DE1932037U - Verschmolzenes dreistaerken-brillenglas. - Google Patents
Verschmolzenes dreistaerken-brillenglas.Info
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- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
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-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
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Description
:-A.668.393*21.1Z65
CARL ZEISS IN HEIDENHEIM AN DER BEENZ
Verschmolzenes Dreistärken-Brillenglas
Das Gebrauchsmuster betrifft ein verschmolzenes Dreistärken-Brillenglas.
Derartige Dreistärkengläser sind an sich bekannt. Sie bestehen grundsätzlich aus einer den Fernteil
bildenden Grundlinse, in -welche eine aus zwei Segmenten zusammengesetzte
Linsenkombination eingeschmolzen ist. : Ein solches bekanntes Dreistärkenglas ist in der Pig, 1a ~
in der Draufsicht und in der Kg, 1b im Längsschnitt dar-*
gestellt. Das Zwischenteilsegment- Z besteht aus einer Glasart
mit höherer Brechzahl als der des Fernteilglases, das Nahteilsegment N wiederum aus einer Glasart mit höherer
Brechzahl als der des Zwischenteiles, (n™ <
n„ < ru-r).
Wie aus Fig. 1b ersichtlich, ist der Verschmelzradius -P*.."
bei beiden Segmenten derselbe. Infolgedessen gehört die Begrenzungslinie zwischen Zwischen- und Nahteil der gleichen Kugelfläche an, wie die kreisförmige Randlinie K der
eingeschmolzenen Linsenkombination (Z, N). Hieraus ergibt sich aber, daß der Verschmelzradius bereits
durch den Nahzusatz und das Fernteil festgelegt ist, so
1 G 607
_ 2 —
_ 2 — "
daß die dioptrische Wirkung des Zwischenteiles nur noch /:
durch Wahl der Brechzahl der dafür verwandten Glassorte
beeinflußt werden kann. . ; ::-
Bei fortgeschrittener Presbyopie läßt sich nun mit den
drei Sehteilen nicht der gesamte Sehbereich von der Arbeit
sentfernung bis oo einwandfrei überbrücken. Es treten
zwischen Nahbereich und Zwischenbereich einerseits sowie zwischen Fernbereich und Zwischenbereich andererseits
Unscharfeζoneη auf. Infolgedessen tritt häufig die
Aufgabe auf, wenigstens die eine Unschärfenzone für das
Auge des Brillenträgers zu überbrücken. Hierzu bedarf es häufig eines Spezialglases mit abweichender Brechzahl für
den Zwischenteil, das aber nicht immer mit den benötigten Verschmelzungseigenschaften zur Verfügung steht.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Dreistärkengläser besteht
darin, daß zwar die Grenze zwischen Zwischen— und
Nahteil mindestens annähernd durch den optischen Mittelpunkt der eingeschmolzenen Linse verlaufen kann, so daß
der Übergang vom Zwischen- zum Nahteil ganz oder fast bildsprungfrei wird, daß aber der Übergang vom Fernteil
zum Zwischenteil sieh dann nicht bildsprungfrei machen
läßt.
Das Dreistärkenglas nach dem Gebrauchsmuster ist frei
von diesem Nachteil. Bei diesem ist nämlich das Naht eil in den Zwischenteil und dieses- zusammen mit dem Nahteil -
■-.-..■■ _ 3 _
:
f
in das Fernt'eil des Glases eingeschmolzen. Damit sind die
Lage, die Größe und die Form des Zwischen- und Uahteiles
sowie ihre dioptrischen Wirkungen weitgehend voneinander unabhängig. Insbesondere gelangt man so auf einfache WeI-se
zu Linsenkombinationen, bei denen beide Übergänge bildsprungfrei sind, d.h. bei denen die beiden geraden Grenzlinien durch die optischen Mittelpunkte der zugehörenden
eingeschmolzenen Linsen verlaufen.
Im folgenden sei anhand der Ausführungsbeispiele darstellenden zugehörenden Abbildungen das Wesen der Erfindung
nochmals erläutert:
Fig. 2a veranschaulicht ein Dreistärkenglas mit zwei
annähernd halbkreisförmig begrenzten Einschmelzteilen;
Fig. 2b dasselbe im Längsschnitt;
Fig. 3a zeigt ein Dreistärkenglas mit verbreitertem
Eahteil, und :
Fig. 3b dasselbe wiederum im Längsschnitt.
Wie das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 2a und 2b
zeigt, ist in die das Fernteil F bildende Grundlinse eine Linsenkombination eingeschmolzen, deren Teile Z und I" mit
etwa halbkreisförmiger Begrenzung erscheinen, bei denen ·
-
also die waagrechten Begrenzungslinien durch ~den optischen
Mittelpunkt der jeweils zugehörigen Linse verlaufen» ;¥ie
die Figur 2b erkennen läßt, sind dort die zugehörigen Ra- ;
dien rz und r·^ annähernd gleich. %;/:
Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3a und 3b zeigt
eine eingeschmolzene Linsenkombination, deren Uahteil :Έ-aus
einer Kugelschale gewonnen wurde, deren gestrichelt angedeuteter Randteil eine Einfügung in den Zwischenteil
mit hinreichender Durchblickfläche für diesen nicht mehrgestatten würde. Das Eahteil wurde daher so geschliffen,
daß sich der untere Teil der Randlinie in den Randteil des
Zwischenteils einschmiegt. Wie die Fig. 3"b erkennen läßt,
sind auch hier wieder die Radien von Zwischenteil und
Nahteil r„ und r^ nahezu gleich. Das Glas zeichnet sich
durch ein breiteres Uahteil aus. ' - -
5-
Claims (1)
- ■■:■>Schut z anspruchVerschmolzenes Dreistärken-Brillenglas, bestehend aus _ einer das Fernteil (F) bildenden Grundlinse und einer in diese eingeschmolzenen Linsenkombination: Zwischenteil (Z) und Nahteil (Ii).,- dadurch gekennzeichnet, daß das Nah-. teil in den Zwischenteil und dieses in das IPernteil derart eingeschmolzen ist, daß die beiden horizontalen Grenzlinien mindestens annähernd durch den optischen Mittelpunkt der jeweils zugehörenden Linse verlaufen. ;ι \ ■-"Vgtfeah ' ■-"■-:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ9066U DE1932037U (de) | 1964-03-04 | 1964-03-04 | Verschmolzenes dreistaerken-brillenglas. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ9066U DE1932037U (de) | 1964-03-04 | 1964-03-04 | Verschmolzenes dreistaerken-brillenglas. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1932037U true DE1932037U (de) | 1966-02-03 |
Family
ID=33392667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ9066U Expired DE1932037U (de) | 1964-03-04 | 1964-03-04 | Verschmolzenes dreistaerken-brillenglas. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1932037U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2803047A1 (de) * | 1978-01-25 | 1979-07-26 | Zeiss Carl Fa | Mehrstaerken-brillenlinse |
-
1964
- 1964-03-04 DE DEZ9066U patent/DE1932037U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2803047A1 (de) * | 1978-01-25 | 1979-07-26 | Zeiss Carl Fa | Mehrstaerken-brillenlinse |
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