DE1931451B - Reinigungsmittel fur die Zahn pflege - Google Patents
Reinigungsmittel fur die Zahn pflegeInfo
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Description
rem Polyester nicht kritisch; zufriedenstellende Ergebnisse
werden erzielt, wenn der saure Polyester in einer Menge von 0,1 bis 20%, bezogen auf das Gewicht der
30 den Träger enthaltenden Gesamt-Zusammensetzung,
Die Erfindung betrifft ein Mittel zur zumindest teil- eingesetzt wird. Als Lösungsmittel, mit dessen Hilfe der
weisen Verhinderung der Ablagerung von Zahnstein an saure Polyester in der Zusammensetzung gelöst wird,
den Zahn-Oberflächen. kann Wasser, Äthylalkohol oder ein anderes flüssiges
Es ist bekannt, beispielsweise aus der USA.-Patent- Lösungsmittel .erwendet werden, das gegenüber dem
schrift2,l 92,907, in Reinigungsmitteln für die Zahnpflege 35 sauren Polyester chemisch inert ist und sich zur Ver-Äthylenglykolester
der Zitronensäure zu verwenden. wendung im Mund eignet. Gewünschtenfalls kann ein
Diese dienen jedoch lediglich als Schäummittel und Gemisch aus zwei oder mehreren solcher Lösungsmittel
haben keinerlei Einfluß auf die Verhinderung einer angewandt werden.
Zahnsteinablagerung. Es ist ferner bekannt, beispiels- Im erfindungsgemäßen Mittel kann jeder der für geweise
aus der USA.-Patentschrift 3,268,455, in Reini- 40 wohnlich in herkömmlichen Mundwässern oder Zahngungsmitteln
für künstliche Zähne Polyäthylenglykole pasten verwendeten Zusätze vorhanden sein. Beispiele
zu verwenden. Diese dienen ausschließlich als Träger für für solche Zusätze sind Menthol, Eukalyptol, Methylsadie
aktiven Säurebestandteile des Reinigungsmittels, licylat und ähnliche Stoffe, die Geschmack und Adstrinvermögen
jedoch eine Ablagerung von Zahnstein nicht genz verleihen. Thymol, Borsäure, Benzoesäure oder
zu verhindern. 45 ähnliche Antiseptika sowie jedes der in Zahnpasten
Zahnstein ist eine harte, schwer beeinflußbare AbIa- verwendeten üblichen Schleifmittel und Verdickungsgerung,
die sich zumindest teilweise aus im Speichel ent- mittel.
haltenen Stofffen an den Zahnflächen bildet, welche Die im erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen sauren
unter normalen Bedingungen einer geringen Scheuero- Polyester können aus einer Vielzahl von Ausgangsstofder
Abriebwirkung unterworfen sind. Häufig sammeln 50. fen hergestellt werden, werden jedoch anhand ihres Alsich
diese Zahnsteinablagerungen dabei an den neben koholgehaltes und ihrer Säurekomponenten definiert,
dem Zahnfleischgewebe befindlichen Zahnflächen an wie dies für die Definition von Estern üblich ist. Die al-
und rufen eine Reizung, Schmerzen und ein Aufreißen koholische Komponente kann jeder beliebige Polyalkydes
Zahnfleischgewebes hervor; wenn solche Ablage- lenäther mit mindestens zwei Hydroxylgruppen und mit
rungen nicht entfernt werden, können sie offene Stellen 55 einem durchschnittlichen Molekulargewicht von mindezwischen
der Zahnwurzel und ihrem tragenden Zahn- stens 400 sein, z. B. vierwertige P'olyätheralkohole verfleischgewebe
verursachen. Diese als Periodontal-Ta- schiedenen Molekulargewichts, die durch Äihoxylierung
sehen bezeichneten Stellen können sich mit Zahnstein von Pentaerythrit hergestellt wurden, und durch Äthfüllen,
der das stützende Zahnfleischgewebe weiter be- oxyiierung von Glycerin gewonnene dreiwertige PoIyeinträchtigt
und in extremen Fällen einen solchen Druck 60 ätheralkohole, wobei Polyäthylenglykol und Polypropyauf
den Kieferknochen ausübt, daß Resorption die Folge lenglykol besonders bevorzugt werden. Die Säurekomist.
Außerdem kann auch eine Schrumpfung des Zahn- ponente des Polyesters kann aus einer Polycarbonsäure
fleisches von der Zahnwurzel auftreten. Wenn die Scha- mit drei oder mehr Carboxylgruppen bestehen, beiden
des den Zahn stützenden Gewebes stärker werden, spielsweise aus Zitronen-, Tricarballyl-, Mellith-, Trimekann
dies zu einem Verlust des Zahns führen. Selbst in 65 sin-, Trimellith-, Aconith-, Pyronnellit-, Polyacrylsäure,
weniger schweren Fäll"" von periodontalen bzw. Zahn- worunter die Pyromellitsäure eine bevorzugte Stelle
fleisch-Erkrankungen kann sich die betrogene Person einnimmt. Cie meisten dieser Säuren enthalten, mit
veranlaßt sehen, ihre Nahrung auf weiche Speisen zu Ausnahme des Sauerstoffs der Carboxylgruppen, nur
Kohlenstoff und Wasserstoff. Es ist wesentlich, daß die Polyester solcher Alkohol- und Säurekomponenten
einige freie, nicht umgesetzte Carboxylgruppen enthalten; der Mengenanteil dieser Gruppen kann auf der
Grundlage des Neutraiisationsäquivalents des Polyesters bestimmt werden, das heißt des durchschnittlichen
Molekulargewichts des Polyesters, dividiert durch die Anzahl der freien Säuregruppen im Molekül. (Vgl. Shirner
and Fuson »Systematic Identification of Organic Compounds«, 3. Auflage, John Wiley, New York, 1948).
Zur Erzielung zufriedenstellender Ergebnisse besitzen die im erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen sauren
Polyester ein Neutralisationsäquivalent im Bereich von 200 bis 5000. Die Carboxylreste können endständige
Gruppen sein oder an der Kette der Polyestermoleküle hängen. Das durchschnittliche Molekulargewicht der
Polyester beträgt mindestens 600.
Die sauren Polyester können durch Veresterung der Alkoholkomponente mit einer entsprechenden Säure
oder durch Umsetzung der Alkoholkomponente mit einem Säurehalogenid oder einem Säureanhydrid gewonnen
werden, wobei die relativen Mengenanteile der Reaktionsteilnehmer so gewählt werden, daß die Anzahl
von Hydroxylgruppen in der alkoholischen Komponente nicht ausreicht, um sich mit allen Carboxylresten
oder Säurehalogenid- oder Säureanhydridgruppen umzusetzen. Falls erforderlich, kann eine Hydrolyse der
restlichen Säurehalogenid- oder Säureanhydridgruppen durchgeführt werden, damit der endgültig erhaltene Polyester
freie Carboxylreste enthält
Das für die Verwendung an den Zähnen bestimmte, eine Lösung des sauren Polyesters enthaltende Mittel
soll vorzugsweise einen pH-Wert von 2 bis 7 besitzen.
Die im erfindungsgemäßen Mittel enthaltenen sauren Polyester wurden auf ihre Wirksamkeit geprüft, indem
gesunde, extrahierte menschliche Bikuspidat-Zähne bei Raumtemperatur während der angegebenen Zeitspannen
in menschlichen Speichel eingetaucht wurden; in vorgeschriebenen Zeitabständen wurden die Zähne aus
dem Speichel herausgenommen und für eine angegebene Zeitspanne (in der Regel 30 see) in eine Lösung des
gewünschten sauren Polyesters eingetaucht. Änderungen des Calciumgehalts des Speichels wurden durch
Analyse bestimmt und das Ausmaß der Ablagerung von Zahnstein an den Zähnen wurde beobachtet Die Ergebnisse
sind in den folgenden speziellen Beispielen aufgeführt, welche der weiteren Verdeutlichung der Erfindung
dienen sollen.
In einen 100-ml-Becher wurden 30g (0,005 Molprozent)
Polyäthylenglykol 6000, 1 g (0,005 Molprozent) Pyromellitsäure-Dianhydrid und 0,1 ml 35prozentiger
wäßriger Salzsäure als Katalysator eingegeben. Die Reaktionsteilnehmer wurden auf 900C erwärmt und
unter Rühren vier Stunden lang auf dieser Temperatur gehalten. Das Produkt besaß einen Schmelzpunkt von
52,5°C und ein Neutralisations-Äquivalent von 2080. Das Infrarotspektrum des Produkts wies es als einen
Ester von Polyäthyienglykol und Pyromellitsäure aus.
Von diesem Ester wurde eine 0,5prozenlige wäßrige Lösung zubereitet. Zwei saubere, gesunde Bikuspidat-Zähne
wurden in der Weise behandelt, daß sie drei Wochen lang täglich 30 see lang in diese Lösung eingetaucht
wurden. Während des Rests jedes Tages wurden die Zähne in Abständen von 2 see in menschlichen Speichel
eingetaucht und wieder herausgezogen, der 62,4 ppm (Teile je Million Teile) Calcium enthielt Nach
dreiwöchiger Kontaktierung zwischen den beiden Zähnen und dem Speichel hatte sich der Calciumgehait des
Speicheis nur auf 503 bzw. 56,0 ppm vermindert Dementsprechend nahm das Gewicht der behandelten
Zähne um 024 bzw. 031% zu, mechanisch abgetragene
Proben zeigten einen Calciumgehait von nur 0,12 bzw. 0,16 mg.
ίο Zwei weitere Zähne derselben Versuchsperson wurden
den gleichen Versuchen unterzogen, nur mit dem Unterschied, daß sie nicht mit dem Poiyäthylenglykolpyromellitat
behandelt wurden. Der Calciumgehait des Speichels, in den diese Zähne eingetaucht wurden, nahm
nach drei Wochen von 62,4 ppm auf 11,2 ppm bzw.
32,8 ppm ab; die Gewichtszunahme dieser unbehandelien Zähne betrug 0,65 bzw. 0,61 % und ihre abgeschabten
Proben enthielten 0,26 bzw. 0,23 mg Calcium.
Ein ähnlicher Versuch wurde mit dem Ester gemäß Beispiel 1 nach demselben Verfahren und mit Zähnen
und Speichel von anderen Personen durchgeführt. Der bei diesem Versuch benutzte frische Speichel enthielt
48,8 ppm Calcium. Nach dreiwöchiger Kontaktierung mit den Zähnen nahm der Calciumgehait des mit den
behandelten Zähnen kontaktierten Speichels auf 28,8 ppm und des mit den unbehandelten Zähnen kontaktierteaSpeichels
auf 13,6 ppm ab. Die unbehandelten Zähne zeigten wesentlich stärkere Zahnsteinablagerungen
als die behandelten Zähne.
Betspiel 3
Es wurde ein Versuch ähnlich demjenigen gemäß Beispiel 1 durchgeführt, nur mit dem Unterschied, daß eine
lprozentige wäßrige Lösung des Esters angewandt wurde. Der bei diesem Versuch benutzte Speichel besaß
einen Calciumgehait von 43 ppm, der nach der Kontaktierung mit den behandelten Zähnen auf 27 ppm abnahm,
während bei dem mit den unbehandelten Zähnen kontaktierten Teil der Speichelprobe der Calciumgehait
auf 16 ppm abnahm. Die behandelten Zähne erschienen
folglich nach zweiwöchiger Kontaktierung im Vergleich zu den unbehandelten Zähnen wesentlich sauberer und
vergleichsweise frei von Zahnsteinablagerungen.
Es wurde ein ähnlicher Versuch wie in Beispiel 1 durchgeführt, nur mit dem Unterschied, daß eine 2prozentige
wäßrige Lösung des Esters angewandt wurde.
Der bei diesem Versuch benutzte Speichel besaß einen anfänglichen Calciumgehait von 61 ppm, der bei der
Kontaktierung mit den behandelten Zähnen auf 55 ppm, bei der Kontaktierung mit den unbehandelten Zähnen
aber auf nur 30 ppm absank. Demzufolge erschienen die behandelten Zähne nach zweiwöchiger Kontaktierung
im Vergleich zu den unbehandelten Zähnen wesentlich sauberer und vergleichsweise frei von Zahnstcinablagerungen.
Es wurde ein ähnlicher Versuch w>e in Beispiel 1 durchgeführt, nur mit dem Unterschied, daß eine 4prozentige
wäßrige Lösung des Esters angewandt wurde. Der bei diesem Versuch benutzte Speichel besaß einen
anfänglichen Calciumgehalt von 49 ppm, der nach der Kontaktierung mit den behandelten Zähnen auf 36 ppm
und nach der Kontaktierung mit den unbehandelten Zähnen auf 27 ppm abnahm. Demzufolge erschienen die
behandelten Zähne nach zweiwöchiger Kontaktierung in diesem Versuch im Vergleich zu den unbehandelten
Zähnen wesentlich sauberer und vergleichsweise frei von Zahnsteinablagerungen. *
Der Versuch nach Beispiel 1 wurde mit dem Unterschied wiederholt, daß anstelle der 0,5prozentigen wäßrigen
Esterlösung ein Mundwasser folgender Zusammensetzung angewandt wurde:
Bestandteil
Thymol
Eukalyptol
Methylsalicylat
Menthol
Benzoesäure
Borsäure
Ester gemäß Beispiel 1
Äthylalkohol
Wasser
Gew.-%
0,07
0,1
2,5
0,05
0,1
2,0
0,5
25,0
auf 100%
Der bei diesem Versuch benutzte Speichel besaß einen anfänglichen Calciumgehalt von 58 ppm, der bei
Kontaktierung mit den behandelten Zähnen nicht abnahm. Der Calciumgehalt des mit den unbehandelten
Zähnen kontaktierten Teils des Speichels nahm dagegen nach dem Versuch auf 42 ppm ab. Die behandelten
Zähne erschienen folglich nach zweiwöchiger Kontaktierung in diesem Versuch im Vergleich zu' den unbehandelten
Zähnen wesentlich sauberer und vergleichsweise frei von Zahhsteinablagerungen.
In einem 100-ml-Becher wurden 30 g (0,005 Molprozent) Polyäthylenglykol 600C und Ug (0,005 Molprozent)
Aconitylchlorid eingegeben. Das Gemisch wurde auf 700C erwärmt und zwei Stunden lang bei dieser
Temperatur gerührt Anschließend wurden dem Reaktionsgemisch 13 g (0,1 Molprozent) Wasser zugesetzt
und wurde das Gemisch etwa 15 min lang auf 1200C erwärmt,
bis die Entwicklung von Chlorwasserstoff aufhörte. Der so erhaltene Ester besaß einen Schmelzpunkt
von 47,5° C und einen Neutralisations-Äquivalent von
387. Von diesem Ester wurde eine 5prozentige wäßrige Lösung zubereitet und nach dem Verfahren gemäß Bei-
spiel 1 untersucht Der bei diesem Versuch benutzte Speichel besaß zunächst einen Calciumgehalt von
67 ppm, der bei Kontaktierung mit den behandelten Zähnen auf 55 ppm und bei Kontaktierung mit den unbehandelten
Zähnen auf 49 ppm abnahm. Demzufolge erschienen die behandelten Zähne nach dreiwöchiger
Kontaktierung im Vergleich zu den unbehandelten Zähnen wesentlich sauberer und vergleichsweise frei von
Zahnsteinablagerungen.
In einen 100-ml-Becher wurden 31 g (0,016 Molprozent)
Polypropylenglykol mit einem Molekulargewicht von 2000, 3,4 g (0,016 Molprozent) Pyromellitsäure-
Dianhydrid und 1 ml 35prozentige wäßrige Salzsäure eingegeben. Das Gemisch wurde 35 min lang auf 1900C
erwärmt und anschließend abgekühlt. Der so erhaltene Ester war ein bernsteinfarbiger Feststoff mit einem
Schmelzpunkt von 62,5°C und einem Neutralisations-
Äquivalent von 930. Aus diesem Ester wurde eine 0,5prozentige wäßrige Lösung zubereitet und auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise geprüft. Der bei dieser« Versuch benutzte Speichel besaß einen anfänglichen
Calciumgehalt von 32 ppm, der nach der Kontaktierung
mit den behandelten Zähnen auf 18 ppm und nach der Kontaktierung mit den unbehandelten Zähnen auf
15 ppm abnahm. Die behandelten Zähne erschienen folglich nach zweiwöchiger Kontaktierung bei diesem
Versuch im Vergleich zu den unbehandelten Zähnen
4^ wesentlich sauberer und vergleichsweise frei von Zahnsteinablagerungen.
Claims (5)
1. Reinigungsmittel für die Zahnpflege, dadurch Zwar lassen sich Zahnsteinablagerungen durch den
g e k e η η ζ e i c h η e t . dart es einen physiologisch Zahnarzt mechanisch unter Verwendung von„ Spez.alverträglichen
Träger enthält, der in Lösung 0,1 bis 20 5 werkzeugen entfernen, doch tritt hierbei häufig Zahn-Gewichtsprü^i.t
eines sauren Polyester aus 1, einer fleischbluten auf; außerdem laßt sich d.ese Reinigung
Polycarbonsäure mit mindestens 3 Carboxyl- durch ungeübte Personen nicht wirksam durchfuhren
gruppen, und 2, einem Polyalkylenäther mit Wenn dagegen die im erfindungsgemaßen Mittel mindestens 2 Hydroxylgruppen und enthaltenen Ester m.t den Zahnen in Berührung korneinem Molekulargewicht von minde- IO men, verhindern sie zumindest te.lwcse die Bildung von stens 400 enthält, wobei der Ester ein Molekularge- Zahnsteinablagerungen an den Zahn-Oberflachen. Obwicht von mindestens 600 und ein Neutralisations- gleich die Theorie der Wirkungsweise des erfindur.gs-Äquivalent von 200 bis 5000 besitzt gemäßen Mittel nicht vollständig bekannt ist, wird an-
gruppen, und 2, einem Polyalkylenäther mit Wenn dagegen die im erfindungsgemaßen Mittel mindestens 2 Hydroxylgruppen und enthaltenen Ester m.t den Zahnen in Berührung korneinem Molekulargewicht von minde- IO men, verhindern sie zumindest te.lwcse die Bildung von stens 400 enthält, wobei der Ester ein Molekularge- Zahnsteinablagerungen an den Zahn-Oberflachen. Obwicht von mindestens 600 und ein Neutralisations- gleich die Theorie der Wirkungsweise des erfindur.gs-Äquivalent von 200 bis 5000 besitzt gemäßen Mittel nicht vollständig bekannt ist, wird an-
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- genommen, daß das erfindungsgemaße Mittel durch
net, daß der Äther ein Polyäthylenglykol ist 15 chemische Adsorption der sauren Polyester in verdünn-
3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- ter Lösung an der Zahn-Oberflache die Bildung emes
net, daß der Äther ein Polypropylenglykol ist anhaftenden Überzugs bewirk^ welcher den normalen
4. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da- Mechanismus der Zahnsteinablagerung behindert In
durch gekennzeichnet, daß die Säure Pyromellitsäure welcher Form das Mittel auf die Zahne aufgebracht
ist 20 wird, ist dabei nicht ausschlaggebend. Das Mittel kann
5. Mittel nach einem der vorangehenden Ansprü- eine Zahncreme, ein Mundspülmittel, ein Kaugummi
ehe, gekennzeichnet durch einen pH-Wert von 2 bis oder dgl. sein, wobei die beim 7anneputzen oder beim
7 Gebrauch eines Mundwassers üblichen Zeitspannen und
Temperaturen ausreichen, um den sauren Polyester sich
25 am Zahn ablagern zu lassen. Außerdem ist die in der
Gesamt-Zusammensetzung enthaltene Menge an sau-
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2445676A1 (de) * | 1974-09-25 | 1976-04-08 | Galenika Dr Hetterich Gmbh | Zahncreme mit bakterizider wirkung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2445676A1 (de) * | 1974-09-25 | 1976-04-08 | Galenika Dr Hetterich Gmbh | Zahncreme mit bakterizider wirkung |
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