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DE1938769B2 - Maschine zur herstellung von vorzugsweise kastenfoermig ausgebildeten saecken aus kunststoff-schlauchabschnitten - Google Patents

Maschine zur herstellung von vorzugsweise kastenfoermig ausgebildeten saecken aus kunststoff-schlauchabschnitten

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DE1938769B2
DE1938769B2 DE19691938769 DE1938769A DE1938769B2 DE 1938769 B2 DE1938769 B2 DE 1938769B2 DE 19691938769 DE19691938769 DE 19691938769 DE 1938769 A DE1938769 A DE 1938769A DE 1938769 B2 DE1938769 B2 DE 1938769B2
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machine frame
shooting
drive
belt
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DE19691938769
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DE1938769C3 (de
Inventor
Hans Rhode Siegfried Gunter 4000 Dusseldorf Lissner
Original Assignee
Lissner Gmbh, 4040 Neuss
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Publication date
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Publication of DE1938769B2 publication Critical patent/DE1938769B2/de
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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Hervidluna von vorzugsweise kastenförmig ausgebildeten. Säcken aus Kunststoff-Schlauehabschnitten. insbesondere mit Ventilen, mit einer Mehrzahl in Bearbeitungsrichtung aufeinanderfolgender Behandlungseinrichumgen.
Bekannte Maschinen dieser Art zeichnen sich zwar schon durch eine sehr kontinuierliche Arbeitsweise und infolgedessen durch einen hohen Ausstoß aus. Die einzelnen zu verarbeitenden Schlauchabschnitie brauchen dabei während des gesamten Herstellungsprozesses auch nur einmal eingespannt zu werden, jedoch Jienen zur Einspanniing Arbeitsplatten, die jeweils mit einem Teil der für die Verarbeitung erforderlichen Werkzeuge ausgestattet sind, was verhältnismäßig hohe Kosten bedingt. Dadurch ergibt sich auch ein verhältnismäßig schwerer Tisch, dessen ständiges Anfahren und Wiederanhalten eine relativ hohe Leistung erfordert. Außerdem ist damit dann ein gewisser Zeitverlust verbunden, ferner sind der Genauigkeit bei der Positionierung des schweren Tisches Grenzen gesetzt.
Infolge der Tischform ist es auch nicht möglich, die von der Vorratsrolle abgezogene Schlauchware unmittelbar in die über den Umfang des Tisches verteilten Arbeitsplatten der Maschine einzuleiten, sondern es muß dazu eine besondere umlenkende Übergabestation vorgesehen werden, von der die abgeteilte und für die Einspannung vorbereitete Schlauchware an die einzelnen Einspanneinheiten abgegeben werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Maschine zur Herstellung vorzugsweise kasten-
I/
förmig ausgebildeter Säcke, bei der lediglich die leichte Schlauchware zu den einzelnen Bearbeitungsstationen verschoben und im Verhältnis >:u diesen ausgerichtet werden muß, während auf ein Beschleunigen bzw. Abbremsen schwerer Teile verzichtet werden kann. Ferner soll es mit einer solchen Maschine möglich sein, die Schlauchware weitgehend kontinuierlich unmittelbar in die Maschine einleiten und insofern ohne eine zusätzliche Übersabestation auskommen zu können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Maschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Zuführeinrichtung zum Einschieben der Schlauchware in ein im wesentlichen senkrecht da/u angeordnetes Maschinengestell, das an «..nier Oberseite durch zwei zueinander symmetrische und miteinander einen Winkel von wenige als ISO cinschliel.ende Arbeitsflächen für die Bildung der Böden der Schlauchabschnitte begrenzt ist. wobei die Schlaiichabschnitte durch in Längsrichtung des Ma- «,chineneestells jeweils etwa mittig in den Arbeitsflächen durchlaucende Längsschlitze geführt sind, ferner dadurch, daß sich unterhalb der Arbeitsflächen jeweils ein förderbandartiger, parallel zur Maschinengestellrichtung verlaufender, im Rhythmus der einzelnen Behandlungsoperationen arbeitender Antriebsmechanismus befindet und daß oberhalb der Arbeitsflächen eine Antriebswelle angeordnet ist. die über Steuerscheiben zwischen der Antriebswelle und den Arbeitsflächen liegende Behandlungseinrichtunjjen betätigt.
Auf diese Weise wird entsprechend der der Frfindung zugrunde liegenden Aufgabe erreicht, daß die Schlauchware unmittelbar in den eigentlichen Bearbeitungsbereich der Maschine eingeleitet werden kann, wodurch infolge des Wegfallens der i'bergahestation der Raumbedarf verringert, die Gesamtkosten herabgesetzt und die Arbeitsgeschwindigkeit heraufgesetzt w.rden können. Durch den unterhalb des Maschinengestelles \ erlaufenden förderbandartigen Antriebsmechanismus. der zwischen sich die Schlauchware einspann', braucht auch nur die leichte Schlauchware im Verhältnis zu dem Maschinengestell bzw. den verschiedenen zugeordneten Behandlungsemrichtungen verschoben zu werden, während die Behandlungseinrichtungen selbst oder sonstige schwerere Teile stationär angeordnet werden können. Durch die Betätigung der einzelnen Behandlungseinrichtungen mittels einer gemeinsamen, oberhalb der Arbeitsflächen verlaufenden Antriebswelle sowie die zugehörigen Steuerscheiben ist eine besonders genaue und zuverlässige Arbeitsweise möglich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Darin zeigt
Fig. 1 schematisch eine Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Maschine zur Fertigung von Säcken und Beuteln od. dgl.,
Fig. 2 schematise!) in der Draufsicht den Teil der Maschine nach Fig. 1, in dem ein endloser Schlauch in einzelne Abschnitte unterteilt wird,
Fig. 3 die Maschine nach Fig. 2 in einer Ansicht längs eines Schnittes, der senkrecht zu der Richtung der Ansicht von F i g. 2 verläuft,
Fig. 4 eine Einzelansicht der Transportrollenpaar-Reihen aus F i g. 3,
Fig. 5 eine Einzelansicht von Andrückrollen eines Riementriebes aus dem Teil der Maschine, in dem die Abschnitte zu Säcken verarbeitet werden, F i g. ft eine Einzelansicht des Antriebes nr.ch F i g. 5 und des Antriebes für den Riementrieb zum Antrieb der Transportrollenpaar-Reihen aus F i g. 3, F i g. 7 und S die Werkzeuge zur Verarbeitung der Abschnitte und
Fig. 9 bis 51 einzelne Verfahrensschritte zur Herstellung eines Sackbodens.
In Fig. 1 ist mit 1 der Teil der Maschine bezeichnet, in dem von einer Vorratsrolle 1 α ein endloser
ίο Kunststoffschlauch, vorzugsweise ein Polyäthylenschlauch. abgezogen und in einzelne Abschnitte unterteil! wird. Im Teil 2 der Maschine werden dann die S^hlauchabschnitte -u Säcken verarbeitet. Dabei verläuft der Matenalfluß vom i eil 2 senkrecht bzw. im rechten Winkel zu dem von Teil I.
Nach F i g. 2 wird der mit,-l bezeichnete Kunststoffschlauch durch ein Ab^ugswalzenpaar 1 b kontinuierlich von der Vorratsrolle 1 α abgezogen. Dem Abz-gswalzenpaar I ö ist eine sogenannte Tänzerwalzengruppe 1 c nachgeschaltet, die einen störungsfreien Übergang der kontinuierlichen Bewegung des Kunststoffschlauches A in eine intermittierende Bewegung herstellt. Die Tänzerwalzengruppe 1 c regelt dabei gleichzeitig die Ab/ugsgeschwindigkeit des Abzugswalzenpaares 1 b. Der Tänzerwalzengruppe 1 c ist dann ein Treiberwalzenpaar 1 d nachgeschaltet, das den Kunststoffschlauch A in eine Schneid- oder Teilstation fördert, in der der Kunstsoffschlauch A in Abschnitte« unterteilt wird.
Die Schneidstation besteht aus einer Schere 1 c und zwei Transportrollenpaar-Reihei, 1 f. deren Forderrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Kunststoffschlauches A verläuft, so daß der Kunststoffschlauch A zwischen den Transportrollenpaar-Reihen 1 /. die dam entsprechend beweglich bzw. höhenverstellbar angeordnet sind, eingespannt werden kann. Nach der Einspannung wird dan" von dem Kunststoffschlauch A durch die Schere 1 c der Abschnitt π abgeteilt.
Nach F i g. 3 besteht die Schere Ic aus einem Messer II. das an einem Messerträger 12 befestigt ist und durch einen Kraftkolben 13 bewegt wird. Der Messerträger 12 ist dabei mit Stangen 12 λ geführt. Außerdem bildet die Schere 1 e mit einem Geiiäuseteil 14 eine Führung für den Kunststoffschlauch A. Zu dem Gehäuseteil 14 gehören gleichzeitig Führunasbändcr !·-'■«, die auf sogenannten, in dem Gehäuseteil 14 gelagerten Federwaben 14 Λ aufgewikkelt und mit ihrem freien Ende an einer nachfolgenden. den Schlauch zwischen die Transportroilenpaar-Reihen 1 1 lenkenden Führung 20 befestigt sind. Dadurch wird eine Verschiebung der Schere I e in Längsrichtung des Kunststoffschlauches/1. die bei einer Formatänderung der Säcke notwendig ist. ausgeglichen bzw. bleibt dabei die genaue Führung des kunststoffsehlai'ches.'l von dem Treiberwalzenpaar 1 d zu den Transportrollenpaar-Reihen 1 / erhalten, denn die Führungsbänder werden bei der Verschiebung der Schere 1 e von den Federwalzen 14 b abgezogen und verlängern damit die Führung des Gehäuseteiles 14. Zwischen der in Förderrichtung des Kunststoffschlauches A ersten Transportrollenpaar-Reihe 1 / und der nachfolgenden Transportrollenpaar-Reihe 1 / ist als Führung und Förderorgan ein Riementrieb vorgesehen. Zu diesem Riementrieb gehören ein Riemen 21, zwei Umlenkrollen 21« und zwei in schwenkbeweglich gelagerten Hebeln 21 b gelagerte Rollen 21 c. Dabei ist einer der Hebel 21 ft
federbelastet, so daß die zugehörige Rolle 21 c' als Spannrolle wirkt, während der andere Hebel 21 h von einem Kraftkolbcn 21 d verschwenkt wird, so daß der Riemen 21 durch Verschwenken der zugehörigen Rolle 21 c in Eingriff oder au 13er Eingriff mit dem Kunststoffschlauch A kommt. Als Antriebsrolle des Riementriebes dient die größte der Umlenkrollen 21 a.
Im Betriebsfall wird der Kunststoffschlauch A von dem Treiberwalzenpaar 1 d zwischen die in Förderrichtung erste Transportrollenpaar-Reihe 1 f und in die durch den Riemen 21 gebildete Führung gefördert. Von dem Riemen 21 wird der Anfang des Kunststoffschlauches A dann im Schleichgang in eine vorbestimmte, genaue Lage zwischen die nachfolgende bzw. in Förderrichtung letzte Transportrollenpaar-Reihe 1 / gefördert. Danach wird der Anfang des Kunststoffschlauches A von der in Förderrichtung letzten Transportrollenpaar-Reihe 1 / durch entsprechendes Zusammenpressen der zugehörigen Rollenpaare arretiert und der Riemen 21 außer Eingriff gebracht, so daß der Kunststoffschlauch A von dem Treiberwalzenpaar 1 d solange nachgefördert werden kann, bis er zwischen den beiden Transportrollenpaar-Reihen 1 / in einer Schlinge von vorbestimmter Länge durchhängt. Diese Länge ist gleich der Höhe oder Länge der gefüllten Säcke bzw. der fertigen Säcke, die aus dem Kunststoffschlauch A gemacht werden. Nachdem diese besagte Länge erreicht worden ist, wird der Kunststoffschlauch auch von der zweiten Transportrollenpaar-Reihe 1 f arretiert und die Schere 1 e betätigt. Der von dem Kunststoffschlauch A abgetrennte Abschnitt α hängt dann mit seinem bzw. seinen freien Enden an den Transportrollenpaar-Reihen 1 / über. Aus diesen überhängenden Längen des Abschnittesa werden bei der Sackherstellung die Böden der Säcke gefaltet Nach dem Abtrennen der Abschnitte α werden diese quer zu ihrer Längsrichtung in den Teil 2 der Maschine gefördert.
Nach F i g. 4 sind alle Transportrollen der Transportrollenpaar-Reihen 1/ mit einem gleichen Bui-1 30 versehen, auf dem ein Riemen 31 läuft, so daß alle Transportrollen synchron bewegt werden. Gleichzeitig sind beispielsweise die unteren Rollen einer jeden Transportrollenpaarreihe 1 / in einem schwenkbeweglich gelagerten und von einem Kraftkolben bewegten Hebel 32 gelagert, während die oberen Rollen der Transportrollenpaar-Reihen ι
drehbeweglich, aber ansonsten ortsfest angeordnet sind. Dadurch können die unteren Rollen der Transportrollenpaar-Reihen 1 / zui Arretierung des Kunststoffschlauches/l und zum Quertransport des Abschnittesa gegen die zugehörigen oberen Rollen gedrückt werden. Beim Quertransport des Abschnittesa wird dieser unmittelbar beim Verlassen der Transportrollenpaar-Reihen 1 / von einem Riementrieb 2 α übernommen und zu den einzelnen Arbeitsstationen im Teil 2 der Maschine transportiert. Der Riementrieb 2 a läuft dabei synchron zu den Transportrollenpaar-Reihen 1 /, da der zu dem Riementrieb la gehörige Riemen und der Riemen 31 zum Antrieb der Transportrollenpaar-Reihen 1 / gemeinsame Antriebsrollen 33 haben, deren Durchmesser so gewählt sind, daß die neutralen Zonen beide; Riemen auf der Antriebsrolle 33 den gleichen Krümmungsradius haben.
Im Ausführungsbeispiel liegt die Antriebsrolle 33 an der Seite der Ί ransportrollenpaar-Reihen 1 /. die dem Teil 2 der Maschine abgewandt ist. Deshalb sind im Bereich der Transportrollenpaar-Reihen 1 / Umlenkrollen 40 vorgesehen, die den zu dem Ricmentrieb la gehörigen Riemen an den Transportrollenpaar-Reihen 1 / vorbeilenken. Zu dem Riementrieb la gehören gleichzeitig Andrückrollenpaare 41, von denen jeweils eine ortsfest und die andere gegen den zugehörigen Riemen beweglich gelagert ist.
ίο Nach F i g. 5 ist die beweglich gelagerte Andrückrolle der Andrückrollenpaare 41 auf einem Bolzen 42 gelagert, der als Exzenter ausgebildet ist und von einer Wickelfeder 43 ein Drehmoment bzw. ein Andrückmoment bekommt.
Nach F i g. 6 sind alle Antriebsrollen 33 über Zahnräder 34 bzw. Kegelräder 35 derart miteinander verbunden, daß nur eine der Antriebsrollen 33 von einem Motor 36 angetrieben zu werden braucht und alle anderen Antriebsrollen 33 synchron mitlaufen.
»o Nach den F i g. 7 und 8 wird der Abschnitt α von dem Riementrieb 2 α in der Lage, die er vorher zwischen den Ti ansportrollenpaar-Reihen 1 / hatte, in eine erste Arbeitsstation Ib gefördert. Dabei laufen die an den Riementrieben la überhängenden Enden
»5 der Abschnitte α in eine Feilfuge 50 von Arbeitsplätzen 51. Diese Arbeitsplänen sind 451- zur Horizontalen geneigt und reichen als durchgehende Bleche bis zum Ende des Teiles 2 der Maschine. In der ersten Arbeitsstation 2 b werden die freien, überhängenden Enden der Abschnitte α von Saugleisten 60 leicht geöffnet. Dazu ist eine der Saugleisten 60 in einer entsprechenden Führung 61 beweglich gelagert und wird diese Arbeitsstation 2 b über ein Gestänge 62 von einer Kurvenscheibe gesteuert. In die leicht geöffneten Enden der Abschnitte α wird dann ein pfeilartig ausgebildetes Profihtück 63 geführt, das die freien Enden des Abschnittes α ganz öffnet und gleichzeitig in Förderrichtung des Riementriebes la die erste bzw. vordere Kante des Abschnittes α ausrichtet. Das Profilstück 63 wird dabei auch über ein Gestänge 64 von einer Kurvenscheibe gesteuert.
In der nächsten Arbeitsstation 2 c werden dann sogenannte Eckspreizhebel in die geöffneten Enden des Abschnittesa gefahren. Diese Eckspreizhebel t.5 werden über ein Gestänge 66 von einer Kurvenscheibe betätigt und geben den freien Enden des Abschnittes α eine Ausgangsform für die Faltung eines Sackbodens. Diese Ausgangsform ist die eines Rechteckes, dem an zwei gegenüberliegenden Seiten zwei gleichschenkelige Dreiecke mit der von den gleichen Schenkeln eingeschlossenen Seite angesetzt sind.
Die Faltung bzw. Fertigung des Sackbodens geschieht dann in beliebiger Kombination der in den F i g. 9 bis 51 gezeigten Verfahrensschritte in der Ar-
beitsstation 2 c oder in nachfolgenden Arbeitsstationen.
Im einzelnen wird nach einem der Verfahrensschritte nach den Fig.9, 13, 16, 21. 29. 32. 36 und 39 ein besonderes Bodenblatt aufgelegt und zum Teil angeschweißt und die Schweißnaht gekühlt. Eines der beiden zu jedem Abschnitt α gehörigen Bodenblätter ist dabei wahlweise bereits mit einem Ventil versehen oder wird in den darauffolgenden Arbeitsgängen mit dem Ventil zum Füllen des fertigen Sak- kes versehen.
In dem Verfahrensschriti nach F i g. 22 wird dann wahlweise ein Filter eingelegt und nach einem der Verfahrensschritte nach den Fig. 10, 14, 17, 23. 33,
37 und 40 wird der Sackboden dichtgeselnveißt. Danach wire' der Sackhoden nach einem der in den Fig. ii. 15, 18, 24, 30, 38, 34, 41. 45. 50 gezeigten Verfahrensschritte gefaltet und nach einem der in den F i g. 12, 19. 25, 35, 42 und 46 gezeigten Verfallrensschritte noch einmal geschweißt. Außerdem können gegebenenfalls die Ecken des Sackbodens nach einem der in den F i g. 26 und 47 gezeigten Verfahrensschritte dichtgeschweißt oder nach einem der in den F i g. 27 und 48 gezeigten Verfahrensschritte angeschweißt werden. Schließlich kann auch wahlweise nach einem der Verfahrensschritte 20, 28, 31, 43, 51 ein Bodenblatt aufgeklebt werden.
Das Auflegen eines Bodenblattes geschieht im Ausführungsbeispiel durch Greifleisten 67 in der Ar- is beitsstation 2 c. Die Greifleisten 67 werden durch ein Gestänge 68 von einer Kurvenscheibe betätigt. Das gleiche gilt auch für eine in der Arbeitsstalion 2 c angeordnete Schweißbackeneinheit 69.
Das Bodenblatt und beispielsweise auch der Filter »o und das Ventil werden in einem analogen Verfahren zu dem zur Herstellung des Abschnitts« aus einer sogenannten Flachfolie bzw. aus einem entsprechenden Kunststoffschlauch hergestellt. Der Materialfluß ist dabei wiederum rechtwinklig zu dem Materialfluß as im Teil 2 der Maschine.
Der Teil 2 der Maschine hat eine besondere Rahmenkonstruktion 3, die mit Winkelprofilen 3 a alle Maschinenteile der Fig.3 bis6 trägt bzw. unterstützt. Außerdem ist die Rahmenkonstruktion 3 mit einer Führungsleiste 3 b und einer weiteren Führung 3 c versehen, die gemeinsam Gehäuse 4 aufnehmen.
Die Gehäuse 4 sind in dieser Führung in Längsrichtung des Teiles 2 der Maschine verschiebbar angeoulnet und nehmen die Werkzeuge der einzelnen Arbeitsstatio'iien auf. Dabei stützen die Gehäuse 4 sich über einstellbare und zum Teil federnd gelagerte Leisten 4 a in der Führung 3 c ab. Die ledernde Lagerung der Leisten 4 a verhindert vorteilhafterweise eine Verklemmung der Gehäuse 4 in der Führung 3 c. Als Antrieb für die einzelnen Werkzeuge ist eine in der Rahmenkon truktion3 gelagerte, umlaufende Welle 3 d vorgesehen, die zugleich die besagten Kurvenscheiben zur Betätigung der Werkzeuge trägt.
Als Werkzeug ist im Ausführungsbeispiel neben der Schweißbackeneinheit 69, die mit einer zusätzlichen Führung 70 versehen ist, um die Schweißbakken genau senkrecht gegen die Arbeitsplatten 51 zu bewegen, beispielsweise auch noch eine sogenannte Ausstreicheinrichtung 71 vorgesehen, die von einer Kurvenbahn 72 unmittelbar und mittelbar von einer Kurvenscheibe über ein Gestänge 73 gesteuert wird. Mit der Ausstreicheinrichtung werden die mit einem besonderen Bodenblatt ähnlich Fig. 19 verschweißten geöffneten Enden des Abschnittes α nach vorherigem sogenanntem Ausstülpen des Bodens und Wiederauflegen auf die Arbeitsplatten 50 derart gegen die schmalen Kanten der genannten Rechtecke gestrichen, daß sich an diesen Kauten selbsttätig Zipfel ausstülpen, nach deren Verschweißen der Sackboden dicht ist.
Die fertigen Säcke werden am Austragende des Teiles 2 der Maschine soweit gestreckt, daß sie stapelfähig sind.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von vorzugsweise kastenförmig ausgebildeten Säcken aus Kunststoff-Schlauchabschnitten, insbesondere mit Ventilen. mit einer Mehrzahl in Bearbeitungsrichtung aufeinanderfolgender Behandlungsein richtungen, gekennzeichnet durch eine Zuführeinrichtung (I) zum Einschießen der Schlauchware in ein im wesentlichen senkrecht dazu angeordnetes Maschinengestell (2). das an seiner Oberseite durch zwei zueinander symmetrische und miteinander einen Winkel von weniger als 180 einschließende Arbeitsflächen (51) für die Bildung der Böden der Schlauchabschnitte begrenzt ist. wobei die Schlauchabschnitte durch in Längsrichtuna des Maschinengestell«. (2) jeweils etwa mittig in J^n Arbei: fischen (51) durchlaufende Liing^- schlit7e (50) geführt sind, ferner dadurch, daß sich unterhalb der Arbeitsflächen (51) jeweils ein fcrderbandartiger. parallel zur Maschinengestellrichtung verlaufender, im Rh :hmus der einzelnen Behandlungsopcrationen arbeitender Antriebsmechanismus (2(7) befindet und d:>R oberhalb der Arbeitsflächen (51) eine Antriebswelle (3i/) angeordnet ist. die über Steuerscheiben zwischen der Antriebswelle (3i/) und den Arbeitsflachen (51) liegc-'ue Behandlungseinrichtungen (2a. 2 h. 2t) betätigt.
2 Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführunrk-'uung (I) den Querschnitt des Maschinengestells (2) durchsetzende Fördereinrichtungen aufweist, die eine abgewinkelte, im wesentlichen senkrecht an die Arbeitsflächen (51) anschließende und jewels in di-- .-,s Liingsschlit/e (50) übergehende Bahn für das Einschießen der Schlauchware in d;ss Maschinengestell (2) begrenzen.
?'. Maschine n;ich Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß an der i ' Pergangsstelle /wi- 4= sehen Zuführeinrichtung (1) und Maschinengestell (2) /ur Einspannimg der Schlauchware geeignete Querförderorgane angeordnet sind und eine Vorrichtung /um läneengenauen Abtrennen des Sc'ilauchabschnittes der \on den Querfördei-Organen eingespannten Schlauchware sorgesehen ist.
-1 Maschine nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtungen von in Richtung der Einschießbahn verlaufenden und in Richtung senkrecht zur Einschießbahn Abstände aufweisenden Riemen (21) gebildet sind.
5. Maschine nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen in Richtung quer zur Einschießbahn benachbarten Riemen (21) in Richtung senkrecht zur FJnschießbahn ausgerichtete Übergaberollenpaare (I /) angeordnet sind, deren zusammenwirkende Rollen beim Einschießen der Schlauchware voneinander getrennt sind, bei Übergabe der Schlauchware von der Zuführeinrichtung (1) an das Maschinengestell (2) dagegen unter Einspannung der Schlauchware mit Vorspannung aneinander anliegen
6 Maschine nach Anspruch 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß zum Einschießen der Schlauchware in das Maschinengestell (2) eine zcr'.risch im Maschinengestell (2) untergebrachte Treibrolle (21 a) vorgesehen ist. deren Umfang mit dem Treibriemen (21) zusammenwirkt, der von einem über einen Hubkolben (21 et) schwenkbar gelagerten Arm (21 b) sowie einer an dem geschwenkten Ende des Armes (21 h) befestigen" Lenkrolle (21 c) geführt ist.
7. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführeinrichtung (1) eine Schneidvorrichtung (Ie) für das Abtrennen eines Schlauchabschnittes von der fortlaufend zugeführten Ware zugeordnet ist. die mittels eines wageuartigen ivlesserträgers (12) parallel zur Schlauchwarenrichtuns mit einem bestimmten Hub verfahrbar ist. und~ daß zwischen den Messerträger (12) und das angrenzende Maschinengestell (2) einen Führungskanal für die Schlauchware bildende, der Messerträgerbewegung unter der Wirkung \or> Federwalzen (IAb) und unter Beibehaltung des Führungskanalquerschnittes folgende Bänder (14 a) geschaltet sird.
S. Maschine nach einem oder mehreren J. r Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, ϋ.ιΠ die BehandluncseLincluungen austauschbar u-.id in Längsrichtung verschiebbar sind.
'). Maschine nach einem oder mehreren u:r Ansprüche 1 bis ^ dadurch gekennzeichnet, ih;'. die Steuerscheibe!! entsprechend den jeweils c;:-- sesetzten Behandlungscinriehtungen austauschbar sind.
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