DE1932172A1 - Kuehlvorrichtung - Google Patents
KuehlvorrichtungInfo
- Publication number
- DE1932172A1 DE1932172A1 DE19691932172 DE1932172A DE1932172A1 DE 1932172 A1 DE1932172 A1 DE 1932172A1 DE 19691932172 DE19691932172 DE 19691932172 DE 1932172 A DE1932172 A DE 1932172A DE 1932172 A1 DE1932172 A1 DE 1932172A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cooling device
- light source
- window
- mercury arc
- line
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
- H01J61/02—Details
- H01J61/52—Cooling arrangements; Heating arrangements; Means for circulating gas or vapour within the discharge space
Landscapes
- Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
Kühlvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlvorrichtung für Quecksilber-Lichtbogenlampen oder dergleichen, insbesondere
auf eine Vorrichtung zur Wasserkühlung einer linienförmigen Lichtquelle.
Für die Herstellung von Farbbildröhren werden Lichtquellen hoher Helligkeit benötigt. Für diesen Zweck sind Quecksilber-Lichtbogenlampen weithin in Gebrauch; sie benötigen
jedoch eine Kühleinrichtung, wenn eine hohe Helligkeit gewünscht wird. Die Kühlung erfolgt im allgemeinen entweder
durch Luftkühlung oder durch Wasserkühlung. Die Wasserkühlung ist zwar sehr wirksam, wirft jedoch hinsichtlich der
Konstruktion der Kühlvorrichtung gewisse Probleme auf, führt ferner zu Schwierigkeiten beim Auswechseln der Lichtquelle
sowie zu einer Ungleichmäßigkeit in der Lichtstärke; letztere ist durch Luftblasen im Kühlwasser bedingt, die sich auf
die Oberfläche der Quecksilber-Lichtbogenlampe sowie auf ein Glasfenster des Kühlwassertanks auflegen. Da sich das Kühlwasser erwärmt, ist die Erzeugung solcher Gasblasen unvermeidlich.
Die Kühlvorrichtung benötigt ferner ein Fenster, beispielsweise aus Glas, welches das von der Quecksilber-Lichtbogenlampe
emittierte Licht hindurchläßt. An diesem Fenster tritt eine Totalreflexion des Lichtes auf, was einen Lichtverlust
mit sich bringt. Da ferner das Licht nacheinander
0008 2a/132S
durch Wasser, Glas und Luft hindurchtritt, die einen unterschiedlichen
Brechungsindex aufweisen, ergibt sich eine virtuelle Verschiebung der Lichtquelle.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung dieser Mängel der bekannten Ausführungen eine
Kühlvorrichtung so auszubilden, daß die Strömungsgeschwindigkeit des Kühlwassers in dem Bereich, in welchem keine Gasblasen
vorhanden sein sollen, vergrößert wird.
Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß ein Gehäuse mit einer Einlaßleitung zur Einführung von
Kühlwasser, eine Lichtquelle, sowie eine Auslaßleitung zur Abführung des Kühlwassers aus dem Gehäuse vorgesehen sind,
daß ferner eine mit der Auslaßleitung in Verbindung stehende und die Lichtquelle enthaltende Leitung vorhanden ist, weiterhin
ein transparentes Fenster, durch das die Lichtstrahlung der Lichtquelle nach außen fällt, und daß schließlich
eine mit der Einlaßleitung in Verbindung stehende Düse vorhanden ist, die einen Kühlwasserstrahl in die Nähe des Fensters richtet.
Das aus der Düse austretende Kühlwasser strömt infolge- dessen am Fensterteil entlang und entfernt alle im Kühlwasser
vorhandenen Luftblasen vom Fenster.
Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung zeichnet sich infolgedessen durch eine sehr gleichförmige Lichtstärke aus. Vorteilhaft 1st weiterhin, daß die Lichtquelle ohne Schwierigkeit ausgewechselt werden kann. Weiterhin werden Lichtverluste sowie eine Verschiebung der effektiven Lage der Lichtquelle vermieden.
0098 22/1325
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 ein Schema zur Erläuterung des optischen Drückens eines Parbphosphorschirmes;
Fig. 2 eine Schemadarstellung einer bekannten Kühleinrichtung.einer Quecksilber-Lichtbogenlampe;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Kühlvorrichtung;
Fig. k eine Seitenansicht der Kühlvorrichtung gemäß
Fig. 3;
Fig. 5 und 6 Schnitte längs der Linien V-V bzw. VI-VI der Fig. 3.
Bei Farbbildröhren des Chromatron- oder Trinitron-Systems
wird eine Gitteranordnung, die aus einer Vielzahl paralleler Gitterelemente, beispielsweise Metalldrähte oder in einer
Richtung in vorgegebenen Abständen gespannten Streifen besteht, gegenüber dem Farbphosphorschirm angeordnet. Ein auf den
Phosphorschirm durch die Gitterelemente gerichteter Elektronenstrahl trifft auf den Schirm an vorgegebenen Stellen, die einer
bestimmten Farbe entsprechen, auf.
Der Phosphorschirm der Farbbildröhre dieser Ausführung besteht
aus einer Anzahl von Phosphorstreifen, die jeweils Rot?, Grün- und Blaulicht aussenden und aufeinanderfolgend in einer
wiederkehrenden zyklischen Reihenfolge in einer Richtung angeordnet sind, die Ihre Längsrichtung unter einem rechten Winkel
kreuzt.
009122/1325
Zur Herstellung eines solchen aus den erläuterten Phosphorstreifen bestehenden Phosphorschirmes wird vorzugsweise ein
optisches Druckverfahren verwendet, wobei diese Phosphorschichten nacheinander unter Verwendung einer optischen Maske
oder eines Gitters, das ein vorgegebenes Muster aufweist, als Überzug aufgetragen werden.
Anhand von Fig. 1 sei dieses optische Druckverfahren kurz erläutert. Ein Phosphorschlamm 2, der beispielsweise aus einem
Rotfarbe emittierenden Phosphor und einem lichtempfindlichen Bindemittel zusammengemischt ist, wird auf die ganze Innenfläche
des Fensters 1 des Röhrenmantels einer Farbbildröhre aufgetragen, wenn auf dieser Innenfläche ein Farbphosphorschirm
erzeugt werden soll. Eine optische Maske 3, deren optisches Muster dem schließlich erzeugten Muster der erwähnten
roten Phosphorstreifen des Farbphosphorschirmes entspricht, wird gegenüber dem Fenster 1 angeordnet. Hinter der optischen
Maske 3 wird eine Lichtquelle 4 vorgesehen.
Dann wird der auf die Innenfläche des Fensters 1 aufgebrachte Phosphorschlamm 2 durch die optische Maske 3 durch
Licht von der Lichtquelle 4 belichtet, so daß sich in dem Schlamm ein latentes Bild des optischen Musters der Maske 3
bildet. Hiernach wird die Innenfläche des Fensters 1 einem Entwicklungsvorgang ausgesetzt, so daß sich rotfarbige
Phosphorstreifen eines vorgegebenen Musters bilden. Diese Vorgänge werden in gleicher Weise mit Phosphor anderer Farben,
beispielsweise mit Grünfarbe und Blaufarbe emittierendem
Phosphor, wiederholt, bis auf dem Fenster 1 ein vollständiger Phosphorschirm erzeugt ist.
In diesem Falle ist die Lichtquelle 4 üblicherweise eine
Quecksilber-Lichtbogenlampe. Die Lichtquelle k soll vorzugsweise
eine lineare Lichtquelle sein, die sich in Längsrichtung
009822/1325
der schließlich gebildeten Phosphorstreifen erstreckt, so daß
eine gleichförmige Belichtung der Phosphorstreifen und damit deren Leuchtfähigkeit Über ihre ganze Länge erreicht wird.
Eine Quecksilber-Lichtbogenlampe mit einem linearen Leuchtteil und großer Helligkeit besitzt naturgemäß einen
kleinen Röhrendurchmesser, der den Erwärmungswert pro Flächeneinheit der Röhrenfläche vergrößert und damit eine wirksame
Wärmeabstrahlung von der Röhrenoberflache erfordert.
Das Wasserkühlverfahren hält man für eine wirksame Wärmeabführung.
Dabei ist jedoch stets Luft im Kühlwasser enthalten und erzeugt Blasen, die auf der Oberfläche der Quecksilber-Lichtbogenlampe
oder auf dem Fensterglas eines Beleuchtungsfensters der Kühlvorrichtung aufliegen. Da sich die Luft im
Kühlwasser durch die Wärme der Quecksilber-Lichtbogenlarape ausdehnt, wachsen die Blasen zusammen und werden größer. Wenn
demgemäß die Blasen auf der Oberfläche der Quecksilber-Lichtbogenlampe aufliegen, wird im Bereich der Blasen keine wirksame
Kühlung der Lampenoberflache erzielt; die Wärmestrahlung wird durch die Luft in den Blasen unterbrochen. Infolgedessen
wird die von der Quecksilber-Lichtbogenlampe erzeugte Wärme nicht wirksam abgestrahlt; die Lampenröhre wird lokal auf
eine hohe Temperatur erhitzt, was zu Spannungen in der Röhre und schließlich zur Explosion führt. Wenn ferner die Blasen
auf dem Glasfenster liegen, das das Licht der Quecksilber-Lichtbogenlampe nach außen hindurchläßt, so wird das Lampenlicht
durch die Blasen gebrochen, was eine Ungleichmäßigkeit in der Lichtstärke zur Folge hat. Die Verwendung einer solchen
Quecksilber-Lichtbogenlampe zum optischen Drucken des Farbphosphorschirmes resultiert in einem nicht gleichmäßigen
Druckergebnis. Wenn das Fenster auf der oberen Seite des Kühltankes
angeordnet ist, steigen die erhitzten Blasen auf und bleiben an dem Fenster, so daß der erläuterte Nachteil in noch
stärker ausgeprägter Form auftritt.
009822/132
Bei den üblichen Kühlvorrichtungen ist das Glasfenster 9 eines Kühltankes 8, in dem sich eine Quecksilber-Lichtbogenlampe
A befindet und durch den Kühlwasser hindurchtritt, mit einer Glasplatte versehen (vgl. Fig. 2). In einem solchen
Falle werden daher Lichtstrahlen 10 von der Quecksilber-Lichtbogenlampe Ί durch die Glasplatte 9 gebrochen (wie mit voll
ausgezogenen Linien veranschaulicht). Dadurch ergibt sich gesehen von der durch das Licht beleuchteten Ebene 11 aus vor
der Lichtquelle 4 eine virtuelle Lichtquelle 12.
Im Falle des optischen Drückens zur Herstellung des Farbphosphorschirmes
ist die Lichtquelle k beispielsweise an der Stelle des AblenkungsZentrums eines Elektronenstrahles angeordnet; die Verwendung einer Lichtquelle, die mit einer Kühleinrichtung
entsprechend Fig. 2 ausgerüstet ist, führt infolgedessen zu Nachteilen, wie der Schwierigkeit in der Lageanordnung
der Lichtquelle sowie der mangelnden Gleichförmigkeit
der Lichtstärke.
Auf der Innenfläche der Glasplatte 9 wird ferner eine Totalreflexion in dem Bereich verursacht, in dem ein großer
Einfallwinkel des von der Lichtquelle 4 abgestrahlten Lichtes vorhanden ist; durch diese Totalreflexion wird das auf die
Ebene 11 fallende effektive Licht verringert.
Die Fig. 3 bis 6 veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das die aufgezeigten Mängel der bekannten Ausführungen vermeidet. Ein Kühltank 20 besitzt einen
rohrförmigen Hohlraum 20c, dessen Achse X-X im wesentlichen in horizontaler Richtung liegt und in dem eine Lichtquelle,
beispielsweise eine Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 angeordnet ist.
009322/1325
Etwa Im Zentrum des RAumes 20c des Kühltankes 20 ist
längs der Achse X-X eine zylindrische Kühlwasserleitung 21
angeordnet, die aus einem transparenten Material, beispielsweise Quarzglas mit gleichförmiger Dicke hergestellt ist; in
dieser Leitung 21 ist die Lichtquelle Ί angeordnet. Ein Lichtfenster
22 ist auf der Oberseite des Kühltankes 20 an einer der Lichtquelle 4 gegenüberliegenden Stelle angeordnet; ein
zylindrisches transparentes Fensterglas 23, das beispielsweise aus Quarzglas besteht und eine gleichförmige Stärke aufweist ist mit dem Fenster 22 um die Achse X-X wasserdicht
unter Verwendung von Dichtungen 2k verbunden. Für das Fensterglas 23 sind Halterungen 25 vorgesehen. Der Tank 20 enthält
einen Einlaßkanal 26 zur Einführung des Kühlwassers in den Raum 20c und einen Auslaßkanal 27 zur Abführung des Kühlwassers
aus dem Tank 20. Vorzugsweise werden der Einlaßkanal 26 und der Auslaßkanal 27 auf einer Seite 20a des Tankes 20 angeordnet.
Der Auslaßkanal 27 ist auf der unteren Seite des Tankes 20, insbesondere unterhalb des Kanales 21 vorgesehen.
In der Nähe des Scheitels der zylindrischen Oberfläche des transparenten Fensterglases 23 ist auf der Seite 20a des
Raumes 20c des Tankes 20 eine Düse 28 vorgesehen, die sich in dichtung der Achse X-X öffnet, mit der Kühlwasser-Einlaßleitung
26 in Verbindung steht, und das Kühlwasser, das. durch die Leitung 26.zugeführt wird, in Strahlform längs des
transparenten Fensterglases 23 ausspritzt.
Die Auslaßleitung 27 steht mit der Leitung 21 an einem
Ende 21a in Verbindung. Zur Verbindung der Einiaßleitung 26 mit der Düse 28 und des einen Endes 21a der Leitung. 21 mit
der Auslaßleitung 27 ist an den Endteilen 20a des Tankes 20 längs der Achse X-X ein Rohrstück 29 vorgesehen, dessen
Kanal 29a wasserdicht mit dem Ende 21a der Leitung 21 In Verbindung 3teht.An Stellen, die der Einlaßleitung 26 und
009822/1325
der Auslaßleitung 27 am Umfang des Rohrteiles 29 gegenüberliegen, sind ringförmige Nuten 30, 31 vorgesehen. Sie sind
voneinander in Verbindung mit der Innenwand des Kühltanks 20 wasserdicht isoliert und weiterhin auch von dem Raum 20a des
Tanks 20 abgeschlossen. Ringdichtungen 32, 33 isolieren die " Nuten 30, 31 voneinander sowie die Ringnut 31 gegenüber dem
Raum 20c des Tanks 20. Die Ringnut 30 steht mit der Kühlwasser-Einlaßleitung 26 und der Düse 28 in Verbindung. Im
Rohrteil 29 befindet sich eine radiale öffnung 34, die mit der Ringnut 31 in Verbindung steht. Das andere Ende 21b der
Leitung 21 mündet in den Raum 20c des Kühltanks 20. Eine Lichtquelle, nämlich die Quecksilber-Lichtbogenlampe 4, die
Ψ gekühlt werden soll, ist in der Leitung 21 längs der X-X-Achse
angeordnet. Die Elektrodenanschlüsse 1Ia, 4b an beiden
Enden der Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 sind elektrisch an beiden Enden 20a, 20b des Tanks 20 herausgeführt. Zur mechanischen
Halterung der Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 ist ein leitfähiger Stab 35 in den Rohrteil 29 eingesetzt und erfaßt
das vordere Ende mit dem Anschluß 4a. In den Kopf des Stabes
35 ist eine leitfähige Einstellschraube 37 eingeschraubt. Eine leitfähige Feder 36 hält den Stab 35 in federndem Anschlag
mit dem Anschluß 4a. Die Einstellschraube 37 wird als äußerer Anschluß an Masse benutzt. Der andere Anschluß 1Jb der
Quecksilber-Lichtbogenlampe ist durch eine öffnung 40 im Endteil 20b des Tanks 20 nach außen geführt und mit einem Leiter
38 verbunden. Der Anschluß 4b der Quecksilber-Lichtbogenlampe
4 ist wenigstens in dem Bereich, der in den Tank 20 eingesetzt ist, von einem Isolierrohr 39 abgedeckt. Dieses Isolierrohr
39 weist einen Plansch 39a auf, der über eine Ringdichtung 2Jl mit einer Stufe 1IOa in der öffnung 40 in Eingriff
steht. Ein Zylinderteil 42 ist in die öffnung 40 eingeschraubt
und besitzt Schraubgewinde, um die Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 in ihrer Lage zu halten.
009822/1325
Das Kühlwasser wird durch die Einlaßleitung 26 zugeführt. Es strömt durch die Ringnut 30 und tritt aus der Düse 28 aus
(vgl. Fig. 5). Das ausgesprühte Wasser fließt in der Innenfläche des Fensterglases 23 von einer Seite 20a des Tanks 20
zur anderen Seite 20b, so daß etwaige am Fensterglas 23 anhaftende
Blasen weggespült werden. Das Kühlwasser fließt dann in die Leitung 21 durch das offene Ende 21b und gelangt zur
Quecksilber-Lichtbogenlampe 4. Dann tritt es durch den Rohrteil 29, die öffnung J>k und den Kanal· 27 aus.
Das transparente Fensterglas 23 ist eine Zylinderfläche mit einer um die X-X-Achse etwa gleichförmigen Stärke j von
der Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 emittiertes Licht wird daher durch das Fensterglas 23 nicht gebrochen, sondern tritt
geradlinig hindurch. Auf diese Weise wird eine virtuelle Lichtquelle und eine Ungleichmäßigkeit in der Lichtstärke
vermieden.
, Da die Düse 28 an einer dem Fensterglas 23 gegenüberliegenden
Stelle angeordnet ist, können Blasen vom Fensterglas weggeschwemmt werden. Selbst wenn das Beleuchtungsfenster an
der oberen Seite des Tanks angeordnet iet, läßt sich auf diese
Welse verhindern, daß Blasen auf dem Fensterglas aufliegen. Die eingangs erwähnte Ungleichmäßigkeit in der Bestrahlungsstärke
läßt sich auf diese Weise verhindern.
Da die zu kühlende Quecksilber-Lichtbogenlampe k in der
Leitung 21 angeordnet wird, ergibt sich eine gute Strömung des Kühlwassers." Man erzielt daher eine wirksame Abstrahlung
von der Oberfläche der Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 und ein wirksames Entfernen von auf der Oberfläche aufliegenden Blasen.
Eine Lampenexplosion durch einen örtlichen Temperaturanstieg sowie eine Ungleichmäßigkeit in der Beleuchtungsstärke
durch Gasblasen werden auf diese Weise vermieden.
009822/1325
Da die Austrittsleitung 27 tiefer als die Leitung 21 angeordnet
ist, bereitet die Auswechslung der Quecksilber-Lichtbogenlampe 4 keine Schwierigkeiten. Das Kühlwasser wird
aus der Leitung 21 vollständig abgezogen, indem die Zufuhr von Kühlwasser aus der Leitung 26 unterbrochen und das Kühlwasser
im Tank 20 aus der Leitung 27 abgelassen wird. Entfernt man nun den Rohrteil 42, so kann die Quecksilber-Lichtbogenlampe
4 ausgewechselt werden, ohne daß eine Leckströmung von Kühlwasser auftritt.
009822/1325
Claims (9)
- Patentansprüche11.1/ Kühlvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse*mit einer Einlaßleitung zur Einführung von Kühlwasser, eine Lichtquelle, sowie eine Auslaßleitung zur Abführung des Kühlwassers aus dem Gehäuse vorgesehen sind, daß ferner eine mit der Auslaßleitung in Verbindung stehende und die Lichtquelle enthaltende Leitung vorhanden ist, weiterhin ein transparentes Fenster, durch das die Lichtstrahlung der Lichtquelle nach außen fällt, und daß schließlich eine mit der Einlaßleitung in Verbindung stehende Düse vorhanden ist, die einen Kühlwasserstrahl in die Nähe des Fensters richtet.
- 2.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Leitung transparent ist.
- 3.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster an der Oberseite des Gehäuses angeordnet ist.
- 4.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse höher als die Abflußleitung angeordnet ist.
- 5.) "Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle durch eine Quecksilber-Lichtbogenlampe gebildet wird. ·
- 6.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilber-Lichtbogenlampe an beiden Seiten gehaltert ist.
- 7.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Halterungen der Quecksilber-Lichtbogenlampe durch eine Schraube mit dem Gehäuse verbunden ist.009822/132 5
- 8.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des Auswechselns der Quecksilber-Lichtbogenlampe die eine Lampenhalterung lösbar ist.
- 9.) Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster zylindrisch geformt und parallel zur Längsrichtung der Lichtquelle angeordnet ist.009822/ 1325
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4537768 | 1968-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1932172A1 true DE1932172A1 (de) | 1970-05-27 |
Family
ID=12717561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691932172 Pending DE1932172A1 (de) | 1968-06-29 | 1969-06-25 | Kuehlvorrichtung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3603827A (de) |
| DE (1) | DE1932172A1 (de) |
| FR (1) | FR2011802A1 (de) |
| GB (1) | GB1229722A (de) |
| NL (1) | NL6909699A (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL167055B (nl) * | 1974-11-27 | 1981-05-15 | Philips Nv | Vloeistofgekoelde hogedruk metaaldampontladingslamp welke wordt toegepast bij de vervaardiging van fosfor- patronen op het beeldvenster van kleurentelevisie- beeldbuizen. |
| US4187013A (en) * | 1975-10-06 | 1980-02-05 | Hitachi, Ltd. | Phosphor screen exposure apparatus |
| US4179616A (en) * | 1978-02-21 | 1979-12-18 | Thetford Corporation | Apparatus for sanitizing liquids with ultra-violet radiation and ozone |
| US4325006A (en) * | 1979-08-01 | 1982-04-13 | Jersey Nuclear-Avco Isotopes, Inc. | High pulse repetition rate coaxial flashlamp |
| JPS5762008A (en) * | 1980-10-01 | 1982-04-14 | Hitachi Ltd | Exposure device |
| US4937490A (en) * | 1988-12-19 | 1990-06-26 | Vortek Industries Ltd. | High intensity radiation apparatus and fluid recirculating system therefor |
| US6495800B2 (en) | 1999-08-23 | 2002-12-17 | Carson T. Richert | Continuous-conduction wafer bump reflow system |
| US6621199B1 (en) * | 2000-01-21 | 2003-09-16 | Vortek Industries Ltd. | High intensity electromagnetic radiation apparatus and method |
| US7781947B2 (en) * | 2004-02-12 | 2010-08-24 | Mattson Technology Canada, Inc. | Apparatus and methods for producing electromagnetic radiation |
| US20080116778A1 (en) * | 2006-11-17 | 2008-05-22 | Kevin Hulick | Lamp assembley and method for preventing arcing between heat sinks |
| US8628670B2 (en) | 2010-07-19 | 2014-01-14 | Cascade Water Services | Water treatment apparatus and process to reduce pipe scale and biomass |
| US8696915B2 (en) | 2011-04-28 | 2014-04-15 | Cascade Water Services | Water treatment apparatus and process to reduce pipe scale and biomass using positive pressure ultraviolet oxygenation |
| USD996593S1 (en) * | 2021-03-18 | 2023-08-22 | Tecmen Electronics Co., Ltd | Cooling device |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740922C (de) * | 1939-03-21 | 1943-10-30 | Patra Patent Treuhand | Anordnung zum Betrieb einer wassergekuehlten Quecksilberhochdruckentladungslampe |
| US2295046A (en) * | 1940-08-03 | 1942-09-08 | Gen Electric | Cooling apparatus for electric lamps |
| BE443191A (de) * | 1940-08-03 |
-
1969
- 1969-06-25 NL NL6909699A patent/NL6909699A/xx unknown
- 1969-06-25 DE DE19691932172 patent/DE1932172A1/de active Pending
- 1969-06-26 US US836868A patent/US3603827A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-06-30 FR FR6922037A patent/FR2011802A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-06-30 GB GB1229722D patent/GB1229722A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2011802A1 (de) | 1970-03-06 |
| US3603827A (en) | 1971-09-07 |
| GB1229722A (de) | 1971-04-28 |
| NL6909699A (de) | 1969-12-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69226727T2 (de) | Entladungslampe, Verfahren zu deren Herstellung sowie Bildwiedergabeanordnung mit der Entladungslampe | |
| DE1932172A1 (de) | Kuehlvorrichtung | |
| DE69713870T2 (de) | Rückbeleuchtungsleuchte | |
| DE2854223C2 (de) | Hochdruckentladungslampe | |
| DE3525939A1 (de) | Farbige leuchtstofflampen-baugruppe | |
| DE1804433B2 (de) | Belichtungseinrichtung zur optischen Projektion eines Musters von Offnungen einer Maske bei der Herstellung von Bildschirmen fur Farbbildwiedergaberöhren | |
| DE2245460A1 (de) | Anzeigeeinrichtung | |
| DE2657662A1 (de) | Belichtungsvorrichtung zur herstellung von farbbildroehren und mit hilfe einer derartigen vorrichtung hergestellte farbbildroehre | |
| DE1932173A1 (de) | Quecksilber-Lichtbogenlampe | |
| DE3011295C2 (de) | Anzeigevorrichtung | |
| DE2551190C2 (de) | Flüssigkeitsgekühlte Hochdruck- Metalldampf-Entladungslampe | |
| DE3434589C2 (de) | ||
| DE3510156A1 (de) | Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe | |
| DE3736922C2 (de) | ||
| DE3233966A1 (de) | Entladungslampe hoher intensitaet mit einer einrichtung zum reflektieren von infrarot zur verbesserung der wirksamkeit | |
| DE1100167B (de) | Verfahren zum Betrieb einer Entladungslampe grosser Lichtstaerke und Leuchtdichte sowie Hochdruckentladungslampe hierfuer | |
| DE3307780A1 (de) | Einseitig gesockelte niederdruckentladungslampe und verfahren zur herstellung | |
| DE3033019A1 (de) | Blitzlampenanordnung | |
| DE1814095C3 (de) | Hochdruck-Quecksilber-Metallhalogenid-Entladungslampe | |
| DE3152020A1 (de) | Bilderzeugungseinrichtung zur herstellung von farbigen bildern beliebiger groesse | |
| DE68916621T2 (de) | Fluoreszent-Anzeigelampe. | |
| CH170226A (de) | Gasgefüllte elektrische Bogenentladungsröhre. | |
| DE666660C (de) | Elektrische Lichtquelle fuer Scheinwerfer, bestehend aus mehreren von Kuehlwasser umspuelten Quecksilberhochdrucklampen | |
| DE1489504C3 (de) | Quecksilber-Hochdnickentladungslampe | |
| DE2633552C2 (de) | Lichtsignalgeber, insbesondere zur Verwendung im Straßenverkehr |