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DE1930802U - Einstecktuch. - Google Patents

Einstecktuch.

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Publication number
DE1930802U
DE1930802U DESCH38336U DESC038336U DE1930802U DE 1930802 U DE1930802 U DE 1930802U DE SCH38336 U DESCH38336 U DE SCH38336U DE SC038336 U DESC038336 U DE SC038336U DE 1930802 U DE1930802 U DE 1930802U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cloth
decorative
self
pocket
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH38336U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scharpenack & Teschemacher
Original Assignee
Scharpenack & Teschemacher
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scharpenack & Teschemacher filed Critical Scharpenack & Teschemacher
Priority to DESCH38336U priority Critical patent/DE1930802U/de
Publication of DE1930802U publication Critical patent/DE1930802U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/20Pockets; Making or setting-in pockets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/08Trimmings; Ornaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE ...--.-«. */
DlPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE -56WUPPERTAL-BARMEn 54
Kecnwort: Ziertuch
Firma Scharpenack & Teschemacher, -Huppertal-Elberfeld
Im -Üllendahl 80 -
Ziertuclij insbesondere sogen." Kavaliertueh
Die vorliegende Erfindung -betrifft- ein Ziertuch, insbesondere ein sogenanntes Kavaliertuch das mit seinem einen Teil"in Taschen von Oberbekleidungsstücken - einsteckbar ist und mit, seinem anderen Teil als Zierde aus der Tasche herausragt.■'
Ziertücher werden als sogenanntes Kavaliertuch in der Brusttasche von Herrenoberbekleidungsstüeken getragen. Sie.dienen, insbesondere bei der sorgfältigen Kleidung des Herrn, als geschmackliche Zutat zur -Unterstreichung der persönlichen Note. Diese bekannten Ziertücher haben die. Form-, von Taschentüchern, die bei Gebrauch zunächst in geeigneter Weise gefaltet werden und zur Befestigung mit dem größten Teil ihrer .Größe in Taschen von Q". erbekleidungsstücken eingesteckt werden, wobei"."das Ziertuch mit einem zu "seiner Gesaiatgröße relativ geringen Teil "zur Zierde aus der Tasche herausragt. Uw. diese gewünschte --Zierwir-
—2—
kuiig des Tuches zu erreichen, ist also, obwohl- die Zi.erwirkung nur einen kleinen Teil des. Tuches beansprucht, ein wesentlich ■ größerer Werkstoffaufwand erforderlich. 3s ist nicht möglich, das Ziertuch wesentlich kleiner zu machen; ohne seine Befestigung zu gefährden, denn das Tuch wird infolge Reibung mit den. beiden Tascheninnenseiten in der gewünschten F-ältenlage in der Tasche gehalten. Würde sah nämlich die zur Befestigung des Tuches erforderliche Größe unterschreiten, so würde zwangsläufig die Sicherheit der Befestigung des Tuches in der Tasche beeinträchtigt werden. "" - - -
Doch bereits bei den Ziertüchern in der normalen Taschentuchgröße muß festgestellt werden, daß die, Befestigung dieser Tücher gegenüber den beim Tragen auftretenden Kräften, wie sie z.B. bei hastigei Bewegungen auftreten, nicht ausreicht.Die Ziertücher werden nämlich beim Tragen in "der Tasche zu leicht verrückt und die einzelnen Palten "des Ziertuches. -gegeneinander verschoben. -Jedoch auch das umständliche Anbringen des Tuches in die -Tasche wird als lästig empfunden. Dies gilt gerade für große Ziertücher,- die zwar einerseits gegenüber den kleinen Tüchern eine erhöhte Sicherheit der Befestigung in der Tasche"aufweisen, jedoch andererseits den 3insteckvorgang sehr umständlich und zeitraubend machen. So wird ein zunächst schön gefaltetes Tuch beim"Einstecken in die Tasche verschoben und zerdrückt, so daß noch längere Zeit danach das Tuch zurechtgerückt und -gezupft werden muß,- -7 " -
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde-, die Nachteile der bekannten Ziertücher zu beseitigen und ein neues Ziertuch
-3-
zu schaffen, bei dem I)GaClItIiClIe Werkst off meng en in dem ohnehin nicht sichtbaren Befestigungsteil eingespart werden können, ohne daß die Sicherheit der Befestigung "beeinträchtigt wird, wobei der Befestigungsvorgang selbst leicht und schnell ausgeführt werden kann»
Dies wird Im. wesentlichen dadurch erreicht, daß das Tuch neben seinem Zierteil einen Eefestigungsteil aufweist, mit dem das Tuch im Bereich des oberen Taschenrandes an-klebbar oder ansclxweifibar ist. Da für eine derartige Befestigung nur ein kleiner Befestigungsteil erforderlich ist, wird durch diese Gestaltung des Tuches eine beträchtliche Werkstoffmenge im ohnehin nicht sichtbaren Befestigungsteil eingespart. Ferner wird eine sichere und leicht zu bewerkstelligende Befestigung des Tuches in der Tasche erreicht. Su diesem Zwecke braucht der Befestigmigsteil des Tuches z.B. nur die Form eines schiaalen Streifens zu "besitzen, der im Bereich des oberen Tas chenrandes unverrückbar und nicht verschiebbar befestigt wird.
Von besond-2 rem Vorteil ist, wenn der zur Befestigung des Tuches dienende Teil eine Selbstllebeschicht- aufweist-, die durch eine abziehbare Folie abgedeckt ist. Die Befestigung des Ziertuches in der Tasche erfolgt, indem der kurze Befestigungsteil des Tuches mit abgezogener Folie in die Tasche eingesteckt und mit seiner Selbstklebeschicht gegen die Tascheninnensei-te kurzzeitig angedrückt wird. Die Befestigung ist also außerordentlich einfach. Dabei ist die Haftwirkung der Selbstklebeschicht zur Befestigung des Tuches überraschend gut. Stöße und Sugbean-
_ h. —
spruchungen am "befestigten Ziertuch, wie sie "bei Gebrauch auftreten, können die Sicherheit der Befestigung nicht beeinträchtigen. Von besonderem Vorteil ist dabei, daß äas Tuch gewünschtenfalls leicht wieder von der Tasche gelöst werden kann, indem es, wie ein Pflaster, einfach vom Taschenrand abgezogen wird. Da das Befestigen und Lösen derartig gestalteter Tücher besonders einfach erfolgt, läßt sich ein Ziertuch schnell durch ein neues Ziertuch ersetzen. Die Form des gefalteten Ziertuches, seine Musterung und seine Farbe können dem jeweiligen Wunsch entsprechend - z.B. passend zu dem jeweils gewählten Selbstbinder - gewählt und leicht wieder gegeneinander ausgQirachsßlwerden.
Von weiterem beachtlichen Vorteil ist", wenn das Tuch lediglich an einer- der beiden Tascheninnenseiten befestigt wird. Dies kann z.B. einfach dadurch geschehen, daß die Selbstklebesehicht lediglich auf einer Seite am Befestigungsteil des Tuches angebracht ist. liii Gegensatz zu den bekannten ZiertUcliern ist es nunmehr möglich, die Tasche trotz darin befindlichem Ziertuch zum Einlegen von weiteren Gegenständen zu verwenden. Die Tasche ist nämlich infolge des kurzen Befestigungsteiles am oberen Taschenrand nahezu leer und gestattet - durch ihre einseitige Befestigung - daß weitere Gegenstände, wie z.B. eine- zusammengefaltete Brille oder ein Kamm, mit in die Tasche gesteckt werden können. Dabei werden infolge der unverrückbaren und nicht verschiebbaren Befestigung des Tuches diese zusätzlichen Gegenstände nicht nur:-..bequem in die Tasche gebracht sondern auch wieder leicht herausgesogen, und zwar ■ohne den schönen Faltenwurf und die Lage des erfindungsgemäßen Ziertuches in der Tasche zn beeinträchtigen.
-5-
Dabei empfiehlt es sich, das Ziertuch lediglich auf der der Oberseite des El ei dungs stüclces zugekehrten Tascheninnenseite zu befestigen. In diesem Falle wird nämlich.durch das Ziertuch selbst eine zusätzliche Abdeckung der hinter dem.Tuch befindlichen, eingelegten weiteren Gegenstände erreicht, die hierdurch von der Vorderseite des Bekleidungsstückes aus noch weniger sichtbar .sind. Diese Wirkung ließe sich durch eine erhöhte Taschentiefe nicht erzielen, denn hierdurch wäre das Herausziehen dieser zusätzlichen Gegenstände erschwert, weil sie mit den Fingern schlecht erfaßt werden können. Im vorliegenden Falle liegen diese Gegenstände jedoch nicht tiefer in der Tasche, sondern werden durch den Zierteil des Tuches ai vorderen Sand der Tasche zusätzlich abgedeckt«,
Die Herstellung und Formgebung des Ziertuches nach der Effindung läßt sich vereinfachen, wenn das zugeschnittene und gefaltete Tuch in seiner Faltenform durch weitere Schweiß- oder Klebescliiehten, insbesondere Selbstklebestellen, gehalten wird. Babel können die Selbstklebestellen des Tuches in vorteilhafter Weise durch beidseitig klebende Selbstklebestreifen erzeugt werden, die mit ihrer einen Seite am Tuch angebracht sind, während- sie mit ihrer anderen Seite zur Selbstklebung an der gewünschten Stelle und im gewünschten Augenblick in Bereitschaft stehen. Es läßt sich folglich durch einfaches Falten und Einlegen der Selbstklebestreifen die gewünschte Faltenwirkung des Ziertuches erreichen. Die Herstellung eines derartigen fertig gefalteten Ziertuch.es ist somit denkbar einfach. Das Tuch ist zweckmäßigerweise vor Gebrauch bereits fertig in seiner endgültigen Form gefaltet, so daß es lediglich in der Tasche be-
festigt zu werden "braucht. Ein lästiges Infaltenlegen des Tuches vor Gebrauch und ein Zurechtzupfen nach seiner Befestigung :entfällt. ' ■■■.'.
Durch die !Einfachheit seiner Herstellung und durch den "beachtlich geringen T/erkst off auf wand läßt sich das Ziertuch nach der Erfindung als Pfennigartikel-herstellen, so daß es nicht nur bequemer sondern auch billiger ist, ein angeschmutztes- oder "beschädigtes Ziertuch durch ein neues zu ersetzen, als Zeit, und Geld.zur Reinigung und Ausbesserung eines gebrauchten Ziert.uches aufzuwenden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Anmeldung in "mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Herrenjacke mit einem Ziertuch, - -
Fig. 2 ein Ziertuch in Draufsicht mit teilweise abgesogener Abdeckfolie über einer darauf befindlichen Selbstldebeschicht, -
Fig. 3 das Ziertuch gemäß Fig. 2 nach seiner Befestigung an. der Tasche, im Querschnitt dargestellt, - ; . "' .
Fig. 4- eine andere Aus führung s form des -Ziertuohes ," . ." "
Fig. 5-8 einzelne Phasen eines Herstellungsverfahrens" des Eiertucliesvon Fig. 2, "".-■- " ■
- 7 - ■ . .. ■ - -■■
Xn Fig» 1 ist eine Jacke 10 dargestellt, la deren Brusttasclie ein Ziertiicli 12 nach der "Erfindung eingelegt ist, "das mit seinem Zierteil 13 über den oberen- Sand der -Brusttasche " 11- hinausragt.
In Pig. 2 ist das Ziertuch 12"in"natürlicher-Größe wiedergegeben. Das Ziertuch 12 hat die Form eines glatten Streifens. Das Ziertuch 12 besteht aus einem oberen, zur" Zierde-dienenden Teil 13, der bei Gebrauch des Ziertuches 12 über den oberen Sand- der Tasche hinausragt, sowie aus -einem zur Befestigung dienenden Teil . 14, der die Verbindung des Tuches mit der -Tasche herstellt.
Auf derjenisenSei-te des- Tuches, die bei Gebrauch des. Tuches 12 der Oberseite der Tasche zugekehrt ist, befindet sich am Befestigungsteil 14 des Tuches 12 eine Selbstklebeschicht 15, die vor Gebrauch des Ziertuches 12 mit einer-Folie 16- abgedeckt~ist.
Bei Gebrauch des Ziertuches 12, das im Sebrauchszustand in Pig.3 im Querschnitt dargestellt ist, wird die Abdeckfolie- 16 abgezogen und das Ziertuch in das Innere der Tasche 11 gesteckt, wobei die Selbstklebeschieht 15 zur Oberseite des Bekleidungsstückes hinweist. Baraufhin wird das Ziertuch 12 mit des selbstklebenden Befestigungsteil 14 kurzzeitig im Bereich des.oberen Eandes der Tasche 11 gegen die vordere Tasclieniimenseite gedrückt,- wodurch infolge der Haftwirkung der Selbstklebeschieht- 15 die Befestigung des Ziertuches 12 an der Innenseite der !Tasche erfolgt. Da die Befestigung des Ziertuches 12 in'der■Tasche lediglich eine Verbindung Mit einer Tascfeeninnenseite, hier der vorderen Tascheninnen-
seite 17, erfordert, kann die Tasche zum Einlegen von weiteren Gegenständen benutzt werden, ohne daß die Sicherheit der Befestigung des Ziertuches 12 in der Tasche hierdurch beeinträchtigt wird, Die Gegenstände können nämlich zwischen dein "befestigten Ziertuch 12 und der anderen Tascheainnenseite, hier der hinteren 'rasclieninnenseite 18, bequem eingeführt und wieder herausgezogen werden, wie Fig. 3 .durch den "Pfeil I9 zeigt =
Sine Möglichkeit der Herstellung eines derartigen, bereits fertig zum Gebrauch gefalteten Ziertueltes gemäß Fig. 2 ist in den Fig. 5 - S in einzelnen Phasen dargestellt.
3-eaiäß Fig. 5 wird das Ziertuch 12 zunächst als ein gegenüber dem fertigen Ziertuch etwas mehr als vierfacüs. so großer Stoff zuschnitt 2o ausgebildet. Dieser S^offzuschnitt wird noch im einzelnen zu nennenden Eerstellungsphasen durch insgesamt dreimaliges Palten entlang der in Fig. 5 eingezeichneten Linien 21, 22, 25 zum fertigen Ziertuch 12 zusammengelegt,.
Zunächst wird der Stoffzuschnitt 20 von Fig. 5, nachdem auf der einen Hälfte der "Längsränder des Stoff Zuschnittes .20 zwei doppelseitig klebende Selbstklebestreifen 24, 25 eingelegt wurden, entlang der Faltungslinie 21 in Richtung des Pfeiles 26 zusammengelegt.· Biese Selbstklebestreifen 24i, 25 halten die rechte Hälfte 27 des Stoff Zuschnittes 2C an der linken Hälfte 28 fest.-
-9-
In Fig. 6 ist das hierdurch erzeugte Faltgelbilde 36 nach dieser ersten Faltung des StoffZuschnittes 20 dargestellt. In der Zeichnung liegt die Bückseite der rechten, in Fi1^. 5 dargestellten Hälfte 27 des Stoffzusclinittes 20 oben. Wie durch den Pfeil 30 in Fig. 6 dargestellt, wird als nächstes der linke, über die Stoffdoppelung hinausragende randstreifen 29 des Faltgebildes 36 entlang der Faitungslinie 22 umgelegt, nachdem zuvor am oberen Hände und in der Mitte des Fältgebildes zwei weitere doppelseitig klebende Selbstklebestreifen 31,-32 parallel zu seiner Längskante eingelegt worden sind. Es entsteht dadurch das Faltgebilde 37 von Fig. 7·
Das Faltgebilde 37 in Fig. 7 wird nun schließlich entlang der Faltungslinie 23 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles zusammengelegt, wobei die obere Hälfte 34 des Faltgebildes von Fig. 7 mit ihrer Rückseite" nach oben, über die untere Hälfte 35 zu liegen kommt. Um auch im Uandbereich 29 des. Faltgebildes 37 von Fig. 7 eine Befestigung der beiden Hälften 34, 35 aneinander zu erhalten, wird zuvor ia oberen Bereich des ■ umgelegten Sandstreifens 29 ein kurzer Abschnitt eines doppelseitig klebenden Selbstklebestreifens 38 angebracht. Durch diese Faltung entsteht aus dem Faltgebilde "von Fig. 7 das fertige Ziertuch 12 von Fig. 8.
Das Ziertuch 12 weist, wie bereits ausgeführt wurde, eine Selbstklebeschiclit auf, die vor Gebrauch des Ziertuehes 12 mit einer Folie 16 abgedeckt ist. Auch diese Selbstklebeschicht kann
-10-
durch die einseitige Befestigung eines doppelseitig klebenden Selbstklebestreifens am unteren Band des .Ziertuches 12 erzeugt werden, wobei die dabei zunächst ungenutzte Seite des Selbstlclebestreifens von einer Folie 16 bedeckt bleibt". Um das Abziehen der Folie vor Gebrauch zu erleichtern, ragt die Folie iö mit einem zungenförmigen 3n.de 39 über die "eine -seitliche Kante des Ziertuches 12 hinaus. Das auf diese iTeise hergestellte Ziertuch 12 besitzt an allen Schmalseiten seines Zierteiles 13 keine Schnittkanten, weshalb am Sierteil die Schmalseiten auch nicht ausfransen; können. Bas umständliche Umnähen oder Sin-·, fassen der bekannten Ziertücher kann hierdurch vermieden werden. - -
Es ist nicht erforderlich, ein Ziertuch nach der Erfindung, das die Form eines glatten Streifens aufweisen"soll, genau nach dieseai Herstellungsverfahren-.zu erzeugen; es könnte nämlich auch noch mit gereingeren Stoffaiengen ein äußerlich ähnlich gestaltetes Ziertuch erzeugt werden, indeai beispielsweise statt der rechten Hälfte 2? des StoffZuschnittes 2G"von Fig. 5 nur ein schmaler Sandstreifen, ähnlich wie der Randstreifen 29 auf der anderen Seite des StoffZuschnittes 20 verwendet wird. Durch Einlegen von Versteifungseinlagen, wie ein Leinengewebe, könnte das Ziertuch auch noch weiter-versteift werden, falls dies erwünscht sein sollte. " -
In Fig. k der Zeichnung ist ein anderes' Ausführungsbei-spiel eines Ziertuches 40 nach der Erfindung dargestellt. Sein Befestigungsteil kl ist, in ähnlicher \7eise wie im-vorgenannten Ausführungsbeispiel, einseitig mit einer Selbstklebeschicht versehen, die vor Gebrauch des Eiertuches durch eine absiehbare
7olie abgedeckt ist. Der Unterschied"-zum vorigen Ausführungsbeispiel besteht darin, daß der Zierteil 42 .des Tuches 40 eine Legung in mehreren spitzen Falten aufweist, Biese Faltenlegung wird durch geeignetes Zusammenfalten eines Stoffzuschnittes erreicht, wobei zur" Festlegung der dabei erzeugten Falten!orm,"- wie im letzten Ausführungsbeispiel, eingelegte "doppelseitig "klebende Selbstklebeschichten verwendet werden können..
"wie bereits erwähnt, sind in den Zeichnungen lediglich einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt-. Es sind - zahlreiche Abänderungen möglich. Die Gestaltung des Zierteiles des Tuches und die Mittel zur Festlegung1 der gebildeten halten, wie z.B.Zusammennähen, können-beliebig gewählt sein. - - /
Ferner wäre es möglich -für den Zierteil des Tuclie-s einen -anderen, wertvolleren Stoff zu verwenden als in dem" ohnehin nicht■sichtbaren Befestigungsteil des Tuches. Dies ist bei den bekannten Ziertüchern nicht möglich, weil dort'-nicht" genau festliegt-, "welcher Teil des Tuches bei dessen -Benutzung sichtbar ist und welcher Teil zur Befestigung in die Tasche gesteckt wird. Durch diese Möglichkeit beim Ziertuch . nach der Erfindung können die Werkstoffkosten trotz Verwendung von besten Stoffen int-Zierteil ■ des Tuches niedrig gehalten werden". : ·
Kennwort:^Zi
Aufstellung der Bezugsselohen
Fig. 1-3
10 = Jacke
11 = Brusttasche
12 = Ziertuch
13 = Zierteil
14 = Befestigungsteil
15 = Selbstklebescliicht
16 = Abdeckfolie
17 = vordere Tascheninnenseite
18 = hintere Tascheninnenseite"
19 = Pfeil
Pig. 5 -
20 = Stoffzuschnitt
= FaItuneslinie
doppelseitig klebender Selbstkleber
S= F
Pfeil rechte Hälfte von linke Hälfte von Hanöstreifen von Pfeil
doppelseitig klebende Selbstklebestreifen
Pfeil obere Hälfte untere Hälfte
altgebilde von Fig.6 Faltgebilde von Fig»7
doppelseitig klebender Selbstklebestreifen
39 = überstellende Zunge
Fig. k
Λ0>; s Ziertuch " "41 = Befe'stigungsteil
42 = Zierteil
43 = Abdeckfolie

Claims (6)

RÄ.289ÖU-U.65 PATENTANWÄLTE DIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BARMEN 5h Kennwort; Ziertuch S c hut ζ ans prüche:
1. Ziertuch, insbesondere sogenanntes Kavaliertuch, das zu seiner Befestigung mit seinem einen Teil in Taschen von Oberbekleidungsteilen einsteckbar ist und dabei mit seinem anderen Teil zur Zierde aus der Tasche herausragt, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch neben seinem Zierteil einen Befestigungsteil aufweist, mit dem das Tuch im Bereich des oTberen Taschenrandes anklelblbar oder ansehweißbar ist.
ο Ziertuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsteil des Tuches eine Selbstklebeschicht aufweist, die durch eine abziehbare Folie abgedeckt ist.
3. Ziertuch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch lediglich an einer der beiden Tascheninnenseiten befestigbar ist.
4. Ziertuch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch auf der der Oberseite des Kleidungsstückes zugekehrten Tascheninnenseite befestigbar ist.
2 —
5. Ziertuch nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das für den Gebrauch fertig"gefaltete Tuch in seiner Faltenform durch weitere Schweißoder Klebestellen, insbesondere' Selbstklebestellen, gehalten ist, -
6. Ziertuch nach einem oder Mehreren der Ansprüche 1-5» öa~ durcli gekennzeichnet, daß die Selbstklebestellen des Tuches durch Aufbringen der einen Seite eines beidseitig klebenden Selbstklebestreifens auf dem Tuch erzeugt sind.
DESCH38336U 1965-06-04 1965-06-04 Einstecktuch. Expired DE1930802U (de)

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