DE1929300C3 - Rechner zum Bestimmen charakteristischer Größen der Flugbahn eines Projektils - Google Patents
Rechner zum Bestimmen charakteristischer Größen der Flugbahn eines ProjektilsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eir.:n Rechner zum
Bestimmen von zur Feuerleitung einer Schußwaffe geeigneten charakteristischen Größen der ballistischen
Flugbahn eines Projektils in Abhängigkeit von der Zielentfernung und ballistischen, die Projektileigenschäften
und Umweltbedingungen berücksichtigenden Daten, mit mindestens einem zur Lösung einer ballistischen
Gleichung ausgebildeten Funktionsgenerator zur Verarbeitung der dem Rechner zugeführten., für
die Entfernung und die ballistischen Daten charakteristischen Signale.
Die aus der Literatur bekannte Hauptgleichung der äußeren Ballistik (siehe z.B. R.E. Kutlerer,
»Ballistik«, Braunschweig 1959, S. 36 bis 49) ist nur dann integrierbar, wenn vereinfachende Annahmen
gemacht werden, obwohl in dieser Gleichung nur der Luftwiderstand eingeht, dem das Geschoß unterliegt.
Es ist jedoch gerade der Luftwiderstand des Ge-Schosses als Funktion der Geschoßgeschwincligkeit,
der in die Hauptglcichung der äußeren Ballistik entscheidend eingeht, und da dieser Luftwiderstand eine
komplizierte Funktion der Gestalt und der Masse des Geschosses ist, gibt es für jede spezielle Gesch ißart
eine eigene Lösung der Hauptgleichung.
In bekannten Rechnern zum Bestimmen von zur Feuerleitung einer Schußwaffe geeigneten charakteristischen
Größen der ballistischen Flugbahn eines Projektils wird von Funktionsgeneratoren Gebrauch
gemacht, die elektromcchanische Eiitferniingsfolceservos
verwendeten, um abgeglichene Lnlfcmungsfunktionspotentiometer
zu verstellen. Da die von der Haiiptglcich'.in}', der äußeren Ballistik für verschiedene
Projektile abgeleiteten Funktionen einen verschiedenen Verlauf haben, ist es entweder erforderlich, für jede
Projektilart einen eigenen Funktionsgenerator vorzusehen oder aber einen vorhandenen Funktionsgenerator
so veränderbar zu machen, daß die er/engten
Ausgangssignale zu den ballistischen Eigenschaften des jeweiligen Projektils in der gewünschten Beziehung
stehen. Infolge der Verwendung von besonderen Funktionsgenerator für jede Projektiert oder der
Verwendung ^n in ihren Eigenschaften veränderbaren Funktionsgeneratoren haben die bekannten Flugbahnrechner
einen koriplizicrten Aufbau. «5
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugründe.
Rechner iler eingangs beschriebenen Art zu vereinfachen und so auszubilden, daß sie nur mit
einem einzigen, auf eine feite Funktion eingestelltei
Funktionsgenerator auskommen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurcl gelöst, daß ein solcher Rechner zur Lösung eine
Gleichung des Typs
G=A- J(RjRn)
eingerichtet ist, in der G die charakteristische Groß*
der Flugbahn, A ein ballistische Konstanten enthal tender Faktor, R die Zielentfernung, \jR,t ein balli
stische Konstanten enthaltender Normierungsfaktoi und f [RjRn) eine vorgegebene, für eine Vielzahl vor
Projektilarten geltende nichtlineare Übertragungs· funktion bedeuten, und einen ersten Multiplikator um
faßt, der das Entfernungssignal R mit dem Normie· rungsfaktor IjRn multipliziert und ein für eine spe·
rungsfaktor \jRn multipliziert und ein für eine spezielle
Projektilart geltendes normiertes Entternungssignal R1 Rn liefert, daß d"-s normierte Entfcrnungssignal
RjRn einem Funktionsgenerator zugeführt wird
der das normierte Entfernungssignal RjRn nach dei
Übertragungsfunktion J(RjRn) veraibeitet, und dal]
dem Funktionsgenerator ein weiterer Multiplikatoi
nachgeschaltet ist, der durch Multiplikation des Ausgangssignals des Funktionsgenerators mit dem die
Normierung aufhebenden Faktor A ein für die charakteristische Größe G der Flugbahn charakteristisches
Signal liefert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß ein einziger Funktionsgenerator für die Ballistik
einer Vielzahl von Projektilarten verwendet werden kann. Variationen in nicht standardisierten Bedingungen,
wie der Luftdichte infolge Änderungen des atmosphärischen Druckes und der Temperatur, Änderiingcn
des Widerstandsbeiwertes infolge von durch Änderungen der Lufttemperatur bedingten Änderungen
der Machzahl, Änderungen der Mündungsgeschwindigkeit infolge des Rohrverschleißes und der
Treibgastemperatur und Änderungen der Seitenwind- und Gegenwindkoeffizienten, die durch die vorstehend
angegebenen Änderungen bedingt sind, können außerhalb des Funktionsgenerator kompensiert werden.
Diese Tatsache führt von selbst zu Ausführungen in Festkörpertechnik (solid state implementation) und
zu einer Vereinfachung gegenüber anderen bekannten Einrichtungen. Infolgedessen hat auch die erfindungsgcmäl'c
Vorrichtung einen nur geringen Platzbedarf.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben
und erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild e;ncr Aur.führungsform
der Erfindung, die einen ersten Ballistiktcniimultiplikator
und zwei parallele Kanäle aufweist, von denen jeder einen iiallistikfunktionsgenctator und
einen /weiten Ballistiklermmultiplikator zur Iir/cugung
von Signalen für den Aufsatzwinkel und die Flugzeit aufweist,
Fig. 2 ein schcmatisches Schaltbild jc-dci der
Ballistiktcrnmultiplikatoren nach Fig. 1,
F i g. 3 ein schcmatisches Schaltbild jedes der Ballistikfunktionsgeneratoren nach F i g. ' und
F i g. 4 das Diagramm der Sigruilalv hnitte, die
von dem Ballistikfunktionsgenerator nach F i g. 3 erzeugt werden, im Vergleich zu einem die stetige
Bailistikfunktion wiedereebenden Signal.
Die in F i g. 1 als Ausfiihrungsbeispicl dargestellte
Vorrichtung nach der Erfindung ist so eingerichtet, daß ihr eine Entfcriningsinformatiori R zugeführt wird
und sie ein Aufsatzwinkclsignal r„, ein Flug/citsignal tf,
ein ballistisches Driftsignal >/„ und einen Seitenwindkoeffizienten
Kctv nach ballistischen Gleichungen erzeugt.
Hei der als Eingangssignal verwendeten Entfernungsinforrnat'on
R handelt es sich allgemein um ein Analog- oder Digitalsignal, das auf beliebige Weise
erzeugt worden ist. Beispielsweise könnte das Entfcrnungssignal R von einem nicht näher dargestellten
Entfernungsmeßgerät mit einem optischen Sender (Easer) erzeugt werden, bei dem die Anzahl von
zwischen dem Aussenden eines Signals und dem Empfangen eines reflektierten Signals gezählten Impulsen
in ein der Entfernung proportionales Analogsignal umgewandelt wird. Andere Verfahren können
in der Verwendung eines optischen Entfernungsmessers zur Bestimmung der Entfernung oder in einer
Entfernungsschätzung und Einstellen des Entfernungswertes von Hand bestehen.
Sobald die Entfernung bekannt ist, müssen die ballistischen Eigenschaften des Projektils und die
Umgebungsbedingungen bekannt sein, um gemäß den ballistischen Gleichungen Feuerleitsignale erzeugen zu
können. Beispielsweise ist es erforderlich, die Wirkungen der Projektilmasse, der Anfangsgeschwindigkeit,
der Form, der Größe, des Dralls, der Luftdichte, der Lufttemperatur, des Luftdruckes, des Seitenwindes
usw. zu kennen.
Da manche der ballistischen Eigenschaften sich bei verschiedenen Projektilen oder bei verschiedener
Munition ändern, werden sich auch die resultierenden Signale wie der Aufsatzwinkcl F0, die Flugzeit tf, die
ballistische Drift >/„ und der Seitenwindkoeffizient Kcu>
für jedes Projektil ändern.
Es wurde festgestellt, daß die nichtlincaren Gleichungen für den ballistischen Flug, von denen der Aufsatzwinkel
F0 und die Flugzeit tf abgeleitet werden, für
Projektile von einer ersten Schaltung, die die Entfernungsinformation
R mit einem individuellen ballistischen Glied \jR„ für jedes individuelle Projektil
multipliziert, Schaltungen zur Erzeugung der Funktionen f, (RIRn) und fi(RjRn), die sich auf alle
Projektile beziehen, und Schaltungen zur Multiplikation der Funktionen mit zweiten ballistischen Gliedern
εη und /„, die einem bestimmten Projektil zugeordnet
sind, erzeugt werden können. Es kann festgestellt werden, daß die ballistischen Glieder oder Termc Rn,
Fn und /„ als Konstanten für jeden festen Satz von
Bedingungen betrachtet werden können.
Die Erfindung macht von einer Näherung für den Aufsatzwinkel e„, bei dem es sich um den Winkel handelt,
um den das Wurfgerät, wie beispielsweise eine Kanone, über die Sichtlinie zum Ziel angehoben werden
muß, Gebrauch, die durch die Gleichung
In diesen Gleichungen ist
Kn ■■= Widerstandsbeiwert,
R — Entfernung,
A' ^- Pd1K,,,
ρ -- Luftdichte,
d ■--= Projcktildurchmesscr,
m — Projektilmasse,
K0 = Anfangsgeschwindigkeit des Projektils.
ίο Die ballistische Drift ηη ist gemäß der Gleicluinj
Vo — "O ^o V-'"'
dem Aufsatzwinkel F0 proportional. In dieser Glei
chung ist Kd ein Glied, das von dem "Irägheitsmomcn
des Projektils, der Drehgeschwindigkeit sowie Auf triebs- und Momentbeiwerten abhängt, welche GröBei
für jede Munition bestimmt werden können. Dci
Seitenwindkoeffizient Kcv> ist durch die Gleichung
Kcw —
(3 b)
bestimmt, in der Kw ein empirisch abgeleiteter Koeffi
zient für jede Munition ist.
Wie bereits festgestellt, können Signale, die eim
Funktion der ballistischen Gleichungen sind, vor Schaltungen erzeugt werden, die die Entfernungs
information R in Übereinstimmung mit ballistischer Gliedern und normalisierten Funktionen verarbeiten
Beispielsweise wird der Aufsatzwinkel e0 von cinci
Schaltung erzeugt, die das Entfcrnungssignal R gemäi
den folgenden Gleichungen verarbeitet:
in der
und
2A- Ko» 2pd*V0KD
R - m
Kn- — —
Ein Signal für die Flugzeit // wird von einer Schaltung erzeugt, die das Entfernungssignal R gemäß dei
folgenden Gleichung verarbeitet:
in der
'n =
mg
/e2«ÄI"-l \
VJR-Klm " 1J
VJR-Klm " 1J
wiedergegeben wird. Die entsprechende Näherungsgleichung
für die Flugzeit tf des Projektils ist
tf =
K~V~a
Aus diesen Gleichungen ist ersichtlich, daß bei dei
Verwirklichung der Schaltungen Rn, ε» und f„ Gliedei
sind, die einem bestimmten Geschoß oder einer be
stimmten Munition und Bedingung zugeordnet sine und als Konstanten für jeden festen Satz von Bedin·
gungen behandelt werden können, wogegen /. (Ä/Ä„
und ft (RIRn) Funktionen sind, die unabhängig von
Projektil und Zustand und daher, mit anderer; Worten auf alle Projektile anwendbar sind. Der Vorteil diesel
nach der Erfindung verwendeten Näherung bestehl
darin, daß nur ein Funktionsgenerator für eine Viel
zahl von Projektilen eingerichtet zu werden braucht
Wie aus dem Blockschaltbild nach F i g. 1 nähei
ersichtlich, wird das Entfernungssignal R zunächst
XQCtT.
durch Multiplizieren mit dem Glied 1//?M normiert.
Das Multiplizieren erfolgt mit Hilfe einer Multipl·-
katorschaltung 20, die im folgenden auch als Ballistiktermmultiplikalior
bezeichnet wird und die für jede Munition einstellbar ist. Das normierte Entfernungslignal
RjRn wird dann Funktionsgcneratorcn 22 und
24 zugeführt, die parallel zueinander angeordnet sind und Ausgangssignale für die ballistische Funktion
/e (Rj Rn) bzw. fi(RjRn) erzeugen. Diese Fimktions-Ausgangssignale
werden dann Multiplikatorschaltungen 26 und 28 zugeführt, die ebenfalls im folgenden als
Ballistiktermmultiplikatoren bezeichnet werden und in denen die Funktionen mit den ballistischen Gliedern
oder Termen ^n bzw. In multipliziert werden. Infolgedessen
ist das Ausgangssignal des Ballistiktermmultiplikators 26 für den Aufsatzwinkel r0 eines bestimmten
Projektils und bei einer bestimmten Entfernung R gemäß der obigen ballistischen Gleichung (4) charakteristisch.
Das Ausgangssignal des Ballistiktermmultiplikator 26 bezieht sich auf die Flugzeit// des ao
gewählten Projektils bei der bestimmten Entfernung R gemäß der obigen Gleichung(7) für die Flugzeit//.
Das Entfernungssignal R wird also einem Multiplikator 20 zur Multiplikation mit einer ballistischen
Konstante zugeführt, der in F i g. 2 im einzelnen dargestellt ist, um das normierte Entfernungssignal
RjRn für eine ausgewählte von mehreren Projektilarten
zu erzeugen. Der Multiplikator 20 ist ein Operationsverstärker, der eine Anzahl von η parallelen
Eingangs-Widerstandszweigen aufweist, die zur Verstärkungseinstellung
dienen und von denen jeder einen der Flächen-Fcldcffckttransistorcn 34 bis 34»/ enthält,
der in Serie zu einem der Vielzahl von Widerständen 38 bis 38« geschaltet ist. Die Widerstandszweige
sind mit einem Eingang eines Verstärkers verbunden. Der Index η bezeichnet die Schaltungsclemente
in dem/i-ten Widerstandszweig und ist gleich einer entsprechenden Nummer der Projektile. Im
Betrieb ist nur einer der Transistoren 34 bis 34n durch eine positive Spannung t V eingeschaltet, die
der Basis über einen der Widerstände 36 bis 36« zugeführt wird, während alle anderen der Transistoren
34 bis 34;/durch eine negative Spannung - V gesperrt
sind, die ihren Gattelektrodcn über die entsprechenden Widerstände 36 bis 36// zugeführt wird.
Es sei nun angenommen, daß das ausgewählte Projektil oder die ausgewählte Munition einen
Ballistikterm )jRn aufweist, der in den Ballistiktermmultiplikator
20 durch die Summe der Serienwiderstände in dem Schaltungszweig zwischen dem Emitter und dem Kollektor des eingeschalteten Transistors34
und des Widerstandes 38 zwischen dem Transistor 34 und dem Eingang eines Operations-Verstärkers
40 eingegeben wird. Im Betrieb ist ein Schalter 42 so eingestellt, daß eine Spannung -i V
über den Widerstand 36 dem Gitter des Feldeffekttransistors 34 zugeführt wird, um ihn einzuschalten,
während alle anderen Transistoren an ihren Gattelektroden eine Spannung -V erhalten und daher
gesperrt sind.
Der Operationsverstärker 40 ist für einen Verstärkungsfaktor 1 kompensiert, und es ist sein Ausgang
über einen Rückkopplungswiderstand 44 mit einem seiner Eingänge verbunden, so daß die Verstärkung
Ballistiktermmultiplikators 20 dem Verhältnis des Wertes des Rückkopplungswiderstandes 44 zu der
Summe aus den Widerständen zwischen der Kathode und uer Anode des eingeschalteten Feldeffekttransistors
34 und dem Widerstand 38 proportional ist und durch das Glied YjRn ausgedrückt werden kann. Demnach
wird das empfangene Entfcrnungssignal R mit den ballistischen Term I/Λ,, multipliziert, so daß das
Ausgangssignal des Ballistiktcrmmultiplikators 20 für die gewählte Munition gleich RjRn ist.
leglichc Verstärkung, die von den Widerstandskreisen
herrührt, die die abgeschalteten Feldeffekttransistoren enthalten, kann außer Betracht bleiben,
da der Widerstand zwischen der Kathode und der Anode im Verhältnis zu den anderen Kreiswiderständen
sehr hoch ist. Die Nullverschiebung des Operationsverstärkers 40 kann durch den Mittelabgriff
eines Potentiometers 46 eingestellt werden, an dem die abgegriffene Spannung im wesentlichen 0 V
beträgt und von dem sie einem Eingang des Operationsverstärkers 40 über ein Widerstandsnetzwerk zugeführt
wird.
Für andere Projektile kann der ballistische Term \jR„ anders sein, denn es ist der Wert der Widerstände
38 bis 38// so gewählt, daß die verschiedenen .Widerstände den verschiedenen ballistischen Tcrmcn verschiedener
Projektile entsprechen. Demnach ist das ausgewählte, normierte Entfernungs-Ausgangssignal
RjRn dem ausgewählten Projektil speziell zugeordnet.
Das Ausgangssignal RjRn wird dann den ballistischen
Funktionsgeneratoren 22 und 24 zugeführt.
Der ballistische Funktionsgenerator 22 ist in F i g. 3 im einzelnen dargestellt und enthält einen
Unterbrcchungswähler 50 und ein schaltbarcs Widerstandsnetzwerk 52, das eine Anzahl von Widerstandszweigen enthält, die in Abhängigkeit von Ausgangssignalen
des I Jnterbrcchungswählcrs 50 wahlweise parallel geschaltet und mit dem Eingang eines Operationsverstärkers
54 verbunden werden, um dessen Verstärkung annähernd gemäß der Exponentialfunktion
der Gleichung (4) zu ändern.
Der Untcrbrcchungswähier 50 enthält eine Anzahl paralleler Spannungsvcrgleichcr 56, 58 und 60, die
das normierte Entfcrnungssignal RjRn empfangen und
so eingestellt sind, daß sie Ausgangssignale A bzw. D
bzw. C bei drei verschiedenen Spannungsniveaus K1,
V2 und V3 erzeugen. Mehr im einzelnen empfangen
die Spannungsvergleicher 56, 58 und 60 an einem ihrer Eingänge die normierte Entfernungsspannung
RIRn über je einen Widerstand 62 bzw. 64 bzw. 66.
Wenn ein erstes Spannungsniveau F1 von der normierten
Entfernungsspannung RIRn überschritten wird, wird das Ausgangssignal des Spannungsvergleichers
56 niedrig. Das Ausgangssignal des Spannungsvergleichers 56 wird über einen Widerstand 70
der Basis eines pnp-Transistors 68 zugeführt, um diesen Transistor 68 einzuschalten und an dessen
Kollektorwiderstand 72 einen Spannungsabfall zu erzeugen, so daß das Unterbrechungssignal A positiver
wird.
Das anschließend durch Einschalten des Transistors 74 erzeugte Unterbrechungssignal B wird ebenfalls
positiver, wenn das dem Vergleicher 58 zugeführte, normierte Entfernungssignal RjRn das Spannungsniveau V2 überschreitet.
Zusätzlich wird die Unterbrechungsspannung C, die anschließend durch Einschalten des Transistors 76
erzeugt wird, stärker positiv, wenn das vom Vergleicher 60 empfangene normierte Eingangssignal
RjRn das Spannungsniveau V3 überschreitet.
Diese Unterbrechungssignale A, B und C werden
dem Widerstandsnetzwerk 52 zugeführt, um wahlweise
409 611/93
die Verstärkung des Operationsverstärkers 54 zu verändern.
Das Widerstandsnetzwerk 52 enthält einen ersten Satz paralleler Widerstandszweige 80, die das normierte
LiIi(Te: mingssigiial IVRn ciiipTangcn und auf die
Untcrbrceliuiigssignale ·Ι, Ii und C ansprechen, um
den Vcrslärkungsverlauf oder den Anstieg der Funktion fr [RjIi11) /u veriindern, die am Ausgang des
Operationsverstärkers 54 erzeugt wird. Das Widerstandsnetzwerk 52 enthält noch einen /weiten Sat/
paralleler Widerstandszweige 82, die gemeinsam an eine fc^te Spannung Y9, angeschlossen sind und auf
die Untcrbreehiingssignalc ,1, D und C anspiethen,
um das Niveau des projizieren Verstärkungsanstieges so vorzuspannen, dall die Koordinaten der Funktion
JARlRn) an vorgewählten Punkten geschnitten werden.
Mehr im einzelnen sind dann, wenn das normierte ilntfcrnungssignal RjR11 kleiner ist als das erste Untcrbrechungs-Spannungsnivcau
Y1, nur ein Anstiegs-P.instcllwiderstand
84 und ein Widerstand 86 zur Einstellung des Schnittpunktes mit dem Eingang des
Operationsverstärkers 54 verbunden, denn es wird kein Untcrbrcehungssignal Λ, H oder C empfangen,
um einen der Feldeffekttransistoren einzuschalten, die in dem ersten und dem zweiten Satz paralleler Widcrstands/weige
80 bzw. 82 enthalten sind.
Der Operationsverstärker 54 enthält einen Verstärker 87, der mit einem seinen Ausgang und einen
Eingang verbindenden Rückkopplungswidcrstand 88 verschen ist. Weiterhin wird eine Spannung zur NuII-punktsversehiebung
in der oben beschriebenen Weise einem anderen Eingang des Verstärkers zugeführt.
Unter diesen Bedingungen wird die Kombination des Widerstandes 84 zur Ansliegseinstcllung und des
Widerstandes 86 zur Einstellung des Schnittpunktes als Widerstand zur Verstärkungseinstellung, und es
ist die Verstärkung des Operationsverstärkers proportional dem Verhältnis des Wertes des Rückkopplungswiderstandes 88 zur Summe der Parallelwidcistände
des Anstiegswiderstandes 84, der auf das normierte Enlfernungssignal RjRn wirkt, und des Sehnittpunktwiderstandes
86, der auf die Bezugsspannung K7, wirkt.
Unter diesen Bedingungen erzeugt der Funktionsgenerator 22 den ersten 1 inienabschnitt, der in
F i g. 4 dargestellt ist, bis von dem normierten Entfernungssignal RiRn eine Spannung C1 überschritten
wird. Es sei bemerkt, dall dieser Kurvenabschnitt, der von dem ballistischen Funktionsgenerator erzeugt
wird, und alle folgenden Kurvenabschnitte der stetigen Kurve für die Funktion /, [RjRn) so angenähert ist,
daß an jeder Stelle eine Maximaldifferenz 1 nicht überschritten wird. Pie Unterbrechungspunkte und
der Anstieg der Kurvenabschnitle kann durch empirische
Versuche an Hand von Tabe'lenwerten, durch eine graphische Aufzeichnung der Funktion oder
mathematisch mittels der üblich verwendeten Verfahren zur Fehlerverminderung ermittelt werden,
beispielsweise durch die Technik der kleinster! Fchlcrquadrate.
Sobald der Wert des normierten Entfernungssignals RR11 die erste Unterbrechungsspan;.Mng I', überschreitet,
wird von dem UnterDrechungswähler 50 das erste Unterbrechungssignal .1 erzeugt und über
Widerstände 94 und 96 den Gattelektroden \on Feldeffekttransistoren
90 und 92 im ersten bzw /weiten >.!!/ der I'.>ralleh\ider-.iände 80 uiui 82 zugeführt.
um diese Transistoren einzuschalten. Die Widerstandswerte des Widerstandes 84 und des dazu parallelen
Widcrstands/.wciges, der den Widerstand zwischen der Kathode und der Anode des eingeschalteten FcIdcffckllransislors90
und des Widerstandes 98 umfallt, vermindert den Anstiegswidcrstand des Operationsverstärkers
54, wodurch der Anstieg lies zweiten l.inicnabschnittcs /wischen den Spannungen (', und
Γ., vergrößert wird, wie es F i g. 4 zeigt. Weiterhin
ui hat für die Schnittpunkt-Vorsp mining die Summe der
parallelen Widerstandswerte des Widerstandes 86 und des Widerstandszweiges, der den Widerstand zwischen
dem Emitter und dem Kollektor des eingeschalteten Feldeffekttransistors 92 und des Widerstandes 100
umfaßt, eine solche Wirkung auf die Vorspannung V,,,,,
daß die Verstärkung des Operationsverstärkors 54 so vorgespannt wird, daß eine Projektion des zweiten
ansteigenden Einienabsehnittcs die Koordinate der Kurve in F i g. 4 an einem vorbestimmten Punkt
schneidet.
In gleicher Weise wird der dritte ansteigende Linienabschnitt
zwischen den Unterbrechungsspannungen Y1 und V3 erzeugt, wenn das Unterbrechungssignal Il
an den Gattclektroden der Feldeffekttransistoren 102 und 104 empfangen wird und diese Transistoren einschaltet,
so daß ihr Eniitter-Kollektor-Widcrstand und die Widerstände 106 bzw. 108 zu den vorher beschriebenen
Widerstandszweigen parallel geschaltet werden, um den Anstieg des dritten Linienabschnittes
zu erhöhen und weiterhin den Linienabschnitt zu einem anderen Koordinatenschnittpunkt zu verschieben.
Der vierte Linienabschnitt, der der Spannung K1
folgt, wird erzeugt, wenn das Unterbrcchungssignal C an den Gattclektroden der Feldeffekttransistoren 11(1
und 112 erscheint und diese Transistoren einschaltet
E)er Widerstandszweig, der den Widerstand zwischen dem F.miiter und dem Kollektor des eingeschalteten
Transistors 110 bzw. 112 und den Widerstand 114
bzw. 116 umfaßt, wird zu den vorher beschriebenen Widerständen parallel geschallet, um den Verstärkeranstieg
des Operationsverstärkers 54 weiter zu erhöhen und den Operationsverstärker weiter vorzuspannen,
so daß der so projizierte Linienabschnitt de
Spannungsanstieges die Koordinaten an einem neuer Schnittpunkt schneidet.
Obwohl ein Funktionsgenerator beschrieben worder ist, der in der Lage ist, in der beschriebenen Weise ·. iei
Linienabschnitte zu erzeugen, versteht es sich, daß e· möglich ist, die Genauigkeit der Kurvenannäherum
durch einen solchen Funktionsgenerator zu erhöhen indem weitere Spannungsvergleicher und weiten
Widerstandszweige mit Feldeffekttransistoren unc Widerständen hinzugefügt werden, so daß zusätzlich*
Linienabschnitte an zusätzlichen Unterbrechungs punkten erzeugt werden können, um die stetige Kurv<
nach F i g. 4 besser anzunähern.
Das resultierende Ausgangssignal am Ausgang de: Operationsverstärkers 54 entspricht angenähert dei
Funktion Ja[RiRn)- Dieses Signal wird dann den
einstellbaren Ballistiktermmukiplikator 26 (F i g. 1
zugeführt, indem es mit der Ballistikkonstante t, multipliziert wird. Der einstellbare Ballistikterm
multiplikator 26 hat den gleichen Aufbau wie de einstellbare Ballistiktermmultiplikator nach F i g. 2
abgesehen davon, daß die Werte der Widerstände 3! bis 38» und des Rückkoppiungswiderstandes 44 genial
der ballistischen Konstanten .„ für jede Munitioi
3903
gewählt :ind. Das Ausgangssignal dieses einstellbaren
Ballisiiktcrmmultiplikators 26 ist gemäß der Gleichung
(4) dem Aufsatzwinkel i0 proportional.
Der ballistische Funktionsgenerator 24 zur Kr/.ciigung
der ballistischen Funktion Ji(KUin) und der
einstellbare Ballistiktcrmmulüplikalor 28 /ur Multiplikation
der Funktion mit dem ballistischen Venn ,'.·.
genial.} F i g. I sind in der gleichen Weise ausgebildet wie der ballistische Funktionsgenerator 22 nach
F i g. 3 b/.w. der einstellbare Ballistiktermmultiplikator 26 nach F i g. 2, abgesehen davon, daß die Werte
der darin enthaltenen Widerstände so gewählt sind, daß die resultierende ballistische Funktion und der
Multiplikationsterm die stetige Kurve und den Ausdruck gut annähern, die durch die Gleichungen (7)
und (H) wiedergegeben sind.
Wie oben angegeben, kann die ballistische Drift j/0
erzeugt werden, indem das Aufsat/.winkelsignal <■„
durch e.iien ballistischen DrifHerrn /C1/ in einem
Ballistiktermmultiplikator 27 multipliziert wird. Dieser ballistische Driftterm ist eine Funktion der Pro-
jektilträgheit und der Drailcigcnschaften, sou \uftriebs-
und Mpr.icntkocffi/icntcn sowie der l'rojektilmassc,
der Größe und des Widcrslandshciwcrles.
Der Ballistiktermmultiplikator 27 ist im Aufhau dem an Hand von F i g. 2 beschriebenen Ballistiklcrnimuhiplikalor
20 gleich.
i.hcnso kann, wie oben festgestellt, der Seilenwitulkocfli/.icnt
Kvw durch Multiplizieren des lk;!'.eitsignals/f
durch einen empirisch abgeleiteten baHistisehen Term K1,- in einem Ballistiktermmultiplikator 2l>
erzeugt werden. Die Ausbildung des Ballistiktcrnvmultiplikators 27 ist derjenigen des Ballistiklcrmimiltiplikators
20 nach F i g. 2 gleich.
Obwohl die oben beschriebene Ausführungsform
für einen Gleichstrombetrich ausgelegt ist, is: es möglich,
unter Verwendung von Flächen-Feldeffekttransistoren mit einem gleichartigen Schaltungsaiifbau
eine mit Wechselstrom arbeitende Ausführungsform aufzubauen. Außerdem ist es möglich, die lirlindung
in Digitaltechnik und in elektromechanischer Technik zu verwirklichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Rechner zum Bestimmen von zur Feuerleitung einer Schußwaffe geeigneten charakteristischen
Größen der ballistischen Flugbahn eines Projektils in Abhängigkeit von der Zielentfernung und ballistischen,
die Projektileigenschaften und Umweltbedingungen berücksichtigenden Daten, mit mindestens
einem zur Lösung einer ballistischen ic Gleichung ausgebildeten Funktionsgenerator zur
Verarbeitung der dem Rechner zugeführten, für die Entfernung und die ballistischen Daten charakteristischen
Signale, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Lösung einer Gleichung
des Typs
G= A-/(RI Rn)
eingerichtet ist, in der G die charakteristische Größe der Flugbahn, A ein ballistische Konstanten ao
enthaltender Faktor, R die Zielentfernung, XjRn
ein ballistische Konstanten enthaltender Normierungsfaktor und /(RfRn) eine vorgegebene, für
eine Vielzahl von Projektilarten geltende nichtlineare Übertragungsfunktion bedeuten, und einen as
ersten Multiplikator (20) umfaßt, der das Entfernungssignal R mit dem Normierungsfaktor
IjRn multipliziert und ein für eine spezielle Projektilart
geltendes normiertes Entfernungssignal RjRn liefert, daß das normierte Entfernungssignal
R/R„ einem Funktionsgenerator (22 bzw. 24) zugeführt
wird, der das normier'-, Entfernungssignal RjRn nach der Übertragungsfunktion
/(RIRn) verarbeitet, und daß dt;n Funktionsgenerator
(22 bzw. 24) ein weiterer Multiplikator (26 bzw. 28) nachgeschaltet ist, der durch Multiplikation
des Ausgangssignals des Funktionsgenerators mit dem die Normierung aufhebenden Faktor A ein für die charakteristische Größe G
der Flugbahn charakteristisches Signal liefert.
2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Bestimmung des Aufsatzwinkels
F0 nach der Näherungsgleichung
e2ltK:m ]
2RKIm
- 1
•15
eingerichtet ist, in der in die Projektilmasse,
V0 die Anfangsgeschwindigkeit des Projektils, g die Erdbeschleunigung, R die Zielentfernung
und K ein Faktor pci2Kυ bedeuten, in welchem ρ
der Luftdruck, el der Projektildurchmesser und Kn ein Widerstandsbeiwert sind, und demgemäß
der erste Multiplikator die Zielentfernung R mit dem Faktor Kim multipliziert, der Funktionsgenerator
die Funktion
e2 κ it η
2R)Rn
6o
annähert und der zweite Multiplikator eine Multiplikation mit dem Term nif>l2KV0 2 vornimmt.
3. Rechner nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Bestimmung der Flugzeit //
nach der Nähcrungsglcichung
m
KVn
(c
KKim _
1)
eingerichtet ist, in der »1 die ProjeKtilmasse,
V0 die Anfangsgeschwindigkeit des Projektils, R die Zielentfernung und K ein Faktor pd3Ko
bedeuten, in welchem ρ der Luftdruck, d der Projektildurchmesser und Kn ein Widerstandsbeiwert
sind, und demgemäß der erste Multiplikator die Zielentfernung R mit dem Normierungsfaktor Kjm multipliziert, der Funktionsgenerator
eine Funktion vom Typ εΛ·'Λ" — 1 annähert und der
zweite Multiplikator eine Multiplikation mit dem Faktor m/KV0 vornimmt.
4. Rechner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er zur
Bestimmung von zwei verschiedenen, für die Flugjahn charakteristischen Größen, vorzugsweise des
AufsatzwinkeLs ε0 und der Flugzeit //, zwei Kanäle
aufweist, von denen jeder einen Funktionsgenerator (22 bzw. 24) und einen zweiten Multiplikator
(26 bzw. 28) enthält.
5. Rechner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Multiplikator (20) einen Operationsverstärker (40) mit einem Rückkopplungswiderstand (44) zwischen
seinem Ausgang und seinem Eingang, eine Anzahl paralleler Widerstandszsveige, von denen jeder in
Serie zu einem Widerstand (38) einen Flächen-Feldeffekttransistor (34) aufweist und an einem
Ende mit einer das Entfernungssignal R führenden Leitung und am anderen Ende mit dem genannten
Eingang des Operationsverstärkers (40) verbunden ist, und eine Schaltanordnung (42) zum Zuführen
für die ballistischen Daten charakteristischer elektrischer Signale zu den Steuerelektroden der'
Feldeffekttransistoren (34) aufweist, um durch wahlweises Ein- und Ausschalten der Transistoren
die Verstärkung des Operationsverstärkers (40) in Abhängigkeit von den ballistischen Daten zu
variieren.
6. Rechner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Funktionsgenerator (22 bzw. 24) einen Operationsverstärker (54) mit einem Rückkopplungswiderstand
(88) zwischen seinem Ausgang und einem Eingang, einen Unterbrechungswähler (50) mit
einer Anzahl von Spannungsvergleichcrn (56, 58 und 60), von denen jeder auf eine andere von
mehreren verschiedenen Spannungen anspricht, das normalisierte Entferniingssignal R/.In empfängt
und jeweils dann ein Unterbrechungssignal erzeugt, wenn die jeweilige Spannung das normalisierte
F.ntfernungssignal überschreitet, und zwei Gruppen (80 und 82) von Widerstandszweigen
umfaßt, daß alle Widerstands/weige einen Widerstand (/.. B. 98) und alle außer einem einen Flächen-Feldeffekttransistor
(7. B. 90) enthalten, der mit dem Widerstand des jeweiligen Widerstandszweiges in Serie geschaltet ist, und weiterhin an
einem Finde die Widerstandszweitje beider Gruppen mit dem genannten Eingang des Operationsverstärkers
(54) verbunden sind, während die Widerstandszweige der ersten Gruppe (80) am anderen Ende mit einer das normierte Entferniingssignal
führenden Leitung und die Widerstandszweige der zweiten Gruppe (82) mit einer eine Vorspannung
führenden Leitung verbunden sind.
7. Rechner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Multiplikator (26 bzw. 28) einen Opera-
tionsverstärker mit einem Rückkopplungswiderstand zwischen seinem Ausgang und einem Eingang,
eine Anzahl paralleler Widei Standszweige, von denen jeder in Serie zu einem Widerstand einen
Hächen-Feldeffekttransistor aufweist und an einem Ende mit einer das Ausgangssignal des Funktionsgenerators (22 bzw. 24) führenden Leitung und am
anderen Ende mit dem genannten Eingang des Operationsverstärkers verbunden ist, und eine
Schaltanordnung zum Zuführen elektrischer Signale
zu den Steuerelektroden der Feideffekttransistoren umfaßt, um durch wahlweises Ein-
und Ausschalten der Transistoren die Verstärkung des Operationsverstärkers zu variieren.
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Applications Claiming Priority (1)
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| US73942068A | 1968-06-24 | 1968-06-24 |
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-
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| DE1929300A1 (de) | 1970-01-02 |
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