DE1932033U - Geraet zum fuellen von behaeltern. - Google Patents
Geraet zum fuellen von behaeltern.Info
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Description
RA. 676 086* ikm-lbp den 22. Dezember 1 965 /j
K 43 363/42f Gbm
H 62/61 Ka/An
Gerät zum lullen von Behältern
Die Heuerung betrifft ein Gerät zum Füllen von Behältern mit vorgegebenem
Füllungsgrad durch schwingende Fördereinrichtungen unter Herabsetzung der zeitlichen Zufuhr des Füllgutes vor Beendigung
des Füllvorganges.
Bs sind bereits magnetisch angetriebene Dosier- oder Förderrinnen mit stufenloser elektrischer Änderung der Förderleistung, beispielsweise
über Eegeltransformatoren oder Transduktoren,bekannt,
die verwendet werden können, um eine bestimmte Menge körnigen Materials in einen Behälter einzufüllen. Hierbei kann die elektrische
Impulsgebung für den Antrieb der Förderrinnen entsprechend dem Füllungsgrad des zu füllenden Gehäuses von der Waage
her erfolgen. Der Haohteil dieser bekannten Förderrinnen in der
Anwendung für Dosierzwecke liegt darin, daß sie lastabhängig sind, d.h. die Schwingungsamplitude dieser Geräte wird durch Beaufschlagung
mit der last verringert, wodurch ihre leistung im Anfang des Einfüllvorganges erheblich sinkt, während die leistung
am Ende des Einfüllvorganges steigt.
Die vorstehend erwähnten Nachteile werden bei einer Einrichtung zum Füllen von Behältern mit vorgegebenem Füllungsgrad durch eine
schwingende Fördereinrichtung unter Herabsetzung der zeitlichen Zufuhr des Füllgutes vor Beendigung des Füllvorganges neuerungsgemäß
dadurch beseitigt, daß die Fördereinrichtung, zwei Antriebe im wesentlichen konstanter Förderleistung aufweist, von denen der
eine für eine hohe und der andere für eine geringe zeitliche Fördermenge bemessen ist, und daß die Antriebe mit einer Steuervor-
— p —.
richtung verbunden sind, die zu Beginn jedes Füllvorganges den
ersten, und nach Einfüllung des überwiegenden Teiles des Füllgutes
den zweiten Antrieb einschaltet. Hierdurch ist insbesondere der Vorteil erreicht, daß der Einfüllvorgang lastunabhängig
ist und dadurch zu Beginn des Einfüllens mit hoher Leistung gearbeitet wird.
In weiterer Ausgestaltung der Heuerung weist die !fördereinrichtung
zwei Antriebsmotoren auf, die nacheinander mit Hilfe von
Exzentern, Schubstangen, Unwuchten od. dgl. den schwingenden Teil der Fördereinrichtung in Schwingungen verschieden großer
Amplitude und/oder Frequenz versetzen. Hierdurch ist es möglich, einen Behälter in kurzer Zeit schnell mit Gut vorzufüllen und
die noch fehlende Restmenge mit großer Genauigkeit nachzufüllen.
lach einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Neuerung besitzt
die Einrichtung zwei Antriebsmotoren im wesentlichen gleicher Fenndrehzahl, welche über ge ein Getriebe verschiedener
Über- bzw. Untersetzung mit dem schwingenden Teil der Fördereinrichtung
zusammenwirken.
In vorteilhafter Weiterbildung der !Teuerung ist eine Meßvorrichtung
zur Messung des Füllungsgrades des aufzufüllenden Behälters
vorgesehen, welche mit der Steuervorrichtung derart- zusammenwirkt,
daß nach Einfüllen einer vorgegebenen Füllgutmenge eine Umschaltung von dem ersten auf den zweiten Antrieb erfolgt.
Torteilhafterweise ist die Meßvorrichtung eine Waage, die elektrische
Impulse zur Umsteuerung der Geschwindigkeit des Schwingförderers an eine elektromagnetische Kupplung gibt, welche die
"beiden Motoren ein- bzw. ausschaltet. Hierdurch ist es möglich,
einen hohen Genauigkeitsgrad für die gewünschte Füllmenge an Gut zu erreichen«,
Die Neuerung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Weitere Einzelheiten der !feuerung können aus der
Zeichnung entnommen werden oder ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Anmeldung. Es zeigens
ig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels
einer Einrichtung gemäß der Heuerung.,
Fig. 2 eine Bückansicht der Einrichtung nach Pig» 1,
Pig. 3 die Gesamtanordnung einer neuerungsgemäß ausgebildeten
Einfüllanlage in schematischer Darstellung.
Die Einrichtung gemäß der !Teuerung enthält vorzugsweise einen
Schwingförderer5 wie er als Beispiel in Pig. 1 und 2 veranschaulicht
ist.
Drei Arten an Schwingförderern haben sich für die Ausführung der !feuerung als besonders zweckmäßig erwiesen. So kann beispielsweise
der Antrieb der !Förderrinne über eine Exzenterwelle
und Gummipufferlagerung der Rinne gemäß der dargestellten Ausführungsform
erfolgen. Ebenso vorteilhaft ist auch der Antrieb der !Förderrinne mittels Schubstange über ein Exzenter mit besonderem
Lagerkopf möglich. Schließlich kann aber auch eine
Förderrinne mit Unwuchtantrieb zur Ausführung der Feuerung gewählt werden.
Der Schwingförderer gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel be-
sitzt zwei Schwingmassen, und zwar die als Arbeitsmasse ausgebildete
Förderrinne 1 und die Gegenmasse 2, welche als Maschinenrahmen gestaltet ist. An den Seitenwänden der Förderrinne 1 sind
schräg zur Förderrichtung Flacheisen 3 befestigt, die an ihren äußeren Enden zwischen Gummifedern 4, 5 gehalten sind. Die Gummifedern
sind zwischen Bügeln 6 unnd Auflageplatten 7 mittels Konsolen
8 mit der G-egenmasse 2 verspannt. Diese Verspannung ist so gewählt, daß an den Berührungsflächen zwischen den Gummifedern
4s 5 und den angrenzenden flächen 39 6, 7 stets eine hohe Haftreibung
besteht, so daß die lose eingelegten Gummifedern fest an ihren Gegenflächen haften.
Der Schwingförderer besitzt an seiner Aufgabeseite eine schräge
nach außen gerichtete Stirnwand S, an welcher das aufgegebene Gut
entlang gleitet. Ferner sind zwischen der Stirnwand 9 und einer die Förderrinne 1 in Schwingungen versetzenden Exzenterwelle 10
elastische Körper 11 angeordnet, die der Kraftübertragung dienen und ein Schwingen der Förderrinne 1 mit gleichmäßigen Amplituden
gestatten.
Der Antrieb zur Erzeugung der Schwingbewegungen'ist an der Unterseite
der Gegenmasse 2 angeordnet. Der Antrieb besteht aus zwei Elektromotoren 12, 13 (Fig.2), die auf jeder Seite des Schwingförderers
außen befestigt sind. Der eine Motor 12 besitzt auf seiner Welle innerhalb des Rahmengestells für die Gegenmasse 2
eine größere Scheibe 17S so'daß die auf der Exzenterwelle 10
sitzende Scheibe 15' über einen Riementrieb 16' od. dgl. die Förderrinne 1 mit' hoher Schwingungszahl antreibt, so daß eine große
zeitliche Fördermenge an Pullgut gefördert wird (Grobantrieb).
Der andere Motor 13 dagegen besitzt eine kleinere Scheibe 14 als Antriebsscheibe",, welche über einen Riementrieb 16 od. dgl. und
die Exzenterwelle 10.. die förderrinne 1 mit niedriger Schwingungszahl
bewegt., so daß eine erheblich geringere zeltliche fördermenge
an Füllgut, z'.B. nur 8 - 10 $ der ursprünglichen Fördermenge,
gefördert wird (Peinantrieb).
Die. beiden Motoren 12, 13 sind mit einer Steuervorrichtung, z.B.
elektrisch gesteuerten Schützen, verbunden, die zu Beginn jedes Füllvorganges den ersten Motor 12 und nach Einfüllen des überwiegenden
Teils des Füllgutes den zweiten Motor 13 einschaltet.
Zweckmäßig ist eine anzeigende Meßvorrichtung vorgesehen, z*B,
eine Waage 18 (Fig. 3) mit -Zifferblatt 195 zur Messung des Fülit
lungsgrades des zu füllenden Behälters 20. Die Waage wirkt mit einer elektrischen Steuervorrichtung, beispielsweise elektrisch
geschaltete Schützen 26, zusammen, die ihre Schaltimpulse vom
Zifferblatt 19 der Waage 18 entsprechend dem erreichten Gewicht des Behälters 20 erhalten. Zu diesem Zweck sind am Zifferblatt
zwei Kontakte angebracht, uuad zwar ein Torkontakt 21 und ein Abschaltkontakt
22. Sobald der Zeiger 23 den Eontakt 21 berührt, wird der bereits laufende, die Förderrinne mit hoher Schwingungszahl
antreibende Motor 12 abgeschaltet und sogleich der andere Motor 13 eingeschaltet, der infolge seiner großen Untersetzung
den Schwingförderer 1 mit einer nur geringen Schwingungszahl antreibt,
der infolgedessen nur noch eine geringe Förderleistung aufweist. Auf diese Weise wird der bereits mit Gut fast gefüllte
Behälter so mit der restlichen Gutsmenge aufgefüllt, was mit hoher Genauigkeit möglich ist (Feinfüllung),
- β
Die AIo- und Zuschaltung der Motoren 12, 13 erfolgt beispielsweise
über eine nicht dargestellte Magnetkupplung durch Steuerschützen 269 die ihre Impulse von der Waage her über Schaltrelais
25 erhalten. Die Steuerschützen sind gegeneinander so verriegelt , daß immer nur der Motor 12 oder der Motor 13 laufen
kann.
Das Material, z. B. Kohle oder Mineralien, wird aus einem Bunker
24 dem Schwingförderer 1, 2 zugeführt, welcher von den Antriebsmotoren 12 bzw. 13 angetrieben-wird und den Behälter 20 füllt»
In geringer Zeit, z.B. 20 sefc., erfolgt die Grobfüllung des Behälters
20. Hieran schließt sich sofort die Feinfüllung des Behälters 20 an, so daß in kurzer Zeit der gesamte Sinfüllvorgang
des Behälters nach dem vorbestimmten Gewicht möglich ist.
Die elektrische Anlage der Einrichtung gemäß der Neuerung ist
zweckmäßig mit Kurzschlußsicherungen, Überstromauslösern sowie einer Störsignalisier-linrichtung ausgerüstet., so daß Fehlleistungen
beim Füllen der Behälter nicht eintreten, können.
Schutzansprüche — 7 —
Claims (4)
1. Gerät zum Füllen von Behältern mit vorgegebenem Füllungsgrad
durch schwingende Fördereinrichtungen unter Herabsetzung der zeitlichen Zufuhr des Füllgutes vor Beendigung des Püllvorganges,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (1, 2) zwei Antriebe (12, 13) im wesentlichen konstanter Förderleistung
aufweist, von denen der eine (12) für eine hohe und der andere (13) für eine geringe zeitliche Fördermenge bemessen ist, und
daß die Antriebe mit einer Steuervorrichtung (26) verbunden sind,
die zu Beginn jedes Füllvorganges den ersten und nach Einfüllung des überwiegenden Heiles des Füllgutes den zweiten Antrieb einschaltet.
2a Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fördereinrichtung zwei Antriebsmotoren (12, 13) aufweist,
die nacheinander mit Hilfe von Exzentern, Schubstangen, ünwuchten od. dgl. den schwingenden Teil (1) der Fördereinrichtung in
Schwingungen verschieden großer Amplitude und/oder Frequenz versetzen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei Antriebsmotoren
(12, 13) mit im wesentlichen gleicher Jenndrehzahl, welche über je ein Getriebe (14, 17) verschiedener Über- bzw.
Untersetzung mit dem schwingenden Teil (1) der Fördereinrichtung zusammenwirken*
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,- gekennzeichnet
durch eine Meßvorrichtung (18, 19) zur Messung des Füllungs-
grades des zu füllenden Behälters, welche mit der Steuervorrichtung
(26) verbunden ist.
5· Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Waage (18) mit Schaltrelais (25) verbunden ist, welche elektromagnetische Kupplungen an den Antrieben (12, 13) ein- und ausschalten.
eine Waage (18) mit Schaltrelais (25) verbunden ist, welche elektromagnetische Kupplungen an den Antrieben (12, 13) ein- und ausschalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962K0043363 DE1932033U (de) | 1962-12-29 | 1962-12-29 | Geraet zum fuellen von behaeltern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962K0043363 DE1932033U (de) | 1962-12-29 | 1962-12-29 | Geraet zum fuellen von behaeltern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1932033U true DE1932033U (de) | 1966-02-03 |
Family
ID=33348050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962K0043363 Expired DE1932033U (de) | 1962-12-29 | 1962-12-29 | Geraet zum fuellen von behaeltern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1932033U (de) |
-
1962
- 1962-12-29 DE DE1962K0043363 patent/DE1932033U/de not_active Expired
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