelten Lochränder mit ihren freien 2nden über die Abschnitte 7 hinausragen, so daß mit Sicherheit gewährleistet ist, daß das Fclienmaterial die Matrizen-P form im Bereich der Abschnitte 7 einwandfrei ausfüllt und so
■ eine bestimmte Mindesthöhe der umgebördelten Lochränder immer vorliegt. Ferner ist hierdurch gewährleistet, daß die Siebscherfolie leicht der Matrize entnommen werden kann, da sich die freien Enden der umgebördeltenLochränder nicht an der Matrize selbst festsetzen können, ' ·
weiters hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die lichte weite b an' der Basis zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen größer als die halbe lichte Weite α am freien Ende derselben, jedoch kleiner als die um die Metallfolienstärke d verringerte lichte weite a am freien Ende zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen ist. Unter dieser Voraussetzung werden nänlich la Hinblick auf eine gute Rasierleistung bei gleichzeitiger Haut-
1098U/T441
BAD ORiQiNAI,
' · 20 A115 3
} ■'■■■' - ι - ■ · ■■':
Schonung günstige Stegfornien erzielt, · ·
Bei. der Matrize nach Pis» 5 sind beide Abschnitte 6, 7 jedes erhabenen Teiles 5 durch einen Kegelstumpf gebildet; Als günstig hat sich hierbei erwiesen, wenn - der halbe Kegö!öffnungswinkel α "weniger als 20° beträgt. Durch die V/ahl dieses halben. Kegelöffnung sw inke Is. α· des Abschnittes 7 ist dabei auch der spätlere, beim Schleiren der Folie sich bildende Schnittwinkel derselben bestimmbar. Die Absetzung 8 ist durch eine "Kegelstumpffläche mit einen halben Kegelöffnungswinkel ß von mehr als 40° gebildet. · Der Übergang von Abschnitt 7 zur Absetzung· 8 und von dieser zum Abschnitt 6 ist hierbei, wie durch die Krümmungsradien'r angedeutet, abgerundet ausgebildet. Selbstverständlich kann, wie in · Fig. 5 dargestellt, auch der Übergang von der Basisfläche. 9 zu den Abschnitten 7 abgerundet ausgebildet sein. Eine derartige !,!atrize läßt sich relativ leicht herstellen, beispielsweise . durch Funkenerosion oder *in Sandstrahlverfahren.
In Fig. 6 ist eine Matriztnform gezeigt, bei der nur die Abschnitte...7 kegel stumpf förmig ausgebildet sind, während die Abschnitte 6 aus Zylindern bestehen. Dies bietet die Vorteile, daß. beia ersten Schritt absolut exakt gestanzt wird und sich beim : zweiten Schritt die Folie gut der Matrizenform anpaßt, sowie ein leichtes Abnehmen der bearbeiteten Scherfolie von der Matrize gegeben ist. Die Absetzung 8 ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch zwei ineinander übergehende Torusflächenteile gebildet, wie durch die Krümmungsradien R angedeutet ist» , .
v;ie ersichtlich, gibt es eine Reihe von Abwandlungen vorgenannter Ausführunssbeispiele, ohne daß der Rahmen der Erfindung ver- ■ , lassen, wird· Diesbezüglich sei beispielsweise erwähnt, daß nach den erfindunGsseaäSen "Verfahren natürlich auch Scherfolieä mit ·. anderen als kreisförmigen Lochformen, z.B. Rauten, Fünfecken ii. dgl. herstellbar sind, wozu dann nur die erhabenen Teile 5 patrize die entsprechende Umfangsform aufzuweisen haben.
109814/1441
BAD

Claims (9)

- 8 Patentansprüche:
1.J Verfahren zurc Herstellen von Scherfolien für Trockenras*sierapparate, bei den: ein Gummi-Zug-Schnittverfahren zum Ausstanzen der Löcher und im gleichen Arbeitsgang zum Umbördeln der Lochränder an den zwischen den Löchern ein zusammenhängendes L'etz bildenden Stegen mittels einer Matrize angewendet wird, deren erhabene Teile zum stanzen der Löcher an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihren freien Ende aufweisen, und bei den anschließend die Lochränder in einer Ebene parallel zur Folienfläche unter nur teilweiser Abtragung des über die Folienflache vorspringenden Materials -zügeschliffen werden, dadurch gekennzeichnet, daß bein* Zusammenpressen des Gunraipolsters (J) und der Matrize (1) in einem ersten Schritt des einzigen Arbeitsganges aus der zwischen Matrize und Gurarcipolster liegenden Metallfolie (2) zuerst nur die Löcher ausgestanzt v/erden (Fig. 2) und unmittelbar anschließend in einen zweiten Schritt dieses einzigen Arbeitsganges die Lochränder uingebördelt -«erden (Fig. 3)» wozu eine Matrize (1) verwendet wird, d-aren erhabene Teile (5) aus je zwei Abschnitten (6, 7) bestehen, zwischen welchen eine stufenförmige Absetzung (8) vorgesehen ist, wobei die Höhe (h*) des Abschnittes (6) an freien £nde Jedes erhabenen Teiles (5) mindestens gleich der Folienstärke (d) ist, ■ ■ ■
2, patrize für die Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, weiche zun stanzen dwr Löcher in die Scherfolie erhabene Teile aufweist, die an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihren: freien Knde haben, dadurch gekennzeichnet, daß die erhabenen Teile (5) aus zwei Abschnitten (6, 7) bes-cehen, zwischen welchen eine stufenförmige Absetzung (8) vorgesehen ist, wobei die Höhe (ru) des Abschnittes (6) am freien Ende jedes erhabenen Teiles (>) mindestens gleich der Folienstarke (d) ist,
3. Matrize nach Anspruch 2, dadurch g e Ic e η η se ichne. t , daß die Höhe (h„) dar sich «a dar Basis der : erhabenen Teile (5) befindenden Abschnitte (7) kleiner ist alo
1098U/ 1 A 4 1
BAD ORIGINAL
2 Q 4 115 9
■die" halbe Differenz zwischen den lichten Weiten (a,' b) am freien JEhde und: art der Basis zweier benachbarter erhabener Teile, vermehrt üai. die Hetallfoiienstärke (d) (Pig. 1-3)♦
4, Matrize nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r c h g e kenn ζ ei c h η et , daß die lichte weite (b) an der Basis zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen (5) größer als die halbe lichte Weite (a) am freien Ende· derselben, jedoch kleiner als die um die Metallfolienstärke (d) verringerte lichte Weite (a) an freien Ende zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen (5) ist (Fi3, 1-3).· .. ■., ··
5* Matrize nach einem der Ansprüchen bis 4, da d:u r c h ge k-e η η ze i c h η e t , daß beide Abschnitte (6/7) jedes erhabenen Teiles (3) zylindrisch ausgebildet· sind (Pig. 1-3).
6. Matrize nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da d-u r c h ■ g e k e h η ζ e i c h η et , daß mindestens einer der beiden Abschnitte (6, ?) jedes erhabenen Teiles (5) kegelstumpfförcig, mit einem halben KeselöffmAngsv/inkel (α) von weniger als 20° · aussebildet; ist (Fig· 5y 6). ■
7, Matrize nach einem der Ansprüche 2 bis 6, d a d u;r c h ge k © η η ζ β I c η η e t , ' daß die Absötzung (8>J) durch eine, Kegelstumpf'fläche wit einem halben Kegölöffnungswinkel (S) von mehr als'4-0° gebildet ist (Fig. 5>.. ' · \ "' . ■ '.
8· Matrize, nach einem der· Ansprüche 2 bis 7, & a du r c h · g e k e a η ζ e ic h η e t , daß der ÜDerg&ng vom Äbißchnitt (7). an dßr Basia dar erhabenen Teile (5) ssur Absetzung (8) und bzw. oder von der Absetzung (8) zuia Abschnitt (6)' am freien Bad· der erhabenen. 1TeiIe (5) abgerundet ist (SIg. 5)*
9. Matrize nach einem der Ansprüche 2. bis -6,';&% ;d fi r-Ό h g θ Jc * .a a 3 e i c h η e t , ^Ä <^e Ab-setzuag (^)>'dureh zwei Xnßinander übergehende irorueflächenteile geblutet ist (?ig. 6)#"
-10*814/14*1. . bad
DE2041159A 1969-09-25 1970-08-19 Matrize zum Herstellen einer Siebscherfolie für Trockenrasierapparate Expired DE2041159C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT908969A AT296732B (de) 1969-09-25 1969-09-25 Verfahren zum Herstellen von Scherfolien für Trockenrasierapparate und Matrize für die Ausübung dieses Verfahrens

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2041159A1 true DE2041159A1 (de) 1971-04-01
DE2041159B2 DE2041159B2 (de) 1981-06-25
DE2041159C3 DE2041159C3 (de) 1982-03-04

Family

ID=3611113

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2041159A Expired DE2041159C3 (de) 1969-09-25 1970-08-19 Matrize zum Herstellen einer Siebscherfolie für Trockenrasierapparate

Country Status (16)

Country Link
US (1) US3714807A (de)
JP (1) JPS4949579B1 (de)
AT (1) AT296732B (de)
BE (1) BE756135A (de)
CH (1) CH513700A (de)
DE (1) DE2041159C3 (de)
DK (1) DK125963B (de)
ES (2) ES383827A1 (de)
FR (1) FR2062563A5 (de)
GB (1) GB1285549A (de)
IE (1) IE34541B1 (de)
LU (1) LU61696A1 (de)
NL (1) NL7013966A (de)
NO (1) NO128698B (de)
SE (1) SE352254B (de)
ZA (1) ZA706434B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3042483A1 (de) * 1980-11-11 1982-06-16 Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg Verfahren und anordnung zur herstellung einer duesenplatte fuer tintenstrahlschreibwerke
US5398533A (en) * 1994-05-26 1995-03-21 General Motors Corporation Apparatus for piercing hydroformed part
JP2008093284A (ja) * 2006-10-13 2008-04-24 Matsushita Electric Works Ltd 往復動式電気カミソリの外刃およびその製造方法
JP5406769B2 (ja) * 2010-03-26 2014-02-05 パナソニック株式会社 電気かみそり
JP6664123B2 (ja) * 2017-02-24 2020-03-13 パナソニックIpマネジメント株式会社 体毛処理機用外刃の製造方法、体毛処理機用外刃、および、体毛処理機

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1452590A1 (de) * 1961-06-16 1969-03-27 Carinthia Elektrogeraete Gmbh Verfahren zum Herstellen von Trockenrasierapparat-Scherfolien

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1452590A1 (de) * 1961-06-16 1969-03-27 Carinthia Elektrogeraete Gmbh Verfahren zum Herstellen von Trockenrasierapparat-Scherfolien

Also Published As

Publication number Publication date
LU61696A1 (de) 1971-01-18
DK125963B (da) 1973-05-28
AT296732B (de) 1972-02-25
SE352254B (de) 1972-12-27
IE34541B1 (en) 1975-06-11
NO128698B (de) 1974-01-02
DE2041159C3 (de) 1982-03-04
IE34541L (en) 1971-03-25
ZA706434B (en) 1971-05-27
NL7013966A (de) 1971-03-29
ES386550A1 (es) 1973-03-16
JPS4949579B1 (de) 1974-12-27
US3714807A (en) 1973-02-06
FR2062563A5 (de) 1971-06-25
GB1285549A (en) 1972-08-16
ES383827A1 (es) 1973-03-01
CH513700A (de) 1971-10-15
DE2041159B2 (de) 1981-06-25
BE756135A (fr) 1971-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0720695B1 (de) Selbststanzende befestigungsvorrichtung
DE3119455C2 (de) Verfahren zum Gesenkschmieden von Werkstücken
DE3642208A1 (de) Verfahren zur herstellung von werkstuecken in der form von schalen mit gewoelbter oberflaeche
DE102004022666B4 (de) Stanzverfahren
DE1104584B (de) Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Kabelschuhes, der Kabelschuh selbst und Verbindung mittels dieses Kabelschuhes
DE1452590C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Trockenrasietapparat-Scherfolien
DE2041159A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Scherfolien fuer Trockenrasierapparate und Matrize fuer die Ausuebung dieses Verfahrens
DE2320901C3 (de) Stanzvorrichtung
DE3101123C2 (de) Vorrichtung zum Fließpressen von dreiarmigen Gabelelementen
DE1800910A1 (de) Werkzeug sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen desselben
DE69206090T2 (de) Herstellung von Puzzles.
DE1602521C3 (de) Vorrichtung zum Tiefziehen von insbesondere zylindrischen Hohlkörpern
DE3037116A1 (de) Scherfolie fuer den scherkopf eines trockenrasiergeraetes sowie verfahren zu deren herstellung
DE102023113917B3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Filters sowie Filter zum Trennen von Stoffen
AT227511B (de) Verfahren zur Vergrößerung der effektiven Dicke, der Querelastizität und der Oberfläche von Blechmaterial
DE469323C (de) Verfahren zur Herstellung von Reliefplatten, insbesondere von Schildern mit erhabenen oder vertieften Buchstaben und Zahlen
DE3820932A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von vielfachrillenscheiben sowie nach diesem verfahren hergestellte vielfachrillenscheibe
DE2522765C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlzylindern
DE559790C (de) Verfahren zur Herstellung von gerillten Einsatzplaettchen fuer Webelitzen
DE958800C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer kleinen OEffnung in einem duennen, metallenen, plattenfoermigen Gegenstand mit Hilfe eines Dorns
DE311771C (de)
AT236252B (de) Verfahren zur Herstellung einer Siebfolie für einen Trockenrasierapparat
DE1475758C (de) Kolbenring
AT389480B (de) Verfahren zur herstellung eines stanzwerkzeuges
DE498959C (de) Verfahren zur Herstellung von mit Einlagen versehenen Rosenkranzkreuzen u. dgl. aus Metall

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: KUPFERMANN, F., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 2000 HAMBURG

8339 Ceased/non-payment of the annual fee