DE1938556U - Standfestes behaeltnis. - Google Patents
Standfestes behaeltnis.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/36—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft ein im Leerzustand zusammenfaltbares, standfestes Behältnis· aus nicht selbsttragendem Material»
Die Verpackungsindustrie benutzt in zunehmendem Maße Behältnisse aus solchem Material, z. B= Beutel, die den Nachteil
haben, nicht oder nur begrenzt standfest zu sein, wodurch Manipulationen, wie beispielsweise die portionsweise Entnahme,
erschwert oder unmöglich werden. Dadurch sind sie (bezüglich der Standfestigkeit) starren Behältnissen, z. B.
Dosen aus Blech, Ampullen aus Glas u. dgL, unterlegen.. Den
starren Behältnissen gegenüber haben sie als Vorteil eine relative Unempfindlichkeit gegen deformierende mechanische
Beanspruchung und den geringen Raumbedarf im Leerzustand.
Es ist bekannt, Behältnissen aus nicht selbsttragendem Material durch Einstülpung eines Wandungsteils eine gewisse
Standfestigkeit zu verleihen. Die so erreichte Standfestigkeit ist jedoch nur beschränkt und unbefriedigend. (An den
Knickstellen der Wandung entstehen leicht Undichtigkeiten infolge Überbeanspruchung des Materials). Mit der Neuerung
wird die Aufgabe gelöst, Behältnissen aus nicht selbsttra-
gendem Material, beispielsweise Beuteln aus Kunststoffolie,
den Vorteil der Standfestigkeit zu verleihen, ohne auf den
Vorteil der Zusammenlegbarkeit im leeren Zustand zu verzichten
und ohne in der eigentlichen Behältniswand Faltkanten anzubringen.
Von besonderer praktischer Bedeutung ist die Neuerung für Infusions- und Transfusionsbehältnisse.
Die Neuerung besteht darin, daß mit dem Körper des Behältnisses Stützen einstückig gelenkig verbunden sind, die im Nichtgebrauch
im wesentlichen flacher Gestalt sind. Die Stützlappen können ebenfalls aus dem nicht selbsttragenden Material
des Behälters gefertigt sein. Sie sind auch durch nachträgliches Einfügen wieder lösbarer Elemente versteifbar. Ebenfalls
können die Stützlappen Ösen oder Ausnehmungen zur Aufhängung des Behältnisses tragen.
In der Zeichnung sind die Figuren 1 bis 4- Ausführungsbeispiele der Neuerung.
Hierbei sind aus einer Anzahl von Gruppen von Möglichkeiten zwei Gruppen dargestellt, bei deren einer die Stützen längs
angelenkt sind.
In den Figuren führen gleiche Teile das gleiche Kennzeichen. Es sind der Körper des Behältnisses mit 1, der Verschluß mit 2,
die Stütze insgesamt mit 3 gekennzeichnet. Das Stützende des Körpers 1,im folgenden auch Fußende genannt, trägt die Bezugszahl
4. Der Körper des Behälters 1 besteht aus schmiegsamem Material.
In Figur 1 hat der Behälter 1 an seinem Fußende 4- zwei Lappen 5,
auf die flache Keile 6 aus Kunststoff oder einem sonstigen geeigneten Werkstoff so aufgesetzt sind, daß die Spitzen der
Keile im Leerzustand des Behältnisses in Richtung auf das Fußende 4- zeigen. Die beiden Lappen 5 liegen nebeneinander. In
leerem Zustand, wie in den Fig. 1a und 1c dargestellt, kann der Behälter flach zusammengelegt werden.
Man füllt den Behälter so, daß er die Form nach Figur 1b
annimmt, klappt den einen Lappen 5 mit den Keilen 6 nach
rechts, den anderen nach links und setzt das Behältnis auf die so entstandene Stütze auf»
Die Lappen 5 in Fig« 2 tragen Laschen 7» Diese werden im
Gebrauchsfall des Behältnisses mit zwei Stäben, in diesem
Fall mit zwei Rundstäben 8, ausgefüllt. In besonderen Fällen können zum Behältnis gehörende Gegenstände, beispielsweise
kleine Probefläschchen, eingefügt werden»
Figur 2c zeigt, daß die Stütze 5 in der gleichen Weise benutzt
wird wie bei Figur 1.
Eine andere Gruppe von Ausführungsformen ist in den Figuren
3 und 4 zu seh en ο
In Figur 3a sind zwei Lappen 12, die seitliche Fortsetzungen der Wand des Körpers 1 des Behältnisses darstellen,
mit starren Rippen 13 zu Stützen ausgebildet. Der Körper 1
hat Ausbeulungen 14. Wird er gefüllt, dann drückt die Füllung
die Stützen so weit beiseite, daß sie etwa tangential an der Wand anliegen. Dadurch schließen sie eine große
Standfläche ein und geben dem Behälter eine entsprechende Standfestigkeit. Die Ausbeulungen 14 wirken dabei mit den
Rippen 13 zusammen.
Der Behälter in Figur 4 ist in gleicher Weise wie der in Figur 3 mit seitlichen Lappen 12 ausgestattet. Die Lappen
haben Schlaufen 16, in die waagerechte Versteifungselemente, beispielsweise Draht- oder Blechstücke 15? eingesteckt sind,
die sich an der Wand des Körpers 1 des Behälters abstützen.
Werden die Lappen 12 in eine tangentiale Lage zum gefüllten Körper des Behältnisses 1 gebracht, so schließen sie in glei-
eher Weise, wie in Figur 3 dargestellt, eine große Standfläche
ein» Durch Nachverformung der Versteifungselemente 15 wird der Winkel, welchen die Lappen 12 mit dem Körper 1
des Behältnisses bilden, fixiert. Diese Einstellung ist re versibel.
Claims (12)
- P.Ä.136 «9*12.3.66Schutzansprüche1, Im Leerzustand zusammenfaltbares, standfestes Behältnis aus nicht selbsttragendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Körper (1) Stützlappen einstückig gelenkig verbunden sind, die im wesentlichen von flacher Gestalt sind.
- 2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlappen (5, 12) ebenfalls aus nicht selbsttragendem Material sind und durch nachträgliches Einfügen von wieder lösbaren Elementen (8, 13) versteifbar sind.
- 3« Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlappen (5, 6; 12, 13) aus starrem Werkstoff sind und einstückig an dem Körper des Behältnisses angelenkt sind.
- 4-O Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (5, 6; 5» 7, 8) fußseitig bei 4- angelenkt sind.
- 5. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlappen (12, 13; 12, 15, 16) längsseitig angelenkt sind.
- 6. Behältnis nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlappen (5) flache Keile (6) aus starrem Material tragen, die dauerhaft an den lappenförmigen Verlängerungen (5) am Fußende (4) des Behälterkörpers (1) befestigt sind, so daß die Keilspitzen einander entgegengerichtet liegen.
- Behältnis nach den Ansprüchen 1, 2 und 4,dadurch gekennzeichnet, daß die lappenartigen Stützen (5) am Stützende (4-) des Körpers (1) des Behälters mit Laschen (7) versehen sind, die zur Aufnahme von Stützelementen (8) dienen.
- 8. Behältnis nach den Ansprüchen 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß flache Stützen aus selbsttragendem Werkstoff an den Längsseiten des Behälters angelenkt sind.
- 9» Behältnis nach den Ansprüchen 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längsseiten des Körpers (1) des Behältnisses und einstückig mit ihm vertikal stehende Lappen (12) angelenkt sind, die horizontale Rippen tragen»
- 10. Behältnis nach Anspruch 1, 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (12) in Schlaufen (16) horizontale Stützelemente (16) tragen, die teilweise an der Wand des Körpers (1) des Behälters anliegen.
- 11. Behältnis nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (5) zur Aufhängung des Behältnisses geeignete Vorrichtungen tragen.
- 12. Behältnis nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Auswölbungen in der Wand des Körpers (1) des Behälters bei der Stützung mit den Stützlappen (5, 12) zus ammenwirken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF29752U DE1938556U (de) | 1966-03-12 | 1966-03-12 | Standfestes behaeltnis. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF29752U DE1938556U (de) | 1966-03-12 | 1966-03-12 | Standfestes behaeltnis. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1938556U true DE1938556U (de) | 1966-05-12 |
Family
ID=33334286
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF29752U Expired DE1938556U (de) | 1966-03-12 | 1966-03-12 | Standfestes behaeltnis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1938556U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2624680A1 (de) * | 1975-06-12 | 1976-12-30 | Gen Eaux Minerales De Vittel V | Behaelter aus duennem, flexiblem kunststoff |
| DE3026112A1 (de) * | 1980-01-28 | 1981-07-30 | Société Générale des Eaux Minérales de Vittel, Vittel, Vosges | Behaelter und verfahren zu einer herstellung |
-
1966
- 1966-03-12 DE DEF29752U patent/DE1938556U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2624680A1 (de) * | 1975-06-12 | 1976-12-30 | Gen Eaux Minerales De Vittel V | Behaelter aus duennem, flexiblem kunststoff |
| DE3026112A1 (de) * | 1980-01-28 | 1981-07-30 | Société Générale des Eaux Minérales de Vittel, Vittel, Vosges | Behaelter und verfahren zu einer herstellung |
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