DE1929865A1 - Duengemittel- bzw. Saatgutverteiler - Google Patents
Duengemittel- bzw. SaatgutverteilerInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
PATENTANWÄLTE
DR. MOLLER-BORe . DIPL-ING. GRALFS
8 MÜNCHEN 22, ROBERT-KOCH-STR. 1 192986
TELEFON 225110
München, den 12. Juni I969
Vo-B 1005
Blackstone & Company Limited Stamford, Lincolnshire, England.
Di· Erfindung betrifft «inen Verteiler sum Verteilen von
teilchenförmigen Material« ζ·Β· τοη Düngemittel bzw·
Saatgut auf dem Boden·
Ea wurden Düngemittelverteiler vorgeschlagen, die eine
relativ grosse Fläche des Bodens in einem Durchlauf des Verteilers bedecken sollen und die einen Querbalken besitzen, von dem aus das Düngemittel verteilt wird. Sine
Schwierigkeit in der Schaffung eines befriedigenden Saat gutverteilers in dieser Art besteht darin, dass die
Balken insbesondere schwerfällig sind» wenn der Verteiler
90 98 51/13 4 9 8AD original
zu und von der Stelle fährt, an der die Verteilung durchgeführt werden soll und wenn er gesteuert wird. Eine
weitere Schwierigkeit besteht darin, eine konstante DUngemittelverteilung längs des Balkens sicherzustellen. Noch
eine weitere Schwierigkeit besteht darin, DUngemittelverluste zu verhindern, wenn der Verteiler gesteuert wird
und wenn er fährt, und darin, den gewünschten Düngemittelfluss .nach dar Steuerung und der Fahrt zu erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, wenigstens " einige der obigen Nachteile zu vermeiden und einen
Düngemittelverteiler zu schaffen, der in der Lage ist,
das Düngemittel über eine relativ grosso Fläche während
eines jeden Durchlaufe des Verteilers über den Boden zu
verteilen.
Geaäss der Erfindung besteht der Verteiler zum Verteilen
von teilchenförmigen Material auf dem Boden aus einem beweglichen Rahmen, einer Speichereinrichtung für das Material, die von dem Rahmen getragen wird, einem ersten
Förderer» der quer zu der Bewegungsrichtung de· Förderers verläuft und das Material aus der Speichereinrichtung aufnimmt, einem zweiten Förderer zur Aufnahme des
Materials von dem ersten Förderer und zum Transport des Materials zu der Speichereinrichtung, sowie Auslassöffnungen, durch die das Material von dem ersten Förderer verteilt werden solly wobei der erst· Förderer von einer
Betriebsstellung in eine Ausserbetriebestellung schwenkbar ist,
Die Vorrichtung kann eine Schliessvorrichtung zum Verachliessen der Auslassöffnungen enthalten. Auf dies·
Weise kann der Austritt von Material aus dem Förderer
BADORiQINAL
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während der Fahrt und während des Steuerna verhindert
werden, wenn es nicht erforderlich ist, das Material zu verteilen. Die Vorrichtung kann auch eine Einstellvorrichtung zum Einstellen der Lage der Schliessvorrichtung enthalten, um die Grosse der Auslassöffnungen
zu verändern. Dieses Merkmal ermöglicht es, dass die
Materialverteilungemenge leicht geändert werden kann.
Zweckmässigerweise enthält der Verteiler auch eine
Einrichtung zust Unterbrechen des Materialflusses aus
der Speichereinrichtung zu de« ersten Förderer, wenn der erste Förderer in eine AusSerbetriebestellung geschwenkt ist, und der Materialfluss kann automatisch
unterbrochen werden, wenn der erste Förderer in eine Ausserbetriebsstellung geschwenkt wird, sogar wenn die
Schwenkung des Förderers ungewollt und infolge eines Hindernisses auftritt.
Der bewegliche Rannen enthält vorzugsweise einen Hauptrahmen, der die Speichereinrichtung trägt, und einen
Unterrahmen, der die ersten und zweiten Förderer trägt
und der gegenüber dem Hauptrahmen in eine Auaserbetriebsstellung schwenkbar ist. Die ersten und zweiten
Förderer können freitragend von dem beweglichen Rahmen getragen werden.
Der erste Förderer kann um eine vertikale Achse in eine Ausserbetriebsstellung schwenkbar sein, indder der
ersie Förderer allgemein parallel zu der Bewegungsrichtung des Verteilers verläuft.
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Der bewegliche Rahmen kann so angeordnet werden, da·· er
von eines Traktor getragen wird, und diese Anordnung kann die Notwendigkeit von Bodenräder an dem Verteiler
zum Tragen de· Verteiler· beseitigen. Der ganze Yerteiler, der an einen Traktor getragen wird, ist ie allgemeinen «ehr Manövrierfähig al· der Verteiler in
Schlepperform.
Der erate Förderer kann ao angeordnet werden, da·· er
in einer Betriebsstellung von einer lösbaren ArretiervoDichtung gehalten wird, wobei die Arretiervorrichtung in Fora eines federnden Anschlags ausgebildet ist.
Auf diese Weise ist der erste Förderer in eine Ausserbetriebsstellung bewegbar, wenn der Förderer gegen ein
von der Schwankachse entferntes Hindernis stösst.
Die Förderkapazität des zweiten Förderers kann wenigstens gleich der Förderkapazität des ersten Förderers
sein. Auf diese Weise können die Förderer kontinuierlich betätigt werden, sogar wenn die Auslassöffnungen '
geschlossen sind und der erste Förderer kann vor de« Beginn der Materialverteilung mit Material beladen
werden. Aue·erdem können die Fördererantriebe sogar
während des Steuervorgange kontinuierlich betrieben
werden, wenn keine Verteilung erfordert ist, wodurch die Notwendigkeit des Anhalten» und Startens des
Fördererantriebs vermieden wird.
Die Vorsehung eines Umwälz-Materialtransportsystems
ermöglicht es, dass ein regelmässiger Nachschub de·
Förderers über die gesamte Länge des Förderers geschaffen wird, solange die Materialnachschubmenge zu
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dem Förderer, die Au·trittsmenge aus den Förderer und
die Kapazität des zweiten Förderers geeignet aufeinander abgestimmt sind. Wenn die Kapazität des ersten
Förderers grosser ist,als die Austrittsaenge, geben
somit die Auslassöffnungen über die Länge des Förderers die gleiche Materialmenge ab, und der Material-Überfluss wird von dem zweiten Förderer zu der Speichereinrichtung zurückgebracht.
Die Vorrichtung enthält eine Durchgangsstation an dem von der Speichereinrichtung entfernten Ende des ersten
Förderers, durch die das Material von dem ersten Förderer zu dem zweiten Förderer läuft.
Der zweite Förderer kann von der Durchgangsstation zu dem oberen Teil der Speichereinrichtung nach oben geneigt angeordnet sean.
Eine an dem beweglichen Rahmen befestigte Strebe kann
mit den äusseren Enden der ersten und zweiten Förderer verbunden sein und so gerichtet sein, dass sie den
Winkel zwischen den Förderern halbiert.
Der zweite Förderer kann von dem ersten Förderer über
eine Antriebstransmission angetrieben werden, die in
der Durchgangsstation angeordnet ist·
Die Schliessvorrichtung für die AuslassÖffnungen kann
einen Schieber enthalten, der axial zu dea ersten Förderer verschiebbar ist* und der Schieber kann von einer
Verschiebevorrichtung über einten Hebel hetKtigbar sein.
ORlGiNALINSPECTED
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In einer Au·führungafore enthält der Verteiler zwei
erste und zweite Förderer, wobei ein Paar erste und zweite Förderer quer in entgegengesetzter Richtung
zu dem anderen Paar ersten und zweiten Förderer gerichtet ist, und wobei die Förderpaare symmetrisch
um die Speichereinrichtung angeordnet sind. Bei einer solchen Anordnung kann ein Förderpaar von einer Betriebsstellung in eine Ausserbetriebseteilung schwenkbar sein, während das andere Förderpaar in einer
Ausserbetriebsstellung bleibt.
Xn den Figuren 1 bis 18 der Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt und
nachstehend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. t eine Frontansicht eines vollständigen Düngβ-■ittelverteilers}
Fig. 3 eine Aufsicht auf den in den Figuren 1 und 2
gezeigten Düngemittelverteiler;
des in Fig. 1 gezeigten Düngemittelverteiler»}
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. kι
Fig· 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 4j
ORIGINAL INSPECTED
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Teils des in Fig. 1 gezeigten Düngemittelverteiler β ;
Fig. 8 «inen Teilschnitt, der eine Einzelheit des
Antriebs der rechten Halfte des in Fig. 1
gezeigten Düngemittelverteiler« darstellt j
Fig. 9 «ine vergröeeerte Einzelheit des in Fig. 1
gezeigten Düngemittelverteiler und eine Sicherheitsvorrichtung;
Fig. 10 eine Endansicht von der rechten Seite der Fig. 9i
Fig. 11 einen vergrösserten Schnitt längs der Linie
11-11 in Fig. 12}
Fig. 12 eine vergröeeerte Einzelheit dee in Fig. 1
gezeigten Düngemittelverteiler* und den Auslösemechanismus zur Betätigung der
Materialauslassvorrichtung;
· 13 eine Aufsicht auf die Unterseite des Vertei
lers der Fig. 12, aus der die Funktionsweise des Auslösemechanismus hervorgeht;
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Fig. 14 ein· Abwandlung der in Fig. k gezeigten Anordnung t
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungβfora des Verteilers, die den
unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis Ik beschriebenen gleicht, jedoch verschiedene
Änderungen aufweist;
Fig. 16 eine perspektivische Teilansicht des Verteilers der Fig. 15 J
Fig. 17 eine Ansicht in Kichtung des Pfeiles 17 in
Fig. 15
und
Fig. 18 eine Aufsicht auf einen abgewandelten Teil des Verteilers.
Bezugnehmend auf die Figuren 1 bis 3 besteht der
Saatgutverteiler la wesentlichen aus einem Tragrahmen 20, der ein Paar Vorratsbehälter in Form von
trichterförmigen Behältern 21 und 22 und ein Paar querverlaufende, entgegengesetzt umwälzende Materialtransport systeme 23 und Zk trägt, die von jeweiligen
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Unterrahmen 25 und 26 getragen werden, die an dem
Tragrahmen um jeweils vertikale Gelenkachsen X-X und Y-Y schwenkbar angeordnet sind. Da der Verteiler xam eine Achse symmetrisch ist, die zwischen
den Achsen X-X und Y-Y liegt, werden die gleichen Bezugszeichen verwendet, um äquivalente Teile der
beiden Hälften zu bezeichnen.
Der Tragrahmen 20 umfasst einen starren Tittenrahmenboden, der von einem Querbalken 27 gebildet wird,
dessen Enden mit einem Paar nach rückwärts und oben gerichteter, divergierender Arme 28 verschweisst
sind, die an jeweiligen Bügeln 29 enden, die an den trichterförmigen Behältern 21 und 22 befestigt sind.
Ein Paar rückwärts gerichteter konvergierender Arme 30 ist ebenfalls »it den Enden des Querbalkens 27 verschwelest und an einer vertikal verlaufenden Stütze
befestigt. Ein aufrechter A-förmiger Rahmen 32 ist an
seinen Enden an der Oberseite das Balkens 27 nahe an
dessen Enden angeschweisst und seine Spitze ist an dem unteren Ende eines Bügels 33 angeschweisst, der
nach oben und rückwärts geneigt ist und zusammen alt dem oberen Ende der Stütze 31 an einer gemeinsamen
Schwenkplatte 34 angeschweisst ist. Der A-förmige
Rahmen 32 besitzt einen Querbügel 35, in dessen Mitte
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ein Ende einer Strebe 36 angeschweisst ist, wobei das
andere Ende der Strebe 36 an dem Mittelteil der Stütze 31 angeschweisst ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Damit
der Tragrahmen 20 von dem Dreipunkthebelgestänge eines Traktors getragen werden kann, ist ein Paar in Querrichtung voneinander entfernte und querverlaufende
Ösen 37 an jeweiligen Armen 38 vorgesehen, die an dem Balken 27 und den jeweiligen Enden des A-förmigen
Rahmens 32 befestigt sind, sowie ein Paar dicht bei-
h
einander liegende Arme 39» die querfluchtende Aufhängezapfenöffnungen ko begrenzen, ist an der Spitze
des A-förmigen Rahmens 32 angeschweisat. Die trichterförmigen Behälter 21 und 22 sind starr an dem Tragrahmen 20 mittels der Bügel 29 und nicht gezeigter
Verbindungen mit der Stütze 31, dem Bügel 33 und der Strebe 36 verbunden, wie in Fig. 3 gezeigt, ist
das obere Ende eines jeden trichterförmigen Behälters 21 und 22 offen, so dass das körnige oder pulverförmige Düngemittel aus Säcken oder aus einem Vorratsaufbewahrungssilo direkt in die trichterförmigen Behälter gekippt werden kann. Da· Saatgut, das verteilt
werden soll, wird von dem Boden eines jeden Behälters
" 21 und 22 in einer Art, die später anhand der Fig. 11
beschrieben wird, in die jeweiligen Umwälz-Materialtransportsysteme 23 und Zh transportiert.
Jedes der Umwälz-Materialtransportsysteee 23 und Zk
umfasst allgemein eine erste Leitung 4i, die horizontal von dea jeweiligen Behälter 21 oder 22 zu der
Bahn verläuft, auf der der Verteiler von dem zugehörigen Traktor über den Boden bewegt wird, und eine
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zweite Leitung k2, die von den oberen Ende des jeweiligen Behälters 21 oder 22 zu der entsprechenden
ersten Leitung 4i läuft, das von dem jeweiligen Behälter entfernt ist. Die erste Leitung 41 transportiert das Düngemittel von seinem Verbindungspunkt
mit dem jeweiligen Behälter - dieser Verbindungspunkt bildet eine DUngemittelvorratsstation - zu
einem Durchgangsb ehält er if 3, der eine Dtingemitteldurchgangsstation bildet. Eine DUngemittelauslassvorrichtung, die allgemein mit kk bezeichnet ist,
ist über die gesamte Länge einer ersten Leitung 4i
angeordnet und wird im einzelnen später anhand der Figuren k, 5, 6, 8 und 11 bis 13 beschrieben. Eine
erste DUngemittelfördereinrichtung in Form einer
Schnecke 45» wie in Fig. k gezeigt ist, ist innerhalb der ersten Leitung 4i zum Transport des Düngemittels durch die Düngemittelauslasseinrichtung kk
angeordnet, deren Anordnung und Aufbau, wie später beschrieben wird, der Art ,ist, dass sie eine. Düngemittelschicht auf den Boden entlädt, der unter den
ersten Leitungen 4i durchläuft, wenn der Verteiler mit im wesentlichen konstanter Geschwindigkeit von
dem zugehörigen Traktor über den Boden bewegt wird.Um Sine gleichmässige Verteilung des Düngemittels über
die Länge der ersten Leitung kl zu erreichen, ist es erwünscht, dass die Schnecke k5 einen Düngemittelüberschuss längs der ersten Leitung kl transportiert;
dieser Düngemittelüberschuss wird zu der Oberseite desjeweiligen Behälters 21 bzw. 22 von einer Einrichtung der zweiten Leitung kZ zurücktransportiert, die
eine zweite Düngemitt elf fördereinrichtung in Form einer
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Schnecke 46 (Fig. 4) enthält, die den Düngemittelüberschuss, der die Durchgangsstation 43 erreicht, zu
einer Entladestation 47 transportiert.
Die Unterrahmen 25 und 26 sind je in Form eines Paares
von Rohren 48 ausgebildet, die einer U-Form ähnlich gebogen sind, und sind parallel nebeneinander angeordnet; ihre gerneineamen Enden sind an jeweiligen
oberen und unteren Gelenkbügeln 49 und 50 angeschweisst.
Jeder obere Gelenkbügel 49 ist wie gezeigt gabelförmig
™ ausgebildet, um die entsprechenden Enden der gemeinsamen Schwenkplatte 34 zu umfassen, an der sie durch
jeweilige Gelenkzapfen 51 befestigt sind* auf diese
Art tragen die oberen Gelenkzapfen 49 einen Teil des
Gewichtes der jeweiligen Unterrahmen 25 und 26. Wie
in den Figuren 11 und 12 gezeigt ist, ist jeder Gelenkbügel 50 U-förmig ausgebildet und besitzt Endf!ansehe 52, die an den unteren Enden der Rohre 48,
an einem Blechbehälter 53· der später beschrieben wird, und an eines nach unten ragenden Gelenkzapfen '
54, der auf der entsprechenden Achse X-X bzw· Y-Y
liegt und in eine entsprechende Gelenköffnung in
einem nicht gezeigten Bügel passt, der an dem entsprechenden Arm 30 befestigt ist, angeschweisst sind.
Nahe dem oberen Gelenkbügel 49 sind die Rohre 48 eines
jeden Rahmens 25 bzw· 26 an einem aufrechten Bügel 55 befestigt, der auch in Fig. 7 zu sehen ist und der
das obere Ende der entsprechenden zweiten Leitung 42
trägt· Um zu verhindern, dass Düngemittel verschüttet wird, das aus den Entladestationen 47 austritt, trägt
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jeder Bügel 55 zusätzlich einen Trichter 5&>
um sicherzustellen, dass das Düngemittel in den entsprechenden Behälter 21 bzw. 22 fällt« Jedes Rohrpaar 48 ist auch
an Bügeln 57 und 58 angeschweiast, die jeweils an der
ersten Leitung 4 T und an der zweiten Leitung 42 befestigt sind und ist zusätzlich an Spannbügeln 59 angeschweisst,
die mittels eines Strebenpaars 60 mit den entsprechenden Durchgangsbehältern 43 verbunden
sind.
Der Antrieb der Schnecken 45 und 46 erfolgt von der
durch die Traktorenergieabnahmewelle, die an einem
Energieeingangsflansch 61 festgeschraubt ist, der von einer Stütze 62 getragen wird, die an den Balken
27 angeschraubt ist und die ein 90o-Winkelantriebsgetriebe
trägt, das eine Querwelle und eine Doppel-W-Rolle
63 antreibt, wie in den Figuren 1 bis 3 zu
sehenist. Jede V-Nüt der Rolle 63 treibt einenegetrennten
Riemen 64, der um eine entsprechende fluchtende Antriebsrolle 65 umläuft, die, wie in Fig. 8
gezeigt ist, zum Antrieb einer Stummelwelle 66 über
einen Keil 67 mit dieser verbunden ist. Die Stummelwelle $6 wird von einem abgedichteten Schmiermittel-Kugellager
68 eines Deckels 69 getragen, der von nicht gezeigten Flügelschrauben gehalten wird, die ,
mit nicht gezeigten Stiftschrauben zusammenwirken, die durch Lappen 70 (Fig. 12 und 13) in eine Endplatte
71 verlaufen, die an dem Blechbehälter 53 angeschweisst
ist. Das Kugellager 68 ist axial in dem Deckel 69 mittels eines Sprengringes 72 angeordnet,
schwelest.
und die Stummelwelle 66 ist mittels einer integralen
Schulter, die an einer Seite der Innenlaufbahn des Kugellagera 68 anliegt, und mittels eines Sprengringes
73 axial angeordnet, der die Antriebsrolle 65 gegen die andere Seite der Innenbahn das Kugellagers 68
über einen Zwischenring 74 anordnet* Ein Neopreadichtungsring
75 arbeitet mit dem Deckel 69 zusammen,
ua zu verhindern, dass Düngemittel aus dem Behälter das Kugellager 68 verschmutzt; die Stununelwelle 66 ist
an einem rohrförmigen Kern 76 der Schnecke 45 tage-
An dem gegenüberliegende Ende der Schnecke.45 ist. der
Kern 76 an einen Zapfen 77 mit ge schoss förmiger Spitze
angeschweisst, der ein gegabeltes Ende besitzt und der
in einer Bohrung festsitzt, die in der Nabe eines
Kegelrades ausgebildet ist; die Antriebsverbindung
ist ein diametraler Zapfen 79» der an der Nabe des
Kegelrades 78 befestigt ist und der in das gabelförmige Ende des Zapfens 77 eingreift. Das Kegelrad
78 känmt mit eines entsprechenden Kegelrad 8O9 das
weniger Zähne aufweist und das einen rohrförmigen
Kern 81 der Schnecke 46 mittels eines diametralen
Stiftes 82 antreibt, der an der Nabe des Kegelrades 80 befestigt ist und der antriebsmässig in das gabelförmige Ende eines Zapfens 83 mit geschossförmiger
Spitze eingreift, der an dem rohrförmigen Kern 81 angeschweisst ist. Auf diese Art bilden die Kegelräder 78 und 80 eine Antriebsübertragungevorrichtung
in Form eines Getriebeübersetsungsvorgeleges, wodurch
die Schnecke 46 schneller angetrieben wird als die Schnecke 45» tu* sicherzustellen, dass das Durchgangsgehäuse 43 nicht durch Aufbau des Düngemittelüberschusees verstopft wird, der von der ersten Leitung
4l abgegeben wird. Die Kegelräder 78 und 80 bestehen
aus Nylon und erfordern keine Schmierung und werden von Metallbolzen 84 in einer Weise, die später be- -schrieben wird, von einer Befestigungsplatte 85 getragen, die an den Durchgangsgehäuse 43 angeschweisst
ist, wobei Nylondruckecheiben 86 und Neopreadichtungsringe 87 verwendet werden.
Das obere Ende der Schnecke 46 wird von einar Stumaelwelle 88 getragen, die an dein rohrförmigen Kern 81
angeschweisst ist, wie in Fig. 7 gezeigt ist, und die in einem abgedichteten Schmiermittel-Kugellager 89
gelagert ist, das an einem Deckel 90 mittels eines Sprengringes 91 befestigt ist..Die Stummelwelle 88
trägt einen Neoprendichtungering 92, um zu verhindern,
dass das Düngemittel das Kugellager 89 verschmutzt, und ist axial mittels eines Sprengringes 93 angeordnet. Der Deckel 90 ist abnehmbar an dem Bügel 55
mittels eines Stiftschraubenpaares 94 und mittels mit
diesen zusammenwirkender Flügelsehrauben 95 befestigt.
Die ersten und zweiten Leitungen 4i und 42 sind vorzugsweise aus extrudierten Polyäthylenrohren hergestellt. Vie in Fig· 7 gezeigt ist, ist das obere Ende
der zweiten Leitung 42 in einem kurzen Metallrohr angeordnet, das an dem Bügel 55 angeschweisst ist;
das untere Ende der zweiten Leitung 42 ist in gleicher
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Weise in einem kurzen Metallrohr 97 angeordnet, das an einem Plansch 98 des Durchgangsgehäuses 43 angeschveiast ist. Das äusserste Ende der ersten Leitung 4i ist ebenfalls in einem kurzen Metallrohr 99
angeordnet, das an dem Flansch 98 des Durchgangsgehäuses 43 angeschweisst ist und ihr inneres Ende
ist in einem Blechbügel 100 angeordnet, der an einem Endflansch 101 des Behälters 53 angeschweisst
ist, wie in Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Der Bügel ist bogenförmig ausgebildet und umfasst einen Teil
der ersten Leitung 41, der 180 ihres Umfange übersteigt. Es ist nun zu ersehen, dass die gesamte
Konstruktion, die von jedem Unterrahmen 25 und 26 getragen wird, nur von den Flügelschrauben 95» die
den Deckel 90 an dem Bügel 55 halten, von den nicht gezeigten Flügelschrauben, die den Deckel 69 an der
Endplatte 71 halten und von den Zugkräften in den Streben 60 zusammengehalten wird. Die Schnecken 45
können zusammen mit ihren Deckeln 69 und ihren Rollen 65 aus ihren jeweiligen ersten Leitungen 41 entfernt
werden, nachdem die nicht gezeigten Flügelschrauben,
die die Deckel 69 an den Endplatten 71 halten, abgenommen wurden. Xn gleicher Weise können die Schnecken
46 zusammen mit ihren Deckeln 90 aus ihren jeweiligen
zweiten Leitungen 42 entfernt werden, nachdem die Flügelβehrauben 95 abgenommen wurden. Die Wartung
und Reinigung der Schnecken 45 und 46 ist demgemäss
einfach; der übrige Teil des Verteilers kann zerlegt werden, nachdem die Streben 60 durch Abschrauben ihrer
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Rohre, die die erste Leitung 4i und die zweite Leitung
42 begrenzen, aus dem verbleibenden Teil des Verteilers gezogen werden können. Ea ist zu beaohten, dass
die Deckel 69 und 90r wenn sie entfernt sind» es ermöglichen, dass ihre Schnecken 45 bzw. 46 durch geeignet besessene Öffnung in der Endplatte 71 bzw. dem
Bügel 55 entfernt werden können. Diese Konstruktionsart und die verwendeten Materialien erleichtern die
Wartung des Verteilers. Die Kegelräder 78 und 80 sind
leicht zugänglich, wenn ein Getriebedeckel 102 entfernt wird und können leicht ausgewechselt werden,
wenn die Schnecken 45 und 46 ausreichend weit herausgezogen werden, so dass sie nicht mehr mit den
jeweiligen Zapfen 77 und 83 in Eingriff stehen. Es
ist zu beachten, dass die nicht dargestellten Schrauben, die den Getriebedeck·! 102 an der Befeetigungsplatte 85 de». DurchgangsgehMxtsee 43 halten, sich
ebenfalls durch ein Paar Platten 1O]J und 104 erstrecken, und diese anordnen und halten, an denen
jeweils die Metallbolzen 84 angeschweisst sind; da die Platten 103 und 104 leicht gelöst werden können,
ist zu ersehen, dass keine Schwierigkeit auftreten
kann, wenn man die Kegelräder 78 und 80 aus ihren jeweiligen Metallbolzen 84 entfernen will.
Abgesehen von der Öffnung, die die Entladestation 47
begrenzt, ist das Polyäthylenrohr, das die zweite Leitung 42 begrenzt, völlig eben, es ist jedoch zusätzlich löefcar mittels der Bügel 58 mit den Rohren
48 verbunden.
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Das Polyäthylenrohr, das die erste Leitung h~\ begrenzt,
let lösbar mittels der Bügel 57 mit den Rohren 48 verbunden
und ist an seiner Unterseite von einer regelmässigen
Reihe von in gleichem Abstand befindlichen Öffnung 105 durchbohrt, tfie in den Figuren k und 5 zu
sehen ist. Eine axial verschiebbare Blende 1ü6 ist an der Unterseite der Leitung 41 verschiebbar und ist im
Querschnitt wie in Fig. 5 gezeigt ausgebildet, um die Leitung 4t dicht abzuschilessen. Die Querkrümaung der
k Blende 106 bewirkt zusätzlich einen angemessenen Grad
an Längssteifigkeit und es werden nur wenige im axialen
Abstand angeordnete Bügel 107 verwendet, die aus einem Paar Blechstreifen 108 bestehen, die zusammen an einer
Schraubenklemmverbindung 109 aneinander befestigt sind
und deren untere Enden mittels jeweiliger Schrauben. 110 an einem Nylonblock 111 befestigt sind, der die
Blende 106 abdichtend an die Leitung 4i andrückt und
mit seitlichen' Lippen 112 der Blende 106 zum Zwecke
der Anordnung zusammenwirkt. Jeder Streifen 1O8 besitzt Erhebungen 113» die in eine entsprechende Ausnehmung
113» in der Leitung 41 eingreifen, um eine
genaue Anordnung eines jeden Streifens 108 aicherzu-
f stellen.
Nach der Übergangsstelle der Leitung 41 zu dem Behälter
53 ist die Reihe von Öffnungen 105 als Öffnungen 114 in
dem Boden des Behälters fortgesetzt, wie in den Figuren
8 und 13 gezeigt ist. Die Blende 106 besitzt eine Reihe
von gleichmässig voneinander entfernten Öffnungen 115»
wie in Fig. 13 gezeigt ist, die sich über die vollen
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zusammengesetzten Längen der Behälter 53 und der ersten
Leitung 4i erstrecken, so dass jede Öffnung 115 gleichzeitig mit einer entsprechenden Öffnung 105 in der
ersten Leitung *H bzw· einer Öffnung 1iA in dem Behälter 53 zur Deckeng gebracht werden kann. Ein Paar
Zugfedern 1i6, die in Fig. 11 gezeigt sind, wirken
zwischen den Planschen 112 der Blende 106 und dem Gelenkbügel 50, um das innere Ende der Blende 106 in
die Lage zu ziehen, in der alle Öffnungen 10$ und offen sind. Wie in den Figuren 4 und 6 gezeigt ist,
ist das äussere Ende der Blende 106 mittels eines Armes 117 mit einem EineteHmechanismus verbunden, der
eine Buchse 118 ohne Gewinde enthält, die durch einen
«ngeschweissten Bügel 119 an dem Ende des Armes 117
befestigt ist und längs eines Gewindeeinstellstiftes
120 verschiebbar ist, der mit einer Mutter 121 zusammenwirkt, die an einem Lappen 122 angeschweisst
ist, der an der Befestigungeplatte 85 sitzt. An der der Buchse 118 gegenüberliegenden Seite der Mutter
121 verläuft «in Drehstift 123 durch eine diametrale
Bohrung in dem Einstellstift 120, um die Lage der Buchse 118 einzustellen. Der Bügel 119 wird mittels
eines Gelenkhebelgestänges in die geschlossene Stellung gebracht, das in Fig. 13 gezeigt ist und das die
Blende 106 entgegen der Wirkung der Federn 1i6 in die geschlossene'Stellung schiebt, wobei die ursprüngliche
Grosse der Öffnung durch das linke Ende der Buchse länge des Gewindestiftes 120 bestimmt wird. Die beiden
Gelenkhebelgestänge 124 werden vorzugsweise von dem
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Traktorfahrer betätigt, der Schnüre benutzt, die an den Ösen 125 befestigt sind) der voreingesteilte Grad
der Öffnung kann von dem Sitz des Traktorfahrer· anhand einer Skala 126 an den Durchgangsgehäuse 23 und
einem entsprechenden Zeiger 127 abgeschätzt werden, dessen Lage von der jeweiligen Einstellung der Buchse
118 abhängt.
Obwohl die Öffnungen 105 in der ersten Leitung 41 und
die Öffnungen 1^k in dem Behälter 53 zusammen mit den
W
Öffnungen 115 in der Blende 106 zusammenwirken, um
Austrittsöffnungen mit veränderbarem Querschnitt zu
begrenzen, durch die das Düngemittel in einer gesteuerten Menge auf den Boden strömt, hängt die tatsächliche Verteilung des Düngemittels auf dem Boden von
der Höhe der Öffnungen 115 über dem Boden, dem Querabstand der Öffnungen 115 und von dem Divergenzwinkel
des herunterfallenden Düngemittels ab. Bei dem dargestellten Verteiler lagert jede Öffnung 115 einen bestimmten Streifen aus Düngemittels längs des Bodens '
ab. Demgemäss lagert der Verteiler parallele Reihen
gleicher Streifen aus Düngemittel auf dem Boden ab,
über den der Verteiler bewegt wird. Jeder Düngemittelstreifen ist im wesentlichen über seine Länge gleichmassig und ist mit den anderen Düngemittelstreifen
vergleichbar. Für alle praktische Zwecke ist jedoch die streifenförmige Schicht, die -von dem Verteiler abgelagert wird, im wesentlichen gleichmässig, vorausgesetzt, dass der Abstand der einzelnen Streifen nicht
zu gross ist* Abstände von bis zu 15,24 cm (6 Zoll)
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sind durchführbar, wie Experimente gewiesen haben,
damit ein Gewächs von dem Düngemittel beeinflusst wird, das im Abstand von 15>24 cm (6 Zoll) angeordnet
wird» Nichts desto trotz sollte der tatsächliche Abstand der Austrittsöffnungen ausgebildet
werden, um für die beabsichtigte Verwendung geeignet zu sein und jeder geeignete Abstand der
Öffnungen 105 und 114 kann zwischen 2,24 cm (1 Zoll)
bis 15,24 ent (6 Zoll) verwendet werden. Wenn gewünscht,
können grössere Abstände bis zu 71 cm
(28 Zoll) oder ?6 cm (30 Zoll) zwischen den Öffnungen
für besondere Zwecke verwendet werden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass der minimale Abstand
zu den Querabmessungen der Öffnungen T05 und 1i4
infolge der Funktion der Blende 106 in Beziehung steht. Ein weiterer Weg, um den Abstand zwischen
den Streifen zu vermindern, besteht darin, zwei oder
mehr versetzte Reihen von Öffnungen 115 in der Blende
106 auszubilden.
Die beiden Umwälz-Materialtransportsysteme 23 und
werden üblicherweise in der Fig. T gezeigten Lage mittels jeweiliger Arretierhebel 128 gehalten, die
am besten in den Figuren 9 vaxd 10 zu sehen sind.
Jeder Arretierhebel 128 ist mit einem horizontalen
Gelenk 129 mit einem Ansatz des entsprechenden Bügels
29 Verbunden und wird durch eine Endlagenzugfeder 130,
die zwischen einem Stift 131 an dem Hebel 128 und einem Stift 132, der an dem Bügel 29 befestigt ist,
nach unten gedrückt, so dass ein andern Hebel 128 angeordneter
Anschlag 133 sperrend an einea Anschlag
angreift, der von der Oberfläche des Bügele 57 begrenzt
wird. Wenn jedoch einer der Hebel 128 nach oben bewegt wird, kommt der Anschlag 133 von dem
Anschlag 134 frei und wird von der Endlagenfeder
130 in der freigegebenen Lage gehalten, so dass der entsprechende Unterrahmen 25 bzw. 26 zusammen
mit dem zugehörigen Umwälz-Materialtransportsystem 23 bzw. 24 um die entsprechenden Achsen X-X bzw.
Y-Y in eine Ausserbetriebsstellung geschwungen
werden kann, die längs hinter de« Rahmen liegt. Die Schwingbewegung kann durch manuelle Betätigung
der Hebel 128 erreicht werden, wenn z.B. der Verteiler längs der Strasse oder durch ein Tor gezogen wird oder wenn eine der Schnecken 45 herausgezogen
werden soll; sie kann auch erreicht werden» wenn eine der Leitungen 41 ttn ein Hindernis stösst;
der Stoss einer Kollision veranlasst die geneigten Flächen der Anschläge 133 und 13^·* zusaramenzuwirkea»
um das fragliche Teil freizugeben und einen Schaden klein zu halten» Die Lage des Hebels 128 zwischen,
den Rohren 48 in seiner Arretierstellung verhindert,
dass, er zufällig betätigt wird. Ee ist zu beachten,
dass, sobald ein Teil in die Schlepplage geschwungen ist, der entsprechende Antriebsriemen j4 entspannt
wird, um den Antrieb zu unterbrechen«
¥ie in Fig. 11 gezeigt ist, ist der Behälter 53 im
unmittelbarer Nähe des Behälters 21 angeordnet, um eine konstante EKingemit te !vorrat smenge aufzunehmen»
Wenn jedoch ein Teil in die Schlepposition geschwungen
-i -- : 1 P ■ ■: ■ r,
wird, wird der entsprechende Behälter 53 vom Boden seines Behälters 21 bzw. 22 wegrbewegt und der verbleibende
Inhalt des Behälters 21 bzw. 22 könnte verlorengehen. Demgemäss sind, wie in Fig. 9 gezeigt
ist, die Arretierhebel 128 mit einem Schlitz 135 versehen, der mit einem Stift 1j6 zusammenwirkt, der
zu einer Unterbrechungsvorrichtung zwischen dem Behälter 21 bzw. 22 und dem entsprechenden Behälter 53
gehört. Diese Unterbrechungsvorrichtung hat die Form eines Schiebers 137» der in Fig. 11 gezeigt ist und
der Lippen 138 besitzt, die von Längsführungen 139
getragen werden, die mittels Nieten IkO an dem Boden des Behälters 21 befestigt sind. Der Schieber 137
läuft durch ein kleines Betriebsspiel zwischen dem Boden des Behälters 21 und den Flanschen 141 an dem
oberen Ende des Behälters 53 und besitzt eine Reihe von Öffnungen 142, die mit entsprechenden Öffnungen
143 fluchten, wenn der Arretierhebel 128 in seiner
geschlossenen Stellung ist. Sobald jedoch der Arretierhebel 128 ausreichend bewegt wird, um seinen Anschlag
133 von dem entsprechenden Anschlag 134 zu lösen, betätigt
der Schlitz 135 den Stift 136 für den Schieber 137, um die Öffnungen 1^3 in dem Boden des Behälters
21 zu schliessen und den Verlust von Düngemittel zu verhindern, wenn dieser Teil in die Ausserbetriebssteilung
geschwungen wird.
Eine andere Konstruktion für das aussere Ende eines
jeden Umwälz-Materialtransportsystems ist in Fig. 14
gezeigt, aus der zu ersehen ist, dass die ersten und zweiten Leitungen 4i und 42 sich in einer im wesent-
909851/13/1 9
19298 G
lichen vertikalen Ebene vor Erreichen des Durchgangsgehäuses 43 kreuzen. Auf diese Weise fällt der Düngemittelüberschuss , der die Durchgangsstation 43 erreicht,
auf die Schnecke 46 und wird zu der zweiten Leitung 42 nach oben transportiert. Diese Anordnung
vermeidet jegliches Pestsetzen des Düngemittels in dem Durchgangsgehäuse 43« Obwohl die Düngemittelentladungsvorrichtung
nicht gezeigt ist, ist sie die gleiche wie die bereits beschriebene und erstreckt
sich über die gesamte Länge der ersten Leitung 41 und weiter längs der Unterseite des Durchgangsgehäuses
43f das infolge der Anordnung der Leitungen 4i
und 42 unsymmetrisch ist. Anstelle der Getrieberäder
78 und 80 ist ein Paar U-förraiger Rollen 178 und ISO
mittels eines V-förmigen Riemens 181, der über ein Paar Führungsrollen 182 läuft, verwendet, um eine
Anpassung an die Schrägstellungen der Schnecken 45
und 46 zu erreichen. Die Rollen 178 und I80 besitzen
unterschiedliche Durchmesser, so dass die Schnecke schneller getrieben wird als die Schnecke 45 und
werden von jeweiligen Bolzen 84 gehalten, die an einer einzelnen Platte I83 angeschweisst sind, die
an der Befestigungsplatte 85 mittels nicht gezeigter
Bolzen befestigt ist, die auch den Riemendeckel hält.
Bei der Aus führungsform der Figuren 15 bis 17, auf
die nunmehr Bezug genommen wird, werden die gleichen
Bezugszeichen der Teile verwendet, die denen der Ausführungsform der Figuren 1 bis 14 gleich sind.
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1823865
In Fig* 15 sind die beiden Umwälz<-Mater;LaJLtransportsysteme
.23 und, 2k in ihren AuaserbetriebsstelXungen
gezeigt, iß der sie um nahezu 90 um die Achsen ihrer
jeweiligen GeXenkzapfen 51 geschwungen sind«, .Wie bei
der vorherigen Konstruktion werden die ünterrahmen
und ;26 je aus-einem Paar Rohre fe& gebildet, die
parallel nebeneinander angeordnet sind und deren
gemeinsame obere Enden an jeweiligen oberen Bügeln , 4° angeschweisst sind*, die durch die Gelenkzapfen 5.1
an der-gemeinsamen Schwenkplatte 34 befestigt sind*
Statt U-ähnlich -geformt zu sein, ist jedes Paar Rohre
48 L-förmig. gebogen und die unteren. Enden der Rohre
sind - an einem Paar parallel voneinander entfernten
Rohren 205 und 206. angeschweisst. Die Verbindung
zwischen jedem Rohrpaar kdi und den entsprechenden
horizontalen Rohren 205 und 206 ist durch ein Paar
vertikaler Rohrstützen verstärkt* Jeder Unterrahmen
wird von einem Paar unteren parallel voneinander entfernten horizontalen Rohren 208 vervollständigt, die
am besten aus Fig. %7 zu ersehen sind». Das Rohrpaar
208 und die Rohre 205 und 206 bilden einen Satz von
vier Rohren, die an jeweiligen Endplatten 209 ange- .
schweisst sind« von denen in Fig« 15 nur eine zu sehen
ist, die· andere- ist in Fig. t? gezeigt. Der
Rohrsatz ist ferner durch, verschiedene angeschweisste
Stützen 2IQ und ZW verstärkt. Jeder XJnt err ahmen wird
schwenkbar von 4©n Rohren 20t in den,- entsprechenden
Armen 30 mittels eines vertikal verlaufenden Zapfens
212 getragen, der: an einem Bügel 213 angeschweisst
l'S't^. der wiederum «it den. Rohren ZQ5 xx&ä. ZOS veir—
schweisst ist, wie in Fig. 17 gezeigt ist. Es sollte
ίΛ 349
insbesondere beachtet werden, dass der Metallbehälter
53* der unter Bezugnahme auf die Figuren T bis Xh beschrieben wurde, weggelassen und durch ein Paar kleine
Blechlippen 2l4 ersetzt wurde, die jeweils Lappen 2t6
und 217 besitzen, die so angeordnet sind, dass sie im
wesentlichen tangential zu der ersten Leitung 4 t verlaufen.
Auf diese Weise ist es möglich, dass c*l& erste
Leitung 4 T in einem Stück von dem Durchgangs gehäuse
bis unmittelbar zu dem jeweiligen Behälter 22 verläuft,
wodurch der Übergang zwischen der ersten Leitung 4 T und
* dem nunmehr weggelassenen Blechbehälter 53 vermieden
wird. Zusätzlich sind die Kosten der Konstruktion
wesentlich vermindert und die Steuerung der Düngemittelauslassvorrichtung
ist beträchtlich vereinfacht.
Die Bügel 57 und 58 der Ausführungsform der Figuren 1
bis Ik sind mit Rücksicht auf die verbesserte Festigkeit
des Unterrahmens weggelassen,, und die ersten und zweiten Leitungen 4i und 42 sind gegen eine axiale
Drehung durch jeweilige Ansätze 218 festgelegt, die
an der Platte 20? ausgebildet sind,, sowie durch Ansätze
219> <ü® an einer Platte 5 ausgebildet sind.
^ Ση beiden Beispielen sind die Ansätze an der jeweiligen
Platte ausgebildet, so dass sie sich normalerweise
in die Begrenzungsöffnung der entsprechenden
Leitung: erstrecken und dann sind die Ansätze axial.
±ii die Ebene der Leitung gebogen. Jede Leitung ist
, «it einer entsprechenden peripheren FestlegungsSffnung
an ihrem Ende versehen» so dass der Ansatz 2TS bzw.
219? dazu dient, die Leitung; gegen eine axiale und »ine
Drehbewegung festzulegen«
9&S851/.T3
Die Leitung 4i besitzt einen Teil, der zwischen die
Lippen 2i4 und 215 paäst und der mit acht grossen
Öffnungen versehen ist, die aufgrund der Schwere den Nachschub von Material in die Leitung 4i von den
überlappten Öffnungen zwischen dem Schieber 137 (Figuren 15 und i6) und dem Boden des Behälters erlauben.
Die kleineren Öffnungen 1O5 sind in gleichen Abständen wie vorher längs des Bodens der Leitung k\
angeordnet.
Die Ausführungsform der Figuren 15 bis 17 enthält eine
abgewandelte Arretiereinrichtung anstelle dee Arretierhebels 128 und des zugehörigen Mechanismus der Figuren
1 bis 14. Eine Federanschlagplatte 22 1, wie in den
Figuren 15 und 16 gezeigt ist, ist an jedem Bügel 29
befestigt. Jede Federanschlagplatte 221 ist gebogen, um einen horizontal wirkenden, V-förmigen Anschlag
zu bilden, und ist an einem Paar parallelen, horizontalogerichteten
Führungsstiften befestigt, die in Hülsen 223 verschiebbar sind, die an der Platte 29
befestigt sind. Ein Paar Druckspiralfedern 224 wirk*
zwischen den Hülsen 223 und der Anschlagplatte 221, um den V-Anschlag 222 von dem Bügel 29 wegzudrücken.
Der V-Anschlag 222 ist zum Eingriff in eine entsprechende V-Ausnehmung 225, die von einer entsprechend
gebogenen Blechplatte 226 begrenzt wird, zwischen dem jeweiligen Rohrpaar 207 und den Rohren
205 und 206 angeschweisst. Auf diese Weise hält die Verbindung zwischen dem V-Anschlag 222 mit der V-Ausnehmung
225 OjLs entsprechende Umwälz-Materialtransportsystem
in seiner Betriebssteliung, bis es entweder
90985 1/1349
an ein Hindernis, schlägt und in der Richtung des
Pfeiles A in Fig. 16 zurückschwingt oder bis es absichtlich in die gleiche Richtung in die in Fig.
gezeigte Unterbringstellung gestossen wird. Der Schieber 137 ist mittels eines herausziehbaren
Stiftes 227 «nit dem V-Anschlag 222 verbunden, wodurch
die Wirkung der Kompressionsspiralfedern der Schieber 1371 wenn der V-Anschlag 222 von der
V-Ausnehmung 225 gelöst wird, in die Stellung bewegt wird, in der der Materialnachschub aus dem
Behälter 21 vollkommen unterbrochen wird. Auf diese Weise wird ein zufälliger Materialverlust verhindert,
wenn eines der beiden Umwälz-Materialtransportsysteme 23 oder Zk in der Richtung des Pfeiles A
in seine Ausserbetriebsstellung geschwungen wird. Wenn das Umwälz-Materialtransportsystem 23'oder
in der Richtung des entsprechenden Pfeiles B bzw. C
in Fig. 15 geschwungen wird, wird in gleicher Weise der nachfolgende Eingriff des V-Anschlag 222 in eine
V-Ausnehmung 225 eine Rückwärtsbewegung des Schiebers 137 in die Stellung veranlassen, in der sich
Material frei aus dem entsprechenden Behälter 21 bzw. 22 in die jeweilige Leitung 4i bewegen kann.
Es sollte insbesondere beachtet werden, dass das untergebrachte System, das in Fig. 15 gezeigt ist,
sehr zweckmässig für eine Bewegung der gesamten Maschine von einem Feld zu einem anderen oder auf
Strassen oder anderen engen Räumen ist, in denen das Vorhandensein der seitlich vorstehenden Umwälz-
909851/13^9
Materdaltransportsysteme 23 und 24 andererseits eine
beträchtliche Unbequemlichkeit verursachen würde. Um
die Unterrahmen 25 und 26 in der Stellung zu arretie-*
ren, die in. Fig» 15 gezeigt ist» verbindet ein einfacher Riegel 228 die Blechplatte 226, die die V-Ausnehmungen
225 begrenzt. Der Riegel 228 besitzt zweckmässigerweiae ein Paar Stifte, die an jedem
Ende zum Eingriff in Öffnungen 229 angeordnet sind, die in einer oberen Fläche der Platte 226 ausgebildet
sind». Andererseits könnten die Stifte und die Öffnungen 229 in ihren Stellungen umgekehrt werden.
Zwackmässigerweise wird der Riegel 228 normalerweise an der Oberseite der gemeinsamen Gelenkplatte 34
untergebracht, wenn die Maschine in Betrieb ist, und das Paar Stifte 51 kann dazu verwendet werden, sie
an der Stelle zu halten.
Aus Fig. 15 ist zu ersehen, dass die zweiten Leitungen
42 jetzt einen grösseren Durchmesser besitzen als
die ersten Leitungen 41 und dass die Schnecke 46 entsprechend
einen grösseren Durchmesser besitzt als die Schnecke 45·-Dies stellt sicher, dass die zweite Leitung
42 jede Materialanhäufung in dem Durchgangsgehäuse 43 verhindert, wenn die Diingemittelauslassvorrichtung
44 geschlossen ist» Wenn es gewünscht ist, kann das gleiche Ergebnis dadurch erreicht werden,
dass Leitungen und Schnecken gleichen Durchmessers verwendet werden» indem man die unterscaledliche
Strömungskapazität durch Ausbildung einer grösseren Ganghöhe der Schnecke 46 als der Schnecke 4 j>
erreichte
909^51/13
-3Q-
Es wird nunmehr auf Fig. 18 Bezug genommen, in der die
gleichen Bezugszeichen für die Teile verwendet werden,
die denen gleich sind, die unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 17 ,beschrieben wurden.. Die Teile der
Vorrichtung sind in der vorliegenden Zeichnung nicht gezeigt, die irgendeinem der beschriebenen und .in den
Figuren 1 bis 17 dargestellten Ausführungsformen gleich
oder ähnlich sind, und solche Teile, die gleich oder
ähnlich sind,.werden nur beschrieben, wenn es zur Er-.
läuterung notwendig ist..
In Fig. 18 besitzt der Verteiler zwei erste Leitungen
4i, denen jeweils eine Blende 106 zugeordnet ist. Die
Leitungen Λ1 haben axial voneinander entfernte Öffnungen 105 entlang ihrer Unterseiten und die Blende 106
hat ebenfalls axial voneinander entfernte Öffnungen 115· Wenn die Öffnungen 105 in den Leitungen und die
Öffnungen in der Blende 106 nicht übereinstimmen, wie in Figur gezeigt ist, kann kein Material- in den Leitungen aus diesen verteilt werden. Wenn sich dagegen
die Öffnungen 105 und T15 decken, kann Material aus
den Leitungen verteilt werden.
Wie vorher werden die Blenden federbetätigt in eine
Stellung gedruckt, in der sich die Öffnungen 105 und
115 decken, d.h. in der offenen Stellung. Die Blenden
werden auch von den »raten Leitungen in Abständen von
Lagerblöcken (nicht gezeigt) getragen. Die Blenden
werden von nicht gezeigten Spiralfedern fe.derbetätigt
in eine offene. Stellung gedruckt und die. Blenden werden von den ersten Leitungen durch NylOniagerbläcke
getragen, die von Metallstreifen (nicht gezeigt) umgeben sind, die die Leitungen 4i umfassen.
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Die Bewegung der Blenden in die Schliessrichtung wird von einer Einstellmutter (nicht gezeigt) begrenzt, um
dadurch das Ausmass der Überlappung der Öffnungen und 115 in der offenen Stellung zu begrenzen und die
Grosse der Öffnungen für die Abgabe von Material aus
den Leitungen zu begrenzen.
Jede der Blenden 106 ist mit einem Zapfen 270 versehen,
der nahe dem inneren Ende der Blende angeordnet ist j
und jeder Zapfen 270 ist so angeordnet, dass er von
einem krummen Hebel berührt werden kann, der schwenkbar um einen Schwenkzapfen 272 gelagert ist. Die
Schwenkzapfen 272 sind je mit einem Rohr 208 verbunden,
das einen Teil des Tragrahmens der Vorrichtung bildet. Die Hebel 271 haben je zwei Arme 273 und 274,
von denen der eine den Zapfen 27O berührt und der andere, der ein verbreitertes Ende 275 besitzt, eine
verschiebbare Platte 276 einer Verschiebevorrichtung
277 berührt, um die Blenden 106 entgegen der Wirkung der Federn zu bewegen.
Die Verschiebevorrichtung 277 enthält.eine hydraulisch
betätigte Kolben- und Zylinderanordnung 278. Eine Kolbenstange 279 erstreckt sich von dem Zylinder 278
und ist an ihrem von dem Zylinder entfernten Ende an einem festen, gekanteten Blech 280 befestigt, das
seinerseits an einer Querstange 200 des Tragrahmens befestigt ist. Die Querstange 200 ist an sich rückwärts
erstreckenden Armen 30 befestigt und eine vertikal geneigte Strebe 3I ist an dem Querbalken 200 in
dessen Mitte befestigt.
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Zwei Bolzen 281 sind an der gekanteten Platte 280 befestigt
und verlaufen verschiebbar durch die verschiebbare Platte 276. Der Verschiebezylinder 278 ist an der
Platte 276 befestigt und wird von einem hydraulischen Medium längs einer Leitung 282 gespeist. Die von der
Platte 280 entfernten Enden der Bolzen 281 werden von durchlöcherten Ansätzen an einer Antriebsriemenführung
284 gehalten.
_ Es ist zu ersehen, dass bei Ausdehnung und Zusammen-
' Ziehung der Verschiebevorrichtung der Zylinder 278
sich in Beziehung auf die Kolbenstange 279 verschiebt und dadurch die Platte 276 und die Hebel 271 bewegt.
Wie in der Figur gezeigt ist, bewirkt die Verschiebevorrichtung in ihrer ausgezogenen Stellung, dass die
Hebel 271 um ihre Schwenkzapfen 272 geschwenkt werden,
wobei die Arme 273 die Zapfen 270 berühren und die
Blenden 1ö6 in eine geschlossene Stellung entgegen
der Wirkung der Federn bewegen. Nach Zurückziehung der Verschiebevorrichtung bewegt sich der Zylinder
278 gegen die Platte 280 und die Hebel 271 werden in Berührung mit der Platte 276 gehalten, während sie
\ sich mit dem Zylinder 278 unter der Wirkung der
Schieber auf die Arme 273 bewegt, bis die -Schieber , an ihren Anschlägen ankommen, wenn die Schieber in
der offenen Stellung sind.
Die Verschiebevorrichtung wird mit einem hydraulischen
Medium über die Leitung 282 von der Hydraulikpumpe eines Traktors versorgt, der die Vorrichtung trägt,
und der Betrieb der Verschiebevorrichtung wird von
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dem Traktorfährer durch eine nicht gezeigte Steuereinrichtung
gesteuert, die nahe dem Führersitz angeordnet ist. .
Die Steuerung der Lage des Schiebers zwischen einer gänzlich offenen und gänslich geschlossenen Stellung
kann durch Ausstrecken und Zusammenziehen der Verschiebevorrichtung um nur einen Teil ihres vollen
Hubes gesteuert werden.
Die Kolbenstange 279 ist in einem flexiblen, gewellten
Rohr 285 eingeschlossen. Die Antriebsriemenführung 284
führt Antriebsriemen 286 für die Schneckenförderer (nicht gezeigt) in den ersten Leitungen 4i.
Die Umwälz-Materialtransportsysteme sind an dem Tragrahmen
in der gleichen Weise befestigt wie die unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 14 oder unter Bezugnahme
auf die Figuren 15 bis 17 beschriebenen und können ebenfalls ι
schwungen worden.
schwungen worden.
können ebenfalls um 90 in einer ähnlichen Weise geWenn
es gewünscht ist, kann der Verteiler auch zum
Säen von Saatgut oder asua Verteilen anderer kornförmiger
oder pulverförmiger Materialien verwendet werden. Ss ist zu ersehen, dass verschiedene konstruktive
Änderungen an dem Verteiler vorgenoaaien werden
können, ohne seinen Betrieb nachteilig zu beeinflussen.
Ausserdta könnte der Verteiler auf eigene Räder montiert werden tmd eines der Uarwälss-Materialtransport- ayeteee
23 oder 24 uad der zugehörige Rahmen 25 ader., :. r-2£»
könnte: weggelassen, wenn dies so gewünscht wird.
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13298 6
Eine andere mögliche Abwandlung besteht darin, die Umwälz-Materialtransportsysteine 23 und 24 so anzuordnen,
dass eine der Leitungen 4-1 oder 42 koaxial
in der anderen liegt. Z.B. könnte die zweite Leitung 42 in der ersten Leitung 41 angeordnet werden, die
mit der Düngemittelauslassvorrichtung der bereits
. beschriebenen Art versehen werden würde. Jedoch
besäsee die innere Leitung 42 einen wesentlich
kleineren Durchmesser und ihre Schnecke müsste
. beschriebenen Art versehen werden würde. Jedoch
besäsee die innere Leitung 42 einen wesentlich
kleineren Durchmesser und ihre Schnecke müsste
. schneller angetrieben werden, um den Rückfluss des
Düngemittels oder eines anderen Materials zu beherrschen·
Bei einer möglichen Konstruktion würde
die innere Leitung 42 einstückig mit einer aus sei-en Schnecke ausgebildet werden» die die Schnecke 45 darstellen würdf und sie würde zum Drehantrieb in der äusseren Leitung 4i gelagert werden. ■
die innere Leitung 42 einstückig mit einer aus sei-en Schnecke ausgebildet werden» die die Schnecke 45 darstellen würdf und sie würde zum Drehantrieb in der äusseren Leitung 4i gelagert werden. ■
§09 851/1349
Claims (21)
1. Verteiler zum Verteilen von teilchenförmigen! Material
auf dem Boden, bestehend aus einem beweglichen Rahmen, einer- Speichereinrichtung für das Material, die von
dem Rahmen getragen wird, einem ersten Förderer, der quer zu der Bewegungsrichtung des Förderers verläuft
und das Material aus der Speichereinrichtung aufnimmt, einem zweiten Förderer zur Aufnahme des Materials von
dem ersten Förderer und zum Transport des Materials zu der Speichereinrichtung, sowie Auslassöffnungen,
durch die das Material von dem ersten Förderer verteilt werden soll, dadurch gekennzeichnet, dassder
erste Förderer (^H,45) von einer Betriebsstellung in
eine Ausserbetriebssteilung schwenkbar ist.
2. Verteiler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Schliessvorrichtung (1O6) zum Verschiiessen der Auslassöffnungen
(T05).
3· Verteiler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine
Einstellvorrichtung (117-122) zum.Bins teilen der
Lage der Schliessvorrichtung (iO6), um die Grosse der
Auslassöffnungen (105) zu verändern.
4. Verteiler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Einrichtung (i37) zur Unterbrechung des Materialflusses
von der Speichereinrichtung (21,22) zu dem ersten Förderer (4i,45), wennder erste Förderer in
eine Ausserbetriebsstellung geschwenkt ist.
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5. Verteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (137) zum Unterbrechen de·
Materialflusses von der Speichereinrichtung (21,
22) automatisch betriebsfähig let, wenn der erste Förderer (41,45) in eine Ausserbetriebs»teilung
geschwenkt wird.
6. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der bewegliche Rahmen einen Hauptrahmen (20) umfasst, der die Speichereinrichtung (21,22) trägt,
sowie einen Unterrahmen (25,26), der die ersten (4i) und zweiten (42) Förderer trägt und der gegenüber dem Hauptrahmen in die Ausserbetriebeeteilung
schwenkbar ist.
7· Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und zweiten Förderer (41,42) freitragend an dem beweglichen Rahmen (20) getragen
werden*
8. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsvorrichtung (6I-76) für den ersten Förderer (4i) abgetrennt wir*, wenn der erste Förde
rer in die Ausserbetriebsstellung geschwenkt wird.
9. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
,, v vertJKeile. .
dass der erste Förderer (41) um eine^Achse (X-X;
Y-Y) in die Ausserbetriebsstellung schwenkbar ist,
in der der erste Förderer allgemein parallel zu der Bewegungsrichtung des Förderers verläuft.
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10. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der bewegliche Rahmen (20) so angeordnet ist, dass er von einem Traktor getragen werden kann.
11. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Förderer (4i) so angeordnet ist,
dass er in einer Betriebsstellung von einer lösbaren Arretiervorrichtung (221,222) gehalten werden kann und dass die Arretiervorrichtung in Form eines elastischen Anschlags ausgebildet ist.
dass er in einer Betriebsstellung von einer lösbaren Arretiervorrichtung (221,222) gehalten werden kann und dass die Arretiervorrichtung in Form eines elastischen Anschlags ausgebildet ist.
12. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der erste Förderer ein Schneckenförderer ist, der ein Rohr (4i) aufweist, durch das das Material
von einer Schnecke (45) transportiert wird, und
dass die Auslassöffnungen (105) in dem Rohr ausgebildet sind.
dass die Auslassöffnungen (105) in dem Rohr ausgebildet sind.
1-3· Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Förderer ein Schneckenförderer ist, der «in Rohr (42) enthält, durch das Material von
einer Schmecke (46) transportiert wird.
einer Schmecke (46) transportiert wird.
14. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkapasität des zweiten Förderers
wenigstens gleich der Förderkapazität des ersten
Förderers ist.
wenigstens gleich der Förderkapazität des ersten
Förderers ist.
15· Verteiler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Durchgangsstation (43) an dem von der Speichereinrichtung
(21,22) «atf«raten Ende des ersten
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Förderers, durch die das Material von dem ersten Förderer zu dem zweiten Förderer läuft.
16. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Förderer von dem von der Speichereinrichtung
entfernten Ende nach oben zu dem oberen Teil der Speichereinrichtung geneigt angeordnet ist.
17» Verteiler nach Anspruch 16» dadurch gekennzeichnet,
k dass eine an dem beweglichen Rahmen (60) angeord
nete Strebe mit den äus'seren Enden der ersten und
zweiten Förderer verbunden und so gerichtet 1st, dass sie den Winkel zwischen den Förderern halbiert.
18. Verteiler nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Förderer von des ersten Förderer über eine Antriebstranseission (77-87) angetrieben
wird, die in der Durchgangsstation (^3) angeordnet
ist.
19* Verteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schliessvorrichtung (1Ö6) einen Schieber
ψ enthält, der axial zu dem ersten Förderer verschieb
bar ist und der von einer Verschiebevorrichtung (277) über einen Hebel (271) betätigbar ist.
20. Verteiler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
zweiterste und zweite Förderer, wobei ein Paar erste
und zweite Förderer quer in entgegengesetzter Richtung
zu d&m anderen Paar ersten und zweiten Förderern
gerichtet sind, und wobei die Förderpaare
syametrisch um die Speichereinrichtung angeordnet
sind.
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21. Verteiler nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Förderpaar von einer Betriebsstellung in eine Ausserbetriebsstellung schwenkbar ist, während
das andere Förderpaar in der Betriebsstellung bleibt,
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L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2782368A GB1276091A (en) | 1968-06-12 | 1968-06-12 | Apparatus for distributing fertiliser or other granular or powdered material |
| GB1104969 | 1969-03-01 | ||
| GB1687369 | 1969-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1929865A1 true DE1929865A1 (de) | 1969-12-18 |
Family
ID=27256617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691929865 Pending DE1929865A1 (de) | 1968-06-12 | 1969-06-12 | Duengemittel- bzw. Saatgutverteiler |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3581945A (de) |
| JP (1) | JPS4835083B1 (de) |
| BE (1) | BE734482A (de) |
| DE (1) | DE1929865A1 (de) |
| ES (1) | ES368258A1 (de) |
| FR (1) | FR2034580B1 (de) |
| NL (1) | NL6908868A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2103063A5 (de) * | 1970-07-18 | 1972-04-07 | Amazonen Werke Dreyer H | |
| DE3343189A1 (de) * | 1982-12-13 | 1984-06-14 | Debreceni Mezögazdasági Gépgyártó és Szolgáltató Vállalat, Debrecen | Vorrichtung zur dosierung von festen landwirtschaftlichen chemikalien |
| US4562779A (en) * | 1984-01-26 | 1986-01-07 | Briggs Manufacturing, Inc. | Foldable drill implement |
| US4715302A (en) * | 1984-01-26 | 1987-12-29 | Briggs Manufacturing, Inc. | Foldable drill implement with differential assembly |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
| US6938564B2 (en) * | 2003-06-03 | 2005-09-06 | Amvac Chemical Corporation | Method and system for concentrating chemical granules around a planted seed |
| US10059245B2 (en) * | 2013-10-25 | 2018-08-28 | Kann Manufacturing Corporation | Trailer for transport of fracking sand |
| CN107567772B (zh) * | 2017-10-27 | 2023-10-27 | 河南科技大学 | 一种全自动电动式小粒径种子精量穴播机 |
| CN117365107A (zh) * | 2023-09-19 | 2024-01-09 | 酒泉市汉鑫科技有限公司 | 一种方型籽粒仓施工方法 |
-
1969
- 1969-06-11 ES ES368258A patent/ES368258A1/es not_active Expired
- 1969-06-11 NL NL6908868A patent/NL6908868A/xx unknown
- 1969-06-11 JP JP44045497A patent/JPS4835083B1/ja active Pending
- 1969-06-12 BE BE734482D patent/BE734482A/xx unknown
- 1969-06-12 US US832789A patent/US3581945A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-06-12 DE DE19691929865 patent/DE1929865A1/de active Pending
- 1969-06-12 FR FR696919484A patent/FR2034580B1/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2034580A1 (de) | 1970-12-11 |
| BE734482A (de) | 1969-11-17 |
| ES368258A1 (es) | 1971-07-16 |
| FR2034580B1 (de) | 1974-06-14 |
| JPS4835083B1 (de) | 1973-10-25 |
| US3581945A (en) | 1971-06-01 |
| NL6908868A (de) | 1969-12-16 |
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