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DE1932123C - Saunaofen - Google Patents

Saunaofen

Info

Publication number
DE1932123C
DE1932123C DE19691932123 DE1932123A DE1932123C DE 1932123 C DE1932123 C DE 1932123C DE 19691932123 DE19691932123 DE 19691932123 DE 1932123 A DE1932123 A DE 1932123A DE 1932123 C DE1932123 C DE 1932123C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
sauna
cabin
wall
sauna heater
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691932123
Other languages
English (en)
Other versions
DE1932123A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Kratz, Josef; Kuttig, Günter; 5208 Eitorf; Kratz, Walter, 5201 Siegburg-Mülldorf; Lambrecht, Karl, 5206 Niederpleis
Filing date
Publication date
Application filed by Kratz, Josef; Kuttig, Günter; 5208 Eitorf; Kratz, Walter, 5201 Siegburg-Mülldorf; Lambrecht, Karl, 5206 Niederpleis filed Critical Kratz, Josef; Kuttig, Günter; 5208 Eitorf; Kratz, Walter, 5201 Siegburg-Mülldorf; Lambrecht, Karl, 5206 Niederpleis
Priority to DE19691932123 priority Critical patent/DE1932123C/de
Publication of DE1932123A1 publication Critical patent/DE1932123A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1932123C publication Critical patent/DE1932123C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Saunaofen.
Derartige öfen erfüllen die Funktion, die Frischluft und die Umwälzluft zu erwärmen und in zirkulierender Bewegung zu halten. Durch geeignete Steuerungsmaßnahmen lassen sich außerdem mit den Saunaofen gewünschte Temperatur- und Feuchtigkeitsgehalte einstellen. Die bekannten Saunaofen Laben einen verhältnismäßig großen Platzbedarf in der Saunakabine und stören insbesondere bei beengten Raumverbältnissen die Raumaufteilung. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Frischluft über Rohrleitungen vom Außenraum in den Ofen geleitet werden muß, wenn mit Sicherheit das Eindringen von frischer Kaltluft in die Kabine verhindert werden soll.
Die Zuführung über Rohrleitungen beeinträchtigt auch bei Reduzierung kuizer Rohrieitungsstutzen die ästhetische Raumwirkung und erfordert einen größeren Platzbedarf und führt zu Verteilungsschwierigkeiten, je kürzer die Zuführung gehalten wird. Zur Lösung des Verteilerproblems der zugeführten Frischluft verwendet man unterhalb des Ofens angeordnete Umlenkwannen oder sonstige kombinierte LJmlenkungs- und Verteilersysteme, was konstruktiv und betriebstechnisch umständlich ist.
Es ist auch bereits bekannt. Saunaofen für Saunakabinen in Durchbrechungen von Gebäudewänden einzufügen, wobei der Ofen dann auf beiden Seiten aus der Gebäudewand herausragt (»Sanitäre Technik« Febniar 1953 und März 1953). Diese Öfen haben jedoch den Nachteil, daß sie vom Vorraum der Saunakabine aus beheizt werden müssen und damit ein besonderer Heizraum erforderlich ist, so daß für den Saunaofen ein erheblicher Platzbedarf notwendig ist Außerdem ist die nachträgliche Einrichtung einer Saunakabine in einem bereits fertigen Haus sehr aufwendig und teuer.
Weiterhin ist es gemäß der deutschen Auslegeschrift 1010 237 bekannt, im Untergeschoß eines Hauses die Heizungsanlage für einen Saunaofen zu in.'-nllieren und den Kopfteil des Verdampfungsschachtes durch die Decke in das Obergeschoß zu führen, wo dann um den Schacht herum mehrere Saunakabinen angeordnet sind. In jeder Kabine ist ein Durchlaß mit einer von der Kabine aus bedienbaren Khppe angeordnet. Diese Ofenkonstruktion eignet sich jedoch nur für Badehäuser mit mehreren Saunakabinen und erfordert außerdem einen erheblichen Aufwand, weil ein Verdampfungsschacht gebaut und im Untergeschoß eü besonderer Heizraum zur Verfügung gestellt werden muß.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Raumbedarf der öfen in den Saunakabinen zu reduzieren und mit der Frischluft zusammenhängende Schwierigkeiten zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rückwand des ausschließlich in die Saunakabine hineinragenden Ofens einen Teil der Kabinenauskleidung bildet und der Ofen zwischen den Wandelementen der Kabinenauskleidung abdichtend verankert ist.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung bei der abdichtenden Verankerung weist der Saunaofen umfängliche Einnehmungen, U- oder V-förmige Schienen oder andere Elemente mit entsprechenden Einnehmungen auf, die mit korrespondierenden Einnehmungen in den anschließenden Bauelementen fluchten, wobei die Verbindung dieser Bauelemente mit dem als Wandelement ausgebildeten Ofen z. B. über Zwischenstücke erfolgt, die in die Einnehmungen des Bauelementes und des Ofens gleichzeitig eingreifen. Wenn diese Zwischenstücke balkenförmig ausgebildet sind, werden zwischen den Zwischenstücken und den Einnehmungen an den Stoßflächen des Ofens und/oder Wandelementes Dichtelemente vorgesehen.
Gemäß einer Ausgestaltung des Saunaofens ist die Dickenausdehnung dieses als Bauelement ausgebildeten Ofens wesentlich geringer als die Breiten- und Längenausdehnung. Im unteren Bereich des die Rükkenwand des Ofens bildenden Ofenwandelementes sind öffnungen, z. B. ein Gitter oder Perforierungen, vorgesehen, die sich vorzugsweise über die ganze Breite des Ofenwandelementes erstrecken. Längs der
Außenwand des Ofenbauelemenles ist eine Führung für eine Mindestmenge der Frischluft vorgesehen'. Diese Führung für die Frischlufi-Mindestmenge ist zwischen dem Ofenraum und den Steuerungsorganen in Richtung auf die Kabine umgelenkt und trennt den Raum für die Steuerungsorgane und den Ofenraum voneinander.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Raumbedarf eines Saunaofens auf ein Minimum beschränkt ist und kein weiterer Heizraum zur Verfügun» stehen muß. Bezüglich des Vorraumes ist es lediglich erforderlich, daß F-ischluft dadurch angesaugt werden kann. Irr übrigen kann dieser Raum anderweitig verwendet werden. Die Vorteile der Erfindung sind insbesondere dann von Bedeutung, wenn in einem fertigen Haus nachträglich ein Raum als Saunakabine umgebaut werden soll, weil dafür dann nur der eigentliche Saunaraum zur Verfugung zu stellen ist. Außerdem können derartige Saunaofen «ehr wirtschaftlich installiert werden.
Da der erfindungsgemäße Ofen als Wandelement die gesamte Dicke der Wandung überdeckt, kann ein mit Volumen als Wandelement entsprechender Raum gewonnen werden, was sich um so stärker auswirkt, je flacher die Ofenkonstruktion gewählt wird. Verteiler- und Zuführungsprobleme für die Frischluft werden durch diese Lösungen praktisch beseitigt. Die Frischluft kann über öffnungen im unteren Bereich des Ofenwandclementes in breiter Front und gut verteilt eingeführt werden.
Eine gewisse Mindestmenge an Frischluft kann längs der Außenwand des Ofenbauelementes strömen und hierbei Wärme aus dem Ofeninnenraum aufnehmen, ohne daß eine wesentliche Ableitung der Wärme über die Außenwand erfolgt.
Der Teil der Frischluft, der längs der als Außenwand dienenden Fläche des Ofens hochströmt, kann im oberen Teil des Ofenbauelementes in Richtung auf den Innenraum der Kabine umgelenkt werden. Die Umlenkung kann hierbei längs einer Führung erfolgen, die zwischen dem eigentlichen Ofen raum und den Steuerungsorganen liegi, die im oberen Teil des Ofenbauelementes vorgesehen sind. Hierdurch kann eine wirksame Wärmeisolierung der Steuerorgane und der anschließenden, im allgemeinen aus Holz bestehenden Bauelemente erfolgen.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäCen Ofen;
Fig.2 veranschaulicht eine Vorderansicht des Ofens gemäß Fig. 1;
Fig. 3 veranschaulicht einen Horizontalschnitt durch den Ofen entsprechend der Schnittlinie III-IIl derFig. 1.
Der flach ausgebildete und gleichzeitig ein Wandelement des Saunaraumes bildende Ofen 1 besteht im wesentlichen aus zwei Kanälen 2 und 3, in denen Luft erwärmt wird. Die von außen aufkommende Frischluft tritt zunächst durch die Perforierung 4 in den Ofen 1 ein. Diese Perforierung 4 kann sich in der Rückwand 5 des Ofens 1 befinden oder auch als ein perforiertes auswechselbares Einsatzteil ausgebildet sein. Der größte Teil der ankommenden Frischluft strömt durch den eigentlichen Heizkanal 3, der zunächst parallel zur Bodenfläche 6 des Ofens I ur.d dann parallel zur Vorderwand 7 verläuft. Anschließend wird dieser Heizkanal 3 in Richtung aut die Rückwand 5 schräg umgelenkt, wobei sich in dem Umlenkteil 8 die Heizstäbe 9 befinden. Im 'JmI.nkteil8 ist der Querschnitt des Heizkanals 3 wesentlich verbreitert. Die im Heizkanal 3 erwärmte Frischluft tritt durch die mit Öffnungen IO versehene Ofenwand in den Saunaraum ein.
ίο Der Heizkanal 2 verläuft im wesentlichen parallel zur Rückwand 5 des Ofens 1. Die in diesem Kanal 2 geführte Luft gelangt erwärmend durch die Öffnungen 111 in den Saunaraum. Der Heizkanal 2 hat im wesentlichen die Aufgabe, bei Verschluß des Hei/kanals3 Frischluft in den Saunaraum zu führen. Außerdem sorgt der Kanal 2 dafür, daß die von der Zwischenwand 12 aufgenommene Wärme auch noch für die Heizung des Saui. raumes verwendet werden kann, so daß eine optimale . ausnutzung der von der Heizung gelieferten Wärmemenge sichergestellt i>-t. Besondere IsolierungsmaÜnahmen an der Olenrückwand5 können dadurch entfallen.
In den Heizkanal 3 kann durch die mit Öffnungen 13 versehene untere Ofenwand 6 auch Luft aus dem Saunaraum angesaugt und damit erneut einer Aufheizung zugeführt werden. Außerdem wird hierdurch die Luftzirkulation in dem Saunaraum wesentlich verbessert.
Unterhalb der unteren Ofenwand7 ist ein Wandelement 14 angeordnet, welches gegenüber der Ofenwand? und dem Fußboden mit Dichtungen 15 und 16 versehen ist und unterhalb des Ofens 1 in ein U-Profil 17 eingreift.
Die obere Wandung des Heizkanals 3 besteht im Bereich des Umlenkteils 8 im wesentlichen aus nach oben offenen winkelförmigen Flementen 18. wobei in den rinnenförmigen Anstufungen das eingeschüttete Wasser gesammelt wird und infolge der Heizwirkung verdampft. Das Wasser wird auf die Steine 19 gegossen und dringt dann durch die öffnungen 20 hindurch. Der Ansatz 21 veihindert, daß das auf die Steine geschüttete Wasser an der Vorderwand 7 des Ofens herunterläuft.
Im oberen Ofenteil 22 ist die Steuerung angeordnet. Die von der Wärme beeinflußten Wände dieses Raumes sind mit Isoliermaterial 23 versehen, um die Wärme von den empfindlichen Steuerunesteilen fernzuhalten.
Auf der oberen Ofenwand 24 ist ein mit einer Einnehmung versehenes Teil, z. B. ein U-Profil 25, aufgesetzt. Die Ausnehmung dieses Profils fluchtet mit der korrespondierenden Ausnehmung des Wandelementes 26. Die Verbindung zwischen dem Ofen < und den Wandelement 26 wird durch ein die Ausnehmungen ausfüllendes Zwischenstück 27, z. B. quadratischen Querschnittes ausgefüllt. Zwischen dem U-Profil 25 und dem Zwischenstück 27 ist ein Dichielement 28 vorgesehen.
Auf die gleiche Weise ist der Ofen I auch mit den seitlichen Wandelementen 26 verbunden, was in der F i g. 3 zeichnerisch dargestellt ist.
Die Befestigung des Ofens 1 an den Wandelementen 26 ist in der F i g. 2 zwecks Vereinfachung der zeichnerischen Darstellungen nicht im einzelnen dargestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Saunaofen für eine Saunakabine, wobei der Ofen aus der Kabinenauskleidung herausragt, dadurch gekennzeichnet, daC die Rückwand (5) des ausschließlich in die Saunakabine hineinragenden Ofens (1) einen Teil der Kabinenauskleidung bildet und der Ofen (J) zwischen den Wandelementen der Kabinenauskloidung abdichtend verankert ist. ig
2. Saunaofen nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Saunaofen umfängliche Einnehmungen, U-förmige Schienen (25) oder andere Elemente mit entsprechenden Einnehmungen aufweist, die mn korrespondierenden Einnehmungen in den anschließenden Bauelementen (.T.t) fluchten, wobei die Verbindung dieser Bauelemente mit dem als Wandelement ausgebildeten Ofen z. B. über Zwischenstücke (27) erfolgt, die in die Einnehmur.uen cieF Bauelemen- ao tes und des Ofens gleichze.tig eingreifen.
3. Saunaofen nach An.ipnijh2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung hakenförmige.· Zwischenstücke (27) Dichtelemente zwischen den Zwischenstücken (J7) uii-l den Utnnc'.niungen an den Stoßflächen des Ofens und oder Wandelementes vorgesehen sind.
4. Saunaofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicvenausdehnung des .ils Bauelement auEgcbildeten Ofens wesentlich geringer ist als die Breiten- und Längenausdehnung.
5. Saunaofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich des Ofenwandelemenies öffnungen, z. B. ein Gitter oder Perfol ierungen, vorgesehen sind, die sich vorzugsweise über die ganze Breite des Ofenwandelementes erstrecken.
6. Saunaofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Mindestmenge der Frischluft eine Führung derselben längs der Außenwand des Ofenbauelementes vorgesehen ist.
7. Saunaofen nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für die Frischluft-Mindestmenge zwischen dem Ofenraum und den Steuerungsorganen in Richtung auf die Kabine umgelenkt ist und den Raum für die Steuerorgane und den Ofenraum voneinander trennt.
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DE19691932123 1969-06-25 Saunaofen Expired DE1932123C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691932123 DE1932123C (de) 1969-06-25 Saunaofen

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DE19691932123 DE1932123C (de) 1969-06-25 Saunaofen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1932123A1 DE1932123A1 (de) 1971-01-07
DE1932123C true DE1932123C (de) 1973-08-02

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