DE1925580U - Halte- und fuehrungsvorrichtung zum aufreihen. - Google Patents
Halte- und fuehrungsvorrichtung zum aufreihen.Info
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- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
HA« 354 568—9-7.65
Anw.-Akte 70/1 6.5.1965
Patentanmeldung
Heribert Lückej und Franz rtinkelmann ans Mülhein/Ruhr
Halte- und Führungsvorrichtung sum Aufreihen
Die Erfindung betrifft eine Halte- und Führungsvorrichtung
zum Aufreiheaund Überführen von Aufhängern für Vorhänge
oder Gardinen, auf die die Vorhänge auf- oder einschiebbar sind und von der sie dann auf die Laufschienen der ^acgrinen
oder Vorhänge übergeführt werden können.
Es ist bereits eine Vorrichtung sum überführen von Laufrollen-Aufhängera
auf die Laufschienen bekannt, bei der eine als Halter für die Bollenaufhänger ausgebildete profilschienenartig
gestaltete Vorrichtung Verwendung findet, auf die die
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Laufrollen geschoben werden können (deutscke Patentschrift
918 406). Dabei ist diese Vorrichtung de® Steg der Gardinenleiste
angepaßt und muß auf deren ünde aufgeschoben werden.
Da die Vorrichtung als lange Leiste ausgebildet ist, in der heutigen Innenachitektur die Gardinenleisten jedoch häufig
in Iisehen und unzugänglich angebracht sind, konnte sich
diese Vorrichtung in der Praxis nicht durchsetzen. Es stand nicht genügend Itaum zur Verfügung, um eine derartige
Vorrichtung neben der Gardinenleiste anzuordnen. Vor alle® aber wies eine solche Vorrichtung den Nachteil auf,
nur für eine bestimmte Art τοη Laufrollen-Aufhängern geeignet
gu sein. So war es notwendig, für Doppelrollen eine andere
Schiene zu Terwenden als beispielsweise für Profilrollen
oder wieder eine andere Vorrichtung für schrägstehende kugelige
Hollenaufhänger.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, die bisher aufgetretenen Mängel und Nachteile zu Termeiden. Sie
ermöglicht es, mit einer einzigen Vorrichtung Knöpfe und Hollen in großer Anzahl auf kleinste® Raum bequem an einem Arbeitstisch
in die Vorrichtung au bringen und dann durch ein kurses und
einfaches Absetzen an die Gardinenleiste die Gardine oder den
Vorhang in sehr kurser Zeit auf die Gardinenleiste zu schieben.
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Durch eine solche Vorrichtung wird die Unfallgefahr nicht nur
für die einzelnen Hausfrauen, sondern ganz besonders für die mit dem Gerät arbeitenden Dekorateure, die täglich hohe
Leitern besteigen müssen, beträchtlich herabgesetzt. Bereits
nach einem kurzen Arbeiten mit dem Gerät wird dem Benutzer
überaus klar, daß die beim "ßardinenaufhängen" regelmäßig
nach kürzerer oder längerer Zeit auftretenden Ermüdungserscheinungen, die diese Arbeit deshalb zu einer Kannerangelegenheit
werden ließen, nicht mehr auftreten. Die Zeitdauer, in der die Arme nach oben, noch dazu mit einem
nach unten wirkenden Zug zu halten sind, ist erfindungsgemäß
auf ein Minimum beschränkt. Selbst große Vorhänge» die über mehrere Meter reichen, können bequem hintereinander angebracht
werden, da beispielsweise, wenn ein G-erät allein nicht sur
Aufnahme τοη 400 Laufrollen ausreicht, zwei oder mehr Geräte
nebeneinander verwendet werden können. Sind die Hollen aus
einer Torrichtung auf die Laufschienen geschoben oder gesogen worden, kann diese abgelegt und die nächste mit den folgenden
Sollen an die Schienen angesetzt werden. Sämtliche Hollen werden am Tisch in sitzender Haltung in arbeitetechnisch
günstiger Weise mit den daran befestigten Gardinen in.die
Schnellaufreiher geschoben. Der weitere große Vorteil besteht darin, daß es sogar möglich ist, abwechselnd Hollen verschie-
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denen Querschnittes und Knöpfe unterschiedlicher Ausbildung
nebeneinander in die Vorrichtung zu schieben und ungehindert
aus ihr zu entnehmen. Der Vorteil der Erfindung erhellt sich
besonders deutlich aus der Tatsache, daß bisher eine Noranmg
derartiger Laufrollen nicht vorgenommen werden konnte und daß etwa achtzig unterschiedliche Typen auf dea Markt sind.
:,ie es eingehende Versuche gezeigt haben, ist es möglich, alle diese unterschiedlichen Fabrikate vom größten bis ziw.
kleinsten Rollendurchmesser und geringem Abstand der Aufhängeösen mit der erfindungsgemäßen Halte- und Führungsvorrichtung
Einschieben und Aufhängen su können«
Die Erfindung besteht bei einer Halte- und Führungsvorrichtung zum Aufreihen und Überführen von Aufhängern für Vorhänge
oder Gardinen, auf die die Aufhänger auf- oder einsehiebbar
oder von der sie auf die Laufschienen überführbar sind, darin, daß die Haltevorrichtung aus einem in U-Fora, Lyra-form
oder ärmlich gebogenen und geschlitzten üohr oder einem,
Profil besteht, das an seinem offenen Ende an sich bekaikte
zungenartige Ansätze zum Auflegen der Haltevorrichtung auf
der Laufschiene und gum Überführen der Aufhänger auf diese
aufweist. Durch die U- oder Lyra-Fora der Haltevorrichtung ist es möglich, auf kleinem Saum eine große Anzahl von
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Aufhängern und daait eine verhältnissäBig große Breite der
Gardinen unterzubringen. Da Gardinen- oder Vorhangschienen häufig in Hischen angebracht werden oder aber durch rechtwinklig
angeschlossene Blenden unzugänglich sind» ist es ein besonderer Torteil der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung, daß diese aus
elastischem oder biegbarem Material besteht« Dadurch ist ein Aufreihen um die Icke möglich.
Bas Aufreihen wird nach einer weiteren r'aßnahme der Erfindung
dadurch erleichtert, daß an der Haltevorrichtung Einrichtungen, wie beispielsweise Haken, ösen oder Stopfen angebracht
sind, die der Befestigung an der Laufschiene während des
cberführens von der Haltevorrichtung auf die Laufschiene
dienen. So können beispielsweise beim Kölner Brett die Stopfen der erfindungsgemäßen Vorrichtung dort eingesetzt werden,
wo normalerweise der Stopfen 'eingesetzt wird, der ein Herausrutschen der liOllen im Betriebs zustand verhindert»
Sach einer zeckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung werden
in bekannter fteise iiittel gegen ein ungewolltes Abrollen der
Aufhänger aus der Halte- und Führungsvorrichtung vorgesehen*
Da bei den modernen Gardinenstoffen aus Kunstfaser die
Gardinen und Vorhänge häufig in feuchten Zustand aufgehängt
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werden, muß die Halte- und Führungsvorrichtung gemäß der
Erfindung so stabil sein, daß sie große Gewichte aufnehmen
kann. Zu diesem Zweck sind zwischen den Sehenkeln der
U-, Lyra- oder anderen Form Verstärkungsstiicke, beispielsweise
als Streben oder dergl. angeordnet.
Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen gegenüber ähnlichen Vorrichtungen darin, daß es mit dem Gegenstand der
Erfindung möglich ist» verhältnismäßig große Gardinen- oder
Vorhängebreiten in der erfindungsgesäß wenig liaum beanspruchenden
Vorrichtung bequem unterzubringen. Das leichte Überführen der Aufhänger aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung
auf die Laufschienen wird dadurch ermöglicht, daß elastischer Kunststoff zur Anwendung kosmt, der eine besondere Formgebung aufweist. Erst diese Formgebung ermöglicht es, daß ;
Aufhänger jeder Bauart, ohne zu Kiemen oder zu Verhaken in
der Vorrichtung entlang und auf die■^ardinensehiene übergleiten.
Als zweckmäßigste Form hat sich die Lyra-Fons erwiesen, die eine Ellipse zwischen sich einschließt, dereq
große Achse gur kleinen Achse ein Verhältnis von etwa
1 zu 1,5 bis 1 zu 3»5 aufweist. Es ist beispielsweise auch
möglich, den unteren Teil der Form ausziehbar oder hochelastisch
au machen, so daß die Vorrichtung entsprechend der Anzahl der aufzunehmenden Aufhänger Tergrößert oder
verkleinert werden kann.
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Der Gegenstand der Erfindung ist in mehreren Äusführungsbeispielen.
sehaubildlieh und Yereinfaeht dargestellt. Es zeigen?
Fig,1 eine Vorrichtung aus geschlitztem Hohr in Lyra-Foam»
Pig,2 eine Vorrichtung nach Pig.1 im angesetzten Zustand
an die Laufschiene eines Kölner Brettes,
fig,3 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung aus
profilierte® Kunststoff.
viemäß der Darstellung in Fig.'i besteht die Halte» oma Führungs-Torrichtung
aus einem aohr 1, das Yorteilhafterweise aus
elastischem Kunststoff besteht. Es weist einen Schlitz 2 an seiner äußeren Kante auf. In diesem Schlitz werden die
Laufrollen 3 der Gardinen, die zweckmäßigerweise bereits an dieser angehakt sind, durch die linke Öffnung 4 eingeschoben
und rutschen τοη selbst in die unterste Lage, ilem weitere
aOlXen nachgeschoben werden, drücken sie durch ihr Ei~gengewicht
die bereits an der untersten Stelle befindlichen Hollen im rechten Schenkel Is nach oben. Durch mehr oder
weniger tiefe Ausbildung der Lyra-Föns nach unten kann, die
Vorrichtung für die Aufnahme τοη mehr oder weniger Hollen ausgebildet werden.
Das Ende 5 des rechten Schenkels V ist abgeschrägt, um
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bequem an der Schiene 6 (siehe Fig.2) abgesetzt und mit dieser
in Flucht gebracht werden au können. An diesem Ende befindet
sich der Stopfen 7, der eine Nut 8 aufweist, die beim Gebrauch
in die bereits zum normalen Einführen der Laufrollen vorhandene
und später mit einem .Drehstopfen zu Yersehließende Öffnung
der Schiene 6 geschoben und in dieser gehalten wird. Dadurch wird der Vorgang des Einschiebens der Aufhänger 3 in die
Schiene 6 bedeutend erleichtert, weil das Jewieht der i
Aufhänger und der Gardine zum großen Teil in diesem Zustand bereits τοη der Sehiene 6 selbst aufgenommen wird.
Eine andere Ausbildungsform der Erfindung ist in Pig«3 ;
dargestellt. Hier besteht die Vorrichtung aus profiliertem Kunststoff 9 mit den sich gu beiden Seiten des Mittelsteges
erstreckenden Flanken 11 und 12, die besonders deutlich an dem zungenförmigen oberen rechten Teil der Vorrichtung
ziu erkennen sind. Auch hier rollen die Itollenaufhänger 3 nach
dem untersten Punkt und werden in der Vorrichtung gestapelt. Beim Überfuhren der Hollen auf die ebenfalls profilierte
Laufschiene werden die beiden Flanken 11 und 12, die gungenförmig
gegenüber dem Steg 10 Torkragen, auf die Flanken der laufschiene geschoben, bis das Mittelteil an das Mittelteil
der Laufschiene ansehließt. Sodann werden die Laufrollen 3
mit der iaranhängenden Sardine auf die Laufschiene geschoben.
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Um die 2weekmäßigerwei.se leiehte Konstruktion der Vorrichtung,
die nicht zusätzlich die Arbeit infolge eines.hohen G-ewichtes erschweren soll, stabil zu machen und trotzdem
ein Verdrehen zu ermöglichen, sind Stege 13 und 14 vorgesehen.
ins der Darstellung ist ersichtlich, daß es möglich ist, durch Zufassen des unteren Teiles der Vorrichtung und dtirch Verdrehen
aus der Zeiehnungsehene in eine Stellung senkreehi zur
Zeiehmingsebene die Vorrichtung zu verwinden, wobei sie ihre
weichen geschwungenen Kurren beibehält und nicht funktionsunfähig
wird. Durch eine solche Maßnahme wird es möglich, bei örtlich beschränkten Verhältnissen trotzdem bequem die
Gardine oder den Vorhang anzubringen,
Ds ist auch möglieh, die baulichen Einzelheiten abzuändern
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (1)
- 6.5.1965Patentaneprüeh«t. Hal te- und Führungsvorrichtung »ua Aufreihen und Oberführen Ton Aufhängern fte VorMnge oder Sa-rdinen, auf di« ti* Aufhänger «af~ oder einechiebbar und von der ei· Ä~uf dt-· Laufschiene» iiberfohrbar aind, dadurch g β -kenn*eiebnet, daß ti« Haltevorrichtung a«e •in·» in U-Fona, I.yra-?orm oder äbalich gefcogen«a und g«»cfelit«ten Sohr Ct) oder einem Profil (9) besteht, as» ~ an., seinem der Laafechiene (6) «ueewandten iäide (5,10) an. eich bekaiutte «wngenartige Ansätee (5,11,12) »u» Auf-oder Ajftlegen der laltevorrieisttuag «^1 öberföaren der auf die Laufschiene (6) aufweist.* In Ite- and PährvmgoTorricatung nach Arnvmefa I9 dadurch gekenneeichnet, daß die Sägevorrichtung aus tind/oder biegbarem Material. besteht.3. Halte- und Führungsvorrichtung nach Anspruch 1 und/<ner 2, daduireh gekennzeichnet, daß aa der ?orriehtim( KinriGhtungen, wie beispielsweiee Heken, öbob oder Stopfen (?) «u ihrer vorübergehenden Halterung an ά·τ Laufachieae (6) angebracht alad.4· Halte- und Führungsvorrichtung nach An*pruch 1 und/oder eine« der folgenden, insbesondere nach Anepruch 4, dadurch gekeanzeich.net, SsJ ti» Haltereng der• ,11 *-π-Einrichtungen (T) a» ttreite vorhandenen Öffnungen oder dgl. der Laufschiene (6) erfolgt.5. Halt·- und FUhrungeTorriehtuag each Anspruch 1 und/oder eines der folgenden, dadurch (« Ie · η α s · i c h η et, 4«§ Mittel gegen ein ungewolltee Abrollen der Aufhänger au· der öedte- und ?ührung»vorriohtttae angeordnet tint·6. Halte- und Ytthrungerorrlohtang nach Aneprueh 1 und/oder •ine» 4·» folgenden, dadurch gekennselohnet, d*ß iwiecüen den Schenkeln d«r U-, lyre,- oder anderen form, ■-» streben <13) oder dgl. angebreoDt7. Halt·- vmä FührungeVTQrrichtuu&g nach Ansprach 1 «nd/oder •in·» der folgenden, dadaroh ge k e η η * eic h η · t, dafi die Lyre-Ior* «la· Sllipee »wieohen eioa eineohlleßt, deren Ternaltnie τοη großer «u kleiner Achee etwa 1 ι 1,5 toie 1 ι 3,58. Halte- und FUhrungaTorriohtung naoh Aneprueh 1 und/oder •in«m d»r folgenden, dadurch gekenneiichne t, daö der untere Teil der Torriehtuag aae einen gesonderten Teil beetent, ie« auaaohlebfcar, abnehmbar oder erweiterbar i et.
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1965
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