DE1932739A1 - Verfahren zum Pfropfen ungesaettigter Saeuren oder Saeureester auf Polyaethylen - Google Patents
Verfahren zum Pfropfen ungesaettigter Saeuren oder Saeureester auf PolyaethylenInfo
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Description
DIETRiCH I SWlNSKY 27, Juni 1969
PATENTANWALT '
8 München 21 - Goitfiordsfr. 81
561762
Societe Nationale des Petroles d'Aquitaine
Tour Aquitaine, 92 Courbevoie, Frankreich
Verfahren zum Pfropfen ungesättigter Säuren
oder Säureester auf Polyäthylen
Französische Prioritäten vom 28. Juni I968 aus den
französischen Patentanmeldungen PV 157 143
und PV 157 145
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Pfropfen ■von ungesättigten Säuren oder Säureestern, wie den ungesättigten
Mono- oder Dicarbonsäuren und deren Estern auf nicht voraktiviertes Polyäthylen mittels Radikalen in Suspension in
einer flüssigen, vorzugsweise wäßrigen Phase, wobei die Säuren bzw. Säureester in dieser Phase löslich sind? insbesondere
sind die Säuren oder Säureester Acryl- oder Methaaylverbindungen.
Auf zahlreichen Gebieten sind die Anwendungsinöglichkeiten
des Polyäthylens wegen seines inerten Charakters begrenzt und man -hat zahlreiche Anstrengungen mit dem Ziel unternommen* auf
.4er Kohlenwasserstoffkette des Polyäthylens chemische Gruppie-.
rungeix zu schaffen, welche es erlauben, die Indifferenz des
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Polyäthylens teilweise zu vermindern und auf diese Weise seine Anwendungsmöglichkeiten auszudehnen. Insbesondere gestattet
die Fixierung polarer Säure- oder Esterfunktionen auf der Kohlenwasserstoffkette des Polyäthylens die merkliche Verbesserung
einer bestimmten Anzahl seiner Eigenschaften, insbesondere seiner mechanischen Widerstandsfähigkeit, s-einer Anfärbefähigkeit,
seiner Haftung an Metallen, seiner Verträglichkeit mit anderen Polymeren usw.
Zur Erzielung dieser Verbesserungen wendet man gewöhnlich
das Pfropfen polymerisierbarer Monomerer auf dem Polymerstamm
an und die Pfropftechniken sind zahlreich. Zum Pfropfen mittels des Radikalverfahrens sind verschiedene Methoden empfohlen
worden. Man kann beispielsweise das Poly-äthylen in einer
ersten Stufe,unabhängig von der Pfropfreaktion, vorbehandeln,
um auf der Kohlenwasserstoffkette aktive Stellen zu schaffen, welche in einer zweiten Stufe dazu dienen, die Polymerisation
des Monomeren einzuleiten (siehe beispielsweise französische
Patentschrift 1 255 947 und die Mtischen Patentschriften
963 771 und 783 790). Man kann auch die Aktivierung und das
Pfropfen gleichzeitig bewirken, indem man eine Lösung des Polyäthylens und des Monomeren in einem angemessenen Lösungsmittel
der Einwirkung von Peroxyden unterwirft (USA-Patentschrift 2 970 129).
Dieee Techniken lassen sich oft schwierig durchführen und
außerdem sind die erhaltenen Pfropfpolymeren immer verunreinigt durch eine mehr oder weniger wesentliche Menge an Homopolymerer
welche den polymerisierbaren Monomeren entsprechen, die man
aufpfropfen will.
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Man hat auch in der französischen Patentschrift 1 420 vorgeschlagen, mittels Radikalen polymerisierbare Monomere
auf bestimmte Polyolefine in Suspension in einer flüssigen Phase, im allgemeinen wäßriger Phase, aufzupfropfen. Diese
Pfropftechnik in Suspension läßt sich nur auf einzelne Monomere
anwenden, welche in dieser wäßrigen Phase unlöslich sind, wobei man Initiatoren verwendet, welche ebenfalls in dieser
Phase unlöslich, jedoch im Monomeren löslich sind.
Unter den Umständen, daß die Monomeren- in der wäßrigen
Phase unlöslich sind, sind die Homopolymeren, welche diesen Monomeren entsprechen, in dieser Phase selbst unlöslich und
man erhält nach dieser Methode ein verunreinigtes Pfropfpolymeres,
dessen Reinigung die Zuhilfenahme langer und komplizierter Trenn- oder Extraktionstechniken erfordert.
Im Falle der Modifizierung nicht voraktivierten Polyäthylens nach der Pfropftechnik in Suspension gestaltet das
Ersetzen des unlöslichen Monomeren durch· ein Monomeres, welches
in der flüssigen Dispersionsphase des Polyäthylens löslich ist, und eine leichtere Abtrennung und Reinigung des gepfropften
Polyäthylens erlaubt, das Aufpfropfen des Monomeren auf das Polyäthylen in hoh^m Maße verbesserungsfähig.
Tatsächlich besitzt das Polyäthylen nur einen sehr herabgessbzten
Gehalt an tertiären Kohlenstoffatomen, welche in der Lage sind, unter dem Einfluß freier Radikale aktive Stellen
zu liefern, und andererseits ist der Verteilungskoeffizien des in der flüssigen Phase löslichen Monomeren, der Kohlenwasserstoff
phase deutlich abträglich, zumal das reine Monomere das Polyäthylen nur sehr wenig aufquillt und man im lalle
eine© löslichen Monomeren von vornherein ausschließlich eine , Homopolymerisation des Monomeren erwarten kann.
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Gegen jede Erwartung wurde nunmehr gefunden, daß man mit ausgezeichneten Ausbeuten auf nicht voraktiviertesPolyäthylen,
welches in einer flüssigen Phase, im allgemeinen wäßriger Phase, dispergiert ist, ungesättigte Säuren oder Ester aufpfropfen
kann, welche eine durch Radikale aktivierbare Doppelbindung besitzen und welche in der flüssigen Disperionsphase
des Polyäthylens vollständig löslich sind, und deren Homopolymere niedrigen Molekulargewichts in dieser Phase löslich
oder emulgierbar sind. .
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Aufpfropfen ungesättigter Säuren bzw. Säureester auf Polyäthylen besteht darin,
daß man eine Suspension dieses nicht voraktivierten Polyäthylens in einer flüssigen Phase, im allgemeinen einer wäßrigen
Phase, welche die ungesättigte Säure bzw. die Säuren oder den Ester bzw. die Ester, welche pfropfpolymerisierbar sind,
in Lösung enthält, bei einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes dieses Polyäthylens der Einwirkung einer
chemischen Substanz unterwirft, welche freie Radikale liefert.
Unter den Umständen, daß die Homopolymeren, welche der Säure bzw. dem Ester entsprechen, in der Reaktionsphase
löslich oder emulgierbar sind*, gestattet das erfindungsgemäße Verfahren das Vermeiden jeglicher Verunreinigung der Pfropfpolymerisate,
denn diese letzteren können aus dem Reaktionsmedium, frei von jeglichem Homopolymeren, erhalten werden
durch einfaches Filtrieren und Waschen, was abschließende komplizierte Reinigungsgänge ausschaltet.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist auf die Behandlung aller Polyäthylenarten anwendbar. Man kann beispielsweise
Polyäthylen verwenden, welches durch Hochdrucktechnik bereitet wurde, sowie auch Niederdruck-Polyäthylen, welches durch
Zieglerkatalyse hergestellt wurde usw.
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Das Polyäthylen kann in jedweder physikalischer Form vorliegen,
beispielsweise als Pulver, Granulen, Fasern, Filme usw.
Man kann auch das erfindungsgemäße Pfropfverfahren auf
Polyäthylen anwenden, welches "bereits durch diesen selbigen Prozeß teilweise gepfropft ist»
Die polymerisierbaren Monomeren, welche isan beim erfindungs·
gemäßen Verfahren verwenden kann, sind die ungesättigten Säuren oder Ester, welche eine Doppelbindung besitzen, die der
Aktivierung durch Radikale zugänglich ist„ welche in der flüssigen Phase, welche der Dispergierung des Polyäthylens
dient, vollkommen löslich sind, und deren Homopolymere geringen Molekulargewichts in dieser Phase löslich oder emulgierbar
sind.
Als ungesättigte Säuren kamm man Monocarbonsäuren, Polycarbonsäuren
oder Sulfonsäuren v@rwe?ici<§B.e Zu den Monocarbonsäuren zählen beispielsweise die wasserlöslichen, ungesättigten
Säuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, üC-Chloracrylsäure,
1»2-Dichloracrylsäure, Crotonsäure» die ungesättigten, in
Wasser-Alkohol-ßemischen löslichen Säuren wie Zimtsäure,O Undecylencarbonsäure
uswe Zu den ungesättigten Polycarbonsäuren zählen beispielsweise die in Wasser löslichen, ungesättigten
Dicarbonsäuren wie Maleinsäure und dessen Asliydrid, Itaconsäure,
Citraconsäure, Glutaconsäure usw. Zu den ungesättigten Sulfonsäuren zählen Tinylsulfonsäure usw.
Als ungesättigte Ester verwendet man vorzugsweise die Ester,
welche sich von den vorstehenden Säuren ableiten und deren .Estergruppierung ein aliphatischen gesättigter Kohlenwasserstoff
rest mit bi« zu 18 Kohlenstoffatomen ist, welcher
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unsubstituiert ist oder durch eine Hydroxylgruppe oder Aminogruppe
substituiert ist. Beispiele solcher Monomerer sind Methylacrylat, Äthylaerylat, Butylacrylat, Jfefchylmethacrylat,
2-Chloracrylsäure-methylester, Methacrylsäure-propylenglycolmonoester,
Methacrylsäure-dimethylaminoäthylester usw., die Maleinsäurealkylester wie Maleinsäuremethylester, Maleinsäureäthylester,
die Itaconsäurealkylester wie Itaconsäuremethylester,
die Citraconsäurealkylester wie der Citraconsäuremethyleeter
usw., die Vinylsulfonsäurealkylester wie
der Vinylsulfonsäurenjethylester usw.
Die ungesättigten Säuren oder Ester können allein oder im Gemisch untereinander gepfropft werden, selbst mit anderen
Monomeren unter der Voraussetzung, daß diese letzteren in der flüssigen Phase vollständig löslich sind.
Als Erzeuger freier Radikale sind die Hydroperoxyde, die
Alkylperoxyde, die Acylperoxyde, die Ketonperoxyde usw., die
Persäuren, die Perester, die Azoverbindungen brauchbar, welche
in der flüssigen Phase unlöslich, teilweise löslich oder vollständig löslich sind.
Die Initiatoren können in Redox^ystemen oder mit Zersetzungsbeschleunigern
verwendet werden. Bei Initiatoren, welche in der flüssigen Phase unlöslich sind, ist eine sehr feine
Dispersion im allgemeinen wünschenswert. Diese Dispersion des unlöslichen Initiators wird sehr leicht esüicht, indem man
der flüssigen Phase unter Sühren eine Lösung dieses Initiators
in einem geeigneten Lösungsmittel hinzusetzt, welch letzteres die Pfropfreaktion nicht stört,.
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Beispiele von Initiatoren, welche beim erfindungsgemäßen
Verfahren brauchbar sind, sind Benzoylperoxyd, die Benzoylperoxyde,
welche am aromatischen Kern substituiert sind, der Perbenzoesäure-t-butylester, der Octanpercarbonsäure-t-butylester,
das Dicumylperoxyd, das LauroyIperoxyd usw.
Die flüssige Phase, welche zum Dispergieren des Polyäthylens verwendet wird, muß das Polyäthylen nicht auflösen, aber
ein Lösungsmittel für das polymeriäerbare Monomere sein, mit
welchem gepfropft wird» Ferner müssen die Fraktionen des niedermolekularen Homopolymeren, welches dem aufzupfropfenden
Monomeren entspricht, in dieser Phase löslich oder emulgierbar sein.
¥eniis,das Monomere wasserlöslich ist, wie es bei zahlreichen
Säuren der Fall ist, so ist die flüssige Dispersionsphase
des Polyäthylene vorzugsweise Wasser. Wenn das Monomere in |
Wasser wenig löslich ist, wie es im allgemeinen bei Estern der Fall ist, so ist die flüssige Phase ein Gemisch aus Wasser
und einem polaraktiven Lösungsmittel, welches mit Wasser vollständig mischbar ist«, Unter "polaraktives Lösungsmittel" soll j
ein Lösungsmittel verstanden werden, welches die Auflösung j des Monomeren in der wäßrigen Phase, die Emulgierung des evtl.
gebildeten Homopolymeren und gegebenenfalls die Auflösung der | freie Radikale erzeugenden Substanz begünstigt. Selbstverständlich
kann auch die Verwendung einer Phase aus einem Gemisch von Wasser und polaraktivem Lösungsmittel im Fall von \
Monomeren ins Auge gefaßt werden, welche in Wasser vollständig
löslich sind.
Obwohl der Anteil an polaraktivem Lösungsmittel in der wäßrigen Phase in weiten Grenzen variieren kann, bleibt er
vorzugsweise unterhalb 50 Volumenprozent, denn für darüber hinausgehende Werte nimmt der Grad der Pfropfung· merklich ab«
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Als Beispiele polaraktiver Lösungsmittel, welche dem
Wasser zugesetzt werden können, seien die aliphatischen Alkohole wie Butanol, Ithanol und die Amide wie Dimethylf ormami I
genannt.
Man kann auch die Polymerisation bestimmter ungesättigter Monomerer wie Acrylsäure oder Methacrylsäure beschleunigen,
indem man Mineralsalze wie Natriumchlorid oder Kaliumchlorid in der flüssigen Phase auflöst oder indem man den pH-Wisl*
dieser Phase durch Zusetzen von Mineralsäuren oder organischen Säuren herabsetzt*
Man kann die Benetzbarkeit des Polyäthylens in der flüssige Phase begünstigen, indem man indifferente kationische, anionische
oder nibht ionische oberflächenaktive Mittel verwendet. Die Auswahl des oberflächenaktiven Mittels ist bedingt durch
seinen Wirkungsgrad sowie durch die Tatsache, daß es nur ein
Minimum an parasitären Reaktionen geben muß·
Beispiele oberflächenaktiver Mittel sind die Alkylsulfate
der Alkalimetalle wie Natriumlaurylsulfat, die Alkylphenoxypolyoxyäthylen-äthanole,
das Natriumlaurylsarkosinat (SARKOSYL NL 97) usw, Falls das oberflächenaktive Mittel nicht ausreicht
um eine gute Dispergierung des Polyäthylens zu erzielen, so kann man sich der Suspensionsmittel bedienen und im Falle
des Aufpfropfens bestimmter ungesättigter Säuren «ie Acrylsäure
oder Methftcrylsäure, wählt man vorzugsweise Verbindungen
welche den pH-Wert des Mediums nicht sehr steigern, beispielsweise
Zellulo^verbindungen wie Hydroxypropylmethylzellulose
(METHOCEL HG 90), Polyvinylalkohole usw.
• In bestimmten Fällen kann die Pfropfreaktion in Abwesenheit
von oberflächenaktivem Mittel durchgeführt werden, wo die
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Fixierung der ersten lyophllen Pfropfungen seit dem ersten
Anstoß der Reaktion die Benetzung des Polyäthylens begünstigt.
Um die Regelmäßigkeit in der Länge der Pfropfungen zu erlauben,
und um die Steuerung der Pfropfreaktionskinetik zu unterstützen» kann man. dem Reaktionsmedium Kettenabbruchmittel
(agents de transfert), insbesondere aliphatisohe Kohlenwasserstoffe, Mercaptane wie tertiäres Dodecylmercaptan usw. hinzusetzen.
Um die Gleichmäßigkeit der endgültigen Pfropfung bis zum Maximum zu steigern und um den Gehalt an nicht gepfropftem
Polymeren merklich herabzusetzen, ist die Rührung des Reaktiom mediums von größtmöglicher Wirksamkeit.
Die für die Durchführung der Pfropfreaktion verwendete Menge flüssigen Mediums ist einesteils bedingt durch die
Suspendierung des Polyäthylens9 welche im allgemeinen von der
physikalischen Form abhängig ist, in welcher letzteres verwendet wird, und anderenteils bedingt duroh die Menge des aufzupfropfenden
Monomeren. Sie kann von 1 bis 100 Teilen ;je Teil Polyäthylen variieren, liegt aber vorzugsvieise zwischen 2 und
30 Teilen.
Die Menge an reagierendem Monomeren ist von zahlreichen Paktoren abhängig, namentlich von der physikalischen Form des
zu' behandelnden Polyäthylens, von der Menge an einzuführendem Monomeren usw. Diese Menge kann von 0,5 bis 100 Gewichtsprozent,
bezogen auf Polyäthylen, variieren und sie liegt gewöhnlich zwischen 0,5 und 40 Gewichtsprozent.
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Die Menge an Katalysator kann von 0,5 bis 5 Gewichtsprozent bezogen auf Monomeres, variieren.
Der Anteil an oberflächenaktivem Mittel ist nicht kritisch", soll aber einer Menge entsprechen, welche ziemlich in der Nähe
der anzuwendenden Minimalmenge liegt, um eine wirksame Dispergierung
des zu behandelnden Polyäthylens zu erzielen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bringi man das nicht voraktivierte Polyäthylen in der gerührten,
homogenen, flüssigen Phase in Suspension, gegebenenfalls mit Hilfe eines oberflächenaktiven Mittels. Das Monomere, welches
bei der Eeaktionstemperatur in dieser Phase vollkommen löslich
ist, wird in gleicher Weise vor oder nach der Dispergierung des Polyäthylens in diese Phase eingeführt und je nachdem, ob seine
thermische Homopolymerisation gering oder wesentlich ist, vollzieht
man das Zusetzen bei einer Temperatur in der iiähe der
Umgebungstemperatur, oder nur bei der Reaktionstemperatur. Dann fügt man den Initiator bei einer Temperatur hinzu, welche
von derjenigen verschieden sein kann, bei welcher das Monomere eingeführt worden ist. Dann hält man die Anordnung hinreichende
Zeit bei der Be&kt ions temperatur, um den gewünschten Pfropfungsgrad
zu erzielen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Initiator
in das Reaküonsmedium in Form einer Lösung oder einer Dispersion
in dem polaren Lösungsmittel eingeführt, welches bei der Bereitung der wäßrigen Miscnphase verwendet wird.
Die Anwesenheit von Sauerstoff ist im allgemeinen nachteilig
und man bewirkt die Reaktion, vorzugsweise in inerter Atmosphäre
Die Temperatur und die Dauer der Reaktion hängt insbesondere vom verwendeten Katalysator ab. Die Temperatur ist in allen
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Fällen unterhalb der Schmelztemperatur des Polyäthylens, und
vorzugsweise oberhalb 60° C. Die Dauer der Reaktion kann von 10 Minuten bis 6 Stunden variieren, liegt jedoch vorzugsweise
zwischen 15 Minuten und vier Stunden.
Die Befestigung von polaren Säure- oder Esterfunktionen
auf der gesättigten Kohlenwasserstoffkette des Polyäthylens
gestattet, selbst bei sehr geringen Pfropfgraden, dem Polyäthylen eine bemerkenswerte Haftung auf verschiedenen Unterlagen
zu erteilen, welche es den erfindungsgemäßen Pfropfprodukten gestattet, für Verkleidungen oder Verklebungen von
Metallen und für Textilüberzüge verwendet zu werden. Das erfindungsgemäße
gepfropfte Polyäthylen besitzt auch eine verbesserte Transparenz. '
Die erfindungsgemäßen Pfropfprodukte können auch in unterschiedlichen
Anteilen mit Ausgangspolyäthylen gemischt werden, um ein Produkt zu erhalten, welches in bezug auf das Ausgangspolyäthylen
bestimmte verbesserte Eigenschaften bietet.
Die folgenden Ausführungsbeispiele dienen der weiteren Veranschaulichung
der Erfindungi
In ein 1 Liter fassendes Reaktionsgefäß., aus nicht
oxydierbarem Stahl werden eingeführt; 100 Sewichtsteile Hochdruckpolyäthylen
in Pulverform (Dichte 0,92 g/cm j Schmelzindex 17,5), 1000 Teile Wasser, 25 Teile Acrylsäure und
0,100 Teile oberflächenaktives Mittel (Hatriumlaurylsulfat).
Die Acrylsäure ist in der wäßrigen Phase vollständig löslich.
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Das Polyäthylen wird in der Acrylsäurelösung suspendiert,
indem man einfach rührt und die gesamte Anordnung bringt man unter inerter Atmosphäre auf die Reaktionetemperatur von
93° C (die thermische Homopolymerisation der Acrylsäure ist
bei der angewandten Konzentration zu vernachlässigen)„
Ist diese Temperatur erreicht, so setzt man 0,484 Teile
Bensoylperoxyd, aufgelöst in einer minimalen Menge Aceton, hinzu. Das Lösungsmittel wird im Augenblick des Zusetzens verjagt
und das in der Reaktionsphaee an sich unlösliche Be.nzoylperoxyd
dispergiert sich darin fein.
Der Verlauf des Gehaltes an aufgepfropfter Acrylsäure C ,
ausgedrückt in Gewichtsprozent des gepfropften Polymeren, sowie der Ausbeute R der Pfropfung» ausgedrückt in Gewichtsprozent
in bezug auf iii Anspruch genommenes Monomeres in Funktion der
Zeit, ist der folgende:
| Zeit | 15 Min. ! | 30 Min. | 1 Std, ! | 1 Std, 15 Min, |
2 Std. |
| X R |
4,30 67,00 |
8,05 74,4 |
12,80 82,2 |
14,00 83,5 |
15,90 85,3 |
| Zeit | 2 Std. 30 Min, |
3 Std. | 4 Std. | 5 Std. | 6 Std. |
| R | 16,55 85,9 |
16,80 86,1 |
16,45 86,2 |
16,95 86,2 |
16,95 86,2 |
Die Pfropfung bewirkt sich vorzugsweise vor der Homopolymerisation
(R > 50 ^) und die Selektivität (gepflopftes Monomere
s/insgesamt umgewandeltes Monomeres) hört nicht auf, im Verlaufe der Reaktion zuzunehmen. Am Ende der Reaktion
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erreicht die Umwandlung etwa den gleichen Wert (94,6 #) wie
im Falle der Homopolymerisation von Acrylsäure in Abwesenheit
von Polyäthylen, aber 81,6 % der anfänglichen Säure sind in gepfropftes umgewandelt worden, während 13,0 $ nur in Homopolymeres
umgewandelt worden sind.
Die gepfropften Polyäthylene werden durch Abfiltrieren gewonnen und mit Wasser gewaschen.
Beim Auflösen der so erhaltenen rohen Pfropfprodukte in Xylol und beim Wiederausfällen mit Methanol wird keine Säure
extrahiert, selbst wenn man die Operation unter Auswechseln der Elemente Lösungsmittel - Fällungsmittel dreimal wiederholt
(die Polyacrylsäure wird im Fällungsmittel löslich).
Der durch Elementaranalyse kontrollierte Pfropfungsgrad nimmt licht ab. Das während der Reaktion gebildete Homopolymere
bleibt also vollständig in der wäßrigen Phase löslich und wird durch das gepfropfte Produkt nicht zurückgehalten.
Während das anfängliche Polyäthylen, in der Hitae auf eine
Aluminiumplatte aufgepreßt, sich leicht in der Kälte vom Substrat ablöst, haftet das nach 15 Minuten erhaltene gepfropfte
Produkt, welches 4,3 Prozent Polyacrylsäure enthält, stark an diesem Substrat und ist schwer abreißbar.
Der Fließfähigkeitsindex, welcher für das Ausgangspolyäthylen
17,5 betrug, ändert sich auf"3,40, 0,50, bzw. 0,10 für nach 15 Minuten, 30 Minuten bzw. 1 Stunde 15 Minuten erhaltene
Pfropfprodukte.
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-H-
Parallel laufend geht die Belastung bei Fließbeginn beim
Ziehen von 120 kg/cm für das ursprüngliche Polyäthylen auf 144, 149 bzw. 155 kg/cm für die vorgenannten Pfropfprodukte.
Dies ist eine 20 bis 30 $ige Verbesserung in bezug auf das Ausgangsprodukt.
Wenn man die gepfropften Produkte 2 Stunden mit normalem,
äthanolischem oder methanolischen) Ätznatron bei 60° C behan-
ψ delt, so ist der Salzbildungsgrad unter diesen Bedingungen
nahezu 100 $> oder er erreicht 100 $.
Der Fließfähigkeitsindex der so erhaltenen "versalzten" Pfropfprodukte ist merklich geringer als derjenige der ursprünglichen
Pfropfprodukte. Die Einführung von Ionenbindungen
bringt außerdem eine Steigerung der Belastung bei Fließbeginn mit sich, beispielsweise von 144 auf 160 kg/cm oder von 155
auf 180 kg/car, also eine Gesamtverbesserung von 50 % in
besug auf das anfängliche Produkt. -
Die Reaktion des Beispiels 1 wird wiederholt, wobei man
jedoch 29,8 Teile Methacrylsäure verwendet und die Temperatur auf 80° C senkt. Der Verlauf des ^-Wertes und der Pfropfausbeute R in Funktion der Zeit ist der folgende:
| Zeit | 15 Mitt. | 30 Min. | 45 Min. | 1 Std. | 1 Std, 15 Min |
| r R |
3,40 59,5 |
6,05 61,8 |
8,85 65,3 |
11,15 66,4 |
13,25 69,1 |
| Zeit | IStd, 30MiE | 2 Sta. | 2Sti30MiÄ | 3 Std. | 4 Sid. |
| R | 14,95 71,9 |
16,20 75,4 |
17,55 76,3 |
18,25 78,0 |
18,35 78,0 |
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Die Pfropfung der Methacrylsäure vollzieht sich ebenfalls vorzugsweise vor der Homopolymerisation9 Die durch Filtrieren
und Waschen gewonnen, gepfropften Produkte sind frei von homopolymerer
Polymethacrylsäureο Die in Beispiel 1 für die Acrylsäurepfropfprodukte
erwähnten Eigenschaften und Verbesaerungen
werden in "gleicher Weise für die Methacrylsäurepfropfprodukte beobachtete Die Methacrylsäurepfropfprodukte besitzen für einet
gleichen Pfropfgrad und für identische Reaktionsparameter fließfähigkeitindices, welche im allgemeinen denjenigen der
Acrylsäurepfropfprodukte überlegen sind» Die Methacrylsäurepfropf
produkte, sind, ausätslich gum Anwachsen der Belastung bei Fließbeginn beim Ziehen» gekennzeichnet durch einen
Elastizitätsmodul, welcher mindestens 50 $> demjenigen des ursprünglichen
Polyäthylens überlegen ist.
Die Reaktion des Beispiels 1 wird wiederholt, wobei man jedoch das Hochdruckpolyäthylen durch Niederdruckpolyäthyl-en
(Ziegler-Typ) der gleichen Körnung ersetzt» Mit dem Ho st al an=·
"Z,
pulver LJF 5 250 der Dichte O995 ä/~ *' v""l& "sjh Schmelzindex
0s 25 nehmen der 'ΐί -Wert und die Pfropf ausbeize R den folgenden
Verlauf;
| Zeit | 1 Std« | 2 Std. | 5 Std. | 4 Std. |
| r R |
5,47 28,1 |
5,29 36,1 |
6,55 39,2 |
6,72 40,6 |
Die Aufpfropfung der Acrylsäure ist hier gegenüber der
Homopolymerisation geringer (R '<
50-#). Jedoch kann die Pfropfung bevorzugt werdenp indem man die Reaktionsbedingungen
modifiziertο
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Die Reaktionäres Beispiels 1 wird wiederholt, wobei man
das Polyäthylenpulver durch kugelige Körnchen des gleichen Produktes ersetzt und die Körnung 3 bis 5 mm beträgt. Nach
einer Reaktionsdauer von 1 Stunde erreicht der Pfropfungsgrad der-Körnchen 1,50 $>
(wobei die Pfropfungsausbeute 15 % beträgt.
Die Reaktion des Beispiels 1 wird wiederholt,, wobei man
das Polyäthylenpulver durch einen PiIm einer Stärke von 0,1 mm
des gleichen Produktes ersetzt, Nach einer Reaktionsdauer von einer Stunde erreicht der Pfropfungsgrad 3,5 %· Der so gepfropfte
Film, in der Hitze auf eine Aluminiumplatte gepreßt,
haftet dort stark. . .
Die Reaktion des Beispiels 1 wird wiederholt, wobei man das
Benzoylperoxyd durch Lauroylperoxyd ersetzt und die Temperatur auf 80° C erniedrigt. Mit 0,796 Teilen Lauroylperoxyd (gleiche
molare Konzentration wie für das Benzoylperoxyd), ist der Verlauf des C -Grades und der Pfropfausbeute R in Funktion der
Zeit der folgende:
| Zeit | 15 Min. | 30 Min. | y 1 Std, | 1Std> 3DMÜ1« | 2 Std. |
| r R |
2,60 53,0 |
4,90 75,4 |
8,55 78,7 |
11,05 79,9 |
12,70 80,3 |
| Zeit | 2 SId. 3Cftin, | 3 Std. | 4 Std, | 5 Std. | 6 Std, |
| .—• R |
13,20 80,6 |
13,90 80,9 |
14,50 81,5 |
14,80 82,0 |
- 17 -
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Die mit dem Lauroylperoxyd erhaltenen, gepfropften Produkte
besitzen einen Fließfähigkeitsindex, welcher demjenigen überlegen ist, der mit Benzoylperoxyd erzielt wird (z.Be: £"" =
11,5 %, Fließfähigkeitsindex 4,80). Die Verbesserung der mechanischen
Eigenschaften ist nichtsdestoweniger von der gleichen Größenordnung wie im Falle der Verwendung des Benzoylperoxyds.
Die Reaktion 1 wird wiederholt, wobei man jedoch 10 Teile
Polyäthylen anstelle von 100 verwendet. Es werden sehr rasch
gesteigerte Pfropf grade erreicht, jedoch mil; dem Preis einer
geringeren Selektivität.
| Zeit | 30 | Min. | 1 | Std. | IS-α. 30 Min. | 2 | Std. | 2 | Sbd | .30Mm. |
| r R |
9 15 |
,3 ,8 |
16 21 |
,0 ,7 |
20,4 25,2 |
22 26 |
,2 ,2 |
23 26 |
,1 ,4 |
|
| Beispiel 8 |
Die Reaktion 1 wird-wiederholt, wobei man jedoch 200 Teile
Polyäthylen und 10,5 feile Acrylsäure verwendet. Die Selektivität der Pfropfung ist sehr gesteigert und erreicht 100 %,
| Zeit | 15 M±n. | 30 | Min. | 45 Min. | 1 Std. | 1 Std. | 15Mi* |
| R | 0,7 79,5 |
1 89 |
,6 ,8 |
2,3 91,0 |
2,8 93,0 |
3 93 |
,2. ,7 |
| Zeit | 1 SM. 30Mn. | 2 | Std. | 23d. 30Mm | 3 Std. | ||
| ■tr R |
3,5 94,1 |
94 | ,6 | 4,2 94,9 |
4,3 95,0 |
9098817 U77
- 18 -
Beispiel· 9 "
Die Reaktion 6 wird wiederholt, wobei man jedoch die 1000 Teile Wasser durch 1000 Teile einer Normallösung von
Natriumchlorid ersetzt. Die Pfropfung ist beschleunigt und die Selektivität liegt in der Nähe von 100 a/>.
| Zeit | ! 1 | 5 | Min. | { 30 Min. 1 | 45 | Minv J | 1 | Std. | j 1 Std, 3OMiTi, |
| 11 | ,1 | I : H,1 ; |
. 1 | I 5,2 |
16 | ,4 | j 17,0 j |
||
| Zeit | 2 | Std. | i ! 2 Std,30Min.; |
3 | Stdo | 4 | Std. | ||
| 4 | 17 | ,6 | 18,2 | 1 | 8,7 | 19 | ,2 |
Die Reaktion des Beispiels 1 wird wiederholt, wobei man die 100 Teile Polyäthylen durch 100 Teile Pfropfprodukte aus der
Reaktion 1 ersetzt. Bei nochmaliger Durchführung der Pfropfreaktion mit diesem zu 16,95 Ϋ° gepfropften Produkt erzielt man
nach fünfstündiger Reaktionsdauer ein Pfropfprodukt mit 27,6 folgern Pfropfgrad. Wiederholt man die Reaktion ein
drittes Mal, so gewinnt man nach fünfstündiger Reaktionsdauer
ein Pfropfprodukt mit einem Pfropfgrad von 32,7 $. Bei der
Wiederpfropfung auf vorgepfropfte Produkte erreicht die
Pfropfausbeute etwa 100 ^.
Die Reaktion des Beispiels 6 wird wiederholt, wobei man
die 1000 Teile Wasser durch ein Gemisch aus 950 !Teilen Wasser und 50 Teilen n-Butanol ersetzt. Nach 30 Minuten andauernder
Reaktion erzielt man ein 6,30 #iges Pfropfpjiüukt. Der Fließfähigkeit
sind ex beträgt 11,3» ist also sehr gesteigert
' „19-
9 0 9881/1477
gegenüber dem Fall der Verwendung reinen Wassers als Dispergierungsphaseβ
Die Reaktion des Beispiele 1 wird wieder aufgenommen, wobei man jedoch außerdem noch steigende Mengen an ter-Dodecylmercaptan
(tDM) hinzusetzt. Für einander sich nähernde Pfropfgrade
wird durch das Zusetzen dieses Kettenabbruchmittels die Fließfähigkeit der Pfropfprodukte stark modifiziert. Diese
Modifizierung ist umso stärker, als der Anteil an tertiärem Dodecylmercaptan in bezug auf den Initiator groß ist, wobei
die anderen Reaktionsparameter nicht merklich modifiziert sind, wie dies die nachstehende Tabelle zeigt:
| Teile an | I Teile | tDM | Zeit | 8 7 7 5 |
1 | L | Fließfähig |
| tDM | "Teile | BZ2O2 | 30 Minuten 30 Minuten 25 Minuten 2 Std.5O Min, |
,05 ,90 ,20 so |
keitsindex | ||
| 0 0,100 0,200 0,400 |
0 o, 0, 1, |
25 50 00 |
0,74- 1,34 7,03 10,65 |
||||
| Beispiel 13 | .- | ||||||
In ein 1 Liter fassendes Reaktionsgefäß führt man ein:
300 Gewicht st eile Wasser,
80 Teile 95 ^iges Äthanol,
20 Teile Hochdruckpolyäthylen in Pulverform mit
80 Teile 95 ^iges Äthanol,
20 Teile Hochdruckpolyäthylen in Pulverform mit
einer Dichte von 0,918, einem Fließfähigkeitsindex von 2 und einem mittleren Molekulargewicht
von 21e000,
0,1 Teile Natriumlaurylsulfatβ
0,1 Teile Natriumlaurylsulfatβ
- 20 -
909881/U77
Das Medium wird auf 85 C gebracht. Wenn diese Temperatur
erreicht ist, setzt man 5,4 Teile Acrylsäureäthylester und
dann nach dem Auflösen 0,6 Teile Benzoylperoxyd, aufgelöst in 5 ecm Aceton hinzu.
Der Acrylsäureester ist vollständig löslich. Das Peroxyd
ist in dem Medium sehr fein dispergiert. Die Reaktion wird in
inerter Atmosphäre durchgeführt* Nach Rückkehr zur Umgebungstemperatur trennt man die Feststoffphase durch Filtrieren ab.
Das feste Produkt wird mit Wasser und Aceton bei Rückfluß gewaschen«
Der Nachweis der Pfropfung wird in folgender Weise geführt.
Zwei Fraktionen des Produktes werden in der Wärme in Xylol aufgelöst (wobei keine Spur unlösliches Produkt festgestellt
wird) und beim Sieden ausgefällt, wobei die Ausfällung der einen Fraktion mit Methylethylketon,und die Ausfällung der
zweiten Fraktion mit Methanol erfolgt. Die Operation des Auf» lösens und Ausfällens wird dreimal wiederholt und die dur"ch
Infrarotdosierung kontrollierte Elementaranalyse ergibt eine Pfropfung von 5,4 ^.
Zum Nachprüfen der Wirksamkeit der Reinigungsmethode der
Produkte (Entfernen des Homopolymeren) vollzieht man die vorstehende Reaktion in Abwesenheit von Polyäthylen, Im Verlaufe
dieser Homopolymerisationsreaktion des Acrylsäureäthylesters wird die wäßrige Phase milchig und man beobachtet ebenfalls
die Anwesenheit dispergierter Wachse, In einem Dekantiergefäß werden die alkoholischen Wasser mit Äther gewaschen: zwei
Waschungen klären die wäßrige Phase. Die Äther enthalten Peroxydreste, die Homopolymeren sehr geringen Molekulargewichts
und das nicht umgesetzte Monomere. Die in Äther unlöslichen Wachsstoffe werden durch Dekantieren abgetrennt« Sie sind sowohl in Xylol als auch in Methanol oder in Methyläthylketon
vollkommen lösliche .
90988 1/1477 -
Eine alkoholische Lösung dieser Wachse wird verwendet, um das in der Reaktion verwendete Polyäthylen in Lösung in Xylol
auszufällen: irgendeine Homopolymermenge wird im ausgefällten Polyäthylen nicht nachgewiesen.
In gleicher Weise wird ein Gemisch von Polyäthylen und
Polyacrylsäureäthylester durch die verwendete Kombination Lösungsmittel - Nichtlösungsmittel in seine Komponenten getrennt.
Das Pfropfreaktionsprodukt hat vor der Reinigung und nach der Reinigung die gleiche Zusammensetzung und es.besteht nicht
aus Homopolymerem in einer Polyäthylenmatrix.
Wenn die Reaktion der Homopolymerisation wie vorstehend durchgeführt wird, wobei der Alkohol im Medium (400 Teile Wasser)
nicht anwesend ist, so ist der Dispergierungszustand des Peroxyds sehr geringwertig. Rasch erscheinen in der flüssigen
Phase klebrige Partikel, welche das Peroxyd einschließen. Sie sind in der Wärme in Xylol oder Methanol unlöslich, sie sind
stark vernetzt und es wird sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, sie im Verlaufe einer Pfropfoperation auszuschalten.
In ein 1 Liter fassendes Reaktionsgefäß führt man ein:
320 Teile Wasser,
80 Teile 95 %iges Äthanol,
20 Teile Hochdruckpolyäthylen in Pulverform} Dichte
80 Teile 95 %iges Äthanol,
20 Teile Hochdruckpolyäthylen in Pulverform} Dichte
des Polyäthylens ist O8924 und sein Fließfähig
keitsindex ist 3,4»
0f1 Teile Natriumlaurylsulfat«,
0f1 Teile Natriumlaurylsulfat«,
- 22 -
90988 1/147 7
Das Medium wird auf 80° C gebracht» Wenn diese Temperatur
erreicht ist, setzt man 5,4 Teile Acrylsäureäthylester und dann, nach dem Auflösen, 0,59 Teile Lauroylperoxyd hinzu«
Die Temperatur wird eine Stunde bei 80° C gehalten. Das
Produkt wird wie in Beispiel 1 behandelt. Der Pfropfgrad beträgt
4 #·
Die Homopolymerisation des Acrylsäureäthylesters in Anwesen
heit von Lauroylperoxyd und in Abwesenheit von Polyäthylen,
durchgeführt in der gleichen Weise wie in Beispiel 1, führt zu den gleichen Beobachtungen.
Das gepfropfte Produkt enthält kein Homopolymeres. Ein einfaches
Filtrieren und nachfolgendes Waschen mit Aceton beim
Sieden, gestattet das Isolieren des gepfropften Produktes,,
Beispiel 15 -
Die Reaktion wird wie in Beispiel 13 durchgeführt, wobei
man jedoch den Acrylsäureäthylester durch 5,4 Teile Methacrylsäuremethylester ersetzt. Die Beobachtungen, welche über die
Homopolymerisation des Methacrylsäuremethylester in Abwesenheit von Polyäthylen mit oder ohne Alkohol gemacht wurden,
sind denjenigen analog, welche in Beispiel 1 beschrieben sind. Der erzielte Pfropfgrad beträgt 6 Gewichtsprozent,
Man arbeitet wie in Beispiel 13, ersetzt jedo.ch das 95 $ige
Äthanol durch 800 Teile Dimethylformamid. Man erhält einen Pfropfgrad von 6 Gewichtsprozent, Das Dimethylformamidlösungs-•mittel
des Esters ist zur Bildung der wäßrigen Misehphase sehr
angemessen, Benn das Benzoylperoxyd löst in der Minimalmenge
- 23 90988 1/1477 ' ■ i
dieses Lösungsmittels, dispergiert in der Phase aus Wasser und Dimethylformamid, um eine Emulsion zu ergeben* Andererseits is
dieses Lösungsmittel auch ein Quellmittel des Polyäthylens und sein gesteigerter Siedepunkt gestattet das Steigern der
Pfropftemperatur in die Nähe von 100° C in offenem Reaktionsgefäß.
Pfropftemperatur in die Nähe von 100° C in offenem Reaktionsgefäß.
Die dem Acrylsäureäthylester oder dem Methacrylsäuremethylester
entsprechenden, gebildeten Homopolymeren liegen in de*
Gemisch aus Wasser und Dimethylformamid als Emulsion vor;
auch in der Pfropfreaktion können diese Homopolymeren durch
einfaches Filtrieren und Waschen in der Wärme mit Aceton oder' mit Methyläthylketon abgetrennt werden.
Gemisch aus Wasser und Dimethylformamid als Emulsion vor;
auch in der Pfropfreaktion können diese Homopolymeren durch
einfaches Filtrieren und Waschen in der Wärme mit Aceton oder' mit Methyläthylketon abgetrennt werden.
- Patentansprüche 90988T/U77
Claims (10)
1. Verfahren zum Aufpfropfen ungesättigter monoaerer Säuren
oder Säureester, welche unter der Einwirkung chemischer, freie Radikale erzeugender Substanzen polymerisierbar sind,
auf nicht voraktiviertes Polyäthylen in Suspension in einer wäßrigen Phase, dadurch gekennzeichnet« daß man die Polyäthylensuspension,
in welcher man zuvor die aufzupfropfenden Monomeren aufgelöst hat, bei einer Temperatur unterhalb
des Schmelzpunktes des Polyäthylens der Einwirkung einer freie Radikale erzeugenden Substanz unterwirft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als wäßrige Phase reines Wasser verwendet, wobei die Monomeren
im Wasser vollständig löslich sind,
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
als Monomere Acrylsäure, Methacrylsäure, '^--Chloracrylsäure
und/oder Maleinsäure verwendet.
909881 / U77
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
als wäßrige Phase ein Gemisch von Wasser mit einem polar-.aktiven
Lösungsmittel verwendet, welch letzteres mit Wasser vollständig mischbar ist, wobei man ein Volumenverhältnis
dieses Lösungsmittels im Gemisch von 0,1 bis 50 $, vorzugsweise
von 5 bis 30 $, einhält.
5. Verfahren nach Anspruch 4* dadurch gekennzeichnet, daß man
als polaraktives Lösungsmittel Alkohole oder aliphatische Amide niedrigen Molekulargewichts verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß man
als polaraktives Lösungsmittel Äthanol, n-Butanol und/oder Dimethylformamid verwendet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man als aufzupfropfende Monomere solche der ■formel s
GH2 = C - G :
verwendet, in welcher R Wasserstoff, ein Halogen oder ein Methylradikal ist und E* Wasserstoff oder ein Alkylradikal
mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen ist, wobei dieses Radikal durcpa eine Amino- oder Hydroxylgruppe substituiert sein kann.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man im Reaktionsgemisch einen Monomeranteil
zwischen 0,5 und 40 # des Gewichtes des Polyäthylens einhält,
9» Verfahren nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch
gekennzeichnets daß sam als frsie Radikale erzeugende Substanz
ein Peroxyd, insbesondere Bensoylperoxyö oder Lauroylperoxyd
verwenfiets
909881/1477 ~ 5 ~
193/7 39
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Pfropfreaktionstemperatur zwischen
60 und 100° C einhält,
Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man im Reaktionsmedium ein Kettenabbruch
mittel, insbesondere ein Mercaptan wie tertiäres Dodecylmercaptan
verwendet.
W 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Pfropfreaktion in inerter
Atmosphäre durchführt.
909881/14
ORIGINAL INSPECTED
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2658547A1 (de) * | 1975-12-27 | 1977-08-04 | Mitsui Petrochemical Ind | Polyolefinzusammensetzung mit verbesserten hafteigenschaften |
| DE3126145A1 (de) * | 1980-08-15 | 1982-04-08 | Chemplex Co., 60008 Rolling Meadows, Ill. | Modifizierte polyolefinklebstoffmischungen und damit hergestellte verbundwerkstoffe |
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1969
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