DE1927891U - Photographische oder kinematographische kamera mit automatischer belichtungsregelung. - Google Patents
Photographische oder kinematographische kamera mit automatischer belichtungsregelung.Info
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/02—Diaphragms
-
- G—PHYSICS
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- G—PHYSICS
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Description
P.Ä.503 355*2*9.65
Kodak Aktiengesellschaft
Stuttgart-Wangen
Hedelfinger Strasse 54, 60 und 70 22. Februar I960
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
ciunp;
Automatische Belichtungsregelung in photographischen oder kinematographisehen Kameras
Die vorliegende Erfindung betrifft photographische oder kinematographisehe Kameras, welche eine Blende aufweisen,
die mit Hilfe eines photoelektrischen Belichtungsmessers entsprechend der auf die Photozelle auftreffenden Lichtmenge
selbsttätig eingestellt wird.
Es ist sowohl bei Laufbild- als auch bei Stehbildkameras hinreichend bekannt, die Grosse der Blendenöffnung als
Punktion der Helligkeit der aufzunehmenden Szene automatisch einzustellen. Eine derartige Einstellung wird gewöhnlich als
automatische Belichtungsregelung bezeichnet. Hierbei wird bekanntlich eine Photozelle zur Erfassung des von der Aufnahmeszene
kommenden Lichtes, ein permanent magnetisches Drehspulinstrument, das durch die Zelle gespeist wird, sowie ein
Blendenmechanismus verwendet, der mit der Drehspule des Instrumentes gekuppelt ist. Die Stromabgabe der Zelle variiert
mit der Lichtstärke und mit ihr variiert auch die Versorgung
des Instruments mit Energie zur Anpassung des Blendenmechanismus an die Lichtstärke.
Einer der einfachsten Blendenmechanismen besteht aus einer plan-polarisierten Scheibe, die sich mit der Spule des Instruments
dreht und sich mit einer zweiten plan-polarisierten Scheibe und einer festen Öffnung im Lichtschacht der
Kamera befindet. Die sich drehende Spule stellt den Winkel zwischen den Polarisationsebenen der beiden Scheiben ein
und regelt dadurch die in die Kamera eindringende Lichtmenge. Dieser Blendenmechanismus ist, obgleich er einfach
und verhältnismässig robust ist, in seiner Anwendung beschränkt, weil er immer den maximalen Öffnungsbereich der Kamera beansprucht
und dadurch eine minimale Schärfentiefe ergibt.
Ein weiterer bekannter Blendenmechanismus besteht aus einer
einzelnen Blendenlamelle, die sich mit der Spule des Instruments dreht und im allgemeinen eine tropfen- oder v-förmige
Öffnung hat, die mit einer fixierten Öffnung im Strahlengang der Kamera zusammenwirkt, wodurch der Öffnungsbereich
veränderbar ist und sich somit bei gewissen Stellungen der Blendenlamelle eine grössere Schärfentiefe ergibt, nämlich
dann, wenn sich die Spule entsprechend einer grösseren auf die Photozelle auftreffenden Lichtmenge dreht und die Lamelle
einen engeren Teil ihrer öffnung über die feste öffnung
schiebt.
Wenn jedoch eine oder mehrere Blendenlamellen mit dieser
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Öffnungsform auf eine helle Aufnahmeszene eingestellt werden, wirkt ein sehr enger Teil der Lamellenöffnung
jeder derartigen Lamelle mit der festen Öffnung zusammen. Pur hochempfindliche Filme muss dieser Teil der Lamellenöffnung
so eng sein, dass eine unerwünschte Lichtbrechung eintritt. Bei derartigen Blendeneinstellungen ist die
Schärfentiefe viel grosser als es selbst für hochqualifizierte photographisehe Aufnahmen notwendig ist,
Es ist daher Hauptaufgabe vorliegender Erfindung, den Bereich der Belichtungsöffnung einer Kamera automatisch mittels
eines elektrischen Instruments zu steuern, das eine oder mehrere Blendenlamellen antreibt, wobei jede Lamelle
eine Öffnung richtiger Dimensionen aufweist, um schwerwiegende Lichtbrechungen zu vermeiden, trotzdem aber bei grosser
Helligkeit der Aufnahmeszene eine brauchbare Schärfentiefe
zu ergeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
die Blendenlamelle eine längliche öffnung aufweist, welche an ihrem einen Ende ihre grösste Weite aufweist und sich
gegen die Mitte zwischen ihren beiden Enden kegelig verjüngt, und dass in bzw. hinter dieser Öffnung ein optischer Filter
vorgesehen ist, der sich im wesentlichen von der Mitte bis zum zweiten Ende der Öffnung erstreckt.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Breite
der Öffnung der Lamelle etwa von der Mitte bis zum zweiten
Ende der Öffnung im wesentlichen konstant. Eine zunehmende LichtSchwächung innerhalb dieser an sich konstanten Öffnungszone
wird durch den optischen Filter erreicht, welcher gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung als Graukeil
ausgebildet ist, der von der Mitte der Öffnung bis zu ihrem zweiten Ende im wesentlichen gleichmässig dichter wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, sowie aus
den Patentansprüchen hervor. Das beschriebene Ausführungsbeispiel ist zeichnerisch dargestellt, und zwar in Form
einer perspektivischen Darstellung derjenigen Teile einer kinematographischen Kamera, welche zum Verständnis der Erfindung
notwendig sind.
In der Zeichnung ist die. optische Achse einer Kamera mit bezeichnet. Entlang dieser optischen Achse sind ein Aufnahmeobjektiv
12, die Öffnung 14 einer Blendenlamelle 16, eine feste Öffnung 17, ein nicht dargestellter Verschluss und eine
photoempfindliche Fläche, wie z.B. ein Film 18, angeordnet. Die Blendenlamelle 16 ist an der Drehspule 20 eines Belichtungsmessers
befestigt und dreht sich mit dieser. Dadurch sollen verschiedene Abschnitte der Öffnung 14 der Blendenlamelle
16 mit der optischen Achse 10 und der festen Öffnung 17 in Deckung gebracht werden.
Die Spule 20 hat ihren Drehpunkt bei 22 und wird, wenn das Instrument
nicht erregt ist, durch Rückholfedern 24 in ihrer Ausgangslage gehalten. Die Spule 20 ist mit einer Photozelle
verbunden und wird durch diese erregt. Vor der Photozelle
ist eine Wabenlinse 28 angeordnet, durch welche das von der Aufnahmeszene kommende Licht auf die Photozelle 26 fällt.
Auf der Spule 20 kann ein Zeiger 30 angeordnet werden, der mit einer Blendenskala 32 zusammenarbeitet, die zur besseren
Ansicht in der Zeichnung umgekehrt gezeigt wird und in dem Sucher 34 der Kamera sichtbar ist.
Änderungen der Helligkeit der Aufnahmeszene verursachen in bekannter Weise eine entsprechende Änderung des Photozellenstromes,
wodurch die Spule 20 in eine Lage verdreht wird, welche eine Punktion der Helligkeit der Aufnahmeszene darstellt.
Die Lamelle 16 dreht sich mit der Spule 20,um verschiedene Abschnitte der öffnung 14 mit der optischen Achse
10 in !Deckung zu bringen, und zwar in Abhängigkeit von der Helligkeit der Aufnahmesζene. Wenn die Spule 20 nicht erregt
ist, nimmt die Lamelle 16 eine extreme Lage entgegen den Uhrzeigersinn ein, wobei die Breite des von der optischen
Achse 10 durchdrungenen Teiles der Blendenöffnung 14 ihr
Maximum erreicht.
Die Grosse dieser Blendenöffnung 14 verringert sich von ihrem
Maximum ausgehend mit zunehmender Helligkeit der Aufnahmeszene bis zu einer Stellung 19 der Blendenöffnung 14. Die
Grosse der Blendenöffnung 14 in der Stellung 19 ist so gewählt, dass eine Belichtungsöffnung die dadurch zusammen mit
der festen öffnung 17 bzw. irgendeiner anderen ähnlich geformten Lamellenöffnung, die in diesem System verwendet wird,
gebildet wird, eine annehmbare Schärfentiefe ohne wesentliche
Lichtbrechung ergibt. Nach Punkt 19 nimmt die Grosse der Blendenöffnung 14 entweder gar nicht oder während der
übrigen Länge der Öffnung nur sehr wenig ab. Um jedoch die Helligkeit der Aufnahmesζene, die grosser ist als die; die
Punkt 19 entspricht, auszugleichen, muss die Lichtdurchläs=
sigkeit der Öffnung 14 herabgesetzt werden, obgleich die Grosse der Öffnung konstant oder fast konstant bleibt. Zu
diesem Zweck wird ein Graukeil 15 in die Öffnung 14 eingesetzt, der von Punkt 19 bis zu dem Ende der Öffnung von
konstanter oder fast konstanter Breite reicht und dichter wird, je mehr er sich dem zweiten Ende der Öffnung nähert«,
Die Erfindung wurde in allen Einzelheiten unter besonderer
Berücksichtigung einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben.
Selbstverständlich sind Varianten und Änderungen innerhalb des Rahmens der Erfindung, wie sie hier und in den Ansprüchen
beschrieben wird, möglich.
Claims (1)
- RA. 503 355*24.9.65SchutzansprücheΙ» Photographische oder kinematographische Kamera mit photoelektrischem Belichtungsmesser, welcher entsprechend der auf die Photozelle auftreffenden Lichtmenge wenigstens eine Blendenlamelle selbsttätig einstellt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenlamelle eine längliche Öffnung aufweist, welche an ihrem einen Ende ihre grösste Weite aufweist und sich gegen die Mitte zwischen ihren beiden Enden kegelig verjüngt, und dass in bzw«, hinter dieser Öffnung ein optischer Filter vorgesehen ist, der sich im wesentlichen von der Mitte bis zum zweiten Ende der Öffnung erstreckt,2ο Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Öffnung (14) der Lamelle (16) etwa von der Mitte bis zum zweiten Ende der Öffnung (14) im wesentlichen konstant ist«,J» Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der optische Filter als Graukeil (15) ausgebildet ist, der von der Mitte der Öffnung (14) bis zu ihrem zweiten Ende im wesentlichen gleichmässig dichter wird.ο Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch' gekenn-zeichnet, dass der optische Filter als chromatischer, im wesentlichen neutraler Keil ausgebildet ist.5. Kamera nach den Ansprüchen 1 Ms 4-, dadurch gekennzeichnet, dass der Keil (15) mindestens über die Hälfte seiner Länge gleich breit ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK34585U DE1927891U (de) | 1960-02-24 | 1960-02-24 | Photographische oder kinematographische kamera mit automatischer belichtungsregelung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK34585U DE1927891U (de) | 1960-02-24 | 1960-02-24 | Photographische oder kinematographische kamera mit automatischer belichtungsregelung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1927891U true DE1927891U (de) | 1965-11-25 |
Family
ID=33347875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK34585U Expired DE1927891U (de) | 1960-02-24 | 1960-02-24 | Photographische oder kinematographische kamera mit automatischer belichtungsregelung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1927891U (de) |
-
1960
- 1960-02-24 DE DEK34585U patent/DE1927891U/de not_active Expired
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