DE2750392C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstel
len von Beuteln aus Kunststoff gemäß dem Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruches 1.
Eine Maschine der eingangs genannten Art ist aus der
DE-OS 25 27 819 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung
ist die Transportvorrichtung im wesentlichen horizontal
angeordnet und zwar sowohl in der Abführstellung als auch
in der Stapelstellung. Es kann daher zum Zusammenkleben
der Beutel im Bereich der vorderen Schweißnähte kommen.
Aus der DE-OS 23 54 974 ist eine ähnliche Vorrichtung be
kannt, die Maßnahmen vorsieht, das Zusammenkleben der
Beutel im Bereich der hinteren Schweißnähte zu verhin
dern. Ein Zusammenkleben der Schweißnähte im vorderen Be
reich wird jedoch nicht verhindert. Schließlich ist aus
der DE-OS 23 05 800 eine Vorrichtung bekannt, bei der die
geschweißten Beutel auf Stifte gespießt werden, die an
einem Transportband angebracht sind. Die Beutel hängen
während des Transportes an den Stiften und werden am Ende
der Transportstrecke fallengelassen bzw. abgenommen. Das
saubere Stapeln einer größeren Anzahl von Beuteln und das
Weitertransportieren als Stapel ist mit der bekannten
Vorrichtung nicht möglich.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ma
schine der eingangs genannten Art zu schaffen, die unter
Beibehaltung der günstigen Abführung der Beutelstapel ein
Zusammenkleben der Beutel im Bereich der vorderen
Schweißnähte verhindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kenn
zeichnenden Merkmale des geltenden Anspruches 1.
Durch das Absenken eines Teils der Transportvorrichtung
in der Stapelstellung wird erreicht, daß die Schweißnähte
im vorderen Bereich der Beutel nicht aufeinanderliegen
können. Ein Aneinanderschweißen der Schweißnähte im Be
reich der vorderen Enden des Beutels wird damit vermie
den. Gleichwohl wird durch die Schwenkbarkeit dieses
Teils der Transportvorrichtung auch ermöglicht, daß die
Beutel gestapelt weitertransportiert werden können, indem
nämlich der schwenkbare Teil der Transportvorrichtung zum
Abführen der Stapel in die horizontale Transportstellung
geschwenkt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen beschrieben.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an
hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematisierte Teil-Seitenansicht einer
Maschine gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Seitenansicht einer
Maschine in einer anderen Ausführungsform der
Erfindung.
In der Zeichnung sind gleiche oder einander entsprechende
Teile durchgehend mit den gleichen Bezugszeichen bezeich
net.
Die Zeichnung zeigt eine Maschine für die Herstellung von
jeweils an zwei Seiten verschweißten Kunststoffbeuteln,
in welcher eine Kunststoffbahn 1 intermittierend vorge
schoben, abgeschnitten und zu Beuteln geschweißt wird.
Die dazu verwendete, an sich bekannte Einrichtung hat
einen beweglichen Schweißstab 2 zum gleichzeitigen Her
stellen einer ersten Schweißnaht an einem ersten Beutel
und einer zweiten Schweißnaht an einem zweiten Beutel,
mit einem Messer 3 zum Abschneiden der Kunststoffbahn 1
zwischen den beiden Schweißnähten, und einen mit dem
Schweißstab zusammenwirkenden, feststehenden Gegenhalt 4.
Ferner enthält die Maschine eine Einrichtung 5 für den
Vorschub der Kunststoffbahn jenseits des Schweißstabs 2
durch beidseitiges Anblasen derselben mit Druckluft,
eine am Ausgang der Maschine angeordnete Vorrichtung 6 zum
Bilden jeweils wenigstens eines Stapels 7 aus einer vor
bestimmten Anzahl von Beuteln 8, eine Vorrichtung 9 zum
Freigeben des Stapels bei Erreichen der vorbestimmten
Anzahl von Beuteln und eine Transportvorrichtung 10 zum Abführen
des Stapels. Die Transportvorrichtung 10 umfaßt eine
Anordnung von endlosen Förderbändern, auf welcher der
entstehende Stapel zum Teil ruht und welche in bekannter
Weise intermittierend und jeweils über eine vorbestimmte
Strecke in der Vorschubrichtung der Kunststoffbahn 1 in
der Maschine antreibbar ist, während die Vorrichtung 9
den Stapel 7 freigibt und der Vorschub der Kunststoffbahn
in der Maschine unterbrochen ist. Die Transportvorrichtung 10
hat zwei hintereinander angeordnete Förderbänder 11, 12,
von denen das erste, auf welchem der Stapel 7 aus den
Beuteln gebildet wird, in der Vorschubrichtung der Kunst
stoffbahn wenigstens die gleiche Länge hat wie ein Beutel
in der gleichen Richtung, und um eine nahe dem dem Schweiß
stab 2 zunächst liegenden Ende 14 des ersten Förderbands 11
lotrecht zur Vorschubrichtung verlaufende Achse 13 zwi
schen einer in Fig. 1 und 2 ausgezogenen gezeichneten er
sten Stellung während der Bildung eines Stapels, in wel
cher sein oberes Trum 15 gegenüber der im wesentlichen
waagerechten Ebene des oberen Trums des zweiten Förder
bands 12 abwärts geneigt ist, und einer zweiten, in Fig. 1
und 2 gestrichelt gezeichneten Stellung zum Abführen des
fertigen Stapels verschwenkbar ist, in welcher sein oberes
Trum 15 in Verlängerung des oberen Trums 16 des zweiten
Förderbands 12 verläuft. Das erste Förderband 11 ist
mittels einer Betätigungseinrichtung 17 in die beiden
genannten Stellungen bewegbar.
Es sind weitere, an sich
bekannte Einrichtungen vorhanden, um die beiden
Förderbänder 11, 12 gleichzeitig intermittierend und mit
der gleichen Geschwindigkeit anzutreiben. Die am Ausgang
der Maschine angeordnete Einrichtung 6 zum Bilden von
Stapeln aus den Beuteln weist in der Vorschubrichtung
der Kunststoffbahn jenseits des Gegenhalts 4 für den
Schweißstab 2 angeordnete, zugespitzte Stifte 17 auf.
Die Stifte 17 stehen unterhalb der Bewegungsebene der
Kunststoffbahn 1 und im wesentlichen lotrecht zu dieser
hervor. Ein mit dem Schweißstab 2 verbundenes Winkel
profil 18 ist mit Durchlässen für die Stifte 17 versehen
und dient dazu, die einzelnen Beutel auf die Stifte 17
aufzustecken, während sich der Schweißstab 2 auf den
Gegenhalt 4 absenkt, um die Kunststoffbahn 1 zur Fertig
stellung der Beutel zu schweißen. Das Winkelprofil 18
kann so mit dem Schweißstab 2 verbunden sein, daß sein
liegender Schenkel 19 im wesentlichen in einer gemein
samen, etwa waagerechten Ebene mit dem unteren Rand 20
des Schweißstabs liegt, oder es kann,
über eine Kolben/Zylinderanordnung 21, 22 mit
dem Schweißstab 2 verbunden sein, so daß sein liegender
Schenkel 19 in der angehobenen Stel
lung des Schweißstabs etwas oberhalb der durch den unteren
Rand 20 des Schweißstabs verlaufenden Ebene liegt und
daher nicht mit der unter dem Schweißstab hinweg vorge
schobenen Kunststoffbahn 1 in Berührung kommt. Beim
Absenken des Schweißstabs 2 auf den Gegenhalt 4 wird
das Winkelprofil 18 dann durch die Kolben-Zylinderanord
nung 21, 22 abwärts gedrückt, so daß sein liegender Schen
kel 19 dann in der durch den unteren Rand 20 des Schweiß
stabs 2 verlaufenden Ebene oder noch etwas darunter liegt,
um den jeweiligen Beutel auf die Stifte 17 aufzustecken.
Die Vorrichtung 9 zum Freigeben des Stapels 7 bzw. zum
Lösen desselben von den Stiften 17 hat eine parallel
zum Schweißstab 2 angeordnete bewegliche Schiene 23,
auf deren Oberseite 24 sich der Stapel 7 abstützt, und
einen Arbeitszylinder 25 zum Bewegen der Schiene 23 im
wesentlichen parallel zu den Stiften 17 zwischen zwei
Stellungen, in deren einer ihre Oberseite 24 unterhalb
der Spitzen der Stifte 17 verläuft, so daß die Beutel 8
auf diese aufgesteckt werden können, und in deren anderer
seine Oberseite oberhalb der Spitzen der Stifte 17 ver
läuft, um den aus den Beuteln gebildeten Stapel von den
Stiften abzuheben.
Ferner weist die Maschine eine Einrichtung 14 zum zusam
menheften der Beutel 8 während der Bildung eines Stapels 7
auf. Diese Einrichtung 31 enthält eine Anzahl von parallel
zu den Stiften 17 und diesen gegenüber versetzt ange
ordneten, beheizten Stiften 26, welche über eine Kolben-
Zylinderanordnung 27, 28 beweglich mit dem Schweißstab 2
verbunden sind. Mittels der Kolben-Zylinderanordnung 27,
28 sind die beheizten Stifte 26 in Richtung ihrer Achsen
zwischen zwei Stellungen bewegbar, in denen einer ihre
auf den entstehenden Stapel gerichteten Spitzen 29 ober
halb des liegenden Schenkels 19 des zum Aufstecken der
Beutel auf die Stifte 17 dienenden Winkelprofils 18 liegen,
und in deren anderer ihre Spitzen unterhalb des liegenden
Schenkels 19 des Winkelprofils 18 hervorstehen. Die Kolben-
Zylinderanordnung 27, 28 ist so gesteuert, daß sie die
beheizten Stifte 26 jeweils nach dem Aufstecken einer
vorbestimmten Anzahl von Beuteln auf die Stifte 17 von
der ersten in die zweite Stellung bewegen, um die auf
gesteckten Beutel durch Verschweißung aneinanderzuheften,
während gleichzeitig ein weiterer Beutel geschweißt wird.
Der Hub der beheizten Stifte ist dabei etwas größer als
die gemeinsame Dicke der vorbestimmten Anzahl von Beuteln,
so daß diese aneinandergeheftet und gleichzeitig mit schon
vorher aneinandergehefteten Beuteln zusammengeführt werden.
Die beheizten Stifte 26 sind vorzugsweise in einer gemein
samen Ebene mit den Stiften 17 angeordnet, und der lie
gende Schenkel 19 des Profils 18 ist von Durchlässen für
die beheizten Stifte 26 durchsetzt. Die Stifte 17 sowie
die beheizten Stifte 26 sind vorzugsweise gegenüber dem
feststehenden Gegenhalt 4 in der Vorschubrichtung der
Kunststoffbahn 1 verstellbar, so daß die Beutel je nach
ihren Abmessungen und der Lage ihrer offenen Seite an
verschiedenen Stellen aufgesteckt werden können. Je nach
Art der hergestellten Beutel können die beheizten Stifte
26 außerdem unbetätigt bleiben. Bei der Herstellung etwa
von Beuteln mit einer Bodennaht und vorn liegender Öff
nung werden die Stifte 17 möglichst nahe an den Gegen
halt 4 heran versetzt und die Betätigung der beheizten
Stifte 26 mittels der Arbeitszylinder 27 wird unter
brochen. Es ist auch möglich, sämtliche Beutel eines
auf die Stifte 17 aufgesteckten Stapels in einem Arbeits
gang zusammenzuheften, indem die beheizten Stifte 26 mit
tels der Arbeitszylinder 27 durch den gesamten Stapel
hindurchgestoßen werden.
Die Abwärtsneigung des ersten Förderbands 11 während des
Aufbaus des Stapels bietet verschiedene wesentliche Vor
teile. Unabhängig von der jeweiligen Höhe des Stapels
kommt es nicht zu einem Zusammenkleben der Beutel an den
vorderen Schweißnähten. Bei der hohen Fertigungsgeschwin
digkeit haben die durch Schmelzschweißen hergestellten
Nähte der Beutel im allgemeinen keine Zeit, vor dem Stapeln
der Beutel ausreichend abzukühlen, so daß sich die Beutel
im Bereich der Schweißnähte miteinander verschweißen,
wodurch viel Ausschuß entsteht oder wenigstens ein beträcht
licher Arbeitsaufwand notwendig ist, um die Beutel wieder
voneinander zu trennen. Durch die geneigte Anordnung des
ersten Förderbands 11 ist das Zusammenkleben oder Ver
schweißen der Beutel im Bereich der Schweißnähte in ver
schiedener Weise verhindert. Zunächst einmal dauert es
etwas länger, bis das die vordere Schweißnaht aufweisende
Ende der Beutel auf den Stapel herabsinkt, so daß die
Schweißnaht durch die zum Vorschub der Kunststoffbahn 1
jenseits des Schweißstabs verwendete Druckluft besser
abgekühlt wird, bevor sie mit dem Stapel in Berührung
kommt. Ferner verringert sich durch die geneigte Anord
nung des Stapels im Bereich der Schweißnähte der durch
das Gewicht derselben gegenseitig ausgeübte Druck und
damit die Gefahr des Zusammenklebens insbesondere bei
einem Stapel aus einer größeren Anzahl von Beuteln.
Außerdem bewirkt die Anordnung der auf die senkrechten
Stifte 17 aufgesteckten und auf dem geneigten Förder
band 11 liegenden Beutel, daß die Schweißnähte relativ
zueinander jeweils um ein kleines Stück versetzt sind,
wodurch sich die Gefahr des Zusammenklebens weiterhin
verringert. Die geneigte Anordnung des Förderbands 11
ermöglicht darüber hinaus den Aufbau von ordentlichen,
sauber geschichteten Stapeln aus sehr großen Anzahlen von
Beuteln. Dies ist bei einem waagerechten Förderband kaum
möglich, daß die Beutel, welche im Bereich der vorderen
Schweißnaht eine größere Dicke aufweisen als im mitt
leren Teil, aufgrund dieser Tatsache eine ansteigende
Rampe bilden, welche den Vorschub der Kunststoffbahn 1
jenseits des Schweißstabs 2 erheblich beeinträchtigt.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Abstand zwi
schen den Achsen 13, 30 der die Enden 14 bzw. 32 des
ersten Förderbands 11 tragenden Wellen unveränderlich
und die Achse 13, um welche herum das erste Förderband 11
verschwenkbar ist, sowie die Achsen 33, 34 der die Enden
des zweiten Förderbands tragenden Wellen 35, 36 sind
feststehend angeordnet, wobei der Abstand zwischen den
Achsen 13 und 30 wenigstens gleich der größten Länge der
auf dem Förderband aufzustapelnden Beutel ist.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 läßt sich demgegenüber
die Länge des ersten Förderbands 11 derjenigen der herzu
stellenden Beutel anpassen. Hier ist der Abstand zwischen
den Achsen 13, 30 der die Enden 14 bzw. 32 des ersten
Förderbands 11 tragenden Wellen verstellbar, die Achse 13
der dem Schweißstab 2 zunächst angeordneten Welle ist
feststehend angeordnet, und der Abstand zwischen den Umlenk
wellen 33, 34 der die Enden 35 bzw. 36 des zweiten För
derbands 12 tragenden Wellen ist unveränderlich. Die Umlenk
wellen 33, 34 des zweiten Förderbands sowie die eine Umlenk
welle 30 des ersten Förderbands 11 sind parallelverschieb
lich angeordnet und derart geführt, daß die beiden För
derbänder in der vorstehend erläuterten zweiten Stellung
des ersten Förderbands aneinander anschließend hinter
einanderliegen. Bei einer Verstellung des Abstands zwi
schen den Umlenkwellen 13, 30 der die Enden des ersten Förder
bands tragenden Wellen ist das obere Trum 15 des ersten
Förderbands durch eine Spanneinrichtung 38 straffgehalten.
Eine Einrichtung 37 für die Verschiebung und Führung
der beweglichen Umlenkwelle 30, 33, 34 der Förderbänder 11
und 12 weist ein feststehendes Gestell 39 mit zwei
beiderseits der Förderbänder parallel zu diesen verlau
fenden Längsträgern 40 und einen entlang den Längsträgern
verschieblichen Rahmen 41 auf, welcher die Umlenkwelle 33, 34
an den Enden 35 bzw. 36 des zweiten Förderbands 12
sowie die Zwischenwelle 42 zwischen den
Wellen 13, 30 des ersten Förderbands 11
trägt. Die
Welle 30 am Ende 32 des ersten Förderbands 11
ist über Schwenkarme 43 in einem nicht
veränderlichen Abstand mit der der Zwischen
welle 42 verbunden und um diese herum verschwenkbar, um
das zwischen der Zwischenwelle 42 und der das vordere Ende
32 des ersten Förderbands 11 tragenden Welle 30 verlaufende
vordere Teil 15′ des oberen Trums 15 in eine gegenüber
der im wesentlichen waagerechten Ebene des oberen Trums
16 des Förderbands 12 und des zwischen der Zwischenwelle 42
und der das andere Ende 14 des ersten Förderbands 11 tra
genden feststehenden Umlaufwelle 13 verlaufenden Teils 15′′ des
oberen Trums des ersten Förderbands abwärts geneigte Stel
lung verschwenken zu können, wobei der Abstand zwischen
dem Schweißstab 2 und der Zwischenwelle 42
kleiner ist als die Länge eines Beutels in der Vorschub
richtung der Kunststoffbahn. Der Rahmen 41 ist mittels
nicht gezeigter Antriebseinrichtungen, beispielsweise
mittels Schraubspindeln, gegenüber dem Gestell 39 bewegbar.
Zum Verschwenken des zwischen der Zwischenwelle 42 und
dem Ende 32 des ersten Förderbands 11 verlaufenden Teils
desselben zwischen der geneigten Stapelstellung und einer Abführ
stellung, in welcher es in Verlängerung des zweiten Förder
bands 12 und dem zwischen der Achse 42 und der Achse 13
der das andere Ende 14 des ersten Förderbands 11 tragen
den Welle verlaufenden Teil des ersten Förderbands verläuft,
dienen mit um die Zwischenwelle schwenk
baren Schwenkarmen 43 verbundene Hubzylinder 44. Für die
Überführung der Stapel vom ersten Förderband 11 in dessen
angehobener zweiter Stellung auf das zweite Förderband 12
ist zwischen den einander zugewandten Enden 32 und 35 der
beiden Förderbänder ein in bezug auf das zweite Förder
band 12 feststehender Tisch 46 vorgesehen.
Um ferner bei der Herstellung
von eine vordere und eine hintere Schweißnaht aufweisenden
Beuteln ein Zusammenkleben oder Verschweißen der hinteren
Schweißnähte beim Aufstecken der Beutel auf die Stifte 17
zu verhindern, ist eine Vorrichtung 49 vorgesehen, welche
dazu dient, die Endstücke der aufeinanderfolgenden
Beutel beim Aufstapeln derselben voneinander getrennt zu
halten.
Die Maschine weist ferner eine Einrichtung 66 zum Nieder
halten des jeweils fertigen Stapels während derjenigen
Zeitspanne auf, während
das
erste Förderband 11 in Verlängerung des zweiten Förder
bands 12 verläuft. Die Niederhalteeinrichtung 66 ist
mittels nicht dargestellter Betätigungseinrichtungen
auf die Oberseite des Stapels absenkbar und von dieser
abhebbar und dabei so ausgebildet, daß sich ihre mit der
Oberseite eines Stapels in Berührung befindlichen Teile
gleichsinnig und mit der gleichen Geschwindigkeit wie
die Förderbänder bewegen. Die Einrichtung 66 weist eine
parallel zur Ebene der Förderbänder und quer zur Vor
schubrichtung der Kunststoffbahn auf einer Welle 68
sitzende Walze 67 auf. Die Welle 68 stützt sich auf dem
feststehenden Gestell 39 ab und die Walze 67 ist mittels
nicht gezeigter Einrichtungen mit einer Umfangsgeschwin
digkeit antreibbar, welche der Lineargeschwindigkeit der
Förderbänder entspricht.
Claims (7)
1. Maschine zum Herstellen von Beuteln aus Kunststoff,
in welcher wenigstens eine Kunststoffbahn inter
mittierend vorgeschoben und mittels einer einen be
weglichen Schweißstab und einen mit diesem zusammen
wirkenden, feststehenden Gegenhalt aufweisenden
Schneideinrichtung abgeschnitten und geschweißt wird,
mit einer Vorschubeinrichtung für die Kunststoffbahn
in Förderrichtung vor dem Schweißstab, einer nach dem
Schweißstab angeordneten Stapeleinrichtung zum
Stapeln einer vorbestimmten Anzahl von Beuteln und
zum Freigeben des Stapels nach Erreichen der vorbe
stimmten Anzahl und mit einer intermittierend arbei
tenden Transportvorrichtung zum Abführen des Stapels,
wobei die Transportvorrichtung in Abführstellung im
wesentlichen horizontal angeordnet ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest ein Teil (11) der Trans
portvorrichtung (10) um eine quer zur Förderrichtung
angeordnete und der Schneideinrichtung benachbarte
Schwenkachse (13) aus der horizontalen Abführstellung
in eine nach unten geneigte Stapelstellung schwenkbar
ausgebildet ist, wobei eine an dem schwenkbaren Teil
(11) der Transportvorrichtung angeordnete Verschwenk
einrichtung (17′) vorgesehen ist, mit der dieser Teil
(11) der Tranportvorrichtung in die Abführstellung
zurück schwenkbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Transportvorrichtung (10) mindestens zwei in
Transportrichtung hintereinander angeordnete Förder
bänder (11, 12) umfaßt, von denen das erste, der
Schneideinrichtung zugewandte, schwenkbar ausgebildet
ist.
3. Maschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das absenkbare Förderband (11) um
eine seiner Umlenkwellen (13) schwenkbar gelagert
ist.
4. Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den
Achsen der Umlenkwellen (13, 30) des ersten Förder
bands (11) unveränderlich ist.
5. Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den
Achsen der Umlenkwellen (13, 30) des ersten Förder
bands (11) verstellbar ist, wobei die der Schneid
einrichtung zugewandte Umlenkwelle (13) feststehend
angeordnet ist und der Abstand zwischen den Achsen
der Umlenkwellen (33, 34) des zweiten Förderbands
(12) unveränderlich ist, und wobei ferner die
Umlenkwellen (33, 34) in Förderrichtung der Kunst
stoffbahn (1) derart parallelverschieblich sind, daß
die beiden Förderbänder in der Abführstellung des
ersten Förderbands hintereinanderliegend aneinander
anschließen und daß das obere Trum (15) des ersten
Förderbands bei einer Veränderung des Abstands
zwischen den Achsen der seine Enden tragenden Wellen
durch eine Spanneinrichtung (38) straffgehalten ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die parallel verschieblichen Umlenkwellen (33, 34)
der beiden Förderbänder (11, 12) in einem auf Längs
trägern (40) eines feststehenden Gestells (39) ver
schieblichen Rahmen (41) gehalten sind, in welchem
auch eine parallel zu den Umlenkwellen (30, 33, 34)
angeordnete Zwischenwelle (42) gelagert ist, um wel
che die der Schweißeinrichtung (2) abgewandte Umlenk
rolle (30) des ersten Förderbandes (11) auf einem
festen Radius verschwenkbar ist, wobei der Abstand
zwischen der Umlenkwelle (30) und der Zwischenwelle
(42) kürzer ist als die Länge eines Beutels (8).
7. Maschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander zu
gewandten Enden (35, 31) der beiden Förderbänder (11,
12) eine Einrichtung (46) zum Überführen der Beutel
stapel (7) vom ersten auf das zweite Förderband in
der zweiten Endstellung des ersteren angeordnet ist.
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Also Published As
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