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DE1932597A1 - Sicherheitslenkrad - Google Patents

Sicherheitslenkrad

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Publication number
DE1932597A1
DE1932597A1 DE19691932597 DE1932597A DE1932597A1 DE 1932597 A1 DE1932597 A1 DE 1932597A1 DE 19691932597 DE19691932597 DE 19691932597 DE 1932597 A DE1932597 A DE 1932597A DE 1932597 A1 DE1932597 A1 DE 1932597A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering wheel
intermediate pieces
safety steering
wheel according
spokes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691932597
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
QUILLERY
Original Assignee
QUILLERY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by QUILLERY filed Critical QUILLERY
Publication of DE1932597A1 publication Critical patent/DE1932597A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/04Hand wheels
    • B62D1/11Hand wheels incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • B62D1/18Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
    • B62D1/19Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible
    • B62D1/192Yieldable or collapsible columns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • Sicherheitslenkrad Die neuen Sicherheitsbestimmungen, die insbesondere in den USA und zunehmend auch in anderen Ländern angewendet werden, schreiben ein Lenkrad vor, das bei einem aus einer Gescbwindigkeit von 24 km/h oder 6,6 m/s zum Stillstand gebrachten Fahrzeug eine Energie von etwa 88 kgm aufnimmt, ohne daß die Belastung zwischen dem Lenkrad und dem Körper bei seiner waagerechten Verlagerung Jemals den Wert von 1 120 kg überschreitet.
  • 2ur Lösung dieses Problems sind bereits zahlreiche Einrichtungen vorgeschlagen worden, insbesondere gleitend geführte oder durch plastische oder elastische Verformung ousammendrückbare Lenksäulen.
  • Ferner ist es bereits vorgeschlagen worden, verformbare Elemente zwischen dem Lenkrad und der Lenksäule anzuordnen, wobei das Lenkrad selbst mit verformbaren Abschnitten versehen ist, die während des Aufpralls nacheinander wirksam werden.
  • Es reicht zur Lösung des sorliegenden Problems nicht aus, die verschiedenen Abschnitte einer metallischen, normalerweise aus Stahl hergestellten Lenkarmatur in geeigneter eise zu bemessen. So ergeben sich z. B. bei einem mit zwei Speichen versehenen Lenkrad, insbesondere wenn die Speichen den Lenkradkreis in zwei ungleiche Sektoren unterteilen, verschiedene Verformungen, je nachdem ob der Angriffspunkt vor einer Speiche oder zwischen den beiden Speichen liegt. Selbst dann, wenn die Kraft einer Speiche entgegenwirkt, wird bzw. werden bei allen bisher verwendeten Ausführungsformen bei einer waagerecht auf den unteren Kreisabschnitt des Lenkrads ausgeübten Kraft oder Belastung die Speiche oder die Speichen gebogen.
  • Die bei der Biegung einer Speiche absorbierte Energie, die von einer Ausgangsbelastung Null ausgeht und ständig ansteigt, liegt weit unter der vorgenannten zulässigen Grenzbelastung, wenn man die Abmessungen und den möglichen, begrenzten Rerformungsweg berücksichtigt.
  • Es ist also eine Art der Deformation zu suchen, bei der die Belastung zu Beginn des Vorgangs bereits hoch ist und sich so schnell uie möglich dos Grenswert von 1 120 kg nähert, ohne diesen jemals au überschreiten. Der Widerstand soll also praktisch während der gesamten durch Verformung ermöglichten Bewegung konstant oder möglichst konstant sein, so daß die Energiemenge auf dem kleinstmöglichen Weg absorbiert werden kann.
  • Wenn man bereits zu Beginn des Verformungsvorganges den Grenzwert von 1 120 kg erreichen und diesen inert während des gesamten Vorgangs beibehalten kann, dann reichen 8 cm zur Aufnahme einer Energie von 88 kgm aus.
  • Bei Berücksichtigung der verschiedenen Störungseinflüsse und der bei den Versuchen auftretenden Ungenauigkeiten muß man im praktischen Ball die energie bei einer mittleren Verformung von etwa 10 cm aufnehmen können.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Sicherheitslenkrad zu schaften, das die zuvor erwähnten Anforderungen erfüllt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kranz des Sicherheitslenkrades mit der Lenksäule durch im wesentlichen aus Metall bestehende, stabile Zwischenstücke verbunden ist, um dabei die größtmögliche energie bet möglichst kurzem Weg aufzunehmen und jedoch eine weitgehend konstante, der zulässigen Grenzbelastung möglichst nahekommende Belastung zu übertragen.
  • Die Zwischenstücke, die hauptsächlich auf Knickung beansprucht werden ollen und von denen vorzugsweise mindestens drei vorgesehen iind1könnan beliebig geformte Stäbe sein, wobei sie selbst die Speichen des Lenkrades bilden können.
  • Die Zwischenstücke können auf ein oberes, mit dem Lenkrad verbundenes Bauteil und auf ein unteres, an der Lenksäule befestigtes Bauteil aufgeschweißt oder in anderer Weise, s. B. durch spiellosen Einsetzen damit fest verbunden sein. Sie können aber auch einfach in die Enden der beiden mit dem Lenkrad und der Lenksäule verbundenen Bauteile eingesetzt sein, wobei sie an ihren Enden s. 3. in Pfannen o. dgl. gelagert sein können.
  • Die Zwischenstücke können geradlinig oder gebogen sein und sind in allen Fällen vorzugsweise im voraus deformiert, derart, daß die bei einem Aufprall au£-tretende Deformation bereits in dem gewünschten Sinne vorgegeben ist. Es sei noch darauf hingewiesen, daß, wenn die Stäbe zur Zeit des Aufpralls gerade sind, wenn die Geschwindigkeit unmittelbar von 0 bis 6,6 mJe ansteigt, d. h. wenn die Ruerbeschleunigung des Mittelpunktes eines einer axialen Druckbelastung ausgesetzten geraden wischenstückes theoretisch unendlich groß ist, die ebenfalls unendlich großen Trägheitskräfte dazu neigen, die Kniokung su verhindern und einen Druck zu erzeugen, wobei die Belastungen viel zu hoch werden. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Masse der auf Knickung boanspruchten Stäbe groß ist. Es ist daher in allen Fällen wichtig, die Biegung oder Knickrichtung vorsugeben, insbesondere dann, wenn die Tasse der ausknickenden Zwischenstiicke groß ist.
  • Wenn die Zwischenstücke selbst die Speichen des Lenkrades sind, dann ist es besonders erforderlich, die Durchbiegung oder -knickung weitgehend vorzugeben, da die Speichen immer eine beträchtliche tasse haben.
  • Die Speichen werden daher vorteilhafterweise gewölbt oder erhalten z. B. die orm eines Viertelkreises oder einer ViertelellipseO Die oberen Enden der Zwischenstücke können in Bezug auf die unteren Enden so geführt sein, daß sie sich beim Auprall im wesentlichen axial verlagern. sie dürfen aber dann nicht geführt sein, wenn man auch mehr oder weniger schräg zur Aufprallrichtung verlaufende Verformungen zuläßt.
  • Im folgenden Teil der Beschreibung werden einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung der Zwischenstücke, die an der Nabe des Lenkrads angeschweißt und an einer darunter liegenden Fläche der Lenksäule befestigt sind; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende schematische Ansicht nach erfolgtem Aufprall; Fig. 4 eine der Fig. 1 ähnliche schematische Anordnung, bei der die Enden der Zwisebenstücke in die Hälse der oberen und unteren Bauteile eingesetzt sind; Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende schematische Ansicht der Anordnung nach erfolgtem Aufprall; Fig. 6 einen schematisch dargestellten Axialschnitt eines Lenkrades, bei dem die Zwischenstücke an ihren oberen Enden an eine am Lenkrad befestigte Schale angeschweißt sind; Fig. 7 eine axiale schematische Teilansicht eines Lenkrades, dessen den Kreis des Lenkrades vierteilende Arme selbst als Zwischenstücke ausgebildet sind;
    g. S ino Lenkarmatur1 deren rran
    deren drei Speichen aus im ctuer-
    schnitt achteckigem Profilstahl
    von 10 e Stärke hergestellt sind,
    wobei die Speichen die Form eine
    Vierteikreises haben, dessen Radius
    dem Lenkradradius <200 mm) entXprlekt,
    nach dem Aufprall einer Maas von
    82 100 ks aus 1,10 m Höhe a ein
    Ende einer Speiche, wobei er winkel
    zwischen der Lenkradachs und der
    Senkrechten 300. beträgt
    Fig. 9 eine Belastungakurve fUr die in
    Fig. 8 dargestellt Ilenkarmatur
    bei der auf der 0 te die Belaßtt
    in Abhängigkeit pbon der auf der
    Abasisse von rghts nach links auf-
    getragenazet dargestellt ist und
    wobei ein q dratischqs Feld auf der
    Abszisse li'llisekunden und auf
    der Ordi te 640 kg bedeutet;
    Zig. 10 die ig. 8 dargestellte Lenkarma-
    tur oh einfl Autprall einer ECaaso
    von 2 100 kg aus einer llöhe von
    1 0 1 auf den zwischen zwei Speichen
    legenden Bogenabsohnitt bei gleichen
    Sinkelverhiltaissen wie in Fig. 8;
    Fi. eine Belastungskurve für die in lig. 10
    dargestellte Lealearsstur, bei der
    auf der Ordinate die hlsstug in
    Abhflfl8igksit von der auf der bszisse
    von rechts nach links ufgetrqenen
    Zeit dargestellt ist und wobei ein
    guadratiohog Peld auf der Abszisse
    20 llisekueden und auf der Ordinate
    Fig. 4 eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht, wobei die Arme die Form eines Viertels einer Bllipse haben; und Fig. 5 einen schematischen Axialschnitt eines ( mit einer Verkleidung versehenen Lenkrades, dessen Arme oder Speichen ebenfalls mit eine Uberzug versehen sind.
  • Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform sind die Zwischenstücke im Querschnitt rechteckige Knickstäbe 1, die im folgenden als Stäbe bezeichnet sind. Die Enden dieser Stäbe sind auf die Flächen von zwei im Querschnitt sechseckigen Bauteilen 2 und 3 aufgeschweißt. Das obere Bauteil 2 ist die Nabe des Lenkrads, und des untere Bauteil 3 ist an der Lenksäule 4.befeitigt. Das die Nabe des Lenkrades bildende Bauteil 2 ist in Bezug auf die Lenksäule 4 verschieblich.
  • Zum Zeitpunkt eines aufpralls verschiebt sich das Bauteil oder die Nabe 2 in Richtung auf das Bauteil 3, während' sich die Stäbe 1 (Fig. 3) während ihrer gesamten Bewegung bei im wesentlichen gleichbleibender Krafteinwirkung durch taickung deformieren.
  • Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform ist ähnlich den Fig. 1 bis 3 ausgebildet. Die Stäbe 1 sind aber in einfacher Weise mit ihren Enden in die Halsabschnitte 5 und 6 des oberen Bauteils 2 und des unteren Bauteile 3 eingesteckt. Die Stäbe verformen sich bei gleichbleibender Krafteinwirkun in der in Fi. 5 gezeigten Weise. bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführunform sind die Stäbe 1 an ihrem unteren Abschnitt an eine an der Lenksäule befestigte sechseckige Nabe und an ihrem oberen Abschnitt an eine aus tiefgezogenem Blech hergestellte, am Lenkrad 8 befestigte Schale 7 angeschweißt.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Äusführungsform bilden die Arme oder Speichen 9 die verformbaren Elemente. Diese Speichen, von denen drei oder mehr vorgesehen sind, sind an das sechseckige, an der.
  • Lenksäule befestigte Bauteil 3 angeschweißt. Die Speichen sind in die Form eines Viertelkreises gebogen und entsprechend der gewünschten Knickung weitgehend vorgeformt. Die oberen anden der speichen 9 sind an den kreisförmigen Kranz 10 des Lenkrades angeschweißt Bei Kraftfahrzeugen ist das Lenkrad zumeist gegen die Waagerechte geneigt. Andererseits geht man davon aus, daß der Körper in waagerechter Richtung vorwar'tsgeschleudert wird, d. h. bei einem Unfall seine waagerechte Translationsbewegung fortsetzt.
  • Trägt man den verschiedenen möglichen Neigungen des Lenkrades und der Tatsache Rechnung, daß die im theoretischen Fall waagerechte Translationsbewegung des körpers dadurch verschiedene Einflüsse, beispielsweise die Sicherheitsgurte, durch den Einfluß der Hände, Arme und Beine usw., beeinflußt werden kann, dann ist zweckmäßigerweise vorzusehen, daß der Aufprall in einer Richtung erfolgen kann, die zwischen den Pfeilen f1 und f2 und damit zwischen der Richtung der Lenksäule und einer durch die von dem Lenkradkranz aufgespannte Ebene führenden Richtung liegt.
  • Es ist ersichtlich, daß in allen Fällen, in denen die Speiche zum Körper weist und in denen die beiden den dem Körper zugewandten Abschnitt des Lenkrades begrenzenden Speichen auf den Körper zugerichtet sind, die Verformung einer "Knick-Biegung" ähnlich ist, d. h. einer durch einen sich vergrößernden Hebelarm bewirkten Biegung.
  • Es ist ferner ersichtlich, daß bei Kraft angriff in einer zwischen den Pfeilen f1 und f2 liegenden Hichtung und bei einem Viertelkreis entsprechenden speichen die Speiche sehr ähnliche Verformungen bekommt und in Abhängigkeit von der Verschiebung im wesentlichen die gleiche Belastungs- oder Widerstandskurve aufweist.
  • Bei Verformungsuntersuchungen des Lenkrades hat sich gezeigt, daß die den ersten Aufprall aufnehmende speiche praktisch umgebogen wird, so daß beide Enden der Speiche annähernd aufeinander zu liegen kommen. Eine bei diesen Versuchen aufgezeichnet Belastungekurve zeigt, daß die Belastung in keinem Fall einen Wert von 850 kg überschreitet.
  • Die Verformung entspricht also sehr gut den Annehmen, d. h. einerseits, daß keine Teile über die Ebene des Lenkrades hinaus vorstehen, die Verletzungen bewirken könnten, und andererseits, daß die Belastungen ziemlich gleichbleibend sind.
  • Ferner ist die von der Belastungskurve begrenzte Fläche, die die während des liufpralls aufgenommene Energie darstellt, eindeutig größer als die Dreiecksfläche mit der gleichen Grundlinie (Dauer des Aufpralls) und mit der gleichen Höhe (Maximalbelastung.) Bei weiteren Versuchen hat sich gezeigt, daß die beiden in der Nähe des belasteten Bogens angeordenet Speichen in gleicher Weise um sich-selbst gebogen werden. Die Belastungskurve zeigt, daß die Belastung niemals einen Wert von 940 kg überschreitet. Auch hier entspricht die Verformung den bereits erwähnten Annahmen.
  • Die Speichen 9 könuen auch die Form einer Viertelellipse haben, deren Hauptachse parallel zu der Lenkradebene verläuft, während ihre Nebenachse parallel zur Achse des Lenkrads gerichtet ist. Han erhält auf diese Weise ein weniger tiefes und daher weniger sperriges Lenkrad.
  • Bei einem Lenkrad mit einem Durchmesser von 400 mm kann man auf diese Weise die Tiefe von 200 auf 150 und sogar auf 100 mm herabsetzen. as sei darauf hingewiesen, daß Speichen in Forn einer gewölbten oder abgebogenen Linie unter der Voraussetzung geeignet sind, daß dies Form ein Ausknicken oder Umbiegen in ausreichender Weise begünstigt, um zu vermeiden, daß die Stoßgeschwindigkeit - Trägheitskräfte aufkommen läßt, die weiter oben bei den. geraden oder im wesentlichen geraden Zwischenstücken von ins Gewicht fallender Masse entstehen.
  • Bei dem in Fig. ## dargestellten Beispiel weist das Lenkrad einen Lenkradkranz 10 und einen Überzug ii, auf, der.auf der Basis von halbgehörtetem Kautschuk, einem Kunststoff, wie z. B. einem Zelluioseester oder einem Schaumstoff hergestellt ist, welcher mit einer zaut-versehen ist, die auf ihn aufgebracht oder bei der Herstellung des Schaumstoffs erzeugt sein kann.
  • Diese Überzüge wirken einem Ausbiegen oder Knicken mehr oder weniger stark entgegen, da sie einerseits den-uerschnitt.der betreffenden Speiche erheblich verstärken und andererseits auch die Masse erhöhen.
  • Es ist dabei besonders notwendig, sowohl bei einer mit einem Uberzug versehenen als auch bei einer Speiche ohne Überzug die Biegung oder Knickung vorzugeben. Da die Knickung hauptsächlich aber durch eine kraft eingeleitet wird, die in dem bereits erwähnten Winkelbereich liegt, verteilt der Überzug die durch Knickung bewirkte Biegung auf eine größere Länge der Speiche und flacht dabei die von der. Zeit abhängige Belastungskurve ab. Darüber hinaus verbessert ein, beispielsweise aus Kunststoffschaum hergestellter Überzug das erfindungsgemäße Lenkrad, da er bei der gleichen zeitabhängigen Belastung den Druck auf den Körper, d. h. den Quotienten Belastung tragende Fläche verkleinert und damit das Ausmaß. der Verletzungen herabsetzt.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß die Erfindung eines wegs auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist, die nur als Beispiele zu verstehen sind. Es ist von Bedeutung, daß sowohl die unteren und oberen Bauteile als auch die diese Bauteile miteinander verbindenden Stäbe beliebige Formen haben können. Der Einfachheit halber kann man eines dieser Bauteile stärker ausführen als das andere und beide Bauteile durch Stäbe beliebigen Querschnitts miteinander verbinden, deren Enden fest oder gelenkig mit den Bauteilen verbunden sind.
  • Die Stäbe können entweder gerade oder sur Anpassung an die beiden Bauteile gewölbt ausgeführt sein.
  • Tdgnn die Stäbe gerade sind, dann können sie entweder parallel zueinander verlaufen oder nach oben oder nach unten hin aufeinanderzu konvergieren.

Claims (9)

  1. A n s p r ü c h e 1. Sicherheitslenkrad, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kranz (10) mit der Lenksäule (4) durch im wesentlichen aus Metall bestehende, stabile Zwischenstücke (1) verbunden ist, um dabei die größtmögliche Energie bei möglichst kurzem Weg aufzunehmen und Jedoch eine weitgehend konstante, der zulässigen Grenzbelastung möglichst nahekommende Belastung zu übertragen.
  2. 2. Sicherheitslenkrad nech Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei Zwischenstücke (1) vorgesehen sind.
  3. 3. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daJ die Zwischenstücke (1) beliebig geformte, beispielsweise gerade oder gewdlbte Stäbe sind.
  4. 4. Sicherheitslonkrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (1) mit einem am Lenkrad befestigten oberen Bauteil (2), das die Nabe sein kann, fest verbunden, 1. B. verschweißt sind.
  5. 5. Sicherheitslenkrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Zwischenstücke mit einem am Lenkrad und einem an der Lenksäule befindlichen Bauteil, beispielsweise durch Golenkwerbindungen verbunden sind.
  6. 6. Sicherheitslenkrad nach einem ver vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (1) im Sinne der beim Aufprall gewünschten Verformung vorverformt sind.
  7. 7. Sicherheitslenkrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (1) die Speichen des Lenkrades sind.
  8. 8. Sicherheitslenkrad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen in J?orm eines Viertelkreises oder einer Viertelellipse ausgebildet sind.
  9. 9. Sicherheitslenkrad nach einet der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen inden der Zwischenstücks in Bezug auf die unteren Enden so geführt sind, daß sie sich im Augenblick des Aufpralls im wesentlichen axial verlagern.
    L e e r s e i t e
DE19691932597 1968-07-02 1969-06-27 Sicherheitslenkrad Pending DE1932597A1 (de)

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