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DE1926590U - Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl.

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Publication number
DE1926590U
DE1926590U DE1965SC038433 DESC038433U DE1926590U DE 1926590 U DE1926590 U DE 1926590U DE 1965SC038433 DE1965SC038433 DE 1965SC038433 DE SC038433 U DESC038433 U DE SC038433U DE 1926590 U DE1926590 U DE 1926590U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
chain
pin
roll
linoleum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965SC038433
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Schneider Vorst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1965SC038433 priority Critical patent/DE1926590U/de
Publication of DE1926590U publication Critical patent/DE1926590U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/16Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials
    • A47F7/17Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials in rolls or rolled tapes
    • A47F7/175Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for carpets; for wallpaper; for textile materials in rolls or rolled tapes of carpets, wallpapers or fabrics

Landscapes

  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

"Vorrichtung zur Lagerung und Schaustellung von schweren Warenrollen wie Fußbodenbelägen aus textilischen Stoffen, Linoleum und dgl.11
Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt, die aus zwei miteinander durch waagerechte Streben verbundenen Ständern besteht, deren jeder eine über zwei an ihm gelagerte Kettenräder, von denen zwei gleich hoch gelegene durch eine Welle miteinander in Treibverbindung stehen, geführte endlose Gelenkgliederkette GaIl'scher Art trägt. Die Warenrollen werden in der Segel um ein Papprohr als Kern gewickelt und durch diesen mittleren Hohlraum wird eine Warentragstange gesteckt, die mit ihren beiden Enden über die Stirnseiten der Warenrolle hinausragen. Um diese Warenrollen an den beiden Ketten zu befestigen, hat man an den Ketten nach der Innenseite des Gerätes, d.h. nacheinander hin in gewissen Abständen, die durch den Durchmesser der Warenrolle bedingt sind, entsprechend lange Stege angehängt, deren untere Enden hakenförmig aufwärts gebogen sind. Man konnte auf diese Weise eine Warenrolle mit eingesetzter Warentragstange an beiden gleichlaufenden Ketten aufhängen, wenn diese unten
l54g, 15/03. 1926 590. Wily Schneider, i Vorst, Post Schwenke über Halver.
Vorrichtung zur Lagerung und Schauste!- _ /
- 2 - , lung vor. schweren Warenteilen «
Fußbodenbelägen aus textvksdhenStoffen Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch 3S 43x |(t!'i3; Z. 2) _ _
in den Raum zwischen den beiden Ständern auf einer niedrigen Karre eingefahren wurde. Die offenen Hakenenden der herabhängenden Stege erfaßten dann beim Lauf der Kette, wenn man die Karre durch eine Kippbewegung anhob, die freien Enden der Warentragstange und nahmen sie so mit. Solche Warenrollen haben üblicherweise einen Durchmesser von 45- 55 cm, eine Breite von 2-4 m soweji ein Gewicht von 2-4 Ztr. Aus letzterem Grunde erfordert zunächst das Aufheben dieser schweren Warenrollen auf die Transportkarre, welches genau mittengerecht erfolgen muß, eine erhebliche KraftaufWendung. Es wäre daher leichter, die Rolle einfach in den Raum zwischen den beiden Ständern einzurollen. Dann aber müßten beide Ketten während des Einhängens still stehen und zwei Personen den Einhängevorgang an beiden Enden nacheinander durchführen, wobei jeweils die eine den
leitet
hakenförmigen Steg/und die andere mit einem brechstangenähnlichen Hilfsmittel das Warentragstangenende untergreift, um ee /über das Ende des Hakens zu heben, wobei diese Stange auf der steilen Schrä^Läche leicht abrollen würde, sofern man dort nicht noch eine dies verhindernde Querrinne vorsehen würde. Würde man statt dessen die Hakenstege länger gestalten, so daß sie beim Lauf
der Kette die Enden der Warentragstange hintergreifen, sich vorübergehend schrägstellen und dann die Warenrolle vom Fußboden her abheben, dann würde jede einzelne als unterste beim Vorführen jeweils wieder über den Fußboden rollen bzw. schleifen, was/deshalb unzulässig ist, weil die Warenrollen so gewickelt werden, daß die Husterseite außen liegt. Da außerdem die Warentragstange sich um ihre mittlere Achse dreht, so kann sich die Warenrolle bei dieser Laufbewegung auf dem Fußboden infolge des Widerstandes abrollen. Auch beim Abwikkeln einer bestimmten Länge der Ware rollt diese bei einem Abzug oft ohne Hindernis frei ab, so daß sie wieder aufgewickelt werden muß.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die geschilderten Hachteile der bekannten Vorrichtung zu beseitigen, d.h. also den Einhängevorgang so zu gestalten, daß das mittengerechte Aufheben der schweren Warenrollen auf die Transportkarre und diese selbst entfällt, wcbei die Lagerung der Warenrolle an der Kette so durchgeführt wird, daß die aufgehängten Warenrollen beim Umlauf der Ketten in keinem Falle mehr auf den Fußboden gelangen kenn**J)arüber hinaus geht die Aufgabe dahin, die Lagerung der Warenrolle so zu gestalten, daß sie jeweils beim Abziehen der Ware höchstens eine einzige Drehbewegung um 360° durchführen kann und
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- 4 - \(T."l3: Z. 2)
schließlich dahin, daß das Gestell nach Bedarf innerhalb vorgesehener Grenzen auf die größte Warenrollenbreite einstellbar ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe zunächst dadurch, daß die Gelenkgliederkette mit hohlen Kettenbolzen versehen ist, die 3Θ einen in ihren Hohlraum einschiebbaren Lagerbolzen aufnehmen, dessen Schaft zur Lagerung der Warenrolle in an deren Stirnenden vorgesehene Lagerbohrungen eingreift, vorzugsweise in den Innenraum je eines Sohrstutzens, die an der hohlen Warentragstange wesentlich größeren Durchmessers an deren Innenwand in exzentrischer, aber winkelgleicher Lage befestigt sind, sowie daß im Hohlraum eines in der Laufrichtung der Kette zuvor angeordneten Kettenbolzens ein Kniegelenktrieb, bestehend aus einer mit einem Bolzen versehenen Platte drehbar gelagert ist, an der an einem auf deren anderer Seite im Abstand angeordneten Zapfen der Haken zum Erfassen und Heben der Warentragstange angelenkt ist und die außerdem einen entsprechend langen Handgriff zur Verdrehung der Platte um ihren Bolzen aufweist. Der Kniegelenktrieb als Träger der Hakenstege erlaubt, ohne Aufwendung erheblicher Kraft das entsprechende umfaßte Ende der Warentragstange anzuheben und koaxial so einzustellen, daß der in den Hohlraum des Kettenbolzens bereits eingesetzte
1 54ε 15/03. 1926 590. Willy Schneider.
I Vorst Post Schwenke über Halver. Vorrichtung *ur Lagerung und SAaus.el _ ., lung von schweren Uarenrollen χ»« Fußbodenbelägen aus text,.sehen Stoffen Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch »«J.
|(Ζ. 2)
Lagerbolzen in die Bohrung des Lagerstutzens der Warentragstange mühelos von der gleichen Person eingeschoben werden kann, die den Kniehebeltrieb bedient.
Die das Kniegelenk bildende schwenkbare Platte kann unmittelbar als Handgriff ausgebildet sein. Bei einer bevorzugten Ausführungs^orm setzt sich der Drehzapfen des Kniegelenks durch die Platte als zu dem exzentrisch angeordneten Zapfen paralleler Zapfen fort und der Handgriff weist an seinem hinteren flachen Ende zwei nach Abstand und Durchmesser den erwähnten Zapfen entsprechende Löcher auf, so daß er lediglich zum Gebrauch auf die beiden Zapfen des Kniegelenks aufgeschoben wird. Man braucht infolge dieser Bauart insgesamt nur zwei Kniegelenktriebe, weil sie nur vorübergehend benutzt werden. Man hängt sie mit ihren zur Kette hin gerichteten Bolzen im Hohlraum des Kettenbolzens durch Einschieben auf, der sich etwa zwei Kettenglieder zuvor befindet und läßt dann die laufende Kette die freien Enden der Warentragstange erfassen und diese mitnehmen, bis sie etwa 1m über dem Fußboden angelangt ist, worauf nun unter Benutzung des Kniegelenktriebes die Einlagerung der Warentragstange durch die verschiebbaren Lagerbolzen durchgeführt wird.
54g, 15/05. 1926 590. Willy Schneider, Vorst, Post Schwenke über Halver. 1 Vorrichtung zur Lagerung und Schaustel- _ / lung von schweren Warenrollen wie
- 6 - lung von schweren ----—. .
Fußbodenbelägen aus texttlischen Stol-1 fen Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch 38 433. |(T.'l3; Z.2)_ _ __ ..:. ..
Um z\i erreichen, daß die Vorrichtung in gewissen Grenzen den verschiedenen Warenrollenbreiten angepaßt werden kann, sind die die Ständer verbindenden Rohre, die Warentragstange und die die beiden Kettenräder verbindende Achse zur Vergrößerung der Gerätbreite teleskopartig ausgebildet. Man kann in diesen Bereichen Löcher anordnen, durch die Schrauben oder Splinte zur Verriegelung eingesetzt werden»
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Ss zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht des Gerätes, Pig. 2 eine Vorderansicht,
Pig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 in vergrößertem Maßstabe einen Teil der Kette mit der in diese eingesetzten Einrichtung zum Einhängen der Warentragstange in das zugehörige Kettenglied in größerem Maßstabe und in zwei verschiedenen Benutzungslagen und
Pig. 7 einen Schnitt durch zwei benachbarte Kettenglieder.
Das Gerät besteht aus den beiden stirnseitigen Ständern 1, die durch zwei prismatische Rohre 2
I (T.' 13; 7..T)
miteinander verbunden sind. Die Ständer 1 tragen an ihrem Kopfende ein Lager 1a für eine Welle 3» die in der Nähe dea Lagers 1a je ein Kettenrad 4 trägt. Außerdem tragen die Stirnwände 1 in ihrem unteren Bereich je ein Lager 1 für den Wellenzapfen 5» um den das untere Kettenrad 4 umläuft. Die Lager 1 stehen unter der Wirkung nicht dargestellter Verstellorgane, mit denen sie in Führungen des Ständers 1 nach Art eines Schlittens
einstellbar sind, um die Kette 6 jeweils zu spannen. Die Kettenräder 4 sind als Zahnräder ausgebildet, d.h. hier mit Zahnlücken 4a versehen,
a b
in die sich die hohlen Kettenbolzen 6 , 6 einer Hohlbolzenkette 6 Gall'scher Art^inlegen^· bei der also je zwei durch einen Hohlsteg 6C im Abstand
gehaltene plattenförmige Kettenglieder miteinander schwenkbar vernietet ι
freiblieben. (Pig. 7)
schwenkbar vernietet sind, deren Hohlräume 6
Die durchgehende Welle 3 wird an ihrem einen Ende in bekannter Weise von Hand oder motorisch angetrieben, was hier nicht dargestellt ist.
Die sehr schweren Warenrollen W weisen üblicherweise in der Mitte ihres Durchmessers einen durchgehenden rohrföriaigen Hohlraum innerhalb dines
Papprohres auf. Durch diesen Hohlraum wird die
1926 59α WiIIy1 Schnöder.
(T.'l3; Z. 2)
rohrförmige Waxentragstange 7 gesteckt, an deren Innenwand an den beiden Rohrenden in genau winkelgleicher Lage ein vorstehender hohler Rohrstützen 7a 7 angeschweißt ist. Das Einhängen dieser Warentragstange 7, 7a mit der Warenrolle W erfolgt durch Kopfbolzen 8, die von außen her durch den Hohlraum des Kettenbolzens 6a hindurchgesteckt und mit dem Schaft 8a in den Hohlraum 7b des RohrStutzens 7a der Warentragstange 7 eingeschoben werden. Die Anordnung der Rohrstutzen 7a erfolgt bewußt exzentrisch, damit eine derartige Warenrolle W bei der Umlaufbewegung der Kette 6 sich nicht von selbst in der Abwickelrichtung verdrehen kann und damit auch später beim Abwickeln der Warenrolle W nach jeder Umdrehung ein natürliches Hindernis eintritt, welches dann leicht durch Zug von Hand überwunden wird, wenn eine entsprechende Länge abgewickelt werden soll. Die Bolzen 8, 8a in den Hohlstutzen 7a der Warentragstange 7 sind in der eingeführten Lage durch durch Bohrungen hindurengest* z.B. nach Art eines "ßM gesichert.
durch durch Bohrungen hindurchgesteckte Stifte 8 ,
Um nun die schwere Warenrolle W mit der Warentragstange 7, 7a unmittelbar vom Fußboden bei laufender Kette 6 aufzunehmen, wird eine leicht abnehmbar an den beiden Ketten 6 anzubringende Vorrichtung
Vis, Pos. Schwenke über H^vcr. _
Vorrichtung ZUi i-as*-»"··& ,, __;_ *.< «^
7 i (Tl'iVrz.^)1
benutzt, bestehend aus einer Platte 9 mit einem rechtwinklig zu ihr verlaufenden Bolzen 9a» der in den Hohlraum 6 des Kettenbolzens 6a eingeschoben wird und sich über die Platte 9 hinaus auf deren anderer Seite im Bereich 9 fortsetzt. Die Platte 9 trägt außerdem im Abstand einen parallel zum Bolzen 9 verlaufenden weiteren Bolzen 9C> über den das mit einem Lagerloch 9 versehene Ende eines Stabes 9Θ geschoben ist, dessen
f
unteres Ende als Haken 9 ausgebildet ist und sich beim Lauf der Kette 6 so auf den vorstehenden hohlen Stutzen 7a der Warentragstange 7 legt, daß er diesen erfaßt und nunmehr in der Laufrichtung der Kette mitnimmt und vom Fußboden abhebt (Figo 3)· Ist auf diese Weise die schwere Warenrolle W mit ihrer Achse etwa 1 m über dem Fußboden angelangt, so steht das Loch 7 des Hohlstutzens 7a nicht in der Höhe des Loches 6 des entsprechenden hohlen Kettenbolzens 6a. Man kann also den Kopfbolzen 8, 8a wohl in das Loch 6C des Kettenbolzens 6a einführen, aber noch nicht in das Loch 7 des hohlen Zapfens 7a. Das Loch 7 des Hohlstutzens 7 liegt vielmehr um das Maß χ (Fig. 1 und 2) von dem Loch 6 des entsprechenden Kettenbolzens 6 entfernt. Um eine koaxiale Stellung der beiden Löcher 6 , 7 herbeizuführen, ist ein gekröpfter Hebel 9S mit zwei Löchern 9 ,91
54κ 15/03. 1926 590. Willy Schneider, Vorst Post Schwenke über Halver. , Vo chtung zur Lagerung und Schausul _ / hing von schweren Warenteilen *w Fulfbodenbelägen aus <««^<·" fen Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch ,(T. 13; Z. 2)
versehen, die die Bolzen 9 > 9° aufnehmen, wenn er als Handgriff auf diese aufgeschoben wird. Auf diese Weise läßt sich jetzt die Platte 9 so um den Bolzen 9a verdrehen (Fig. 5), daß die hakenförmige Stange 9e, 9 den erfaßten Hohlzapfen 7a der Warentragstange 7 um das Maß χ im Räume anhebt, bis die Löcher 6 , 7 nunmehr koaxial stehen und der Bolzen 8, 8a völlig eingeschoben werden kann, der nun allein die Lagerung übernimmt. Der Hebel 9^ wird ^öaaifin die Lage nach Fig. 3 zurückbewegt und die gesamte Vorrichtung abgenommen, so daß sie zum Einlegen der nächsten Warenrolle W benutzt werden kann. Daher sind nur zwei Vorrichtungen 9 bis 9^ erforderlich. Dadurch, daß die Lagoon V
rung der Warentragstangen, 7, 7 , 7 mit der Warenrolle W jetzt ausschließlich durch die Bolzen 8,8a erfolgt, kann beim Umlauf der Ketten keine der Warenrollen W den Fußboden berühren. Dieser Kniehebeltrieb 9 bis 9 ist in gleicher Weise von Bedeutung, falls aus irgendwelchen Gründen eine noch mehr oder weniger volle Warenrolle W aus beiden Ketten 6 des Gerätes zur Auswechslung herausgenommen werden soll, wobei die Handhabung in entsprechend umgekehrter Richtung verläuft.
Das Gerät ist ferner bei diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß es beim Käufer
(T. 13; Z.2)
auch für Vfarenrollen W verschiedener Breite Benutzung finden kann. Aus diesem Grunde sind die Längsrohre 2, die Walle 3 und die Warentragstangen7 je aus zwei Teilen 2', 31 und 7' gebildet, die teleskopartig ineinandergreifen, so daß die Ständer 1, 1 in entsprechendem Abstand aufgestellt werden können. Die durchgehende Welle 3» 3f liegt innerhalb eines verschiebbaren Rohres 3a» welches
a b
in dem Lager 2 eines Lagerbockes 2 auf dem längsverlaufenden oberen Rohr 2 abgestützt ist.
Die Antriebsachse 3 wird durch einen Motor über einen selbsthemmenden Schneckentrieb in beiden Richtungen nach Wahl angetrieben, um jeweils die entsprechenden Warenrollen dem Kunden vorzuführen. Man kann die zwei Kettenglieder 4 verbindende Achse 3 auch durch einen Handantrieb umlaufen lassen, in welchem Falle die Achse und der Antrieb am unteren Kettenradpaar 4 vorgesehen wird. Das ganze Gerät kann auf dem Fußboden verschoben werden, wenn an den Ständern dort Laufrollen angebracht sind.
Erfindungswesentlich ist alles in der Beschreibung und ZeichnungjWae nicht ausdrücklich als erfindungsunwesentlich bezeichnet ist.

Claims (2)

1. Vorrichtung zur Lagerung und Schaustellung von schweren Warenrollen, wie Fußbodenbelägen aus textilischen Stoffen, Linoleum und dgl., bestehend aus zwei seitlichen, durch waagerechte Streben miteinander verbundenen Ständern, die je eine endlose, über zwei Kettenräder geführte Gelenkgliederkette tragen, an denen je Warenrolle ein ^bwärts hängender Tragsteg mit einem freien hakenförmig nach oben gebogenen Ende zur Einlagerung der Warenrollentragstange angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkgliederkette (6) mit hohlen Kettenbolzen (6a, 6 ) versehen ist, die je einen in ihren Hohlraum (6 ) einschiebbaren Lagerbolzen (8) aufnehmen, dessen Schaft (8a) zur Lagerung der Warenrolle (W) in an deren Stirnenden vorgesehene Lagerbohrungen, vorzugsweiseäSn Innenraum je eines Rohrstutzens (7a) eingreift, die an den Bnden der hohlen Warentragstange (7) wesentlich größeren Durchmessers an deren Innenwand in exzentrischer, aber winkelgleicher Lage befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß im Hohlraum (6 ) eines in der Laufrichtung der Kette (6) zuvor angeordneten Kettenbolzens (6a) ein
54g 15/03. 1926 590. Willy Schnexkr. Yorst. Post Schwenke über HaKer J Vorrichtung iur Lagerung und Sauste _ / lung von schweren WarenroUcn *i« Fulbodenbelagcn aus *«$«*« Stoffer Linoleum u. dgl. 22. 6. 65. Sch 38 4». (Τ713;Ζ. 2)
Kniegelenkantrieb, bestehend aus einer mit einem Bolzen (9a) versehenen Platte (9) drehbar gelagert ist, an der an einem auf deren anderer Seite" im Abstand angeordneten Zapfen (9C) der Haken (9,99,9f) zum Erfassen und Heben der Warentragstange (7,7) angelenkt ist und die außerdem einen entsprechend langen Handgriff (9g) zur Verdrehung der Platte (9) um ihren Bolzen (9 ) aufweist.
3« Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dauj&rch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (9a) sich durch die Platte (9) ale zum Zapfen (9°) paralleler Zapfen (9 fortsetzt und der Handgriff (9^) an seinem hinteren flachen Ende zwei nach Abstand und Durchmesser den Zapfen (9 , 9c) entsprechende Löcher (9 , 9 ) aufweist.
4« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ständer (1) verbindenden Rohre (2, 2·), die Warentragstange (7, 71) und die die beiden Kettenräder (4) verbindende Achse (3, V, 3a) zur Vergrößerung der Gerätbreite teleskopartig ausgebildet sind, wobei in den Verstellbereichen dieser Teile Querlöcher angeordnet sind, durch die Schrauben oder Stifte zur Verriegelung hindurchtreten,,
deaf Anmelder
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DE1965SC038433 1965-06-22 1965-06-22 Vorrichtung zur lagerung und schaustellung von schweren warenrollen wie fussbodenbelaegen aus textilischen stoffen, linoleum u. dgl. Expired DE1926590U (de)

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