DE1937441B2 - Vorrichtung zum Anbringen eines Gliedes an einem Werkstück - Google Patents
Vorrichtung zum Anbringen eines Gliedes an einem WerkstückInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs genannten Art.
Eine bekannte derartige Vorrichtung (I IS-PS
66 695) dient zur mechanischen Befestigung einer Lasche an einer Büchse von quadratischem Querschnitt.
Der Werkstückhalter besteht aus einem die Büchse tragenden drehbaren Dorn. Die Lasche bildet zunächst
einen Teil eines zusammenhängenden Bandes derartiger Laschen, das entlang einer Bahn vorgeschoben wird,
an deren Ende eine scharfe Kante zum Abscheren der jeweils vorlaufenden Lasche von dem Band im
Zusammenwirken mit der Kante eines Stempels vorgesehen ist. Der Stempel weist ein Paar von Stiften
auf, die durch Öffnungen in der jeweils vordersten Lasche greifen und nach Abtrennung der vordersten
Lasche als Führung dienen, während der Stempel die abgetrennte Lasche in Richtung zu der Büchse bewegt.
Beim Angreifen an der Büchse werden die Stifte in in dem Stempel befindliche Bohrungen gegen die Wirkung
von Federn zurückgetrieben, während der Stempel an den Laschen befindliche Ohren durch in der Büchse
befindliche Öffnungen treibt, so daß die Ohren in dem Zwischenraum zwischen Büchsenwandung und Dorn
umgenistet werden. Statt an einer Büchse können die Laschen auch an anderen rohrförmigen Werkstücken
wie Spulen angebracht werden.
In der Fernmeldetechnik und bei der Herstellung von Elektromagneten werden elektrische Spulen mit einem
Spulenkörper verwendet, der gewöhnlich aus Kunststoff besteht und an seinen Enden mit Endscheiben
versehen ist, während der zwischen den Endscheiben befindliche Wickelkörper mit einer Wicklung aus
r> isoliertem Draht versehen ist. In einer oder beiden der
Endscheiben des Spulenkörpers sind Anschiußteile angeordnet, und Anzapfungen sind aus der Spule zu
diesen Anschlußteilen herausgeführt und elektrisch jeweils mit einem Ende eines Anschlußteils dieser Art
ίο verbunden, wärend die anderen Enden der Anschlußteile
mit externen Stromkreisen verbunden sind. Der Draht wird automatisch auf den Wickelkörper aufgewickelt,
und es ist daher erwünscht, die Anschlußteile vor dem Wickelvorgang an den Endscheiben der Spule
anzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art zu schaffen, mit der ein elektrischer
Anschlußteil in die Öffnung eines Spulenkörpers eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen Merkmale
gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine präzise Halterung des elektrischen Anschlußteils beim
Einsetzen in die häufig extrem kleine Öffnung des Spulenkörpers ermöglicht. Die eine Relativbewegung
zwischen dem Block und dem Gleitstück ermöglichenden Federmittel gestatten ein vollständiges Einsetzen
der elektrischen Anschlußteile in Öffnungen des Spulenkörpers, die, durch Fertigungstoleranzen bedingt,
unterschiedlich tief sind.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Es
J5 zeigt
F i g. 1 schaubildlich einen Spulenkörper,
F i g. 2 schaubildlich einen Teil eines Anschlußteil-Bandes,
F i g. 3 schematisch die eine Hälfte einer Vorrichtung 4U zum Einsetzen von Anschlußteilen in Spulenkörper,
F i g. 4 im Schnitt die Vorrichtung nach F i g. 3,
F i g. 5 in Draufsicht einen Spulenkörper-Halter,
F i g. 6 in einer der F i g. 5 ähnlichen Darstellung die Stellung vor verschiedenen Teilen, wenn eine an dem
Werkstückhalter vorgesehene Klemmeinrichtung geschlossen ist,
F i g. 7 in einem Vertikalschnitt den Werkstückhalter nach den F i g. 5 und 6 und
F i g. 7a in einem der F i g. 7 ähnlichen Vertikallängsschnitt die Stellungen verschiedener Teile nach dem
Festklemmen des Spulenkörpers, die
F i g. 8 bis 11 sind vor den Linie VIII-VIII, IX-IX, X-X
bzw. XI-XI in F i g. 5 gesehene Darstellungen;
Fig. 12 zeigt im Vertikallängsschnitt eine Anbringeinrichtung;
die
Fig. 13,14,15,17 und 18 zeigen je einen Schnitt nach
der Linie XIII-XIH, XIV-XIV, XV-XV, XVII-XVII bzw. XVIII-XVIII in Fig. 12;
Fig. 16 zeigt in einer der Fig. 15 ähnlichen Darstellung die Stellung verschiedener Teile in einer
Zwischenphase des Arbeitsspiels und
Fig. 19 schaubildlich mit auseinandergezogenen
Teilen Einzelheiten einer Anschlußteil-Klemmeinrichtung.
h> Gemäß F i g. 1 besitzt ein Spulenkörper 4 in der Mitte
einen Wickelkörper 19, der von einer Öffnung 9 durchsetzt ist. Der Wickelkörper 19 ist mit einer
Mittelscheibe 17 und zwei Endscheiben 18,20 versehen.
jede Endscheibe 18,20 hat einen Seitenteil 18a, 20a, der
dicker als der entgegengesetzte Seitenteil \Sb, 20b.
jeder Seitenteil 18a, 20a besitzt an seinem Rand 13 mehrere öffnungen 15 zur Aufnahme eines Teils je
eines elektrischen Anschlußteils 2. In der Endscheibe 18 ist eine Festlegestufe 7 ausgebildet.
Gemäß F i g. 2 bildet jeder Anschlußteil 2 einen Teil eines Bandes 6, in dem die Anschlußteile in der
Längsrichtung angeordnet sind. Jeder Anschlußteil 2 besitzt ein vorlaufendes Ende 8, das auf entgegengesetz- to
ten Seiten mit mehreren ausgeschnittenen und gezogenen Lappen 10 versehen ist, die an den Wandungen der
Öffnungen IS angreifen. Das nachlaufende Ende 11 jedes Anschlußteils 2 ist gabelförmig und besitzt im
Abstand voneinander angeordnete, parallele Arme 12. Die Anschlußteile 2 sind durch Verbindungsteile 16
miteinander zu dem Band verbunden.
Gemäß den F i g. 3 bis 11 erstrecken sich mehrere
Halter 32 für Spulenkörper radial über die obere Fläche eines ringförmigen Drehtisches 28. Jeder Halter 32
besitzt eine Grundplatte 34, die auf der oberen Fläche des Drehtisches 28 befestigt ist. An dem radial äußeren
Ende der Grundplatte 34, d. h. an ihrem in den F i g. 7 und 7a linken Ende, ist eine Abstandshalteplatte 40
vorgesehen, auf der ein Dornsockel 38 ruht. Der Dornsockel 38 ist auf der Abstandhalteplatte 40 mit
Hilfe eines Zapfens 42 genau festgelegt, der sich durch Ausnehmungen in dem Drehtisch 28, der Grundplatte 34
und der Abstandhalteplatte 40 in einen langgestreckten Schlitz erstreckt, der auf der Unterseite des Dornsokkels
38 ausgebildet ist. Auf der oberen Fläche des Dornsockels 38 befindet sich eine Schulter 54 zum
Festlegen des Spulenkörpers.
Ein Dorn 36 besitzt einen abwärtsgerichteten Vorsprung 56, der sich in einen Schlitz 58 in der oberen
Fläche des Dornsockels 38 erstreckt und mit einer Schraube 60 an dem Dornsockel 38 befestigt ist. In
einem Schlitz 50 auf der linken Seite des Dorns 36 ist ein
Teil 48 montiert, den eine Feder 52 nach links zu bewegen trachtet.
An einem Arm 64 eines Tragstückes 66 ist ein Festlegeblock 62 befestigt. Der Sockel 68 des Tragstücks
ist an der Grundplatte 34 befestigt.
Eine Klemmleiste 76 erstreckt sich quer über das radial auswärtsgekehrte Ende der Grundplatte 34 und «
wird an beiden Enden vor einem Block 78,78' getragen. Durch die Blöcke 78,78' erstreckt sich je ein Zapfen 79,
der an seinem uüteren Ende einen Kopf 81 besitzt, der in
einem Loch 83 in dem entsprechenden Block 78, 78' verschiebbar ist. In den Löchern 83 ist je eine Feder 80
angeordnet, die den entsprechenden Zapfen 79 in F i g. 11 abwärts zu bewegea trachtet.
Die Blöcke 78, 78' sind an dem Ende je eines Armes 82, 82' befestigt. Diese Arme sind mit Hilfe je eines
Zapfens 86 auf je einer Seite eines Haupt-Gleitblockes 84 schwenkbar gelagert. Der Gleitblock 84 wird von
Führungen 98 auf der Grundplatte 34 verschiebbar festgehalten und besitzt in seiner oberen Fläche einen
langgestreckten Schlitz 106, der eine Feder 104 enthält. Ein auf der oberen Fläche des Gleitblockes 84 wi
montierter Block 100 ist mit einem Zapfen 102 versehen, der in dem Schlitz 106 verschiebbar ist. Durch einen
Zapfen 110 ist mit dem Block 100 ein Pleuel 108 verbunden, das an seinem entgegengesetzten Ende an
einem Arm 114 eines Winkelhebels 116 befestigt ist. hi
Dieser ist um einen Zapfen 118 verschwenkbar, der in einem Tragorgan 120 auf der Drehscheibe 28 gelagert
ist. Der andere Arm 124 des Winkelhebels 116 ist in einer Ebene unterhalb des Armes 114 angeordnet. Bei
sich drehendem Drehtisch 28 greift an dem Arm 124 eine Rolle 126 an, die auf einer ortsfesten Platte 128
montiert ist, die sich von der Mittelachse des Drehtisches 28 erstreckt.
Unmittelbar radial einwärts von der Abstandhalteplatte 40 ist an der Grundplatte 34 ein Kulissenblock 96
befestigt, der einen Kulissenschlitz 94 besitzt, durch den
sich eine Rolle 88 erstreckt Rittlings über dem Kulissenblock 96 ist eine Schwinge 90 angeordnet, die in
entgegengesetzten Enden der Rolle 88 gelagert ist und auf beiden Seiten Vorsprünge 92 (F i g. 10) besitzt, die in
Schlitze in den Armen 82,82' eingreifen.
Eine weitere Klemmeinrichtung besitzt eine auf der Grundplatte 34 montierte Platte 131 und ein Klemmglied
130. Das Klemmglied 130 besitzt zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten 133, die mit Hilfe
eines Zapfens 132 in entgegengesetzten Seiten des Endteils 136 eines Klemmarms 134 schwenkbar gelagert
sind. In dem Endteil 136 ist ein Zapfen 138 montiert, der Schlitze 135 in den Platten 133 durchsetzt
Der Klemmarm 134 erstreckt sich rückwärts und ist mit Hilfe eines Zapfens 140 schwenkbar in einem
Tragstück 142 gelagert, das an der Grundplatte 34 befestigt ist Ein Tragstück 148 ist allgemein in der Mitte
zwischen den Enden des Arms 134 montiert. Am Ende des Tragstückes 148 ist ein Nockenanschlag 146
montiert der in einen Kutissenschlitz 144 in der oberen Fläche des Blockes 100 eingreift.
Jede Platte 133 ist mit Lappen 154 versehen, in denen mit Hilfe eines Zapfens 156 eine Stange 158 schwenkbar
gelagert ist. Das entgegengesetzte Ende der Stange 158 ist auf einem Fortsatz des Tragstückes 148 montiert Die
Stange 158 ist von einer Feder 160 umgeben.
Die Vorwärtsbewegung des Gleitblockes 84 wird durch einen verstellbaren Anschlag 164 begrenzt, der in
ein Tragstück 166 eingeschraubt ist das auf der Grundplatte 34 montiert ist
Wenn im Betrieb der Vorrichtung ein Spulenkörper 4 in einen Halter 32 eingesetzt werden soll, wird der
Spulenkörper 4 über dem Dorn 36 angeordnet und trachtet die Feder 52, über den Teil 48 den Spulenkörper
4 radial auswärts, in F i g. 7 nach links zu bewegen, so daß ein Teil der Begrenzungsfläche 9' der öffnung 9 an
der entgegengesetzten Fläche des Doms 36 angreift
Danach wird der Drehtisch in F i g. 3 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß eine Rolle 126 an einem Arm 124
des Winkelhebels 116 angreift und diesen im Uhrzeigersinn
verschwenkt. Dadurch wird das Pleuel 108 und mit ihm der Block 100 radial einwärts bewegt, so daß über
den Zapfen 102 und die Feder 104 der Gleitblock 84 bewegt wird. Die radial einwärts gerichtete Bewegung
des Gleitblockes 84 wird von dem Zapfen 86 auf die Arme 82,82' übertragen, die ihrerseits die Klemmleiste
76 gegen die oberhalb des Endscheibenteils 18a liegende, radial äußere Fläche des Spulenkörpers 4
bewegen, so daß die Schulter 7 des Spulenkörpers 4 gegen die Schulter 54 des Dornsockels 38 und der Hand
des Flansches 206 gegen das Festlegeglied 62 gedrückt wird.
Gleichzeitig bewirkt das Zusammenwirken des Kulissenschlitzes 94 mit der Rolle 88, daß die Arme 82,
82' um den Zapfen 86 im Gegensinn des Uhrzeigers verdreht werden, so daß die Klemmleiste 76 etwas
gesenkt wird und ihre untere Fläche an der oberen Fläche der Endscheibe 18a angreift.
Durch die radial einwärts gerichtete Bewegung des Blockes 100 wird auch der Nockenanschlae 146 in
F i g. 6 nach links bewegt, so daß der Arm 134 in F i g. 5 und 6 im Uhrzeigersinn und den Zapfen 140
verschwenkt wird. Die Bewegung des Arms 134 im Uhrzeigersinn bewirkt, daß das Klemmglied 130 an
einer Fläche des Spulenkörpers 4 angreift und diesen an die Platte 131 anhält.
Damit die überschüssige Klemmkraft möglichst klein ist, sind die Platten 133 des Klemmgliedes 130 bei 132
derart in dem Arm 134 schwenkbar gelagert, daß das Klemmglied im Gegensinn des Uhrzeigers gegen die ι ο
Kraft der Feder 160 verschwenkt werden kann.
Der Zapfen 138 und die Schlitze 135 begrenzen die Relativbewegung zwischen dem Klemmglied 130 und
dem Arm 134.
In einer Entnahmestation greift eine Rolle 161 (siehe Fig.3), die auf einer Platte 128 gelagert ist, an einem
Arm 163 an, der sich von dem Winkelhebel 116 erstreckt, so daß der Winkelhebel im Gegensinn des
Uhrzeigers verschwenkt wird. Dadurch werden die Bewegungen in der entgegengesetzten Richtung durchgeführt und wird der Klemmdruck von dem Spulenkörper 4 weggenommen.
Gemäß den F i g. 3 und 4 befindet sich unter dem Drehtisch 28 ein ortsfester Tisch, auf dem in
Winkelabständen voneinander mehrere Anbringungseinrichtungen 30 montiert sind. Diese dienen zum
Einführen von Anschlußteilen 2 in die Spulenkörper 4, die von den Haltern 32 im Bereich der Enden der
Anbringungseinrichtungen gehalten werden. Nachstehend wird eine Anbringeinrichtung anhand der F i g. 12 ^0
bis 19 beschrieben.
Die Anbringungseinrichtung 30 ist auf dem Tisch 26 mit Hilfe einer Tragkonstruktion montiert, die eine
Grundplatte 168 besitzt, die zwischen Führungen 169 montiert und mit Schrauben 172 und einer Klemmplatte ^
174 an dem Tisch 26 befestigt ist,
Die Grundplatte 168 besitzt einen aufwärts gerichteten Arm 176, an dem ein vertikaler Arm 180 eines
Traggliedes 178 für die Anbringeinrichtung festgelegt ist. Der Arm 180 erstreckt sich zwischen Führungen 177 ή>
des Arms 176. Zur Vertikalverstellung des Traggliedes
178 dient eine Gewindespindel 182, die einen an dem Arm 176 vorgesehenen Block 184 und ein Loch in der
Grundplatte 168 durchsetzt und in den vertikalen Arm 180 eingeschraubt ist. Nach einer Vertikalstellung wird
das Tragglied 178 an dem Arm 176 mit Schrauben 188 befestigt, die Schlitze in dem Arm 176 durchsetzen.
179 montiert, die auf der oberen Fläche des Stützgliedes
178 abgestützt ist. Eine Stellschraube 181 erstreckt sich 5n durch einen an der Unterseite der Tragplatte 179
angebrachten Block 183 in das Tragglied 178. Nach ihrem Einstellen mit Hilfe der Schrauben 181 wird die
Tragplatte 179 gegenüber dem Tragglied 178 mit Klemmschrauben 186 festgelegt. «
Auf der Tragplatte 179 ist ein U-Profil 198 festgelegt, das aufwärts gerichtete Flansche 202 besitzt. An der
Außenfläche der Flansche 202 ist je ein abgeschrägter Lagerblock 204 befestigt. Die Lagerblöcke 204 stehen in
Gleitberührung mit Lagerblöcken 208, die an Schenkeln mi
196 eines allgemein H-förmigen Gestellblockes 192 angebracht sind.
Auf der in Fi g. 12 linken Seite der Tragplatte 179 ist ein Kolbentrieb 212 montiert, dessen Kolbenstange 214
einen Kupplungskopf 216 besitzt. Der Kupplungskopf < ■ 216 ist mit einer Stange 218 gekuppelt, die sich zwischen
den Flanschen 202 des U-Profils 198 erstreckt. An ihrem von dem Kupplungskopf entfernten Ende ist die Stange
218 gabelförmig mit im Abstand voneinander angeordneten Lappen 222 ausgebildet. Die Lappen 222
erstrecken sich auf beiden Seiten eines Arms 224 eines Gabelkopfes 226 in Form eines umgekehrten U und sind
mit diesem Arm durch einen Zapfen 228 verbunden. Der Gabelkopf 226 ist an der Unterseite des Steges 194 des
Gestellblockes 192 befestigt.
Unterhalb des Steges 194 des Gestellblockes 192 ist ein Hebel 244 angeordnet, der an seinem in den F i g. 12
und 17 rechten Ende schwenkbar mit einem Kupplungsblock 234 verbunden ist. Dieser ist an einer Fläche einer
Stößelplatte 232 befestigt.
Über einen beträchtlichen Teil der Länge des Hebels 244 erstreckt sich in diesem ein Schlitz 246, der einen
Arm 248 des Gabelkopfes 226 aufnimmt. Mit Hilfe des Zapfens 228 ist der Hebel 244 mit dem Arm 248
schwenkbar verbunden. An dem U-Profil 198 ist ein Kulissenblock 250 befestigt, der sich in den Schlitz 246
erstreckt und einen Kulissenschlitz 254 besitzt (F i g. 12).
Der Kulissenschlitz 254 nimmt eine Rolle 256 auf, die zwischen den den Schlitz 246 begrenzenden Teilen des
Hebels 244 angeordnet und mit Hilfe eines Zapfens 258 an diesen Teilen befestigt ist.
Von einer in Fig.4 gezeigten Vorratsspule wird ein
Anschlußteil-Band 6 über eine bogenförmige Führungsplatte 264 vorgeschoben, die von einem Tragstück 266
getragen wird, das auf der Tragplatte 179 montiert ist. Von der Platte 264 tritt das Band 6 in eine Nut 262 auf
einer Zubringeplattform 260. Über der Nut 262 angeordnete Führungselemente 263 halten das Band 6
in der Nut 162. Die Zubringeplattform 260 ist auf einem Tragblock 268 montiert, der mit Schrauben 272 an den
oberen Enden der Schenkel 1% des Gestellblockes 192 befestigt ist.
Gemäß Fig. 12 besitzt eine Zubringerfingeranordnung einen Zubringerfinger 274, der auf einem
Schwenkzapfen 276 in einem Gehäuse 284 montiert ist und dessen rechtes Ende von einer Feder 278 abwärts
gedrückt wird, während das linke Ende an einem geschlitzten Zapfen 280 angreift. Ein Zapfen 202
erstreckt sich von dem geschlitzten Zapfen 280 und dient zum Drehen desselben.
Das Gehäuse 284 ist mit Hilfe einer Schraube 288 in einem Schlitten 266 montiert. Eine Stellschraube 290
dient zum Einstellen des Gehäuses 284 in dem Schlitten 286.
Auf der oberen Fläche der Zubringerplattform 260 isl
eine Rasteineichtung 292 montiert, die im wesentlicher ebenso ausgebildet ist wie die vorstehend beschriebene
Zubringerfingeranordnung.
In dem Steg 194 des Gestellblockes 192 ist ein Schlitz 193 ausgebildet. Auf den oberen Flächen der Schenke
202 des U-Profils 198 ist ein Kulissenblock 318 fesi
angebracht, der sich in den Schlitz 193 erstreckt unc einen Kulissenschlitz 320 besitzt, der eine Anschlagrollt
322 aufnimmt, die an der Unterseite eines Lenkers 30t gelagert ist. Dieser bildet einen Teil eines Kniehebel;
und ist am einen Ende mit einem Lenker 304 und an anderen Ende mit einem Block 314 schwenkbai
verbunden. Der Block 314 ist zwischen den Schenkelr 196 und auf dem Steg 194 des Gestellblockes 19:
verstellbar montiert und bewegt sich mit diesem. Dei Lenker 304 ist bei 308 in einer Vertiefung einer Platt«
298 schwenkbar gelagert, die auf dem Steg 19*
verschiebbar gelagert ist. öffnungen 300 in der PlatK
298 nehmen die unteren Enden von Laschen 296 auf, di( sich von den Schulzen 286 erstrecken. Die Rasteinrich
tung 292 ist nicht mit Laschen 296 versehen, so daß sii
sich zum Unterschied von der Zubringerfingeranordnung nicht gegenüber der Zubringerplattform 260 und
dem Gestellblock 192 bewegen kann. 21wischen einander zugekehrten Flächen des Blockes 314 und der
Platte 298 ist eine Feder 324 vorgesehen. ^
Der Stößel 252 besitzt eine öffnung 326, durch welche
das Anschlußteil-Band 6 vorgeschoben wird. An dem Stößel 232 ist ein Scherblock 340 befestigt, der an
seinem unteren Ende als ein Scherglied 342 ausgebildet ist. Der Stößel 232 ist mit Hilfe von Klemmplatten 330
und Schrauben 332 an einer Fläche eines Gehäuses 328 montiert. Das Gehäuse 328 ist mit Schrauben 352 am
Ende des Gestellblockes 192 befestigt. In dem Gehäuse 328 ist ein Einsatz 334 montiert, der eine öffnung 336
besitzt, deren Ränder im Zusammenwirken mit dem Scherglied 342 den vorlaufenden Anschlußteil 2 von
dem Band 6 abtrennen. Der Verbindungsteil 16 zwischen einander benachbarten Anschlußteilen 2 fällt
durch die in dem Gehäuse 328 ausgebildete Rutsche 338 abwärts.
Gemäß den Fig. 12, 18 und 19 ist zwischen den Seitenteilen des Gestellblockes 192 ein Block 346
montiert, auf dem eine Klemmanordnung zum Festklemmen eines abgetrennten Anschlußteils 2 montiert
ist. Der Block 346 hat eine einwärtsgerichtete Vertiefung 350, die auf ihrer in Fig. 18 rechten Seite im
Bereich des Stößels 232 zentral angeordnet ist. Die Vertiefung 350 nimmt ein Klemmglied 351 und ein
Gleitstück 360 auf. Das Klemmglied 351 besteht aus einem Joch mit im Abstand voneinander angeordneten
Armen 354, die auf beiden Seiten des Schergliedes 342 angeordnet und an ihren vorderen Enden durch ein
Querstück 343 miteinander verbunden sind. In dem Querstück 343 ist ein Festlegezapfen 352 angeordnet,
der sich abwärts gegen die Fläche des Einsatzes 334 r> erstreckt und an dem abgetrennten Anschlußteil 2
zwischen dessen nachlaufenden Schenkeln 12 angreifen kann. Die Unterseite des Querstückes 343 hat eine
Vertiefung 355, so daß es rittlings auf dem Anschlußteil 2 sitzt und diesen gegen eine Seitwärlsbewegung
festlegt.
Das Klemmglied 351 besitzt an seinem hinteren Ende
einen aufwärts gerichteten Lappen 358 und ist durch einen Zapfen 356 mit dem Gleitstück 360 schwenkbar
verbunden. Dieses ist in der Vertiefung 350 verschiebbar gelagert und besitzt an seinem hinteren Ende seitwärts
gerichtete Schultern 372, die eine in F i g. 12 nach rechts
gerichtete Bewegung des Gleitstückes 360 nur bis in die in Fig. 12 gezeigte Stellung gestatten. Das Gleitstück
360 besitzt einen aufwärts gerichteten Lappen 364, der r>»
gegenüber dem Lappen 358 angeordnet ist. Eine zwischen diesen beiden Lappen angeordnete Druckfeder
366 trachtet, das Klemmglied 351 im Uhrzeigersinn um den Schwenkzapfen 356 herumzubewegen.
Ein hinter dem Lappen 364 befindlicher, mittlerer Teil r>r>
des Blockes 346 ist mit einer öffnung versehen, in der mehrere elastisch zusammendrückbare Ringscheiben
368 montiert sind. In dem Endteil dieser öffnung sitzt ein Stöpsel 365, der an der rückwärtsgekehrten Seite
des Lappens 364 angreift. Am entgegengesetzten Ende der öffnung ist eine Klemmschraube 370 angeordnet.
Wenn im Betrieb ein von einem Halter 32 getragener Spulenkörper 4 einer Anbringeinrichtung 30 gegenüberliegt,
wird der Kolbentrieb 212 so druckbeaufschlagt, daß die Kolbenstange 214 ausgefahren wird, die
über den Kupplungskopf 216, die Stange 218, den Zapfen 228 und den Gabelkopf 226 den Gestellblock
192 radial einwärts, in Fig. 12 nach rechts, zu dem Spulenkörper 4 hin bewegt. Bei der Bewegung des
Gestellblockes 192 nach rechts wird der Hebel 244 im Uhrzeigersinn um dem Zapfen 228 verschwenkt, so daß
die Stößelplatte 232 abwärts bewegt wird. Die Abwärtsbewegung der Stößelplatte 232 bewirkt, daß
das Scherglied 342 den vorlaufenden Anschlußteil 2 von dem Band 6 abtrennt.
Gleichzeitig bewirkt die Bewegung des Gestellblokkes 192 nach rechts, daß der Kniehebel die in Fig. 16
gezeigte Stellung einnimmt, so daß über die Laschen 296 der Schlitten 286 und die Verbindungsanordnung
gegenüber dem Gestellblock 192 nach links bewegt werden.
Die Klemmanordnung einschließlich des Blockes 346, des Klemmgliedes 351 und des Gleitstückes 360 bewegt
sich mit dem Gestellblock 192, wobei das Klemmglied 351 den abgescherten Anschlußteil 2 elastisch an den
Einsatz 334 hält. Der Zapfen 352 erstreckt sich zwischen den Schenkeln 12 des Anschlußteils 2 und drückt diesen
in eine öffnung 15 des Spulenkörpers 4 hinein.
Beim Rückzugshub der Kolbenstange 14 gibt das Klemmglied 351 den eingeführten Anschlußteil 2 frei
und bewegt es sich mit dem Gestellblock 192 nach links. Die Stößelplatte 232 bewegt sich aufwärts. Das
Scherglied 42 nimmt die in F i g. 12 gezeigte Stellung ein.
Durch die Bewegung des Gestellblockes 192 nach links wird ferner der Kniehebel in die in Fig. 15 gezeigte
Stellung bewegt, so daß sich der Schlitten 286 gegenüber dem Gesteübiock 192 nach rechts bewegt
und den vorlaufenden Anschlußteil 2 des Bandes zu einer Bewegung durch die Öffnung 326 in eine Stellung
veranlaßt, in der er beim nächsten Arbeitsspiel abgetrennt wird.
Die Rasteinrichtung 292 verhindert eine Bewegung des Bandes 6 mit dem Schlitten 286, wenn sich dieser in
Fig. 12 nach innen bewegt.
Die elatisch zusammendrückbaren Ringscheiben 368 gestatten eine Relativbewegung zwischen dem Gleitstück
360 und dem Block 346, so daß bei verschieden tiefen öffnungen 15 der Spulenkörper 4 eine gewisse
Übersteuerung möglich ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Anbringen eines Gliedes an einem Werkstück, wobei das Glied vor dem Anbringen einen Teil eines zusammenhängenden Bandes von Gliedern bildet, mit einem Werkstückhalter, der an einer Anbringeinrichtung vorbeibewegbar montiert ist, die zwischen einer ersten von dem Werkstückhalter entfernten Rückzugsstellung und einer zweiten ausgefahrenen Anbringstellung bewegbar ist und mit einem Mechanismus zum Verschieben des vorlaufenden Gliedes des Bandes an einer Band- und Durchseherstation vorbei und mit einem Mechanismus zum Abscheren des vorlaufenden Gliedes von dem Band, und mit einer Klemmanordnung zum Halten des abgescherten Gliedes an der Anbringeinrichtung zwecks Bewegung des Gliedes mit der Anbringeinrichtung in die genannte Stellung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Glied ein elektrischer Anschlußteil ist und das Werkstück ein Spulenkörper ist und daß die Klemmanordnung ein Klemmglied (351) ein schwenkbar mit dem Klemmglied (351) verbundenes Gleitstück (360) und einen Block (346) besitzt, der mit der Anbringeinrichtung (30) zwecks Bewegung mit ihr verbunden ist, daß das Gleitstück (360) an dem Block (346) angebracht ist, aber ihm gegenüber beweglich ist, daß Federmittel (366) zwischen dem Klemmglied (351) und dem Gleitstück (360) vorgesehen sind, welche das Klemmglied (351) in eine zum Klemmen des Anschlußteils vorgesehene Stellung vorspannen, und daß weitere Federmittel (368) zwischen dem Block (346) und dem Gleitstück (360) vorgesehen sind, die eine Relativbewegung zwischen dem Gleitstück (360) und Block (346) gestatten.
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