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DE1927072U - Schutzdach an kraftfahrzeugen. - Google Patents

Schutzdach an kraftfahrzeugen.

Info

Publication number
DE1927072U
DE1927072U DE1965W0035545 DEW0035545U DE1927072U DE 1927072 U DE1927072 U DE 1927072U DE 1965W0035545 DE1965W0035545 DE 1965W0035545 DE W0035545 U DEW0035545 U DE W0035545U DE 1927072 U DE1927072 U DE 1927072U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
frame
protective
protective roof
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965W0035545
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Winzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1965W0035545 priority Critical patent/DE1927072U/de
Publication of DE1927072U publication Critical patent/DE1927072U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

P.A. «1177*12.8.65
PATENTANWALT dipl ing. dr. iur. V. BUSSE Osnabrück, möserstr. 20-24
Osnabrück, den 11. August 1965 111/4
Heinz Winzer Georg smarienhütte
Schützenstraße 1
Schutzdach an Kraftfahrzeugen
Die Neuerung bezieht sich auf ein Schutzdach an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Schnelltransportern mit festem Aufbau, und bezweckt, ein vielseitig verwendbares, einfaches und billiges Schutzdach zu schaffen, das mit wenigen Handgriffen in und außer Betrieb genommen werden kann und von der Fahrzeugausbildung unabhängig ist.
Zu diesem Zweck ist das Schutzdach nach der Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrzeugdach ein das Dach in geringem Abstand übergreifendes Gestell befestigt ist, das seitliche, horizontale Führungen für das als Flachdach ausgebildete, aus einer Stellung über dem Dach in eine über eine Fahrzeugsbegrenzungswand überragende Stellung versehiebliches Schutzdach aufweist. Das Gestell weist nach der Neuerung
ferner zwei das Daeh in seiner Breite überspannende, quer zur Fahrzeugslängsaehse angeordnete Stützbügel auf, an denen zwei U-Profilsehienen als SehutMaehführungen in einem der Schutzdachbreite entsprechendem Abstand parallel zueinander verlaufend angebracht sind. Das Schutzdach besteht vorzugsweise aus einem äußeren starren Rahmen und einer zwischen den Rahmenstreben vorgesehenen Bespannung aus Tuch, Folie od. dgl. Vorteilhaft sind an den zur Bewegungsrichtung parallelen Rahmenstreben des Schutzdaches angebrachte, von den U-Profilschienen umgriffene Pührungsstücke vorgesehen. An den U-Profilschienen sind'bach der Neuerung ferner auf die Pührungsstücke am Schutzdach einwirkende Schraubenklemmen vorgesehen, mit denen das Schutzdach in seiner jeweiligen Stellung arretierbar ist. In weiterer Ausbildung der Neuerung ist das Gestell als an sich bekannter Dachgepäckträger ausgebildet, und daß Schutzdach unterhalb der Gepäckauflageebene am Gestell angeordnet.
Die Neuerung schafft bei einfacher und betriebssicherer Ausbildung ein Schutzdach mit hoher !lebensdauer, das unabhängig von der Ausbildung des Fahrzeugaufbaus im einzelnen auf diesem mit wenigen Handgriffen angebracht und ebenso abgenommen werden kann, ohne daß bauliche Veränderungen am Fahrzeug erforderlich sind, daß nach Lösen der Klemmarretierungen mit einem einzigen Handgriff heraus- bzw. einschiebbar ist und in Nichtgebrauchsstellung keine Behinderung des Fahrzeuges beim Fahren darstellt sowie eine große Schutzfläche aufweist.
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Das Schutzdach nach der Neuerung.kann anPersonenwagtn als Regen- und Sonnenschutzdach beispielsweise für Campingzwecke Verwendung finden, kann jedooh insbesondere an Sehnelltransportern, Kombiwagen od. dgl. zum Einsatz gelangen, die als fahrende Verkaufsstände ausgebildet sind. Bei derartigen Fahrzeugen ist während eines Verkaufsaufenthaltes ein derartiges Schutzdach besonders wünschenswert, um sowohl die Kunden wie auch bei geöffneten Seitenwänden die Waren vor Witterungseinflüssen zu^schützen. Die an derartigen Fahrzeugen bekannten Schutzdächer, die teilweise von den hochzuklappenden Seitenwänden gebildet werden, teilweise als Rollos am Fahrzeug befestigt sind und ausgerollt und mittels Streben aufzustellen sind, haben sich in der Praxis nicht bewährt, da für ihre Ausbildung bzw. Anbringung unerwünschte bauliche Maßnahmen am Fahrzeug zu treffen sind, da die Dächer meist nur eine unzureichende Fläche aufweisen und zudem eine geringe Lebensdauer haben. Hierzu kommt bei diesen Dächern, daß ihr Aufstellen mit erheblichem Aufwand verbunden ist,/äie Käufer mit den erforderlichen Abstrebungen be- +sie hindern und bei verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten z.T. eine nur geringe Widerstandsfähigkeit gegen Wind und dgl. Einflüsse aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 eine vereinfachte Ansicht des Schutzdaches nach der Neuerung in Draufsicht,
eine Seitenansicht des Schutzdaches nach Fig. 1, eine Stirnansicht des Schutzdaches nach Fig. 1, einen Schnitt nach der Linie IY-IV in Fig. 2, eine Einzflheit Y in Fig. 2, In Vergrößerung, eine Seitenansicht ähnlieh FIg. 2 einer abgewandelten Schutzdachausführung nach der Neuerung, einen Schnitt nach der Linie YII-YII in Fig. 6-, eine Einzelheit VIII- in Pig, 6, in Vergrößerung.
Das Schutzdach besteht im einzelnen aus einem ein Fahrzeugdach 1 übergreifenden, an diesem lösbar befestigten Gestell, das zwei untereinander durch Querstreben 2 zu einer Untergestelleinheit verbundene Bügel 3 aufweist, die sich in verhältnismäßig dichtem Abstand über das Dach hinwegerstrecken. Die Bügel 3 sind im wesentlichen U-förmig- gebogen und stützen sich mit ihren nach unten weisenden freien Schenkeln vorteilhaft in der Regenrinne 4 am Dachrand des Fahrzeugs mittels Querstücken -$, als Füßen ab. In diesen Regenrinnen 4 sind die Bügelenden mittel® einer die Regenrinne 4 untergreifenden Klemmlasche/gehalten, die mittels einer Flügelschraube 6 festziehbar ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind aus U-Profilschienen bestehende Führungen 7 auf den Bügeln und längs diesen verlaufend befestigt. Diese Führungsschienen 7 können jedoch auch zwischen oder unterhalb der Bügel 2 an diesen befestigt sein sowie senkrecht zu diesen verlaufen, wenn das
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als Ganzes mit 8 bezeichnete Schutzdach nicht wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über eine seitliche Begrenzungswand, sondern über die PahrzeugrÜckwand herausziehbar sein soll.
Das Schutzdach 8 besteht seinerseits im einzelnen aus einem starren äußeren Rahmen 9 und einer zwischen den Rahmenstreben vorgesehenen Bespannung 10 aus Tuch, Folie od. dgl. An den zur Bewegungsrichtung des Schutzdaches 8 (Pfeile 11) parallelen Seitenrahmenstreben 12 sind im Abstand zu diesen parallel laufende», in der Rahmenebene angeordnete Führungsrohre 1j5 befestigt, die von den U-Profilschienen 7 umgriffen und in diesen versehieblich gehalten sind. An den U-Profilschienen 7 angeordnete Schraubklemmen T"! wirken auf die Führungsstücke 13 ein und ermöglichen eine Arretierung des Schutzdaches 8 in beliebigen Stellungen.
Bei der in den Fig. 6 bis 8 dargestellten abgewandelten Ausführung sind aus Profilstreben zusammengesetzte Bügel 14 vorgesehen. Diese Bügel bestehen im einzelnen aus einem als geschlossenes Vierkantprofil ausgebildeten Mittelteil 15 und zwei aus U-Profilstücken zusammengesetzten Endstücken 16, die als Winkel ausgeführt sind und mit einem Sehenkel in das Mittelteil 15 eingreifen. Schraubklemmen 17 legen die Indteile 16 am Mittelteil 15 fest. Bei dieser Ausführung ist eine Breitenveränderung des Gestells zur Anpassung an unterschiedliche Fahrzeugdachbreiten ermöglicht. Es versteht
sich, daß die Bügelteile 15 und 16 auch als Rohrstüoke ausgebildet sein kännen.
Bei Ausbildung des Schutzdaches zugleich als Dachgepäckträger werden zweckmäßig die Bügel 3 bzw. 14 durch eine Mehrzahl von Querstreben 2 untereinander derart verbunden, daß die Querstr<äsn 2 einen Auflagerost für das Gepäck bilden. In diesem Falle werden zweckmäßig die Führungen 7 unterhalb des von den Querstreben 2 gebildeten Rostes an den einander zugewandten Innenseiten der Bügel angeordnet, so daß das Schutzdach parallel unterhalb des Rostes und unbehindert vom Gepäck in Richtung der Pfeile 11 herauszieh- bzw. einschiebbar ist.

Claims (1)

  1. RA. if 21177*12.8.85
    Sehutzansprüche:
    1. Schutzdach an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Sehne11transportern mit festem Wagenaufbau, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrzeugdach (1)^das Dach in +ein geringem Abstand übergreifende Gestell; befestigt ist, das seitliehe, horizontale Führungen (7) für das als flachdach ausgebildete, aus einer Stellung über dem Dach in eine über eine Fahrzeugsbegrenzungswand überftsragende Stellung versehiebliches Schutzdach (8) aufweist.
    2. Schutzdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell zwei das Dach (1) in ®iner Breite überspannende, quer zur Fahrtzeuglängsaehse angeordnete Stützbügel (5)1^) aufweist, an denen zwei U-Profilschienen (?) als Sehutzdachführungen in einem der Schutzdachbreite entsprechenden Abstand parallel zueinander verlaufend angebracht sind.
    5. Schutzdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzdach (8) aus einem äußeren, starren Rahmen (9) und einer zwischen'den Rahmens tr eben vorgesehenen Bespannung (10) aus Tuch, Folie od. dgl. besteht.
    4. Schutzdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den zur Bewegungsrichtung (11) parallelen Rahmenstreben (12) des Schutzdaches (8) angebrachte, von den U-Profilschienen (7) umgriffenes Führungsstücke (13) vorgesehen sind.
    5. Vorrichtunghach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den U-Profilschienen (7) auf die Führungsstücke (13) am Schutzdach (8) einwirkende Schraubfclemmen (71) vorgesehen
    6. Schutzdach nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbügel 0,14) in an sich bekannter Weise mit. ihren Enden in die Regenrinnen (4) des Fahrzeugdaches (1) eingreifen und an diesen angeklemmt sind.
    7· Schutzdach nach einem oder mebjsren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbügel (14) ausziehbar ausgebildet sind»
    8. Schutzdach nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestell- und Rahmenstreben sowie Führungsstücke als Rohre ausgebildet sind.
    9· Schutzdach nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell als ein an sich bekannter Dachgepäckträger ausgebildet und das Schutzdach (8) unterhalb der Gepäckauflageebene am Gestell, angeordnet ist.
DE1965W0035545 1965-08-12 1965-08-12 Schutzdach an kraftfahrzeugen. Expired DE1927072U (de)

Priority Applications (1)

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DE1965W0035545 DE1927072U (de) 1965-08-12 1965-08-12 Schutzdach an kraftfahrzeugen.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1927072U true DE1927072U (de) 1965-11-11

Family

ID=33389793

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965W0035545 Expired DE1927072U (de) 1965-08-12 1965-08-12 Schutzdach an kraftfahrzeugen.

Country Status (1)

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DE (1) DE1927072U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102022106419A1 (de) 2022-03-18 2023-09-21 Audi Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102022106419A1 (de) 2022-03-18 2023-09-21 Audi Aktiengesellschaft Kraftfahrzeug

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