DE1932369U - Hebevorrichtung, insbesondere fuer fahrzeuge. - Google Patents
Hebevorrichtung, insbesondere fuer fahrzeuge.Info
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Description
Hebevorrichtung insbesondere für Fahrzeugs
Die Erfindung betrifft eine Hebevorjcichtung insbesondere für
Fahra-Piuge,, mit mehreren,, teleskopartig ineinander angeordneter?
und uerschisfabaren hydraulischen Zylindern und einem hydraulischen KoIbBn9 sowie einer Steuerungseinrichtung für die Zufuhr
bzw» Abfuhr eines Druekmit-fcelSo Hebevorrichtungen dieser Art
findet nrnn bekanntlich in Uierkstattao und Garagen als HJlfsrait-
tel zur Pflege und Reparatur uon Kia.ftfahrzeugen oder dergleichen«,
Die bisher bekannten Hebevorrichtungen arbeiten entujedsr rein
t!)echanisch9 wobei ein Zahn^tangenkolben bewegt ujirds pneumatisch
unter Verwendung von Druckluft oder hydraulisch untet l/erioendung
ainer hand·= oder motos-betriebene.n üxpumpea
Die Anwendung der mechanischen und pneumatischen Hebevorrich«
tungen ist auf die Fälle beg:cenHt4 wo es. lediglich auf das Anheben einer Seite eines Kraftfahrzeuges ankommt. Bei größeren Pilan=·
tage- oder Reparaturarbeiten yeruiendet man yoruiisgend hydrauli·=.
sehe Hebeuarrichtungen. wobei häufig auch rnshrere5 voneinander,
getrennte Hebevorrichtungen an dem su höhenden Fahrzeug ang?ei-,
fen können. Dabei kommt es aber darauf an5 daß die Hubhöhen der
einzelnen l/orrichtungan genau raiteinander übereinstimmen.? mgs
in de? -<egel mangels geeigneter Steuerungseinriehtungen nicht
möglich ist». Andererseits ist auch die notwendige Verwendung won lumpen umständlich und tigyere : :
Der vorliegenden Erfindung liegt daher in Erkenntnis dieser Um=
stands die Aufgäbe zugrunde^ sine Hebevorrichtung 2u schaffen, die
die Wachteils der bekannten Vorrichtungen verraeideij, relativ billig
in de? Herstellung und genau und einfach in ihse^ Antasndung ist«
Die Erfindung geht \jon der bekannten physikalischen Erscheinung
ausj, daO eine in einera U-Rohr befindliche flüssigkeit in dem einen
Schenkel dieses Rohres ansteigt t wenn auf asn anderen Schenkel
eine Druckgasatraosphäre einwirkt,* die größer ist» als der Druck
der Urngebungsluft«
Unter Uerwendung dieser Erscheinung auf sine Hebevorrichtung. des·
Eingangs ermähnten Art5 mi?d"daher erfindungsgemäß eine Hebevorrichtung uorgcjschlagen«, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Steuerungseinrichtung einen Vorratsbehälter für das Druckmittel
aufweist, indem ein oben v/on einem Absperrventil verschließbares
glpckenartiges Gehäuse hineinragt,. das an seinsro Boden eine Durch«
fluOöffnung besitzt, daß der Raura zwischen diesenä Gehäusa und der
Behältormandung durch Zu- und Abführuentile ( Schlisßv/entile )
für ein Oruckgas5 insbesondere Druckluft» schließbar ist und daß
Mittel zur Betätigung der Schließyentile und des .Absperrventils in
bestimmter seitlicher Reihenfolge vorgesehen sindo
liiird der Raum suischen der Uamdung des Uorratsbehäitsrs und dem
darin befindlichen glcsclisna^tigBn Gehäuse eines· Bri
phärs ausgesetzt und gleichzeitig das Absperrventil geöffnet.,
so fließt nach dem obers erwähnten- physikalischen Prinzip das
flüssige Druckmittel,. 2*80 Öl durch das Gehäuse in den Zylinder
raum und hebt'entsprechend dem Druck des Druckgasatntpsphäre ά<&η
hydraulischen Kolben ars* Die neue Vorrichtung benötigt keine
ÖlpufRpee Dies verbilligt einmal dis Hebevorrichtung- ursd -macht
siB andererseits unabhängig va@_Stromnetz« ®ss insbasondere bsi
Fliegenden Reparaturkolonnen Z0B* im Katastropheneinsatz von
Worteil
Gemäß aines* Jeiterbiiduni} der trfindung· soll fernes?
sein, da8 das Heben υηά Senken der Last i-n Abhängigkeit uont Se-=
laicht der Last BrToIgBn solle Dies ist insbesondere deshalb &$*·
töünschtü tisil es vorkommen kann& daö der hydraulische Kolben un«
belastet zu schnell abgesenkt ödes* bsi zu hohem GasUruck zu rasch
gehoben wird, tuas utegen der Bssnspruehung .'dar Vorrichtung* unerwünscht
sein kann*
Aus diesem Grunde lair'd erfindungsgemäß \?orgeschlagen& daß das
glockenartiije Gehäuse an seinem oberen Ende einen ars eine-ventil»
sitzsrtigs fiusdrehung schließsnden Malssö^sehfiitt ge.rlnge.ren
Durchiöeassrs aufweist und dsß innerhalb des Gehäuses ein naeh
unten offener Ho'hlkolbsn von kleinerem Durchmesser, als demjenigen
des Gehäuses auf dem einen Ende einer auf dem Gehäusebode'n sufraeht
stehend gehaltenen Druckfeder zuht und In seiner Sfcisnijiandung eine
i>usehtrittsöffnung sehr kleinen Durehciesses-s besitzt«
Bei dieser Ausbildung ergibt es sichs daS das Druckmittel bei
normalem Gasdruck seitlich des Hohlkolbens durch das geöffnete
Absperrventil in den Zylinderraum eindringen kann« ^sU der Gss-=
druck zu stark j so wird der Hohlkolben gegen dia yeniilsitsartige
Ausdrehung gedrückte so daß das ü^uokmitiel gezwungen ist9 sBinen
•leg durch dia kleine Durchtrittsöffnung in der Stirniaandung des
HohlkoXbens zu nehmen« Der Hohlkolben uirki dann als Bremse»
Umgekehrt seist sich beim Absenken des hydraulischen Kolbens der
Hohlkolben mit seinem rückwärtigen Rand auf den Moden des glockenartigen
Gehäuses auf« wenn der Druck des zurückfließenden Druckmittels stärker ist,als die ihm entgegenwirkende Kraft der Druck-Feder
auf welcher der Hohlkolben ruht<, Auen in diesem Fall ist das
Druckmittel gezwungen,, seinen meg durch die kleine Durchtrittsöffnung
das Hohlkalbens zu nehmen, Itn WormalFallflschwiwrot..der von der
Druckfeder getragene Hohlkolben suiischen der Ausdrehung unä dem So=
den des glockenartigen Gehäuses , so daB das Druckmittel frei
am Hohlkolben worbeiströmen kann»
Eine weitere Ueruollkojnmnung des erfin^ungsgemäßen Vorrichtung .
taird dadurch erreichtf daß die Kiittei zur Betätigung der Druck»
gaü- und Druckraitteiuentile ein mit' dem oberen Ε.ηύ& des glocken=·
ßeMäusss uer-bimdeaes Uentilgshäurse umfassenζ—in de© ei«
das Absperrventil für das D?uekraiitei.'tf@s§@©efcQfö&? fsäsifb©2.asfea
HsupivenfeiXstößel axial'beweglich unü cfsrsfiöss· §shaltsn und -f pst
rait einem an seinem freien Ende an^eb^aöh&en Ssh<tienkh@bei
bunden ist9 unü der Haupfc^entiXstöSei an ei-n-sm iß! ifQ
angeordneten symmeferischerä;, fcopfa^tigen {Cu?'venkÖ?pe? abgestützt
■ ist 8 der bsi Drehung das Haupt«&nt-iIstdßels 'mitteis -des Schutenkhabsls
nach Überwindung einss gsiaissafs toten Spieles eifm
RückkuQsbawagung des HauptventilstöSals beiüis-kt5 daß öas
gehäuse nsltsinandar di4i'ch yerbindungskansle vssibu-nderie Anschluß-Öffnungen
für sine O^uckgsssufuhrleityng^ fikrains stim Vorsatsbe
halter abgehsndö Druckgasahfuhcleiiung sqvjz® Fü£· die
"aufweist und daß im Ucntilgehäuse ferner· zursi SchlieOiianfeile
die yerbindungskanäls angsordnst sinds deinen federbslsstete
Stö8el radial in einen von einer Ausnehmung dss HaupfcvsniilsiöBels
gebildeten Raug ragen und den? als Bsfeetigiingsnacken verbleibafidsn
Resfcquerschnitt des Hauptuentilstößsls zugeordnet SiRd5 des bei
Verschwenken aus seiner Nullstellung bex-üifcs im Beeeicb dss toten
Spiels je nach seiner Drehung ein Öffnen des einen ode?
SchiisSventils bewirkto
Diese At#ü{iJ?un'93fora ermöglicht es, sämtliche
mit eineüfi einzigen Hebel s dem Schui&nkhebsi« dusOhsuführeno ϊ.η
seiner Worfnaistsliung sind alle l/erafcils gsschlossen '
ga^ingen Drehung innerhalb des toten Spieles sfe^Örat das
in den tiG^ratsbefrälie? ein una setzt das ds.ri« baf indiiehe mittel
unter Drusko Bei eines1 »eiteren Drehung des Schuienkhsbeäs
wird der Hauptventilstößel des Abspsrrven&ilss ays seines1 Ssh3.ieß·=
• I
stellung zurückgezogen, sß ds6 das Druckmittel nun frei in den
Zylinderraum einströmen kann. f\!acfi Erreichen der vorgeschriebenen
Kubhöhe miso dev Schwenkhebel uiieder in seirte Ausgangsstellung'
zurückgebracht ο Urn den. hydraulischen Kolbsfi mieder absenken 2u
können, wird der Schwenkhebel zunächst in umgekehrtes dichtung
etwas gedreht j so daß sich 'das SchlieBnentil öffnet,., das den
Uorratsbehälte? mife det- Umgebungsluft »erbi-ndeto Das Druckgas
kann nur» entweichen* Bei (üsitörem Verdrohen des Schwenkhebels
wird sodann das Absperrventil geöffnet und das Druckmittel" kann in den i/orratsbehälter
Uiürds man die zeitliche f"o.lgB des Ausflusses von Druckgas und
Druckmittel nicht einhalten^ sondern diese gleichzeitig ablas-= ssn9 könnte es vorkommen,, ö&ß/qas in den Zylinderraum eintritt9
dabei Druckmittel usrdiängi und den hydraulischen Kolben etuia in
seiner Stellung belaßte In diesem Falle müßte der Zylinder erst
entlüftet werden^ uas natürlich unerwünscht ist»
Nachfolgend ist ein Ausfüh^ungsbeispiel gemäß der Lrfindung an
hand der Zeichnung nahes· erläutert und 2u>ar seigens
, f
«=■ j.
Figo 1 eins Hebevorrichtung gemäß der Erfindung
in oeitenan-sicht und teiluieisem Längsschnitt
Fig*«' 2 eine vergrößerte Einzelheit der Vorrichtung
im Längsschnitt
Fig«, 3 eine Steuerungseinrichtung im Längsschnitt nach
der Linie !XX-XIf isv Figo 4 und
FIg4 4 einen Querschnit nach de? Linie iW-IV in Figo So
Fig» 1 zeigt den allgemeinen Aufbau übt erfindungsgemaoen Hebe=
uorrichtungo ^iese besteht aus wenigstens zwei taleskopiseh inein«=·
ander geführten hydraulischen Zylindern 1e 2 und einem hydraulischen
hohlen Kolbon 3 mit ainera aufgesetzten Stützstempel 4O Der Zylin·=
der 2 und de? Kolben 'Δ sind an ihren unteren Enden mit Anschlagen
55 6 versehen.» die ihren größten Hub begs-ensenO Ani obere« Lnda des
Zylinders 1 sind seitlich radial ausstehende Rollen 7 angeordnefcp
so daß dia Uorrichtung auFparalleleß Schienen beusegt merden .kann»
Der Zylinder 1 ist von einem zylindrischen Vorratsbehälter 8 fü? ·
das Druckmittel umgeben,, dsssen Durchmesset um soviel größsr isfee
®is derjenige das Zylindees 1r sie Dsuckmifetel für die Teile 2 und
3 benötigt iyi?do Der Vorratsbehälter 8 ist uöllig disht gesehlos«
sen. An der Steile 9 besitzt er einen Schraubverschluß zum Ablassen ..·
das Druckmittels« Am oberen Ende des yorratsbehälters ist ein Anschluß
10 für eine Druckgasleitung 11 vorgesehen. -;
/Jf ■J? s J
Am unteren Teil des Zylinders 1 ist an dessen tjandung ein nach außen
durch den Vorratsbehälter 8 ragendes Ventilgehäuse 12 angebracht,
das mit dem Inneren des Zylinders 1 durch eine Öffnung 13 uer=
bündln ist. Innerhalb des Vorratsbehälter 8 befindet sich ein
an dem Ventilgehäuse angebrachtes", nach unten ragendes glocken«
artiges Gehäuse 14O
Fig» 2 zeigt die Anordnung dieses Gehäuses 14 in υ ergrößer-tem IYIaG-=
stabo Wie die Zeichnung erkennen IMQt v besitzt das Gehäuse ^n seinem oberen Ende einen halsartig eingazogeh.en Abschnitt 15 mit ge~
ringerem Durchmesser als der übrige Gehäuseteil,, 'as Gehäuse ist
unten durch einen mit einer DurcHtrittsöffnung 16 versehenen Boden
17 abgeschlossen· und ragt if?„ diss im Vorratsbehälter· befindliche
Druckmittel 18 nuch Art einer Taucherglocke hinein«
Das obere halsartig eingezogene Ende 15 mündet in einen Hohl»
raum 19 des Ventilgehüuses 12'« In dem Ventilgehäuse 12 ist ein
Hauptwentilstößel 20 angeordnet j,' der, laie unten noch im einzelnen
ausgeführt wird, sowohl axial bewegbar, als auch um seine Längsachse
drehbar angeordnet ist. An seinem einen Ende besitzt dieser
Haupty'entilstöf3el 2o einen Ventilteiler 21 und verschliefet mit
diesem die Durchtrittsöffnung 13 zum Innern des Zylinders 1O
Die Innenwandung der durch den Halsabschnitt 15 gebildeten Ausdre hung
22 ist als Ventilsitz ausgebildet, Wit Abstand unterhalb dieses Ventilsitzes 22 ist innerhalb des Gehäuses 1Λ ein Hohlkolben
-10-
angeordnet s dessen Stirniaandunej 24 Ben? Ventilsitz 22 zugeordnet
ist. Die Stifnuiandung 24 besitzt eine mittlere Durchtrittsöffnung
25 von sehr'kleinem Durchmesser« "AjV Üer I'nn'smseite' der Stirnuian»
dung 24 dss Hohlkoibens 23 greifi'eine ^m 'Ooden 1? des Gehäuses
befestigte* stehende üruck.feder" '2Cj"an und' hält- den Hohlkolben 23
in einer Gleichgewichtslage zwischen' Öe'm Ventilsitz 22 und dem
Boden 17, · ·.:;·■·,.··■
• t - j·.
Fig« 3 zeigt in? vergrößerten TfIaDs-tab einen iängsschnitt. durch dgs
UentilgohausB 12. Danach stützt sich der iiauptyciritilstößel 20
mit seinem Ventilteller 21 gegen eine Druckfeder 27 an einei"
Ausdreh'ung 28 im Innern des Veritilg'ehäüses 12 ab'- und wird in
seiner Ruhestellung gegen den Ventilsitz 29 ,gedrückt» üiu Teile
21 und 29 bilden gemeinsam ein A'bspesTöentil' für- das Druckmittel
zur Betätigung der HöbevorrichtüngO
An seinem anderen Ende5 das äiis "CMm'Ventilgehäuse herausragt»
ist der HauptvsntilstöOei '20 ml"t' einem Schiusn^hebal 30 f
d.en. Nahe dieser Stelle besitzt das Uantilgehäuse 12 eine Ausdrehung 31} in der ein topf artiger, konzentrisch zura "Hauptventiistößel
20 angeordneter Kuryenk'örpsr"32 eingesetzt 'ist t der sine
symmetrische Führungskurue 33" besitzt"»■ :An dieser Führungskurue 33
ist ein Stift 34J gsführts der 'quer durch den. Happtwentilstößel
22 geht und beiderseits aus diesem- hes-süsragtV Die führüngskurve
'33 ist so ausgebildets daO bei einer"Drehung des·Schwenkhebels 30
der Hauptventilstößel 20 infolge der Führungsbemegursg des Stiftes
34 axial zurückgezogen wird und das Absperrventil 29 , 21 öffneto
Wie die Zeichdung farner zeigfcj. besitzt das Uentilgehäuse 12 an
seinem äußeren Teil einen größeren·. Querschnitt-..35* Im Bereich
dieses Querschnittes 35 sind an de'r ■ AuOgniuandung des l/entilgehäu=·
ses Anschlußöffnungen 36;, 3? und' 38 vorgesehen«. Die AnschluOöffnung
36 dient zürn Anschluß der Druckgasieitung .1L9 die als . Druckgasab»
Führleitung vom Ventilgehäuse 12 zum- Vorratsbehälter 8 führte
Von dieser AnschluQöfFnung 36S die-baksnnter-weise mit einem Anschlußgeuiinde
versehen sein kann, führ.t, ein enger yerbindungska=
nai 33 zur Anschlußöf fnung 37,- Diese AnschluOöf fnung'"37 ist mit'
einetn hohlen Stutzen 40 verschlossen»-.an-den eine Druckgaszulei«=
tung 41 ( FIg9-I ) anschließt f - die.mit einer nicht.gezeichneten
DruakgasqueiiSjj 2„B0 einem Kompressor verbunden, ist«, Die Zündung
des Ueffbindungskanals 39 in der AnschluOöffnung 37 ist durch ein
fed8rbel&stetes Sc'hließyentil 42 verschlossen-, dessen Stößel 43
bis in den Bereich des HauptventiistöOels 20 radial in das Innere des l/entilgehäuses ragt«. Der Hauptuentilstößel 20 besitzt
an dieser ütelle eine Ausnehmung : der Aet» daß nur noch ein Rest=·
querschnitt 44 verbleibt^ der als Antriebsnocken;für den Stößel-43
diente Ulird der Hauptventilstößel 20 mittels des -Schwenkhebels
30 verdreht t so wird der Stößel 43 radial' nach außen gedruckt 9 so
daß sich das Schließventi! 42 öffnet»
• 12*
Gsgenübe... d8r AnschiußÖffnung 37 ist in einer Ausdr^hüng 45 ein
weiteres federbelastetes Schließventil 46 angeordnete Xn dera
υοη der Ausdsahung 45 und einem Schraübverscnluß 4? dös Schließven4
tils 46 gebildeten Raum 4-8 mündet ein von der AnschluBoFTnung 36
kommender Verbindungsksnal 49O Jensaits des SchlieQwentils 46
mündet unmittelbar unterhalb deu l/entilteliers ein l/erbindungskä·»
nal 50s der zu der mit einem Filtertuerkstoff 51 ausgefüllten An·=
schlußöffftung 38 führt. Diese Anschluööffnung führt ins Freie»
Der Stößel 52 des SchlieOyentils 46 ragt iuie beim SchlieSuentil
42 ebenfalls in das Innere des l/entilg'ehäuses 12 hinöin und kann
auf die gleiche liieise, wie der Stößel 43 vom Häuptuentilstößel
bewegt u/erden, menn dieser in umgekehrter Richtung gedreht luirdi
Die Betriebsweise der neuen Hebevorrichtung ist wie folgt s
Der Schwenkhebel 30 befindet sich zunächst inseines· Ruhestellung«
Dabei sind das Absperrventil 21» 29 sowie die- Schließuentile 42
und 46 geschlossen, Fdqn wird der achu/enkhebei 30 zunächst um ein
geringes fflaß in der einen Richtung bewegt« Die Führungskurve 33
ist dabei so ausgelegts daß sie dem Hauptventilstööel 20 ein ge·=·
misses totes Spiel in Bezug, auf seine Schließstellung gestattete
Der Hauptuentilstößöl 20 uiird also etmas um seine Längsachse
verdreht^ ohne sich bereits axial zu vers.chieben* Diese Drehung
genügt JBdochs um das Schließuentil 42 zu Öffnen» Es ätrömt nun
Druckgas aus der Druckgaszuführleitung 41 durch den Uerbindungs-
ft-
kanal 39 in die Druckgasabführleitung 11 und von dort in den
Vorratsbehälter 8 eiru Das in dam Vorratsbehälter befindliche
Druckmittel ο Z-B0 Öl ist damit eine? Druckgasatmosphäre ausgesetzt»
Als Druckgas kann beispielsweise Druckluft.verwendet werden»
Bsi weiterem Verschwenken des üchujenkhebsls 30 suird der Hauptven«
tilstöDel entsprechend der Charakteristik der Führungskur\/e 33
zurückgesogen und öffnet dabei die Durchtrittsöffnung 33 zum
Zylinder 1» Das unter Gasdruck stehende Druckmittel 18 strömt nun durch das glockenartige Gehäuse 14 entlang dem Hohlkolben 23 durch
den Halsteii 15 und das Ventilgehäuse 12 in den Zylinder 1 und hebt den hydraulischen Kolben 3 an«
Ist der Gasdruck ?u stark im Verhältnis zu der zu hebenden Last?
so drückt das aufsteigende Druckmittel den Hubkolben 23 gegen die ventilsitzartige Ausdrehung 22 des Gehäuses 14, Das Druckmittel
ist nun gezwungen, durch die kleine Durchtrittsöffnung 25 in der_
Stirnujandung 24 des Hohlkolb.ens 231 zu strömen-, wodurch die Hebegeschwindigkeit
des hydraulischen Kolbens 3 stark herabgesetzt wird.
Wach Beendigung des Hebeworganges wird der Sehsuenkhebei 30 mieder
in seine Ausgangsstellung zurückgeschmenkt„ Dabei schließt sich
zunächst das Ventil 219 29 und hindert damit das unter Druck stehen*
de Druckmittel daran, in den Vorratsbehälter zurück zu laufeno
Anschlieöe-nd schließt sich das SchlieGucntii 42 und unterbricht
damit die Zuführung won Druckgas in den Vorratsbehälter Die auf
-14-
dem Druckmittel lastende Druckgasatmosphäee bleibt dabei erhaltene
Das Absenken des Kolbers 3 erfolgt dadurch^ daß de? Schwenkhebel -30
zunächst in umgekehrter Richtung um ein Seringes verschu/enkt αχτάο
Dabei bleibt der Hauptventilstößel 20 zunächst in seiner Sperr=,
stellung^ betätigt aber durch seine Drehung das Schließventil 46
im Öffnungssinne. Das im Vorratsbehälter 8 befindliche Druckgas
kann nun durch die Druckgasabführleitung 11, die Verbindungska^
näie 40 und 50 und die AnschluUöffnung- 38 ins Freie abströmen»
Auf dem Druckmittel 18 stellt sich damit uieder der normale Atmos«
phärendruck ein«
Nun wird der Schwenkhebel 30 uieiter bewegt» wobei der Hauptv/entilstößel
20 a*iial zurückgesogen wird und die Öffnung 13 des Zylinders
1 fregibt. Das Druckmittel strömt nun miede? in äen Vorratsbehälter 14 zurück und der Kolben 3 senkt sich ab*
Erfolgt das Absenken des Kolbens 3 zu rasch* so drückt das zurückströmende Druckmittel dan Hohlkolben 24 mit seinem unteren Rand
auf den Boden 1? des glackenartigen Gehäuses 14* so daß das Druck-»
mittel wiederum gezwungen ists seinen Jag durch die kleine Durch»
fcrittsöffnung 25 in der Sürnujandung 24 des Hohlkolbens 23 zu
nehmen. Hierdurch wird das Absenken des Ko.lbens 3 stark gebremst»
Die neue.Vorrichtung läßt sich somit ohne grofle ffiühB mit einem einzi*
gen Schwenkhebel in jeder gewünschten Art bedienen und besitzt
außerdem mittel^ die die Hub= und Senkgeschu/indigkeit automatisch
in Abhängigkeit uon der Last.bzuu» dam Druckmitteidruck beein=·
flüssen.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind .such Abwandlungen diese?
Hebevorrichtung denkbar. So ist es auch möglich, den Vorratsbe·=
halter und die Steuerungseinrichtung der Hebeuorrichtung mit Ab·=·
stand v/am Zylinder 1 anzuordnen, beispielsweise an einer Stelle,*
die leichtür zugänglich ist. Auch ist es möglich, an eine Steuer
rungseinrichtung mehrere HebeivorriGhtungen anzuschließen^ die
gleichzeitig betätigbafc sind«
Alle Rerkmais in der vorstehenden Beschreibung und / oder der
Zeichnung sollen, soweit der bekannte Stand der Technik dem nicht entgegensteht, für sich allein, souiie in beliebiger Kombination
als erfindungswesentlich angesehen aerdenp selbst dannj, menn sie
nicht ausdrücklich in den Ansprüchen enthalten sind«
Claims (1)
- 8-24.11.65^SchutzansprücheΚ Hebevorrichtung insbesondere für Fahrzeuge rait inehrüren^ teles= kapartigen ineinander angeordneten und verschiebbaren hydraulischen Zylindern und einem hydraulischen-Kolben souie einer Steuerungseinrichtung für die Zufuhr bzw„ Abfuhr eines Druck« mittelss dadurch gekennzeichnet» ds8 die Steuerungseinrichtung einen Vorratsbehälter ( 8 ) für das Druckmittel ( 18 ) aufweist,, in den ein, oben von einem Absperr·« ventil (21 9 " 29 ) verschließbares glockenartiges Gehäuse ( 14 /■ hineinragt ρ das an seinen? Boden ( 17 ) eine DurchFlußöf fnung { 16 ) besitzt^ daö' der Raum stuischen diesem Gehäuse { 14 ) und der Bühälterurnndung ( 8 ) dureh Zu» und Abführuenti.le · ( Schiießventile 5 ( 42, 46 ) für ein Druckgass insbesondere Druckluft abschließbar ist und daß mittel zur !Betätigung der Zu» bzüie Abführventile ( &21 4ö ) und des Absperrventils ( 21 ρ 29 ) in bestimmter zeitlicher Reihenfolge vorgesehen «sind,2ο Hebevorrichtung nach Anspruch 1 dadurchgekenn« zeichne tt daß das glGckenartige Gehäuse .(■ 14 ) an seinem oberen Ende einen an eins ventilsS.fc.zarti.gs Ausdrehung ( 22 ) anschließenden Halsabschnitt (15) geringeren Durchmessers auf=· weist, und daß innerhalb des Gehäuses ( 14 ) ein nach unten offener Hohlkolben ( 23 } von kleinerem Durchmesser als dem=· jenigen des Gehäuses ( 14 ) auf dem einen Ende einer auf dem Gehäuseboden ( 17 ) aufrecht stehend gehaltenen Druckfeder (26.)?uht und in seiner. Sti?nmsndüng ( 24 ) eine, mittlere—Durchtritts·= Öffnung { 25 ) sehr kleinen Durchmessers besitzt'*Hebevorrichtung naGh Anspruch i öäer 2 dadurch ge= kennzeichnet , daß die iliittel 2u? Betätigung, de? Öruckgas~ und Druckmitteluantile ( 42S 461 21 j 2!J ) ein mit dem oberen Lnde des glockenarfcigun Gehäuses { 14 ) verbundenes Ventilgehäuse ( 12 ) umfassen, in dem ein für das Absperrventil (21p 29 ) für das Druckmittel ( 18 ) vorgesehener federbelastei'er HauptventilstoOel ( 20 ) sKiai beweglich und drehbar gehalten und .fost mit einem an seinem freien Cnde angebrachten Schwenkhebel ( 30 ) werbunäen ist» daB det Hauptventilstbßei ( 20 ) an einem im Uentilgehä"use { -12 5' angeordnetens synsme tr Ischen } topf artigen Kurvenkorpe? { 32) abgestützt ist, der bsi Drehung des V/entilstöOels ( 20 ) rnittels des Schiuenkhebels ( 30 ) nach Überwindung eines gewissen toten Spieles eine axiale Rückzugsbewcgung des Hauptyentilstößels { 20 ) beu/irktj daß das Uontilgehäuse ( 12 ) miteinander durch Uerbindungskanäle ( 39? 499 50) v-erbundene Änsohlußöffnungeiii ( 365 3? und 38 ) für eine Öruckgas2uführleitung" ( 41 )9 für aine zum Vorratsbehälter ( B ) abgehende Hruckgssabführleitung (11 )soiuie für die Umgobungsluft aufweist und daO im Uör^ tiigehäuse ( 12 ) ferne? sujei Schließuentile { 42 Ό 46 ) für die Uerbindungskanäie .( 39 ρ 49s50 ) angeordnet .sind, deren federbelstete Stöi3el ( 435 52.) radial in einen von einer Aus-nehraung das HauptwentilsfcößeXs C 20 ) gebildeten Raum ragen und dem als Betätigungsnocken VBffbliabenen ^estqu&ü-SDhnitt ( 44 ) des HauptyentilöfcöOöis ( 2o ) zugeordnet sind, der ' bei üei'schiüenken aus seiner Nullstellung bereits im Bereich des toten Spieles je nach seiner örehrichtung ein Öffnen -des einen odsr anderen Schließventils ( 42 bzw» 46 } bewirkt44, Hebevorrichtung nach Ginsm der Ansprüche 1 bis 3 d a d u r cn gekennzeichnet y daö dia Stuuerungseinrichtung einschließlich des Vorratsbehälters ( 8 ) mit .Abstand vora Zylinder ( 1 ) an einer geeigneten Stelle angeordnet und mit dem Zylinder ( 1 ) durch eine Druckmittelleitung verbünden5» Hebeuarriehtung nach Anspruch 4 dadurch gekenn* •zeichnet, daß die Steuerungseinrichtung mit mehreren υαη einander getrennten., jedoch eine gemeinsame Hebeuosrieh-= tung bildenden hydraulischen Zylindern verbunden ist»Für 3 as el ftlwarez:PATEWTAM
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA24766U DE1932369U (de) | 1965-11-24 | 1965-11-24 | Hebevorrichtung, insbesondere fuer fahrzeuge. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA24766U DE1932369U (de) | 1965-11-24 | 1965-11-24 | Hebevorrichtung, insbesondere fuer fahrzeuge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1932369U true DE1932369U (de) | 1966-02-10 |
Family
ID=33318100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA24766U Expired DE1932369U (de) | 1965-11-24 | 1965-11-24 | Hebevorrichtung, insbesondere fuer fahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1932369U (de) |
-
1965
- 1965-11-24 DE DEA24766U patent/DE1932369U/de not_active Expired
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