DE1939673U - Verbundstein, insbesondere fuer strassenbelaege, parkplatze usw. - Google Patents
Verbundstein, insbesondere fuer strassenbelaege, parkplatze usw.Info
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- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 34
- 239000011449 brick Substances 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
Eberhard Müller, Stuttgart - 0
G-ebrauchsmust eranmeldung.
G-ebrauchsmust eranmeldung.
Verbundstein, insbesondere für Straßenbeläge, Parkplätze usw.
Verbundsteine als Beläge für Straßen, Parkplätze, Hartrasen, Einfahrten usw. sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
Die aus geometrischen Figuren bestehenden Formsteine haben den Vorteil, daß sich die einzelnen im Verband verlegten
Steine seitlich nicht verschieben lassen. Darunter gibt es audr.
solche, die durch Überlappung ihrer Schenkel ungewollte Höhenoder liefenverSchiebungen verhindern sollen. Hierunter leidet
jedoch die Widerstandsfähigkeit der Steine. Da es sich ausserdem bei diesen Steinen um einfache überdeckungen handelt,
ist deren Verschiebung in der Vertikalen, also nach oben oder unten, wie es ungleichmäßige Belastungen oder Beanspruchungen
stets mit sich bringen, nicht zu vermeiden.
Bei der von den bisherigen Ausführungen grundsätzlich abweichenden
Heuerung können die Verbundsteine in zwei Schichten aufeinander so verlegt werden, daß sie weder in waagerechter
noch in senkrechter Richtung nachgeben oder irgendwo ausweichen können.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Formsteine in ihren oberen, die Fahrbahn oder den Weg bildenden flächen größer sind als an
der ünterflache, mit der sie auf dem Unterbau aufliegen. Benachbarte
Steinschichten wechseln also sowohl an der oberen lauffläche als auch am Unterbau mit ihren größeren oder kleineren
Flächen ab, wenn man nach Fig„ 2 das eine Mal die größerenFlächaa
0, das andere Mal die kleineren U in ihrer Waagerechtmitte miteinander
verbindet und beispielsweise in der Mittelschicht M" verklebt» Verschiebungen in irgend einer Richtung sind bei dieser
Verlegung ausgeschlossen« Weiterhin sind sämtliche Steine an ihren Berührungsflächen konisch abgeflacht, wobei ihre Stirnseiten
als Trapeze 8 und die entsprechenden Seitenflächen als Parallelogramme
S-, ausgebildet sind»
Bei der neuen Formgebung der Steine sind mindestens vier in die freien Räume der benachbarten Steine eingeführten Arme,
wenn sie im Spiegelbild verlegt worden sind, gezwungen durch ihre schrägen Flächen an dem auf die Steine ausgeübten Druck
oder Zug teilzunehmen« Dies wird dadurch erreicht, daß die Auslegerarme der Verbundsteine sich an allen zwölf freien Flächen
nach unten oder oben verjüngen, wobei jeweils acht Flächen als schräg liegende Parallelogramme S^ und vier Flächen als trapezförmige
Abschrägungen S ausgebildet sind» Ein solcher Gesamtverbund
kann demnach, als selbsttragende Abdeckung bezeichnet werden
Auf der Zeichnung zeigen beispielsweise
Fig. 1 die Stirnansicht einer Steinform, bei der
die grössere Fläche 0 oben und die kleinere U unten liegt;
Fig. 2 die Anordnung eines Straßenbelages mit symmetrisch aufeinander gelegten Steinschichten I-VI
in Seitenansicht;
Fig. 3 zeigt die Aufsicht einer Gruppierung mehrerer
Steine im Verbund;
Fig» 4 dieselbe unter Belassung von Rasenstücken.
Bei der Steinlage I sind die Steine mit ihren größeren Flächen aufeinander gelegt, derart, daß die kleineren Flächen U oben
die Fahrbahn und unten die Äuflagestelle mit dem Unterbau bilden.
Bei der nächsten Steinlage II ist die Anordnung umgekehrt.
Der Verbundstein ist so ausgeführt, daß eine einzige Ausführungsform
für alle straßenteohnisohen Zwecke, wie Fahrbahnen, Gehwege, Parkplätze u.a. genügt« Hierdurch wird der
Vorteil erzielt, daß die Steine in Massen verhältnismäßig billig hergestellt und zusammengebaut werden können.
In Fig. 1 sind die beiden parallelogrammförniigen Arme Sq_
und die Trapezseite S dieses Steines dargestellt. Der Stein
ist entweder in voll quadratischer oder mit durch Aussparung gebildeten Armen K hergestellt. Die vier Stirnseiten sind
als Trapeze S und die jeweils anschließenden acht geneigten Flächen S^ als Parallelogramme ausgebildet „
Beim Verlegen im Verband erscheinen demnach die Laufflächen und die nach oben gedrehten Auflageflächen U für den Unterbau
abwechselnd als Sichtflächen, so daß ein lückenloses und sauberes Gebilde entsteht, das selbst bei stärkster Beanspruchung
der Fahrbahn - z.B. durch rasch fahrende Lastfahrzeuge - wegen der- sich im Verband an zwölf Schrägflächen
zusammenpressenden und deshalb selbsttragenden Verbundsteine
keiner Lageveränderugg ausgesetzt ist»
Die Steine I, II, III, ff (Fig. 2) unterstützen sich in der Weise, daß z.B. Stein IV durch Stein I an der Höhenverlagerung
ebenso sicher verhindert wird, als durch den Stein II, dessen Schrägflächen sich an allen Stellen, also auch an den
Trapezen nach oben erweitern (Fig. 2 verdickte Linien). Wesentlich ist, daß jeweils die größere Fahrbahnfläche (0)
sich an vier benachbarten kleineren U-Flächen fortsetzt (Fjg„3).
So wird beispielsweise der Stein IV mit seinen nach dem Boden erweiterten Flächen S^, S, S^ von den nach unten konisch ver-^-
jungten-- Druckflächen S der benachbarten Steine II gesichert
usw. Durch die beschriebene Steinform ist ein weiterer wesentlicher Vorteil gegenüber bisher bekanntgewordenen Schotter-
und Sandauflagen für den Unterbau insofern erzielt, als nunmehr der letztere unter Einsparung erheblicher Kosten nur
noch gut aufgeschüttet und gestampft zu werden braucht.
Claims (4)
1) Yerbundstein für Straßenbeläge, Einfahrten, Parkplätze u.a., dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Stoßflächen (S) der
an - und aufeinander gereihten selbsttragenden Formsteine trapezförmig gegen die Grundflächen (0, U) geneigt und die
anschließenden Flächen von Auslegerarmen (K) als Parallelogramme (S-,) ausgeführt sind-
2) Yerbundstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sein Grundriß durch eine quadratische, rechteckige oder auch andere geometrische Form dargestellt ist.
3) Terbundstein als Belagteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Verbund jeder sich nach unten erweiternden oder verjüngenden trapezförmigen Stoßfläche (S) konvergieren
de oder divergierende Wände der Nachbarsteine entsprechen»
4) Yerbundstein nach Anspruch 1 und 3 für Straßen, Parkplätze usw., dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrbahn- oder Gehflächen
(O und ü) der Arme (K) verschiedene Größe haben und im Verbund abwechselnd nach oben oder unten so verlegt
sind, daß sie das eine Mal die Fahrbahn, das andere Mal die Auflagestelle am Unterbau bilden.
Stuttgart, den 25» Januar 1966
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966M0054301 DE1939673U (de) | 1966-03-02 | 1966-03-02 | Verbundstein, insbesondere fuer strassenbelaege, parkplatze usw. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966M0054301 DE1939673U (de) | 1966-03-02 | 1966-03-02 | Verbundstein, insbesondere fuer strassenbelaege, parkplatze usw. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1939673U true DE1939673U (de) | 1966-06-02 |
Family
ID=33360226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966M0054301 Expired DE1939673U (de) | 1966-03-02 | 1966-03-02 | Verbundstein, insbesondere fuer strassenbelaege, parkplatze usw. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1939673U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2608648A1 (fr) * | 1986-12-23 | 1988-06-24 | Deltabloc Sa | Pave cruciforme |
| DE9311055U1 (de) * | 1993-07-23 | 1994-08-25 | Werner Zapf Kg, 95448 Bayreuth | Belag aus Flächenbefestigungselementen und Bausatz zu dessen Bildung |
-
1966
- 1966-03-02 DE DE1966M0054301 patent/DE1939673U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2608648A1 (fr) * | 1986-12-23 | 1988-06-24 | Deltabloc Sa | Pave cruciforme |
| DE9311055U1 (de) * | 1993-07-23 | 1994-08-25 | Werner Zapf Kg, 95448 Bayreuth | Belag aus Flächenbefestigungselementen und Bausatz zu dessen Bildung |
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