DE1926590U - Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl.Info
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Description
"Vorrichtung zur Lagerung und Schaustellung von
schweren Warenrollen wie Fußbodenbelägen aus textilischen Stoffen, Linoleum und dgl.11
Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt, die aus zwei miteinander durch waagerechte Streben verbundenen
Ständern besteht, deren jeder eine über zwei an ihm gelagerte Kettenräder, von denen zwei
gleich hoch gelegene durch eine Welle miteinander in Treibverbindung stehen, geführte endlose Gelenkgliederkette
GaIl'scher Art trägt. Die Warenrollen werden in der Segel um ein Papprohr als Kern gewickelt
und durch diesen mittleren Hohlraum wird eine Warentragstange gesteckt, die mit ihren beiden
Enden über die Stirnseiten der Warenrolle hinausragen. Um diese Warenrollen an den beiden Ketten
zu befestigen, hat man an den Ketten nach der Innenseite des Gerätes, d.h. nacheinander hin in gewissen
Abständen, die durch den Durchmesser der Warenrolle bedingt sind, entsprechend lange Stege
angehängt, deren untere Enden hakenförmig aufwärts gebogen sind. Man konnte auf diese Weise eine Warenrolle
mit eingesetzter Warentragstange an beiden gleichlaufenden Ketten aufhängen, wenn diese unten
l54g, 15/03. 1926 590. Wily Schneider,
i Vorst, Post Schwenke über Halver.
Vorrichtung zur Lagerung und Schauste!- _ /
- 2 - , lung vor. schweren Warenteilen «
Fußbodenbelägen aus textvksdhenStoffen
Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch 3S 43x
|(t!'i3; Z. 2) _ _
in den Raum zwischen den beiden Ständern auf einer niedrigen Karre eingefahren wurde. Die
offenen Hakenenden der herabhängenden Stege erfaßten dann beim Lauf der Kette, wenn man die
Karre durch eine Kippbewegung anhob, die freien Enden der Warentragstange und nahmen sie so mit.
Solche Warenrollen haben üblicherweise einen Durchmesser von 45- 55 cm, eine Breite von 2-4 m
soweji ein Gewicht von 2-4 Ztr. Aus letzterem Grunde
erfordert zunächst das Aufheben dieser schweren Warenrollen auf die Transportkarre, welches genau
mittengerecht erfolgen muß, eine erhebliche KraftaufWendung. Es wäre daher leichter, die Rolle
einfach in den Raum zwischen den beiden Ständern einzurollen. Dann aber müßten beide Ketten
während des Einhängens still stehen und zwei Personen
den Einhängevorgang an beiden Enden nacheinander durchführen, wobei jeweils die eine den
leitet
hakenförmigen Steg/und die andere mit einem brechstangenähnlichen Hilfsmittel das Warentragstangenende untergreift, um ee /über das Ende des Hakens zu heben, wobei diese Stange auf der steilen Schrä^Läche leicht abrollen würde, sofern man dort nicht noch eine dies verhindernde Querrinne vorsehen würde. Würde man statt dessen die Hakenstege länger gestalten, so daß sie beim Lauf
hakenförmigen Steg/und die andere mit einem brechstangenähnlichen Hilfsmittel das Warentragstangenende untergreift, um ee /über das Ende des Hakens zu heben, wobei diese Stange auf der steilen Schrä^Läche leicht abrollen würde, sofern man dort nicht noch eine dies verhindernde Querrinne vorsehen würde. Würde man statt dessen die Hakenstege länger gestalten, so daß sie beim Lauf
der Kette die Enden der Warentragstange hintergreifen,
sich vorübergehend schrägstellen und dann die Warenrolle vom Fußboden her abheben, dann würde
jede einzelne als unterste beim Vorführen jeweils wieder über den Fußboden rollen bzw. schleifen,
was/deshalb unzulässig ist, weil die Warenrollen so gewickelt werden, daß die Husterseite außen
liegt. Da außerdem die Warentragstange sich um ihre mittlere Achse dreht, so kann sich die Warenrolle
bei dieser Laufbewegung auf dem Fußboden infolge des Widerstandes abrollen. Auch beim Abwikkeln
einer bestimmten Länge der Ware rollt diese bei einem Abzug oft ohne Hindernis frei ab, so daß
sie wieder aufgewickelt werden muß.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die geschilderten Hachteile der bekannten Vorrichtung
zu beseitigen, d.h. also den Einhängevorgang so zu gestalten, daß das mittengerechte Aufheben
der schweren Warenrollen auf die Transportkarre und diese selbst entfällt, wcbei die Lagerung der
Warenrolle an der Kette so durchgeführt wird, daß die aufgehängten Warenrollen beim Umlauf der Ketten
in keinem Falle mehr auf den Fußboden gelangen kenn**J)arüber hinaus geht die Aufgabe dahin, die
Lagerung der Warenrolle so zu gestalten, daß sie jeweils beim Abziehen der Ware höchstens eine einzige
Drehbewegung um 360° durchführen kann und
1£*π
ι I* ulib
If ι
- 4 - \(T."l3: Z. 2)
schließlich dahin, daß das Gestell nach Bedarf innerhalb vorgesehener Grenzen auf die größte Warenrollenbreite
einstellbar ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe zunächst dadurch, daß die Gelenkgliederkette mit hohlen Kettenbolzen
versehen ist, die 3Θ einen in ihren Hohlraum einschiebbaren
Lagerbolzen aufnehmen, dessen Schaft zur Lagerung der Warenrolle in an deren Stirnenden
vorgesehene Lagerbohrungen eingreift, vorzugsweise in den Innenraum je eines Sohrstutzens, die an der
hohlen Warentragstange wesentlich größeren Durchmessers an deren Innenwand in exzentrischer, aber
winkelgleicher Lage befestigt sind, sowie daß im Hohlraum eines in der Laufrichtung der Kette zuvor
angeordneten Kettenbolzens ein Kniegelenktrieb, bestehend aus einer mit einem Bolzen versehenen Platte
drehbar gelagert ist, an der an einem auf deren anderer Seite im Abstand angeordneten Zapfen der
Haken zum Erfassen und Heben der Warentragstange angelenkt ist und die außerdem einen entsprechend
langen Handgriff zur Verdrehung der Platte um ihren Bolzen aufweist. Der Kniegelenktrieb als Träger der
Hakenstege erlaubt, ohne Aufwendung erheblicher Kraft das entsprechende umfaßte Ende der Warentragstange
anzuheben und koaxial so einzustellen, daß der in den Hohlraum des Kettenbolzens bereits eingesetzte
1 54ε 15/03. 1926 590. Willy Schneider.
I Vorst Post Schwenke über Halver.
Vorrichtung *ur Lagerung und SAaus.el _ .,
lung von schweren Uarenrollen χ»«
Fußbodenbelägen aus text,.sehen Stoffen
Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch »«J.
|(Ζ. 2)
Lagerbolzen in die Bohrung des Lagerstutzens der Warentragstange mühelos von der gleichen Person
eingeschoben werden kann, die den Kniehebeltrieb bedient.
Die das Kniegelenk bildende schwenkbare Platte kann unmittelbar als Handgriff ausgebildet sein. Bei
einer bevorzugten Ausführungs^orm setzt sich der
Drehzapfen des Kniegelenks durch die Platte als zu dem exzentrisch angeordneten Zapfen paralleler
Zapfen fort und der Handgriff weist an seinem hinteren
flachen Ende zwei nach Abstand und Durchmesser den erwähnten Zapfen entsprechende Löcher auf,
so daß er lediglich zum Gebrauch auf die beiden Zapfen des Kniegelenks aufgeschoben wird. Man
braucht infolge dieser Bauart insgesamt nur zwei Kniegelenktriebe, weil sie nur vorübergehend benutzt
werden. Man hängt sie mit ihren zur Kette hin gerichteten Bolzen im Hohlraum des Kettenbolzens
durch Einschieben auf, der sich etwa zwei Kettenglieder zuvor befindet und läßt dann die
laufende Kette die freien Enden der Warentragstange erfassen und diese mitnehmen, bis sie etwa
1m über dem Fußboden angelangt ist, worauf nun unter Benutzung des Kniegelenktriebes die Einlagerung
der Warentragstange durch die verschiebbaren Lagerbolzen durchgeführt wird.
54g, 15/05. 1926 590. Willy Schneider, Vorst, Post Schwenke über Halver. 1
Vorrichtung zur Lagerung und Schaustel- _ / lung von schweren Warenrollen wie
- 6 - lung von schweren ----—. .
Fußbodenbelägen aus texttlischen Stol-1
fen Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch 38 433. |(T.'l3; Z.2)_ _ __ ..:. ..
Um z\i erreichen, daß die Vorrichtung in gewissen
Grenzen den verschiedenen Warenrollenbreiten angepaßt
werden kann, sind die die Ständer verbindenden Rohre, die Warentragstange und die die beiden
Kettenräder verbindende Achse zur Vergrößerung der Gerätbreite teleskopartig ausgebildet. Man
kann in diesen Bereichen Löcher anordnen, durch die Schrauben oder Splinte zur Verriegelung eingesetzt
werden»
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Ss zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht des Gerätes, Pig. 2 eine Vorderansicht,
Pig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 in vergrößertem Maßstabe
einen Teil der Kette mit der in diese eingesetzten Einrichtung zum Einhängen der
Warentragstange in das zugehörige Kettenglied in größerem Maßstabe und in zwei verschiedenen
Benutzungslagen und
Pig. 7 einen Schnitt durch zwei benachbarte Kettenglieder.
Das Gerät besteht aus den beiden stirnseitigen Ständern 1, die durch zwei prismatische Rohre 2
I (T.' 13; 7..T)
miteinander verbunden sind. Die Ständer 1 tragen an ihrem Kopfende ein Lager 1a für eine Welle 3»
die in der Nähe dea Lagers 1a je ein Kettenrad 4
trägt. Außerdem tragen die Stirnwände 1 in ihrem unteren Bereich je ein Lager 1 für den Wellenzapfen
5» um den das untere Kettenrad 4 umläuft. Die Lager 1 stehen unter der Wirkung nicht dargestellter
Verstellorgane, mit denen sie in Führungen des Ständers 1 nach Art eines Schlittens
einstellbar sind, um die Kette 6 jeweils zu spannen. Die Kettenräder 4 sind als Zahnräder ausgebildet, d.h. hier mit Zahnlücken 4a versehen,
einstellbar sind, um die Kette 6 jeweils zu spannen. Die Kettenräder 4 sind als Zahnräder ausgebildet, d.h. hier mit Zahnlücken 4a versehen,
a b
in die sich die hohlen Kettenbolzen 6 , 6 einer Hohlbolzenkette 6 Gall'scher Art^inlegen^· bei der also je zwei durch einen Hohlsteg 6C im Abstand
gehaltene plattenförmige Kettenglieder miteinander schwenkbar vernietet ι
freiblieben. (Pig. 7)
in die sich die hohlen Kettenbolzen 6 , 6 einer Hohlbolzenkette 6 Gall'scher Art^inlegen^· bei der also je zwei durch einen Hohlsteg 6C im Abstand
gehaltene plattenförmige Kettenglieder miteinander schwenkbar vernietet ι
freiblieben. (Pig. 7)
schwenkbar vernietet sind, deren Hohlräume 6
Die durchgehende Welle 3 wird an ihrem einen Ende in bekannter Weise von Hand oder motorisch angetrieben,
was hier nicht dargestellt ist.
Die sehr schweren Warenrollen W weisen üblicherweise in der Mitte ihres Durchmessers einen durchgehenden
rohrföriaigen Hohlraum innerhalb dines
Papprohres auf. Durch diesen Hohlraum wird die
Papprohres auf. Durch diesen Hohlraum wird die
1926 59α WiIIy1 Schnöder.
(T.'l3; Z. 2)
rohrförmige Waxentragstange 7 gesteckt, an deren
Innenwand an den beiden Rohrenden in genau winkelgleicher Lage ein vorstehender hohler Rohrstützen 7a
7 angeschweißt ist. Das Einhängen dieser Warentragstange 7, 7a mit der Warenrolle W erfolgt durch
Kopfbolzen 8, die von außen her durch den Hohlraum des Kettenbolzens 6a hindurchgesteckt und mit dem
Schaft 8a in den Hohlraum 7b des RohrStutzens 7a
der Warentragstange 7 eingeschoben werden. Die Anordnung der Rohrstutzen 7a erfolgt bewußt exzentrisch,
damit eine derartige Warenrolle W bei der
Umlaufbewegung der Kette 6 sich nicht von selbst in der Abwickelrichtung verdrehen kann und damit
auch später beim Abwickeln der Warenrolle W nach jeder Umdrehung ein natürliches Hindernis eintritt,
welches dann leicht durch Zug von Hand überwunden wird, wenn eine entsprechende Länge abgewickelt
werden soll. Die Bolzen 8, 8a in den Hohlstutzen 7a
der Warentragstange 7 sind in der eingeführten Lage
durch durch Bohrungen hindurengest*
z.B. nach Art eines "ßM gesichert.
durch durch Bohrungen hindurchgesteckte Stifte 8 ,
Um nun die schwere Warenrolle W mit der Warentragstange 7, 7a unmittelbar vom Fußboden bei laufender
Kette 6 aufzunehmen, wird eine leicht abnehmbar an den beiden Ketten 6 anzubringende Vorrichtung
Vis, Pos. Schwenke über H^vcr. _
Vorrichtung ZUi i-as*-»"··& ,, __;_ *.<
«^
7
i (Tl'iVrz.^)1
benutzt, bestehend aus einer Platte 9 mit einem rechtwinklig zu ihr verlaufenden Bolzen 9a» der
in den Hohlraum 6 des Kettenbolzens 6a eingeschoben wird und sich über die Platte 9 hinaus
auf deren anderer Seite im Bereich 9 fortsetzt. Die Platte 9 trägt außerdem im Abstand einen
parallel zum Bolzen 9 verlaufenden weiteren Bolzen 9C>
über den das mit einem Lagerloch 9 versehene Ende eines Stabes 9Θ geschoben ist, dessen
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unteres Ende als Haken 9 ausgebildet ist und sich beim Lauf der Kette 6 so auf den vorstehenden hohlen Stutzen 7a der Warentragstange 7 legt, daß er diesen erfaßt und nunmehr in der Laufrichtung der Kette mitnimmt und vom Fußboden abhebt (Figo 3)· Ist auf diese Weise die schwere Warenrolle W mit ihrer Achse etwa 1 m über dem Fußboden angelangt, so steht das Loch 7 des Hohlstutzens 7a nicht in der Höhe des Loches 6 des entsprechenden hohlen Kettenbolzens 6a. Man kann also den Kopfbolzen 8, 8a wohl in das Loch 6C des Kettenbolzens 6a einführen, aber noch nicht in das Loch 7 des hohlen Zapfens 7a. Das Loch 7 des Hohlstutzens 7 liegt vielmehr um das Maß χ (Fig. 1 und 2) von dem Loch 6 des entsprechenden Kettenbolzens 6 entfernt. Um eine koaxiale Stellung der beiden Löcher 6 , 7 herbeizuführen, ist ein gekröpfter Hebel 9S mit zwei Löchern 9 ,91
unteres Ende als Haken 9 ausgebildet ist und sich beim Lauf der Kette 6 so auf den vorstehenden hohlen Stutzen 7a der Warentragstange 7 legt, daß er diesen erfaßt und nunmehr in der Laufrichtung der Kette mitnimmt und vom Fußboden abhebt (Figo 3)· Ist auf diese Weise die schwere Warenrolle W mit ihrer Achse etwa 1 m über dem Fußboden angelangt, so steht das Loch 7 des Hohlstutzens 7a nicht in der Höhe des Loches 6 des entsprechenden hohlen Kettenbolzens 6a. Man kann also den Kopfbolzen 8, 8a wohl in das Loch 6C des Kettenbolzens 6a einführen, aber noch nicht in das Loch 7 des hohlen Zapfens 7a. Das Loch 7 des Hohlstutzens 7 liegt vielmehr um das Maß χ (Fig. 1 und 2) von dem Loch 6 des entsprechenden Kettenbolzens 6 entfernt. Um eine koaxiale Stellung der beiden Löcher 6 , 7 herbeizuführen, ist ein gekröpfter Hebel 9S mit zwei Löchern 9 ,91
54κ 15/03. 1926 590. Willy Schneider,
Vorst Post Schwenke über Halver. , Vo chtung zur Lagerung und Schausul _ /
hing von schweren Warenteilen *w
Fulfbodenbelägen aus <««^<·"
fen Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch ,(T. 13; Z. 2)
versehen, die die Bolzen 9 > 9° aufnehmen, wenn er als Handgriff auf diese aufgeschoben wird. Auf
diese Weise läßt sich jetzt die Platte 9 so um den Bolzen 9a verdrehen (Fig. 5), daß die hakenförmige
Stange 9e, 9 den erfaßten Hohlzapfen 7a
der Warentragstange 7 um das Maß χ im Räume anhebt, bis die Löcher 6 , 7 nunmehr koaxial stehen
und der Bolzen 8, 8a völlig eingeschoben werden kann, der nun allein die Lagerung übernimmt. Der
Hebel 9^ wird ^öaaifin die Lage nach Fig. 3 zurückbewegt
und die gesamte Vorrichtung abgenommen, so daß sie zum Einlegen der nächsten Warenrolle W benutzt
werden kann. Daher sind nur zwei Vorrichtungen 9 bis 9^ erforderlich. Dadurch, daß die Lagoon V
rung der Warentragstangen, 7, 7 , 7 mit der Warenrolle W jetzt ausschließlich durch die Bolzen 8,8a
erfolgt, kann beim Umlauf der Ketten keine der Warenrollen W den Fußboden berühren. Dieser Kniehebeltrieb
9 bis 9 ist in gleicher Weise von Bedeutung, falls aus irgendwelchen Gründen eine noch
mehr oder weniger volle Warenrolle W aus beiden Ketten 6 des Gerätes zur Auswechslung herausgenommen
werden soll, wobei die Handhabung in entsprechend umgekehrter Richtung verläuft.
Das Gerät ist ferner bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel
so ausgebildet, daß es beim Käufer
(T. 13; Z.2)
auch für Vfarenrollen W verschiedener Breite Benutzung
finden kann. Aus diesem Grunde sind die Längsrohre 2, die Walle 3 und die Warentragstangen7
je aus zwei Teilen 2', 31 und 7' gebildet, die
teleskopartig ineinandergreifen, so daß die Ständer 1, 1 in entsprechendem Abstand aufgestellt werden
können. Die durchgehende Welle 3» 3f liegt innerhalb
eines verschiebbaren Rohres 3a» welches
a b
in dem Lager 2 eines Lagerbockes 2 auf dem längsverlaufenden oberen Rohr 2 abgestützt ist.
Die Antriebsachse 3 wird durch einen Motor über einen selbsthemmenden Schneckentrieb in beiden
Richtungen nach Wahl angetrieben, um jeweils die entsprechenden Warenrollen dem Kunden vorzuführen.
Man kann die zwei Kettenglieder 4 verbindende Achse 3 auch durch einen Handantrieb umlaufen
lassen, in welchem Falle die Achse und der Antrieb am unteren Kettenradpaar 4 vorgesehen wird. Das
ganze Gerät kann auf dem Fußboden verschoben werden, wenn an den Ständern dort Laufrollen angebracht sind.
Erfindungswesentlich ist alles in der Beschreibung und ZeichnungjWae nicht ausdrücklich als erfindungsunwesentlich
bezeichnet ist.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Lagerung und Schaustellung von schweren Warenrollen, wie Fußbodenbelägen aus
textilischen Stoffen, Linoleum und dgl., bestehend
aus zwei seitlichen, durch waagerechte Streben miteinander verbundenen Ständern, die je eine endlose,
über zwei Kettenräder geführte Gelenkgliederkette
tragen, an denen je Warenrolle ein ^bwärts
hängender Tragsteg mit einem freien hakenförmig nach oben gebogenen Ende zur Einlagerung
der Warenrollentragstange angelenkt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkgliederkette
(6) mit hohlen Kettenbolzen (6a, 6 ) versehen ist, die je einen in ihren Hohlraum (6 ) einschiebbaren
Lagerbolzen (8) aufnehmen, dessen Schaft (8a) zur Lagerung der Warenrolle (W) in
an deren Stirnenden vorgesehene Lagerbohrungen,
vorzugsweiseäSn Innenraum je eines Rohrstutzens (7a)
eingreift, die an den Bnden der hohlen Warentragstange
(7) wesentlich größeren Durchmessers an deren Innenwand in exzentrischer, aber winkelgleicher
Lage befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß im Hohlraum (6 ) eines in der Laufrichtung der
Kette (6) zuvor angeordneten Kettenbolzens (6a) ein
54g 15/03. 1926 590. Willy Schnexkr.
Yorst. Post Schwenke über HaKer J
Vorrichtung iur Lagerung und Sauste _ /
lung von schweren WarenroUcn *i«
Fulbodenbelagcn aus *«$«*« Stoffer Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch 38 4».
(Τ713;Ζ. 2)
Kniegelenkantrieb, bestehend aus einer mit einem Bolzen (9a) versehenen Platte (9) drehbar gelagert
ist, an der an einem auf deren anderer Seite" im Abstand angeordneten Zapfen (9C) der Haken (9,99,9f)
zum Erfassen und Heben der Warentragstange (7,7)
angelenkt ist und die außerdem einen entsprechend langen Handgriff (9g) zur Verdrehung der Platte (9)
um ihren Bolzen (9 ) aufweist.
3« Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dauj&rch gekennzeichnet,
daß der Drehzapfen (9a) sich durch die Platte (9) ale zum Zapfen (9°) paralleler Zapfen (9
fortsetzt und der Handgriff (9^) an seinem hinteren
flachen Ende zwei nach Abstand und Durchmesser den Zapfen (9 , 9c) entsprechende Löcher (9 , 9 )
aufweist.
4« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ständer (1) verbindenden Rohre (2, 2·),
die Warentragstange (7, 71) und die die beiden Kettenräder
(4) verbindende Achse (3, V, 3a) zur Vergrößerung der Gerätbreite teleskopartig ausgebildet
sind, wobei in den Verstellbereichen dieser Teile
Querlöcher angeordnet sind, durch die Schrauben oder Stifte zur Verriegelung hindurchtreten,,
deaf Anmelder
Patentanwalt
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1965SC038433 DE1926590U (de) | 1965-06-22 | 1965-06-22 | Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl. |
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Publications (1)
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| DE1926590U true DE1926590U (de) | 1965-11-04 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1965SC038433 Expired DE1926590U (de) | 1965-06-22 | 1965-06-22 | Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1926590U (de) |
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1965
- 1965-06-22 DE DE1965SC038433 patent/DE1926590U/de not_active Expired
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