DE2041159A1 - Verfahren zum Herstellen von Scherfolien fuer Trockenrasierapparate und Matrize fuer die Ausuebung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Scherfolien fuer Trockenrasierapparate und Matrize fuer die Ausuebung dieses VerfahrensInfo
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Description
Dipl.-Ing Sauerlard ■ .. ' lOiAlig.
Dr -Ing. Konig
Dipl-Ing Bergen
DÜSSELDORF
Ceci:ir!f viiiee 7O
Unsere Akte:· 26080
GARIIiTHIA Elektrogeräte Gesellschaft m.b.H. in Klagenfurt
(Kärnten, Österreich)
Verfahren zum Herstellen von Scherfolien für Trockenrasierapparate
und Matrize für die Ausübung dieses Verfahrens
Die .Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Herstellen von
Scherfolien für'Trockenrasierapparate, bei dem ein Gummi-Zug-Schnittverfahren
zum Ausstanzen der Löcher und im gleichen Arbeitsgang zum Umbördeln der Lochränder an den zwischen den Löchern
ein zusammenhängendes Netz bildenden Stegen mittels einer Matrize angewendet wird, deren erhabene Teile zum Stanzen
der Löcher an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihrem freien Ende aufweisen, und bei dem anschließend die Lochränder
in einer Ebene parallel zur Folienfläche unter nur teilweiser Abtragung des über die Folienflache vorspringenden Materials
zugeschliffen werden. Ferner betrifft die Erfindung eine Matrize
für die Ausübung des neuen Verfahrens.
In der österr. Patentschrift Nr. 228.605·ist ein Verfahren
dieser Art beschrieben, nach dem eine Scherfolie hergestellt werden soll, die um.etwa 70° umgebördelte Lochränder und flache,
relativ große Auflageflächen für das Gesicht aufweist und somit
einen weitgehend idealen Querschnittverlauf hat. Die Form der
zwischen den Löchern ein zusammenhängendes Hetz bildenden Stege
der Scherfol'ie hat nämlich einen wesentlichen Einfluß auf die *
Qualität der Rasur sowie auf da3 Rasierempfinden, insbesondere
auf' die Hautreizung. Von besonderer Eedoutung ist hierbei die
Fläche, mit der die Scherfolie am Gesicht aufliegt. Diese Fläche
1098U/1U1
BAD
soll einerseits nögliehst groß sein, anderseits darf jedoch
eine angestrebte Vergrößerung derselben nicht auf Kosten der
Sunaie der Lochflächen gehen. £s ist daher anzustreben, die Stege
möglichst schmal zu halten und trotzdem die dem Gesicht zuge'A-acdtG
Fläche möglichst groß zu gestalten, wodurch eine
bessere Abstützung der Gesichtshaut gegenüber dem durch die umgebördelten
lochränder gebildeten Schneidbereich erzielt wird. Die Gefahr,- daß Hautpartien in den Schervorgang miteinbezogen
v/erden, wird dadurch herabgesetzt und es besteht die Möglichkeit,
die Gesamtstärke der Scherfolie, einschließlich der Kühe
der umgebördelten Lochränder zu verringern, um so eine größere Rasurtiefe zu erzielen, ohne .den Hasiervorgang infolge von
Hautverletzungen unerträglich zu machen. Die Praxis hat nun aber gezeigt, daß mit dem in der österr. Patentschrift Kr.
223.6C5 beschriebenen Verfahren und der dabei zur Anwendung gelangenden
patrize aine Scherfolie mit dem geschilderten idealen · Querschnittverlauf (vgl. Fig. 4- der zitierten Patentschrift)
nicht einwandfrei erzielbar ist, weil hierbei Stege erhalten werden, die etwa einen Querschnitt entsprechend einem Kreisringabschnitt
aufweisen, so daß die Auflagefläche der Scherfolie am Gesicht infolge der vorhandenen Stegkrümmung geringer
und dainit nicht so günstig ist wie bei der flachen Idealform.
Die Erfindung hat sich zum Ziel, gesetzt, diesen Nachteil zu beseitigen.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist hiezu das Kennzeichen auf, daß beim Zusammenpressen des Gummipolsters und der
Matrize in einem ersten Schritt des einzigen Arbeitsganges aus der zwischen Matrize und Gummipolster liegenden Metallfolie
zuerst nur die Löcher ausgestanzt werden und unmittelbar anschließend in einem zweiten Schritt dieses einzigen Arbeitsganges
die Lochränder umgebordelt werden, wozu eine Matrize verwendet wird, derer, erhabene Teile aus je zwei Abschnitten bestehen, zwischen welchen eine stufenförnige Absetzung vorgesehen
ist, wobei die Hohe des Abschnittes am freien Ende jedes erhabenen Teiles mindestens gleich der Folienstärke ist. Dadurch,
da3 in eine23 Arbeitsgang, jedoch in zwei Schritten desselben
zuerst die löcher ausgestanzt und dann erst die Loch-
109CU/U41 ÖAD original
2OA1159
ränder^ umgebördelt werden, wird erreicht, daß den Stegen tatsächlich
jene Fora gegeben werden kann, die eine gute und
gleichseitig hautschonende Hasur gewährleistet.
Eine erfindungsgenäise Matrize für die Ausübung des neuen Verfahrens
v/eist zun Stanzen der Löcher in die Scherfolie erhabene Teile auf, die an der Basis einen größeren Durchmesser als
an ihren.freien Ende haben und ist dadurch gekennzeichnet, daß die erhabenen Teile aus je zwei Abschnitten bestehen, zwischen
welchen eine stufenförmige Absetzung vorgesehen ist, wobei die Höhe des Abschnittes as freien"Ende jedes erhabenen Teiles mindestens
gleich der Folienstärke ist. iline derartige Matrize
stanzt zuerst die Locher in.die liietallfolie und bring anschließend
die ein zusammenhängendes Netz bildenden, zwischen den
Löchern verbleibenden Stege in die gewünschte Form.
Für eine derartige Matrize hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Höhe der sich an der Basis der erhabenen Teile befindenden
Abschnitte kleiner ist als die halbe Differenz zwischen den lichten ',Veiten am freien ^nde und an· der Basis zweier benachbarter
erhabener Teile, vermehrt um die Hetallfolienstärke.
Hierdurch wird erzielt, daß die umgebördelten Lochränder über den Abschnitt an der Basis der erhabenen Teile hinausragen,
wodurch mit sicherheit gewährleistet ist, daß einerseits sich
die Metallfolie überall an die Matrizenform der. sich an der
Basis der erhabenen. Teile befindenden Abschnitte anpaßt, und
anderseits die gelochte und mit umgebördelten Lochränder versehene Siebscherfolie leicht aus der Katrize herausnehmbar ist.
üine besonders günstige Stegform der Scherfolie wird erhalten,
wenn die lichte weite an der Basis zwischen zwei benachbarten
erhabenen Teilen größer als die halbe lichte Weite am freien
£nde derselben, jedoch kleiner als die um die Ketallfolienstärke
verringerte lichte V/öite am freien Snde zwischen zwei
benachbarten erhabenen Teilen ist;
Zweckmäßigerweise sind beide Abschnitte jedes erhabenen Teiles
Zylindrisch ausgebildet«
1098U/1U1 . BADORiQlNAL
Zur leichteren Herstellung derartiger Matrizen hat sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn mindestens einer der beiden Abschnitte
jedes erhabenen Teiles kegelstumpfförnig, ait einem halben Kege!öffnungswinkel
von weniger als 20 ausgebildet ist. Ferner ist vorteilhaft die Absetzung durch eine Kegelstumpffläche mit
einem halben Kegelöffnungswinke1 von mehr als 40° gebildet.
Zweckmäßigerweise ist der Übergang vom Abschnitt an der Basis
der erhabenen Teile zur Absetzung und bzw. oder von der Absetzung zum Abschnitt am freien jjnde der erhabenen Teile abgerundet.
Als sehr vorteilhaft hat sich auch erwiesen, die Absetzung durch ineinander übergehende Torusflächenteile zu bilden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen naher erläutert, die einige Ausführungsbeispiele derselben zeigen,
auf welche sie jedoch nicht beschränkt ist*
Die Fig. 1 bis 4 dienen zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei in Fig. 1 perspektivisch Teile einer erfindungsgemäßen
Matrize, der Metallfolie und des Gummipolsters in ihrer Lage vor dem stanz- und UmbördelVorgang dargestellt sind,
während im schematischen Querschnitt Fig. 2 den ersten Schritt und Fig. 3 den zweiten Schritt des einzigen Arbeitsganges zeigt;
in Fig. 4 ist perspektivisch die auf diese Weise erhaltene Scherfolie dargestellt..
Ψ
Ψ
Fig. 5 zeigt im Querschnitt eine Abwandlung der erfindungsgemäßen Matrize nach Fig. 1 und
in Fig. 6 ist ebenfalls im Querschnitt eine weitere Ausführungsform
einer solchen Matrize dargestellt.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Matrize, mit 2 eine zur Bildung einer
Scherfolie zu bearbeitende Lietallfolie und mit 3 ein Gunmipolster
bezeichnet. Nach dem bekannten Gummi-Zug-Schnittverfahren wird der Gummipolster in Richtung des Pfeiles 4 niedergedrückt,
wodurch die Matrize zeit ihren erhabenen Teilen 5 Löcher in die
Metallfolie stanzt und im gleichen Arbeitsgang die an den zwi-
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BAD ORIGINAL
'sehen'den Löchern ein zusammenhängendes "Netz bildenden Stegen '
■entstandenen Lochränder umbör'delt,. ähnlich wie dies in der
.österr.'Patentschrift Kr. 228.005 beschrieben ist.In einem
v/eiteren--Arbeitsgang werden dann die Lochränder in einer Ebene
parallel zur Folienfläche unter nur teilweiser Abtragung des
über die Folienfläche vorspringenden Materials zugeschliffen,
wonach die Scherfolie in wesentlichen fertiggestellt ist.
3 dem Verfahren nach der Erfindung erfolgt der einzige Arbeitsgang
des Gunmi-Zus-Schnittverfahrens in zwei Schritten, .
u.zw. werden zuerst die Löcher gestanzt und dann erst werden die
'Lochränder um^ebördelt. Hierzu gelangt eine Matrize zur, Anwendung,
deren erhabene Teile 5 zweiAbschnitte 6 und 7 aufweisen,-zwischen
welchen eine stufenförmige Absetzung 8 vorgesehen ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind beide Abschnitte 6 und
7 durch einen Zylinder gebildet, wobei der Durchmesser fleβ Zylinders
6 kleiner ist als der des Zylinders 7. Die Absetzung 8 besteht
hier aus einer ebenen, zur Basisfläche 9 der Matrize parallelen
Fläche.
Beim niederdrücken des Gummipölsters 3 werden bei diesem Arbeitsgang
als erster Schritt mittels der Abschnitte 6 der erhabenen ·
Teile 5 der ;.'atrize die Löcher in die Metallfolie gestanzt, wo-.,
bei die ein zusammenhängendes Hetz bildenden Stege 10 zwischen ' den Abschnitten 6 zu liegen kommen, wie dies Fig. 2 zeigt. Die
den Abfall bildenden ausgestanzten Lochteile 11 bleiben jeweils
an der Oberseite der Abschnitte 6 liegen. Die Höhe h^ der Abschnitte
6 ist dabei größer als die Dicke d der Metallfolie gewählt,
damit der Stanzvorgang einwandfrei vor sich geht und abgeschlossen
ist, bevor, der zweite Schritt dieses Arbeitsganges
beginnt· ·
Beim weiteren Niederdrücken des Guranipolsters 3 gelangen die
Stege 10 zur Anlage an die Abstützung 8, womit der zweite Schritt
des Arbeitsgänges, nämlich das Umbördeln der Lochränder beginnt.
Da bei diesem zweiten Schritt die Jolle nur im Bereich zwischen
1098UVU(I
aen Abschnitten 7 der erhabenen Teile der Matrize ausweichen
kann, werden die Stege 10 bis zur Basisfläche 9 der Matrize gedrückt, wobei die Abschnitte 7 bewirken, daß die Lochränder an
den Stegen ungebördelt werden,- wie dies Fig. 3 zeigt, in diesem
letzten Schritt erfolgt daher lediglich eine Verformung der Stege 10. Hiedurch ist aber gewährleistet, daß sich das Folienmaterial
gut der Matrizenforia anpassen kann, so daß eine Stegform erzielt
wird, welche die bereits eingangs erwähnten Anforderungen erfüllt, nämlich bei kleiner Stegbreite b scharf abgewinkelte .
Bördelränder und eine große, ebene Auflagefläche"12 für das Gesicht
aufweist. Nach Beendigung dieses zweiten Schrittes werden die ein zusammenhängendes Netz bildenden Stege der Matrize entnommen.
Die auf diese weise erhaltene Scherfolie zeigt Pig. 4.
Anschließend an diesen Stanz- und UmbördelVorgang wird dann die
Scherfolie zugeschliffen.
Vorteilhafterweise wird die Höhe h~ der Abschnitte 7 der erhabenen
Teile 5 der Matrize kleiner gewählt als die halbe Differenz zwischen der lichten Weite a am freien Ende und der lichten Weite
b an der Basis zweier benachbarter erhabener Teile, vermehrt um die Metallfoiienstärke d. y/ie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird
hierdurch erzielt, daß die uagebördelten Lochränder mit ihren
freien 2nden über die Abschnitte 7 hinausragen, so daß mit Sicherheit
gewährleistet ist, daß das Fclienmaterial die Matrizen-P
form im Bereich der Abschnitte 7 einwandfrei ausfüllt und so
■ eine bestimmte Mindesthöhe der umgebördelten Lochränder immer
vorliegt. Ferner ist hierdurch gewährleistet, daß die Siebscherfolie leicht der Matrize entnommen werden kann, da sich die
freien Enden der umgebördeltenLochränder nicht an der Matrize
selbst festsetzen können, ' ·
weiters hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die lichte weite
b an' der Basis zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen größer
als die halbe lichte Weite α am freien Ende derselben, jedoch
kleiner als die um die Metallfolienstärke d verringerte lichte weite a am freien Ende zwischen zwei benachbarten erhabenen
Teilen ist. Unter dieser Voraussetzung werden nänlich la
Hinblick auf eine gute Rasierleistung bei gleichzeitiger Haut-
1098U/T441
BAD ORiQiNAI,
' · 20 A115 3
} ■'■■■' - ι - ■ · ■■':
Schonung günstige Stegfornien erzielt, · ·
Bei. der Matrize nach Pis» 5 sind beide Abschnitte 6, 7 jedes erhabenen
Teiles 5 durch einen Kegelstumpf gebildet; Als günstig hat sich hierbei erwiesen, wenn - der halbe Kegö!öffnungswinkel α
"weniger als 20° beträgt. Durch die V/ahl dieses halben. Kegelöffnung
sw inke Is. α· des Abschnittes 7 ist dabei auch der spätlere, beim
Schleiren der Folie sich bildende Schnittwinkel derselben bestimmbar. Die Absetzung 8 ist durch eine "Kegelstumpffläche mit
einen halben Kegelöffnungswinkel ß von mehr als 40° gebildet. ·
Der Übergang von Abschnitt 7 zur Absetzung· 8 und von dieser zum
Abschnitt 6 ist hierbei, wie durch die Krümmungsradien'r angedeutet,
abgerundet ausgebildet. Selbstverständlich kann, wie in · Fig. 5 dargestellt, auch der Übergang von der Basisfläche. 9 zu
den Abschnitten 7 abgerundet ausgebildet sein. Eine derartige
!,!atrize läßt sich relativ leicht herstellen, beispielsweise .
durch Funkenerosion oder *in Sandstrahlverfahren.
In Fig. 6 ist eine Matriztnform gezeigt, bei der nur die Abschnitte...7
kegel stumpf förmig ausgebildet sind, während die Abschnitte
6 aus Zylindern bestehen. Dies bietet die Vorteile, daß.
beia ersten Schritt absolut exakt gestanzt wird und sich beim :
zweiten Schritt die Folie gut der Matrizenform anpaßt, sowie ein
leichtes Abnehmen der bearbeiteten Scherfolie von der Matrize gegeben
ist. Die Absetzung 8 ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch
zwei ineinander übergehende Torusflächenteile gebildet, wie durch
die Krümmungsradien R angedeutet ist» , .
v;ie ersichtlich, gibt es eine Reihe von Abwandlungen vorgenannter
Ausführunssbeispiele, ohne daß der Rahmen der Erfindung ver- ■ ,
lassen, wird· Diesbezüglich sei beispielsweise erwähnt, daß nach
den erfindunGsseaäSen "Verfahren natürlich auch Scherfolieä mit ·.
anderen als kreisförmigen Lochformen, z.B. Rauten, Fünfecken ii.
dgl. herstellbar sind, wozu dann nur die erhabenen Teile 5
patrize die entsprechende Umfangsform aufzuweisen haben.
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BAD
Claims (9)
1.J Verfahren zurc Herstellen von Scherfolien für Trockenras*sierapparate,
bei den: ein Gummi-Zug-Schnittverfahren zum Ausstanzen
der Löcher und im gleichen Arbeitsgang zum Umbördeln
der Lochränder an den zwischen den Löchern ein zusammenhängendes
L'etz bildenden Stegen mittels einer Matrize angewendet wird,
deren erhabene Teile zum stanzen der Löcher an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihren freien Ende aufweisen, und
bei den anschließend die Lochränder in einer Ebene parallel zur
Folienfläche unter nur teilweiser Abtragung des über die Folienflache
vorspringenden Materials -zügeschliffen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß bein* Zusammenpressen
des Gunraipolsters (J) und der Matrize (1) in einem ersten
Schritt des einzigen Arbeitsganges aus der zwischen Matrize und Gurarcipolster liegenden Metallfolie (2) zuerst nur die Löcher
ausgestanzt v/erden (Fig. 2) und unmittelbar anschließend in einen zweiten Schritt dieses einzigen Arbeitsganges die Lochränder
uingebördelt -«erden (Fig. 3)» wozu eine Matrize (1) verwendet
wird, d-aren erhabene Teile (5) aus je zwei Abschnitten (6, 7)
bestehen, zwischen welchen eine stufenförmige Absetzung (8) vorgesehen ist, wobei die Höhe (h*) des Abschnittes (6) an freien
£nde Jedes erhabenen Teiles (5) mindestens gleich der Folienstärke
(d) ist, ■ ■ ■
2, patrize für die Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1,
weiche zun stanzen dwr Löcher in die Scherfolie erhabene Teile
aufweist, die an der Basis einen größeren Durchmesser als an ihren: freien Knde haben, dadurch gekennzeichnet,
daß die erhabenen Teile (5) aus zwei Abschnitten (6, 7)
bes-cehen, zwischen welchen eine stufenförmige Absetzung (8) vorgesehen
ist, wobei die Höhe (ru) des Abschnittes (6) am freien
Ende jedes erhabenen Teiles (>) mindestens gleich der Folienstarke
(d) ist,
3. Matrize nach Anspruch 2, dadurch g e Ic e η η se
ichne. t , daß die Höhe (h„) dar sich «a dar Basis der :
erhabenen Teile (5) befindenden Abschnitte (7) kleiner ist alo
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BAD ORIGINAL
2 Q 4 115 9
■die" halbe Differenz zwischen den lichten Weiten (a,' b) am freien
JEhde und: art der Basis zweier benachbarter erhabener Teile, vermehrt
üai. die Hetallfoiienstärke (d) (Pig. 1-3)♦
4, Matrize nach Anspruch 2 oder 3, d a d u r c h g e kenn
ζ ei c h η et , daß die lichte weite (b) an der Basis
zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen (5) größer als die
halbe lichte Weite (a) am freien Ende· derselben, jedoch kleiner
als die um die Metallfolienstärke (d) verringerte lichte Weite
(a) an freien Ende zwischen zwei benachbarten erhabenen Teilen (5) ist (Fi3, 1-3).· .. ■., ··
5* Matrize nach einem der Ansprüchen bis 4, da d:u r c h
ge k-e η η ze i c h η e t , daß beide Abschnitte (6/7) jedes
erhabenen Teiles (3) zylindrisch ausgebildet· sind (Pig. 1-3).
6. Matrize nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da d-u r c h ■
g e k e h η ζ e i c h η et , daß mindestens einer der beiden
Abschnitte (6, ?) jedes erhabenen Teiles (5) kegelstumpfförcig,
mit einem halben KeselöffmAngsv/inkel (α) von weniger als 20° ·
aussebildet; ist (Fig· 5y 6). ■
7, Matrize nach einem der Ansprüche 2 bis 6, d a d u;r c h
ge k © η η ζ β I c η η e t , ' daß die Absötzung (8>J) durch eine,
Kegelstumpf'fläche wit einem halben Kegölöffnungswinkel (S) von
mehr als'4-0° gebildet ist (Fig. 5>.. ' · \ "' . ■ '.
8· Matrize, nach einem der· Ansprüche 2 bis 7, & a du r c h ·
g e k e a η ζ e ic h η e t , daß der ÜDerg&ng vom Äbißchnitt
(7). an dßr Basia dar erhabenen Teile (5) ssur Absetzung (8) und
bzw. oder von der Absetzung (8) zuia Abschnitt (6)' am freien Bad·
der erhabenen. 1TeiIe (5) abgerundet ist (SIg. 5)*
9. Matrize nach einem der Ansprüche 2. bis -6,';&% ;d fi r-Ό h
g θ Jc * .a a 3 e i c h η e t , ^Ä <^e Ab-setzuag (^)>'dureh zwei
Xnßinander übergehende irorueflächenteile geblutet ist (?ig. 6)#"
-10*814/14*1. . bad
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