DE1932721B2 - Dampferzeuger - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen mit fossilen Brennstoffen beheizten Dampferzeuger für eine Dampfkraftanlage,
der einen der Brennkammer nachgeschalteten Rauchgaszug aufweist, in dem ein Überhitzer und rauchgasseitig
dahinter ein Economiser angeordnet ist, wobei dem Economiser speisewasserseitig von Turbinenanzapfdampf
beheizte Speisevorwärmer vorgeschaltet sind.
Durch die Einführung des Economisers, von dem den den Dampfkessel verlassenden Rauchgasen bei geringer
Temperatur noch Wärme entnommen werden konnte, erfolgte eine Erhöhung des Kesselwirkungsgrades von
Dampfkraftanlagen.
Von den drei Hauptkomponenten eines mit fossilen Brennstoffen arbeitenden Dampfkraftwerkes bietet die
Turbine eine beachtliche Überlastbarkeit Auch der Kondensator läßt sich unter Hinnahme einer gewissen
Wirkungsgradeinbuße mit Überlast betreiben. Lediglich der Dampferzeuger ist aufgrund der üblichen konstruktiven
Überlegungen über die vom Hersteller festgelegte Nennlast hinaus nur begrenzt überlastbar.
Aus der DE-PS 5 91 417 ist ein Wasserrohrkessel mit
zwei im Rauchgasstrom hintereinander angeordneten, durch ein Wasserrohrbündel voneinander getrennten
ίο Verbrennungskammer bekannt bei dem außer dem
gewöhnlichen Brennstoff noch ein Hilfsbrennstoff mit höherer Verbrennungstemperatur als die des gewöhnlichen
Brennstoffes verfeuert wird. Die Anordnung der Teile und die Zuleitung der Rauchgase kann dabei so
erfolgen, daß die Verbrennungsgase des Hilfsbrennstoffes bei ihrem Eindringen in die Kammer annähernd die
gleiche Temperatur haben, wie die dort einströmenden Verbrennungsgase des normalen Brennstoffes. Ein
Hinweis auf die Überlastbarkeit des Kessels im Zusammenhang mit einer Dampfkraftanlage ist dieser
Druckschrift nicht entnehmbar.
Ähnliche Einrichtungen, aber ohne eine Verbindung mit Dampfkraftwerksanlagen für verschiedene Brennstoffe
mit verschiedenen Brennkammern ergeben sich aus der GB-PS 10 27 888 und der FR-PS 11 94 730.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Dampferzeuger der eingangs genannten
Gattung derart weiterzubilden, daß eine zeitweilige Erhöhung der Leistung des Dampferzeugers auf
■i" einfachste Weise wirkungsvoll möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine Vorrichtung zum gesteuerten
Einleiten von heißen Verbrennungsgasen in den Raum zwischen Überhitzer und Economiser bei Spitzenlast
« vorgesehen ist.
Durch diese Lösungsmerkmale erfolgt eine zusätzliche
Wärmezufuhr zum Economiser, wodurch hinsichtlich einer erhöhten elektrischen Leistungsabgabe die
Dampfzufuhr zu mehreren Speisewasservorwärmern abgeschaltet werden kann, so daß der Dampffluß ohne
Abschaltung des Speisewasserentgasers durch die Turbine erhöht wird. Der nichtabgeschaltete Spcisewasserentgaser
ist von wesentlicher Bedeutung, da er den Sauerstoff aus dem Speisewasser entfernt. Die Erfindung
ermöglicht somit zur Deckung des Spitzenbedarfs an elektrischer Energie die Erhöhung der Dampferzeugung
eines Kraftwerkes, indem unter Hinnahme einer gewissen Wirkungsgradeinbuße, jedoch mit geringem
Mehraufwand, die bekannte Überlastbarkeit von Turbine und Kondensator ausgenutzt und die Wärmezufuhr
zum Economiser erhöht wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine schematische Darstellung einer Dampfkraftanlage,
und
Fig. 2 und 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer unterschiedlichen Ausführungsform
eines Dampferzeugers.
Der Dampferzeuger umfaßt eine Brennkammer 6 und einen Rauchgaszug 7 (die beide weiter unterteilt sein
können), verkleidet mit eng nebeneinanderliegenden wasser- und/oder dampfgekühlten Rohren 8, Brenner 9,
Rohrbündel 10a zur Überhitzung des Dampfes, Rohrbündel lOözur Nachüberhitzung und Economiserrohre
12.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 wird zusätzlicher
Brennstoff in einer feuerfest ausgekleideten, neben dem Rauchgaszug 7 liegenden und mit diesem verbundenen
Hilfsbrennkammer 13 verbrannt und die heißen Verbrennungsprodukte oberhalb des Eco.iomisers 12
abgegeben. Der zusätzliche Brennstoff wird durch einen Brenner 14 zugeführt, während die Verbrennungsluft
von einem Ventilator 15 aus der Umgebungsluft oder über einen Verbindungszug aus dem Haupnvindsystem
geliefert wird. Wenn die Vorrichtung zur Erhöhung der Ausgangsleistung des Dampferzeugers außer Betrieb ι ο
ist, ist die Drosselklappe 17 geschlossen.
Die zusätzliche Verbrennung kann alternativ oder zusätzlich im Raum direkt über dem Economiser im
Rauchgaszugraum erfolgen, wobei der Brennstoff durch Brenner 16 derart zugeführt wird, wie es der den
Feuerungsraum verlassende übrige Sauerstoff erlaubt, wenn mit hohem Luftüberschuß in der Brennkammer
gearbeitet wird, oder durch Einleiten zusätzlicher Verbrennungsluft und/oder Sauerstoff rr.ttels eines
zusätzlichen Ventilalors. ;>o
Nach Fig. 2 erfolgt die zusätzliche Verbrennung in
der angrenzenden Hilfsbrennkammer 18, wobei Brennstoff und Verbrennungsluft ähnlich wie in Fig. 1 durch
einen Brenner 19 zugeführt werden, mit der Ausnahme, daß durch einen Ventilator 20 eine teilweise Rezirkula- .!5
tion der mit den zusätzlichen Verbrennungsgasen gemischten Rauchgase im Rauchgaszug bewirkt wird,
wobei der Ventilator 20 über einen Verbindungskanal
21 mit dem Rauchgaszug unterhalb des Economisers 12 verbunden ist und der Wärmeübergang auf die Rohre
des Economisers durch den verstärkten Fluß der Rauchgasmassen verbessert wird. Die Drosselklappen
22 und 23 dienen zum Steuern des rezirkulierenden Rauchgasflusses sowie zur Abtrennung der angrenzenden
Hilfsbrennkammer vom Rauchgaszug, wenn die ..n
Vorrichtung zur Erhöhung der Ausgangsleistung des Dampferzeugers nicht arbeitet.
Nach Fig.3 gelangen die heißen Verbrennungsgase,
die durch Verbrennen zusätzlichen Brennstoffes erzeugt werden, über den feuerfest ausgekleideten Rauchgaskanal
24, der über mehrere Öffnungen mit der Brennkammer in Verbindung steht, unter Umgehung
der Überhitzungs- und Zwischenüberhitzungsrohrbündel
zu stromaufwärts des Economisers liegenden Öffnungen und werden mit den kühleren Verbrennungs- ''i
gasen durchmischt, wodurch die Temperatur und der Massenfluß der Rauchgase, die an den Economiserrohren
vorbeifließen, und damit auch die Wärmezufuhr zum Economiser erhöht wird. Der Rauchgasfluß durch den
Rauchgaskanal 24 wird durch den im Bereich oberhalb w
des Economisers gegenüber der Brennkammer vorhandenen Unterdruck ermöglicht. Der erwähnte Rauchgasfluß
wird im Bedarfsfall durch die Wirkung einer Strahlpumpe unterstützt, wobei das Medium höheren
Drucks in der Strahlpumpe aus kühleren Verbrennungs- 'u
gasen besteht, die durch einen Verbindungskanal 25 aus dem Bereich unterhalb des Economisers entnommen
wurden, oder aus Umgebungsluft, wobei die Druckerhöhung durch einen Ventilator 26 erfolgt. Das Medium mit
dein geringeren Druck in der Strahlpumpe bilden die w>
erwähnten Überschußverbrennungsgase, die vom Feuerungsraum durch einen Verbindungskanal 25a strömen.
Drosselklappen 27, 28 und 29 steuern den Rauchgasfluß durch die entsprechenden Kanäle. Sie bleiben geschlossen
und trennen dadurch die Brennkammer vom t5 Rauchgaszug, wenn die Vorrichtung zur Erhöhung der
Dampferzeugung nicht in BeU ieb ist.
Die Wirkungsweise eines von der Erfindung Gebrauch machenden Dampferzeugers läßt sieh wie folgt
beschreiben:
Wenn der Dampferzeuger mit Nennleistung oder geringerer Leistung arbeitet, sind die Drosselklappen
27, 28, 29 der Hilfsbrennkammern 13, 18 des Rauchgaskanals 24 bzw. der Verbindungskanäle 25,25a
für die Zirkulation der zusätzlichen Verbrennungsgase geschlossen. Eine zusätzliche Verbrennung findet nicht
statt und die Vorrichtung zur Bewegung der zusätzlichen Verbrennungsgase ist außer Betrieb. Der Wirkungsgrad
des Dampferzeugers wird durch das Vorhandensein der Vorrichtung zur erhöhten Dampferzeugung
nicht beeinträchtigt.
Zu gewünschten Erhöhung der Dampferzeugung werden die Drosselklappen 27, 28, 29 geöffnet. Die
zusätzlichen Rauchgasströme und die zusätzliche Verbrennung findet in dem Maße statt, wie sie zur
Erhöhung der Dampferzeugung benötigt wird. Die Menge der zusätzlichen Verbrennungsluft, die zusätzliche
Verbrennung und die Rezirkulation der Gase werden durch die Stellung der Drosselklappen reguliert,
wobei die Vorrichtung zur Steuerung der Ausgangsleistung die Bewegung der Rauchgase unterstützt. Der
Luftzug für die Brennkammer wird an die neuen Strömungsverhältnisse des Rauchgasstromes angepaßt
und der Spüsewasserfluß entsprechend der erhöhten Leistung des Dampferzeugers eingestellt.
Der Wirkungsgrad des Dampferzeugers geht etwas zurück, da die Verbrennungsgase den Dampferzeuger
mit höherer Temperatur verlassen.
Eine Anwendung der Erfindung ist in Fig. 1 gezeigt.
Eine Dampfkraftanlage besteht dabei aus einer Hochdruckturbine 30, einer Niederdruckturbine 31, die
den nacherhitzten Dampf aufnimmt, einem mit der Turbine gekuppelten Generator 32, einem Kondensator
34, Speisewasservorwärmer 35, Ventilen 37 zur Steuerung der Dampfentnahme zu den Vorwärmern,
einen Entgasungs-Vorwärmer 36 und einer Meß- und Steuereinrichtung 38.
Ein Teil des Dampfes wird infolge der verstärkten Wärmezufuhr zum Economiser erhöhten Ausgangsleistung
des Dampferzeugers durch ein Ventil 33 abgeleitet, umgeht den Hochdruckturbinenteil 30 und
den Nachüberhitzer 10i> und vermischt sich auf dem
Wege zur Niederdruckturbine 31 mit annähernd gleichem Druck und Temperatur mit dem nacherhitzten
Dampf.
Die Erhöhung der Wärmezufuhr zum Economiser soll noch im Zusammenhang mit einer kurzzeitigen
Abschaltung der Dampfzufuhr für den Höchstdruckspeisewasservorwärmer
betrachtet werden, um dadurch den Dampfstrom der Turbine und damit die elektrische
Ausgangsleistung des Turbogenerators zu erhöhen. Das in den Economiser eintretende Speisewasser besitzt
dann eine niedrigere Temperatur, so daß, da der Dampferzeuger eine zusätzliche Wärmezufuhr benötigt,
das Abschalten der Dampfversorgung für den Speisewasservorwärmer nur von begrenzter Dauer ist. Die
Erfindung sorgt für eine zusätzliche Wärmezufuhr zum Economiser, erlaubt durch das Abschalten der Dampfzufuhr
zu mehreren Speisewasservorwärmern eine erhöhte elektrische Leistungsabgabe, so daß ohne
Abschaltung des Speisewasserentgasers, der Dampffluß durch die Turbine erhöht wird. Der nicht abgeschaltete
Speisewasserentgiiser ist von wesentlicher Bedeutung,
da er den Sauerstoff aus dem Speisewasser entfernt.
Die in Fig. I gezeigte Ausführungsform der Erfindung
kann auf folgende Weise betrieben werden:
Beim Eingang eines Signals vom Überwachungsgerät 38, das einen erhöhten Strombedarf anzeigt, wir die
Vorrichtung zur Lieferung der zusätzlichen Turbinenleistung ausgelöst. Vom Überwachungsgerät 38 ausgehende
Signale schließen die Ventile 37 für die Speisewasservorwärmer 35, wodurch sich der Dampfstrom durch die
Turbine erhöht, öffnen die Drosselklappen 17, betätigen
den Ventilator 15 und entzünden den zusätzlichen Brennstoff des Brenners 14 (und/oder 16) und erhöhen
dadurch die Wärmezufuhr zum Economiser. Der Economiser erhält nach dem Abschalten der Dampfzufuhr
zu den Vorwärmern 35 Speisewasser von niedrigerer Temperatur. Wenn das Überwachungsgerät
38 oder andere Geräte oder Computer die Leistungserhöhung des Dampferzeugers erfaßt haben, wird das
Ventil 33 geöffnet und der Niederdruckturbine 31 zusätzlicher Dampf zugeführt.
Claims (7)
1. Mit fossilen Brennstoffen beheizter Dampferzeuger für eine Dampfkraftanlage, der einen der
Brennkammer nachgeschalteten Rauchgaszug aufweist, in dem ein Oberhitzer und rauchgasseitig
dahinter ein Economiser angeordnet ist, wobei dem Economiser speisewasserseitig von Turbinenanzapfdampf
beheizte Speisewasservorwärmer vorgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zum gesteuerten Einleiten von
heißen Verbrennungsgasen in den Raum zwischen Überhitzcr(10a,Jund Economiser(12)bei Spitzenlast
vorgesehen ist
2. Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus mindestens
einem Zusetzbrenner (16) ziim Verbrennen von fossilen Brennstoffen besteht.
3. Dampferzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine
außerhalb des Rauchgaszuges (7) angeordnete Hilfsbrennkammer (13, 18) aufweist, in die mindestens
ein Brenner (14; 19) gerichtet ist und die über ein Absperrorgan (17; 22) mit dem Raum zwischen
Überhitzer (1Oa^ und Economiser (12) verbunden ist.
4. Dampferzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsbrennkammer (18)
über ein Absperrorgan (23) mit dem Rauchgaszug (7) rauchgasseitig stromabwärts des Economisers (12)
verbunden ist und daß in dem Verbindungskanal (21) ein in die Hilfskammer (18) förderndes Gebläse (20)
angeordnet ist.
5. Dampferzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus
einem Rauchgaskanal (24) besteht, der über Mengenregelorgane (27, 28) mit der Brennkammer (6)
einerseits und mit dem Raum zwischen Überhitzer (10a,) und Economiser (12) andererseits verbunden
ist.
6. Dampferzeuger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgaskanal (24) mittels
eines in diesen fördernden Gebläses (26) über ein Absperrorgan (29) mit dem Rauchgaszug (7)
rauchgasseitig stromabwärts des Economisers (12) verbunden ist.
7. Dampferzeuger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung der aus dem
Gebläse (26) austretenden Rauchgase als Strahlpumpe für aus der Brennkammer (6) zu entnehmende
Rauchgase ausgebildet ist.
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