DE1928578U - Flachstift-steckkontaktverbindung. - Google Patents
Flachstift-steckkontaktverbindung.Info
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- DE1928578U DE1928578U DE1965W0035789 DEW0035789U DE1928578U DE 1928578 U DE1928578 U DE 1928578U DE 1965W0035789 DE1965W0035789 DE 1965W0035789 DE W0035789 U DEW0035789 U DE W0035789U DE 1928578 U DE1928578 U DE 1928578U
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Flachstift-Steckkontaktverbindungen,
insbesondere auf solche Flachstift-Steckkontaktverbindungen, bei denen der Jufnahmekontakt
eine hauptsächlich am äußeren Rand ebene Fläche aufweist, an deren Längskanten Arme angebracht sind, welche
zur Umschließung des Steckkontaktes der Flachstiftverbindung dienen. Die Arme sind demgemäß winkelig gebogen, wobei
die äußeren Teile der Arme zueinander gerichtet sind.
Bei Flachstift-Steckkontakten war, wie bei den meisten anderen elektrischen Steckkontakten, der ausgeprägte Wunsch vorhanden,
den Übergangswiderstand zwischen den Teilen, welche zu elektrischen Steckkontakten gehören, zu verringern. Im
Falle der Flachstift-Steckkontakte ist es daher wünschenswert, den Übergangswiderstand zwischen dem Flachstift, auch
Steckkontakt genannt, und der Hülse, auch Aufnahmekontakt
genannt, zu verringern, ohne daß man dabei von der aus mechanischen Gesichtspunkten geforderten stabilen Konstruktion
abweichen muß.
Die Herstellung der Flachstift-Steckkontakte erfolgt heute mit hoher Produktionsgeschwindigkeit. Dies bringt mit sich,
daß man sich gezwungen sieht, hinsichtlich der oben genannten Anforderungen gewisse Abstriche in Kauf zu nehmen. Als
Beispiel dafür können solche Flachstift-Steckkontakte angeführt werden, bei denen der -A-ufnahmekontakt als eine hauptsächlich
am äußeren Rand ebene Fläche ausgebildet ist, mit zwei an beiden Längskanten der ebenen Fläche angebrachten
federnden Armen, welche von den Längskanten der ebenen Fläche ausgehen und, gewöhnlich in Form eines Kreisbogens, nach innen
zueinander gebogen sind. Bei diesen Flachstift-Steckkontakten ist.man gezwungen, zur Herstellung der Flachstift-Steckkontakte
in einem Maschinenautomaten ein Material mit einer Federkraft zu wählen, die für die halbkreisförmigen
Arme als erforderlich angesehen wird, wenn diese gegen einen in der Hülse oder im Aufhahmekontakt eingeführten
Flachstiftsteil oder Steckkontakt anliegen.
Für den Fall, daß für beide Teile des Flachstift-Steckkontaktes das gleiche Material verwendet werden soll,
müßte der Steckkontakt eine Stärke erhalten, die bei weitem
die gewünschte Stärke des Aufnahmekontaktes unterschreitet. Dieser an und für sich hinderliche Materialunterschied
zwischen dem Aufnahme- und dem Steckkontakt ist fast ausschließlich in den Anforderungen zu suchen, welche
an die Arme gestellt werden, wenn diese federnd gemacht werden sollen. Hoch schwieriger wird die Materialauswahl bei
der Fertigung von Abzweigungsteilen, welche außer einem oder mehreren Aufnahmekontakten auch einen oder mehrere Steckkontakte
aufweisen. Die Abzweigungsteile sollen als kompakte Einheit und aus ein und demselben Material hergestellt sein.
Dieses Problem wurde dadurch gelöst, daß der Steckkontakt durch Zusammenfalten des Materiales die doppelte Stärke wie
die für den Aufnahmekontakt berechnete erhielt.
vielen Gründen, von denen einige bereits oben angeführt sind, wäre-es falsch, sowohl den Aufnahmekontakt als
auch den Steckkontakt aus ein und demselben Material herzustellen, ohne dabei eine doppelte Materiallage (Doppelfalz)
zu verwenden, d.h. das Material für den Aufnahmekontakt und den Steckkontakt sollte die gleiche Stärke aufweisen. In diesem
Falle wäre man darauf angewiesen, in gewissen Fällen von den mit den Flachstift-Steckkontakten verbundenen Merkmalen,
nämlich daß die in den Aufnahmekontakt hineinragenden federnden, halbkreisförmigen Arme bei der -Ä-ufnahme des Steckkontaktes
nach oben federn und einen vorher bestimmten Kontaktdruck erreichen sollten, abzugehen.
Die vorliegende Erfindung sieht die Ausbildung einer Flachstift-Steckkontaktverbindung vor, bei der der Aufnahmekontakt
und der Steckkontakt aus dem gleichen Material mit einer bestimmten Stärke und ohne Doppelfalz
hergestellt werden können und sollen.
Eine Flachstift-Steckkontaktverbindung gemäß der Erfindung, bei der der Steckkontakt aus einem Flachstift
besteht und der Aufnahmekontakt als ebene fläche ausgebildet ist, die an beiden Längskanten zueinander gebogene
Arme aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arme ohne Federung stützend gegen den Steckkontakt anliegen
und daß ein federndes Organ vorgesehen ist, das den Flachstift oder Steckkontakt gegen die Teile der Arme preßt,
die der Fläche des Flachstiftes oder "Steckkontaktes zugewandt sind.
Eine Flachstift-Steckkontaktverbindung gemäß der Erfindung sei anhand der beigefügten Zeichnungen näher
erläutert. Fig. 1 zeigt den Steckkontakt eines Abzweigungsteils, welcher für den Gebrauch mit einem für Kabel
vorgesehehen Aufnahmekontakt gedacht ist, Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie II - II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III - III von Fig. 1 und Fig. 4 einen etwas einfacher konstruierten
Aufnahmekontakt.
Der Äufnahmekontakt des Flachstift-Steckkontaktes ist in ^ig. 1 teils in Form eines Anwchlußteils für ein Kabel
(rechter Teil) und teils als ein Teil in einem Abzweigungsteil (linker Teil) gezeigt, wobei die verschiedenen
Darstellungen in Fig. 1 den Aufnahmekontakt von oben und unten veranschaulichen. Die gleichen Teile der
Aufnahmekontakte sind mit den gleichen Bezugszahlen versehen.
Der Aufnahmekontakt oder die Hülse weist einen am äußeren Rand ebenen, im wesentlichen rechtwinkeligen Teil 2
auf, welcher an seinen zwei Längskanten jeweils einen Irm 3 trägt, ^ie Arme 3 sind im rechten Winkel gebogen,
wobei die äußeren Teile 3a der Arme nach innen zueinander gerichtet sind. Die äußeren Teile 3a gehen parallel zur
ebenen Fläche 2 und sind in einem Abstand von dieser ebenen Fläche 2 angeordnet, der die Stärke des Flachstiftes
oder des Steckkontaktes, der beim Zusammenkoppeln in den Aufnahmekontakt eingeführt werden soll, etwas
übersteigt. Dieser Abstand ist der lichte Abstand zwischen der ebenen Fläche 2 und der ebenen Fläche der äußeren Teile
3a* Der Abstand sollte so groß sein, daß der Steckkontakt
6 ohne Schwierigkeiten, auch unter Berücksichtigung der Fertigungstoleranzen, frei in den Aufnahmekontakt 1
eingeführt und aus diesem herausgezogen werden kann.
Nachdem sowohl der Aufnahmekontakt 6 als auch, der Steckkontakt
aus demselben Material und in der gleichen Stärke hergestellt werden, stimmt die Stärke des Steckkontaktes
mit der Stärke der ebenen Fläche 2 und der der Aa?me 3 mit deren äußeren Teilen 3a überein.
Der ebene Teil 2 im Anschlußteil geht an seinen vom Abzweigungsteil
wegweisenden Enden in eine U-lorm mit zwei paarweise angeordneten Schenkeln über. Die Schenkel 4 des
einen Paares sind kurzer als die Schenkel 5 des anderen Paares. Das 3chenkelpa,ar 4 kann über den zur Hülse gehörenden,
aber in der ^'igur nicht gezeigten, inneren elektrische
leitenden Teil des Anschlußkabels geklemmt werden, während das längere Sohenkelpaar 5 über den Kabelmantel
selbst gklemmt werden kann, wodurch man eine mechanische Entlastung des Kabels erhält.
Besonders aus dem Abzweigungsteil von I1Ig. 1 (linker Teil)
ist klar zu ersehen, wie leicht auch der Aufnahmekontakt und der Steckkontakt der gleichen Anordnung hergestellt
werden können, wenn die ebene Fläche 2 des Aufnahmekontaktes und die Arme 3 aus einem Material bestehen, dessen
Stärke mit der Stärke des Materiales für den Steckkontakt 6 übereinstimmt.
Damit bei einer Konstruktion gemäß der Erfindung der erforderliche
Kontaktdruck zwischen der Hülse oder dem Aufnahmekontakt 1 und dem Flachstift oder ^Steckkontakt 6 erreicht
werden kann, wenn dieser eingeführt ist, ist die ebene Fläche des Ausnahmekontaktes besonders behandelt.
Die ebene Fläche 2 des Aufnahmekontaktes 1 ist mit zwei parallelen und in der Längsachse des Äufnahmekontaktes 1
Terlaufenden Öffnungen 7 versehen. Die Öffnungen 7 sind
etwas kurzer als die ebene Fläche 2 und begrenzen einen in der Mitte der ebenen Fläche 2 angeordneten und in der
Längsachse des Aufnahmekontaktes 1 verlaufenden Teil 8. Der Teil 8 erhält durch Pressen eine Form mit unterschiedlicher
Stärke und Breite. In der Mitte ist der Teil 8 am dünnsten, und zwar beträgt die Stärke dort etwa 50 $ der Stärke des
Materiäles oder des Aufräimekontaktes, während sie gegen die
äußeren Enden des Teiles 8 zunimmt, bis sie wieder die des Materiäles oder Aufnahmekontaktes erreicht hat. Die Breite
nimmt mit abnehmender Stärke zu und umgekehrt.
Beim Pressen erhält der mittlere Teil 8 eine Krümmung gegen die äußeren Teile 3a der Arme 3. Teil 8 ist demnach
konvex gegen einen in den JLufnahmekontakt 1 eingeführten
Steckkontakt 6 gebogen, und zwar so, daß er an den Steckkontakt 6 mit einem Druck angepreßt wird, der dem gewünschten
Kontaktdruck entspricht. Dadurch ist mit nur einfachen Veränderungen ein federndes Organ zustande gekommen.
Es dienen demnach die Arme 3 nicht als federndes Organ, sondern nur als Stütze.
Der federnde Teil 8 ist weiterhin mit einem Blockierorgan 9 in Form einer Warze versehen, wobei die Warze
so am Teil 8 angebracht ist, daß sie in die im Steckkontakt angebrachte Vertiefung 10 paßt. Diese Vertiefung
ist zylinderförmig gepreßt angegeben..
Das Blockierorgan kann auch, wie in Pig. 2 und 3 angegeben, als Spitze ausgebildet sein, wobei die Spitze so
geneigt ist, daß die Flachkontakt-Verbindung leicht hergestellt aber nur schwer wieder gelöst werden kann.
In Fig. 4 ist ein Aufnahmekontakt einfacherer Bauart
gezeigt, für den Pail daß Schwierigkeiten vorhanden sind, den Teil 8 zu erhalten. Die Aussparung 7 erhält deshalb
eine solche Form, daß zwei Zungen 11 gebildet werden, welche auf die gleiche Weise wie der Teil 8 wirken, d.h.
einen Kontaktdruck zwischen den sich berührenden Teilen der Verbindung erzeugen.
Die Erfindung ist nicht auf die oben angeführtenund nur
als Beispiel herangezogenen Flachstift-Steckkontaktverbindungen beschränkt, sondern kann weitgehenden Abwandlungen
im Rahmen des Erfindungsgedankens unterworfen wer-
den. Der Aufnahmekontakt wurde im Anschluß an ein Anschlußteil für elektrische Kabel und in einem Abzweigungsteil
gezeigt, doch kann sowohl der Aufnahme- als auch der Steckkontakt selbstverständlich auch in anderen elektrischen
Anschlüssen vorhanden sein.
- Schutzansprüche -
Claims (8)
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965W0035789 DE1928578U (de) | 1965-09-23 | 1965-09-23 | Flachstift-steckkontaktverbindung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965W0035789 DE1928578U (de) | 1965-09-23 | 1965-09-23 | Flachstift-steckkontaktverbindung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1928578U true DE1928578U (de) | 1965-12-09 |
Family
ID=33389904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965W0035789 Expired DE1928578U (de) | 1965-09-23 | 1965-09-23 | Flachstift-steckkontaktverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1928578U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4270402A (en) | 1977-10-05 | 1981-06-02 | Shimano Industrial Company, Limited | Speed changing device for a bicycle |
-
1965
- 1965-09-23 DE DE1965W0035789 patent/DE1928578U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4270402A (en) | 1977-10-05 | 1981-06-02 | Shimano Industrial Company, Limited | Speed changing device for a bicycle |
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