DE1534337A1 - Personenkraft-Parkplaetze in Ortschaften mit Parkraumnot - Google Patents
Personenkraft-Parkplaetze in Ortschaften mit ParkraumnotInfo
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Description
Helmut May e r
Bauingenieur
Bauingenieur
8 M ü η c h e η 49
Walliser Straße 154
Walliser Straße 154
Personenkraft-Parkplätze in Ortschaften mit Parkraumnot
Die Erfindung betrifft Personenkraftwagen-Parkplätze in Ortschaften mit Parkraumnot dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Parkplatz, der für mindestens einen Personenkraftwagen bestimmt ist, aus mindestens einer vorgefertigten
Platte besteht, die auf mindestens zwei Unterlagen aufgelagert und zwischen je zwei Bäumen und/oder Versorgungsmasten
im Bereich zwischen der Fahrbahn und/oder Gehwege angeordnet ist. An den seitlichen Begrenzungen zu den
Gehwegen und Baumgräben sind Rammborde vorgesehen.
Derartige Personenkraftwagen (Pkw)-Parkplätze verengen weder die Fahrbahn noch die Gehwege und verringern dabei
nicht den Alleebaumbestand in diesen Orten. Darauf parkende Pkw's behindern auch nicht den Straßen- und Geh bahnverkehr.
Es ist bekannt, daß gelegentlich Pkw's Im sogenannten
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Baumgraben oder Grünstreifen zwischen den Bäumen und/oder Versorgungsmasten meist Verbots- und verkehrswidrig parken.
Das Parken auf den unbefestigten Baumgräben oder Grünstrei·
fen ist meistens, wenn überhaupt möglich, sehr schwierig. Die Antriebsräder drehen vor allem bei feuchter Witterung
im Baumgraben- oder Grünstreifenbereich durch und ziehen die Räder der zweiten Achse nur mit großer Mühe, wenn
überhaupt, über den Randstein herauf. Der Baumgraben oder Grünstreifen wird dabei oftmals regelrecht umgeackert.
Außerdem kommt noch hinzu, daß das abtropfende OeI vom
Pkw direkt in das Erdreich gelangen kann und im Laufe der Zeit jegliche Vegetation unterbindet.
Wird der Baumgraben oder Grünstreifen zwischen den Bäumen jedoch nach Entfernen der Humusschicht mit Kies aufgefüllt
und gepflastert, so bleibt durch den Böschungswinkel beim Aushub für die Parkfläche bei normalem Baumabstand für den
Baum fast kein Humus mehr übrig. Außerdem werden durch diese Maßnahme zwangsweise fast alle für den Baum lebensnotwendigen
Wurzeln entfernt und das abtropfende OeI in den Baumgrabenuntergbund unterbindet noch rascher jede Vegetation
in der verbliebenen kleinen Humusmenge. Es ist ver ständlich, daß die Stadtgartendirektionen sich gegen diese
Art von Parkplatzflächen aussprechen.
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Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, den Bereich der Baumgräben und/oder den der Grünstreifen längs
des Straßenzuges für Pkw-Parkplätze zu nutzen, ohne dabei
das Wachstum der Bäume hierin wesentlich zu beeinträchtigen, und somit in den genannten Orten die allgemein bekannte
Parkplatznot mit vergleichsweise einfachen Mitteln zu lindern. Die Parkplatznot wird in fast allen Orten gegenwärtig
dadurch gelöst, daß die Pkw 1S an den Straßenrändern
zum Teil auch neben den Baumgräben oder Grünstreifen im Straßenzug an den Straßenrändern parken oder soweit verfüg- ^
bar freie Plätze belegen, oder aber in Tiefgaragen oder Parkhäusern abgestellt werden«,
An den Straßenrändern abgestellte Pkw's verengen die ohnehin
schon zu schmalen Straßen und führen dadurch zu Ver kehrsStauungenc
Die verfügbaren freien Plätze stehen nicht in genügender Zahl als Parkplätze zur Verfügung. Die Tiefgaragen
und Parkhäuser sind sehr aufwendige und kostspielige bauliche Maßnahmen. Die Parkgebühren sind dadurch sehr
hoch. Außerdem sind sie durch ihre Große bedingt, vielfach zu weit abseits-von den Geschäften bzw. für kurze Erledigungen
zum Abstellen des PIcW1S nicht geeignet. Die reibungslose
Zu- und Abfahrt ist nicht immer gewährleistet. Das Einstellen und Abholen einschließlich der Parkgebührenabrechnung
in.-einem Parkhaus oder einer Tiefgarage erfordert oftmals
mehr Zeit als die Erledigung selbst. Das Abstellen von Pkw1s geschieht darum von den Kraftfahrern deshalb ungern
und nur, wenn keine andere Möglichkeit mehr besteht.
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BAD OfiäGlNAL
Es fehlen in diesen Orten hauptsächlich im Straßenzug die Parkplätze ohne dabei den Verkehr durch am Straßenrand
parkenfle PIm1S einzuschnüren.
Die Nutzung der Baumgrabenflächen oder Grünstreifen zwischen Bäumen und/oder Versorgungsmasten als Parkplatzfläche ohne
den Baumbestand in Orten mit Parkraumnot zu verringern ist dabei der Grundgedanke der Erfindung.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Jeder
Parkplatz der für mindestens einen Personenkraftwagen (Pkw) bestimmt ist, aus mindestens einer vorgefertigten
Platte besteht, die auf mindestens zwei Unterlagen aufgelagert und zwischen je zwei Bäumen und/oder Versorgungsmasten
im Bereich zwischen der Fahrbahn und/oder Gekwege angeordnet ist, und daß an den seitlichen Begrenzungen zu den Gehwegen
und Baumgräben Rammborde vorgesehen sind.
Ein solcher Pkw-Parkplatz kann beispielsweise aus einer oeldichten
Stahlbetonfertigteilplatte auf zwei Stahlbetonfertigteilschwellen aufgelagert begehen. Die Stahlbetonfertigteilplatte
bildet die Parkfläche und kann dabei trapezförmig ausgebildet werden. Diese Trapezform paßt sich besser
der Fahrspur der einparkenden bzw. ausrückenden PkW1S an
und hat ein geringeres Gewicht als eine rechteckige Platte. Außerdem wird die Humusoberfläche des Baumgrabens bzw. der
Baumscheibe dadurch vergrößert, was für den Baum wachstumsfördernd ist. 009810/0116
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß auf verhältnismäßig engem Raum Pkw-Parkpläteze mit
gleichzeitigem Baumbestand geschaffen werden können. Die Vegetationsbedingungen für Bäume, möglichst große Humusoberfläche
sowie Humusballen zu erzielen, werden mit dieser Konstruktionsart auf kleinstem Platz weitgehendst erfüllt.
Es können am Straßenrand Parkstreifen mit Baumbestand angelegt werden, ohne dabei wesentlich die Parkplätze
der Pkw's und gleichzeitig den Baumbestand einzuschränken. ^
Im Gegenteil könnten sogar mit diesem System auch große
Parkplätze mit Bäumen begrünt werden, ohne dabei Pkw-Abstellflächen zu verlieren. Die jeweils auf zwei Fertig teilschwellen
(Schwellen) aufliegende Fertigteilplatte (Platte) als Parkplatzflächen sind statisch bestimmt gelagert
und daher gegen kleinere Bodensetzungen sowie FrostaufbrUehe unempfindlich.
Die Schwellen alβ Auflager der Platten können wesentlich
weiter vom Baumstamm wie der Plattenrand entfernt zu liegen kommen und ermöglichen somit die Einbringung von wesentlich
mehr Humusmasse für den Baum sowie eine bessere Ausbreitung und Ausbildung des Wurzelgefleohtes zum Teil
sogar auch unter der Parkfläche. Aus statischen Gründen
ist das Abrücken der Auflagerschwellen vom Baumstamm bzw, Parkflächenrand sogar von Vorteil. Bei nachträglichem Einbau
von solchen Fertigteilparkplätzen zwischen einem alten
Baumbestand wird der Wurzelballen in weitem Umkreis ge -
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<o
schont, so daß der Baum trotz der unmittelbar anliegenden Parkfläche noch vegetieren kann»
Als weiterer Vorteil ist noch der verhältnismäßig geringe Kostenaufwand eines solchen Pertigteilparkplatzes und deren
einfache Herstellung und Montage zu werten, sowie die seitlichen Rammborde an der Platte, die in diesem Bereich
gleichzeitig die Randsteine ersetzen und erhebliche Kosten einsparen.
Der Einbau solcher B'ertigteilparkflächen kann verhältnismäßig
einfach, schnell und ohne große bauliche Maßnahmen, zum Beispiel mittels eines Autokranes geschehen, so daß
nur eine kurze Verkehrsbehinderung von wenigen Stunden dabei auftritt»
Ebenso ist es ein Vorteil der Erfindung, daß dadurch der Wegfall der schwierigen Rasenpfelge in den Baumgräben oder
Grünstreifen für das ohnehin schon knappe Gärtnerpersonal entfällt. In Orten mit wenig Rasen-Pflegeaufwand sind die
Baumgräben oder die sogenannten Grünstreifen vielfach eher ein Schandfleck als eine schöne Grünfläche,
Verschiedene Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt und werden folgend näher beschrieben«
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Es zeigen:
Fig. 1 den Grundriß eines Pkw-Fertigteilparkplatzes,
Fig. 2 den Längsschnitt des Pkw,-Fertigteilparkplatzes
nach der Linie I - I,
Fig. 3 den Querschnitt des Plcw-Fertigteilparkplatzes
Fig. 3 den Querschnitt des Plcw-Fertigteilparkplatzes
nach der Linie II - II,
Fig. 4 den Querschnitt des eingebauten Pkw-Fertigteilparkplatzes mit Gehsteig- und Straßenanschluß
Fig. 4 den Querschnitt des eingebauten Pkw-Fertigteilparkplatzes mit Gehsteig- und Straßenanschluß
nach der Linie II - II,
Fig. 5 einen Lageplan mit zwei eingebauten Pkw-Fertig- d
Fig. 5 einen Lageplan mit zwei eingebauten Pkw-Fertig- d
teilparkplätzen in einem Straßenzug zwischen zwei Alleebäumen.-Bei einem Fertigteilparkplatz ist
die Fahrspur eines ausrückenden bzw. einparkenden PkW1S, auf dem anderen Pkw-Fertigteilpark-
platz ist ein parkender Pkw' dargestellt. Fig. 6 die Draufsicht mehrerer Pertigteilparkplätze für
mindestens zwei Pkw's aneinander gereiht zwischen einem größeren Baum- und/oder Versorgungsmastenab-
stand.
Fig. 7 die Draufsicht mehrerer Fertigteilparkplätze ein- ■
Fig. 7 die Draufsicht mehrerer Fertigteilparkplätze ein- ■
zein und in Gruppen senkrecht zur Straßenachse angeordnet>
Fig.. 8 die Draufsicht mehrerer Fertigteilparkplätze einzeln und in Gruppen schräg zur Straßenachse angeordnet,
Fig. 9 den Längsschnitt der Baumscheibe in der Baumachse
Fig. 9 den Längsschnitt der Baumscheibe in der Baumachse
mit Anschluß einer kiesbefestigten Parkfläche,
Fig.io den Längsschnitt der Baumscheibe in der Baumachse
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BAD ORiGlNAL
mit Anschluß an einen Fertigteilparkplatz·
Die Pkw.-Fertigteilparkfläche nach Fig. 1 ist eine Stahlbetonfertigteilplatte
1 und liegt auf einem Mörtelbett 5 auf Stahlbetonfertigteilschwellen 6 und 7 auf. Bei schlechten Bodenverhältnissen
können die Stahlbetonfertigteilschwellen 6 und 7 (Fig.2, 3 und 4) auf einer Unterbetonschicht verlegt werden.
Im allgemeinen wird jedoch ein normales Kiesbett 9$ wie es in
einem Straßenkörper vorhanden sein soll, die Bodenpressungen der Stahlbetonfertigteilschwellen (Stahlbetonschwellen) 6 und
fe 7 ohne Unterbetonschicht aufnehmen.
Die Stahlbetonschwellen 6 und 7 werden in leichtem Gefälle verlegt»
um der aus statischen Gründen und damit aus Gründen der Gewichtsersparnis im Querschnitt keilförmig hergestellten Stahlbetonfertigteilplatte
(Stahlbetonplatte) 1 ein genügendes Ge fälle zur Straße hin zu geben. Der stärkere Teil der Stahlbetonplatte
1 wird längs der Fahrbahn verlegt, da beim Einparken hier eine größere Beanspruchung als auf der Gehbahnseite auftritt.
Es könnte auch unter Umständen auf der Straße ein Last- W kraftwagen durch ein Wendemanöver mit einer Achse den längs der
Fahrbahn liegenden Teil der Einzelparkplatzfläche befahren und
somit eine größere Belastung wie sie bei Pkw1S auftritt, hervorrufen
und hierbei Schaden anrichten. Die Stahlbetonplatte 1 ist an drei Seiten mit je einem kleinen Rammbord 2, 3 und 4 begrenzt,
um dem Fahrzeug beim Einparken eine gewisse Führung zu geben und vor allem beim Rückwärtsstoßen eine Beschädigung des
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Alleebaumes 1o zu verhindern. Außerdem geben die Rammborde 2,
3 und 4 der Stahlbetonplatte 1 eine zusätzliche Quer- und
Längsaussteifung (Fig.1 und 2) und ersetzen zugleich die kostspieligen
Randsteine. Die Stahlbetonplatte 1 wird naoh Entfernen
der hierfür norwendigen Rasenfläche und des Bodenaushubs
fUr die Stahlbetonschwellen 5 und 1J sowie Aufnehmen der im
Bereüi der Parkfläche liegenden Straßenrandsteine und Gehwegbegrenzungssteine
im Baumgraben zwischen Gehweg und Straße, wie in B1Ig.4 dargestellt, verlegt. Die strichpunktierte Linie
£i 1 und 12J auf B'ig.1 zeigt die ungefähre Lage der Achsen der
Stahlbetonschwellen £6 und 7Ϊ· Das Einsetzen der Stahlbetonplatte
1 kann mittels eines kleinen Kranes, beispielsweise eines kleinen Autokranes erfolgen.
In Fig,5 sind gestrichelt die Fahrspuren 13 eines einparkenden
bzw. ausrückenden B'ahrzeuges dargestellt. Die gestrichelte Linie
14 stellt die äußerste Begrenzungslinie des einparkenden bzw, ausrückenden B'ahrzeuges auf der Fahrbahn 15 dar. Der Gehweg
-\6 ist mit quadratischen Platten belegt gezeigt. Im Baumgraben
Γ/ (leicht punktiert) sind die Alleebäume nur als Baumstamme
1o dargestellt. Die Rammborde 2, 3 und 4 der Parkflä chen
sind in Fig.5 zur besseren Sicht schraffiert gezeigt.
Die in Fig..6 gezeigte Fertigteilparkfläche 1 ■' und 1!1 ist für
einen größeren Alleebaumabstand gedacht, wobei das Konstruktionsprinzip
der Stahlbetonplatte 1 beibehalten wird. Die Stahlbetonplatte
1M ist von rechteckiger Grundfläche und kann Je
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Seite Io
nach Platzbedarf und nach vorhandenem Platz beliebig groß und in beliebiger Anzahl an die Stahlbetonplatte If angereiht
werden. An den Stoßfugen entfallen zweckmäßigerweise dLe Rarnmborde, Die Stahlbetonplatte 1fr ist auf zwei
ßtahlbetonschwellen 6 rechtwinkelig zur Längsseite der
Stahlbetonplatte 1If an den statisch .günstigsten Punkten
aufgelegt. Die in Fig<,7 gezeigten Parkflächen 2ο, 2o' und
2ο1l sind senkrecht zur Straßenachse verlegt. Die Zufahrt
erfolgt über die Schmalseite her nach der gestrichelten FahrHnie 18. Diese Anordnung von Parkflächen ist vor allem
an Straßen und Plätzen mit wenig Durchgangsverkehr und sehr breiten Baumgräben oder Grünstreifen und/oder Gehsteigen geeignet. Das Verlegen der Stahlbetonplatten 2o, 2of
und 2o'f erfolgt in gleicher Weise wie die Stahlbetonplatte
1 auf Stahlbetonschwellen 6 über die gesamte Breite jeweils einer Stahlbetonplatte 2o, 2ο1 bzw. 2o!t. Beide Stahlbetonschwellen
6 liegen dann jeweils unter der Stahlbetonplatte 2o, 2of und 2ο11 senkrecht zur Längsachse an den statisch
günstigsten Punkten» Die Vorderkante der Stahlbeton-P platte 2o, 2o! und 2otf ist zweckmäßig nach unten infolge
einer dort auftretenden möglichen höheren Beanspruchung verstärkt.
Der Querschnitt der Stahlbetonplatten 2o, 2ο1 und
2ol! ist dabei nicht keilförmig wie die Stahlbetonplatte 1
ausgebildet. Die Fertigteilparkplätze 2ο1 und 2of! können je
nach vorhandenem Platz und Baumbestand in beliebiger Zahl aneinander gereiht werden. An den Stoßfugen können die Ramrnborcie
entfallen»
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Die in Fig.8 gezeigten Fertigteilparkplätze aus Stahlbetonplatten
21 sind sohräg zur Straßenachse verlegt. Die Pkw's können nach der gestrichelt dargestellten Fahrspurlinie
19 infolge der Schrägstellung direkt von der rechten
Fahrspur aus rasch einparken bzw. ausrücken, ohne dabei die zweite Fahrspur der Straße zu blockieren,, Eine Schrägstellung
zur Fahrbahnachse ist dabei in beiden Richtungen möglich. Die Schrägstellung in entgegengesetzter Richtung
der Stahlbetonplatte 21, wie in der Fig.8 dargestellt, bedingt,
daß man rückwärts einparken muß, dafür aber beim Ausrücken in Fahrtrichtung nach vorne bessere Sichtverhältnisse
hat. Dies ist Verkehrstechnisch richtiger, jedoch erfordert
es vom Pkv.--Fahrer beim Einparken mehr Geschick.
Das Verlegen der Stahlbetonplatten 21 erfolgt in gleicher Weise wie die Stahlbetonplatte 1 auf Stahlbetonschviellen
ό und 7.über die gesamte Breite jeweils einer Stahlbetonplatte
£1 an der statisch günstigsten Stelle. Die Vorderkante
der Stahlbetonplatte 21 ist zweckmäßig nach unten infolge einer dort auftretenden möglichen höheren Randbelastung
verstärkt. Der QuersclnLtt der Stahlbetonplatte ist
dabei nicht keilförmig wie die Stahlbetonplatte 1 ausgebildet. Die Rammborde sind hier an den beiden Längsseiten und
an der rückwärtigen Schmalseite angeordnet. Die Stahlbetonsahwelle
ό air. rechtwinkeligen Ende der Stahlbetonplatten liegt rechtwinkelig zur Längsachse an der statisch günstigsten
Stelle« Die Stalilbetonschwelle 1J am schiefwinkeligen
Anschnitt der Stahlbetonplatte 21 liegt etwas schräg an der
statisch günstigsten Stelle, ähnlich wie bei der Stahlbe -
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tonplatte 1 (Pig. 1).
Der durch die Schrägstellung der Parkflächen zahnförmige
Zwischenraum i6a kann als Kleinsteinpflaster oder Grünstreifen
ausgebildet oder mit einer Strauchhecke bepflanzt werden.
Die in Fig.9 und 1o dargestellten Längssohnittfiguren
durch die Baumscheiben in Baumaohse sollen gegenüberstellend unter gleichen Bedingungen den für den Baum verbleibenden Humusballen bei herkömmlicher Parkplatzbauweise (Fig.
™ 9) und bei Verwendung eines Fertigteilparkplatzes (Fig.io)
zeigen.
Die Parkplatzfläche in herkömmlicher Weise wie in Fig.9 gezeigt,
besteht in normal Üblicher Bauweise aus einer Kleinsteinpflasterung
27 auf Sand- und Kiesbett 26 mit Randseinbegrenzung 24 in Magerbeton 22 gegen Umttppen verlegt und
befestigt.
Der dabei verbleibende Querschnitt der Humusflache 25 eines
Parkplatzes in herkömmlicher Bauweise (Fig.9)* in welcher
der Baum 1o mit seinen Wurzeln 23 haftet, ist kaum ausreichend
für ein Vegetieren und bietet außerdem dem Baum 1o bei Sturm nicht genügend Verankerungsmöglichkeiten. Der
Querschnitt der Humusfläche 25 eines Fertigteilparkplatzes
(Fig.io), in welcher der Baum 1o mit seinen Wurzeln 2^ haftet,
ist dagegenzwei- bis dreimal so groß, wie bei einem
Parkplatz in herkömmlicher Bauweise. Die Humusmenge 25 ist
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JPUr die Vegetation des Baumes 1o ausreichend und die Wurzeln
2j3 können sieh etwa dreimal so weit ausbreiten und bieten dem Baum 1o auch genügend Verankerungsmöglichkeiten
bei Sturm.
Die Innenseite des Rammbordes 4 bzw. 2 (Fig.io bzw.1) ist
an den Baum 1ο dabei genau so weit herangeführt, wie die
Innenseite des Randsteines 24 (Fig.9) der Parkfläche in
der alten,herkömmlichen Bauweise,
Der jeweils gleiche Abstand zwischen dem Baum 1ο und dem
inneren Rand der Parkfläche des Rammbordes 4 bzw. Randsteines 24 ist in den Fig.9 und 1o mit " " bezeichnet.
Bei den zur Straße quer bzw. schräg gestellten Fertigteilparkflächen
nach Fig. 7 und 8 kann der Humusballen für den Baum 1o sogar noch um ein Vielfaches vergrößert werden,
Die fortschreitende Motorisierung fordert die Nutzung des letzten verfügbaren Platzes für Pkw-Parkplätze. Dieses
Problem kann gegenwärtig weder mit Parkhäusern, Tiefgaragen
und den verhältnismäßig wenig verfügbaren großen Parkplätzen
oder gar Parkverbotsschildern gelöst werden.
Eine weitgehende Lösung dieses Problems wird nur daduroh
erreicht werden, wenn man alle verfügbaren Mittel aufwendet, so auch die Erfassung des letzten noch vorhandenen
Platzes für eine Einzelparkplatzfläche, wie die hler vorgeschlagenen
Pertigteilparkplätze in Baumgrabenflächen
009810/0116 BADOR1G1NAL
und Grünstreifen zwischen Bäumen und/oder Versorgungsmasten. Der in den Orten so wichtige Baumbestand würde
durch diese Maßnahme nicht verringert werden. Es könnten im Gegenteil mit diesem System Parkflächen mit weiterem
Baumbestand versehen werden. Selbst wenn nur eine weitere Verschlechterung der Parkplatznot durch die
fortschreitende Motorisierung damit aufgefangen werden könnte, wären solche Fertigteilparkplätze vorteilhaft.
fortschreitende Motorisierung damit aufgefangen werden könnte, wären solche Fertigteilparkplätze vorteilhaft.
BAD QRtGfWAL
Ö0981Ö/Ö116
Claims (3)
1./ Personenkraftwagen-Parkplätze in Ortschaften mit Parkraumnot
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Parkplatz, der für mindestens einen Personenkraftwagen bestimmt
ist, aus mindestens einer vorgefertigten Platte (1) besteht» die auf Schwellen (6 und 7) aufgelagert ist und
zwischen je zwei Bäumen (io) und/oder Versorgungsmasten
im Bereich zwischen der Fahrbahn (15) und/oder Gehwege (16) angeordnet ist. Die Platte (1) hat an den seitli- Λ
chen Begrenzungen am Gehweg (16) und Baumgraben (17)
Rammborde (2, j5 und 4).
2. Personenkraftwagen-Parkplätze aus mehreren Platten (11
und \%t) zusammengesetzt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Parkplätze die zwischen Fahrbahn
(15) und Gehweg (16) vorgesehenen Platten (1f und 111)
in Reihe parallel zur Straßenachse angeordnet sind. An den Stoßstellen der Flatten (1' und 111) können die Rammborde
entfallen. f
3. Personenkraftwagen-Parkplätze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form des Parkplatzes und der Platten (1 bzw. 1!, 1!t, 2o, 2o', 2oM und 21.) den jeweiligen
Gegebenheiten bezüglich der Form und Lage sowie der Zu fahrt angepaßt werden kann und an mindestens einer Stelle
einen Rammbord aufweist.
009810/0116
BAD ORIGINAL
4, Personenkraftwagen-Fertigteilparkplatz nach Anspruch \,
dadurch gekennzeichnet, daß die Parkplatzfläche als Platte auf Schwellen oder Pfählen aufgelagert iet und ohne
oder mit Rammborden zu einer größeren Farkfläohe zusammengefügt
wird.
0 0 9 8 10/0118
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| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006013095A1 (de) * | 2006-03-20 | 2007-10-04 | Jan Cornelis | Parkplatz |
-
1966
- 1966-05-14 DE DE19661534337 patent/DE1534337A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006013095A1 (de) * | 2006-03-20 | 2007-10-04 | Jan Cornelis | Parkplatz |
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