DE1928125B - Verfahren zum Verpacken von leeren, zur Aufnahme von pastenförmigen Stoffen bestimmten Metalltuben - Google Patents
Verfahren zum Verpacken von leeren, zur Aufnahme von pastenförmigen Stoffen bestimmten MetalltubenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren /mn
Verpacken von leeren, zur Aufnahme von paslösen Stollen bestimmten Metallluben, vvohei man die
Tuben in gleicher Richtung in einen oben offenen Behälter ohne Querwände einsetzt, dessen Seitenwände
etwas hiiher als der rohrförmig*: Teil der
Tuben sind und anschließend durch Anbringen einer I lulle an der Oberseite der Tuben letztere festhält.
Ils ist bekannt. Metallluhen mit leicht verformbaren
Wänden zur Aufnahme von pastenförmigen Stollen, wie Zahnpasta, Creme. Pomade, Mostrich
usw. zu verwenden. Bisher wurden — um die Gefahren einer Verformung der Tuben während des
Transports zu verringern — die leeren Tuben in mit kreuzweise angeordneten Trennwänden versehenen
karlonbchälicrn \erpackl, in denen die Trennwände
einzelne Hohlräume oder Zellen bilden, in die jeweils eine Tube eingesetzt wird. Diese Kartonbehäller
haben den Navhteil, daß sie eine automatische
Verpackung der leeren Tuben am Ende der Fabrikationskette sowie ihre automatische Entnahme für
tlas Zuführen zur Füllmaschine erschweren. Außerdem sind diese Verpackungsbehälter jeweils nur für
Tuben bestimmter Durchmesser verwendbar. Man muß nämlich für jeden Tubendurchmesser eine
besondere Kreuz-Trennwandanordnung vorsehen. Außerdem ist die Anzahl der Tuben, die man in einen
Kartonbehälter einbringen kann, nicht die größte, an »,ich in dem Beliiü'er unterzubringende Tubenzahl.
denn die Reihen von Tuben oder Zellen können in einander benachbarten Reinen nicht gegeneinander
versetzt angeordnet werden: äußere1 im nehmen die
Trennwände einen nicht zu vernachlässigenden Anteil iles Verpackungsraumes ein.
Aus der deutschen Patentschrift I 232 513 ist zwar bereits ein Verfahren zum Verpacken von leeren
Metalltuben bekannt, bei dem Verpackungsbehälter ohne Zwischenwände verwendet werden. Nach diesem
Verfahren werden die Tuben allgemein mit nach linien weisendem Verschluß unter allseitiger
[•'reib^Niing von Lücken senkrecht in einem praktisch
starren olfenen Behälter angeordnet und in ihrer Lage durch eine steife Folie festgelegt, die unter Erwärmung
durch Gasübeidruck aufgebracht wird und sich der Form der nach oben weisenden Tubenenden
und Lücken praktisch völlig anpaßt.
Dieses Verfahren hat ilen Nachteil, daß eine diffizile
Anordnung der Tuben mit Zwischenräumen vorgesehen wird, die schon aus Platzgründen nicht zu
groß sein dürfen. Die Anordnung mit nach unten weisendem Verschluß ist relativ instabil und bringt
eine relativ hohe Bcschädigungsgcfahr mit sich. Fine umgekehrte Anordnung mit nach oben weisendem
Verschluß würde dagegen /u Schwierigkeiten bei der I ntnahine der Tuben aus dem Behälter unter Entiernuiig
der aufgepreßten Folie mit sich bringen. 1-"Ur
die Festigkeit der Anordnung ist die Folie verantwortlich,
an deren mechanische Qualität mithin höhere Anforderungen gestellt werden. Schließlich
sind für die Verpackung Spezialmaschinen erforderlieh.
Ziel der Erfindung ist dem gegenüber eine einfachere,
mechanisch günstigere Anordnung, mit der die Verpackung der Tuben rascher und mit handelsüblichen
Maschinen erreicht werden kann und bei der die Gefahr einer Beschädigung der Tuben vcr··
ringei t ist.
Das /11 diesem Zweck entwickelte erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß
man die Tuben in gegeneinander versetzter Anordnung reihenweise mit nach oben ragendem Verschlußteil
in den Behälter einsetzt, wobei ein puamidenslumpfföimiger
Faltbehälter mit polygonaler Basis verwendet und zum Einbringen der Tuben ein
Spiel zwischen den Seiienkanlen benachbarter Seilenwände dieses Faltbehälters gelassen wird und daß
man dann die Tuben in der Höhe ihrer Kragen aneinander andrückt, indem man den oberen Teil der Seitenwände
des Behälters an die Tuben mittels der aus schrumpffähigem Material bestehenden Hülle andrückt.
Bei diesem Verfahren wird die mechanische Festigkeit
der Tuben im Bereich des Schulter- oder Mundstückes mit herangezogen und eine rasche einfache
mechanisch sichere Verpackung erreicht.
Zwar sind bereits Sehrumpffolienverpackungen von lückenlos angeordneten Behältnissen wie Flaschen
oder Büchsen aus der Zeitschrift »Verpackungswinschaft«,
Mai 1%5. S. (S, bekannt. Hier werden z. B. die Flaschen auf einer festen Wellpappe-Unterlage
dicht aneinandergrenzend (in nicht versetzten Reihen) angeordnet und allseits mit Schrumpffolie umgeben.
Eine so'che Anordnung eignet sich nicht für die Verpackung von schlag- und druckempfindlichen leeren
Metalltuben.
Konische Faltbehälter an sieh kennt man bereits aus den französischen Patentschriften 559 093 und
839 76(1. nach denen sie im wesentlichen aus ästhetischen Gründen für Kuchen und Backwerk umschlagen
werden.
Der gemäß der Erfindung verwendete Behälter ii;
Form eines Py ramidenstumpfes mit polygonaler Basi-,
besteht vorzugsweise aus Karton-Wellpappe und wird
dadurch erhalten, daß man einen Kartonzuschnitt, bei dem die große Basis des Pyniniidenstumpfes in
der Mitte des Zuschnittes liegt, derart faltet, daß jede der Seitenwände, die eine Trapezform haben.
um die mit der großen Basis gemeinsame Seitenwandkante schwenkbar ist. wobei die gemeinsame Kante
vor dem Falten durch einen Einschnitt oder ein. geradlinige Falzung gebildet ist: nach dem Aufklappen
und Anlegen an die Tuben berühren sich die Seitenwände wegen ihrer Trapezform noch nich;
längs ihrer seitlichen Kanten, um später ein einwandfreies Z.usammenspanneii der Tuben gegeneinander
durch die Schrumpf-Umhüllung zu gewährleisten.
Die Erfindung soll nunmehr beispielsweise an Haut! der Zeichnung erläutert werden.
Fig. I /eint die Zuschnittform eines Behälters mit
quadratischer Basis. Die gestrichelten Linien α sind
die Kanten, um welche die trapezförmig ausgeführten Seitenwände /; schwenkbar sind; die große Basis des
Behälters ist mit c bezeichnet.
I·' i g. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Behälters
in derjenigen Stellung, in der er zur Aufnahme der Tuben bereit ist. Das Spiel d zwischen den
Seitenkanten benachbarter Seitenwände des Behälters macht es möglich, später diese Wände in der
Höhe der Tubenkragen an die Tuben anzudrücken. Die in den Seitenwänden α vorgesehenen schrägen
Schlitze oder Durchbrüche e sind zur leichteren Überprüfung der Tuben durch Augenschein bestimmt.
Die Fi g. 3 zeigt einen schcmatischcn Schnitt durch
den Behälter mit eingesetzten Tuben vor dem Zusammendrücken derSeitenwänclc des Behälters durch
Claims (2)
1. Verfahren zum Verpacken von leeren, zur Aufnahme von pastösen Stoffen bestimmten Metalltuben,
wobei man die Tuben in gleicher Richtung in einen oben offenen Behälter ohne Querwände
einsetzt, dessen Scitenwände etwas höher als der rohrförmige Teil der Tuben sind und anschließend
durch Anbringen einer Hülle an der Oberseite der Tuben letztere festhält, dadurch
gekennzeichnet, daß man die Tuben in
gegeneinander versetzter Anordnung reihenweise mit nach oben ragendem Verschlußteil in den
Behälter einsetzt, wobei ein pyramidenstumpfförmiger Faltbehälter mit polygonaler Basis verwendet
und zum Einbringen der Tuben ein Spiel zwischen den Seitenkanten benachbarter Seitcnwändc
dieses Faltbehälters gelassen wird, und daß man dann die Tuben in der Höhe ihrer
Kragen aneinander andrückt, indem man den oberen Teil der Seitenwände des Behälters an
die Tuben mittels der aus schrumpffähigem Material bestehenden Hülle andrückt.
2. Verfahren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle um den gesamten
Behälter und die im Behälter enthaltenen Tuben gelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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