DE1939592U - Hebevorrichtung fuer drainierpflug. - Google Patents
Hebevorrichtung fuer drainierpflug.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
- E02F5/02—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
- E02F5/10—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with arrangements for reinforcing trenches or ditches; with arrangements for making or assembling conduits or for laying conduits or cables
- E02F5/102—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with arrangements for reinforcing trenches or ditches; with arrangements for making or assembling conduits or for laying conduits or cables operatively associated with mole-ploughs, coulters
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H5/00—Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
- E01H5/04—Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
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Description
L1 if2 if 73*16.3.66
Hebevorrichtung für Drainierpflug
Beschreibung
Einen Drainierpflug bekannter Bauart zeigt Bild 1 im Prinzip.
e ist dabei eine an der Zugmaschine befestigte Acherschiene, die durch die Hydraulik der Zugmaschine gehoben oder gesenkt
werden kann, a ist der Pflugholm, g ein an a befestigter Haken. Mit einer Kette f, die um g und e geschlungen ist,
kann z.B. der Drainierpflug von der Zugmaschine gezogen werden,
c ist ein schmales Schwert, das beim Drainieren einen schmalen senkrechten Spalt in den Boden schneidet und den
zylindrischen Drainierkörper b führt, der vorn schräg nach unten zu einer Drainierspitze ausläuft. Die Schrägstellung
des Drainierkörpers und dessen scnräge Spitze bewirken, daß sich der Drainierkörper selbsttätig bis zu einer durch den
Tiefenbegrenzer d festgelegten Höhe in den Boden gräbt und
sich dann auf konstanter Tiefe hält. Der Drainierkörper hinterläßt im Boden eine Röhre von kreisförmigem Querschnitt, durch
die das Wasser zu einem Entwässerungsgraben abfließen kann. Mit 2 Handgriffen h wird der Pflug von einem zweiten Bedienungsmann eingesetzt und ausgehoben.
Dieses Ausheben erfordert nun gerade in schweren Böden, die meist zu entwässern sind, erhebliche Körperkräfte.
Das Einsetzen wiederum ist vor allem dann schwierig, wenn, wie in Bild 1 angedeutet, der Pflug am Hang eines Grabens oder
Baches eingesetzt werden soll, da der Arbeiter dort entweder in den sumpfigen Grund oder ins Wasser steigen und den Pflug
über Kopf heben muß. Bei tieferen Bodeneinschnitten kann er oft überhaupt nicht einsetzen.
Die angemeldete Vorrichtung ermöglicht es dagegen, daß der Fahrer der Zugmaschine allein den Pflug bedient, einsetzt
und aushebt, dadurch, daß dieser in neuartiger Weise mit der Hydraulik der Zugmaschine verbunden wird.
Die Schwierigkeit, die bei der Lösung dieses Problems auftrat, liegt vor allem darin, daß das Ausheben des Pfluges aus der
in Bild 2 dargestellten Lage wegen des Bodenwiderstandes eine so große Kraft erfordert, daß selbst schwere Zugmaschinen
vorne hochsteigen, also nach hinten zu kippen drohen. Dieses Problem löst die im folgenden beschriebene Vorrichtung.
Der Holm a (Bild 3) des Drainierpfluges ist mit einer Querstange
i verbunden, die links und rechts von den beiden hydraulisch in Pfeilrichtung bewegbaren Unterlenkern k der
Dreipunkt-Normaufhängung aufgenommen wird und dadurch gehoben und gesenkt werden kann. Ebenfalls mit der Querstange
i gelenkig verbunden ist, mehr in der Mitte, beiderseits des Holms, die Stütze 1, die am oberen Ende mit einem Bolzen m
mit dem frei drehbar an der Zugmaschine befestigten Oberlenker η der Dreipunktaufhängung gelenkig verbunden ist. 32er Bolzen
m läuft außerdem durch die aus einem U-förmig gebogenem Stab gebildete Längsführung, die mit einem Flach- oder Winkelstahl
zu einer Hebeschiene ο zusammengeschweißt ist. ο besitzt mehrere Bohrungen zur drehbaren Verbindung mit dem Holm und zur
Einstellung der wirksamen Gesamtlänge von o.
Wirkungsweise
Aus der Arbeitsstellung (Bild 4-) werden die gHxtesiH: Unterlenker
k etwas nach oben geschwenkt. Der Drainierkörper bleibt wegen des Bodenwiderstands noch im Boden. Der Holm wird dabei etwas
nach oben geschwenkt und der Bolzen m läuft in der Führung der Hebeschiene ο nach links bis zum Anschlag (Bild 5)· Dabei wird
auch der Drainierkörper in Fahrtrichtung so weit nach oben geschwenkt, daß er nach einer weiteren kurzen Fahrstrecke aus
dem Erdreich heraustritt (gestrichelte Bahn). Nun werden die Unterlenker hydraulisch weiter gehoben. Der Pflug bildet jetzt
mit den Gliedern a, 1 und ο eine starre Koppel (Bild 6), sodaß er genügend hoch abgehoben werden kann.
Das Einsetzen geschieht einfach dadurch, daß die Unterlenker hydraulisch abgesenkt werden, sodaß der Drainierkörper an der
gewünschten Stelle auf den Boden aufsetzt und sich beim Anfahren in ihn hineingräbt.
Anstelle der Hebeschiene ο kann auch eine Kette verwendet werden,
deren Länge leicht einzustellen ist, so, daß sie beim Drainieren etwas durchhängt und erst beim Anheben des Pfluges
von der Erdoberfläche ganz gespannt ist.
Zum Aiibau des Drainierpfluges an eine Zugmaschi^e/n) mit Regelhydraulik
wird der Pflugholm über dem Drehpunkt Unterlenker-Stütze mit der Stütze drehbar verbunden (Prinzip s. Bild 7)
Dabei wird die Zugkraft z.T. durch die Unterlenker, z.T. aber auch durch (fen Oberlenker übertragen, sodaß über den Oberlenker
Claims (7)
1. Hebevorrichtung für Drainierpflug, dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus einer kippsteif mit dem Pflugholm verbundenen Querstange, einer knicksteifen, auf der Querstange gelagerten
Stütze undi einer Hebeschiene mit begrenzter Längsführung besteht , daß sie mit den beiden seitlichen Enden
der Querstange und mit dem oberen Ende der Stütze gelenkig in der Dreipunktaufhängung der Zugmaschine aufgehängt ist,
und daß der Gelenkbolzen zwischen Stütze und Oberlenker gleichzeitig in der Führung der Hebeschiene läuft.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeschiene aus einem U-förmig zu einer Längsführung
gebogenem Stab und einem zur Längenjustierung mehrfach gelochten Flach- oder Profilstahl besteht, die
miteinander fest verschweißt sind.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle der Hebeschiene mit Längsführung eine Kette
Hebeverwendet wird, deren gespannte Länge der der Sngschiene
entspricht und deren wirksame Länge einerseits durch Einhängen in einen Haken am hinteren Ende des Pflugholms,
andererseits durch Einhängen eines beliebigen Kettengliedes in einen Haken am oberen Ende der Stütze eingestellt
wird.
4-. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querstange in der Mitte mit dem Pflugholm
verschweißt ist.
5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen, der in der Hebeschiene läuft, nicht mit dem Getenkbolzen zwischen Stütze und Oberlenker
identisch ist., sondern über diesem an der Stütze angebracht ist.
6. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pflugholm mit der Stütze über dem
Drehpunkt der Unterlenker mit der Stütze drehbar verbunden ist.
7. Hebevorrichtung nach Anspruch 1,2, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze so ausgebildet ist, daß
sie direkt durch Gelenkbolzen in den Unterlenkern und im Oberlenker aufgehängt ist und die Querstange mit dem
daran festgeschweißten Pflugholm über den Drehpunkten Unterlenker - Stütze in der Stütze drehbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ10495U DE1939592U (de) | 1966-03-16 | 1966-03-16 | Hebevorrichtung fuer drainierpflug. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ10495U DE1939592U (de) | 1966-03-16 | 1966-03-16 | Hebevorrichtung fuer drainierpflug. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1939592U true DE1939592U (de) | 1966-05-26 |
Family
ID=33393222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ10495U Expired DE1939592U (de) | 1966-03-16 | 1966-03-16 | Hebevorrichtung fuer drainierpflug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1939592U (de) |
-
1966
- 1966-03-16 DE DEZ10495U patent/DE1939592U/de not_active Expired
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