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DE1934838U - Zum einsetzen in eine c-profilschiene dienender gleithalter fuer bandschellen. - Google Patents

Zum einsetzen in eine c-profilschiene dienender gleithalter fuer bandschellen.

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Publication number
DE1934838U
DE1934838U DE1965F0029364 DEF0029364U DE1934838U DE 1934838 U DE1934838 U DE 1934838U DE 1965F0029364 DE1965F0029364 DE 1965F0029364 DE F0029364 U DEF0029364 U DE F0029364U DE 1934838 U DE1934838 U DE 1934838U
Authority
DE
Germany
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opening
crosspiece
rail
band
slide holder
Prior art date
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Expired
Application number
DE1965F0029364
Other languages
English (en)
Inventor
Olga Fleig
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE1934838U publication Critical patent/DE1934838U/de
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Description

RA. 685 911*31.12
Olga I1Ieig, geb=Hechler, 6749 Klingenmünster/Pfalz, Wiesenhof ο
Zum Einsetzen in eine O-Profilschiene dienender Gleithalter für Bandschellen
Es ist bekannt, Schläuche, Rohre, Kabel und dergleichen Gegenstände mittels einer Bandschelle auf einer Unterlage zu "befestigen, in dem das Spannband unter der Unterlage oder unter einem darauf befestigten Tragglied hindurchgeführt und der Gegenstand dann unter Verwendung eines Spannstückes oder eines Spannschlosses auf dem Tragglied festgebunden wird. Soll als Unterlage eine O-Profilschiene benutzt werden, so wird in diese als Tragglied ein besonderes Einhängeglied eingesetzt.
Die bekannten Einhängeglieder befriedigen aber nicht in allen Fällen, sei es, daß sie nur relativ schwer herzustellen oder daß sie mehrteilig sind, sei es, daß sie bei der Montage nicht einfach genug zu handhaben sind oder daß sie nicht in jeder Lage der Schiene gleich guten Halt geben.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie betrifft ein zum Einsetzen in eine Ö-Profilschiene dienendes, nachstehend als Gleithalter bezeichnetes Einhängeglied für Bandschellen zum Befestigen von Schläuchen, Eohren, Kabeln und dergleichen Gegenständen, das aus einem einzigen Formstück besteht,
in einem Arbeitsgang einfach auf dem üblichen formpreß- oder Gießwege herzustellen ist, leicht in die Schiene eingesetzt werden kann und in allen Lagen derselben vor und nach der Befestigung des Gegenstandes einen sicheren Halt gibt. Gemäß der Erfindung besteht der Gleithalter aus einer Platte mit auf einer Seite angeformtem und an den Stirnseiten entsprechend den Öffnungsrändern hinterschnittenen Querstück, so daß der Gleithalter nach dem Einführen des Querstückes in die Schienenöffnung und nachfolgender Drehung mit den Enden des Querstückes die Öffnungsränder, auf denen die Platte aufliegt, beiderseits hintergreift.
Anhand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele des neuen Gleithalters und seiner Verwendung veranschaulicht, wird nachstehend die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigeni
Pig. 1 bis 3 einen Gleithalter in Drauf-, Seiten- und Unter-
ansicht,
Pig. 4 einen in eine C-Profilschiene eingesetzten Gleithalter nach Pig. 1 bis 3 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Pig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-Y in Pig. 4, Pig. 6 das Einsetzen eines Gleithalters mit einem Werkzeug, Pig. 7 ein Spannstück für eine Bandschelle, Pig. 8 die Befestigung eines Kabels mit einer Bandschelle, Pig. 9 und 10 einen abgeänderten Gleithalter in Schnitt und Ansicht und
Fig. 11 die Anwendung des Gleithalters nach Fig. 9 und 10 als solchen und als Spannstüek zur Befestigung eines Kabels auf einer C-Profilschiene.
Gemäß Pig. 1 besteht der Gleithalter aus einer Platte 1, die vorzugsweise die Form einer Scheibe hat, aber auch jede Umrißform haben kann. An eine Flachseite ist ein Querstück 2 angeformt, das auf seinem Rücken eine Versteifungsrippe 3 aufweisen kann. Die Breite dieses Querstückes ist kleiner und seine Länge ist größer als die Öffnungsweite der zugehörigen C-Profilschiene 8. An seinen beiden Stirnseiten ist das Querstück 2 bei 4 und 5 gemäß Fig. 4 derart hinterschnitten, daß die beiden Öffnungsränder 6, 7 der Ö-Profilschiene 8 nach dem Einführen des Querstückes in die Schienenöffnung und nach anschließender Drehung um etwa 90 von den Querstücksenden hintergriffen werden, wobei die Platte 1 auf den Öffnungsrändern 6, 7 aufliegt.
Der Gleithalter 1, 2 kann aus jedem beliebigen Werkstoff hergestellt werden. Vorzugsweise besteht er aus Kunststoff, insbesondere aus einem Niederdruck-Polyäthylen, wie es im Handel unter der Bezeichnung "Hostalen" erhältlich ist. Der Kunststoff weist vorteilhaft eine gewisse Elastizität auf. Dabei kann der durch die Hinterschneidung der Querstucksenden entstandene Halsteil durch einzelne, insbesondere an den Ecken vorhandene Stege 10 ersetzt sein. Diese können dadurch gebildet sein, daß der Halsteil auf der Flachseite des Gleithalters mit einer so geformten Ausnehmung 11 versehen ist, daß nur einzelne Stege 10 stehen bleiben (Fig. 3). Werden dann - wie später anhand der Fig. 8
3 -
und 11 noch näher "beschrieben wird, die Bandschellen angelegt und das unter dem Querstück 1, 2 hindurchgeführte Spannband über dem auf der Schiene 8 befestigten Rohr, Kabel u.dgl. mittels eines Spannstückes zusammengezogen wird, dann geben die Stege unterdem Einspanndruck nach, bis die Öffnungsränder 6, 7 der Schiene 8 zwischen dem Querstück 2 und der Platte 1 fest eingeklemmt sind. Auf diese Weise wird auch dann, wenn der Halsteil etwas höher ist, als es der Dicke der Öffnungsränder 6, 7 entspricht, ein sicherer Sitz auf der Schiene 8 erzielt.
Der Halsteil zwischen Platte 1 und Querstück 2 kann im Querschnitt die G-rundform eines Parallelogramms haben, bzw. die den Halsteil ersetzenden Stege können ein Parallelogramm einschließen. In Pig. 5 ist dies beispielsweise dadurch erreicht, daß zwei einander diametral gegenüberliegende Bckstege 10 entsprechend zurückgesetzt sind. Dadurch wird erreicht, daß der mit dem Querstück 2 in die Schienenöffnung eingesetzte Gleithalter auf alle fälle nur bis zur gewünschten Endlage um etwa 90 gedreht werden kann, wie aus lig. 5 erkennbar ist.
Aus Gründen eines besseren Haltes des Gleithalters in der Schiene sind Höhe und gegebenenfalls auch die Umrißform des Halsteiles vorteilhaft so bemessen, daß beim Einsetzen ein gewisse Reibungswiderstand zu überwinden ist. Um das Einsetzen bzw. die dabei erforderliche Drehung des Gleithalters zu erleichtern, kann dieser auf der Oberseite eine Ausnehmung, insbesondere einen Einschnitt 12, aufweisen, in dem ein Werkzeug, insbesondere die Klinge 23 eines Schraubenziehers, eingesetzt werden kann, wie Pig. 6 zeigt, die den Einsetzvorgang veranschaulicht.
In Pig. 7 und 8 ist veranschaulicht, auf welche Weise der Gleithalter 1, 2 mit Vorteil zum Festlegen eines Kabels 17 auf einer C-Profilschiene 8 angewendet werden kann. Hierzu dient ein Band 18, vorzugsweise Kupferband, und ein Spannstück 13, Dieses besteht gemäß Pig. 8 im wesentlichen aus einem gewölbten Blechstück mit einem Mitteleinschnitt 14 und beiderseits davon aufgebogenen Rändern 15, 16. Das Anlegen der Bandschelle erfolgt gemäß Pig.8 auf folgende Weise:
Der G-leithalter 1 , 2 wird in der anhand der Pig. 6 bereits beschriebenen Weise in die C-Profilschiene 8 eingesetzt. Dann wird das Spannband 18 unter ihm durchgesteckt und um das Kabel 17 herumgelegt. Darauf werden die Enden 18a und 18b des Bandes von unten her durch den Mitteleinschnitt 14 des Spannstückes gesteckt und beiderseits nach außen umgebogen. Die beiden Spannstückhälften werden darauf zusammen mit den abgebogenen Bandenden 18a, 18b unter Spannung des Bandes 18 mittels eines Spannwerkzeuges zusammengepreßt, wozu sich besonders ein zangenartiges Werkzeug 19» insbesondere nach Art einer Kneifoder einer Eabitz-Zange, eignet. Im letzteren Pail braucht man bei Wahl eines geeigneten Bandmaterials, z.B. Kupfer, den Preßdruck nur so lange zu erhöhen, bis nach völliger Schließung des Spannstückes 13 die überschüssigen Bandenden 18a' und 18b1 abgeschnitten werden und von selbst abfallen.
Gemäß der weiteren Erfindung läßt sich jedoch auch der Gleithalter 1, 2 nach Pig. 1 bis 5 gleichzeitig als Spannstück verwenden, wenn er noch eine kleine Abänderung erfährt.
Gemäß Fig. 9 und 10 wird zu diesem Zweck in dem Gleithalter entlang der Mittelebene des Querstückes 2 eine Öffnung 20 angebracht, die mindestens eine Länge von der Breite des Spannbandes und eine Weite hat, die um ein Geringes größer ist als die doppelte Dicke des Spannbandes. Die Anwendung dieses so abgeänderten Gleithalters als Spannstück ist die gleiche,'wie schon anhand der Fig. 8 beschrieben wurde, z.B. die Bandenden 18a und 18b werden von unten durch die schlitzartige Öffnung 20 gesteckt, nach außen umgebogen und dann mittels einer Zange angepreßt und abgeschnitten. Fig. 11 zeigt die Anwendung des gleichen Formstückes 1, 2 sowohl als Gleithalter als auch als Spannstück bei der Befestigung eines Kabels 17 auf eine C-Profilschiene 8 mittels eines Spannbandes 18.
Auf diese Weise werden zur Befestigung von Rohren, Kabeln und dergleichen Gegenständen auf G-Profilschienen,mittels Bandschellen außer dem Preß- und Schneidewerkzeug nurmehr zwei verschiedene Teile benötigt, nämlich Spannbänder und kombinierte Gleit- und Spannstücke. Aufwand und Lagerhaltung werden damit ein Minimum.
7 Schutzansprüche
11 Figuren

Claims (7)

RA.G85 911-31.1Z65 Schutζansprüehe
1. Zum Einsetzen in eine C-Profilschiene dienender G-leithalter für Bandschellen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Auflageplatte (1) mit einem auf einer Seite angeformten Querstück (2) "besteht, das schmaler ist als die Schienenöffnungsweite, aber langer als diese, und an seinen Enden entsprechend den Öffnungsrändern (6, 7) hinterschnitten ist, derart, daß das Querstück (2) nach seinem Einführen in die Schienenöffnung und nachfolgender Drehung mit seinen hinterschnittenen Enden die Öffnungsrander (β, 7), auf denen die Auflageplatte (1) aufliegt, "beiderseits hintergreift.
2. Gleithaiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoff, Torzugsweise aus liederdruck-Polyäthylen, "besteht.
3. Grleithalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Hintersohneidung der Querstückenden entstandene Halsteil durch einzelne, insbesondere an den Ecken vorhandene und unter dem Einspanndruck verformbare Stege (10) ersetzt ist.
4. Gleithalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (10) durch eine auf der llachseite der Auflageplatte (1) angebrachte und entsprechend geformte Ausnehmung (11) gebildet sind.
5. Gleithaiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
er auf der KLachseite eine Ausnehmung (12), insbesondere einen Einschnitt zum Einsetzen eines die Drehung erleichternden ITerkzeuges, insbesondere der Klinge (23) eines Schraubenziehers, aufweist.
6. G-leithalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der durch die Hinterschneidung der Querstückenden gebildete
Halsteil bzw. die Stege (10) im Querschnitt die Grundform eines Parallelogramms hat bzw. einschließen, derart, daß nur eine Drehung des in die Schienenöffnung eingesetzten Querstückes (2) um etwa 90 möglich ist.
7. Gleithalter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er eine entlang der Mittelebene des Querstückes (2) verlaufende Öffnung (20) mit einer Länge von mindestens der Breite des Spannbandes (18) und einer Weite von mindestens zwei Spannbanddicken aufweist, so daß er auch als Spannstück benutzbar ist, wobei die beiden Spannbandenden (18a, 18b) von der Plachseite aus durch die Öffnung (20) gesteckt und über die Querstückhälften beiderseits nach abwärts gebogen werden.
DE1965F0029364 1965-12-31 1965-12-31 Zum einsetzen in eine c-profilschiene dienender gleithalter fuer bandschellen. Expired DE1934838U (de)

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