DE1926966U - Ladewagen zum anhaengen an einen schlepper. - Google Patents
Ladewagen zum anhaengen an einen schlepper.Info
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Description
Anmelder:
Heinrich Kolloge
283 Klenkenborstel
Post Bassum
Heinrich Kolloge
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Post Bassum
Ladewagen zum Anhängen an einen Schlepper
Die feuerung betrifft einen Ladewagen zum Anhängen an einen Schlepper mit einer Aufnahmevorrichtung für Erntegut wie
Heu, Stroh, Hübenlatt und dergleichen, die am Vorderende
des Ladewagens abnehmbar und durch eine vom Schlepper kommende Triebwelle antreibbar ist.
Derartige Ladewagen kommen wegen des Mangels an Arbeitskräften
in der Landwirtschaft immer mehr zum Einsatz. Es ist möglich, mit Hilfe dieser Ladewagen Heu, Stroh
und Hübenblatt ohne'Arbeitskräfte lediglich mit einem
Schlepper aufzunehmen und abzutransportieren. Am Vorderende
des Ladewagens ist zu diesem Zwecke eine Aufnahmevorrichtung (Pick-up) angeordnet, die mit rotierenden Zinken
zur Aufnahme des Gutes versehen ist. Das aufgenommene Gut
wird dann durch einen Kolben am vorderen unteren Ende in
den Ladewagen gepresst, der vorzugsweise mit hohen gitterförmigen Bordwänden versehen ist. Das Beladen des Ladewagens
wird also vollkommen- selbsttätig durchgeführt.
Es ist bisher nachteilig, daß derartige, in der Anschaffung
verhältnismäßig teure Ladewagen nur in begrenztem Umfange
in der Landwirtschaft einsetzbar sind, nämlich zum Aufnehmen und zum Abtransport von lose liegenden Produkten
wie Heu, Stroh und Rübenblatt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, Maßnahmen vorzuschlagen, durch die ein weitergehender Einsatz des Ladewagens möglich
ist. Insbesondere soll durch die !Feuerung erreicht werden, daß der Ladewagen auch zur Aufnahme und zum Abtransport
von Feldfrüchten wie Buben oder dergleichen geeignet ist.
Die Neuerung besteht darin, daß statt der Aufnahmevorrichtung
für Heu und dergleichen am vorderen Ende des Ladewagens eine Aufnahmevorrichtung für Feldfrüehte wie
Rüben oder dergleichen abnehmbar angebracht ist mit einem Förderer zum Transport der aufgenommenen Feldfrüchte
auf den Ladewagen. Der Torteil dieser Neuerung besteht darin, daß der Ladewagen besser ausgenutzt wird. Er kann
durch Auswechseln der Aufnahmevorrichtung einerseits zur Aufnahme und zum Abtransport von Heu, Stroh und Rübenblatt,
andererseits auch zur Eodung und zum Abiransport von Rüben und dergleichen verwendet werden, wenn die hierfür
vorgesehene Aufnahmevorrichtung angebaut wird. Infolge des verhältnismäßig großen Fassungsvermögens des Ladewagens
kann mit dem nach der Neuerung ausgebildeten ladewagen ein Rübenfeld vollständig geräumt werden, d.h. es können ohne
besondere Arbeitskräfte die Rüben gerodet und abtransportiert
und das Rübenblatt aufgenommen und ebenfalls abtransportiert werden. Dies wird bisher durch keine Vorrichtung,
auch nicht durch sogenanntes Tollerntemaschinen erreicht, da diese üblicherweise Bunker zur Aufnahme der Rüben aufweisen,
deren Passungsvermögen verhältnismäßig klein bemessen ist. Bei diesen Vollerntemaschinen werden die Rüben
ebenso wie das Rübenblatt auf dem Feld abgelegt. Das Gut muß dann noch auf ein FurThwerk umgeladen und kann erst
dann abtransportiert werden.
Bin weiterer Vorschlag der Neuerung besteht darin, daß als
Aufnahmevorrichtung für die Rüben und dergleichen ansich bekannte, der Höhe nach einstellbare Rodeschare dienen,
an die der Förderer ansehließt. Durch die Rodeschare werden die Rüben selbsttätig aus dem Boden herausgehoben,
wenn der Ladewagen über das Rübenfeld gezogen wird.
Weiterhin schlägt die Neuerung vor, daß zwischen der Aufnahmevorrichtung
und dem Förderer ein Wurfrad mit Zinken zur Übergabe der aufgenommenen Rüben an den Förderer angeordnet
ist. Das Wurfrad, das mit radial abstehenden, gegebenenfalls
gekrümmten Zinken ausgerüstet sein kann, übernimmt die Rüben von der Aufnahmevorrichtung und transportiert
s*e\j. an das Aufnahmeende des Förderers weiter.
Als Förderer dient nach der feuerung ein an sich bekannter
Senkrechtförderer mit an endlosen Ketten angeordneten Mitnehmern zum Transport der Rüben, die an neben dem Förderer
verlaufenden Stäben über den oberen Rand der vorderen Bordwand des Ladewagens hinweggeführt werden. Durch die Anwendung
eines derartigen an sich bekannten Förderers wird in Längsrichtung des Ladewagens verhältnismäßig wenig Raum
zur Unterbringung des Förderers feenötigt.
Ein weiterer wesentlicher Vorschlag der Neuerung besteht noch darin, daß die rückwärtige Bordwand des Ladewagens
als schräg nach hinten ausliegender Förderer ausgebildet ist. Dadurch wird das Entladen des Ladewagens ohne Einsatz
von Arbeitskräften möglich, wobei das ladegut durch den Förderer auch auf eine höher liegende Ladefläche, ζ. Β. auf
einen LKW oder dergl. transportierbar ist.
Die Neuerung besteht nicht nur in den einzelnen beanspruchten Aufgaben und Merkmalen, sondern auch in den verschiedenen
möglichen Kombinationen der Aufgaben bzw. Merkmale untereinander.
Nachfolgend werden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels weitere Aufgaben und Merkmale
der Neuerung näher erläutert, es zeigt:
Pig. 1 einen Ladewagen gemäß der Neuerung in schematischer Seitenansicht,
Fig. 2 den Ladewagen gemäß Pig.1 im Grundriß,
Fig. 3 den vorderen Teil des Ladewagens als vergrößertes Detail.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen an sich bekannten und in der Landwirtschaft üblichen Ladewagen 10 dahingehend
weiter zu entwickeln, daß ein universellerer Einsatz möglich ist als bisher. Ladewagen 10 werden üblicherweise als
einachsige Fahrzeuge zum Anhängen an einen Schlepper (nicht dargestellt) ausgebildet. Ein Ladewagen besteht aus einem
festen, starren Rahmen 11, der am vorderen Ende zusammenläuft und eine Anhängedeichsel 12 zum Befestigen des Ladewagens
an einem Schlepper bildet. Die Bordwände 13 des Ladewagens bestehen üblicherweise aus hohen Gitterwänden, wobei
die vordere Bordwand und die rückwärtige Bordwand vorzugsweise
am oberen Ende schwenkbar eingehängt sind» Der Boden 14 des Ladewagens ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als sogenannter Kratzboden ausgebildet, d. h. es
sind einzelne Stäbe 15 auf dem Boden aufliegend vorhanden, die an ihren Enden an Ketten 16 gelager^/sind und zur Bewegung
des Ladegutes von vorne nach hinten durch die Ketten
16 bewegbar sind.
Der starre Rahmen 11 ist so ausgebildet, daß vor dem Boden
14 des Ladewagens ein von dem Rahmen 14 eingeschlossener freier Raum entsteht. Dieser dient bei bisher bekannten
Ladewagen zur lösbaren Befestigung einer Aufnahmevorrichtung (Pick-up) für Erntegut wie Heu, Stroh, Rübenblatt und dergleichen.
Gemäß der Feuerung ist die bekannte Aufnahmevorrichtung
(nicht dargestellt § durch eine besondere Aufnahmevorrichtung
17 für Hüben und ähnliche Feldfrüehte austauschbar. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Aufnahmevorrichtung
17 aus üblichen und bekannten Rodescharen 18, die über das Feld hinwegbewegt werden und dadurch im Boden sitzende
Rüben 19 ausheben. Diese werden von den Rodescharen einem Förderer 20 zugeführt, der die Rüben üfeer die vordere
Bordwand des Ladewagens 10 hinweg in diesen transportiert. Das Rodeschar 18 ist hierbei, wie dargestellt, mit einem
Tastrad 21 versehen, durch das automatisch das Rodeschar auf die erforderliehe Höhe eingestellt wird, wobei ein Eindringen in den Boden bei Bodenunebenheiten vermieden werden.
Der Förderer 20 besteht aus endlosen, an einem Rahmen 22 gelagerten
Ketten 23,24, zwischen denen an Stäben Mitnehmer 25 angeordnet sind. Auf einer Seite ist der Förderer durch in
Förderrichtung verlaufende Stäbe 26 eingeschlossen, die zur Halterung und Führung der mitgenommenen Rüben 19 dienen.Die
Rüben liegen während des aufwärts gerichteten Transportes an den Stäben 26 an und werden so in bekannter Weise mitgenommen,
Der Tragrahmen 22 und damit der Förderer 20 ist in geeigneter Weise an dem starren Rahmen 11 des Ladewagens befestigt.Außerdem
wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispxel der Tragrahmen 22 noch am oberen Ende auf einer vorderen Stütze 27
der seitlichen Bordwände 15" befestigt, und zwar lösbar befestigt,
beispielsweise mit Hilfe von in Langlöchern einfassenden Schrauben. Zu diesem Zweck sind am Tragrahmen 22 Streben
28 vorgesehen, die an eine querverlaufende Traverse 29 angeschlossen
sind.
Die bzw. das Rodesehar 18 ist so ausgebildet und angeordnet,
daß es in Transportrichtung 'nach hinten unmittelbar in den
etwa horizontal liegenden Bereich der Stäbe 26 übergeht. Um die Übernahme der aufgenommenen Rüben durch den Förderer
20 sieherzustellen, ist nach der feuerung noch ein Wurfrad 30 oberhalb der Stäbe 26 im Bereich zwischen dem Rodeschar
18 und dem Förderer angeordnet. Dieses Wurfrad 30 ist mit mehreren etwa radial abstehenden Zinken 31 ausgerüstet, die
die aufgenommenen Rüben in den Bereich der Mitnehmer 25 schleudern.
Die gesamte AufnahmevtJErichtung, also einschließlich des
Rodeschares 18, des Tastrades 21, des Wurfrades 30 und des unteren etwa horizontal laufenden Bereichs der Stäbe 26 ist
schwenkbar gelagert und kann mit Hilfe eines Zugmittels, beispielsw. mit Hilfe eines Seilzuges 32 angehoben werden,
so daß eine für die Jährt ausreichende Bodenfreiheit gegeben
ist. Zu diesem Zweck ist ein um ein Gelenk 33 schwenkbarer Lagerrahmen 44 vorgesehen, der die Aufnahmevorrichtung
17 und den unteren, gesonderten Teil der Stäbe 26 trägt. Fig. 3 zeigt ^im Detail den Lagerrahmen 44 mit den daran befestigten
Teilen in angehobener Stellung.
Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt von der Zapfwelle des Schleppers aus über eine Triebwelle 34, die zu einem ebenfalls
mit dem lahmen 11 verbundenen Getriebekasten 35 führt. Von hier aus werden über geeignete Antriebsmittel, insbesondere
über Kettentriebe das Wurfrad 30 und die Ketten 23,24 des Förderers 20 angetrieben. Ein weiterer Antrieb wird über
eine unter dem Boden 14 des Ladewagens hindurciilaufende
Triebwelle 36 auf ein hinten liegendes Getriebe 37 übertragen, durch das der Rollboden, nämlich die Ketten 16
angetrieben werden»
Ein weiteres besonderes Merkmal der Neuerung besteht noch darin, daß am rückwärtigen Ende des Ladewagens ein nach
hinten schräg ausliegender Förderer 38 angebracht ist. Dieser dient zur Entladung des Ladewagens, wobei das Ladegut
dem·Förderer 38 durch den Kratzboden, nämlich durch die
Stäbe 15 zugeführt wird. Der Förderer 38 ist in ähnlicher Weise ausgebildet wie der Förderer 20, nämlich mit einzelnen
Mitnehmern 39, die an seitlichen angetriebenen Ketten angebracht sind. Vorzugsweise ist der Förderer 38 nicht so
breit wie der Boden 14 des Ladewagens. Um eine sichere Zuführung des Lade^guts zum Förderer 38 trotzdem zu bewerkstelligen,
sind am rückwärtigen Ende des Ladewagens Stäbe angebracht, die jeweils schräg auf den Förderer zulaufen.
Der Antrieb^ des Förderers 38 erfolgt unmittelbar vom Getriebe
37, wobei der Antrieb von einem Zahnrad 42 für die Ketten 16 direkt durch eine Kette auf ein unteres Zahnrad
43 des Förderers 38 übertragen wird. Der Förderer 38 ist somit grundsätzlich gemeinsam mit dem Kratzboden antreibbar.
Auch der Förderer 38 ist in geeigneter Weise lösbar am Ladewagen befestigt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur Aufnahme von Rüben 19 lediglich ein Rodeschar 18 dargestellt. Es ist
auch möglich, mehrere nebeneinanderliegende Hodeschare entsprechend
dem Abstand der Reihen der Rüben anzuordnen, so daß gleichzeitig mehrere Rübenreihen, gerodet werden, wenn
der Ladewagen über das Eübenfald gezogen wird.
Claims (8)
1. ladewagen zum Anhängen an einen Schlepper mit einer Aufnahmevorrichtung
für Erntegut wie Heu, Stroh, Rübenblatt und dgl., die am Vorderende des Ladewagens abnehmbar und
durch eine vom Schlepper kommende Triebwelle antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß statt der Aufnahmevorrichtung
für Heu oder dgl. am vorderen Ende des Ladewagens (10) eine Aufnahmevorrichtung (17) für Feldfrüchte
wie Rüben (19) oder dgl» abnehmbar angebracht ist WA
einem anschließenden Förderer (20) zum Transport der aufgenommenen
Feldfrüchte auf den ladewagen.
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnahmevorrichtung (17) an sich bekannte, der Höhe
nach einstellbare Rodeschare (18) dienen, an die der Förderer (20) anschließt.
3. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Aufnahmevorrichtung (17) und dem förderer (20)
ein Wurfrad (30) mit Zinken (3$)zur Übergabe der aufgenommenen
Rüben an den Förderer (20) angeordnet ist.
4. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Förderer (20) ein an sich bekannter Senkrechtförderer
dient mit an endlosen Ketten (23,24) angeordneten Mitnehmern (25) zum Transport und mit Stäben (26) zur Führung
der Früchte, wobei der förderer über den oberen Rand einer forderen Bordwand des Ladewagens hinwegführt.
5. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (17) einschließlich Förderer (20)
schwenkbar gelagert und durch ein Tastrad (21) geführt
6. Ladewagen nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung
(17) einschließlich Tastrad (21) und ein unterer, im wesentlichen horizontal verlaufender Teil des
Förderers (20) bzw. der Stäbe (26) schwenkbar gelagert sind,
7. Ladewagen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Bordwand des Ladewagens als schräg nach hinten ausliegender Förderer
(38) ausgebildet ist.
8. Ladewagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (38) eine geringere Breite als die Ladefläche
(H) des Wagens hat, wobei schräg verlaufende Führungsmittel,
insbes. Stäbe (41), auf den Förderer/gerichtet sind.
Bremen, den 19.7.1965 für den Anmelder:
Anrn.: ifeinri-ch Kolloge
283 Klenkenborstel
]?©st Bassum
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965K0051880 DE1926966U (de) | 1965-07-31 | 1965-07-31 | Ladewagen zum anhaengen an einen schlepper. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965K0051880 DE1926966U (de) | 1965-07-31 | 1965-07-31 | Ladewagen zum anhaengen an einen schlepper. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1926966U true DE1926966U (de) | 1965-11-11 |
Family
ID=33349968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965K0051880 Expired DE1926966U (de) | 1965-07-31 | 1965-07-31 | Ladewagen zum anhaengen an einen schlepper. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1926966U (de) |
-
1965
- 1965-07-31 DE DE1965K0051880 patent/DE1926966U/de not_active Expired
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