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DE1936891C - Vorrichtung zur portionsweisen Zubereitung von Speiseeis - Google Patents

Vorrichtung zur portionsweisen Zubereitung von Speiseeis

Info

Publication number
DE1936891C
DE1936891C DE1936891C DE 1936891 C DE1936891 C DE 1936891C DE 1936891 C DE1936891 C DE 1936891C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling jacket
ice cream
portions
driven body
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Delaidotti, Rudolf, 6050 Offenbach
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur' portionsweisen Zubereitung von Speiseeis, bei der innerhalb eines Kühlmantels mit geringem Ab· stand ein angetriebener, konisch gestaltete"r Körper angeordnet ist und die flüssige Eismasse portionsweise in den Spalt zwischen dem Kühlmantel und dem konischen Körper zum Gefrieren eingebracht wird. Diese bekannte Vorrichtung läßt Probleme offen. Zum schnellen Gefrieren der Masse ist eine große Kühlfläche erforderlich. Dabei muß aber für eine gute Abdichtung nach außen und für ein gründliches Durohrühren der gefrierenden Eismasse gesorgt werden. Auch das Abführen der Eismasse muß in einfacher Weise möglich sein. Daoei ist zu beachten, daß möglichst wenig Teile benötigt werden, um eine is Reinigung leicht durchführen zu können. Bei Automaten, die auf Geldeinwurf eine bestimmte Menge Speiseeis abgeben, ist dies besonders wichtig.
Zur Lösung der Aufgabenstellung sieht die Erfindung vor, daß der angetriebene Körper kegelstumpf- ao förmig ausgebildet ist und einen Radius hat, der ein Mehrfaches der axialen Erstreckung, also der »Höhe«, des Kegelstumpfes darstellt.
Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung ist die Mantelfläche des angetriebenen Kör- as pers mit an sich bekannten Abstreifelementen versehen, dabei weisen die Abstreifelemente zweckmäßig die Form kurzer, schräggestellter Nocken auf, deren Richtung derart gewählt ist, daß sie die Eismasse zu einem mittleren Bereich der Mantelfläche hin ablenken.
Ein weiteres Ausgestaltungsmerkmal der Erfinj dung sieht vor, daß die Austrittsöffnung für die Eismasse in dem Kühlmantel angeordnet ist, und zwar im mittleren Bereich der Mantelfläche, und daß sie in Umfangsrichtung länger als in Achsrichtung ist.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch eine schaubildliche Ansicht eines AusfUhrungsbeispieles — teilweise im Schnitt — zeigt.
Auf einer dauernd angetriebenen Welle 1 ist ein Veselstumpfförmiger iiö'pei 2 befestigt, dessen Durclimcsher grut» gegenüber seiner Höhe ist.
Der angetriebene Körper 2 ist von einem Kühlmantel 3 umgeben, so daß zwischen ihnen ein Spalt 4 verbleibt. Die Welle 1 ist in Richtung des Pfeiles 5 leicht federbelastet und verläuft horizontal. Die Arbeitsweise ist folgende:
Aus einem Vorratsbehälter 6 wird bei Bedarf eine dosierte Menge einer Speiseeismasse in den Spalt 4 gedrückt und verteilt sich über die Mantelfläche des angetriebenen Körpers 2, wo sie wegen der Berührung mit dem Kühlmantel 3 sofort gefriert.
Auf der Mantelfläche des Körpers 2 sind Abstreifelemente 7, z. B. in Form ausgeprägter Nocken angeordnet. Diese rühren die gefrierende Masse wegen der hohen Relativgeschwindigkeit zwischen der Mantelfläche und dem feststehenden Kühlmantel durch. Die Anordnung der Abstreifelemente ist so getroffen, daß die gefrierende Speiseeismasse durchgerührt und zugleich in Richtung nut einen mittleren Umf angsbereich gefördert wird, der in der Zeichnung durch die Schraffur 8 gekennzeichnet ist.
In diesem Bereich 8 tot auch die Auslaßöffnung 9 im Kühlmantel 3 angeordnet, die auf der Innenseite leicht in Umfangsrichtung ausgezogen ist (bei 10 in der Zeichnung angedeutet).
Durch die Fliehkraft wird die gefrorene Masse durch diese Austrittsöffnung nach außen geleitet.
Ein Schleberll deckt die Austrittsöffnung 9, 10 ab, bis der Gefrierprozeß beendet ist.
Die Abstreifelemente 7 bewirken bei geeigneter Anordnung, daß keine Speiseeismasse an die Stirnflächen des angetriebenen Körpers 2 gelangen kann. Eine besondere Abdichtung ist daher an diesen Stirnenden nicht erforderlich, vielmehr genügt je eine einfache Abdeckplatte.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur portionsweisen Zubereitung von Speiseeis, bei der innerhalb eines Kühlmantels mit geringem Abstand ein angetriebener, konisch gestalteter Körper angeordnet ist und die flüssige Eismasse portionsweise in den Spalt zwischen dem Kühlmantel und dem konischen Körper zum Gefrieren eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der angetriebene Körper (2) kegelstumpfförmig ausgebildet ist und einen Radius hai, der ein Mehrfaches der axialen Erstreckung des Kegelstumpfes darstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der angetriebene Körper (2) in Richtung der gedachten Kegelspitze belastet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche des angetriebenen Körpers (2) mit Abstreifelementen
(7) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstrdfelemente (7) die Form kurzer, schräggestellter Nocken aufweisen, wobei ihre Richtung derart gewählt ist, daß sie die Eismasse zu einem mittleren Bereich (8) der Mantelfläche hin ablenken.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (9) für die Eismasse in dem Kühlmantel (3) angeordnet ist, und zwar im mittleren Bereich
(8) der Mantelfläche, und daß sie in Umfangsrichtung länger als in Achsrichtung ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung (9, 10) mittels eines Schiebers (11) verschließbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (1) des angetriebenen Körpers (2) horizontal verläuft.

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