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DE1922569C - Impfpistole - Google Patents

Impfpistole

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Publication number
DE1922569C
DE1922569C DE1922569C DE 1922569 C DE1922569 C DE 1922569C DE 1922569 C DE1922569 C DE 1922569C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
housing
pump
working piston
adjusting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. A61m 16-00 ist
Original Assignee
Banker, Oscar Henry, Bay Village, Ohio (V.StA.)
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Impfpistole mit einer nach außen verschiebbar sand, woraus sich ein ein-Impfstoffkolbenpumpe und einem Antriebsmotor für fächer und robuster Aufbau der lösbaren verbindung die Impfstoffkolbenpumpe, dar In einem an einem zwischen Pumpon- und Arbeltskolbenetange ergibt. Ende an die Impfetoffpumpe »nkuppelboren Gehäuse In weiterer zweckmäßiger Weiterbildung der Erangeordnet und dessen Arbeitskolben lösbar mit der 5 findung kann eine leicht bedienbare, von außen zuKolbenstange des Pumpenkolbens verbunden und mit gängliche Dosiereinrichtung an dem Gehäuse vorge« einer durch das freie Gehäuseende verlaufenden Ar- sehen sein, die mehrere an dem Gehäuse scnwenkbeitskolbenstange versehen ist. bar angelenkte Einstellklinken aufweist, die mit einem
Bei bekannten Impfpistolen dieser Art (USA.-Pa- radial nach außen verlaufenden, auf der Arbeitskoltentschriften 3 292 622 und 2 928 390) ist der Pum- io benstange außerhalb des Gehäuses angeordneten Anpenkolben an den Arbeitskolben entweder über eine schlag zusammenwirken, wobei die Einstellklinken Schraubverbindung angeschlossen, so daß der Pum- wahlweise zwischen dem Anschlag und dem Gehäuse penkolben zwar sicher mit dem Arbeitskolben ver- zum Anhalten der Arbeitskolbenstange bei ihrer Bebunden ist, das Lösen der Impfstoffpumpe von dem wegung in das Gehäuse einlegbar sind. Antriebsteil der Impfpistole jedoch umständlich ist 15 Um die Dosiereinrichtung auf einfache Weise und einen großen Zeitaufwand erfordert, oder der gegen eine unterschiedlich aufgeteilte Dosiereinnch-Pumpenkolben ist an den Arbeitskolben über eine tung auswechseln zu können, ist vorzugsweise im Gereibschlüssige Steckverbindung angekuppelt, so daß häuse eine Öffnung vorgesehen, durch die der Aner sich zwar verhältnismäßig leicht vom Arbeitskol- schlag durchführbar ist, wodurch die Dosiereinnch- ben lösen läßt, jedoch die Gefahr besteht, daß er ao tung "on der Impfpistole abnehmbar ist, während der sich insbesondere während des Saughubes gegenüber Anschlag auf der Kolbenstange befestigt ist. dem Arbeitskolben verschiebt und infolgedessen seine Zur leichten und sicheren Fixierung einer einmal Funktion, nämlich eine genau dosierte Impfstoff- eingestellten Impfstoffmenge ist vorzugsweise ein Gemenge anzusaugen bzw. auszustoßen, nicht mehr er- lenk für die Einstellklinken vorgesehen, das einen an füllen kann. 35 dem Gehäuse befestigten Bolzen aufweist, und auf
Durch die Erfindung soll eine leicht bedienbare dem Bolzen ist eine lösbare Einrichtung zum Fest- und gleichzeitig betriebssicher arbeitende Impfpistole klemmen der Einstellklinken auf dem Gehäuse vorgeschaffen werden, und insbesondere soll der Pum- gesehen.
penkolben auf einfache Weise lösbare, aber trotzdem Um eine Beschädigung der im Bereich der Einsicher mit dem Arbeitskolben verbunden sein. 30 stellklinken angeordneten Arbeitskolbenstange zu
Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die Erfindung vermeiden, ist vorzugsweise ein die Drehbewegung eine Impfpistole der eingangs beschriebenen Art, die der angelenkten Einstellklinken in eine Richtung bedadurch gekennzeichnet ist, daß der Arbeitskolben grenzender Anschlagbolzen vorgesehen, des Antriebsmotors mit der Pumpenkolbenstange Vorzugsweise begrenzt dieser Anschlagbolzen jeüber zwischen einer eingerasteten und einer entrie- 35 doch die Drehbewegung der angelenkten Einstellgelten Lage radial verschiebbare Kupplungselemente klinken in beiden Richtungen und ist auf einer am verbindbar und zur Verriegelung der Kupplungsele- Gehäuse angebrachten Platte befestigt und mit dieser mente eine axial bewegbare Schaltmuffe vorgesehen bewegoar, so daß die gesamte Dosiereinrichtung ist, die mittels einer zum Außenende der Arbeitskol- durch Lösen der Platte vom Gehäuse entfernt und benstange verlaufenden Verstellvorrichtung U-UU^, <o i^ige^echselt werden kam:, <-i·■■ daß die Verstellbar ist. vorrichtung oder die Arbeitsk^iNnstaii^r gelöst wer-
c ·; <'.. i ·ίΓ.,(?ϋη;··2· ·■ ■.■.! ui Impfpistole sind also den müssen.
die Pumpenkolbenstänge und der Arbeitskolben Um Produktionsungenauigkeiten auszugleichen, ist
durch eine formschlüssige, leicht bedienbare Verbin- der mit den Einstellklinken zusammenwirkende, die dung lösbar aneinander angekoppelt, und es wird da- 45 Hubbewegung der Arbeitskolbenstange begrenzende für gesorgt, daß der Pumpenkolben in der verriegel- Anschlag vorzugsweise auf einer Hülse angeordnet, ten Lage der Kupplungselemente sicher am Arbeits- die axial auf der Arbeitskolbenstange einstellbar ist, kolben gehaltert ist und gleichzeitig die Verbindung und in einfacher Weise kann auf der Hülse und auf zwischen den beiden Kolben auf äußerst einfache der Arbeitskolbenstange ein Gewinde zur Einstel-Weise durch Betätigen der von außen zugänglichen 50 lung der axialen Lage der Hülse vorgesehen sein, Verstellvorrichtung gelöst werden kann, falls die wobei die Hülse in der eingestellten Lage arretier-Impfstoffkolbenpumpe einschließlich des Pumpen- bar ist.
kolbcns, der Pumpenkolbenstange und des Impfstoff- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
behältrrs in steriler Weise vom Antriebsteil der Impf- Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher pistole gelöst werden soll. 55 beschrieben. Es zeigt
Aus Gründen einer platzsparenden, gedrängten Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Impfpistole
Bauweise kann die Arbeitskolbenstange vorzugsweise gemäß der Erfindung,
hohl ausgebildet sein, wobei die Verstellvorrichtung Fig. 2 einen Schnitt durch einen Abschnitt der
durch die hohle Arbeitskolbenstange nach außen Kupplungseinrichtung längs der Linie2-2 in Fig. 1, verläuft. 60 Fig. 3 einen vergrößerten Längsschnitt durch die
Vorzugsweise ist das freie Ende der Pumpenkol- Kupplungseinrichtung des Antriebsmotors in seiner benstange teleskopierbar in die Arbeitskolbenstange normalen Arbeitsstellung,
einsteckbar, und die Schaltmuffe sowie die mit dem Fig. 4 eine Ansicht entsprechend Fig. 3, die die
freien Bnde der Pumpenkolbenstange verriegelbaren Kupplungseinrichtung in ihrem gelösten Zustand Kupplungselemente sind an der Arbeitskolbenstange 6g zeigt,
angeordnet, wobei die Kupplungselemente in der ent- F i g. 5 eine Seitenansicht der Pumpe in F i g. 1, die
riegelten Lage von der Schaltmuffe freigegeben und die Impfstoffkolbenpumpe und die Pumpenkolbendurch das freie Ende der Pumpenkolbenstange radial stange vom Antriebsmotor getrennt zeigt,
FI a. 6 einen Schnitt durch die Impfstoffkolben- im einzelnen beschrieben wird, ist «wischen dem pumpe der FI g. 5 lungs der Linie 6-6, Flansch 35 und dem Gehttuse IO angeordnet.
Fig-7 eine Ansicht eines Endabsphnitts der Impf- Der Beschreibung kann jetzt schon entnommen pistole gemäß F i g. 5 von der Linie 7-7 aus gesehen, werden, daß, um das Innere der Impfstoffpumpe zu
F i g, 8 einen Querschnitt du*ch die Pistole gemäß 5 jederzeit steril zu halten, es notwendig ist, tiaiJ eier Pia, f längs der Linie 8-8, Pumpenkolben29 und die Pumpenkolbenstange 30in
F ig. 9 eine Draufsicht auf die Doslereinrichtung der Impfstoff pumpe verbleiben, wenn dieimpisionder Pistole gemäß Fig. 5 von der Linie9-9 aus pumpe und ihr Fliischchen25 von dem Gehäuse iv Lehen. entfernt werden. Solch eine Entfernung kann z. B,
Das ausgewählte Ausfuhrungsbeispiel umfaßt ein io notwendig sein, wenn der Impfstoff gegen einen anue-OehUuse 10 in Form eines horizontalen Zylinders mit ren ausgetauscht werden muß, «n welchem r-an ts einem Flansch II, in den ein Griff 12 eingeschraubt einfacher ist, die Pumpe 20 und ihr Flöscncnen zs ist In dem Griff 12 kann eine Druckgasquelle in zu entfernen und durch eine zweite Pumpe zu erForm einer kleinen Flasche 13 angeordnet sein, die setzen, an der bereits ein Fläschchen mit demι fe,edurch eiii Rohr 14 mit einem Steuerventil 15 verbun- »5 wünschten Impfstoff festgeklemmt ist. bs ist uaoei den ist, von dem aus das Gas durch einen Kanal 16 wünschenswert, eine schnell lösbare Verbindung zwiin das Innere des Gehäuses 10 geführt wird. Das sehen der Kolbenstange 30 und dem Arbeitskoioen Steuerventil 15 wird durch einen geeigneten Auslöser 31 zu haben. u„i,.iroihi.n τι
18betätigt. In den Fig. 3 und 4 sind der Arbeitskolben 31
Das Inneren des Gehäuses 10 bildet einen Zy- u und die Pumpenkolbenstange 30 und ihre Verbindung linder, dessen vorderer Abschnitt durch eine Hülse im Schnitt im vergrößerten Maßstab dargestem. in
19 ^schlössen ist, in die die Impf stoff pumpe 20 hin- diesen Figuren ist die hohle Arbeittkrtbenstange Ai einragt. Ein Bajonettverschluß21 dient dazu, die mit einem vergrößerten Endabichnitt 37 darges,eit. Pumpe 20 in der Hülse 19 lösbar zu verriegeln an dem der Arbeitskolben 31 anliegt. Der vergrößerte Γρβ2) as Endabschnitt 37 weist eine Senkbohrung 38 auf in 1 D,e Pumpe 20 weist an ihrem einen Ende eine welcher das reduzierte Ende 39 Jr Pürnpenkolben-Düse 22 auf, durch deren öffnung 23 der Impfstoff stange 30 aufgenommen ist. JJ' End»J^nm 40 de von dem Innenraum 24 der Pumpe herausgespritzt hohlen Arbeitskolbenstange 33 liegt an,eine-Schul S Der Impfstoff wird der Pumpe 20 von einem ter 41 an, die durch das reduzierte Ende 39 der Pumun.eekehrten Fläschchen25 zugeführt, das durch so penkolbenstange 30 gebildet wird.
e nc η U-fprmigen Bügel 27 (der in F i g. 1 um W aus Die Kupplung zwischen der Ρ
Lr Normallage gedreht dargestellt ist) in geeigne- 30 und der hohlen ^ff ter Weise an einen hohlen Ansatz 26 an der Pumpe eine oder mehrere Kugeln 42, .die in "™
20 angeklemmt ist. Der hohle Ansatz 26 steht mit mungen43 aufgenommen sind, die nahe dem linken dem Innerraum 24 der Pumpe durch einen Kanal 28 35 Endabschnitt der hohlen A^e'tskolbenstange 33 an in Verbindung. Das Herausspritzen des Impfstoffs geordnet sind, wie aus den F ι g. 3 und 4 ersichtlich wir,) Jurrh die Hubbewegung eines Pumpenkolbens ist. Die radiale Dicke des Benannten Endabschnms 2» m d,-v innenraum24 der Pumpe 20 an dem ist kleiner als der Dmch-ne^r Her Kuw!n42 aber Kanal 28 vorbei bewirkt, wobei die Hubbewcffung die Kugeln sind so ausgeo.ldet, :»klmc ι..«-. ·e' -£ einen Saughub, bei dem der Impfstoff von dem 4* fangsnut44 m u.m ^^^y^^Z^ Flüscncben in den Innenraum der Pumpe angesaugt PumpenKolbrnstengy
; d i Dkhb houft durch den der nen se daß au· *««:
cncben in den Innenraum der Pumpe angesaugt Pumpg (£^X^ ^t
wi«;, und einen Druckhub hervorruft, durch den der nen, se daß au· *««:« ^'^^l^"t? o*-
irrfwt' üu.S die öffnung23 ausgespritzi wird. F-- ^- die Spiere Oberf.ac.,e45 a*hr.»*n rh.to
i r;,-(- · t die Lance des Hubes des KuL«c ■: · .-:tL..gt j3 vorstch., ..enn uie .^ufe-.n .-a."> ■"«<-'' ^^ö^^l^^Zl^Ji^ 45 innen in die Umfangsnut44 JJ^J-summt. Der Kolben 29 weist ein Ventil auf, welches Die Schaltlage der Kugeln 42 wird durch eme
STr Pumpenkolbenstange 30 zusammenwirkt und Schaltmuffe 46bestimmt die^sowohl einen Tm des T Impfstoff gestattet, während des Saughubs der vergrößerten Endab^mtt·* der ^beu »co ^n
schnitt 37 im Bereich der Kugeln eine geringere genauer gezeigt. Sie enthält einen Gelenkbolzen 59, Radialbreite als in seinem vergrößerten Teil. Die der an einer Platte 60 befestigt ist, die z. B. mit Radialbreite des vergrößerten Teils des Endab- Schrauben am Ende 62 des Gehäuses 10 befestigt ist. Schnitts 37 ist etwas größer als der Durchmesser der Der Gelenkbolzen 59 erstreckt sich in Achsrichtung Kugeln 42. Im Inneren der Schaltmuffe 46 ist eine 5 von der Platte 60 und ist radial gegenüber der Ar-Stufc ausgebildet, so daß dann, wenn die Schaltmuffe beitskolbenstange 33 versetzt. Mehrere hakenförmige 46 nach links bewegt wird, wie es in den F i g. 3 und 4 Evinstellklinken 63 sind auf den Gelenkbolzen 59 aufgezeigt ist, um den erweiterten Schaltmuffenab- gesteckt und sind so ausgebildet, daß sie mit einer schnitt mit den Kugeln 42 auszurichten, diese radial geriffelten Mutter 64 gegen die Platte 60 geklemmt nach außen bewegt werden können, so daß sie nicht io werden können. Wenn die Einstellklinken 63 gein die Senkbohrung 38 hineinragen. Es ist ersichtlich, lockert sind, können sie von einer Stellung, in der daß durch eine Axialverschiebung der Schaltmuffe sie über die Arbeitskolbenstange 33 gehakt sind, wie 46 die Kugeln 42 radial in die Umfangsnut 44 hin- in F i g. 8 gezeigt ist, in eine Stellung gedreht werden, einbewegt werden können, um die Pumpenkolben- die gestrichelt in dieser Figur gezeigt ist und in der stange 30 mit der Arbeitskolbenstange 33 zu verrie- 15 sie von der Arbeitskolbenstange 33 entfernt sind. In geln, wie in F i g. 3 gezeigt wird, oder daß die Kugeln beiden Stellungen liegen sie an einem Anschlagbolzen 42 freigegeben werden, damit sie sich radial nach 65 an, der als Anschlag wirkt und verhindert, daß außen bewegen können, um die Pumpenkolbenstange die Einstellklinken an die Stange 33 schlagen und 30 freizugeben, wie in F i g. 4 gezeigt ist, und um diese beschädigen.
zu erlauben, daß die Pumpenkolbensiange in Achs- so Die Dicke jeder Einstellklinke 63 und ihre Anzahl richtung aus der Senkbohrung 38 herausgezogen wer- kann so ausgewählt sein, daß sie den Hub des Pumden kann. penkolbens 29 in metrische Volumeneinheiten unter-
Die Lage der Schaltmuffe 46 wird durch eine teilen. So kann jede Klinke 63 ein Volumen von ein Schubstange 52 bestimmt, die durch einen Abschnitt Zehntel eines Kubikzentimeters darstellen, so daß, der hohlen Arbeitskolbenstange 33 und in die Senk- 25 falls eine Injektion von ein Kubikzentimeter erbohrung 38 in die'Nähe des Bolzens 47 verläuft. Die wünscht ist, zehn Klinken von der Arbeitskolben-Schubstange 52 erstreckt sich auch, wie in den stange 33 in die in gestrichelten Linien in F i g. 8 ge-F i g. 3 und 4 gezeigt, nach rechts aus der Arbeits- zeigte Stellung gedreht werden. Die Zählung der kolbenstange 33 heraus, wo ihr freies Ende 53 durch Klinken beginnt an dem Anschlagflansch 35, und die einen Knopf 54 abgedeckt ist. Die Schubstange 52 30 nicht in die in F i g. 8 gestrichelte Stellung gedrehten wird in der hohlen Arbeitskolbenstange 33 durch Einstellklinken wirken als Anschlag zur Begrenzung eine Schulter 55 zurückgehalten, die an der Schub- des Verstellweges des Flansches 35 und seiner zugestange 52 so ausgebildet ist, daß sie an einer in der ordneten Arbeitskolbenstange 33. Diese wiederum Arbeitskolbenstange 33 ausgebildeten Schulter 56 an- arretiert die Bewegung der Pumpenkolbenstange 30 liegt. Andere Ausbildungen eines Anschlags für die 35 und des Pumpenkolbens 29 in einer Stellung, bei der Schubstange 52 sind für den Durchschnittsfachmann die gewünschte Menge Impfstoff aus der Impfstoffnaheliegend, pumpe ausgestoßen wird. Um das Zählen der Ein-Die Schaltmuffe 46 kann somit durch Nieder- stellklinken zu vereinfachen, kann jede eine Dosierdrücken des Knopfes 54 und seiner zugeordneten einheit darstellende Einstellklinke eine Lippe 68 auf-Schubstange 52 gegenüber der Arbeitskolbenstange 40 weisen.
33 im Sinne der F i g. 3 und 4 nach links bewegt Um Produktionsfehler auszugleichen, ist die Hülse
werden, wobei das Ende der Schubstange 52 den BoI- 34 vorzugsweise durch ein Gewinde 67 verstellbar auf zen 47 berührt und diesen in seinen Schlitzen 48 nach der Arbeitskolbenstange 33 befestigt, so daß der Ablinks bewegt. Die Enden des Bolzens 47 sind in einer stand des Flansches 35 relativ zu den Einstellklinken Senkbohrung 57 in der Schaltmuffe aufgenommen, so 45 63 genau bestimmt werden kann. Nachdem die Hülse daß die Schaltmuffe mit dem Bolzen gegen die Rück- 34 genau auf der Stange 33 eingestellt ist, kann sie stcllkraft der Druckfeder 49 nach links verstellt wird. durch bekannte Einrichtungen auf der Stange ver-Die Senkbohrung 57 dient auch dazu, den Bolzen riegelt werden.
47 in der Schaltmuffe 46 in einer geeigneten, zcntri- Eine ausgewählte Dosierung wird durch Drehung
sehen Rclativlage in den Schlitzen 48 zurUckzuhal- 50 der Mutter 64 fest eingestellt, wobei die Einstellklinten. Um die Schaltmuffe 46 nach rechts zu bewegen, ken 63 gegen die Platte 60 geklemmt werden. Falls wird der Knopf 54 losgelassen, worauf die Feder frei- eine andere Abstufung von Einstellklinken erwünscht gegeben ist, um sowohl die Schaltmuffe als auch den ist, wird die Platte 60 durch Lösen der Schrauben 61 Bolzen 47 und die Schubstange 52 nach rechts in die entfernt, und mit ihr werden die Einstellklinken 63 in F i g. 3 gezeigte Lage zu bewegen. In dieser Lage 55 auf ihrem Gelenkbolzen 59 und dem Anschlagbolzen werden die Kugeln 42 in der Umfangsnut 44 in der 65 entfernt. Eine andere Platte 60 mit ihren ausge-Pumpcnkolbenstangc 30 zurückgehalten und dienen wählten Einstellklinken 63 wird dann mit der Si) /ur Verriegelung dieser mit der Arbeitskolben- Schraube 61 an dem Gehäuse 10 befestigt. Dieses stange 33. Wenn die Kugeln 42 gemäß F i g. 4 nach Auswechseln einer Dosiereinrichtung durch eine außen bewegt werden, kann die Impfstoffpumpe 20 60 andere kann ohne Zerlegen irgendeines Teils der von dem Gehäuse 10 getrennt werden, indem die Pistole erreicht werden, da die Platte 60 eine öffnung Pumpe so lange gedreht wird, bis der Bajoncttver- 66 aufweist, die groß genug ist, um die Platte über schluü 21 frei ist, worauf die Pumpe und ihre KoI- den Flansch 35 zu führen. Sollte die Pistole vcrsebcnstangc 30 ;n Achsrichtung aus dem Gehäuse 10 hentlich betätigt werden, während d.e Dosicreinrichheruusgezogcn werden können. Die herausgezogene 6j tung entfernt ist. so wird der Flansch 35 an das Ge-Pumpc 20. ihr Flüsehchcn 25 und ihre Kolbenstange hiiusc der Pistole anschlagen und eine Beschädigung 30 sind in Fig.?» dargestellt. der Pumpe 20 verhinrt«rn
Die Dosiereinrichtung 36 ist in den Fig. 5. R und *> Hs versteht sich, daß die I-instellklinUn t,\ voll.
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ständig von dem Gelenkbolzen 59 entfernt und durch andere Einstellklinken ersetzt werden können, anstatt die gesamte Dosiereinrichtung einschließlich der Platte 60 zu entfernen und auszuwechseln. Werden nur die Einstellklinken entfernt und ausgetauscht, so kann das zu einer versehentlichen Vermischung von Einstellklinken verschiedener Größe führen, was zur Folge haben kann, daß ungenaue Dosen von Impfstoff ausgegeben werden, und deshalb wird es vorgezogen, die gesamte Dosiereinrichtung auszutauschen.
Die schnell lösbare Kupplung gemäß dieser Erfindung mit ihrer Schubstange 52, die durch die hohle Arbeitskolbenstange 33 führt, und die schnell einstellbare Dosiereinrichtung, die mit dem freien Ende der Arbeitskolbenstange 33 zusammenwirkt, ergeben eine kompakte, einfache und leicht zu verwendende Impfpistole.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Impfpistole mit einer Impfstoffkolbenpumpe und einem Antriebsmotor für die Impfstoffkolbenpumpe, der in einem an einem Ende an der Tmpfstoffpumpe ankuppelbaren Gehäuse angeordnet und dessen Arbeitskolben lösbar mit der as Kolbenstange des Pumpenkolbens verbunden und mit einer durch das freie Gehäuseende verlaufenden Arbeitskolbenstange versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (31) des Antriebsmotors mit der Pumpenkolbenstange (30) über zwischen einer eingerasteten und einer entriegelten Lage radial ver..:hiebbnre Kupplungselemente (42) verbindbar und zur Verriegelung der Kupplungselemente eine axial bewegbare Schaltmufie (46) vorgesehen ist, die mittels einer zum Außenende der Arbeitskolbenstange (33) verlaufenden Verstellvorrichtung (52, 53, 54) betätigbar ist.
2. Impfpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskolbenstange (33) hohl ausgebildet ist und die Verstellvorrichtung (52, 53, 54) durch die hohle Arbeitskolbenstange (33) nach außen verläuft.
3. Impfpistole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Pumpenkolbcnstange (30) teleskopierbar in die Arbeitskolbcnstange (33) einsteckbar ist und die Schaltmuffe (46) sowie die mit dem freien Ende der Pumpenkolbenstange verriegelbaren Kupplungselemente (42) an der Arbeitskolbenstange (33) angeordnet sind, wobei die Kupplungselemente (42) in der entriegelten Lage von der Schaltmuffe (46) freigegeben und durch das freie Ende der Pumpenkolbenstange (30) radial nach außen verschiebbar sind.
4. Impfpistole nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem Gehäuse (10) vorgesehene Dosiereinrichtung (36), die mehrere an dem Gehäuse (10) schwenkbar angelenkte Einstellklinken (63) aufweist, und durch einen radial nach außen verlaufenden, auf der Kolbenstange (33) außerhalb des Gehäuses (10) angeordneten Anschlag (35), wobei die Einstellklinken (63) wahlweise zwischen dem Anschlag (35) und dem Gehäuse (10) zum Anhalten der Kolbenstange (33) bei ihrer Bewegung in das Gehäuse (10) einlegbar sind.
5. Impfpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) eine öffnung (66) aufweist, durch die der Anschlag (35) durchführbar ist, daß die Dosiereinrichtung (36) von der Impfpistole abnehmbar ist, während der Anschlag (35) auf der Kolbenstange (33) befestigt ist.
6. Impfpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellklinken (63) ein Gelenk (59) vorgesehen ist, das einen an dem Gehäuse (10) befestigten Bolzen aufweist, und daß eine lösbare Einrichtung auf dem Bolzen zum Festklemmen der Einstellklinken (63) auf dem Gehäuse (10) vorgesehen ist.
7. Impfpistole nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellklinken (63) hakenförmig so ausgebildet sind, daß sie um die Arbeitskolbenstange (33) in den Weg des Anschlags (35) gehakt werden können.
8. Impfpistole nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen die Drehbewegung der angelenkten Einstellklinken (63) in eine Richtung begrenzenden Anschlagbolzen (65).
9. Impfpistole nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Drehbewegung der angelenkten Einstellklinken (63) in beiden Richtungen begrenzender Anschlagbolzen (65) auf einer am Gehäuse (10) angebrachten Platte (60) befestigt und mit dieser bewegbar ist.
10. Impfpistole nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (35) der Arbeitskolbenstange (33) von einer Hülse (341) gebildet ist, die axial auf der Arbeitskolbenstange (33) einstellbar ist.
11. Impfpistole nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hülse (34) und auf der Arbeitskolbenstange (33) Gewinde (67) zur Einstellung der axialen Lage der Hülse (34) vorgesehen sind und daß die Hülse (34) in der eingestellten Lage arretierbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 S39/3

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