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DE1928733A1 - Lade- und Entladevorrichtung fuer sperrige Lasten - Google Patents

Lade- und Entladevorrichtung fuer sperrige Lasten

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Publication number
DE1928733A1
DE1928733A1 DE19691928733 DE1928733A DE1928733A1 DE 1928733 A1 DE1928733 A1 DE 1928733A1 DE 19691928733 DE19691928733 DE 19691928733 DE 1928733 A DE1928733 A DE 1928733A DE 1928733 A1 DE1928733 A1 DE 1928733A1
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DE
Germany
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support
gripper
bridge
longitudinal
loading area
Prior art date
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Granted
Application number
DE19691928733
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English (en)
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DE1928733B2 (de
DE1928733C3 (de
Inventor
Alois Goldhofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TEWI PAT ANSTALT
Original Assignee
TEWI PAT ANSTALT
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Publication date
Application filed by TEWI PAT ANSTALT filed Critical TEWI PAT ANSTALT
Priority to DE19691928733 priority Critical patent/DE1928733C3/de
Publication of DE1928733A1 publication Critical patent/DE1928733A1/de
Publication of DE1928733B2 publication Critical patent/DE1928733B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1928733C3 publication Critical patent/DE1928733C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6472Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar fitted with articulated boom load arms for lateral displacement of the container

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten.
  • Die Erfindung betrifft eine Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten, insbesondere Großbehälter, Container, Paletten oder Flats mit Sttickgütern und dergleichan, bestehend aus, an den Endbereichen einer Ladefläche eines Fahrzeuges, Fahrzeuganhängers oder Eisenbahnwaggons fest oder in Längsrichtung verschiebbar angeordneten Stützrohren, die quer zur Längsachse der Ladefläche seitlich ausschwenkbar und durch hydraulischen, pneumatischen, elektrischen oder mechanischen Kraftantrieb verlängerbar sind, und deren Kopfenden mit gelenkig an ihnen befestigten Trag- und Aufhängevorrichtungen zum Tragen der Lasten versehen sind1 Der besondere Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine solche Vorrichtung derart zu verbessern, daß ein gefahrloseres, schnelleres und einfacheres Arbeiten ermöglicht wird, daß die Vorrichtung universeller einsetzbar ist, und daß auch leichte Lasten mit unterschiedlichen Abmessungen sowohl bezüglich der Länge als auch der Höhe umgeladen oder örtlich versetzt werden können.
  • Eine besondere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Lagerung und Befestigung der Trag- und Aufhängeteile, an denen die umzusetzende Last zu befestigen ist, an den ausfahrbaren Stützrohren so zu gestalten, daß einerseits das Ankuppeln der Last an diesen Teilen wesentlich vereinfacht wird und schneller durchzuführen ist, und andererseits die Stütz rohre in ihrer Länge so variierbar sind, daß die Tragteile genau auf die Befestigungspunkte der Last gesetzt werden können.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Tragvorrichtungen durch Lagerzapfen mit den Kopfenden der Stütz rohre verbunden sind, wobei jeder Lagerzapfen drehbar und gegen den Druck gegen einer stabilisierenden Federkraft nach allen Richtungen schwenkbar in einem Lagerrohr, das am Kopfende der Tragtftze befestigt ist, gelagert ist.
  • Auf diese Weise ist es auch möglich, Lasten aufzunehmen, die nicht genau parallel zur Längsmittelachse der Ladefläche bzw. des Fahrzeuges stehen.
  • Vorteilhaft ist es dabei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, daß jeder Lagerzapfen um einen bestimmten Betrag auch in axialer Richtung in dem Lagerrohr verschiebbar ist. Auch hierdurch wird die Funktionsfähigkeit der gesamten Einrichtung wesentlich verbessert.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgeßehen, daß die Lagerung jedes Lagerzapfens besteht aus einem Kalottenring mit kugeliger Außenfläche und zylindrischer Innenfläche, der verschiebbar auf einem zylindrischen Ansatz des Lagerzapfens sitzt, und aus einem Außenring mit kugeliger Innenfläche und zylll.4-ischer Außenfläche, der im Lagerrohr befestigt ist.
  • Auf diese Weise wird eine sehr tragfähige, einfache und praktisch wartungsfreie Lagerung des Lagerzapfens in dem Lagerrohr, das am Kopfende des Stützrohres befestigt ist, erzielt.
  • Wetter ist vorgesehen, daß der Lagerzapfen in einem gewissen axialen Abstand vom Mittelpunkt der Lagerung mit zwei in radialer Richtung gegen nach außen gerichtetem Federdruck gegen einander verschiebbaren Stützbol fläche des Lagerrohres abstutzen und parallel zur Trag- und Aufhängevorrichtung des Lagerzapfens angeordnet sind.
  • Dadurch wird erreicht, daß sich der Lagerzapfen. wenn nicht andere starke Kräfte auf iba einwirken. immer von selbst parallel zur Mittelachse der Ladefläche bzw. des Fahrzeuges ausrichtet Mit anderen Worten. durch diese Einrichtung wird die Normallage des Lagerzapfens stabilisiert.
  • Zweckmäßig ist es dabei. daß die Stützbolzen an dem durch die Lagerung in das Lagerrohr ragender Endstück des Lagerzapfens angeordnet sind. Aufgrund ist verhältnismäßig geringen radialen Verschiebewege der Stützbolzen und der verhältnismäßig hohen Federkräfte, die zur Stabilisierung seiner Ruhelage benötigt werden, ist es vorteilhaft, daß auf den Stutzbolzen jeweils mehrere Tellerfedern angeordnet sind.
  • Um die Reibungswiderstände und vor allem den Verschleiß zwischen den Stützbolzen und der Innenwand des Lagerrohres zu verringern, ist in weiterer Ausbildung der Erdung vorgesehen, daß die Stützbolzen an ihren äußeren.Enden mit Stützrollen versehen sind.
  • Um auch dann eine einwandfreie und beste, möglichst starre und stabile Verbindung zwischen der aufzunehmenden Last und den Tragvorrlchtungen zu erhalten, wenn die Last durch Seile, Ketten oder andere nicht starr mit der Tragvorrichtung verbundene Mittel gehoben werden soll, ist vorgesehen, daß als Tragvorrichtung jeder Zapfen einen Tragarm trägt, der mit mindestens einem Sicherungazapfen, der auf der Oberseite in die Last eingreift und mit zwei Tragseilen oder Ketten versehen ist.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung so zu verbessern, daß mit ihr auch Lasten verschiedener Länge umgesetzt werden können, beispielsweise vom Fahrzeug auf einen Abstellplatz oder auf ein anderes Fahrzeug oder umgekehrt.
  • Dabei soll es auch möglich sein, mehrere längs des Fahrzeuges auf dem sich die Lade- und Entladevorrichtung befindet, aufgestellte Lasten, insbesondere Container, gleicher oder verschiedener Länge und Höhe aufzuladen und wieder abzuladen.
  • Da Container normalerweise an ihren Ecken mit geeigneten Greifbeschlägen versehen sind, an denen Greifervorrichtungen der Lade-und Entladevorrichtung eingreifen können, um einen sicheren und festen Halt zu finden, besteht ein weiteres Ziel der Erfindung darin, eine Greifvorrichtung zu schaffen, die sich in den Greiibeschlägen der zu versetzenden Lact selbattstig verriegelt, sodaß die Gefahr eines Auslösens oder Abrutschens der Last währen des Anhebens mit Sicherheit ausgeschlossen ist.
  • Demnach besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß die Kopfenden der beiden Stütz rohre gemeinsam eine die Länge der Ladefläche überbrückende rückgetragen, auf der paarweise mehrere Greifervorrichtungen angeordnet sind, von denen mindestens ein Paar in Längsrichtung der Ladefläche verschiebbar ist.
  • Besondere, vorteilhafte Ausführungsformen dieses Erfindungsmerkmals werden in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand der dazugehörigen Zeichnungen im einzelnen näher erläutert.
  • Ein weiterer Zweck der erfindungsgemäßen Verbesserungen besteht darin, mit einfachen Mitteln eine zuverlässige Arretierung der Querbalken auf der Brücke vorzusehen, die dann wirksam wird, wenn eine Last von der Brücke hochgehoben wird. Solche Lasten können ein Gewicht von mehreren Tonnen haben und es ist deshalb sehr wichtig; die Querbalken, an denen eine solche Last -aufgehängt ist, und hochgehoben wird, während des Hochhebens an der Brücke fest arretiert werden, sodaß sie sich in Längsrichtung der Brücke nicht verschieben können. Hingegen sollen die Längsbalken zum Einhängen der Last entlang der Brücke leicht verschiebbar sein. Es ist deshalb ein weiteres Merkmal der Erfindung, daß die Querbalken auf den Längsbalken der Brücke gegen Verschiebung arretierbar sind. Nähere Einzelheiten hierzu gehen aus der späteren Beispielsbeschreibung und den zugehörigen Zeichnungen hervor.
  • u ein leichtes und einwandfreies Verschieben der Querbalken auf der Drücke zu erreichen, ist in weiterer Ausbildung der Erladung vorgesehen, daß die Querbalken an den Längsbalken der Drück durch in einem gewissen Längsabstand voneinander angeordnete Führungs- und Tragrollen gelagert sind, Weiter ist zu diesem Zweck vorgesehen, daß die Querbalken mit Antriebsmotoren versehen sind, viren Ritzel mit an der Brücke befestigten Zahnstangen in Eingriff stehen.
  • Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß am Ende der Brücke Antriebsmotore angeordnet sind. deren Wellen durch Seile oder Kettenzuge mit den Querbalken verbunden sind.
  • Auf diese Weie lassen sich die Querbalken auf der Brücke durch Kraftantrieb leicht, schnell und exakt in die gewünschten Positionen verstellen. Auch hierzu gehen noch weitere erfindungswesentliche Einzelheiten aus der nachfolgenden Beispielsbeschreibung und den zugehörigen Zeichnungen hervor.
  • Für eine Ausführungsform der eingangs beschriebenen Lade-und Entladevorrichtung, bei der an den Kopfenden der teleskopartig ausziehbaren Stützrohren auf beiden Seiten hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Teleskopfstützen gelenkig angekuppeltsind, die sich jeweils mit ihren unteren Enden auf Stützschienen gelenkig abstützen, welche an den Längsseiten der Ladefläche nach außen schwenkbar gelagert sind, ist zur Verbesserung der Funktionsweise dieser Stütz schienen in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Teleskopstüzen an den Stützschienen gelenkig vermittels Gleitrollen oder Gleitbolzen befestigt sind, die auf den Stützschienen, wenn diese ausgeschwenkt werden, gleiten.
  • Dabei betreffen besonders vorteilhafte Erfindungsmerkmale, wie aus der nachfolgenden Beispielsbeschreibung im einzelnen näher erläutert wird, die Ausführungsform und Funktionsweise der Stützschienen sowie deren Verbindung mit den Teleskopstützen.
  • Besonders wichtig ist dabei, daß die Stützschienen an ihren freien Enden mit Klappstützenausgerügie l und daß die Stützschienen teleskopartige er@ hbar l chlägen aus rüstet sind, die ihre Auszich begie Im folgenden werden nun verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, wobei wie schon erwähnt, auch erfindungswesentliche Merkmale und deren Vorteile ausführlich beschrieben werden.
  • In den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Anhängers eines Lastzuges.
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf die auf dem Anhänger montierte LadebrCTcke, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Lastweagens mit einer Lade- und Entladevorrichtung, deren Brücke mit besonderen Tragteilen versehen ist.
  • Fig. 4 eine. Rückansicht der Fig. 3.
  • Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V, der Fig. 1, Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI1VI, der Fig. 7 Fig. 7 einen Schnitt VII-VII, der Fig. 4, Fig. 8 eine schematische Darstellung und Funktionsweise der in Fig. 7 dargestellten Teile. bei der die Aufhängevorrichtung aus einer Brücke besteht, Fig. 9 und 9a eine schematische Darstellung, verschiedene Funktionsstellungen des Lagerzapfens der Fig. 7, wenn dieser mit einem Tragbalken versehen ist, an welchen Seile und Sicherungszapfen zum Aufnehmen der Last befestigt sind.
  • Fig. ln einen Schnitt entlang der Linie X-X, aller Fi. 2, Fig. 11 und 11 a verschiedene Ausführungsformen der Lagerung und Arretierung eines Querbalkens im Schnitt entlang der Linie X-X, der Fig. 2, Fig. lib einen Schnitt durch die Fig. lla entlang der Linie XI b - XI b, Fig. 11 c einen Schnitt entlang der Linie XI c - XI c der Fig. 1, Fig. 12 eine Hinteransicht eines Fahrzeuges, mit einer anderen Ausführungsform der Lade- und Entladevorrichtung in ihrer Ruhestellti'.'g.
  • Fig. 13 eine Arbeitsstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 11 mit angehobenem Container als Last.
  • Fig. 14 ein Auslängsvorgang einer Stützschiene mittels einer Ausschwenkvorrichtung, g. 15 eine Vorrichtung gem. Fig. 4, in Arbeitsstellung, Fi. 16 die Stellung der Lade- urd Entladevorrichtung beim Abladen eines Behälters auf den Boden.
  • Fig. 17 eine Ausführungsform der am Ende der Stützschiene befestigten Klappstütze.
  • Fig. 18 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform einer Greifervorrichtung in Arbeitsstellung.
  • Fig. 19 einen Querschnitt durch die Greifervorrichtung des Fig. 18, in Ruherstellung.
  • Fig. 20 einen Schnie er@ Linie zeigt der Fig. 18 Fig. 21 und 21 @u@@er@ch@@ @ @r Fig. 22 einen Lastwagen in Seitenansicht mit einer weiteren Ausführungsform der Lade- und Entladevorrichtung, Fig. 23 eine Draufsicht von Fig 22, Fig. 24 eine Rückansicht der Fig. 22 bei Arbeitsbeginn der Lade- und Entladevorrichtung beim Abladen eines Containers.
  • Fig. 25 eine Seitenansicht einer teleskopartig verlängerbaren Brücke bei größter Lange.
  • Fig. 26 eine Draufsicht auf die Brücke bei größter Kürze.
  • Fig. 27 einen Querschnitt durch den mittleren Querbalken der Brücke der Fig. 2X, Fig. 28 einen Querschnitt durch den äußeren Querbalken der Brücke der Fig. 28.
  • Fig. 29 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform einer Greifervorrichtung, Fig. 30 eine Draufsicht auf die Fig, 29.
  • Fig. 31 Teile der Fig. 29 in einer anderen Funktionsstellung.
  • Fig. 32 die Rückansicht einer Lade- und Entladevorrichtung deren Stützschienen teleskopartig vermittels Seilwindengetrieben ausziehbar sind.
  • Fig. 33 einen Schnitt XXX III- XXX III durch die Fig. 32, Fig. 34 eine linke Seitenansicht des unteren Teiles der Fig. 32.
  • In Fig. 1 ist ein Transportfahrzeug in Form eines Anhängers, gezeigt, daß die Fahrwerke 2 und 2> sowie eine Ladefläche 3 aufweist. Am hinteren und am vorderen Endbereich der Ladefläche 3, in Fahrtrichtung des Fahrzeuges gesehen, ist je eine hydraulisch betätigbare Hebe- Vorrichtung 4 und 4' aufgebaut.
  • Beide Hebevorrichtungen 4 und 4' sind genau gleich ausgebildet, und bestehen jeweils aus einem in der Mittelachse der Ladefläche 3 angeordneten teleskopartig ausziehbaren Stütz -rohr 5 (-Fig. 12, 13) aus zwei pneumatisch, hydraulisch oder mechanisch betätigbaren Teleskopstützen 6 und 7, sowie aus zwei Stütz schienen 3 und 9. Jedes der Stützrohr 5 ist an seinem unteren Ende an der Ladefläche vermittels eines Gelenkes 10 quer zur Längsachse des Fahrzeuges seitlich verschwenkbar gelagert, und besteht aus mehreren Teilen 5a, 5b, 5c, die teleskopartig aber verdrehfest Ineinander gelagert sind. Am freien Ende des ausziehbaren Teiles 5c, tragen die Stützrohr 5 jeweils einen gelenkig befestigten Kopfteil 11, der zur Befestigung von Tragteilen und ArretierstUtzen für die Aufnahme der Last.
  • DieserKopfteil ist als sich nach unten erweiternde Lasche 12 ausgebildet, mit der die seitlich angeordneten Teleskopstützen 6 und 7 schwenkbaruerbunden sind. Die TeleskopstUzen 6 und 7 tragen an ihren anderen Enden schwenkbar mit diesen verbundene Gleitrollen 13 und 14 ( s. Fig. 33), die in den Stützschienen 8 tind 9 so gelagert sind, daß sie in diesen in deren Längsrichtung verschiebbar sind, Die Stützschienen 8 und 9 sind durch Gelenke 23 und 24 schwenkbar an den seitlichen Rändern der Ladefläche 3 gelagert und weisen an ihren freien Enden gelenkig mit ihnen verbundene Stützschuhe 15 und,l6 auf( e. Fig. 12 und 13.) Zur Verriegelung der Stütz schienen 8 und 9 in ihrer senkrechten Ruhelage sind als einfachste Ausführungsform der Verriegelung einschiebbare Bolzen 17, Stifte oder dergl. vorgesehen, Zur Aufnahme von Lagerzapfen 18 ist der Kopfteil 11, wie insbesondere in Fig. 6 und 7 dargestellt ist mit einem Lagerrohr lS versehen Die Lagerung des Lagerzapfens 18 in dem Lagerrohr 19 besteht aus einem Kalottenring 20, mit einer kugeligen Außenfläche 21 und einer zylindrischen Innenfläche 22, der axial verschiebbar auf einem zylindrischen Ansatz 23 des Lagerzapfens 18 sitzt, und aus einem Außenring 24 mit kugeliger Innenfläche 25 und zylindrischer Außenfläche 2B, der im Lagerrohr 19 befestigt ist. Der Kalottenring 20 ist um das Maß b in axialer Richtung auf dem Statt 23 zwischen der Ansatzfläche 27 und einer Sicherungsscheibe 28 beweglich. Durch die kugeligen Lagerflächen 21 und 25 der Lagerteile 20 und 24 ist der Lagerzapfen 18 nicht nur um seine eigene Achre 18' drehbar, sondern auch in Bezug auf die Achse 19' des Lagerrohres 19 um daß Maß des Winkels 20' nach allen Richtungenhin schwenkbar.
  • Diese schwenkbare Lagerung der Lagerzapfen 18 in den Kopfteilen 11 der beiden Stütz rohre 5 macht es möglich, daß die beiden Stützrohre 5 bei Bedarf ungleich lang ausgefahren werden können, was z. B. notwendig ist, wenn ein auf dem Boden oder auf einem anderen Fahrzeug stehender Container, der von der Ladevorrichtung aufgenommen werden soll, nicht genau parallel zur Ladfläche des Fahrzeugs steht, auf dem die Ladevorrichtung montiert ist.
  • Außerdem bringt diese Verschwenkbarkeit des Lagerzapfens 18 wie in den Fig. 9 und 9a dargestellt ist, die Möglichkeit einer Verschwenkung in vertikaler Richtung und damit den Vorteil, das Einhängen von Seilen 218, die an einem Tragbalken 215 des Lagerzapfens 18 befestigt sind, zu erleichtern. Diese Tragbalken 215 besitzen nämlich Si cherungszapfen 29, die in Eck-Beschläge 30 auf der Oberseite des Containers 31 eingreifen, während die Seile 218 und in den Eckbeschlägen 30' auf der Unterseite des Containers 31. befestigt werden müssen. Um die Seile 218 leicht in die Eckbeschlge 30' einhängen zu können, ist es erforderlich, die Lagerrohre 19 etwas tiefer zu fahren, wenn die Zapfen 29 bereits eingehängt sind, damit die Seile» wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, etwas durchhängen.
  • In Fig. 9a ist dann die vertikale Lage des Lagerzapfens 18 dargestellt, die er einnimmt, wenn der Container 31 hochgehoben wird, und die Seite 218 gespannt sind.
  • Damit der bzw. die Lagerzapfen 18 trotz ihrer schwenkbaren Lagerung in einer Lage stabilisiert werden, in welcher ihre Achse 18' sieh mit der Achse 19' des Lagerrohres 19 deckt, sind in einem gewissen axialen Abstand vom Mittelpunkt 32 der Lagerung die Lagerzapfen jeweils mit zwei in radialer Richtung gegen nach außen gerichteten Federdruck gegeneinander verschiebbaren Stützbolzen 33 und 34 (Fig. 6) versehen, die sich auf der Innenfläche 35 des Lagerrohres 19 absetzen. Diese Stützbolzen 33 und 34 sind in einer durchgehenden Radialbohrung 36 des Endstückes 37 des Lagerzapfens 18 gelagert, und es sind zwischen ihren K«en 33' und 34' und Planflächen 38 und 39 des Endstückes 37 jeweils mehrere Tellerfedern 40 angeordnet, die den nach außen gerichteten radialen Federdruck bewirken.
  • Die Achse der durchgehenden Radialbohrung 36 verläuft parallel zum Tragbalken 215 bzw. zu einer Brücke 41 (Fig. 1 und 2 ), so daß sich, weil sich der Tragbalken 215 bzw. die Brücke 41 im wesentlichen immer in einer horizontalen Ebene befindet, die Stabilisierungskraft der Tellerfedern 40 auch in der Ebene auswirkt, in welcher sich die Tragbalken 215 bzw. die Brücke 41 befinden. Die stabilisierende Wirkungsweise der St ützbolzen 33 und 34 ist vorallem dann wichtig, wenn es sich um eine teleskopartig verlänger- und verkürzbare Brücke 41' handelt, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist. Die Stützbolzen 33 und 34 bzw. die auf Ihnen angeordnet n Tellerfedern 40 haben nämlich dann die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß sich die beiden an den Enden der Brücke 41' angeordneten Lagerzapfen 18 so ausrichten, daß sie sich auf einer gemeinsamen Achse befinden, damit das teleskopartige Ineinanderschieben und Auseinanderziehen d,r Brücke störungsfrei von statten geht.
  • Eine Verschwenkung der Lagerzapfen ie gemäß der Fig. 9 ist hingegen leichter möglich, daß sich bei einer vertikalen Verschwenkung der Lagerzapfen 18 um den Lagermittelpunkt 32 nur eine sehr geringe radiale Verschiebung der Stützbolzen 33 und 34 ergibt, wie dies in der linken Hälfte der Fig. 6 dargestellt ist. In der rechten unteren Hälfte der Fig. 6 zeigt die Stellung des Endstückes 37 des Lagerzapfens 18, wenn der Lagerzapfen in der Horizontalen,vm oben gesehenen in Gegeriuhrzeigerdrehrichtung verschwenkt wird, sodaß nur die Telarfedern des linken Stützbolzens 34 einer Belastung ausgesetzt werden. In der rechten oberen Hälfte der Fig. 6 dagegen ist die Stellung des Endstückes des Lagerzapfens 18 dargestellt, wenn der Lagerzapfen von oben gesehen in Uhrzeigerdrehrichtung verschwenkt wurde, sodaß die Tellerfedern 4û ds Stützbolzens 33 zusammengepresst werden.
  • Um zwischen den Stützbolzen 33 und 34 und der Innenwand 35 des Lagerrohres 19 einen möglichst geringen Reibungswiderstand zu erzielen sind die Köpfe 33' und 34' der Stützbolzen 33 und 34 mit Stützrollen 42 und 43 versehen, die drehbar auf Lagerzapfen 44 und 45 gelagert sind.
  • Ein Drehung der Stützbolzen 33 und 34 um ihre eigene Achre wird durch Zapfen 46, die in einer Kulisse 47 geführt sind, verhindert.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 7 tragen die Lagerzapfen 18 der vorderen und hinteren Stützrohre 5 gemeinsam eine Brücke 41, die aus einem starren rechteckigen Rahmen besteht, der von zwei parallelen Längsbalken 48 und zwei Querstücken 49 gübfldet wird. und die die ganze Länge der Ladefläche 3 überbrückt. Auf dieser Brücke 41 sind jeweils paarweise mehrere Greifervorrichtungen 50 angeordnet. die durch Querbalken 51 und 52 jeweils miteinander verbunden sind, und die in Längsrichtung (Pfeil 53) der Brücke 41 verschiebbar sind.
  • Die Balken 51 und 52 sind je für sich durch Fahrvorrichtungen 54 und 55 (Laufkatzen) auf den Längsbalken 48 verschiebbar gelagert.
  • I)ie Iängsbalken sind, wie insbesondere aus den Fig. 4, 5, 10 und 11 hervorgehet, Schienen, die ein 1-förmige. Querschnittsprofil haben, Die Laufvorrichtungen 54 und 55 bestehen aus Tragrollen 56 und 57 und aus Führungsrollen 58 und 59 ( Fig. llc ). Während die Tragrollen 56 und 67 auf horizontalen Wellen 60 und 61 drehbar gelagert sind, und auf einer horizontalen Lauffläche 62 der t-förmigen Schiene laufen, stützen sich die Führungsrollen 58 und 59 an dem vertikalen Steg; 63, der Schiene ab. Sowohl die Tragrollen 56 und 57 als auch die Führungsrollen 58 und 59 ind in einem gewissen Längsabstand voneinander angeordnet, um möglichst gute Führungseigenschaften zu erreichen, Die Führungsrollen 58 und 59 sitzen auf vertikalangeordneten Wellen 64 und 65, die in Lagerböcken 66 und 67 gelagert sind. Die Lagerböcke 66 und 67 sind an einer vertikalen Tragplatte 68, die mit einem der Querbalken 51 oder 52 verbunden ist, angeschweißt. In dieser Tragplatte 68 sind auch die horizontal angeordneten Wellen 60 und 61 der Tragrollen 56 und 57 mit Hilfe von Lagerbügeln 69 drehbar gelagert.
  • Zwischen den Tragrollen 56 und 57 sind an der vertikalen Tragplatte 68 zwei Stdtzpratzen 70 und 71 angeordnet, die über die Lauffläche 62 der Tragrollen 56 und 57 ragen.
  • Wie insbesondere aus der Fig. 11 b ersichtlich ist, sitzen die Tragrollen 56 und 57 auf Exzentern 72, die zum Längsverschieben der Querbalken 51 und 52 mit den Greifervorrichtungen 50, die in Fig. 11 b gestrichelt eingezeichnete Lage A einnehmen, in welcher die Stützpratzen 70 und 71 von der Lauffläche 72 abgehoben sind. Zum Verdrehen der Wellen BO und 61 mit den Exzentern 72 sind auf den Wellen 60 und 61 Hebelarme 73 und 74 befestigt, die mit einem Betätigungshebel 75 der Greifervorrichtung 50 durch eine Lasche 76 verbunden sind.
  • Sobald die Hebelarme 74 und 73 in Richtung des Pfeils schwenkt werden, werden die Exzenter 72 und damit die Tragrollen 56 und 57 in Bezug auf die vertikale Tragplatte 68 nach oben geschwenkt, sodaß die Stützpratzen 70 und 71 auf der Lauffläche 72 der Längsbalken 48 zur Auflage kommen und die gesamte von den Greifvorrichtungen 50 aufgenommene Last auf die Längsbalken 48 übertragen. Auf diese Weise ist dann eine Längsverschiebung der Querbalken 50 bzw. 52 wegen der hohen statischen Reibung nicht mehr möglich.
  • Sobald die Hebelarme 73 und 74 v on dem Betätigungshebel 75 wieder nach oben geschwenkt werden, entgegen der Richtung des Pfeiles 77, bewegen sich die Exzenter 72 nach unten, sodaß die Tragrollen 56 und 57 auf der Lauffläche 42 wieder zur Auflage kommen, und die vertikale Tragplatte 68 gegenüber dem Lenkbalken 48 anheben. Dabei werden die Stützplatten 70 und 71 wieder von der Lauffläche 62 abgehoben, sodaß ane leichte Verschiebbarkeit der Querbalken 51 bzw 52 wieder möglich ist. Die Die Tragrollen 56 und 57 tragen dann wieder das gesamte Gewicht der Querbalken 51 bzw. 52 mit ihren Greifervorrichtungen 50.
  • Im folgenden wird nun eine Ausführungsform der o@iefor@@@en erwis theor tiseweise @ in @@@ sonder beweg gewo@@n@ die 1 gewonen @@te und be auf die Figuren 5 und 11a bis 11 c . Eine Greifervorrichtung 50 besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Führungszylinder 80, einem darin verschieb- und verdrehbar gelagerten Hubzylinder 81 und einem Kreuzfinger 82, der vermittels einer Querplatte 83 am unteren Ende des Hubzylinders 81 befestigt ist.
  • Am oberen Ende besitzt der Hubzylinder 81 zwei sich diametral über stehende Führungsrollen 84, die den jeweils auf einem vertikalen Teile 85 und einem horizontalen Teil 86 bestehenden Kulissen 87 des Führungszylinders 80 geführt sind. Während der vertikale Teil 85 dcr Kulissen 87 vom oberen Rand des Führungszylinders 80 bis zur halben Hohe reicht, umfasst der vertikale Teil 86 der Kulisse 87 jeweils einen Winkel von ca.
  • Durch den Betätigungshebel 75 (s. auch Fig. 11a), dessen langer Hebelarm 75' durch eine Kugelgelenkverbindung 88 mit einem Seitenarm 89 der Querplatte 83 verbunden ist, wird sowohl die Auf- und Abbewegung des Hubzylinders 81 als auch dessen Drehbewegung im vertikalen Teil 86 der Kulisse 87 bewirkt.
  • Der Betätigungshebel 75 ist unde Keilenseitige (@ eines Hydraulikzylinders 88 verbunden und verbundenen über de Lasche 91 mit einem Behanden 92, der aus @ P. @@@@ eig ist. Die Die Buchse 93 hat eine rechteckförmige zentrische Öffnung, und ist in einem sicht dargestellt, an der vertikalen Tragplatte 68 (Fig. 11 aund 11a) befestigten Lagerbolzen drehbar und gegen N'. !.i erschiebung gesichert gelagert und von einer 4-kantigen Steuerwelle 94 durchdrungen.
  • Der Führungszylinder 80 sitzt fest auf einer horizontal an der vertikalen. Tragplatte 68 befestigten Platte 95, auf der auch der Hydraulikzylinder 90 vermittels Lagerzapfen 96 auf einem Lagerzapfen 97 schwenkbar gelagert ist. Während in der Fig. 18 der Kreuzffnger 82 der Greifervorrichtung 50 durch einen schmalen Schlitz 98 in eine Greiferbeschläg 99 eines Containers 100 eingreift und gegenüber dem Schlitz 98 bereits um 900 gedreht ist, ist er in Fig. 19 in seiner Ruhelage dargestellt.
  • Damit der Kreuz finger 82 beim Heranfahren der Greifervorrichtung 50 an den Container 100 das Greiferbeschläg 99 leichter auffinden kann, sind auch der Unterseite der Platte 95 zwei vertikale rechtwinklig zueinander angeordnete Führungsbleche 101 und 102 über Ecken 1 angeordnet, von denen das eine Blech länger ist als das andere.
  • In der Greifervorrichtung 50 sind drei an sich gleiche aber verschiedene Funktionen abtastende Tastschalter 103 und 104, und 105 vorge- Der Tastschalter 103 wird geschlossen, wenn der Hubzylinder 81 und damit der Kreuzfinger 82 seine Ruhelage einnimmt . ( Fig. 19).
  • Der Tastschalter 104 wird geschlossen, wenn ein in einem Rohr 106 vertikal verschiebbar gelagerter Taster 107 auf den Grelferbeschlägen 99 des Containers 100 aufliegt, und somit signalisiert, daß die Greifervorrichtung weit genug heruntergelassen ist, um den Greiferfinger 82 in das Greiferbeschläg 99 des Containers 100 einfahren zu kennen Der Tastschalter 105 hingegen ist an dem Führungsrohr 106 befestigt, das seinerseits starr mit dem Führungszylinder 80 in Verbindung steht und außerhalb des Bereichee der Querplatte 83 angeordnet ist, und wird geschlossen, wenn der Greiffinger 82 eine ARbeitslage eingenommen hat, d, h. wenn er in dem Schlitz 98 des Greiferbeschläges 99 eingefahren und um 900 gedreht ist, wie das die Fig. 20 darstellt.
  • Mit Hilfe dieser Tastschalter kann einerseits genau signalisiert werden, ob sich der Greiferfinger in seiner Ruhelage oder in seiner Arbeitslage befindet. Weiter können diese Tastschalter, wie in den Figuren 21 und 21a dargestellt ist, zur Steuerung der Hydraulikzylinder 90 bzw. zur Steuerung der Hydraulik der Hebevorrichtung belatet werde.
  • In Fig. 21 sind die Tastschalter 104, und vier Greifervorrichtungen 50 in Serie geschaltet, um ein Schaltstück 108 zu steuern, dessen Schaltkontakt lOS zwei Elektromagnetventile llO und lii betätigt, die ihrer seits die Druckbeaufschlagung der Hydraulikzylinder 90 der einzelnen Greifervorrichtungen 50 steuern.
  • Statt des Schaltschützes 108 könnte natürlich auch eine Kontrollampe in den Stromkreis der Tastschalter 104 geschaltet werden, die anzeigt, wann alle 4 Greifervorrichtungen, die zum Anheben des Containers notwendig sind, ihre richtige Position auf dem Container erreicht haben.
  • Mit der in Fig. 21 dargestelltenSchaltungsanordnung läßt sich diese Position nicht nur anzeigen, sondern esläßt sich gleichzeitig verhindern, daß die Hydraulikzylinder 90 betätigt werden, ohne daß die Greifervorrichtungen 50 zuvor in die richtige Position gebracht worden sind. Dies gilt sowohl beim Einkuppeln der Greifervorrichtungen in die Greiferbeschläge 99 als auch beim Auskuppeln, bei dem die Platte 95 jeweils so weit abgesenkt werden muß, daß der Taster 107 auf der Oberseite des Greiferbeschläge 5 99 auniegt, damit sich der Kreuzfinger 82, wenn er mit den Greiferbeschlägen 99 in Eingriff steht, jeweils frei drehbar ist.
  • In der Fig, 21 a ist eine Möglichkeit dargestellt, für die Steuerung der hydraulischen Hebevorrichtung vermittele der Tastschalter 103 und 105. Hier sind die Taxtochiter 103 von vier Greifervorrichtungen die die Ruhelage des Greiferfingers 82 signalisieren, in Reihe geschaltet, und parallel zu den ebenfalls unter sich in Serie geschalteten Tastschaltern 105 derselben vier Greifervorrichtungen, welche die Arbeitslage der Greiferfinger 82 signalisieren. Die Tastschalter 103 einerseits und die Tastschalter 105 andererseits erregen einen Schaltschütz 112, dessen Schalter 113 das Öffnen und Schließen eines Elektromagnetventils 114 steuert, das die Hebe- Hydraulik steuert.
  • Auf diese Weise kann erreicht werden, daß ein Anheben der Greifervorrichtungen 50 bzw. der Brücke 41 nur gestattet wird, wenn entweder alle vier Greifervorrichtungen in Ruhelage oder in Arbeitsstellung sich befinden.
  • Die Steuerwelle 94, die sich entlang der ganzen Brücke 41 erstreckt, hat den Zweck, daß nicht jeder Greifervorrichtung50 ein Hydraulikzylinder 90 zur Betätigung zugeordnet werden muß, sondern daß der Hydraulikzylinder 90 der einen Greifervorrichtung über den Hebelarm 92 und die Steuerwelle 94 gleichzeitig, die sich auf der -selben Seite der Brücke 41 befindende zweite Greifervorrichtung mitbetätigen kann.
  • Die in Zusammenhang mit den Fig. 11a, .11 b, und 11 c erwähnte Verbindung zwischen den Betätigungshebeln 75 und den Hebelarmen 73 und 74 ergibt, daß zwangsläufig mit dem Ineingriffbringen der Kreuzfinger 82 deGreifervorrichtungen 50 die Tragrollen 56 und 57 von den Laufflächen 62 abgehoben werden.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt ist, können die vertikalen Tragplatten 68 nach unten verlängert sein, sodaß die Grelfervorrichtungen 50 unterhalb der Brücke 41 sitzen. Dies hat den Vorteil, daß auch Container von geringerer höhe mit den Greifervorrichtungen erfasst werden können, wenn gleichzeitig auf der Ladefläche 3 oder auf den Boden 172 ein oder mehrere Container mit größerer Höhe stehen, die ein weiteres Absenken der Brücke 41 unmöglich machen.
  • In der Fig. 5 ist gleichzeitig eine Antriebsvorrichtung für das Längsverschieben der Quwrbalken 51 bzw. 52 durch Kraftantrieb dargestellt. Ein Ilydraulikmotor 115 treibt über ein Ritzel 116 und ein Zahnrad 117, eine Welle 118 an, die in Lagerböcken 119 drehbar gelagert ist. Die Lagerböcke 119 sind an einem Querbalken 51 oder 52 befestigt. Durch Zahnräder 120 und 121 steht die Welle 118 mit Zahnstangen 122 und 123 in Eingriff, die an den Längsbalken 48 befestigt sind. Durch Drehung des Ritzels 116 des Hydraulikmotors 115 in der einen oder anderen Richtung ergibt sich dadurch eine Längsverschiebung der Querbalken 51 bzw. 52.
  • Eine andere Ausführungsform eine Verstellantriebes der Querbalken 51 oder 52 ist in Fig. 10 schematisch targeetellt. Dort ist ein Hydraulikmotor 124 auf einem der Querstücke 49 der Brücke 41 befestigt, und auf seiner Welle 125 sitzt ein Kettenrad 126. das mit einer nicht dargestellten Kette in Eingriff steht. Die Kette ist mit ihren beiden Enden an einem der Querbalken 51 oder 52 befestigt, und sowohl über das Kettenrad 126, das fest auf der Welle 125 sitzt, als auch über ein zweites frei drehbar am gegenüberliegenden Querstück 49 gelagerten Kettenrad geführt. Genau die gleiche Einrichtung ist auch für den zweiten Querbalken vorgesehen.
  • Sobald sich der Hydraulikmotor 124 in der einen oder anderen Drehrichtung dreht, wird die Kette durch das Kettenrad 126 in der einen oder anderen Längsrichtung bewegt und zieht den mit ihr verbundenen Querbalken 51 oder 52 längs der Brücke 41.
  • Statt mit Greifervorrichtungen 50 und Querbalken 51 und 52 ist die Brücke 41 im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 4 mit an Führungsschlitten 130 mit Tragrollen 131 versehenen Tragstangen 132 ausgerüstet, die in Kupplungszapfen 133 von Flats oder Paletten 134 eingehängt sind.
  • Zur Stabilisierung der Last sind kreuzweise diagonal angeordnete Sicherungsseile 135 und 136 in Ösen 137, 138, 139 eingehängt, die am Führungsschlitten 180 bzw. an dem Flat bzw. an der Palette 194 befestigt sind.
  • Vorzugsweise sind drei solcher Tragstangen 132 auf jeder Seite der Brücke 41 angeordnet, von denen zwar jeweils nur zwei benötigt werden. Man braucht aber, wenn drei vorhanden sind, die einzelnen Tragstangen bzw. ihre Führungsschlitten nicht so weit auf der Brücke 41 verschieben.
  • Vorteilhaft ist ee dabei, wenn die Tragstangen 142, wie auf der linken Seite der Fig. 3 dargestellt ist, die nicht benötigten Tragstangen 132 nach oben ausgeschwenkt werden können.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß den Figuren 12 bis 16 und 22 sind die Stützschienen 8 und 9 an ihren freien Enden außer mit Stützschuhen 15 und 16 mit Klappstüzen 191 und 192 ausgerüstet, die gelenkig mit den Stützschuhen 15 und 16 verbunden sind.
  • Die Klappstützen 191 und 192 sind teleskopartig ausziehbar ausgebildet und bestehen aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen 193 und 194, die durch Arretierstifte 195 gegen axiales Verschieben mit einander verriegelt werden können.
  • Auch die Stütz schienen 8 Ünd 9 bestehen aus zwei Teilen, nämlich aus einem Stützschienen - Außenteil 196 und aus einem Stützschieneninnenteil, 197.
  • Wenn die Klappstützen 191 und 192 an den Stützschienen-Außenteilen 196 zur Fixierung der Gesamtlänge der Klappstützen mit einfachen Arretierstiften 195 ausgerüstet eind, ist es nicht möglich, die Gesamtlänge bei ausgeschwenktem und belasteten Stützschienen 8 oder 9 zu verändern. Darum Ist es zweckmäßig, die Klappstützen 191 und 192 mit einer Höhenverstellvorrichtung zu versehen, mit deren Hilfe die Gesamtlänge der Klappstützen auch unter Last möglich ist.
  • In Fig. 17 ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Klappstütze 191 bzw. 192 gezeigt. Wie schon erwähnt, besteht die Klappstütze 191 bzw. 192 aus zwei teleskopartig ineinander geführten in Teilen 193 und 194, die einander verschiebbar sind. Das Teil 193 der Klappatütze 191/ 192 ist durch ein Gelenk 198 mit dem Stutzschuh 16 verbunden.
  • Am oberen Endbereich des Teiles 194 tet eine Seilwinde t99 drehar gelagert, die durch eine Handkurbel 200 betütigt werden kann.
  • Das unter. tu dem Teil 194 gelagert Ende des Teils 193 ist mit einer Seilrolle 201 ausgerüstet, die außerhalb des Teiles 194 auf einem mit demTeil, ISS verbundenen Zapfen 202 drehbar ist. Der Zapfen 202 ist in Längsrichtung der Klappstütze 192/191 in einem Führungsschlitz 203 geführt, der gleichzeitig als Begrenzung der gegenseitigen Verschiebbarkeit zwischen den Teilen 199 und 194 tiitrnt. An einem außen auf dem Teil 194 außerhalb der Seilwinde 199 angeordneten Bolzen 204 ist ein Zugseil 205 eingehängt, das nach unten um die Seilrolle 201 und auf der anderen Seite nach ollen zur Seilwinde 199 geführt ist, an welcher sein zweites Ende befestigt ist. Durch Drehen der Handkurbel 200 in Uhrzeigerdrehrichtung, bezogen auf Fig. 17, kann nun die Klappstütze verlängert werden, indem die Rolle 201 auf den Zapfen 202 durch das Aufwickeln des Zugseiles 205 auf der Seilwinde 209 nach oben gezogen wird.
  • Zweckmäßigerweise ist die Seilwinde mit einem Drehgesperr ausgel fistel, daß die selbsttätige Drehung der Handkurbel 200 bzw.
  • der Seilwinde 199 verhindert und zum beabsichtigten Drehen der Seilwinde 199 in der einen oder anderen Drehrichtung gelöst werden kann. Mit dieser Vorrichtung ist auch eine Verlängerung bzw.
  • Verkürzung der Klappstütze 191/ 192 unter Last möglich, d. h., auch dann, wenn die Stützschienen 8 oder 9 durch eine ar Teleskopfstützen 6 oder 7 bereits belastet sind.
  • Zur Erzielung einer besseren Auflage auf dem Boden 172 des Geländes sind die Klappstützen unten mit einem gelenkig angeordneten Stützschuh 206 versehen.
  • Zur Bergrenzung des Ausziehweges des S ützschienen-Außenteils 196 gegenüber dem Stützschienen-Innenteil 197 ist das Stützschienenremeil 87 ar seenen außerden Ende mit einem nach unten vorsprisseeten A Arreherzapfen 57 versehen. der in einem Schlitz des Stützschienen-Außenteils 196 geführt ist.
  • Zweckmaßigerweise kann der Arretierzapfen an verschiedenen Stellen des Stützschienen- Innenteils 197 eingesetzt werden, damit verschiedene Ausziehlängen der Stützschienen 8 oder 9 einstellbar sind.
  • Figur 15 zeigt einen auf dem Waggon 179 abgesetzten Behälter 176.
  • Die abgeklappte Stützschiene 8, deren Stützschienen-Außenteil 196 ausgezogen ist. stützt sich mittels der Klappstütze 191 außen auf dem Boden 172 ab. Die Länge der Klappstütze 191 ist so eingestellt. daß die Stützschiene 8 waagerecht hegt, und dabei ist die Stützschiene 8 so weil nach außen verlängert, daß die Klappstütze 191 jenseits des Waggons l79 frei auf den Boden 172 gelangt.
  • Zum Ausfahren der Stüttzschlene 8 bzw. 9 auf ihre volle Länge ist besonders vorteilhaft, eine Ausziehvorrichtung vorzusehen, die das Stutzschienen - Außenteil 196 nährend der Schwenkbewegung der Stützschiene 8 aus der senkrechten Ruhelage in die waagerechte oder schräg nach unten verlaufende Arbeitslage automatisch bis zu der durch den Anschlag 207 gegebenen Begrenzung nach außen schiebt, sodaß sich beispielsweise die Klappstütze 191 selbsttätigt, außerhalb des-Waggons auf den Boden senkt. Eine solche Vorrichtung ist besonders dann von großem Vorteil, wenn Lasten von einem Fahrzeug auf ein anderes , oder auf einen Waggon versetzt werden müssen, weil dann ein Dirigieren der Stützschienen 8 oder 9 und ihre Klappstützen 191 oder 192 von Hand durch eine Bedienungsperson vom Boden aus nicht oder nur schwer möglich ist.
  • In den Figuren 14 und 15 ist eine derartige Vorrichtung zum selbsttätigen Ausfahren der Stützschienen 8 bzw. 9 auf ihre volle, eingestellte Länge in verschiedenen Arbeitsstellungen gezeigt.
  • Dabei ist ein Lenker 208 gelenkig an zwei Armen 209 und 210 befestigt, von denen der Arm 209 am Gelenk 173 und der Arm 210 an einem Gelenk 211 schwenkbar gelagert ist. Auf der gegenUberliegenden Seite ist der Am 209 am Gelenk 174 gelagert.
  • An seinem freien Ende ist der Lenker 208 mit mindestens einer Führungsnut 212 versehen, die auf der einen Längsseite durch einen Steg 213 begrenzt und am Ende des Lenkers 208 offen ist. Am inneren Endbereich des Stützschienen - Außenteils 196 ist mindestens auf einer Seite ein seitlich vorspringender Führungszapfen 214 fest angeordnet, der während eines bestimmten Schwenkbereiches der Stützschiene 8 und in der senkrechten Ruhelage der Stützachiene 8 in der Führungsnut 212 geführt ist.
  • Auf der rechten Seite des Stützrohres 5 ist in den Figuren 14 und 1 15 jeweils die Ruhelage des Lenkers 208 und der Arme 209 und 210 dargestellt.
  • Wenn die Stützschiene 8, aus der in Fig. 14 dargestellten Lage wieter nach unten gesenkt wird, so verläßt der Führungszapfen 214 die Führungsnut 212 des Lenkers 208, und die Führung zur Stützschiene 8 wird dann während des weiteren Schwenkvorganges nach unten von der Teleskopstütze 6 übernommen. Sobald die Stützschiene 8, die in Fig. 15 dargestellte Lage erreicht hat, gleitet das untere Ende der Teleskopstütze 6 auf ihren Gleitrollen nach außen bis an das Ende des Stützschienen - Außenteils 196, und es kann selbstverständlich irgendwo auf der Stütz schiene 8 ein Anschlag vorgesehen sein, sodaß das untere Ende der Teleskopstütze nicht ganz nach außen geschoben werden kann.
  • Sobald die Last 176 versetzt ist, und die Teile der Lade- und Entladevorrichtung wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht werden sollen, die sie beispielsweise in der Fig. 12 einnehmen, so wird zunächst die Stütz schiene 8 durch die sich zusammenziehende Teleskopstütze 6 wieder nach oben geschwenkt, sodaß der Führungs7apfen 214 wieder in die Führungsnut 212 des Lenkers 208 gelangt. Dies geschieht etwa in der Stellung der Fig. 14. Sobald der Führungszapfen 214 in der Führungsnut 212 geführt wird, wird beim weiteren Einschwenkvorgang dc!' Stützschiene 8 in die senkrechte Ruhelage das Stützschienen-Außenteil 19(; durch den Lenker 208 zwangsläufig nach innen bzw.
  • nach unten geschoben. Während der Aufwärtsschwenkbewegung der Stützschiene 8 gleitet auch das untere Teil der Teleskopstütze 6 wieder nach innen, in die in lig. 14 dargestellte Lage, sodaß nach Abschluß des Einholvorganges, wenn die Stützschiene8 ihre senk-Die Ruh lage erreicht hat, diese wieder auf ihre normale Länge gemaß Fig. 12 zusammengeschoben ist.
  • Daß, der eben beschriebenen in den Figuren 14 und 15 dargestellten i'tnkt rvorrichtung zum Ein- und Ausfahren der Stützschienen, können diese jeweils auch mit einem Hydraulikzylinder 141 bzw.
  • 142 versehen sein, wie aus den Fig. 12 und 13 hervorgeht, Dabei sind (iie Stützschienen- Außenteile 197 jeweils mit der Schubstange 143 bzw. 144 der Zylinder 141 bzw. 143 verbunden. während die Zylinder 141 und 142 selbst mit den Innenteilen l9G der Stützschienen 8 bzw. 9 verbunden sind. Auf diese Weise läßt sich das Ein- und Ausfahren der Stützschienen durch hydraulische Antriebskraft durch Fernsteuerung ermöglichen.
  • Eine weitere Möglichkeit, das Ein- und Ausfahren der Stützschienen 8 bzw. 9 zu berwerkstelligen, ist in den Figuren 32 und 33 und 34 dargestellt. In der Fig. 32 sind die beiden Stützschienen 8 und 9 in ihrer senkrechten Ruhelage dargestellt. Am Stützschienen-Innenteil 196 ist eine Seilwinde 300 auf einer Welle 301 befestigt, die drehbar in einem Lagerbock 302 gelagert ist, und durch eine nicht dargestellte Hand kurbel in der einen oder anderen Drehrichtung gedreht werden kann.
  • Am Ende einer langen Stützstange 303, die mit dem Stützchienen-Innenteil 196 verbunden ist, und gleich lang.ist, wie deieses, ist eine Seilrolle 304 drehbar gelagert, und das X ine Ende 305 eines Zugseiles 306 an einem Zapfen 307 etngeltängt. Das andere Ende des Zugseiles 306 ist fest mit der Seilwinde 300 verbunden, sodaß es bei entsprechender Drehrichtung der Seilwinde 300 auf dieser aufgewickelt bzw. von dieser abgewickelt wird.
  • Das Zugseil 306 ist außer über die Seilrolle 304 an der Stütz stange 303 über eine zweite Seilrolle 308 geführt, die drehbar an dem ausziehbaren Stützschienen - Außenteil 197 befestigt ist, und zwar an dessen inneren Ende.
  • Durch diese Seilzugvorrichtung kann mit Hilfe der Seilwinde 300 durch deren Drehung vermittels einer nicht dargestellten Handkurbel die Stützschiene 8 bzw. 9 verlängert werden. Man wird zu diesem Zweck die Stütz schiene 8 oder 9 zunächst aus der senkrechten in eine nahezu waagerechte Lage ausschwenken, damit kein zu großer Kraftaufwand mehr notwendig ist.
  • Wie aus Fig. 34 ersichtlich ist, kann die Welle 301 der Seilwinde 300 mit einem Klinkengesperr 309 ausgerüstet sein, daß ein ungewolltes Verschieben des Stützschienen - Außenteils 197 nach innen verhindert.
  • Auf dem Stützschienen-- Außenteil 197 ist an einer Lastfeder 310 ein Rastzapfen 311 befestigt., der in der Zeichnung nicht sichtbare Rastöffnungen des Stützschienen - Innenteils 196 einrasten kann, wenn der Stützschienen-Außenteil 197 durch das Zugseil nach außen gezogen wird.
  • Eine andere Rastvorrichtung ist aus Fig. 34 ersichtlich, wo jeweils auf dem Stützschienen - Außenteil zweier paralleler Stützschienenarme 312 und 313, Rastnocken 314 mit einer Welle 315 schwenkbar gelagert und durch Hebelarme 316 und 317, die miteinander in Eingriff gebracht werden können, außer Eingriff mit den Stfltzschienen - Innenteilen 196 gehalten werden können. Die Rastnocken 314 stehen unter dem Einfluß von Federn, die sie in Eingriff mit den entsprechenden Rastlöchern der Stützschienen-Innenteilen 196 bringen.
  • In der Fig. 32 ist auf der rechten Seite außerdem eine am Stützschienen-Außenteil 197 schwenkbar befestigte Rastklinke 318 gezeigt, die die Klappstütze 191 festhält, und vermittels einer mit einem Handgriff 319 verbunden ist.
  • Im folgenden wird eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lade- und Entladevorrichtung anhand der Figuren 22 bis 31 beschrieben, mit der es auch möglich ist, Lasten verschiedener Längen zu Greifen, Hochzuheben, seitlich Auszuschwenken und zu Versetzen. Mit dieser Vorrichcur g ist es aber auch rnöglic:h, mehrere kurze Lasten, beispielsweise Container, in Reihe hintereinander auf der Ladefläche 3 des Fahrzeuges abzusetzen, bzw. sie vom Boden aufzunehmen, ohne daß das Fahrzeug selbst in Längsrichtung versetzt werden müßte.
  • Desweiteren wird im folgenden eine andere Ausführungsform der Greifervorrichtung beschrieben, die sich in den Greiferbeschlägen der zu versetzenden Last selbsttätig verriegelt, und wieder löst, sodaß ein Einhängen der Greifervorrichtung in das Greiferbeschläg eines Containers von Hand nicht mehr erforderlich ist, und somit weitere Gefahrenquellen fUr das Bedienungspersonal beseitigt werden.
  • Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 24 sind die Stütz rohre 5 nicht auf ortsfest mit der Ladefläche 3 verbundenen Gelenken 10 versehen, sondern sie sitzen auf einer Konsole 251, die vermittels Rollen 252 in Schienen 253 In Längsrichtung der Ladefläche verschiebbar gelagert sind.
  • Die Stützschienen 8 und 9 sind an mit dem Fuß des Stützrohres 5 verbundenen Armen 254 und 255 schwenkbar gelagert. Die Arme 254 und 255 liegen über der Ladefläche 3 und können auf dieser zusammen mit den Stfitzrohren bzw. den Konsolen 251 in Längsrichtung des Fahrzeuges verschoben werden.
  • An den Laschen 12 der freien ausfahrbaren Enden der Stiltzrohre 5 sind jeweils Tragarme 256 #uf einem Schwenkzapfen 25# gelagert.
  • I)ie Tragarme 25<' tragen eine Brücke 250, die die freien Enden der Stützrohre 5 miteinander verbindet und die gesamte Länge der Ladefläche 3 überbrückt.
  • Die Brücke 250 besteht aus zwei symmetrisch zu den Schwenkzapfen 237 angeordneten in Längsrichtung des Fahrzeuges parallel verlaufenden Längsbalken 258 und 259, die, wie in den Figuren 25 und 26 dargestellt ist, teleskopartig verlängert und verkürzbar sind, so daß auch der Längsabstand der beiden Stützrohr 5 veränderbar ist.
  • Dabei Ist die Lagerung der beiden Längsbalken 258 und 259in den Tragarmen 256 so getroffen, daß die Tragarme 256 auf den Enden 258' und 259' der Längsbalken 258 und 259 um einen gewissen Betrag in Längsrichtung verschiebbar sind.
  • Auf den beiden Längsbalken 258 und 259, die zusammen mit den Tragarmen 256 der beiden Kopfteile 11 die Brücke 250 bilden, sind drei Querbalken 260, 261, 262 angeordnet, von denen die Querbalken 260 und 261 im Ausführungsbeispiel mit den Tragarmen 256 und 257 verbunden sind und somit jeweils ihre Lage in Längsrichtung der Ladefläche 3 zusammen mit den Stützrohren ändern. Der Querbalken 262 ist etwa auf der Hälfte des Längsabstandes der beiden anderen Querbalken 260 und 261 in Längsrichtung verschiebbar auf den Längsbalken 258 und 259 gelagert und steht unter dem Einfluß einer Verschiebeeinrichtung 263, die auf einer Quersprosse 264 der Brücke 250 befestigt ist. Die Verschiebeeinrichtung 263 besteht im wesentlichen aus einem Hydraulikzylinder 265 und einer Kolbenstange 266. Dabei ist der Hydrailikzylinder 265 durch eine Gelenkstiitze 267 mit der Quersprosse 264 verbunden und die Kolbenstange 266 durch ein Gelenk 268 mit dem Querbalken 262.
  • Wie aus den Figuren 27 und 28 zu ersehen ist, tragen die Querbalken 260 und 261, und 262 jeweils außerhalb der Längsbalken 258 und 259 Greifvorrichtungen 269 und 270. Die Greifvorrichtungen 269 und 270 sind jeweils in einer Kalotte 271 und 272 gelagert und mittels Führungsbügeln 273 und Zapfen 274, die lose ineinander eingreifen, seitlich geführt. Das Vorsehen der Kalotte 271, 272 als Lagerung für die Greifvorrichtungen 289 und 270 hat den Zweck, den Greifvorrichtungen 269 und 270 eine gewisse Taumeltffihigkott zu verleihen, so daß sie sich gegenüber der Vertikalen etwas verschwenken können, um sich den jeweiligen Kraftrichtungen beim Hochheben, einer Last anpassen zu können.
  • Es wäre auch denkbar, zwischen der Lagerplatte 275 bzw. 276 der Querbalken 260, 261, und 262 und dem Stützteil 277 bzw. 278 der Greifvorrichtungen 269 und 270 schwachelastische Polster vorzusehen, die den Greifvorrichtungen 269 bzw. 270 eine gewisse Taumelfähigkeit verleihen, wenn diese nicht genau in Richtung ihrer normalerweise vertikalen Längsachse belastet werden.
  • Wie im folgenden an Hand der Figuren 29, 30 ynd 31 beschrieben wird, sind die Greifvorrichtungen 269 und 270 so ausgebildet, daß sie ferngesteuert mit den Greifbeschlägen der zu habenden Lasten in Eingriff bringbar, verriegelbar und wieder lösbar sind. Außerdem ist die Anordnung der Greiforgane 269 und 270 auf den Querbalken 260, 261 und 262 eo getroffen, daß ihre Abstände genau den genormten Abständen der Greifbeschläge von Containern in Querrichtung entsprechen. Dadurch ist möglich, ein selbsttätiges Ineingriffgehen der Greifvorrlchtungen 269 und 270 mit den Greifbeschlägen der durch die Lade- und Entladevorrichtung aufzuhebenden Containern zu erzielen, was nicht nur die Bedienung dieser gesamten Vortbichtung wesentlich erleichtert, sondern auch eine viel schnellere ArbeitsweIse erlaubt. Die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigte Anordnung der Greifvorrichtung 269 und 270, in denen ihr Mittelachsen in der Vertikalen stehen, ist zuni Anheben solcher Container vorgesehen, bei denen die Greifbeschläge auf der Überseite jeweils in den Ecken des Containers angeordnet sind und wobei die Greifbesehläge Langlöcher aufweisen.
  • Wie aus Fig. 9 ersichtlich, besteht eine solche Greifvorrichtung 269 und 270 im wesentlichen aus einem hydraulischen Druckzylinder 280 mit einem aufgeschraubten Kopfteil 281, einem Stützin teil 277, einem Kolben 282 und einer Kolbenstange 283, die dem Stützteil 277 axial verschiebber gelagert ist und am äußeren X Ende einen pilzförmig ausgebildeten Kreuzfinger 284 aufweist.
  • In der Fig. 29 ist der pilzförmige Kreuzfingers in der schmalen Seitenansicht dargestellt, während er in der Fig. 31 in der breiten Seitenansicht dargestellt ist, sodaß seine Trägschultern 285 und 266 sichtbar sind. Dieser Tragfinger 284 ist fest mit der Kolbenstange 283 verbunden, sodaß er sich auf ihr weder drehen noch in axialer Richtung verschieben läßt.
  • Die untere Stirnfläche des Kreuzfingers 284 ist allseits abgerundet, damit er das Langloch des ihm angeordneten Greibeschliges des-Containers beim In-Eingriffgehen besser auffinden kann.
  • Durch die im Kopfteil 281 und in dem Stützteil 277 vorgesehenen Zuleitungen 287 und 288 kann der Kolben 282 in beiden Bewegungsrichtungen mit I)ruck beaufschlagt werden.
  • In der Fig. 29 nimmt der Kolben 282 und auch der Kreuzfinger 284 an der Kolbenstange 283 seine Ruhelage ein. Am oberen Teil der Kolbenstange 283 unterhalb des Kolbens 282 befindet sich ein# Gewindeteil 289 mit einem mehrgängigen sehr steilen Gewinde, das tnit einer im l unterteil des I)ruckzylinders 280 angeordneten Mutter 290 während der letzten Strecke der Ausfahrbewegung des Kreuzfingers 284 bzw. der Kolbenstange 283 derart zusammen.-wirkt, daß die Kolbenstange mit dem Kreuzfinger 284 um einen o Betrag von ca. 90 gedreht wird.
  • In der Fig. 30 sind in gestrichelten Linien die beiden Stellungen I und II des Kreuzfingers 284 angedeutet. Die Stellung I nimmt der Kreuzfinger 284 in der Ruhelage gemäß Fig. 29 und beim Ausfahren der Kolbenstange 283 nach unten» solange, ein bis der Gewindeteil 289 In Eingriff gelangt mit der Mutter 290. Während des weiteren Vorschubs der Kolbenstange 283 nach unten wird die Kolbenstange mit dem Kreuzfinger 284 in die Stellung II ( Fig. 30 und 31 ) gedreht.
  • Der Hub des Kolbens 282 mit der Kolbenstange 289 ist dabei so gewählt, daß der Kreuzfinger 284 mit seinen Tragschultern 285 und 286 bereits durch das Langloch 291 des Greifbeschläges 292 des Containers hindurchgetreten ist, wenn das Gewindeteil 289 die Mutter 290 erreicht und die Verdrehung des Krauzfingers 284 und 900 in die Figur 30 und 31 dargestellte Stellung II bewirkt.
  • Durch die Verdrehung des Kreuzfingers 284 in die Stellung II ist ein selbstständiges Lösen zwischen der Greifvorrichtung 269 und 270 und dem Greifbeschläg 292 des Containers nicht möglich.
  • Damit ist die Gefahr einer selbsttätigen Aushängung der Last beseltigt.
  • Nachdem die Last abgesetzt und die Brücke 250 mit den Querbalken 260, 261 und 262 noch um mindestens die Höhe des Gewindeteiles 289 bzw. der Mutter 290 der Greifvorrichtung weiter abgesenkt iet, sodaß die Tragschultern 285, 286 des Kreuzfingers 284 sich wieder ton dem Quersteg 291' des Greifbeschläges 292 in vertikaler Richtung entfernt haben, wird der Kolben 282 von unten durch die Zuleitung 288 mit Druck beaufschlagt, daß sich dieser wieder nach oben bewegt und gleich zu Beginn dieser Aufwärtsbewegung den Kreuzfinger 284 wieder in die Lage 1 dreht, in welcher der Kreuzfinger durch das Langloch 291 des Greifbeschlägs 292 rieder verlassen und seine Ruhelage gemäß Fig. 29 einnehmen kann.
  • Angenommen es stünden neben dem Fahrzeug in Längsrichtung hinter -einander mit einem gewissen Abstand voneinander zwei Container, die auf das Fahrzeug aufgeladen werden sollen. Durch entsprechende Steuerung der Stützrohre 5 und der Teleskopstützen 6 und 7, unter Ausschwenkung der Stütz schienen 8 bzw. 9 wird die Brücke 250 auf die Oberseite der Container abgesenkt. Durch entsprechende Längsverschiebung eines der Querbalken 260 und 261 und des mittleren Querbalkens 262 werden dann die Greifvorrichtungen 269 und 270 genau über die Greifbeschläge des betreffenden Containers dirigiert und anschließend die Kreuzfinger der Greifvorrichtungen 269 und 270 auf die oben beschriebene Weise mit den Greifbeschlägen 292 der Container in Eingriff gebracht und in Verriegelungsstellung II verdreht. Danach wird dann die Anlage so umgesteuert, daß der nunmehr an der Brücke 250 aufgehängte Container auf die Ladefläche des Fahrzeuges gehoben wird.
  • Nach dem Absenken des Containers 293 auf die Ladefläche 3 des Fahrzeuges wird dann die Brücke 250 noch um ein weiteres Maß, das etwa der Höhe des Gewindeteiles 289 bzw. der Mutter 290 in den Greifvorrichtungen 269 und 270 entspricht, abgesenkt» so daß bei der Beaufschlagung des Kolbens 282 der Greifvorrichtungen 269 und 270 von unten die Kreuzfinger 284 wieder in die Normalstellung I gedreht werden, in welcher sie die Langlöcher 291 der Greifbeschläge 292 des Container verlassen kannen.
  • Beim Verschieben der Querbalken 260, 261 und 262 in Längsrichtung der Brücke 250 ist es grundsätzlich gleichgültig, ob die äußeren Quwrbalken 260 und 261 zusammen mit den Stützrohren 5 vermittels der verschiebbar gelagerten Konsolen 251 verschoben werden. oder ob die Querbalken 260 und 261 unabhängig von den Stützrohren 5 in Längsrichtung der Brücke verschoben werden können.
  • Für das Aufladen von verhältnismäßig kurzen, aber sehr schweren Lasten ist von Vorteil, wenn die Spannweite der Brücke 2:i0, d. h.
  • der Abstand der beiden Stütz rohre 5 soweit verringert werden kann, daß die anzuhebende Last ihrer Länge nach zwischen den beiden Stützrohren 5 gerade noch Platz hat. Ob dann zum Hochheben die beiden äußeren Querbalken 260 und 261 oder einer der äußeren Querbalken und der mittlere Querbalken 262 eingesetzt werden, - ist im Prinzip gleIchgültig. Für das Aufladen oder Abladen zweier Container, die hintereinander auf der Ladefläche aufzustellen bzw. von dort abzuladen sind, ist es jedoch in jedem Falle erforderlich, die Hebevorrichtungen des mittleren Querbalkens 262 einzusetzen.
  • Es ist noch zu erwähnen, daß durch die beschriebene Ausgestaltung und Anordnung der Greifvorrichtungen 269 und 270 in den Querbalken 280, 261 und 262 sowie durch die Anordnung der Brücke 250 an den ausfahrbaren Enden der Stützrohre 5 eine sehr geringe Bauhöhe der gesamten Vorrichtung einstellbar ist, da die Brücke soweit abgesenkt werden kann, daß sie direkt auf der Oberseite'der aufgeladenen Lasten aufliegt. Außerdem ist es möglich, bei sehr hohen Lasten die Brilcke 250, da sie schwenkbar mit den Stützrohrenden verbunden ist, iti aufrechter oder schräger Stellung, je nach der Form des Lastkörpers, seitlich neben dem aufgeladenen Lastkörper in Stellung zu bringen, damit kein zusätzlicher Aufbau über dem an sich schon hohen Tastkörper vorhanden ist.
  • Wie in l'ig. 12 gezeigt ist, können zweckmäßigerweise zu beiden Seiten des Stiltzrohres 5 Kontaktschalter 233 und 234 angeordnet sein, die die seitliche Ausschwenkbewegung des Stützrohres 5 begrenzen.
  • Die Kontaktschalter 233 und 234 können ein Signal geben zum Abschalten des weiteren Schwenkschubes. Statt der Schalter können auch Anschläge vorgesehen sein.
  • Patentansprüche.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten, insbesondere Großbehälter , Container, Paletten oder Flats mit Stückgütern und dergleichen, bestehend aus an den Endbereichen einer Ladefläche eines Fahrzeuges, Fahrzeuganhängers, oder Eisenbahnwaggons fest oder in Längsrichtung verschiebbar angeordneten Stützrohren, die quer zur Längsachse der Ladefläche seitlich ausschwenkbar und durch hydraulischen, pneumatischen, elektrischen oder mechanischen Kraftantrieb verlängerbar sind, und deren Kopfenden mit gelenkig an ihnen befestigten Trag- und Aufhängevorrichtungen zum Tragen der Lasten versehen sind, d a du r c h g e k e n n z wi c h ne t, daß die Tragvorrichtungen durch Lagerzapfen (18) mit den Kopfenden (11) der Stützrohre (5) verbunden sind, wobei jeder Lagerzapfen (18) drehbar und gegen den Druck einer stabilIsierenden Federkraft (40) nach allen Richtungen schwenkbar in einem Lagerrohr (19), das am Kopfende (11) eines Stützrohres (5) befestigt ist, gelagert ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h h g e k e n n -z e i c h n e t, daß jeder Lagerzapfen (18) um einen bestimmten Betrag (b) auch axial in Lagerrohren (19) verschiebbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Lagerung jedes Lagerzapfens (18) besteht aus einem Kalottenring (20) mit kugeliger Außenfläche (21) und zylinderischer Innenfläche (02), der axial verschiebbar auf einem zylindrischen Ansatz (23) des Lagerzapfens (18) sitzt, und aus einem Außenring (24) mit kugeliger Innenfläche (25) und zylindrischer Außenfläche, der im Lagerrohr § 19) befestigt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, d a d u r c h ge kennz e i c h n e t, daß der Lagerzapfen (18) in einem gewissen axialen Abstand vom Mittelpunkt (32) der Lagerung mit zwei in radialer Richtung gegen nach außen gerichteten Federdruck gegeneinander verschiebbaren Stützbolzen (33, 34) versehen ist, die sich auf der Innenfläche 35 des Lagerrohres (19) abstützen, und parallel zur Trag- und Aufhängevorrichtung-(215) des Lagerzapfens (18) angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß auf den Stützbolzen ( 33, 34) jeweils mehrere Tellerfedern (40) angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Stützbolzen ( 33, 34) an ihren äußeren Enden mit Stützrollen (42, 43) versehen sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß als Tragvorrichtung jeder Lagerzapfen (18) einen Tragarm (215) trägt, der mit mindestens einem Sicherungszapfen (29), der auf der Oberseite in die Last eingreift, und mit 2 Tragseilen (218) versehen ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n nz e i qh n e t, daß die Kopfteile (11) der beiden Stützrohr (5) gemeinsam eine die Länge der Ladefläche (3) überbrückende Brücke ( 41, 250) tragen» auf der paarweise mehrere Greifervorri chtungpn ( 50, 119, 120) angeordnet sind, von denen mindestens ein Paar in Längsrichtung der Ladefläche bzw. der Brücke verschiebbar ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h gek e nn -z e i c h n e t, daß die Brücke ( 250) aus zwei parallel zur Längsachse der Ladefläche (3) verlaufenden Längsbalken ( 42, 259, 258) besteht, die gelenkig mit den Stützrohren (5) verbundenen Tragarmen ( 256) gelagert sind.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, d a d u r c h gek e n nz e i c h n e t, daß die Längsbalken (42) an ihren Enden mit Querstücken (43) starr verbunden sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Längsbalken (42) in sich teleskopartig verlängerbar und verkürzbar sind . ( Fig. 8).
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Greifervorrichtungen ( 50, 269, 270) paarweise an Querbalken ( 51, 52, 260, 261, 262) an der Brücke (41, 250) angeordnet sind von denen mindestens einer in Längsrichtung der Ladefläche (3) verschiebbar ist.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Brücke (41) einen in sich rechteckigen starren Rahmen bildet, auf dessen Längsbalken (42) mehrere Querbalken ( 51, 52) mit Greifervorrichtungen (5#) längsverschiebbar gelagert sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13, d a du r c h g e k e n n -z e i c h n e t,- daß drei Querbalken ( 260, 261, 262) mit Greifervorrichtungen (269. 270) auf der Brücke (250) angeordnet sind, von denen mindestens der mittlere (201) im Mittelbereich der Ladefläche (3) unabhängig von den anderen längsbeweglich auf den Längsbalken ( 168, 159) gelagert ist.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, d a a u r c h g e -k e n n z e ic h n e t, daß die Balken über den Endbereiehen der Ladefläche (3) angeordneten Querbalken 160, 61) mit den Greifervorrichtungen (169, 170) unabhängig von oder zusammen mit den Stützrohren (5) in Längsrichtung der Ladefläche (3) verschiebbar sind, 17. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 15, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der oder die beweglichen Querbalken ( 58, 52, 260, 261, 262) kraftangetrieben, pneumatisch, hydraulisch oder me#chanisch verstellbar aind.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 13 bis 16, d a d u r c h g e -k e n n t 1 i c h n e t, daß die Greifervorrichtungen ( 169, 170) der Querbalken aus durch Kraftantrieb ein- und ausfahrbaren Greiffingern ( 284, 282) bestehen, die selbsttätig in die Greifbeschläge ( 99, 292) der Last ( Container 100) ( 293) eingreifen, und sich verriegeln.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e ic h ne t, daß die Greiffinger an hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch axial ausfahrbaren Rolbensätzen ( 383) als Kreuzfinger ( 284) angeordnet sind» die in Langlöcher (291) der Greiferbeschläge ( 292) der Last ( 298) eintauchen und sich durch Drehung um 900 verriegeln.
    2Q. Vorrichtung nach Anspruch 18 und 19, d a d u r c h g e -k e n n z e ic h n e t, daß der Kolbenschaft in einem steilen Gewinde (289) versehen ist, so daß beim Eintauchen in eine feststehende Gewindemütter ( 290) am Ende der Ausfahr- bzw. der Einfahrbewegung des Kolbenschaftes ( 283) eine Drehbewegung des Kolbenschaftes (283) und des Kreuzfingers (284) um ca. 900 verursacht.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 18 bis 20, 8 a d u r c h g e -k e n n z e ich n e t, daß die Greifervorrichtung ( 269, 270) in den Querbalken ( 260, 261, 262) schwach taumelfähig und / oder elastisch gelagert ist, 22. Vorrichtung nach Anspruch 18 bis 21, d a d u r c h g ek e n n z e ic h n e t, daß die Greifervorrichtung (169, 170) an den Enden der Querbalken angeordnet sind, und ihre Greiffinger (184) in vertikaler Richtung ein und ausfahrbar sind.
    23. Vorrichtung nach den Ansprüchen 18 bis 22, d a d u r c h g e k e n n z e ic h n e t, daß an jedem Querbalken ( 260, 261, 262) eine Greifervorrichtung in der Mittelachse der Brücke (250) angeordnet ist.
    24. Vorrichtung nach Anspruch 9, 13 bis 16» sowie 18 und 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Greiffinger (82) an einem Hubzylinder ( 81) befestigt ist, der in vertikal und horizontal verlaufenden Kulissen (87) eines senkrecht stehenden fest mit dem Querbalken verbundenen Führungszylinders ( 80) geführt und von einem kraftangetriebenen schwenkbaren Betätigungshebel (75) betätigt wird.
    25. Vorrichtung nach Anspruch 24, d a d u r c h g e k e n n ° z e i c h n e t, daß vier Betätigungshebel (76) mit dem Kolben eines Hydraulik- oder Pneumatikzylinders in Verbindung steht.
    26. Vorrichtung nach Anspruch 24 und 25, d a d u r c h g e -k e n n z e ic h n e t, daß der Betätigunghebel (75) mit einer sich über die ganze Länge der Brücke eratreckenden, unter dem Einfluss einer Verstellkraft verdrehbaren Steuerwelle 4) in Verbindung steht.
    27, Vorrichtung nach Anspruch 26, d r d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Steuerwelle ( 94) mit einem druckbeaufschlagten Kolben (89) betätigt wird, der an dem einen Ende der Brücke angeordnet ist.
    28. Vorrichtung nach Anspruch 26 und 27, d d d as c h g e -k e n n z e ic h n e t, daß entlang jedes Längsbalkens (42) eine Steuerwelle (94) angeordnet ist, von denen jede die auf ihrer Seite der Brücke ( 41) angeordneten Greifervorrichtungen (50) betätigt.
    29. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 18, d a d u r c 10 g e -k e n u n 7 e i c h n e t, daß die Querbalken (51, 52) an den Längs-Ilalkcn (42) der Brücke ( durch in einem gewissen Längsabstand voneinander angeordnete Führungs- und Tragrollen ( 58, 59) bzw. ( 56, 57) gelagert sind.
    30. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 18, und 29, d a d u r c h g e k e n n Z e i c h n e t, daß die Querbalken ( 51, 52) auf den Längsbalker ( 42) der Brücke. die in Verschiebung arretierbar sind.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 30, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Querbalken ( 51, 52) mit mindestens einer von Hand betätigbaren Klemmvorrichtung versehen sind.
    32. Vorrichtung nach Anspruch 30, da d u r e h g e k e n n -z e t c h n e t, daß die Querbalken mit starr an ihnen befestigten Stützpratzen ( 70, 71) und mit höhenverstellbaren Tragrollen (56, 57) versehen sind, wobei die Stützpratzen auf den Längebalken (42) aufliegen, wenn die Tragrollen (56, 57) nach oben verstellt werden.
    33. Vorrichtung nach Anspruch 32, d z d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Tragrollen ( 56, 57) auf horizontal gelagerten Exzentern ( 72) gelagert sind, die durch Verdrehung vermittels Hebeln (73, 74) verschiedene vertikale Lagen der Querbalken ( 51, 52) in Bezug auf die Längsbalken (42) ergeben.
    34. Vorrichtung nach Anspruch 32, d a d u r c h g e k e n nz e 1 c h n e t, daß dic Tragrollen ( 5G, 57) in den Querbalken ( 51, 52 durch Federn abgestützt sind, deren Kraft das Gewicht eines Querbalkens zu tragen vermag.
    35. Vorrichtung nach Anspruch 24 bis 28 und 32 oder 33, d a d u r c h g e k e n n z e ic h n e-t , daß die Arretierung der Querbalken ( 51, 52) durch die Betätigungshebel (75) der Greifervorrichtung ( 50) erfolgt.
    36. Vorrichtung nach Anspruch 33 und 35, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Betätigungshebel ( 75) mit den Hebeln ( 73, 74) der Exzenter (72) verbunden ist.
    37. Vorrichtung nach Anspruch 28, 33 bis 35, d a d u r c h g e k e n n z e i c Ii T e t, daß die Tragrollen ( 56, 57) von der Steuerwelle (94) verstellbar sind.
    38. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 18, und 29 bis 31, d a d u r c h g e k e n n z i c h 10 n e +, daß die Querbalken ( 51, 52) mit Antriebsmotoren ( 115) versehen sind, deren Ritzel ( 116) mit an der Brücke (41) befestigten Zahnstangen ( 123) in Eingriff stehen.
    39, Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 18, und 29 bis 31, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß an den Enden der Brücke ( 41) Antriebsmotore ( 124) angeordnet sind, deren Wellen (125) durch Seil- oder Kettenzüge mit den Querbalken ( 51 bzw. 52) in Verbindung stehen.
    40 rrl rhtung nach A sprach 10 bis 39, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Greifervorrichtungen (50) außen und unterhalb der Brücke (41) angeordnet sind. ( Fig. 5).
    41. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der an den Kopfenden der teleskopartig ausziehbaren Stützrohren auf beiden Seiten hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Teleskopstützen ( 6 und 7) gelenkig angekoppelt sind, die sich jeweils mit ihren unteren Enden auf Stützschienen ( 8 und 9) gelenkig abstützen, welches an den Längs seiten der Ladefläche (3) nach außen schwenkbar gelagert sind, d a d u r c h gek e n n z e i c h ne t, daß an den freien Enden der Stützschienen gelenkig mit diesen verbundenen zü zschühe ( 15, 16) angeordnet sind.
    42. Vorrichtung nach Anspruch 41, d a d u r c h g e k e n 1lz e i c h n e t, daß die Teleskopstützen ( 6, 7) an den Stützschienen ( 8, 9) gelenkig vermittels Gleitrollen ( 13) befestigt sind, die auf den Stützschienen, wenn diese ausgeschwenkt sind, gleiten 43. Vorrichtung nach Anspruch 41 und 42, d a d u r ii g -e k e n n z e i c h n e t, daß die Gleitrollen ( 13) in den Stützschienen ( 8, 9) geführt sind.
    44. Vorrichtung nach den Ansprüchen 41 bis 43, (1 a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß die Stützschienen ( 8, 9) an ihren freien Enden mit Klappstützen ( 191, 192) ausgerüstet sind, die gelenkig an den Stützschienen oder an den Stützschuheti ( 15, 16) befestigt sind.
    45. Vorrichtung nach Anspruch 44, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Klappstützen ( 191, 192) teleskopartig ausziehbar und ihre gegeneinander verschiebbaren Teile gegeneinander verriegelbar sind.
    46. Vorrichtung nach Anspruch 45, d a d u r c h g e k e mi -z e i c ti n e t, daß die Klappstützen ( 191, 192) mit einem Seilgetriebe ( 199) - (205) ( Fig. 17) ausgerüstet sind, mit dessen Hilfe ihre Länge einstellbar ist.
    47. Vorrichtung nach den Ansprüchen 41 bis 46, (1 a d u r c h , e k e n n 7 e i c h n e t, daß die Stützschienen ( 8, 9) teleskopartig ausziehbar, und mit Anschlägen ausgerüstet sind, die ihre Auszichlänge begrenzen.
    48. Vorrichtung nach Anspruch 47. d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Stützscllienen ( 8 , 9) mit einem I,enker (208) zusammenwirken, der während der Schwenkbewegung der Stützschiene aus ihrer Ruhelage jin die Arbeitslage ihre teleskopartige Verlängerung bewirkt.
    49. Vorrichtung nach Anspruch 48, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Lenker (208) an einem Ende an zwei ein Gelenkviereck bildenden Armen ( 209) und ( 210) gelenkig befestigt ist, die Ihrerseits an der Ladefläche (3) odtr in einem Gestell auf der Ladefläche gelenkig gelagert sind.
    50. Vorrichtung nach den Ansprüchen 47 und 4R, d a d u j e g e k e n n z e i c h n e t, daß der Lenker (208) an seinem freien Ende ( mindestens eine freie Führungsnui (212) aufweist, in welcher ein Führungszapfen ( 214) des ausziehbaren Teiles ( 197) der Stützschien e ( 8, oder 9) geführt ist.
    51. Vorrichtung nach den Ansprüchen 48 bis 50, da d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Lenker ( 208) über die Arme (209) und (210) durch eine Antriebsvorrichtung hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch bewegbar ist.
    52. Vorrichtung nach Anspruch 47, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß 3;e Stützschienen ( 8, 9) mit einem Seilzuggetriebe ( 300 bis 308) ( Fig. 32) ausgerdstet sind, mit dessen Hilfe ihre Länge veränderbar ist.
    53. Vorrichtung nach Anspruch 47, d a d u r c h ge kenn -z e i c h n e t, daß die Stützschienen ( 8, 9) mit einem Druckzylinder ( 141, 142) versehen sind, der ihre beiden Teile ( 196, 197) teleskopartig auseinander und zusammenschiebt, wenn er entsprechend beaufschlagt. wird.
    54. Vorrichtung nach Anspruch 47, d a d u r c h gekenn -z e i c h n e t, daß die verschiebbaren Teile ( 196, 197) der Stützschienen ( 8, 9) mit unter Federkaft stehenden Rastbolzen ( 311) versehen sind, die in Rastlöcher der feststehenden Teile ( 196) einrasten.
    55. Vorrichtung nach Anspruch 18 bis 26, d a d u r c h g e -k e n n z e ic h n e t, daß die Greifervorrichtungen (50) mit elektrischen Tastschaltern ( 103, 104, 105) ausgerüstet sind, die die Position des Greiferfingers (82) und die Position der Greifervorrichtung (50) in Bezug auf die Last (100) signalisieren.
    56. Vorrichtung nach Anspruch 55, d a d u r ch ge kenn -z e i c h n e t, daß jede Greifervorrichtung ausgerüstet ist, mit einem Tastschalter (104), der den Abstand der Greifervorrichtungen (50) von der Oberfläche der Last (100) signalisiert, einen Tastschalter (103), der die Ruhelage des Greiferfingers (82) signalisiert, und mit einem Tastschalter (105), der die Eingriffslage des Tastfingers mit den Greiferbeschlägen (99) der Last (100) signalisiert.
    57-. Vorrichtung nach Anspruch 55 und 56, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die den Abstand der Greifervorrichtung (50) von der Lastoberfläche signalisierenden Tastschalter (104) aller Greifervorrichtungen elektrisch in Serie geschaltet, gemeinsam ein Startsignal für das Betätigen der Greiferfinger erzeugen.
    58. Vorrichtung nach Anspruch 55 und 56, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die die Ruhelage des Greiferfingers signalisierenden Tastschalter ( 103) aller Greifervorrichtungen in Serie geschaltet, gemeinsam ein Startsignal für das Hochheben der Brücke (41) ohne Last erzeugen.
    59. Vorrichtung nach Anspruch 55 und 56, d a dur c h g ek e n n z e i # n e t, daß die die Eingriffslage der Greiffinger signalisierenden Tastschalter (105) aller Greifervorrichtungen (50) in Serie geschaltet, gemeinsam ein Startsignal für das Hochheben der Last erzeugen.
    60. Vorrichtung nach Angel uch 58 und 59, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die unter sich in Serie geschalteten Tastschalter ( 103), die die Ruhelage der Greiffinger ( 82) signalisieren mit den unter sich in Serie geschaltenden Tastschalter (105), die die Eingriffslage der Greiferfinger signalisieren, parallel geschaltet, gemeinsam ein Steuerventil (114) steuern, das den Druckantrieb für das Heben der Brücke ( 41) steuert.
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