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DE1923485C3 - Buchsenkontakt - Google Patents

Buchsenkontakt

Info

Publication number
DE1923485C3
DE1923485C3 DE19691923485 DE1923485A DE1923485C3 DE 1923485 C3 DE1923485 C3 DE 1923485C3 DE 19691923485 DE19691923485 DE 19691923485 DE 1923485 A DE1923485 A DE 1923485A DE 1923485 C3 DE1923485 C3 DE 1923485C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket contact
longitudinal slot
socket
contact
hollow cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691923485
Other languages
English (en)
Other versions
DE1923485A1 (de
DE1923485B2 (de
Inventor
Stanley Vincent Oak Park 111 Horecky (VStA)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Molex LLC
Original Assignee
Molex Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Molex Products Co filed Critical Molex Products Co
Publication of DE1923485A1 publication Critical patent/DE1923485A1/de
Publication of DE1923485B2 publication Critical patent/DE1923485B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1923485C3 publication Critical patent/DE1923485C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen aus Metall bestehenden elektrischen Buchsenkontakt dessen zur Aufnahme ^ eines Steckerstiftes vorgesehener A "-schnitt aus einem radial federnden Hohlzylinder besteht, an welchem ein durchgehender im wesentlichen axk:sr Längsschlitz sowie um seinen Umfang und nach außen sich erstreckende Verstärkungsrippen in vorbestimmten axialen Abständen ausgebt!' "et sind.
Dieser gemäß US-PS 24 44 739 in eine Bohrung eines Buchsengehäuses eingesetzte Buchsenkontakt hat nach längerem Gebrauch den Nachteil, daß nur Steckerstifte mit größerem Durchmesser noch guten elektrischen *° Kontakt geben, bei Steckerstiften von Normgrö3e und die Norm geringfügig unterschreitendem Durchmesser jedoch eine unsichere Kontaktgabe festzustellen ist
Aus der DTPS 2 49 809 ist es bekannt, eine größere und länger a !haltende Federkraft dadurch zu erreichen, *5 daß die Buchse durch eine Längsbohnmg in einem zylindrischen Stöpsel erzeugt wird, welche exzentrisch zur Stöpselachse liegt. Diese Maßnahme Läßt sich für aus Blech gefertigte Buchsenkontakte nicht wirtschaftlich anwenden, weil die einheitliche Materialstäike des ^0 Bleches durch Auswalzen od. dgl. Vorkehrungen am Rand verkleinert werden müßte.
j "cgi uancr üic Aufgabe zugruniic, 'lic Federungseigenschaft des Buchsenkontaktei zu verbessern, vor allem über einen längeren Benutzungszeitraum gleichbleibend gut zu erhalten.
Zur Lösung ist gemäß der Erfindung dem eingangs genannten Buchsenkentakt vorgesehen, daß der Längsschlitz wenigstens im Bereich jeder Rippe parallel zur Hohlzylinderachse verläuft und daß jede °° Rippe an dem vom Längsschlitz entfernten Bereich eine maximale axiale Breite hat, die sich beiderseits zum Längsschlätz hin verkleinert Die sich verjüngende Ausbildung der Rippen führt zu einer erheblich größeren federnden Nachgiebigkeit an den Seuen des Längsschlitzes als es bislang bei den bekannten Buchsenkontakien erreicht werden konnte, ohne daß diese Verbesserung mit einer verringerten Festigkeit
der Buchse erkauft wird.
Bei annähernd gleicher Elastizität wird die Festigkeit des erfindungsgemäBen Buchsenkontakts verbessert, wenn die äußere Begrenzung jeder Rippe im wesentlichen ein Kreis ist, dessen Mittelpunkt außerhalb der Hohlzylinderachse liegt
Nach einer Weiterbildung der Erfindung bleibt die weitgehende Ermüdungsfreiheit auch bei Verwendung von Steckerstiften mit eckigem Querschnitt e-halten, wenn der Längsschütz zwischen zwei benachbarten Rippen zur Ausbildung einer Zunge seitlich versetzt geführt ist, weil dann die Gefahr gebannt ist, daß eine Steckerstiftkante den Euchsenkontakt zu stark aufwei-
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
Fig.! in vergrößertem Maßstab eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Buchsen kontaktes,
F i g. 2 eine Vorderansicht des in F i g. 1 gezeigten Buchsenkontaktes,
F i g. 3 eine Rückansicht des Kontaktes gemäß F i g. 1,
Fig.4 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch den Buchsenkontakt entlang der Linie 4-4 in F i g. 2,
Fig.5 in vergrößertem Maßstab ein^n Querschnitt durch den Buchsenkontakt entlang der Linie 5-5 in Fig. 2,
F i g. 6 eine Teilansicht einer abgewandelten Ausführungsform des Buchsenkontaktes und
F i g. 7 einen Querschnitt durch den Buchsenkontakt entlang der Linie 7-7 in Fig.6 mit eingesetztem Steckersti't
In F i g. 1 ist ein Buchsenkontakt 10 gezeigt, der ein einstückiges Bauteil darstellt und einen Vorderabschnitt 12 sowie einen hin»' en Anschnitt 14 besitzt. Der Buchsenkontakt 10 besteht vorzugsweise aus einem verzinnten, federnd getempertem Mr sing.
Am hinteren Abschnitt 14 des Buchsenkontaktes 10 sind zwei Quetschlappenpaare 16, iS vorgesehen, die sich vom Buchsenkontakt nach außen erstrecken, und es sind zwei Haltelappen 19 vorgesehen, die seitlich vom Buchsenkontakt abstehen. Die Queischiappenpaäre dienen aazu, den Buchsenkontakt mit einem Leitungsdraht 22 (F i g. 2 und 4) zu verbinden.
Das ganz außen am hinteren Abschnitt 14 befindliche Quetschlappenpaar 16 wird von zwei äußeren Cuetschfappen 20 gebildet die eine größere Länge haben als die entsprechenden Lappen des Quetschiappenpaares ιδ. Erie äußeren Qwtschlappen 20 sind so lang ausgeführt, darf sie um die Isolation 24 des Leitungsdrahtes 22 herumgelegt werden können, um eine mechanische Verhiruking zwischen Draht und Buchsenkontakt herzustellen. Die beiden kor.taktgebenden Quetschlappen 26 des Quetschlappenpcares 18, die kürzer als die Lappen 20 sind, haben eine zum Umwickeln des abisolierten Endes 28 des Drahtes 22 ausreichende Länge. Die kontaktgebensfen Quetschlappen 26 dienen daher sowohl der mechanischen als auch der elektrischen Verbindung von Draht und Buchsenkontakt, ermöglichen also die Leitung von Strom om Draht ,n den Kontakt und verhindern — rusan<men mit der I i>nen 20 — eine mechanische Trennung ies Drahtes 22 vom Kontakt 10. Das HaUelappenpaaf 19 besteht <
zwei Seitenabschnitten 3®, die etwa m M aelbereicr des Buchsenkontaktes 10 liegen und seitlich von dieser? abstehen; sie dienen dazu, den Kontakt 10 i" der Bohrung eines Buchsengehl'jsss od. dgl. festzuhalten
Die Seitenabschnitte des Haltelappenpaares 19 können fortfallen, wenn der Buchsenkontakt 10 nicht in einem Gehäuse, sondern als loser Anschlußkenfakt, verwendet werden solL
Der Vorderabschnitt 12 des Buchsenkontaktes 10 besitzt ein Rohr 32 mit einem dieses durchsetzenden Hohlraum 34. Über die gesamte Länge des Rohres 32 ist ein Schliiz 36 geführt, der ein Aufbiegen des aus federndem Material bestehenden Rohres 32 unter dem Einfluß eines eingesetzten Steckerstiftes 39 (gestrichelt in Fig.3 dargestellt) ermöglicht Aufgrund ihrer federnden Eigenschaften umfaßt das ^ohr den eingesetzten Stift und hält diesen nach dem f-ms^tzen fest.
Als integraler Bestandteil des P.-ilt«-·^ 32 sind durch Ausdrücken aus diesem eine Anzi.:.. von mit Abstand zueinander angeordneten V""*crkungsrippen 38 gebildet Diese Verstärkung;:vcn umgeben das Rohr und liegen exzentrisch z.. Lesern, d.h. also, c'aß ihr Mittelpunkt einen gewissen Abstand von der Ltngsachse des Rohres 32 besitzt, und zwar vom SehliU 36 fort, in Richtung auf die gegenüberliegende P ohrwand, um etwa 180° versetzt Mit Bezug auf die Längsachse des Rohres 12 haben die Verstärkungsrippen 38 ihre größte Radialerstreckung an einer dem Schlitz 36 diametral gegenüberliegenden Stelle und verkleinern ihren Radialabstand von dieser Längsachse in Umfangsrichtung fortlaufend bis zum Erreichen der beiden Seiten des Schlitzes. Die in axialer Richtung größte Abmessung der Rippen 38 ist mit »X« bezeichnet (F i g. 3 und 4), und das axiale Maß »X« verkleinert sich entlang des Umfangs des Rohres 32 bis auf die Größe eines Punktes 40 (F i g. 5) an den beiden Seiten des Schlitzes.
Die exzentrischen Rippen 38 erhöhen die Federungseigenschaften des Rohres und verstärken dieses an der dem Läpgsschli'iz gegenüberliegenden Seite, wodurch ein Festschiießen des Rohres auch nach wiederholtem Einsetzen und Herausnehmen des zugehörigen Steckerstiftes durch feste Anlage im Bereich des Schlitzes 36 sichergestellt wird. Diese wiederum führt zu einer dauerhaften und verläßlichen elektrischen Verbindung zwischen Buchsenkontakt und Steckerkontakt.
!n den» In Fig.-1 gezeigten Ausführun?-sbeispiel sind insgesamt drei Verstärkungsrippen 38 dargestellt Diese Anzahl ist jedoch nicht beschrä ikend zu verstehen, da die Rippenzahl durchaus auch größer oder kleiner sein kann.
Das hüteenförnvige Rohr des Buchsenkontaktes läßt sich für diejenigen Fi'.lle auf einfache Weise abwandeln.
in denen Steckcrstifte mit polygonalem Querschnitt, beispielsweise mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt, verwendet werden sollen. Ein derartiger Steckerstift 42 ist in F i g. 7 gezeigt Ein für diesen Stift besonders geeigneter Buchsenkontakt ist in Verbindung mit den Fig. 6 und 7 erläutert Bereits verwendete Bezugszeichen sind in diesen beiden Darstellungen mit dem Zusatz »a« versehen.
Die rohrförmige Hülse 32a des Buchsenkontaktes 10a
ίο ist derjenigen des in den Fig.! bis 5 beschriebenen Kontaktes 10 insoweit ähnlich, als es ebenfalls zylindrisch ist, einen das Rohr durchsetzenden Hohlraum 34a aufweist und eine oder mehrere mit Abstand voneinander stehende Verstärkungsrippen 38a besitzt.
Weiterhin ist ein das Rohr durchsetzender Längsschlitz 44 vorgesehen. Dieser Schlitz ist mit einem versetzten Bereich 46 versehen, der eine Zunge 48 bildet, gegen die sich eine Kante 50 eines Steckerstiftes 42 von innen her leger; kann und die ein Hindurchtreten der Kante 50 durch den Schlitz verhfruL.t. Die Zunge 48 ist vorgesehen, um auszuschließen, <Idß die Kante 50 des einen polygonalen Querschnitt besitzenden Steckerstiftes 42 in den Schlitz hineingelangt und diesen aufweitet, wodurch die Hülse daran gehindert würde, sich
2s ausreichend fest um den Stift herumzulegen. Die Y inte 50 würde ohne die Zunge 48 vielmehr in den Schlitz hineingreifen, das Rohr 32a aufgrund seiner Keilwirkung aufspreizen und dadurch zn einer unerwünschten Verschlechterung der Kontakteigenschaften führen.
Durch das Vorsehen des versetzten Bereiches 46 des Schlitzes 44 wird auch im Fall polygonaler Steckerquerschnitte ein guter elektrischer Kontakt sichergestellt. Dieses zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft also einen Buchsenkontakt der die gestellte Aufgabe gleichzeitig für kreisrunde und eckige Steckerquerschnitte löst.
Die Buchsenkontakte werden vorzugsweise durch Ausstanzen aus Blech hergestellt und die Verstärkungsrippen werden vor dem Einrollen des ausgestanzten Abschnittes in die Zylinderform in das Blech eingedrückt. Die exzentrische und sich verjüngende Ausbildung der Rippen führt zu e>ner erheblich größeren federnden Nachgiebigkeit an den Seiten des Schlitzes, als es im Falle von konzentrischen oder sich nicht verjüngenden Rippen der Fall wäre, ohne daß durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine unerwünschte Begrenzung des Verstärkungseffektes, um 180° gegenüber dem Schlitz versetzt die Folge wäre.
Hierzu 1 Platt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Aue Me'all bestehender elektrischer Buchsenkoniakt, dessen zur Aufnahme eines Steckerstiftes vorgesehener Abschnitt aus einem radial federnden Hohlzyiinder besteht, an welchem ein durchgehender, im wesentlichen axialer Längsschlitz sowie um seinen Umfang und nach außen sich erstreckende Verstärkungsrippen in vorbestimmten axialen Abitänden ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (36) wenigstens im Bereich jeder Rippe parallel zur Hohlzylinder-■chse verläuft und daß jede Rippe (38) an dem vom Längsschlitz entfernten Bereich eine maximale •xiale Breite hat, die sich beiderseits zum Längsschiitz (36) bin verkleinert
2. Buchsenkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die äußere Begrenzung jeder Rippe im wesentlichen ein Kreis ist, dessen Mittelpunkt außerhalb der Hohlzylinderachse liegt
3. Buchsenkontakt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeicl net, daß der Längsschlitz zwischen zwei benachbarten Bippen zur Ausbildung einer Zunge (48) seitlich versetzt (bei 46) geführt ist.
DE19691923485 1968-09-26 1969-05-08 Buchsenkontakt Expired DE1923485C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US76274868A 1968-09-26 1968-09-26
US76274868 1968-09-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1923485A1 DE1923485A1 (de) 1970-04-02
DE1923485B2 DE1923485B2 (de) 1977-02-17
DE1923485C3 true DE1923485C3 (de) 1977-09-29

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