DE2024821B2 - Vorrichtung zum Anschließen von elektrischen AnschluBteilen an die Flachleiter eines isolierten Flachbandkabels - Google Patents
Vorrichtung zum Anschließen von elektrischen AnschluBteilen an die Flachleiter eines isolierten FlachbandkabelsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Eine derartige Vorrichtung ist Gegenstand der eigenen älteren Patentanmeldung P19 26 887.2-34.
Gemäß der in dieser älteren Anmeldung beschriebenen Ausführungsform wird die Lage des Flachbandkabels w>
auf der Platte mittels einer gesonderten Justiereinrichtung getrennt von der Kabelvorschubeinrichtung
einjustiert, und das Kabel wird dann auf der Platte festgeklemmt, so daß sich bei dem dann folgenden
Einsetzen des Kabelhalters in die Ausnehmung der t->
Sperrstange des Kabelvorschubmechanismus eine genau definierte Lage des Kabels relativ zu der
Sperrstange und damit relativ zu dem Anschlußmechanismus ergibt.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine apparativ vereinfachte Möglichkeit zur Lagejustierung des Flachbandkabels
in der Vorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Block und damit das auf der Platte festgeklemmte Kabel
in der Vorrichtung selbst einjustiert, so daß keine Notwendigkeit dafür besteht, die Lage des Knbels auf
der Platte exakt zu justieren.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
im Zusammenhang mit den Figuren. Von den Figuren zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung eines kurzen Stückes eines flexiblen Bandkabels, wobei an die Enden
einiger der Leiter Verbindungsklemmen angedrückt sind;
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines Stückes eines abgebogenen flexiblen Bandkabels, wobei Anschlußklemmen
an der Krümmung des Kabels an Zwischenabschniite der Leiter angedrückt sind;
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung eines kurzen Stückes eines Streifens von Anschlußklemmen in
Leiterform zur Verwendung bei einer Vorrichtung zum Andrücken von Anschlußklemmen an Bandkabel;
Fig.4 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung
zum Anbringen von Anschlußklemmen an die Leiter eines Bandkabels;
Fig.5 eine Draufsicht, die den Anschlußklemmen-Andrückabschnitt
und einen Kabelzuführabschnitt der Vorrichtung von F i g. 4 zeigt;
F i g. 6 eine Seitenansicht, die den Anschlußklemmen-Andrückabschnitt
der Vorrichtung von F i g. 4 zeigt:
F i g. 7 eine perspektivische auseinandergezogene Darstellung eines Andrückgesenkes und eines Andrückambosses
der Vorrichtung von F i g. 4;
Fig.8, 9 und 10 Teilansichten von vorne, wobei das
Andrückgesenk und der Andrückamboß gezeigt sind und die Positionen der Teil? wäh. zr.d aufeinanderfolgender
Stadien des Andrückvorganges veranschaulicht sind;
Fi g. 11 eine Darstellung entlang der Linie 11-11 von
Fig. 9;
Fig. 12 eine Seitenansicht einer Haltevorrichtung zum Halten des Kabels und des Kabelzuführmechanismus,
wobei bei dieser Darstellung die Haltevorrichtung in ihrer äußeren Stellung ist;
Fig. 13 eine der Fig. 12 ähnliche Darstellung, wobei jedoch die Position der Haltevorrichtung zum Ausrichten
des Kabels zu Beginn einer Verbindungsoperation gezeigt ist;
Fig. 14 eine Endansicht der Vorrichtung von F i g. 4;
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung, die Teile der Haltevorrichtung zur Ausrichtung des Kabels zeigt
sowie eine Zahnstange, auf welcher diese angeordnet ist;
Fig. 16 und 17 Ansichten entlang den Linien 16-17 und 17-17 von Fig. 12;und
Fig. 18 eine Darstellung entlang der Linie 18-18 von
Fig. 6.
Gemäß den Fig. I und 2 weist ein biegsames Bandkabel 2 eine Vielzahl bandförmige Flachleiter 4 auf,
die sich parallel zwischen Kunststoffolien 6 erstrecken, welche die Leiter 6 auf ihrer Ober- und Unterseite und
jeden Leiter 4 von den ihm benachbarten Leitern 4 isolieren.
Gemäß Fig.3 bildet eine Anschlußklemme 8 zum
Andrücken an einen Leiter 4 einen Teil eines leiterartigen Streifens 12, bei welchem die Anschlußklemmen
8 parallel nebeneinander angeordnet sind. Jede Anschlußklemme 8 ist an ihrem hinteren Ende 3
einstückig mit einem Tragstreifen 14 verbunden. Ferner erstreckt sich vor den Anschlußklemmen 8 ein
Tragstreifen 14' parallel zu dem Streifen 14. Zwischen aufeinanderfolgenden Anschlußklemmen sind mit den
Tragstreifen 14, 14' einstückige Querstreifen 16 vorgesehen.
Jede Anschlußklemme 8 hat an ihrem vorderen Ende einen Kontaktteil in Form eines Stiftes 5; der
Kontaktteil könnte jedoch auch die Form einer Buchse, z. B. für einen Stecker oder Stift haben. An ihrem
hinteren Ende 3 hat jede Anschlußklemme 8 einen kanalförmigen Teil mit zwei parallelen Seitenwänden 9,
die beiderseits eines Leiters 4 angeordnet werden.
Zum Andrücken einer Anschlußklemme 8 an einen Leiter 4 werden die Ränder der Seitenwände 9 auf
beiden Seiten des Leiters 4 durch das Kabel 2 gedrückt und dann aufeinander zu eingerollt
F i g. 1 zeigt das Ende eines Kabeis 2 mit Anschlußklemmen
8, die an die Enden von zwei der reiter 4 des Kabels angedrückt sind. F i g. 2 zeigt Anschlußklemmen
8, die zwischen den Enden des Kabels 2 an dessen Leiter 4 angedrückt sind. Dies ist vorteilhaft, wenn ein Leiter 4
eines Kabels 2 zwischen den Enden des Kabels angezapft werden soll.
F i g. 4 zeigt eine Vorrichtung 18 zum Andrücken von Anschlußklemmen 8 an die Leiter 4 eines Flaclikabels 2,
wobei die Vorrichtung einen Rahmen aus einer Grundplatte 20, vertikalen Seitenplatten 22, 24 und
einer zentralen vertikalen Rahmenplatte 26 aufweist, die sich, wie Fig. 14 zeigt, unterhalb der Fläche der
Basisplatte 20 bei 28 erstreckt und die Vorrichtung auf einer geeigneten Auflagefläche 30 abstützt Zusätzliche
Abstützmittel können an der Unterseite der Basisplatte 20 vorgesehen sein, falls dies erforderlich ist.
Die verschiedenen unten beschriebenen Mechanismen werden von einer sich parallel zur Rahmenplatte 22
erstreckenoen Nockenwelle 32 betätigt, die in Stahllagern 34 gelagert ist. Die Nockenwelle 32 ist mittels einer
Zahnrad- und Kettenanordnung 36 mit einem ununterbrochen arbeitenden Motor 38 gekoppelt, der hinter der
vertikalen Platte 22 (Fig.4) angeordnet ist. Eine elektrisch betätigte Kupplung 40 ist auf der Nockenwelle
32 vorgesehen und wird durch geeignete Stromkreise gesteuert, die in einem Gehäuse 42 auf der Oberfläche
der Basisplatte 20 vorgesehen sind. Wie noch beschrieben wird, wird beim Anschließen eines Kabels 2 mit
einer Vielzahl von Leitern 4 das Kabel 2 in der Vorrichtung angeordnet, die Kupplung 40 wird eingerückt
und die Anschlußklemmen 8 werden wiederholt so lange an die Leiter angedrückt, bis alle Leiter 4 mit
Anschlußklemmen versehen sind. Dann wird die Kupplung 40 ausgerückt mittels eines Schalters, der
automatisch geöffnet wird.
Die einzelnen Anschlußklemmen werden an die Leiter des Kabels in einer Andrückzone 44 angedrückt,
und der Klemmenstreifen 12 wird durch die vertikale Rahmenplatte 22 in Richtung auf die Zone 44 mittels
rechter und linker Führungselemente 46,48(Fi g. 6, 18)
geführt. Die Führungselemente 46, 48 sind auf einem geeigneten Abstands- oder Auflageblock 50 angeordnet,
der auf der Oberfläche der Grundplatte 20 befestigt ist, und haben in 'hren gegenüberliegenden Kanten
Vertiefungen (Fig. II) zur Aufnahme der Trägerstreifen
14,14'.
Der Klemmenstreifen 12 wird mittels eines Zuführfingers 56 (Fig.6) an einem Ende eines Zuführarmes 58
zugeführ», wobei sich der Zuführarm 5S parallel zu und
neben dem vertikalen Rahmenteil 26 erstreckt. Das entgegengesetzte Ende des Zuführarmes 58 ist
schwenkbar bei 60 mit dem unteren Ende eines Zuführhebels 61 verbunden, der sich neben dem
Rahmenteil 26 nach oben erstreckt und bei 62 schwenkbar mit diesem verbunden ist Ein zwischen den
Enden des Hebels 61 vorgesehener Nockenstößel 64 wirkt gegen die Oberfläche eines Nockens 66 auf der
Nockenwelle 32, wobei die Form des Nockens 66 derart ist daß während jeder vollständigen Umdrehung der
Nockenwelle 32 der Zuführfinger 56 und der Zuführarm 58 nach links bewegt und dann durch eine Feder 72
zurückgezogen werden, die zwischen dem unteren Ende des Zuführhebels 61 und einem an dem Rahmenteil 26
fest angeordneten Block 74 vorgesehen ist Der Nockenstößel 64 ist an dem Zuführhebel 61 einstellbar
angeordnet mittels einer gesonderten Stange 68, die in einer Ausnehmung des Zuführheb·*;« 61 vorgesehen ist
und in bezug auf den Hebel 6i einstellbar ist mittels
einer Stellschraube 70. Diese Anordnung gestattet ein Einstellen der Begrenzungen des Hubes des Zuführfingers
56.
Die -echte Streifenführung 46 erstreckt sich etwas an der Andrückzone 44 vorbei, wie die Fig.5 und 18
zeigen, während sich die linke Führung 48 bis zu einem fest angeordneten Führungsblock 76 erstreckt, der auf
der Oberfläche des Rahmenteils 26 befestigt ist. Die Unterseite des Führungsblockes 76 ist an dessen Ende
weggeschnitten (Fig. 11), und eine Schneidstange 45, die auch als Streifenführung dient, liegt unter dem
Führungsblock 76. Die Schneidstange 45 ist an dem Rahmenteil 26 mittels eines Halters 43 befestigt. Die
linke Führung 48 weist an einem Ende einen Schlitz 49 auf, durch welchen sich der Zuführfingtr 56 erstreckt
und in Führungslöcher in dem Trägerstreifen 14 eingreift, und die Schneidstange 45 weist eine ähnliche
Vertiefung auf, in welche sich das Ende des Zuführfingers 56 erstreckt.
Jm ein Zurückziehen des Streifens 12 zu verhindern, wenn der Zuführfinger 56 zurückgezogen wird, ist in
einer Aussparung 82 an der Unterseite des fest angeordneten Führungsblockes 76 ein länglicher Mitnehmer
80 vorgesehen und mittels eines Stiftes 84 schwenkbar an dem Führungsblock 76 angeordnet. Der
Mitnehmer 80 ist im Uhrzeigersinn (Fig. 7) vorgespannt mittels einer Feder 86, welche zwischen der
Unterseite des Führungsblockes 76 und der Oberfläche des Mitnehmers vorgesehen ist. Eine Klinke 88 an der
Unterseite des Mitnehmers 80 wirkt gegen den Trägerstreifen 14 und tritt nach dem Zuführen des
Stre;fens 12 in das benachbarte Führungsloch ein, um zu
verhindern, daß der Streifen 12 nach rechts (Fig. 6) gezogen wird, wen;i der Zuführfinger 56 zurückgezogen
wird.
Die vorderste Anschlußklemme 8 des Streifens 12
ι' wird in der Andriickzone 44 von dem Streifen 12
abgeschnitten durch eine Bewegung der einen Teil eines Andrückgesenkes 104 bildenden Rippe 106 an der
Schneidstange 45 vorbei. Die Trägerstreifen K, 14' und Querstreifen 16 werden anschließend von der Andrück-
■ zone 44 weg nach links (Fig. 6) geführt. Eine
Ablenkplatte 90 ist der Andrückzone 44 benachbart angeordnet und führt diese Abfallstreifen von der
Andrückzone 44 weg zu einem geeigneten Behälter.
Ein Andrückamboß 92, gegen welchen die Seitenwände 9 der Anschlußklemme 8 während des Andrückvorganges
gedrückt werden, ist in einem eine Ausnehmung aufweisenden Amboßauflageblock 94 auf der Oberseite
der Platte 20 angeordnet (F i g. 9 und 11). Die Oberseite
96 des Ambosses 92 weist ein Paar von parallelen halbkreisförmigen Nuten 98 auf, die bewirken, daß die
Scitenwände 9 der Anschlußklemme 8 nach innen und aufeinander zu und auf den Leiter 4 des Kabels 2
gebogen werden. Der Amboß 92 wird gegen den Amboßauflageblock 94 mittels einer Verschlußschraube
100 gehallen, die sich durch ein Loch von zu großen Dimensionen in dem Amboß 92 erstreckt, wobei eine
Einstellschraube 102 mit einer geeigneten gesicherten Mutter durch die Platte 20 geschraubt wird und gegen
die Unterseite des Ambosses 92 wirkt, so daß eine genaue Justierung des Ambosses 92 möglich ist.
Das komplementäre Andrückgesenk 104 besitzt eine
bewegt und diese von dem Streifen 12 abschneidet und die Seitenwände 9 der Klemme durch das Kabel 2 und in
Richtung auf den Amboß 92 drückt. Das obere Ende des Andrückgesenkes 104 ist mit geeigneten Befestigungselementen an einem Drucklager 108 befestigt, an dem
ein Gewindestift 110 angreift, der sich nach unten durch
einen Kipphebel 112 erstreckt. Der Kipphebel 112 erstreckt sich neben und parallel zu der Platte 26 und ist
zwischen seinen Enden bei 114 in einer Ausnehmung in
dem fest angeordneten Block 74 schwenkbar angeordnet. Auf dem rechten Ende (F i g. 6) des Kipphebels 112
ist ein Nockenstößel 116 angeordnet, der mit einem Nocken 118 auf der Nockenwelle 32 in Eingriff steht.
Eine zwischen der Unterseite des Kipphebels und dem Block 74 angeordnete Feder 119 spannt den Kipphebel
112 normalerweise im Uhrzeigersinn (Fig. 6) vor. Während jeder vollständigen Umdrehung der Nockenwelle
32 wird der Kipphebel 112 durch einen kleinen Bogen im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt mittels des
Nockens 118 und wird durch die Feder 119 in seine Ausgangsstellung zurückgeholt.
Die vorderste Anschlußklemme 8 des Streifens 12 wird während der Abwärtsbewegung des Andrückgesenkes
104 nach unten in Richtung auf den Amboß 92 geführt durch die gegenüberliegenden Kanten 120 eines
Paars von Führungsfingern 122, die an ihren oberen Enden begrenzt schwenkbar auf Zapfen 124 angeordnet
sind, welche sich von einem Block 126 erstrecken. Die unteren Enden der Finger 122 sind nach innen und
aufeinander zu geneigt und werden in einer dreieckigen Ausnehmung 123 in der Seite des fest angeordneten
Führungsblockes 76 aufgenommen. Die Seiten der Ausnehmung 123 verlaufen in einem etwas größeren
Ausmaß als die Seiten der Finger 122 konisch nach innen aufeinander zu, so daß, wenn der Block 126 nach
unten bewegt wird, die unteren Enden der Finger 122
nach innen und aufeinander zu bewegt werden. Nachdem die Finger 122 nach innen gedrückt worden
sind, bilden ihre gegenüberliegenden Kanten 120 einen präzisen Führungsweg für die Anschlußklemme 8,
während diese auf das Kabel 2 zu geschoben wird Wenn sich der Block 126 später nach oben bewegt, bewegen
sich die unteren Enden der Finger 122 voneinander weg, wodurch die Andrückverbindung aus ihrer Stellung
zwischen den Fingern 122 freigegeben wird Die Rippe 106 des Andrückgesenks 104 erstreckt sich in den
Führungsweg zwischen den Kanten 120, so daß sie ebenfalls von den Führungsfingem 122 geführt wird
Der Block 126 ist über der Oberseite 130 des fest angeordneten Führungsblockes 76 angeordnet, wobei
eine Druckfeder 128 zwischen der Oberfläche 130 und der Unterseite des Blockes 126 vorgesehen ist.
Zusätzlich ist ein zusammendrückbarer elastischer
■; Block 132 aus gummiähnlichem Material zwischen der
Unterseite des Drucklagers 108 und der Oberfläche einer Ausnehmung 134 im oberen Ende des Blockes 126
vorgesehen. Die gesamte Anordnung, mit dem Andrückgesenk 104, dem Drucklager 108, dem Block 126
in und dem zusammendrückbaren Block 132, ist in einem
U-förmigen Führungsblock 136 enthalten, der an der Oberfläche des Rahmenteils 26 angeordnet ist.
Die Art und Weise, in welcher die vorderste Anschlußklemme des Streifen abgeschnitten und an
!5 einen über dem Amboß angeordneten Leiter angedrückt
wird, ist am besten in F i g. 8 bis 11 zu sehen. Zu Beginn des Andrückzyklus sind das Andrückgesenk 104
und die Führungsfinger 122 über der vorher zugeführten Anschlußklemme 8 angeordnet, und ein Leiter 4 des
Kabels 2 ist auf der Oberfläche des Ambosses zwischen den Nuten 98 angeordnet. Während der Kipphebel 112
um einen kleinen Bogen im Gegenuhrzeigersinn schwingt und der Gewindestift 110 das Drucklager 108
nach unten drückt, bewegt sich das Andrückgesenk 104 gegen die Oberseite der Anschlußklemme 8, und die
Feder 128 (die leichter zusammenzudrücken ist als der elastische Block 132) wird zusammengedrückt, bis sich
der Blo~k 126 gegen die Oberseite 130 des Führungsblockes 76 bewegt. Während dieses Zeitraumes
bewegen sich die Führungsfinger 122 an jeder Seite der Klemme 8 nach unten und im wesentlichen gegen das
Kabel 2, so daß sie den vorher erwähnten Führungsweg für die Anschlußklemme 8 bilden. Bei weiterer
Bewegung im Gegenuhrzeigersinn des Kipphebels 112 bewegt sich das Andrückgesenk 104 nach unten, wobei
gleichzeitig der Block 132 zusammengedrückt wird, und die Klemme 8 wird von dem Streifen 12 abgeschnitten
und nach unten bewegt, bis die Seitenwände 9 der Anschlußklemme 8 die Isolation 6 des Kabels 2 an jeder
•in Seite des Leiters 4 durchdringen. Während der letzten
Stadien des Andrückvorganges durchdringen die Seitenwände 9 die Isolation 6 des Kabels 2 und werden
nach innen und aufeinander zu gerollt und bilden elektrischen Kontakt mit dem Leiter 4.
Wenn der Kipphebel 112 unter der Wirkung der Feder 119 in dem Block 74 in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt, werden das Andriickgesenk 104, das Drucklager 108 und der Block 126 durch die Feder 128
und den elastischen zusammendrückbaren Block 132 in
>o ihre Ausgangsstellungen (F i g. 8) zurückgeholt.
Während einer vollständigen Operationsser uenz,
während welcher sämtliche Leiter 4 eines gegebenen Kabels 2 angeschlossen werden, müssen sowohl der
KJemmenstreifen 12 als auch das Kabel 2 schrittweise in
Richtung auf die Andrückzone 44 zugeführt werden Das anzuschließende Kabel 2 ist in eine Haltevorrichtung
138 eingespannt, welche noch im einzelnen beschrieben wird sowie gegen die Oberseite einer
Platte 140, welche Teil der Haltevorrichtung 138 ist Die
wi Haltevorrichtung 138 ist auf einer verschiebbaren
Sperrstange 142 (Fig.4, 5, 12, 15) angeordnet, die sich
parallel zu und neben dem Rahmenteil 26 an dessen linker Seite (F i g. 5) erstreckt Wie F i g. 15 zeigt, ist die
Sperrstange 142 auf einer Abstandsplatte 144 gelagert
n"· zwischen an der Abstandsplatte 144 und der Grundplatte
20 befestigten Führungsleisten 146. Ein Handgriff 148 ist am rechten Ende 202 der Sperrstange 142 (F i g-13]
befestigt so daß eine Bedienungsperson die Sperrstange
142 von ihrer in I'ig. 12 gezeigten ausgefahrenen
Stellung in ihre in I i g. 1 ' gezeigte zurückgezogene
Stellung, welche die Sperrstange zu Beginn eines Kabelansehließvorganges einnimmt, bewegen kann.
Nachdem die Bedienungsperson das Kabel 2 auf der Oberfläche der t'latte 140 positioniert hat, bewegt sich
die Sperrstangc von der in Tig. 12 gezeigten in die in
Fig. IJ gezeigte Stellung, so daß der Endleiter des Kabels ungefähr zwischen dem Andrückgesenk und
dem Amboß liegt. Während jeder vollständigen Umdrehung der Nockenwelle 32 wird die Sperrstange
mittels eines Zuführfingers 150 um ein Stück weitergeführt,
welches genau dem Abstand zwischen benachbarten Leitern des Kabels entspricht, wobei der Zuführfinger
150 mit Zähnen 152 auf der Oberseite eines in der Sperrstangc 142 angeordneten Einsatzstückes 153 in
Eingriff gelangt.
Der /.uführfingcr 150 ist bei 154 schwenkbar mit
einem Zuführhebel 156 verbunden, der sich nach oben an der Nockenwelle 32 vorbei erstreckt und an seinem
oberen Ende 158 schwenkbar an dem Rahmenteil 26 angelenkt ist. Ein Nockenstößel 160 an dem Hebel 156
steht in dauerndem Eingriff mit einem Nocken 162 auf der Nockenwelle 32, so daß der Hebel 156 durch den
Nocken 162 um seine Schwenkachse 158 geschwenkt wird, wobei der Hebel 156 gegen den Nocken gedrückt
wird mittels einer Feder 170. die zwischen der rechten Seite des Hebels 156 (Fig. 13) und einem fest an dem
Rahmenteil 26 angeordneten Block 172 vorgesehen ist. Die justierung der Stellung des Nockenstößels 160 wird
erreich1 mittels einer gesonderten Stange 166, die in einer Ausnehmung in dem Hebel 156 angeordnet ist und
in Bezug auf den Zuführhebel 156 einstellbar ist mittels einer Schraube 168. wie es bereits unter Bezugnahme
auf den Streifenzuführhebel beschrieben wurde.
Normalerweise ist der Zuführfinger 150 im Uhrzeigersinn (Fig. 13) vorgespannt, so daß sein Ende
zwischen den Zähnen 152 des Einsatzstückes 153 einrastet mittels einer Torsionsfeder 155, die sich um
den Schwenkzapfen 154 und über einem fest angeordneten Zapfen 157 an dem Zuführfinger 150 erstreckt. Der
Zulührfinger IjO wird von dem Einsatzstück 153 gelöst mittels eines Hebels 174, der zwischen seinen Enden bei
178 an der Rahmenplatte 26 angelenkt ist und ein Ende 176 besitzt, welches sich unter dem Zapfen 157
erstreckt. Wenn der Handgriff 180 am rechten Ende des Hebels 174 nach unten gedrückt wird, wird der
Zuführfinger angehoben, wie F i g. 13 zeigt.
Es ist vorteilhaft, der Sperrstange 142 einen leichten Reibungswiderstand aufzuerlegen, und dies wird erreicht
mittels eines Hemmblockes 182 (Fig. 17), der mittels eines überdimensionierten Loches auf dem
Schaft einer Schraube 186 angeordnet ist. Ein Abschnitt des Blockes 182 erstreckt sich in eine Ausnehmung in
der linken Führungsleiste 146, und die Unterseite des Blockes 182 wird federnd gegen die Sperrstange
gedruckt mittels einer Feder 185, die die Schraube umgibt und gegen die Oberseite des Blockes 182 wirkt.
Der durch den Block 182 ausgeübte Reibungswiderstand wird beseitigt, wenn die Sperrstange 142 nach
innen bewegt wird durch einen Arm, der sich von dem Block 182 über die Sperrstange 142 und über das Ende
176 des Hebels 174 erstreckt
Wie am besten in den Fig. 12 und 13 zu sehen ist, ist
ein Schalter 188 an der Unterseite der Grundplatte 20 angeordnet und weist ein Schaltorgan 190 auf, das sich
nach oben neben der Sperrstange 142 erstreckt. Die Rolle am Ende des Schaltorgans 190 ist so ausgebildet,
daß die Unterseite der Kabelauflageplatte 140 der Haltevorrichtung 138 an ihr angreift, so daß das
Schaltorgan hinabgedrückt wird, wenn die Sperrstange 142 von der Stellung von Fig. 12 in die Stellung von
Fig. 13 bewegt wird. Das Hinabdrücken dieses Schaltorgans bewirkt die Aktivierung der Stromkreise
zum Einrücken der Kupplung und den Beginn des Kabelanschlußvorganges, wie noch beschrieben wird.
Die Haltevorrichtung 138, welche das Kabel 2
to während des Anschlußvorganges hält, weist die Kabelauflageplatte 140 auf. die durch geeignete
Befestigungselemente 194 an der Oberseite eines Justierblockes 192 befestigt ist, der in einer Ausnehmung
196 in der Sperrstange 142 angrenzend an das rechte Ende 202 derselben angeordnet ist (Fig. 15). Der
Block 192 ist nach rechts (Fig. 12) vorgespannt mittels
eines federnden Elements in Form einer Feder 198, die gegen ein Ende der Ausnehmung 1% in der Sperrstange
142 und gegen die linke Seite des Justierblockes 192
2i' wirkt. Genaue Positionierung des Blockes i92 in der
Sperrstange 142 wird mittels einer Justierschraube 200 erreicht, die durch das Ende 202 der Sperrstange 142
geschraubt wird und gegen das rechte Ende des Justierblockes 192 wirkt, wobei eine geeignete gesicherte
Mutter vorgesehen ist, um die Teile in ihren eingestellten Positionen zu halten. Wenn ein Kabel 2 auf
der Haltevorrichtung 138 angeordnet wird, liegt seine linke Kante (Fig. 12) an einer Positionierungsstange
204 an, die auf der Oberseite der Auflageplatte 140
]0 befestigt ist. Für diese Positionierstange sind verschiedene
wahlweise Stellungen vorgesehen, so daß verschiedene Kabelgrößen eingeführt werden können.
Nachdem das Kabel genau an der Positionierstange 204 angeordnet ist, wird es fest in seiner Stellung
υ eingespannt mittels eines kreisförmigen Spannblockes
212, von welchem sich eine Stange nach oben und durch eine überdimensionierte öffnung in einer Spannstange
216 erstreckt, wobei eine Feder 218 zwischen der Unterseite der Spannstange 216 und dem Spannblock
4(i 212 angeordnet ist. Das linke Ende der Spannstange
(Fig. 12) ist bei 220 schwenkbar mit einem Joch 222 verbunden, das sich von der Kabelauflageplatte 140
nach oben erstreckt. Das rechte Ende der Spannstange 216 wird, wenn ein Kabel eingespannt ist, mittels eines
Hakens 224 und eines Verriegelungsblockes 226 gehalten, welche an einem Fortsatz 228 der Platte 140
angeordnet sind. Das Kabel 2 kann dadurch gegen die Oberseite der Platte 140 gespannt werden, daß die
Spannstange 216 nach unten in Richtung auf die Oberseite der Platte 140 um ihre Schwenkachse 220
geschwenkt und mittels des Hakens 224 und des Verriegelungsblockes 226 befestigt wird.
Um Kabel verschiedener Größen, d. h. Kabel verschiedener Breite, aufzunehmen, kann die Positionierstange
204 in einer von verschiedenen möglichen Stellungen angeordnet sein. Selektive Anschlagmittel
sind in Form von Anschlägen 230 vorgesehen, die in einem Block 232 an der Unterseite der Grundplatte 20
angeordnet sind, wobei jeder dieser Anschläge entweder in angehobener oder abgesenkter Stellung gehalten
wird mittels einer Federrastervorrichtung, wie Fig. 16 zeigt Wenn sich irgendeiner der Anschläge 230 in seiner
angehobenen Stellung befindet erstreckt er sich in eine Ausnehmung 234 in der Platte 144 und dem Block 192,
so daß, wenn die Sperrstange 142 von der in Fig. 12
gezeigten in die in F i g. 13 gezeigte Stellung nach innen bewegt wird, das rechte Ende der Ausnehmung 234 sich
gegen den Anschlag 230 bewegt und eine weitere
Bewegung der Sperrstange 142 verhindert.
Nachdem das Kabel 2 in die Haltevorrichtung 138 eingespannt ist, wird es genau positioniert durch
Einstellen der Position des Justierblockes 192 in bezug auf ein Lichtloch 206 in einem auf der Platte 20
angeordneten Indexblock 208. Eine Lichtquelle 210 ist
unmittelbar unter dem Lichtloch 206 in einer Aussparung vorgesehen und steht mit dem Lichtloch in
Verbindung, so daß eine Bedienungsperson durch Hinabblicken in Richtung auf das Lichtloch die
Schraube 200 so justieren kann, bis ein vorbestimmter Leiter 4 des Kabels 2 in bezug auf das Lichtloch 206
genau zentriert ist. Es ist zu beachten, daß die Anordnung des Lichtloches derart ist, daß, wenn sich die
Haltevorrichtung 138 in ihrer äußersten (Fig. 12) Stellung befindet, ein zentraler Leiter, vorzugsweise der
zentrale Leiter, allgemein über dem Lichtloch 206 angeordnet ist und durch Justierung der Schraube genau
zentriert wird in bezug auf das Lichtloch 206. Die Mitte-?.u-Mitte-Abstand von 0,279 mm haben), haben
die Leiter an den Seiten des Kabels einen Abstand, der wesentlich großer ist als das Produkt des Nominalabstandes
multipliziert mit der Anzahl von Leitern in dem Kabel.
Daraus folgt, daß, wenn ein seitlicher Leiter 4 für die Zwecke des Ausiichtens verwendet wird und das Kabel
2 während iedes Arbeitszyklus um einen Abstand vorgeschoben wird, der genau gleich dem Mitte-zu-Mitte-Abstand
der Leiter ist, und wenn die Leiter einen Abstand voneinander aufweisen, der etwas größer ist als
der nominale Mitte-zu-Mitte-Abstand, die an das Kabel
2 angedrückten Klemmen 8 progressiv mit den Leitern 4 falsch ausgerichtet sind, so daß die letzte Klemme 8. die
an den letzten Leiter 4 angedrückt werden soll. beträchtlich außer Ausrichtung mit ihrem Leiter liogt.
Für Indexzwecke wird nicht ein Randleiter, sor Jern
ein zentraler Leiter verwendet, und die Siellung des Lichtloches 206 in bezug auf die Positionierstange 140
Flachleiterkabel 2 werden im allgemeinen innerhalb relativ genauer Abmcssungstoleranzen hergestellt, und
der Abstand zwischen benachbarten Leitern 4 des Kabels 2 variiert nur um sehr kleine Beträge. Während
jedoch der Abstand zwischen jeweils zwei Leitern eines Kabels 2 innerhalb genauer Toleranzen liegen kann,
können sich die Toleranzvariationen von einer Seite des Kabels 2 zur anderen Seite ansammeln, anstatt sich
gegenseitig zu eliminieren. Beispielsweise kann ein Kabel einen nominalen Mitte-zu-Mitte-Abstand der
Leiter von 0,254 mm mit einer Toleranzvariation von ±0,0254 mm haben. Wenn sämtliche Leiter des Kabels
auf der positiven Seite der erlaubten Toleranzvariationen liegen (d. h. wenn alle Leiter einen tatsächlichen
IMIItIUIC L^Ult.[
Andrückgesenk und den Amboß genau angeordnet wird, nachdem die Haltevorrichtung 138 in ihre
Arbeitsstellung bewegt wurde und das Kabel 2 um eine Anzahl von Anteilen zugeführt wurde, welche gleich der
Anzahl von Leitern /wischen dem mittleren oder Indexleiter und dem Endleiter ist. Auf diese Weise
werden alle etwa akkumulierten Toleranzvariationen in dem Kabel im wesentlichen eliminiert, und sämtliche
Anschlußklemmen sind in bezug auf die Leiter, an welche sie angedrückt werden sollen, ausreichend
zentriert, um elektrischen Kontakt mit den Leitern zu gewährleisten und Kurzschluß zwischen benachbarten
Klemmen zu vermeiden.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Anschließen von elektrischen
Anschlußteilen an die Flachleiter eines isolierten Flachbandkabels, wobei die Anschlußteile vor dem
Anschließen an die Flachleiter in Form eines zusammenhängenden Anschlußteilstreifens vorliegen
und ein Anschlußmechanismus vorgesehen ist, der zum Anschließen der vordersten Anschlußteile
des Streifens an die Leiter dient, mit einem Kabelhalter zum Halten des Kabels in einer
vorbestimmten Position relativ zu dem Anschlußmechanismus vor der Betätigung desselben, wobei der
Kabelhalter eine Platte zum Tragen des Kabels, eine Klemme zum Festklemmen des Kabels auf der
Platte und einen Block aufweist, der fest mit der Platte verbunden ist und dazu ausgebildet ist, in eine
in einer Sperrstange einer Kabelvorschubeinrichtung vorgesehene längliche Ausnehmung einzugreifen,
um die Lage des Kabelhalters relativ zu der Sperrstange genau festzulegen, und die Kabelvorschubeinrictitung
zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen des Änschiußmechanismus die genannte
Sperrstange und damit den Kabelhalter schrittweise jeweils um eine dem Mittenabstand
zwischen benachbarten Leitern gleiche Strecke vorschiebt, um die Leiter nacheinander für die
Verarbeitung mittels des An^chlußmechanismus zu
positionieren, und wobei ein Streifenvorschubmechanismus zum Vorschieben des Anschlußteilstreifens
vorgesehen ist zu dem Zweck, die Anschlußteile des Streifens nacheinander für die Verarbeitung
mittels des .'.nschlußmechanismus zu positionieren,
und wobei auf die Betätigung des Anschlußmechanismus hin der vorderste Anschlußteil des Streifens
von dem Streifen abgetrennt · nd an einen Leiter angeschlagen wird, nach der Deutschen Patentanmeldung
P 19 26 887.2-34, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (192) innerhalb der länglichen
Ausnehmung (196) mittels einer Justierschraube (200) einstellbar ist, deren eines Ende an einer Seite
des Blockes (192) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platte (140) eine Positionierungsstange
(204) zur seitlichen Positionierung des Kabels (2) angeordnet ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (192) mittels einer
Feder (198) gegen das Ende der Schraube (200) vorgespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2024821C3 DE2024821C3 (de) | 1979-09-13 |
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