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DE1922403U - Schmirgelband. - Google Patents

Schmirgelband.

Info

Publication number
DE1922403U
DE1922403U DE1965R0030817 DER0030817U DE1922403U DE 1922403 U DE1922403 U DE 1922403U DE 1965R0030817 DE1965R0030817 DE 1965R0030817 DE R0030817 U DER0030817 U DE R0030817U DE 1922403 U DE1922403 U DE 1922403U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support body
emery
fabric
belt according
body consists
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965R0030817
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Renolit SE
Original Assignee
Renolit Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Renolit Werke GmbH filed Critical Renolit Werke GmbH
Priority to DE1965R0030817 priority Critical patent/DE1922403U/de
Publication of DE1922403U publication Critical patent/DE1922403U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

RA. 315 881*19.6.65
PATENTANWÄLTE
DIPL. ING. C. STOEPEI, · BIFL. ING. W. GOIIWITZEE IANDAUZPI1AiZ · AM SCHtlZEMHOF
low Juni 1965 ■ -Ek.
K eno Ii t-Werke GmbH, Worms am Rhein
" Sehmirgelband "
Als Tragkörper für die aufgebrachte Schmirgelschicht werden üblicherweise Gewebe- oder Papierbahnen verwendet. Für die Gewebebahn®!* wird dabei Baumwolle angewandt, wobei die Gewebebahnen gefärbt und mit- Stärkeprodukten appretiert sind, um eine gewisse Dehnungsfestigkeit zu erreichen. Die Papierbahnen werden entweder in einer der üblichen Papierqualitäten in eingefärbtem Zustand angewandt oder in sogenannten nassfesten Qualitäten« Zum Aufbringen der Schmirgelschicht werden diese Bahnen mit Kunststoffleimen und tierischen Leimen einseitig beschichtet, wobei in die noch nasse BeSchichtungsmasse die Schmirgelkörner eingebettet werden·
Die Reissfestigkeit derartiger Schmirgelbänder mit Papierbahnen als Tragkörper ist naturgemäss.-"verhältnis-massig gering. Ausserdem können diese Bänder nicht bei Nass-
Schleifverfahren verwendet werden, es sei denn, es handle sich tarn Papier in nassfester Form, also z.B. Ölpapier. Auch dessen Einsatzfähigkeit ist im Nass-Schieifverfahren ausserordentlieh begrenzt. Die Reissfestigkeit von Baumwoll-Gewebegannen ist merklich höher, diese sind aber gefeen. die Einwirkung von Luftfeuchtigkeit ©mpflindlich. Sie neigen unter dem Einfluss der Luftfeuchtigkeit zum Rollen und sind in diesem Zustand dann nur noch bedingt oder überhaupt nicht mehr brauchbar.
Es besteht demgemäss die Aufgabe, ein Schmirgelband zu schaffen, welches einen Tragkörper aufweist, der sowohl gegen Luftfeuchtigkeit als auch gegen Nässe unempfindlich ist, er muss ausserdem die beim Schleifprozess auftretende
Wärme aushalten und soll schliesslich sowohl zum Trockenei schleifen als auch zum laßschleifen verwenbar sein.
Die !feuerung löst diese Aufgabe durch ein Schmirgelband, uessen (Tragkörper als Verbundkörper aus einem Gewebe oder einer Metallfolie mit beidseitig aufgebrachter Kunststoff beschichtung besteht*
Als Gewebe-Grundstoff eignet sich neben der bisher benutzten Baumwolle, die nun vollständig mit Kunststoff beschichtet una demgemäss feuehtigkeitsunempfindlich geworden ist, vor allem Glasfaser und Metallgewebe, daneben auch Synthesefasern. Heben Metallgeweben können auch Metallfolien, vorzugsweise Aluminiumfolien verwendet werden.
Zur beidseitigen Beschichtung des Tragkörpers, ζ·Β« eines entsprechenden ?erbundkörpers, erwies sich am ge~ eignetsten 2föDefflem^S3ei».polyäthyleii|r daneben kann aber Polyvinylchlorid oder Polypropylen oder ein anderer Kunststoff mit entsprechenden Eigenschaften benutzt werden.
Erit scheidend ist bei der Wahl des Iragkörpers, welche Werte bezüglich Festigkeit und Dehnung erfüllt werden müssen, bei der Wahl des Beschichtungskimststoffes, welche Temperaturen sowohl bei der Herstellung des Schmirgelbandes als auch vor allem bei seiner Benutzung (Reibungswärme) auftreten.
Weitere Merkmale der Heuerung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten forteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in der beigefügten Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen..
Fig. 1 zeigt ein Sehmirgelband mit einem Gewebe als tragkörper, in
Fig· 2 ist eine ander© Ausbildungsform mit
einer Polie als Tragkörper wiedergegeben.
Bin Tragkörper 1, der als Gewebe aus an sich beliebigen Fasern ausgebildet ist, ist beidseitig mit Kunststoffschichten 2 zu einem Terbundkörper ergänzt. Auf die eine Oberfläche dieses Yerbundkörpers ist ein© Leimschicht 3 aufgebracht, in welche die Schmirgelkörner 4~ eingebettet sind·
Durch den Auftrag beidseitiger Kunststoffschichten auf den Tragkörper 1 wird dieser vollkommen gegen Luftfeuchtigkeit oder auch gegen den direkten Einfluss von Nässe beim Haßschlei|en geschützt. Es kann demgemäss u.a. auch als Gewebefaser, wie bekannt, Baumwolle verwendet werden, die nun nicht mehr unter dem Einfluss von Feuchtigkeit sich einrollt. Als sehr vorteilhaft hat sich jedoch ein Glasfasergewebe oder ein Metallgewebe erwiesen. Auch Gewebe aus an sich beliebigen Synthesefasern können verwendet werden.
Bei einer variierten Ausbildungsform ist der Tragkörper eine Metallfolie 5» die wiederum beidseitig mit Kunststoffschichten 2 beschichtet ist. Auf eine derselben ist eine Leimschicht 3 aufgebracht, in welche die Sehmirgelkorner 4- eingebettet sind. Die Folie 5 besteht vorzugsweise aus Aluminium.
Die Herstellung des neuen Schmirgelbandes erfolgt vorzugsweise so, dass, sofern der Tragkörper ein Gewebe ist, im Walzenschmelzverfahren beidseitig eingefärbtes Polyäthylen-Granulat aufgebracht wird. Ton den so aufgebrachten Schichten wird zumindest eine an ihrer Oberfläche unter der Einwirkung von Hochfreg.uenzstrom oxidiert, wodurch die Verhaftung der Druckfarbe, vor allem aber die Verhaftung der Leimschicht Möglich wird. Um die Haftfestigkeit der Leimschicht;, in welche ja dann die Schmirgelkörner eingebettet werden, noch zu verbessern, kann die durch HochfrecLuenzstrom vorbehandelte Oberfläche zusätzlich noch eine Haftvermittlerschieht erhalten·
Soll als Tragkörper eine Metallfolie dienen, z«B* Aluminiumfolien, wird diese ebenfalls mit Hochfrequenzstroia vorbehandelt, ebenso die Poljäthjlenschmelze· Die Weiterbehandlung erfolgt wie vorstehend beschrieben.
Das neuerungsgeittässe Schmirgelband zeichnet sich dadurch aus, dass der Tragkörper zu einem Verbundkörper ergänzt wurde, vor allem dureh absolute Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit^- bzw. lässeeinfluss. Das Sehmirgelband kann also ebenso gut wie zum Trockenschleifen als auch zum Naßschleifen verwandt werden. Ausserdem ist das neue Sehmirgelband unempfindlicJbTgegen die, sowohl beim Herstellungsprozess als auch beim SchleifVorgang auftretende Wärme. Wie schon gesagt, hat sieh hier am geeignetsten
neben anderen Kunststoffen als
Schient material ex^wiesen, da es gegen die auftretenden
lemperaturen beständig ist und vor allem auch im Preis niedrig liegt. Schliesslich ist das neue Schmirgelband ohne weiteres durch entsprechende Wahl des Tragkörpers den Forderungen bezüglich Festigkeit und Dehnung anzupassen, die im Extremfall an es gestellt werden können,

Claims (6)

RA.315 881*19 6-6,5 PATENTANWÄLTE DIPL. ING. C. STOEPEL · DIPL. ING. W. GOLLWITZER LAUDATJ/PFAIZ · AS SCHiXZBNHOF Ek. Schutz a η s ρ r ü c h e :
1. Schmirgelband mit in einer Leimschicht aiif einem Tragekörper eingebetteten Schmirgelkörnern, dadurch gekennzeichnet, dass sein Tragekörper als Yerbundkörper aus einem Gewebe oder einer Metallfolie mit beidseitig aufgebrachter Kunststoffbeschichtung besteht.
2. Schmirgeliaand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper aus einem beidseitig vollständigen Kunststoff-Baumwollgewebe besteht*
3* Schmirgelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper aus einem Glasfasergewebe besteht,
4. Schmirgelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper aus einem Gewebe aus Synthesefasern besteht·
5# Schmirgelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper aus einer Metallfolie besteht«
6. Schmirgelband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper aus einem Metallgewebe besteht·
Schmirgelband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper aus einer Aluminumfolie besteht.
8· Sehmirgelband nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragekörper beidseitig mit Polyäthylen beschichtet ist*
DE1965R0030817 1965-06-19 1965-06-19 Schmirgelband. Expired DE1922403U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1965R0030817 DE1922403U (de) 1965-06-19 1965-06-19 Schmirgelband.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1922403U true DE1922403U (de) 1965-08-26

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965R0030817 Expired DE1922403U (de) 1965-06-19 1965-06-19 Schmirgelband.

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