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Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten.
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Die Erfindung betrifft eine Lade- und Entladevorrichtung für sperrige
Lasten, insbesondere Großbehälter, Container, Paletten oder Flats mit Sttickgütern
und dergleichan, bestehend aus, an den Endbereichen einer Ladefläche eines Fahrzeuges,
Fahrzeuganhängers oder Eisenbahnwaggons fest oder in Längsrichtung verschiebbar
angeordneten Stützrohren, die quer zur Längsachse der Ladefläche seitlich ausschwenkbar
und durch hydraulischen, pneumatischen, elektrischen oder mechanischen Kraftantrieb
verlängerbar sind, und deren Kopfenden mit gelenkig an ihnen befestigten Trag- und
Aufhängevorrichtungen zum Tragen der Lasten versehen sind1
Der besondere Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
solche Vorrichtung derart zu verbessern, daß ein gefahrloseres, schnelleres und
einfacheres Arbeiten ermöglicht wird, daß die Vorrichtung universeller einsetzbar
ist, und daß auch leichte Lasten mit unterschiedlichen Abmessungen sowohl bezüglich
der Länge als auch der Höhe umgeladen oder örtlich versetzt werden können.
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Eine besondere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Lagerung und
Befestigung der Trag- und Aufhängeteile, an denen die umzusetzende Last zu befestigen
ist, an den ausfahrbaren Stützrohren so zu gestalten, daß einerseits das Ankuppeln
der Last an diesen Teilen wesentlich vereinfacht wird und schneller durchzuführen
ist, und andererseits die Stütz rohre in ihrer Länge so variierbar sind, daß die
Tragteile genau auf die Befestigungspunkte der Last gesetzt werden können.
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Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Tragvorrichtungen
durch Lagerzapfen mit den Kopfenden der Stütz rohre verbunden sind, wobei jeder
Lagerzapfen drehbar und gegen den Druck gegen einer stabilisierenden Federkraft
nach allen Richtungen schwenkbar in einem Lagerrohr, das am Kopfende der Tragtftze
befestigt ist, gelagert ist.
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Auf diese Weise ist es auch möglich, Lasten aufzunehmen, die nicht
genau parallel zur Längsmittelachse der Ladefläche bzw. des Fahrzeuges stehen.
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Vorteilhaft ist es dabei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung,
daß jeder Lagerzapfen um einen bestimmten Betrag auch in axialer Richtung in dem
Lagerrohr verschiebbar ist. Auch hierdurch wird die Funktionsfähigkeit der gesamten
Einrichtung wesentlich verbessert.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgeßehen, daß die Lagerung
jedes Lagerzapfens besteht aus einem Kalottenring mit kugeliger Außenfläche und
zylindrischer Innenfläche, der verschiebbar auf einem zylindrischen Ansatz des Lagerzapfens
sitzt, und aus einem Außenring mit kugeliger Innenfläche und zylll.4-ischer Außenfläche,
der im Lagerrohr befestigt ist.
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Auf diese Weise wird eine sehr tragfähige, einfache und praktisch
wartungsfreie Lagerung des Lagerzapfens in dem Lagerrohr, das am Kopfende des Stützrohres
befestigt ist, erzielt.
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Wetter ist vorgesehen, daß der Lagerzapfen in einem gewissen axialen
Abstand vom Mittelpunkt der Lagerung mit zwei in radialer Richtung gegen nach außen
gerichtetem Federdruck gegen einander verschiebbaren Stützbol
fläche
des Lagerrohres abstutzen und parallel zur Trag- und Aufhängevorrichtung des Lagerzapfens
angeordnet sind.
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Dadurch wird erreicht, daß sich der Lagerzapfen. wenn nicht andere
starke Kräfte auf iba einwirken. immer von selbst parallel zur Mittelachse der Ladefläche
bzw. des Fahrzeuges ausrichtet Mit anderen Worten. durch diese Einrichtung wird
die Normallage des Lagerzapfens stabilisiert.
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Zweckmäßig ist es dabei. daß die Stützbolzen an dem durch die Lagerung
in das Lagerrohr ragender Endstück des Lagerzapfens angeordnet sind. Aufgrund ist
verhältnismäßig geringen radialen Verschiebewege der Stützbolzen und der verhältnismäßig
hohen Federkräfte, die zur Stabilisierung seiner Ruhelage benötigt werden, ist es
vorteilhaft, daß auf den Stutzbolzen jeweils mehrere Tellerfedern angeordnet sind.
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Um die Reibungswiderstände und vor allem den Verschleiß zwischen den
Stützbolzen und der Innenwand des Lagerrohres zu verringern, ist in weiterer Ausbildung
der Erdung vorgesehen, daß die Stützbolzen an ihren äußeren.Enden mit Stützrollen
versehen sind.
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Um auch dann eine einwandfreie und beste, möglichst starre und
stabile
Verbindung zwischen der aufzunehmenden Last und den Tragvorrlchtungen zu erhalten,
wenn die Last durch Seile, Ketten oder andere nicht starr mit der Tragvorrichtung
verbundene Mittel gehoben werden soll, ist vorgesehen, daß als Tragvorrichtung jeder
Zapfen einen Tragarm trägt, der mit mindestens einem Sicherungazapfen, der auf der
Oberseite in die Last eingreift und mit zwei Tragseilen oder Ketten versehen ist.
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Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung so
zu verbessern, daß mit ihr auch Lasten verschiedener Länge umgesetzt werden können,
beispielsweise vom Fahrzeug auf einen Abstellplatz oder auf ein anderes Fahrzeug
oder umgekehrt.
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Dabei soll es auch möglich sein, mehrere längs des Fahrzeuges auf
dem sich die Lade- und Entladevorrichtung befindet, aufgestellte Lasten, insbesondere
Container, gleicher oder verschiedener Länge und Höhe aufzuladen und wieder abzuladen.
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Da Container normalerweise an ihren Ecken mit geeigneten Greifbeschlägen
versehen sind, an denen Greifervorrichtungen der Lade-und Entladevorrichtung eingreifen
können, um einen sicheren und festen Halt zu finden, besteht ein weiteres Ziel der
Erfindung darin, eine Greifvorrichtung zu schaffen, die sich in den Greiibeschlägen
der zu versetzenden Lact selbattstig verriegelt, sodaß
die Gefahr
eines Auslösens oder Abrutschens der Last währen des Anhebens mit Sicherheit ausgeschlossen
ist.
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Demnach besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß die
Kopfenden der beiden Stütz rohre gemeinsam eine die Länge der Ladefläche überbrückende
rückgetragen, auf der paarweise mehrere Greifervorrichtungen angeordnet sind, von
denen mindestens ein Paar in Längsrichtung der Ladefläche verschiebbar ist.
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Besondere, vorteilhafte Ausführungsformen dieses Erfindungsmerkmals
werden in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand der dazugehörigen Zeichnungen
im einzelnen näher erläutert.
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Ein weiterer Zweck der erfindungsgemäßen Verbesserungen besteht darin,
mit einfachen Mitteln eine zuverlässige Arretierung der Querbalken auf der Brücke
vorzusehen, die dann wirksam wird, wenn eine Last von der Brücke hochgehoben wird.
Solche Lasten können ein Gewicht von mehreren Tonnen haben und es ist deshalb sehr
wichtig; die Querbalken, an denen eine solche Last -aufgehängt ist, und hochgehoben
wird, während des Hochhebens an der Brücke fest arretiert werden, sodaß sie sich
in Längsrichtung der Brücke nicht verschieben können. Hingegen sollen die Längsbalken
zum Einhängen der Last entlang der Brücke leicht verschiebbar
sein.
Es ist deshalb ein weiteres Merkmal der Erfindung, daß die Querbalken auf den Längsbalken
der Brücke gegen Verschiebung arretierbar sind. Nähere Einzelheiten hierzu gehen
aus der späteren Beispielsbeschreibung und den zugehörigen Zeichnungen hervor.
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u ein leichtes und einwandfreies Verschieben der Querbalken auf der
Drücke zu erreichen, ist in weiterer Ausbildung der Erladung vorgesehen, daß die
Querbalken an den Längsbalken der Drück durch in einem gewissen Längsabstand voneinander
angeordnete Führungs- und Tragrollen gelagert sind, Weiter ist zu diesem Zweck vorgesehen,
daß die Querbalken mit Antriebsmotoren versehen sind, viren Ritzel mit an der Brücke
befestigten Zahnstangen in Eingriff stehen.
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Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß am Ende der Brücke Antriebsmotore
angeordnet sind. deren Wellen durch Seile oder Kettenzuge mit den Querbalken verbunden
sind.
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Auf diese Weie lassen sich die Querbalken auf der Brücke durch Kraftantrieb
leicht, schnell und exakt in die gewünschten Positionen verstellen. Auch hierzu
gehen noch weitere erfindungswesentliche Einzelheiten aus der nachfolgenden Beispielsbeschreibung
und den zugehörigen Zeichnungen hervor.
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Für eine Ausführungsform der eingangs beschriebenen Lade-und Entladevorrichtung,
bei der an den Kopfenden der teleskopartig ausziehbaren Stützrohren auf beiden Seiten
hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Teleskopfstützen gelenkig angekuppeltsind,
die sich jeweils mit ihren unteren Enden auf Stützschienen gelenkig abstützen, welche
an den Längsseiten der Ladefläche nach außen schwenkbar gelagert sind, ist zur Verbesserung
der Funktionsweise dieser Stütz schienen in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen,
daß die Teleskopstüzen an den Stützschienen gelenkig vermittels Gleitrollen oder
Gleitbolzen befestigt sind, die auf den Stützschienen, wenn diese ausgeschwenkt
werden, gleiten.
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Dabei betreffen besonders vorteilhafte Erfindungsmerkmale, wie aus
der nachfolgenden Beispielsbeschreibung im einzelnen näher erläutert wird, die Ausführungsform
und Funktionsweise der Stützschienen sowie deren Verbindung mit den Teleskopstützen.
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Besonders wichtig ist dabei, daß die Stützschienen an ihren freien
Enden mit Klappstützenausgerügie l und daß die Stützschienen teleskopartige er@
hbar l chlägen aus rüstet sind, die ihre Auszich begie
Im folgenden
werden nun verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert, wobei wie schon erwähnt, auch erfindungswesentliche
Merkmale und deren Vorteile ausführlich beschrieben werden.
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In den Zeichnungen zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Anhängers
eines Lastzuges.
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Fig. 2 eine Draufsicht auf die auf dem Anhänger montierte LadebrCTcke,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Lastweagens mit einer Lade- und Entladevorrichtung,
deren Brücke mit besonderen Tragteilen versehen ist.
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Fig. 4 eine. Rückansicht der Fig. 3.
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Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V, der Fig. 1, Fig. 6 einen
Schnitt längs der Linie VI1VI, der Fig. 7 Fig. 7 einen Schnitt VII-VII, der Fig.
4,
Fig. 8 eine schematische Darstellung und Funktionsweise der
in Fig. 7 dargestellten Teile. bei der die Aufhängevorrichtung aus einer Brücke
besteht, Fig. 9 und 9a eine schematische Darstellung, verschiedene Funktionsstellungen
des Lagerzapfens der Fig. 7, wenn dieser mit einem Tragbalken versehen ist, an welchen
Seile und Sicherungszapfen zum Aufnehmen der Last befestigt sind.
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Fig. ln einen Schnitt entlang der Linie X-X, aller Fi. 2, Fig. 11
und 11 a verschiedene Ausführungsformen der Lagerung und Arretierung eines Querbalkens
im Schnitt entlang der Linie X-X, der Fig. 2, Fig. lib einen Schnitt durch die Fig.
lla entlang der Linie XI b - XI b, Fig. 11 c einen Schnitt entlang der Linie XI
c - XI c der Fig. 1, Fig. 12 eine Hinteransicht eines Fahrzeuges, mit einer anderen
Ausführungsform der Lade- und Entladevorrichtung in ihrer Ruhestellti'.'g.
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Fig. 13 eine Arbeitsstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 11 mit angehobenem
Container als Last.
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Fig. 14 ein Auslängsvorgang einer Stützschiene mittels einer Ausschwenkvorrichtung,
g. 15 eine Vorrichtung gem. Fig. 4, in Arbeitsstellung, Fi. 16 die Stellung der
Lade- urd Entladevorrichtung beim Abladen eines Behälters auf den Boden.
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Fig. 17 eine Ausführungsform der am Ende der Stützschiene befestigten
Klappstütze.
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Fig. 18 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform einer Greifervorrichtung
in Arbeitsstellung.
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Fig. 19 einen Querschnitt durch die Greifervorrichtung des Fig. 18,
in Ruherstellung.
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Fig. 20 einen Schnie er@ Linie zeigt der Fig. 18 Fig. 21 und 21 @u@@er@ch@@
@ @r
Fig. 22 einen Lastwagen in Seitenansicht mit einer weiteren
Ausführungsform der Lade- und Entladevorrichtung, Fig. 23 eine Draufsicht von Fig
22, Fig. 24 eine Rückansicht der Fig. 22 bei Arbeitsbeginn der Lade- und Entladevorrichtung
beim Abladen eines Containers.
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Fig. 25 eine Seitenansicht einer teleskopartig verlängerbaren Brücke
bei größter Lange.
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Fig. 26 eine Draufsicht auf die Brücke bei größter Kürze.
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Fig. 27 einen Querschnitt durch den mittleren Querbalken der Brücke
der Fig. 2X, Fig. 28 einen Querschnitt durch den äußeren Querbalken der Brücke der
Fig. 28.
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Fig. 29 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform einer
Greifervorrichtung, Fig. 30 eine Draufsicht auf die Fig, 29.
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Fig. 31 Teile der Fig. 29 in einer anderen Funktionsstellung.
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Fig. 32 die Rückansicht einer Lade- und Entladevorrichtung deren Stützschienen
teleskopartig vermittels Seilwindengetrieben ausziehbar sind.
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Fig. 33 einen Schnitt XXX III- XXX III durch die Fig. 32, Fig. 34
eine linke Seitenansicht des unteren Teiles der Fig. 32.
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In Fig. 1 ist ein Transportfahrzeug in Form eines Anhängers, gezeigt,
daß die Fahrwerke 2 und 2> sowie eine Ladefläche 3 aufweist. Am hinteren und
am vorderen Endbereich der Ladefläche 3, in Fahrtrichtung des Fahrzeuges gesehen,
ist je eine hydraulisch betätigbare Hebe- Vorrichtung 4 und 4' aufgebaut.
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Beide Hebevorrichtungen 4 und 4' sind genau gleich ausgebildet, und
bestehen jeweils aus einem in der Mittelachse der Ladefläche 3 angeordneten teleskopartig
ausziehbaren Stütz -rohr 5 (-Fig. 12, 13) aus zwei pneumatisch, hydraulisch oder
mechanisch betätigbaren Teleskopstützen 6 und 7, sowie aus zwei Stütz schienen 3
und 9. Jedes der Stützrohr 5 ist an seinem unteren Ende an der Ladefläche vermittels
eines Gelenkes 10 quer zur Längsachse des Fahrzeuges seitlich verschwenkbar gelagert,
und besteht aus mehreren Teilen 5a, 5b, 5c, die
teleskopartig aber
verdrehfest Ineinander gelagert sind. Am freien Ende des ausziehbaren Teiles 5c,
tragen die Stützrohr 5 jeweils einen gelenkig befestigten Kopfteil 11, der zur Befestigung
von Tragteilen und ArretierstUtzen für die Aufnahme der Last.
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DieserKopfteil ist als sich nach unten erweiternde Lasche 12 ausgebildet,
mit der die seitlich angeordneten Teleskopstützen 6 und 7 schwenkbaruerbunden sind.
Die TeleskopstUzen 6 und 7 tragen an ihren anderen Enden schwenkbar mit diesen verbundene
Gleitrollen 13 und 14 ( s. Fig. 33), die in den Stützschienen 8 tind 9 so gelagert
sind, daß sie in diesen in deren Längsrichtung verschiebbar sind, Die Stützschienen
8 und 9 sind durch Gelenke 23 und 24 schwenkbar an den seitlichen Rändern der Ladefläche
3 gelagert und weisen an ihren freien Enden gelenkig mit ihnen verbundene Stützschuhe
15 und,l6 auf( e. Fig. 12 und 13.) Zur Verriegelung der Stütz schienen 8 und 9 in
ihrer senkrechten Ruhelage sind als einfachste Ausführungsform der Verriegelung
einschiebbare Bolzen 17, Stifte oder dergl. vorgesehen,
Zur Aufnahme
von Lagerzapfen 18 ist der Kopfteil 11, wie insbesondere in Fig. 6 und 7 dargestellt
ist mit einem Lagerrohr lS versehen Die Lagerung des Lagerzapfens 18 in dem Lagerrohr
19 besteht aus einem Kalottenring 20, mit einer kugeligen Außenfläche 21 und einer
zylindrischen Innenfläche 22, der axial verschiebbar auf einem zylindrischen Ansatz
23 des Lagerzapfens 18 sitzt, und aus einem Außenring 24 mit kugeliger Innenfläche
25 und zylindrischer Außenfläche 2B, der im Lagerrohr 19 befestigt ist. Der Kalottenring
20 ist um das Maß b in axialer Richtung auf dem Statt 23 zwischen der Ansatzfläche
27 und einer Sicherungsscheibe 28 beweglich. Durch die kugeligen Lagerflächen 21
und 25 der Lagerteile 20 und 24 ist der Lagerzapfen 18 nicht nur um seine eigene
Achre 18' drehbar, sondern auch in Bezug auf die Achse 19' des Lagerrohres 19 um
daß Maß des Winkels 20' nach allen Richtungenhin schwenkbar.
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Diese schwenkbare Lagerung der Lagerzapfen 18 in den Kopfteilen 11
der beiden Stütz rohre 5 macht es möglich, daß die beiden Stützrohre 5 bei Bedarf
ungleich lang ausgefahren werden können, was z. B. notwendig ist, wenn ein auf dem
Boden oder auf einem anderen Fahrzeug stehender Container, der von der Ladevorrichtung
aufgenommen werden soll, nicht genau parallel zur Ladfläche des Fahrzeugs steht,
auf dem die Ladevorrichtung montiert ist.
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Außerdem bringt diese Verschwenkbarkeit des Lagerzapfens 18 wie in
den Fig. 9 und 9a dargestellt ist, die Möglichkeit einer
Verschwenkung
in vertikaler Richtung und damit den Vorteil, das Einhängen von Seilen 218, die
an einem Tragbalken 215 des Lagerzapfens 18 befestigt sind, zu erleichtern. Diese
Tragbalken 215 besitzen nämlich Si cherungszapfen 29, die in Eck-Beschläge 30 auf
der Oberseite des Containers 31 eingreifen, während die Seile 218 und in den Eckbeschlägen
30' auf der Unterseite des Containers 31. befestigt werden müssen. Um die Seile
218 leicht in die Eckbeschlge 30' einhängen zu können, ist es erforderlich, die
Lagerrohre 19 etwas tiefer zu fahren, wenn die Zapfen 29 bereits eingehängt sind,
damit die Seile» wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, etwas durchhängen.
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In Fig. 9a ist dann die vertikale Lage des Lagerzapfens 18 dargestellt,
die er einnimmt, wenn der Container 31 hochgehoben wird, und die Seite 218 gespannt
sind.
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Damit der bzw. die Lagerzapfen 18 trotz ihrer schwenkbaren Lagerung
in einer Lage stabilisiert werden, in welcher ihre Achse 18' sieh mit der Achse
19' des Lagerrohres 19 deckt, sind in einem gewissen axialen Abstand vom Mittelpunkt
32 der Lagerung die Lagerzapfen jeweils mit zwei in radialer Richtung gegen nach
außen gerichteten Federdruck gegeneinander verschiebbaren Stützbolzen 33 und 34
(Fig. 6) versehen, die sich auf der Innenfläche 35 des Lagerrohres 19 absetzen.
Diese Stützbolzen 33 und 34 sind in einer
durchgehenden Radialbohrung
36 des Endstückes 37 des Lagerzapfens 18 gelagert, und es sind zwischen ihren K«en
33' und 34' und Planflächen 38 und 39 des Endstückes 37 jeweils mehrere Tellerfedern
40 angeordnet, die den nach außen gerichteten radialen Federdruck bewirken.
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Die Achse der durchgehenden Radialbohrung 36 verläuft parallel zum
Tragbalken 215 bzw. zu einer Brücke 41 (Fig. 1 und 2 ), so daß sich, weil sich der
Tragbalken 215 bzw. die Brücke 41 im wesentlichen immer in einer horizontalen Ebene
befindet, die Stabilisierungskraft der Tellerfedern 40 auch in der Ebene auswirkt,
in welcher sich die Tragbalken 215 bzw. die Brücke 41 befinden. Die stabilisierende
Wirkungsweise der St ützbolzen 33 und 34 ist vorallem dann wichtig, wenn es sich
um eine teleskopartig verlänger- und verkürzbare Brücke 41' handelt, wie sie in
Fig. 8 dargestellt ist. Die Stützbolzen 33 und 34 bzw. die auf Ihnen angeordnet
n Tellerfedern 40 haben nämlich dann die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß sich die
beiden an den Enden der Brücke 41' angeordneten Lagerzapfen 18 so ausrichten, daß
sie sich auf einer gemeinsamen Achse befinden, damit das teleskopartige Ineinanderschieben
und Auseinanderziehen d,r Brücke störungsfrei von statten geht.
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Eine Verschwenkung der Lagerzapfen ie gemäß der Fig. 9 ist hingegen
leichter
möglich, daß sich bei einer vertikalen Verschwenkung der Lagerzapfen 18 um den Lagermittelpunkt
32 nur eine sehr geringe radiale Verschiebung der Stützbolzen 33 und 34 ergibt,
wie dies in der linken Hälfte der Fig. 6 dargestellt ist. In der rechten unteren
Hälfte der Fig. 6 zeigt die Stellung des Endstückes 37 des Lagerzapfens 18, wenn
der Lagerzapfen in der Horizontalen,vm oben gesehenen in Gegeriuhrzeigerdrehrichtung
verschwenkt wird, sodaß nur die Telarfedern des linken Stützbolzens 34 einer Belastung
ausgesetzt werden. In der rechten oberen Hälfte der Fig. 6 dagegen ist die Stellung
des Endstückes des Lagerzapfens 18 dargestellt, wenn der Lagerzapfen von oben gesehen
in Uhrzeigerdrehrichtung verschwenkt wurde, sodaß die Tellerfedern 4û ds Stützbolzens
33 zusammengepresst werden.
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Um zwischen den Stützbolzen 33 und 34 und der Innenwand 35 des Lagerrohres
19 einen möglichst geringen Reibungswiderstand zu erzielen sind die Köpfe 33' und
34' der Stützbolzen 33 und 34 mit Stützrollen 42 und 43 versehen, die drehbar auf
Lagerzapfen 44 und 45 gelagert sind.
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Ein Drehung der Stützbolzen 33 und 34 um ihre eigene Achre wird durch
Zapfen 46, die in einer Kulisse 47 geführt sind, verhindert.
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Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 7 tragen die
Lagerzapfen 18 der vorderen und hinteren Stützrohre 5 gemeinsam eine Brücke 41,
die aus einem starren rechteckigen Rahmen besteht, der von zwei parallelen Längsbalken
48 und zwei Querstücken 49 gübfldet wird. und die die ganze Länge der Ladefläche
3 überbrückt. Auf dieser Brücke 41 sind jeweils paarweise mehrere Greifervorrichtungen
50 angeordnet. die durch Querbalken 51 und 52 jeweils miteinander verbunden sind,
und die in Längsrichtung (Pfeil 53) der Brücke 41 verschiebbar sind.
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Die Balken 51 und 52 sind je für sich durch Fahrvorrichtungen 54 und
55 (Laufkatzen) auf den Längsbalken 48 verschiebbar gelagert.
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I)ie Iängsbalken sind, wie insbesondere aus den Fig. 4, 5, 10 und
11 hervorgehet, Schienen, die ein 1-förmige. Querschnittsprofil haben, Die Laufvorrichtungen
54 und 55 bestehen aus Tragrollen 56 und 57 und aus Führungsrollen 58 und 59 ( Fig.
llc ). Während die Tragrollen 56 und 67 auf horizontalen Wellen 60 und 61 drehbar
gelagert sind, und auf einer horizontalen Lauffläche 62 der t-förmigen Schiene laufen,
stützen sich die Führungsrollen 58 und 59 an dem vertikalen Steg; 63, der Schiene
ab. Sowohl die Tragrollen 56 und 57 als auch die Führungsrollen 58 und 59 ind in
einem gewissen Längsabstand voneinander angeordnet, um möglichst gute Führungseigenschaften
zu
erreichen, Die Führungsrollen 58 und 59 sitzen auf vertikalangeordneten Wellen 64
und 65, die in Lagerböcken 66 und 67 gelagert sind. Die Lagerböcke 66 und 67 sind
an einer vertikalen Tragplatte 68, die mit einem der Querbalken 51 oder 52 verbunden
ist, angeschweißt. In dieser Tragplatte 68 sind auch die horizontal angeordneten
Wellen 60 und 61 der Tragrollen 56 und 57 mit Hilfe von Lagerbügeln 69 drehbar gelagert.
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Zwischen den Tragrollen 56 und 57 sind an der vertikalen Tragplatte
68 zwei Stdtzpratzen 70 und 71 angeordnet, die über die Lauffläche 62 der Tragrollen
56 und 57 ragen.
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Wie insbesondere aus der Fig. 11 b ersichtlich ist, sitzen die Tragrollen
56 und 57 auf Exzentern 72, die zum Längsverschieben der Querbalken 51 und 52 mit
den Greifervorrichtungen 50, die in Fig. 11 b gestrichelt eingezeichnete Lage A
einnehmen, in welcher die Stützpratzen 70 und 71 von der Lauffläche 72 abgehoben
sind. Zum Verdrehen der Wellen BO und 61 mit den Exzentern 72 sind auf den Wellen
60 und 61 Hebelarme 73 und 74 befestigt, die mit einem Betätigungshebel 75 der Greifervorrichtung
50 durch eine Lasche 76 verbunden sind.
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Sobald die Hebelarme 74 und 73 in Richtung des Pfeils
schwenkt
werden, werden die Exzenter 72 und damit die Tragrollen 56 und 57 in Bezug auf die
vertikale Tragplatte 68 nach oben geschwenkt, sodaß die Stützpratzen 70 und 71 auf
der Lauffläche 72 der Längsbalken 48 zur Auflage kommen und die gesamte von den
Greifvorrichtungen 50 aufgenommene Last auf die Längsbalken 48 übertragen. Auf diese
Weise ist dann eine Längsverschiebung der Querbalken 50 bzw. 52 wegen der hohen
statischen Reibung nicht mehr möglich.
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Sobald die Hebelarme 73 und 74 v on dem Betätigungshebel 75 wieder
nach oben geschwenkt werden, entgegen der Richtung des Pfeiles 77, bewegen sich
die Exzenter 72 nach unten, sodaß die Tragrollen 56 und 57 auf der Lauffläche 42
wieder zur Auflage kommen, und die vertikale Tragplatte 68 gegenüber dem Lenkbalken
48 anheben. Dabei werden die Stützplatten 70 und 71 wieder von der Lauffläche 62
abgehoben, sodaß ane leichte Verschiebbarkeit der Querbalken 51 bzw 52 wieder möglich
ist. Die Die Tragrollen 56 und 57 tragen dann wieder das gesamte Gewicht der Querbalken
51 bzw. 52 mit ihren Greifervorrichtungen 50.
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Im folgenden wird nun eine Ausführungsform der o@iefor@@@en erwis
theor tiseweise @ in @@@ sonder beweg gewo@@n@ die 1 gewonen @@te und be
auf
die Figuren 5 und 11a bis 11 c . Eine Greifervorrichtung 50 besteht im wesentlichen
aus einem rohrförmigen Führungszylinder 80, einem darin verschieb- und verdrehbar
gelagerten Hubzylinder 81 und einem Kreuzfinger 82, der vermittels einer Querplatte
83 am unteren Ende des Hubzylinders 81 befestigt ist.
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Am oberen Ende besitzt der Hubzylinder 81 zwei sich diametral über
stehende Führungsrollen 84, die den jeweils auf einem vertikalen Teile 85 und einem
horizontalen Teil 86 bestehenden Kulissen 87 des Führungszylinders 80 geführt sind.
Während der vertikale Teil 85 dcr Kulissen 87 vom oberen Rand des Führungszylinders
80 bis zur halben Hohe reicht, umfasst der vertikale Teil 86 der Kulisse 87 jeweils
einen Winkel von ca.
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Durch den Betätigungshebel 75 (s. auch Fig. 11a), dessen langer Hebelarm
75' durch eine Kugelgelenkverbindung 88 mit einem Seitenarm 89 der Querplatte 83
verbunden ist, wird sowohl die Auf- und Abbewegung des Hubzylinders 81 als auch
dessen Drehbewegung im vertikalen Teil 86 der Kulisse 87 bewirkt.
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Der Betätigungshebel 75 ist unde Keilenseitige (@ eines Hydraulikzylinders
88 verbunden und verbundenen über de Lasche 91 mit einem Behanden 92, der aus @
P. @@@@ eig ist. Die
Die Buchse 93 hat eine rechteckförmige zentrische
Öffnung, und ist in einem sicht dargestellt, an der vertikalen Tragplatte 68 (Fig.
11 aund 11a) befestigten Lagerbolzen drehbar und gegen N'. !.i erschiebung gesichert
gelagert und von einer 4-kantigen Steuerwelle 94 durchdrungen.
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Der Führungszylinder 80 sitzt fest auf einer horizontal an der vertikalen.
Tragplatte 68 befestigten Platte 95, auf der auch der Hydraulikzylinder 90 vermittels
Lagerzapfen 96 auf einem Lagerzapfen 97 schwenkbar gelagert ist. Während in der
Fig. 18 der Kreuzffnger 82 der Greifervorrichtung 50 durch einen schmalen Schlitz
98 in eine Greiferbeschläg 99 eines Containers 100 eingreift und gegenüber dem Schlitz
98 bereits um 900 gedreht ist, ist er in Fig. 19 in seiner Ruhelage dargestellt.
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Damit der Kreuz finger 82 beim Heranfahren der Greifervorrichtung
50 an den Container 100 das Greiferbeschläg 99 leichter auffinden kann, sind auch
der Unterseite der Platte 95 zwei vertikale rechtwinklig zueinander angeordnete
Führungsbleche 101 und 102 über Ecken 1 angeordnet, von denen das eine Blech länger
ist als das andere.
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In der Greifervorrichtung 50 sind drei an sich gleiche aber verschiedene
Funktionen abtastende Tastschalter 103 und 104, und 105 vorge-
Der
Tastschalter 103 wird geschlossen, wenn der Hubzylinder 81 und damit der Kreuzfinger
82 seine Ruhelage einnimmt . ( Fig. 19).
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Der Tastschalter 104 wird geschlossen, wenn ein in einem Rohr 106
vertikal verschiebbar gelagerter Taster 107 auf den Grelferbeschlägen 99 des Containers
100 aufliegt, und somit signalisiert, daß die Greifervorrichtung weit genug heruntergelassen
ist, um den Greiferfinger 82 in das Greiferbeschläg 99 des Containers 100 einfahren
zu kennen Der Tastschalter 105 hingegen ist an dem Führungsrohr 106 befestigt, das
seinerseits starr mit dem Führungszylinder 80 in Verbindung steht und außerhalb
des Bereichee der Querplatte 83 angeordnet ist, und wird geschlossen, wenn der Greiffinger
82 eine ARbeitslage eingenommen hat, d, h. wenn er in dem Schlitz 98 des Greiferbeschläges
99 eingefahren und um 900 gedreht ist, wie das die Fig. 20 darstellt.
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Mit Hilfe dieser Tastschalter kann einerseits genau signalisiert werden,
ob sich der Greiferfinger in seiner Ruhelage oder in seiner Arbeitslage befindet.
Weiter können diese Tastschalter, wie in den Figuren 21 und 21a dargestellt ist,
zur Steuerung der Hydraulikzylinder 90 bzw. zur Steuerung der Hydraulik der Hebevorrichtung
belatet werde.
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In Fig. 21 sind die Tastschalter 104, und vier Greifervorrichtungen
50 in Serie geschaltet, um ein Schaltstück 108 zu steuern, dessen Schaltkontakt
lOS zwei Elektromagnetventile llO und lii betätigt, die ihrer
seits
die Druckbeaufschlagung der Hydraulikzylinder 90 der einzelnen Greifervorrichtungen
50 steuern.
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Statt des Schaltschützes 108 könnte natürlich auch eine Kontrollampe
in den Stromkreis der Tastschalter 104 geschaltet werden, die anzeigt, wann alle
4 Greifervorrichtungen, die zum Anheben des Containers notwendig sind, ihre richtige
Position auf dem Container erreicht haben.
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Mit der in Fig. 21 dargestelltenSchaltungsanordnung läßt sich diese
Position nicht nur anzeigen, sondern esläßt sich gleichzeitig verhindern, daß die
Hydraulikzylinder 90 betätigt werden, ohne daß die Greifervorrichtungen 50 zuvor
in die richtige Position gebracht worden sind. Dies gilt sowohl beim Einkuppeln
der Greifervorrichtungen in die Greiferbeschläge 99 als auch beim Auskuppeln, bei
dem die Platte 95 jeweils so weit abgesenkt werden muß, daß der Taster 107 auf der
Oberseite des Greiferbeschläge 5 99 auniegt, damit sich der Kreuzfinger 82, wenn
er mit den Greiferbeschlägen 99 in Eingriff steht, jeweils frei drehbar ist.
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In der Fig, 21 a ist eine Möglichkeit dargestellt, für die Steuerung
der hydraulischen Hebevorrichtung vermittele der Tastschalter 103 und 105. Hier
sind die Taxtochiter 103 von vier Greifervorrichtungen die die Ruhelage des Greiferfingers
82 signalisieren, in Reihe geschaltet,
und parallel zu den ebenfalls
unter sich in Serie geschalteten Tastschaltern 105 derselben vier Greifervorrichtungen,
welche die Arbeitslage der Greiferfinger 82 signalisieren. Die Tastschalter 103
einerseits und die Tastschalter 105 andererseits erregen einen Schaltschütz 112,
dessen Schalter 113 das Öffnen und Schließen eines Elektromagnetventils 114 steuert,
das die Hebe- Hydraulik steuert.
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Auf diese Weise kann erreicht werden, daß ein Anheben der Greifervorrichtungen
50 bzw. der Brücke 41 nur gestattet wird, wenn entweder alle vier Greifervorrichtungen
in Ruhelage oder in Arbeitsstellung sich befinden.
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Die Steuerwelle 94, die sich entlang der ganzen Brücke 41 erstreckt,
hat den Zweck, daß nicht jeder Greifervorrichtung50 ein Hydraulikzylinder 90 zur
Betätigung zugeordnet werden muß, sondern daß der Hydraulikzylinder 90 der einen
Greifervorrichtung über den Hebelarm 92 und die Steuerwelle 94 gleichzeitig, die
sich auf der -selben Seite der Brücke 41 befindende zweite Greifervorrichtung mitbetätigen
kann.
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Die in Zusammenhang mit den Fig. 11a, .11 b, und 11 c erwähnte Verbindung
zwischen den Betätigungshebeln 75 und den Hebelarmen 73 und 74 ergibt, daß zwangsläufig
mit dem Ineingriffbringen der Kreuzfinger 82 deGreifervorrichtungen 50 die Tragrollen
56 und 57 von den
Laufflächen 62 abgehoben werden.
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Wie in Fig. 5 gezeigt ist, können die vertikalen Tragplatten 68 nach
unten verlängert sein, sodaß die Grelfervorrichtungen 50 unterhalb der Brücke 41
sitzen. Dies hat den Vorteil, daß auch Container von geringerer höhe mit den Greifervorrichtungen
erfasst werden können, wenn gleichzeitig auf der Ladefläche 3 oder auf den Boden
172 ein oder mehrere Container mit größerer Höhe stehen, die ein weiteres Absenken
der Brücke 41 unmöglich machen.
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In der Fig. 5 ist gleichzeitig eine Antriebsvorrichtung für das Längsverschieben
der Quwrbalken 51 bzw. 52 durch Kraftantrieb dargestellt. Ein Ilydraulikmotor 115
treibt über ein Ritzel 116 und ein Zahnrad 117, eine Welle 118 an, die in Lagerböcken
119 drehbar gelagert ist. Die Lagerböcke 119 sind an einem Querbalken 51 oder 52
befestigt. Durch Zahnräder 120 und 121 steht die Welle 118 mit Zahnstangen 122 und
123 in Eingriff, die an den Längsbalken 48 befestigt sind. Durch Drehung des Ritzels
116 des Hydraulikmotors 115 in der einen oder anderen Richtung ergibt sich dadurch
eine Längsverschiebung der Querbalken 51 bzw. 52.
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Eine andere Ausführungsform eine Verstellantriebes der Querbalken
51 oder 52 ist in Fig. 10 schematisch targeetellt. Dort ist ein Hydraulikmotor 124
auf einem der Querstücke 49 der Brücke 41 befestigt, und auf seiner Welle 125 sitzt
ein Kettenrad 126. das mit einer
nicht dargestellten Kette in Eingriff
steht. Die Kette ist mit ihren beiden Enden an einem der Querbalken 51 oder 52 befestigt,
und sowohl über das Kettenrad 126, das fest auf der Welle 125 sitzt, als auch über
ein zweites frei drehbar am gegenüberliegenden Querstück 49 gelagerten Kettenrad
geführt. Genau die gleiche Einrichtung ist auch für den zweiten Querbalken vorgesehen.
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Sobald sich der Hydraulikmotor 124 in der einen oder anderen Drehrichtung
dreht, wird die Kette durch das Kettenrad 126 in der einen oder anderen Längsrichtung
bewegt und zieht den mit ihr verbundenen Querbalken 51 oder 52 längs der Brücke
41.
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Statt mit Greifervorrichtungen 50 und Querbalken 51 und 52 ist die
Brücke 41 im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 4 mit an Führungsschlitten
130 mit Tragrollen 131 versehenen Tragstangen 132 ausgerüstet, die in Kupplungszapfen
133 von Flats oder Paletten 134 eingehängt sind.
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Zur Stabilisierung der Last sind kreuzweise diagonal angeordnete Sicherungsseile
135 und 136 in Ösen 137, 138, 139 eingehängt, die am Führungsschlitten 180 bzw.
an dem Flat bzw. an der Palette 194 befestigt sind.
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Vorzugsweise sind drei solcher Tragstangen 132 auf jeder Seite der
Brücke 41 angeordnet, von denen zwar jeweils nur zwei benötigt werden. Man braucht
aber, wenn drei vorhanden sind, die einzelnen Tragstangen bzw. ihre Führungsschlitten
nicht so weit auf der Brücke 41 verschieben.
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Vorteilhaft ist ee dabei, wenn die Tragstangen 142, wie auf der linken
Seite der Fig. 3 dargestellt ist, die nicht benötigten Tragstangen 132 nach oben
ausgeschwenkt werden können.
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Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß den Figuren
12 bis 16 und 22 sind die Stützschienen 8 und 9 an ihren freien Enden außer mit
Stützschuhen 15 und 16 mit Klappstüzen 191 und 192 ausgerüstet, die gelenkig mit
den Stützschuhen 15 und 16 verbunden sind.
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Die Klappstützen 191 und 192 sind teleskopartig ausziehbar ausgebildet
und bestehen aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen 193 und 194, die durch Arretierstifte
195 gegen axiales Verschieben mit einander verriegelt werden können.
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Auch die Stütz schienen 8 Ünd 9 bestehen aus zwei Teilen, nämlich
aus einem Stützschienen - Außenteil 196 und aus einem Stützschieneninnenteil, 197.
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Wenn die Klappstützen 191 und 192 an den Stützschienen-Außenteilen
196 zur Fixierung der Gesamtlänge der Klappstützen mit einfachen Arretierstiften
195 ausgerüstet eind, ist es nicht möglich, die Gesamtlänge bei ausgeschwenktem
und belasteten Stützschienen 8 oder 9 zu verändern. Darum Ist es zweckmäßig, die
Klappstützen 191 und 192 mit einer Höhenverstellvorrichtung zu versehen, mit deren
Hilfe die Gesamtlänge der Klappstützen auch unter Last möglich ist.
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In Fig. 17 ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Klappstütze
191 bzw. 192 gezeigt. Wie schon erwähnt, besteht die Klappstütze 191 bzw. 192 aus
zwei teleskopartig ineinander geführten in Teilen 193 und 194, die einander verschiebbar
sind. Das Teil 193 der Klappatütze 191/ 192 ist durch ein Gelenk 198 mit dem Stutzschuh
16 verbunden.
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Am oberen Endbereich des Teiles 194 tet eine Seilwinde t99 drehar
gelagert, die durch eine Handkurbel 200 betütigt werden kann.
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Das unter. tu dem Teil 194 gelagert Ende des Teils 193 ist mit einer
Seilrolle 201 ausgerüstet, die außerhalb des Teiles 194 auf einem mit demTeil, ISS
verbundenen Zapfen 202 drehbar ist. Der Zapfen 202 ist in Längsrichtung der Klappstütze
192/191 in einem Führungsschlitz 203 geführt, der gleichzeitig als Begrenzung der
gegenseitigen
Verschiebbarkeit zwischen den Teilen 199 und 194 tiitrnt. An einem außen auf dem
Teil 194 außerhalb der Seilwinde 199 angeordneten Bolzen 204 ist ein Zugseil 205
eingehängt, das nach unten um die Seilrolle 201 und auf der anderen Seite nach ollen
zur Seilwinde 199 geführt ist, an welcher sein zweites Ende befestigt ist. Durch
Drehen der Handkurbel 200 in Uhrzeigerdrehrichtung, bezogen auf Fig. 17, kann nun
die Klappstütze verlängert werden, indem die Rolle 201 auf den Zapfen 202 durch
das Aufwickeln des Zugseiles 205 auf der Seilwinde 209 nach oben gezogen wird.
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Zweckmäßigerweise ist die Seilwinde mit einem Drehgesperr ausgel fistel,
daß die selbsttätige Drehung der Handkurbel 200 bzw.
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der Seilwinde 199 verhindert und zum beabsichtigten Drehen der Seilwinde
199 in der einen oder anderen Drehrichtung gelöst werden kann. Mit dieser Vorrichtung
ist auch eine Verlängerung bzw.
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Verkürzung der Klappstütze 191/ 192 unter Last möglich, d. h., auch
dann, wenn die Stützschienen 8 oder 9 durch eine ar Teleskopfstützen 6 oder 7 bereits
belastet sind.
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Zur Erzielung einer besseren Auflage auf dem Boden 172 des Geländes
sind die Klappstützen unten mit einem gelenkig angeordneten Stützschuh 206 versehen.
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Zur Bergrenzung des Ausziehweges des S ützschienen-Außenteils 196
gegenüber dem Stützschienen-Innenteil 197 ist das Stützschienenremeil 87 ar seenen
außerden Ende mit einem nach unten vorsprisseeten A Arreherzapfen 57 versehen. der
in einem Schlitz des Stützschienen-Außenteils 196 geführt ist.
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Zweckmaßigerweise kann der Arretierzapfen an verschiedenen Stellen
des Stützschienen- Innenteils 197 eingesetzt werden, damit verschiedene Ausziehlängen
der Stützschienen 8 oder 9 einstellbar sind.
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Figur 15 zeigt einen auf dem Waggon 179 abgesetzten Behälter 176.
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Die abgeklappte Stützschiene 8, deren Stützschienen-Außenteil 196
ausgezogen ist. stützt sich mittels der Klappstütze 191 außen auf dem Boden 172
ab. Die Länge der Klappstütze 191 ist so eingestellt. daß die Stützschiene 8 waagerecht
hegt, und dabei ist die Stützschiene 8 so weil nach außen verlängert, daß die Klappstütze
191 jenseits des Waggons l79 frei auf den Boden 172 gelangt.
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Zum Ausfahren der Stüttzschlene 8 bzw. 9 auf ihre volle Länge ist
besonders vorteilhaft, eine Ausziehvorrichtung vorzusehen, die das Stutzschienen
- Außenteil 196 nährend der Schwenkbewegung der Stützschiene 8 aus der senkrechten
Ruhelage in die waagerechte oder schräg nach unten verlaufende Arbeitslage automatisch
bis zu der durch den Anschlag 207 gegebenen Begrenzung nach außen schiebt,
sodaß
sich beispielsweise die Klappstütze 191 selbsttätigt, außerhalb des-Waggons auf
den Boden senkt. Eine solche Vorrichtung ist besonders dann von großem Vorteil,
wenn Lasten von einem Fahrzeug auf ein anderes , oder auf einen Waggon versetzt
werden müssen, weil dann ein Dirigieren der Stützschienen 8 oder 9 und ihre Klappstützen
191 oder 192 von Hand durch eine Bedienungsperson vom Boden aus nicht oder nur schwer
möglich ist.
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In den Figuren 14 und 15 ist eine derartige Vorrichtung zum selbsttätigen
Ausfahren der Stützschienen 8 bzw. 9 auf ihre volle, eingestellte Länge in verschiedenen
Arbeitsstellungen gezeigt.
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Dabei ist ein Lenker 208 gelenkig an zwei Armen 209 und 210 befestigt,
von denen der Arm 209 am Gelenk 173 und der Arm 210 an einem Gelenk 211 schwenkbar
gelagert ist. Auf der gegenUberliegenden Seite ist der Am 209 am Gelenk 174 gelagert.
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An seinem freien Ende ist der Lenker 208 mit mindestens einer Führungsnut
212 versehen, die auf der einen Längsseite durch einen Steg 213 begrenzt und am
Ende des Lenkers 208 offen ist. Am inneren Endbereich des Stützschienen - Außenteils
196 ist mindestens auf einer Seite ein seitlich vorspringender Führungszapfen 214
fest angeordnet, der während eines bestimmten Schwenkbereiches der Stützschiene
8 und in der senkrechten Ruhelage der Stützachiene 8 in der Führungsnut 212 geführt
ist.
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Auf der rechten Seite des Stützrohres 5 ist in den Figuren 14 und
1 15 jeweils die Ruhelage des Lenkers 208 und der Arme 209 und 210 dargestellt.
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Wenn die Stützschiene 8, aus der in Fig. 14 dargestellten Lage wieter
nach unten gesenkt wird, so verläßt der Führungszapfen 214 die Führungsnut 212 des
Lenkers 208, und die Führung zur Stützschiene 8 wird dann während des weiteren Schwenkvorganges
nach unten von der Teleskopstütze 6 übernommen. Sobald die Stützschiene 8, die in
Fig. 15 dargestellte Lage erreicht hat, gleitet das untere Ende der Teleskopstütze
6 auf ihren Gleitrollen nach außen bis an das Ende des Stützschienen - Außenteils
196, und es kann selbstverständlich irgendwo auf der Stütz schiene 8 ein Anschlag
vorgesehen sein, sodaß das untere Ende der Teleskopstütze nicht ganz nach außen
geschoben werden kann.
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Sobald die Last 176 versetzt ist, und die Teile der Lade- und Entladevorrichtung
wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht werden sollen, die sie beispielsweise in
der Fig. 12 einnehmen, so wird zunächst die Stütz schiene 8 durch die sich zusammenziehende
Teleskopstütze 6 wieder nach oben geschwenkt, sodaß der Führungs7apfen 214 wieder
in die Führungsnut 212 des Lenkers 208 gelangt. Dies geschieht etwa in der Stellung
der Fig. 14. Sobald der Führungszapfen 214 in der Führungsnut 212 geführt wird,
wird beim weiteren Einschwenkvorgang
dc!' Stützschiene 8 in die
senkrechte Ruhelage das Stützschienen-Außenteil 19(; durch den Lenker 208 zwangsläufig
nach innen bzw.
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nach unten geschoben. Während der Aufwärtsschwenkbewegung der Stützschiene
8 gleitet auch das untere Teil der Teleskopstütze 6 wieder nach innen, in die in
lig. 14 dargestellte Lage, sodaß nach Abschluß des Einholvorganges, wenn die Stützschiene8
ihre senk-Die Ruh lage erreicht hat, diese wieder auf ihre normale Länge gemaß Fig.
12 zusammengeschoben ist.
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Daß, der eben beschriebenen in den Figuren 14 und 15 dargestellten
i'tnkt rvorrichtung zum Ein- und Ausfahren der Stützschienen, können diese jeweils
auch mit einem Hydraulikzylinder 141 bzw.
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142 versehen sein, wie aus den Fig. 12 und 13 hervorgeht, Dabei sind
(iie Stützschienen- Außenteile 197 jeweils mit der Schubstange 143 bzw. 144 der
Zylinder 141 bzw. 143 verbunden. während die Zylinder 141 und 142 selbst mit den
Innenteilen l9G der Stützschienen 8 bzw. 9 verbunden sind. Auf diese Weise läßt
sich das Ein- und Ausfahren der Stützschienen durch hydraulische Antriebskraft durch
Fernsteuerung ermöglichen.
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Eine weitere Möglichkeit, das Ein- und Ausfahren der Stützschienen
8 bzw. 9 zu berwerkstelligen, ist in den Figuren 32 und 33 und 34 dargestellt. In
der Fig. 32 sind die beiden Stützschienen 8 und 9 in ihrer senkrechten Ruhelage
dargestellt. Am Stützschienen-Innenteil 196 ist eine Seilwinde 300 auf einer Welle
301 befestigt, die drehbar in einem
Lagerbock 302 gelagert ist,
und durch eine nicht dargestellte Hand kurbel in der einen oder anderen Drehrichtung
gedreht werden kann.
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Am Ende einer langen Stützstange 303, die mit dem Stützchienen-Innenteil
196 verbunden ist, und gleich lang.ist, wie deieses, ist eine Seilrolle 304 drehbar
gelagert, und das X ine Ende 305 eines Zugseiles 306 an einem Zapfen 307 etngeltängt.
Das andere Ende des Zugseiles 306 ist fest mit der Seilwinde 300 verbunden, sodaß
es bei entsprechender Drehrichtung der Seilwinde 300 auf dieser aufgewickelt bzw.
von dieser abgewickelt wird.
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Das Zugseil 306 ist außer über die Seilrolle 304 an der Stütz stange
303 über eine zweite Seilrolle 308 geführt, die drehbar an dem ausziehbaren Stützschienen
- Außenteil 197 befestigt ist, und zwar an dessen inneren Ende.
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Durch diese Seilzugvorrichtung kann mit Hilfe der Seilwinde 300 durch
deren Drehung vermittels einer nicht dargestellten Handkurbel die Stützschiene 8
bzw. 9 verlängert werden. Man wird zu diesem Zweck die Stütz schiene 8 oder 9 zunächst
aus der senkrechten in eine nahezu waagerechte Lage ausschwenken, damit kein zu
großer Kraftaufwand mehr notwendig ist.
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Wie aus Fig. 34 ersichtlich ist, kann die Welle 301 der Seilwinde
300 mit einem Klinkengesperr 309 ausgerüstet sein, daß ein ungewolltes Verschieben
des Stützschienen - Außenteils 197 nach innen verhindert.
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Auf dem Stützschienen-- Außenteil 197 ist an einer Lastfeder 310 ein
Rastzapfen 311 befestigt., der in der Zeichnung nicht sichtbare Rastöffnungen des
Stützschienen - Innenteils 196 einrasten kann, wenn der Stützschienen-Außenteil
197 durch das Zugseil nach außen gezogen wird.
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Eine andere Rastvorrichtung ist aus Fig. 34 ersichtlich, wo jeweils
auf dem Stützschienen - Außenteil zweier paralleler Stützschienenarme 312 und 313,
Rastnocken 314 mit einer Welle 315 schwenkbar gelagert und durch Hebelarme 316 und
317, die miteinander in Eingriff gebracht werden können, außer Eingriff mit den
Stfltzschienen - Innenteilen 196 gehalten werden können. Die Rastnocken 314 stehen
unter dem Einfluß von Federn, die sie in Eingriff mit den entsprechenden Rastlöchern
der Stützschienen-Innenteilen 196 bringen.
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In der Fig. 32 ist auf der rechten Seite außerdem eine am Stützschienen-Außenteil
197 schwenkbar befestigte Rastklinke 318 gezeigt, die die Klappstütze 191 festhält,
und vermittels einer mit einem Handgriff
319 verbunden ist.
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Im folgenden wird eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Lade- und Entladevorrichtung anhand der Figuren 22 bis 31 beschrieben, mit der es
auch möglich ist, Lasten verschiedener Längen zu Greifen, Hochzuheben, seitlich
Auszuschwenken und zu Versetzen. Mit dieser Vorrichcur g ist es aber auch rnöglic:h,
mehrere kurze Lasten, beispielsweise Container, in Reihe hintereinander auf der
Ladefläche 3 des Fahrzeuges abzusetzen, bzw. sie vom Boden aufzunehmen, ohne daß
das Fahrzeug selbst in Längsrichtung versetzt werden müßte.
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Desweiteren wird im folgenden eine andere Ausführungsform der Greifervorrichtung
beschrieben, die sich in den Greiferbeschlägen der zu versetzenden Last selbsttätig
verriegelt, und wieder löst, sodaß ein Einhängen der Greifervorrichtung in das Greiferbeschläg
eines Containers von Hand nicht mehr erforderlich ist, und somit weitere Gefahrenquellen
fUr das Bedienungspersonal beseitigt werden.
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Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 24 sind die Stütz rohre 5 nicht
auf ortsfest mit der Ladefläche 3 verbundenen Gelenken 10 versehen, sondern sie
sitzen auf einer Konsole 251, die vermittels Rollen 252 in Schienen 253 In Längsrichtung
der Ladefläche verschiebbar gelagert sind.
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Die Stützschienen 8 und 9 sind an mit dem Fuß des Stützrohres 5 verbundenen
Armen 254 und 255 schwenkbar gelagert. Die Arme 254 und 255 liegen über der Ladefläche
3 und können auf dieser zusammen mit den Stfitzrohren bzw. den Konsolen 251 in Längsrichtung
des Fahrzeuges verschoben werden.
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An den Laschen 12 der freien ausfahrbaren Enden der Stiltzrohre 5
sind jeweils Tragarme 256 #uf einem Schwenkzapfen 25# gelagert.
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I)ie Tragarme 25<' tragen eine Brücke 250, die die freien Enden
der Stützrohre 5 miteinander verbindet und die gesamte Länge der Ladefläche 3 überbrückt.
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Die Brücke 250 besteht aus zwei symmetrisch zu den Schwenkzapfen 237
angeordneten in Längsrichtung des Fahrzeuges parallel verlaufenden Längsbalken 258
und 259, die, wie in den Figuren 25 und 26 dargestellt ist, teleskopartig verlängert
und verkürzbar sind, so daß auch der Längsabstand der beiden Stützrohr 5 veränderbar
ist.
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Dabei Ist die Lagerung der beiden Längsbalken 258 und 259in den Tragarmen
256 so getroffen, daß die Tragarme 256 auf den Enden 258' und 259' der Längsbalken
258 und 259 um einen gewissen Betrag in Längsrichtung verschiebbar sind.
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Auf den beiden Längsbalken 258 und 259, die zusammen mit den Tragarmen
256 der beiden Kopfteile 11 die Brücke 250 bilden, sind drei
Querbalken
260, 261, 262 angeordnet, von denen die Querbalken 260 und 261 im Ausführungsbeispiel
mit den Tragarmen 256 und 257 verbunden sind und somit jeweils ihre Lage in Längsrichtung
der Ladefläche 3 zusammen mit den Stützrohren ändern. Der Querbalken 262 ist etwa
auf der Hälfte des Längsabstandes der beiden anderen Querbalken 260 und 261 in Längsrichtung
verschiebbar auf den Längsbalken 258 und 259 gelagert und steht unter dem Einfluß
einer Verschiebeeinrichtung 263, die auf einer Quersprosse 264 der Brücke 250 befestigt
ist. Die Verschiebeeinrichtung 263 besteht im wesentlichen aus einem Hydraulikzylinder
265 und einer Kolbenstange 266. Dabei ist der Hydrailikzylinder 265 durch eine Gelenkstiitze
267 mit der Quersprosse 264 verbunden und die Kolbenstange 266 durch ein Gelenk
268 mit dem Querbalken 262.
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Wie aus den Figuren 27 und 28 zu ersehen ist, tragen die Querbalken
260 und 261, und 262 jeweils außerhalb der Längsbalken 258 und 259 Greifvorrichtungen
269 und 270. Die Greifvorrichtungen 269 und 270 sind jeweils in einer Kalotte 271
und 272 gelagert und mittels Führungsbügeln 273 und Zapfen 274, die lose ineinander
eingreifen, seitlich geführt. Das Vorsehen der Kalotte 271, 272 als Lagerung für
die Greifvorrichtungen 289 und 270 hat den Zweck, den Greifvorrichtungen 269 und
270 eine gewisse Taumeltffihigkott zu verleihen, so daß sie sich gegenüber der Vertikalen
etwas
verschwenken können, um sich den jeweiligen Kraftrichtungen beim Hochheben, einer
Last anpassen zu können.
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Es wäre auch denkbar, zwischen der Lagerplatte 275 bzw. 276 der Querbalken
260, 261, und 262 und dem Stützteil 277 bzw. 278 der Greifvorrichtungen 269 und
270 schwachelastische Polster vorzusehen, die den Greifvorrichtungen 269 bzw. 270
eine gewisse Taumelfähigkeit verleihen, wenn diese nicht genau in Richtung ihrer
normalerweise vertikalen Längsachse belastet werden.
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Wie im folgenden an Hand der Figuren 29, 30 ynd 31 beschrieben wird,
sind die Greifvorrichtungen 269 und 270 so ausgebildet, daß sie ferngesteuert mit
den Greifbeschlägen der zu habenden Lasten in Eingriff bringbar, verriegelbar und
wieder lösbar sind. Außerdem ist die Anordnung der Greiforgane 269 und 270 auf den
Querbalken 260, 261 und 262 eo getroffen, daß ihre Abstände genau den genormten
Abständen der Greifbeschläge von Containern in Querrichtung entsprechen. Dadurch
ist möglich, ein selbsttätiges Ineingriffgehen der Greifvorrlchtungen 269 und 270
mit den Greifbeschlägen der durch die Lade- und Entladevorrichtung aufzuhebenden
Containern zu erzielen, was nicht nur die Bedienung dieser gesamten Vortbichtung
wesentlich erleichtert, sondern auch eine viel schnellere ArbeitsweIse erlaubt.
Die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigte Anordnung der Greifvorrichtung
269 und 270, in denen ihr Mittelachsen in der Vertikalen stehen, ist
zuni
Anheben solcher Container vorgesehen, bei denen die Greifbeschläge auf der Überseite
jeweils in den Ecken des Containers angeordnet sind und wobei die Greifbesehläge
Langlöcher aufweisen.
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Wie aus Fig. 9 ersichtlich, besteht eine solche Greifvorrichtung 269
und 270 im wesentlichen aus einem hydraulischen Druckzylinder 280 mit einem aufgeschraubten
Kopfteil 281, einem Stützin teil 277, einem Kolben 282 und einer Kolbenstange 283,
die dem Stützteil 277 axial verschiebber gelagert ist und am äußeren X Ende einen
pilzförmig ausgebildeten Kreuzfinger 284 aufweist.
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In der Fig. 29 ist der pilzförmige Kreuzfingers in der schmalen Seitenansicht
dargestellt, während er in der Fig. 31 in der breiten Seitenansicht dargestellt
ist, sodaß seine Trägschultern 285 und 266 sichtbar sind. Dieser Tragfinger 284
ist fest mit der Kolbenstange 283 verbunden, sodaß er sich auf ihr weder drehen
noch in axialer Richtung verschieben läßt.
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Die untere Stirnfläche des Kreuzfingers 284 ist allseits abgerundet,
damit er das Langloch des ihm angeordneten Greibeschliges des-Containers beim In-Eingriffgehen
besser auffinden kann.
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Durch die im Kopfteil 281 und in dem Stützteil 277 vorgesehenen Zuleitungen
287 und 288 kann der Kolben 282 in beiden Bewegungsrichtungen mit I)ruck beaufschlagt
werden.
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In der Fig. 29 nimmt der Kolben 282 und auch der Kreuzfinger 284 an
der Kolbenstange 283 seine Ruhelage ein. Am oberen Teil der Kolbenstange 283 unterhalb
des Kolbens 282 befindet sich ein# Gewindeteil 289 mit einem mehrgängigen sehr steilen
Gewinde, das tnit einer im l unterteil des I)ruckzylinders 280 angeordneten Mutter
290 während der letzten Strecke der Ausfahrbewegung des Kreuzfingers 284 bzw. der
Kolbenstange 283 derart zusammen.-wirkt, daß die Kolbenstange mit dem Kreuzfinger
284 um einen o Betrag von ca. 90 gedreht wird.
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In der Fig. 30 sind in gestrichelten Linien die beiden Stellungen
I und II des Kreuzfingers 284 angedeutet. Die Stellung I nimmt der Kreuzfinger 284
in der Ruhelage gemäß Fig. 29 und beim Ausfahren der Kolbenstange 283 nach unten»
solange, ein bis der Gewindeteil 289 In Eingriff gelangt mit der Mutter 290. Während
des weiteren Vorschubs der Kolbenstange 283 nach unten wird die Kolbenstange mit
dem Kreuzfinger 284 in die Stellung II ( Fig. 30 und 31 ) gedreht.
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Der Hub des Kolbens 282 mit der Kolbenstange 289 ist dabei so gewählt,
daß
der Kreuzfinger 284 mit seinen Tragschultern 285 und 286 bereits durch das Langloch
291 des Greifbeschläges 292 des Containers hindurchgetreten ist, wenn das Gewindeteil
289 die Mutter 290 erreicht und die Verdrehung des Krauzfingers 284 und 900 in die
Figur 30 und 31 dargestellte Stellung II bewirkt.
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Durch die Verdrehung des Kreuzfingers 284 in die Stellung II ist ein
selbstständiges Lösen zwischen der Greifvorrichtung 269 und 270 und dem Greifbeschläg
292 des Containers nicht möglich.
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Damit ist die Gefahr einer selbsttätigen Aushängung der Last beseltigt.
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Nachdem die Last abgesetzt und die Brücke 250 mit den Querbalken 260,
261 und 262 noch um mindestens die Höhe des Gewindeteiles 289 bzw. der Mutter 290
der Greifvorrichtung weiter abgesenkt iet, sodaß die Tragschultern 285, 286 des
Kreuzfingers 284 sich wieder ton dem Quersteg 291' des Greifbeschläges 292 in vertikaler
Richtung entfernt haben, wird der Kolben 282 von unten durch die Zuleitung 288 mit
Druck beaufschlagt, daß sich dieser wieder nach oben bewegt und gleich zu Beginn
dieser Aufwärtsbewegung den Kreuzfinger 284 wieder in die Lage 1 dreht, in welcher
der Kreuzfinger durch das Langloch 291 des Greifbeschlägs 292 rieder verlassen und
seine Ruhelage gemäß Fig. 29 einnehmen kann.
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Angenommen es stünden neben dem Fahrzeug in Längsrichtung hinter -einander
mit einem gewissen Abstand voneinander zwei Container, die auf das Fahrzeug aufgeladen
werden sollen. Durch entsprechende Steuerung der Stützrohre 5 und der Teleskopstützen
6 und 7, unter Ausschwenkung der Stütz schienen 8 bzw. 9 wird die Brücke 250 auf
die Oberseite der Container abgesenkt. Durch entsprechende Längsverschiebung eines
der Querbalken 260 und 261 und des mittleren Querbalkens 262 werden dann die Greifvorrichtungen
269 und 270 genau über die Greifbeschläge des betreffenden Containers dirigiert
und anschließend die Kreuzfinger der Greifvorrichtungen 269 und 270 auf die oben
beschriebene Weise mit den Greifbeschlägen 292 der Container in Eingriff gebracht
und in Verriegelungsstellung II verdreht. Danach wird dann die Anlage so umgesteuert,
daß der nunmehr an der Brücke 250 aufgehängte Container auf die Ladefläche des Fahrzeuges
gehoben wird.
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Nach dem Absenken des Containers 293 auf die Ladefläche 3 des Fahrzeuges
wird dann die Brücke 250 noch um ein weiteres Maß, das etwa der Höhe des Gewindeteiles
289 bzw. der Mutter 290 in den Greifvorrichtungen 269 und 270 entspricht, abgesenkt»
so daß bei der Beaufschlagung des Kolbens 282 der Greifvorrichtungen 269 und 270
von unten die Kreuzfinger 284 wieder in die Normalstellung I gedreht werden, in
welcher sie die Langlöcher 291 der Greifbeschläge 292 des Container verlassen kannen.
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Beim Verschieben der Querbalken 260, 261 und 262 in Längsrichtung
der Brücke 250 ist es grundsätzlich gleichgültig, ob die äußeren Quwrbalken 260
und 261 zusammen mit den Stützrohren 5 vermittels der verschiebbar gelagerten Konsolen
251 verschoben werden. oder ob die Querbalken 260 und 261 unabhängig von den Stützrohren
5 in Längsrichtung der Brücke verschoben werden können.
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Für das Aufladen von verhältnismäßig kurzen, aber sehr schweren Lasten
ist von Vorteil, wenn die Spannweite der Brücke 2:i0, d. h.
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der Abstand der beiden Stütz rohre 5 soweit verringert werden kann,
daß die anzuhebende Last ihrer Länge nach zwischen den beiden Stützrohren 5 gerade
noch Platz hat. Ob dann zum Hochheben die beiden äußeren Querbalken 260 und 261
oder einer der äußeren Querbalken und der mittlere Querbalken 262 eingesetzt werden,
- ist im Prinzip gleIchgültig. Für das Aufladen oder Abladen zweier Container, die
hintereinander auf der Ladefläche aufzustellen bzw. von dort abzuladen sind, ist
es jedoch in jedem Falle erforderlich, die Hebevorrichtungen des mittleren Querbalkens
262 einzusetzen.
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Es ist noch zu erwähnen, daß durch die beschriebene Ausgestaltung
und Anordnung der Greifvorrichtungen 269 und 270 in den Querbalken 280, 261 und
262 sowie durch die Anordnung der Brücke 250 an den ausfahrbaren Enden der Stützrohre
5 eine sehr geringe Bauhöhe
der gesamten Vorrichtung einstellbar
ist, da die Brücke soweit abgesenkt werden kann, daß sie direkt auf der Oberseite'der
aufgeladenen Lasten aufliegt. Außerdem ist es möglich, bei sehr hohen Lasten die
Brilcke 250, da sie schwenkbar mit den Stützrohrenden verbunden ist, iti aufrechter
oder schräger Stellung, je nach der Form des Lastkörpers, seitlich neben dem aufgeladenen
Lastkörper in Stellung zu bringen, damit kein zusätzlicher Aufbau über dem an sich
schon hohen Tastkörper vorhanden ist.
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Wie in l'ig. 12 gezeigt ist, können zweckmäßigerweise zu beiden Seiten
des Stiltzrohres 5 Kontaktschalter 233 und 234 angeordnet sein, die die seitliche
Ausschwenkbewegung des Stützrohres 5 begrenzen.
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Die Kontaktschalter 233 und 234 können ein Signal geben zum Abschalten
des weiteren Schwenkschubes. Statt der Schalter können auch Anschläge vorgesehen
sein.
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Patentansprüche.