DE1922349A1 - Roehren-Ozonisator - Google Patents
Roehren-OzonisatorInfo
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Description
..Dld/HGH
Dr. Johannes Trüb. Zürich (Schweiz)
Röhren-Ozonisator
Die Erfindung betrifft einen Röhren-Ozonisator mit einem im Querschnitt kreisringförmigen Entladungsraum zwischen
einer zylindrischen Innenelektrode und einer Aussenelektrode und mindestens einer zwischen den Elektroden konzentrisch angeordneten
Dielektrikum-Röhre.
Der in der Industrie erhebliche Bedarf an Ozon
oder ozonisierter Luft führte zur Entwicklung grosser, leistungsstarker
Ozonisatoren mit meist wassergekühlten Elektroden und durch Dielektrika oft vielfach unterteilten EntladungsrSumen.
Für ein einwandfreies Arbeiten eines Ozonn'sators ist es wichtig, dass der Entladungsraum über die gesamte Entladungsfloche möglichst
gleichmässig tief ist, wobei die Tiefe im allgemeinen nur wenige Millimeter beträgt. Auf einfache Weise wird dies bei den
sogenannten Röhren-Ozonisatoren erreicht, bei welchen kalibrierte Röhren, und zwar meist Glasröhren als Dielektrika und iletallröhren
oder mit Metallbelägen versehene Glasröhren als Elektroden
2841969 - X - 909847/0902187f'Ob
BAD OBiGtNAL
konzentrisch angeordnet sind, wobei die zylindrisch oder röhrenförmig
ausgebildeten Elektroden noch den Vorteil bieten, dass die Länge von scharfen und damit Funkenbildung begünstigenden
Kanten auf ein Minimum herabgedrückt ist. Die konzentrische Anordnung und Halterung der verschiedenen Röhren und die Abdichtimg
des Entladungsraumes von der Aussenatmosphäre und/oder vorn Kühlraum ist jedoch, insbesondere bei grösseren Röhren-Ozonisa-·
toren mit einem Aussendurchmesser von a.B. 5 cn und mehr und einer Länge bis zu 100 cm, schwierig. Die bekannten Röhren-Czonisatoren
dieser Grössenklasse sind im Aufbau kompliziert und bestehen aus vielen und nur mit unverh^ltnism^ssig hohem Aufwand
an Hontagezeit zusammensetzbaren Einzelteilen, von Vielehen zudem mindestens etliche eine für Serienfabrikation ungünstige £Orm
haben und häufig von Hand nachbearbeitet v/erden müssen. Vor allem in grösseren Betrieben, welchen in der Fabrikation aus einer Vielzahl
von Röhren-Czonisatoren zusammengestellte Batterien verwendet werden, sind diese Nachteile besonders schwerwiegend, da neben
den hohen Anschaffungskosten auch eine umpan/;reiche Lagerhaltung
von Ersatzteilen und bei Schaden längere Reparaturzeiten zu berücksichtigen sind.
Zweck der Srpindung ist ein RÖhren-Gsonisator, welcher
aus einfachen und in Serienfabrikation leicht herstellbaren Einzelteilen
besteht und dessen Ilontage in kurzer Zeit mit nur wenigen
Handgriffen durchführbar ist.
Der erfindungsgeraässe Röhren-Czonisabor ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Aussenelektrode und die Pielektr^kumröhre
in Verschlusskappen mit je einer einen Dichtungs-Druckkolben enthaltenden
Klemmvorrichtung und die aus einer Metallröhre bestehende
InnenelekLrode auE1 den Dichtungs-Druckkolben koaxial gelagert
sind und die Verschlusskappen von der Innenelektroden-Röhre durch den mittels der Klemmvorrichtung erzeugten radialen Andruck
der Dichtungs-Druckkolben festgehalten wird.
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stellbaren TJelle ::.wi sehen Ilaben- und Wellenende angeordnet. Dn e
den Dichtu'igs-Druckkolben. traf ende V.'elle kann hierbei durch eine
s-rh am Kartenbogen abstützende Schraubenmutter verstellbar
sein. Vorzugsweise ist die Welle als hohlwelle nur Zu - Lsw. Abführung
von Kühlflüssigkeit in bzw. aus den Innenelektrodenraur: nrisgebildet. Tür Zentrierung und Abdichtung der Aussenelektrode
bann jede Verschlusskappe eine Zentrierfir.che mit Dichtungsring ,
aufweisen. ?,vr Zentrierung der Die.lektrikumröhre kann jede Verschlusskappe
von der Habe radial abstehende Zentrierrippen enthalten. Die Zentrierrippen weisen vorzugsweise von Kappenboden
".um Nabenende ihfallende Kanten auf, auf welchen die Dielektrikum-Röhre
unter Zwischenlage eines hohlen Rundschnurringes abgestützt
ist. Vorteilhaft ist, wenn die üeffnungen zur Zuführung des zu
ozonisierenden Gases in den Entladungsraun bzw. zur Abführung des
oroni si erten Gases aus dem Entladungsraun im Boden der Verschlusskappen
angeordnet sind. Die Verschlusskappen werden zweckmässi.r
a-is einen elektrisch isolierenden und gegen Ozon widerstandsfähigen
Plastikmaterial hergestellt. Bei einer einfachen Ausführungs-"orm
eines Rchren-Gzonisators kann die Aussenelektrode aus einem
auf einer Dielektrikum-Röhre aufgebrachten metallischen Aussenbelag
bestehen, wobei die met'allisierte Dielektrikum-Röhre lenger
als die Innenelektroden-Röhre ist und an beiden Enden auf den Dichtungsringen konischer Zentrierflächen abgestützt ist. Eine
bevorzugte Ausführungsform eines Röhren-Ozonisators mit durch eine
Dielektrikun-Röhre unterteiltem Entladungsraum enthält als Aussenelektrode
eine Metallröhre, welche an beiden Enden in zylindrischen Zentrierflächen der Verschlusskappen gelagert ist, und
eine auf Zentrierflächen in den Verschlusskappen abgestützte Dielektrikum-Röhre,
wobei die Dielektrilmm-Röhre länger als Innen-
und Aussenelektrode ist und an beiden Enden aus dem Entladungsraum zwischen Innen- und Aussenelektrode hervorragt.
nachfolgend wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen ausführlich beschrieben.
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BAp ORIGINAL
In der Zeichnung zeigt :
Fig. 1 in Längsschnitt einen Röhrenozonisator mit einen durch
eine Dielektrikum-Röhre unterteilten "ntladungsraum zwischen
Bussen- und Innenelektrode,
Fj g. 2 zeigt einen Querschnitt durch den Ilöhren-Ozonisator
der Fig. 1,
Fig. 3 stellt im Längsschnitt eine Verschlusskappe für einen Röhren-Ozonisator dar, bei welchem die Aussenelektrode
aus einer metallisierten Dielektrikum-Röhre besteht.
Der in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt
dargestellte Rchren-Gzonisator besteht aus einer Innenelektrode
1, einer Aussenelektrode 2, einem zwischen Innenelektrode 1 und Aussenelektrode 2 angeordneten Dielektrikum 3 und
zwei Verschlusskappen 4 und 4a. Die beiden Elektroden 1 und P
sind Röhren aus rostfreien Stahl oder Aluminiur., das Dielektrikum
3 ist eine Glasröhre. Die Röhren sind glatt und weisen keinerlei
Verformung auf, so dass sie leicht aus Rohrmaterial hergestellt werden können. Die Röhren sind konzentrisch angeordnet
und so dimensioniert, dass sich zwischen Innen- und Aussenelektrode ein Sntladungsraun mit kreisförmigem Querschnitt ergibt,
welcher durch die Dielektrikum-Röhre 3 in bekannter Weise in zwei Teilräume 5 und 6 unterteilt ist. Die röhrenförmige Innenelektrode
1 umschliesst den Kühlraum .7. Im Eetrieb werden die beiden
Entladungsräume 5 und 6 vom zu ozonisierenden Mittel, z.B. Luft oder Sauerstoff, und der Kühlraum 7 vom Kühlmittel, vorzugsweise
Wasser, durchströmt.
Die beiden Verschlusskappen 4 und 4a dienen gleichzeitig zur genauen konzentrischen Halterung der drei Röhren 1, 2 und 3
als auch zur Abdichtung des Kühlraumes 7 und der Entladungsräume 5 und 6. Die Verschlusskappen 4 und 4a sind identisch, so dass
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BAD CRiGINAL
die Beschreibung nur eine Kappe 4 ausreichend ist.
Die Verschlusskappe 4 ist ein Formkörper aus einer: elektrisch isolierenden und gerben Ozon widerstandsfähigen riastikmaterial,
z.B. PVC oder Tetrafluoräthylen. Vorzugsweise hat die
Verschlusskappe in wesentlichen die Form eines zylindrischen Topfes mit einer innen liegenden axialen Habe 8, Vielehe über den
Kappenrand hinausragt. Der Innendurchmesser des Kappenmantels entspricht den Aussondurchraesser der Aussenelektrodo 2. In den
Kapponmantel ist innen in II£he des Randos eine Ringnut eingelassen,
in die ein Rundschnurring 9 als Dichtung eingelegt ist. Innen
weist die Verschlusskappe 4 drei in axialer Richtung verlaufende
und mit gleichen Abständen voneinander angeordnete Vorsprüngo
10 aup, deren Vorderkanten als Anschlag für den ?.and der \ussenelekbr-.iden-llöhre
2 dienen. Der Abstand der Vorsprung-Vorderkanten vom Kappenrand ist ausreichend gross, so dass die eingeschobene
Aussenelel'trode 2 In der Verschlusskappe 4 einen festen
Sit::· hat und mit der Achse der Habe 8 koaxial ist. Der eingelegte
Rundschnurring 9 besorgt hierbei die Abdichtung des Innenraumes von Verschlusskappe 4 und Aussenelektrode 2 gegen aussen.
Die Nabe P weist eine ebene zur Ilabenachse senkrechte
Stirnfläche 11 auf. Der Aussendurchmesser der LTabe P 1st kleiner
als der Innendurchmesser der Innenelektrodenröhre 1. In die Habe 8 ist eine Hohlwelle 12 eingeschoben, deren inneres Ende einen
zwischen Durckscheiben 16 und Stützscheiben 17 angeordneten Dichtungskolben
18 trägt. Der Dichtungskolben 18 und die Druckscheiben
16 sowie die Stütsscheiben 17 sind auf der Hohlwelle 12 zwischen
der Naben-Stirnfläche 11 und einen auf die Hohlwelle av '"-gesetzten
Sprengring 19 verschiebbar. Das aus der Verschlusskappe 4 herausragende und zum Aufstecken einer KUhIflüssigkeit-Leitung
ausgebildete äussere Ende der Hohlwelle 12 ist nit einen Aussengewinde 13 versehen und trägt neben einer Unterlagsscheibe
15 eine Schraubenmutter 14.
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Der Aussendurchniesser des Di chtunjskolbens 13 und der
Lruckscheiben 16 entspricht den Innendurchmesser der Irmenelektroden-ilöhre
1, so dass deren rinde leicht auf den Kolben aufgeschoben werden kann. T.":rd bei aufgesetzter Innenelektrode 1 die
ocViraubeiu in fet er 14 angezogen, so wird das elastische Ilaterial
des Dichturigskolbens zwischen den Druckscheibe·! 16 radial nach
aus sen au" die Innenfläche der Innenelektrode .1 gepresst, wodurch
die Innenelektr'c dfi fest mit der Verschlisst- appe 4 verbunden
und gleichzeitig der Kühlraun 7 gegen den ^ntladungsraum 5,
6 zwischen Innen- und lussenelehtrode abgedichtet wird. 'Jie bereits
erwähnt, ist /wischen Innenelektrode 1 vnd Aussenelektrode
2 Ί'<i Dielektrikumrchre 3 angeordnet. Beim £efcr!eb des P.'jhreri-Gsonisators
vrird vekanntli eh. an die beiden 111 e'· troden Hochspannung
gelegt, ur.i im llntladurijsva: r. eine st MIe li.vtladung ?u er-3engen.
Die Dielektrikun-ilc^re 3 ^eIIt den Sütladungs^aun zvr)-scher,
den Ulekt-'.-de-i in -we L konzentrische Teilri'ur.ie r und 6,
'jolche "';:::o:'':alL der Yerschlusskr^per· 4 und 4a rr;itoi.inrider verbinden
sind. Un an den :lr"ndor:i der Jlektroden elektrische Ueborschläge
zu verhindern ragt d"o jie.l'jktr:lkun-r:chre 3 an beiden Enden
ur.i e:n ausreichend grosses .^tUok aus der ^lektrodenanordnung
heraus. Zur Zentrierung und Halterung der Diolektrlknn-Itöhro 3
sind au: der Habe 8 nehrore, vorzugsv/eise drei radiale Längsrippen
2C ange;rdnot. In LlV'.^ des Versc^ilusskappen-Bodens freist jede
Zentriorrippe ?C eine Schulter 21 a:f, auf die sich die DieDoktrikun-Hcltre
3 al stützt, so dass :;hr iiand den Boden nicht berphrt
und eine Kommunikation der leiden Lntlad^ngs-yeilr^i'-r-'e ". und π
ir.nerlialb der Verschlusskappe gewährleistet ist. Die Kanten ??
der Se.itrierrLppen 2L sind von der schulter 21 ausgebend "auf die
Stirnfläche 11 der Habe h;n abfallend und liegen au" einen Kegel-Mantel,
dessen Achse die Ilabenachse und damit die Achse des Röhren-L'onisators
ist. Auf die Kanton 22 der Zentrierrippen 2C ist
ein in JIo Dielektrikunröhre 3 hineinpassender hohler Ilundsc}murr4ng
23 γ.ί3 einem ^^"on Ci'on vn derstands fähigen Plastikmaterial,
3.1;. aus Tetrafluorrthylon lose aufgeschoben. Beim Auf-
setroti dor Di el ektri I:\unr öhre 3 auf die Zentrierrippen 20 wird
der hohlo Rundschnurring 23 auf den Kanten 22 der Zentrierrippen
?C cn deren Schultern 21 hin verschoben und dabei zusannengedrückt.
Diese aus den Zentrierrippen 2C mit schrägen Auflaufkanten
?1 und den elastischen Rundschnurring 23 bestehende "weiche"
Halterung der üblicherweise aus Glas bestehenden Dielektrikunr?hre
3 verhindert, dass bein Einsetzen der Rö^re deren 2nd ο wc—.
der beschädigt acc1 bleibenden Spannungen ausgesetzt wird und d:' e
Röhre, wie si ch in der Praxis geneigt hat, völlig ausreichend
zentriert 'st.
Der Boden dor Verschlusskappe trägteinen Kippel 25, dessen
Bohrung ?A nit dem ringförmigen Gasraum 26 innerhalb der Verschlusskappe
in Verbindung steht. An den Kippel 25 der Verschlusskappe am einen Jinde des Röhren-Csonisators wird die Zuführungsleitung
σνΐ" das er ozonisierende Gas und an den ITippel der Verschlusskappe
am anderen Röhrenende die Abfuhrleitung für das ozonisierte
Gasangeschlossen,
Bei der Kontage des Röhren-Ozonisators geraäss Fig. 1 und
2 wird zunächst bei eingelegtem hohlem Rundschnurring 23 das e^no
Ende der Innenelektrode 1 auf den Dichtungskolben 18 aufgeschoben und die Mutter 14 angezogen, bis die Innenelektrodenröhre 1
ausreichend feet sitzt. Dann wird die Dielektrikum-Röhre 3 über die Innenelektroden-Röhre 1 hinweg über die Habe 8 und den hohlen
Rundschnurring 23 geschoben, bis ihr Rand an die Schultern 21 der Zentrierrippon 20 anstösst. Hierauf wird die Aussenelektrodenröhre.2
über die Dielektrikum-Röhre 3 geführt und in die Verschlussksppe eingeschoben bis ihr Rand auf den Vorsprüngen IC
aufliegt. Auf die so ztisaromengesetsten Röhren kann nun leicht
die andere Verschlusskappe 4a aufgesetzt und deren Schraubenmutter
14a fest angezogen werden, Damit ist der RÖhren-Ozonisator
fertig montiert. Die beiden Schraubenmuttern 14 und 14a -können ohne Bedenken und Vorsichtsmassnahmen ziemlich fest angezogen
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werden, da die Innenelektrode aus Stahl besteht und praktisch keine
Beschi"dijungen zn befürchten sind. Das Auseinandernehmen des
Ozonisators erfolgt ^n umgekehrter Reihenfolge.
Bei der in Fig. 3 im Schnitt dargestellten Hälfte eines
Röhren-Czonisators anderer Bauart besteht die Innenelektrode wi edervn
aus einer Stahlröhre lr. Das Dielektrikum ist heispielsweise
eine Glasrohre 3', auf welche als Aussenelektrode ein Metall- *a
belag 27 aufgebracht ist. Die Innsnelektrode 1 ist mittels Dich- ™
tungskolben 18' genau so an den Verschlusskappen 2R befestigt,
wie dies in Fig. 3 gezeigt und vorstehend beschrieben ist. Die
Verschlusskappen Pc haben etwas einfachere Form, an der Kabe R'
fehlen die Zentrierrippen und es fehlt der lang ausgezogene Mantel,
so dass die Verschlusskappen statt Topfform eher Pilzform
haben. Der Rand 2? der Innenfläche des Kappenbodens ist als Zentrierfläche
konisch ausgebildet rnd mit einem elastischen, aus einen gegen C2on widerstandsfähigen Material bestehenden Dichtungsring
3 belegt, auf den bei der Montage der Rand der Glasröhre
3' zu liegen kommt. Die Montage erfolgt ähnlich wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ozonisator, nachdem wie beschrieben eine
Verschlusskappe 28 an einen Ende der Innenelektrode 1' befestigt
worden ist, wird die Glasrohre über die Metallröhre 1 geführt und dann die andere Verschlusskappe aufgesetzt. Die Verschlusskappen
werden gegeneinander gedruckt, so dass sie für eine Dichtung atxsreichend satt auf den Dichtungsringen 30 der beiden Verschlusskappen
op aufsitzen und schliesslich wird die Schraubenmutter
14' der zuletzt aufgesetzten Verschlusskappe fest angezogen, wobei durch das Anziehen ein radialer Druck auf das Stahlrohrende
ausgeübt und gleichzeitig die Verschlusskappen zueinandergei-ogen
werden, so dass die Ränder des Glasrohres 3' in die Dichtungsringe 30 eingepresst werden. Die Zuführung von Hochspannung
pur Innenelektrode erfolgt über die Hohlwelle, wobei
diese Rur besseren Kontaktgäbe zvteckmässig eine an der Innenfläche
dor Innenelektrode aufliegende Kontaktfeder 31 trägt.
O C
BAD ORfGfNAL
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192234S
Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispie-.len
ist die Innenelektrode gekühlt. Dies führt zn besonders einfach
aufgebauten Röhren-Osonisatoren. Ohne wesentliche zusätzliche Mittel ist jedoch auch eine Kühlung der Aussenelektrode
möglich. Erforderlich hierzu ist lediglich eine etwas abgeänderte Form der Verschlusskappen und ein v/ei tores Iletallrohr, das
als Kühlmantel dient. Zur Halterung des Kühlmantels kann jede
Verschlusskappe einen Flansch nit einer Ringnut aufv/eisen, in
welche ein U-Dichtungsring eingelegt ist. Für die Zn- bzw. AMeituing
der Kühlflüssigkeit kann der Flansch eine geeignet ausgebildete
Oeffnung enthalten, v/elche zum Kühlraun zwischen ^.issenelektrode
und Kühlmantel führt.
Bei den vorstehend beschriebenen Röhren-Ozonisatoren
sind glatte Rohren, welche keinerlei Kachbearbeitung bedürfen.
in Verschlusskappen koaxial gehalten. Die Verschlusskappen ha1· en
für eine Serienfabrikation geeignete Form·und testeten aus FIastimaterial,
so dass sie leicht und billig hergestellt v/erden können. Pas einzige leicht beschSdigbare Teil der Rö'hren-CIonisatoren
sind die IU lichorweise aus Glas bestehenden Pieüoktrik-iri-Röhren.
Beschädiginigen dieser Röhren können bei. der I-iontage oder
in Betrieb auftreten. Die erfindungssemässe Lagerung der Dielektrikumröhre
auf Zentrier rippen unter Zv/ischenlage ei.i3S Sohlen
liundschnurringes und insbesondere die erfindungsgemrsse rer3stigung
der Verschlusskappen mittels Dichtungs-Bruckkolben an de.ι
Innenelektroden-IIefallrohr verhindert weitgehend die C-efahr e'-ner
Beseht5digung der Dielektrikur.röhre. T/Tird, \-rle Ln 7i~· 1 geaeigt,
als Aussenelektrode eine Metallröhre verwendet, ε: können
auch bei unvorsichtigem Handhaben des Röhren-0"on!sators praktisch
keine Beschädigungen der Dielektrikurnrchre auftreten. Tritt
bei einem solchen Höhren-Czonisator dennoch n.B. eine Rissbildung
Inder Dielektrikuinröhre auf, so roLgt sich dies Io:.-. üetriel· dor
Röhre, es kommt ::u einem elektrischen Durchschlag 'i::' die Zz cher'ing
brennt durch. Die Dielektrikumröhre muss -.laur. "-13gevrechso.lt
BADOR161NAL - -■ - 909847/0902
19223^9
v/erden. Zur Auswechslung der Dielektril:urr.r"''re o?:iö, vd e vorstehend
beschrieben, nur wenige Hand^r-i f?e ric^iz, danit sind
auch die ilepn.rati'rzeiteri au Γ oin Ilindestnass h erab^e lrücvt.
BAD ORIGINAL
9098A7/0902
Claims (13)
1. RÖuren-Cr.oni sat or nit einem im 'X1 er schnitt
kroiGrl'r'.iif J:i IJ'itT Tr.mgsrn1-:" r.-rsc'-en o:'icr rylindrisc^en Innenelektrode
und o'nor Aussenelel-trode i.md mindestens einer zwischen
den Jlektrodoii konzentrisch angeordneten L!iclektrikuni-Ilchre,
dadurch ge!enr."eichnet, dass die Aussenelektrode (?) und die
■>ή elektrik-in-'M"1-^.? (3) in Verschlusskappen (4, 4a) mit je einer
einen Dichtv-n-rs-Dmckkolben (13) enthaltenden lllerinvcrrichtun;-
und die aus einer Ilotallröhre bestehende Innenelektrode (1) auf
den Dic^tun^s-Druekkolben (1Q) koaxial rela^.ert s:nd und d: ο Verschlusskappen
(4, 4a) von der Innene3ektroden-Ilöhre (1) durch
den mittels der Klemmvorrichtung erzeugten radialen Andruck der
Pnchtun^s-Druckkolben festgehalten sind.
2. i1chren-C"onisator nach Anspruch 1, dadurch ^ekenn^eich.net,
dass jede Verschlusskappe (4, 4a) eine von Kappenboden
bis sun Ran? der Innenelektrode (1) reichende Habe (8) äurv.'eist,
und der Dichtungs-Druckkolben (18) auf einer in der Kabe
in axialer Richtung verstellbaren T.Telle (12) sv;ischen Ilaben- und
Zeilenende angeordnet ist.
3. Röhren-Ozonisator nach Anspruch ?, dadurch ^ekennzeichnet,
dass die den Dichtungs-Druckkolben tragende 'Jelle
(12) durch eine sich am Kappenboden abstützende Schraiibenmutter
(14) verstellbar ist.
4. iichren-Oaonisator nach Anspruch 2, dadurch rekennseiebnet,
dass die den Dichtungs-Druckkolgen (18) tragende
V/olle (12) als Hohlwelle zur Zu- bzw. Abführung von Kühlmittel
in bzw. aus dom Innenelektrodenranm (7) ausgebildet ist.
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BAD ORJGlNAL
5. Röhren-Ozonisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass jede Verschlusskappe (4, 4a) zur Zentrierung und Abdichtung der Aussenelektrode (?) eine Zentrierfleche mit
Dichtungsring enthalt.
6. ?tc5hren-Q3onisator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zentrierfläche (?9) für die Aussenelektrode
konisch ist und einen flachen Dichtungsring (30) tr>, auf
welchen sich der Rand der Aussenelektrode abstützt.
7. Itöhren-Osonisator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die ZentrJerf lache "ür die Aussenelektrode zylindrisch
ist und zur Atdichtung einen Poindschnurring (9) enthalt.
8. Röhren-Csonisator nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die fcabe (8) jeder Verschlusskappe
(4, 4a) nur Zentrierimg der Dielektrikun-Söhre (3) Zentriermittel
tregt.
?. Ilchren-Ozonisator nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zentriermittel Zentrierrippen (20) sind, welche vonr Kappenboden znn Eabenende abfallende Kanten (22) aufweisen
und die Dielektrikum-Rohre auf den Rippenkanten unter Zwischenlage
eines hohlen Rundschnurringes (23) abgestützt ist.
IC. Echren-Qzonisator nach den Ansprüchen 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Oeffnungen zur Zuführung des τη
ozonisierenden Gases in den Entladungsraum bzw. zur Abführung
des ozonisierten Gases aus dem Sntladungsraun ira Boden der Verschlusskappen
(4, 4a) angeordnet sind.
11. Ho'iren-Osonisator nach den Ansprüchen 1 bis IC,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappen ans einen elek-
12 " 909847/0902
t'visch isolierenden und ^e^en Oeon widerstandsthigeri Plastiknaterial
bestehen.
12. Röhrcn-Gc'onisator nach den Ansprüchen 1 bis 6,
10 und 11 mit einer Dielektrikum-Röhre, die aussen mit einem LIotallbelan
als Aussenolektrode versehen ist, dad'-rch ^;e!'3nn.:e' c'\-
net, dass die den IIütallbela£ (27) tragende Dielektrikvn-Rchre
(3') länger als die Innenelektroden-Röhre (lf) ist und dio Kilo
(S'') jeder Verschlusskappe über die konische Zenbrierflache [21)
für die Dielektrikum-Röhre (3T) vorsteht, so dass die Dielektrikum-Röhre
(3f) an beiden Enden die Innnenelektroden-Röhre (!')
überragt.
13. I-.öhrsn-Osonisator nach den Ansprüchen 1 bis 1S
und 7 bis 11 mit einer den 3ntladunjsraun zwischen Aussen- und
Innenelektrode in Teilräume unterteilenden Di elektri kum-P.öhre und einer Metallröhre als Aussenelektrode, dadurch -ekerin-eic'^net,
dass die Dielektrikum-Röhre (3) länger als die Aussen- und Innenelektrode
ist und die zylindrischen Zentriorflrchen für die Aussenelektrode
an der Innenwand an Rand von ti'pfförnij: aus^.eV 'Idotsn
Verschlusskappen in Höhe des Ilabenendes angeordnet sind, se
dass die auf den Zentrierrippen [2Z) gelagerte Dielektrikum-Röhre
(3) an beiden ^nden die Innen- und Aussenolektrode überragt.
BAD QRlGiNAL
13 " 9098/.7/0902
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT435768A AT280208B (de) | 1968-05-06 | 1968-05-06 | Röhren-Ozonisator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1922349A1 true DE1922349A1 (de) | 1969-11-20 |
Family
ID=3562950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691922349 Pending DE1922349A1 (de) | 1968-05-06 | 1969-05-02 | Roehren-Ozonisator |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT280208B (de) |
| CH (1) | CH495284A (de) |
| DE (1) | DE1922349A1 (de) |
| ES (1) | ES366862A1 (de) |
| FR (1) | FR2007890A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2618243A1 (de) * | 1975-04-30 | 1976-11-11 | Sumitomo Precision Prod Co | Ozongenerator |
| DE3221895A1 (de) * | 1982-06-09 | 1983-12-29 | Böger-Kommerz KG, 6204 Taunusstein | Glasroehre zur erzeugung von ozon |
| DE3427263A1 (de) * | 1984-06-27 | 1986-01-09 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Roehrenozonisator mit gekuehlter innenelektrode |
| DE3427289A1 (de) * | 1984-06-27 | 1986-01-09 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Hochleistungsozonisator |
-
1968
- 1968-05-06 AT AT435768A patent/AT280208B/de not_active IP Right Cessation
-
1969
- 1969-04-30 CH CH668769A patent/CH495284A/de not_active IP Right Cessation
- 1969-05-02 DE DE19691922349 patent/DE1922349A1/de active Pending
- 1969-05-05 FR FR6914216A patent/FR2007890A1/fr active Pending
- 1969-05-06 ES ES366862A patent/ES366862A1/es not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2618243A1 (de) * | 1975-04-30 | 1976-11-11 | Sumitomo Precision Prod Co | Ozongenerator |
| DE3221895A1 (de) * | 1982-06-09 | 1983-12-29 | Böger-Kommerz KG, 6204 Taunusstein | Glasroehre zur erzeugung von ozon |
| DE3427263A1 (de) * | 1984-06-27 | 1986-01-09 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Roehrenozonisator mit gekuehlter innenelektrode |
| DE3427289A1 (de) * | 1984-06-27 | 1986-01-09 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Hochleistungsozonisator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2007890A1 (en) | 1970-01-16 |
| AT280208B (de) | 1970-04-10 |
| ES366862A1 (es) | 1971-03-16 |
| CH495284A (de) | 1970-08-31 |
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