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AT129021B - Vorrichtung zum Bestrahlen von Stoffen mit ultraviolettem Licht. - Google Patents

Vorrichtung zum Bestrahlen von Stoffen mit ultraviolettem Licht.

Info

Publication number
AT129021B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
discharge tube
housing
ultraviolet light
irradiating
vessel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Zecher
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT129021B publication Critical patent/AT129021B/de

Links

Landscapes

  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Bestrahlen von Stoffen mit ultraviolettem Licht. 



   Die Erfindung betrifft eine   Vorrichtung, die sich zum Bestrahlen   von Stoffen mit ultraviolettem Licht eignet. Solche Anlagen können zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, z. B. von Wasser oder Milch, benutzt   werden. Die bisher gebauten Vorrichtungen   weisen oft den Nachteil auf dass die Teile schwer auszuwechseln sind und dass auch das Reinhalten dieser Teile, z. B. 
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   Die Erfindung bezweckt eine solche Anlage, bei der die Teile sehr leicht auswechselbar sind und auch sehr gut eingehalten werden können. 



   Eine Anlage gemäss der Erfindung enthält eine elektrische Entladungsröhre und ein Gefäss, in dem sich der zu bestrahlende Stoff befindet und diese beiden Teile sind abnehmbar an einem Gehäuse befestigt. Die   Entladungsrohre   kann mit Hilfe einer Fassung, z. B. einer Bajonettfassung, mit dem Gehäuse verbunden sein. Von den Öffnungen für die   Zu-und Abführung des   zu bestrahlenden Stoffes abgesehen, ist der Bestrahlungsraum zweckmässig ganz geschlossen. Die Anlage kann zweckmässig derart gebaut sein, dass ein Rand des Gefässes, in dem sich der zu bestrahlende Stoff befinden kann, an einen an der Entladungsröhre befindlichen Ring gedrückt wird ; dies kann mit Hilfe einer Gewindebüchse geschehen, durch die zugleich das   Gefäss   an dem Gehäuse befestigt werden kann.

   Das Gehäuse kann mit einem Teil verbunden sein, der sich leicht an einer Wand, z. B. an dem Transformator, mittels dessen die Entladungröhre betrieben wird, befestigen lässt, und es ist zweckmässig derart ausgestaltet, dass es die unter Spannung stehenden Teile umgibt. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt ist. 



   In der Zeichnung stellt 1 ein zylinderförmiges Gehäuse dar, das z. B. aus Kupfer besteht und an dem eine elektrische Entladungsröhre 2 und ein Bestrahlungsgefäss 3 befestigt sind. Die Entladungsröhre, die mit einer Menge von Quecksilberdampf gefüllt ist, dem ein anderes Gas, z. B. Argon, zugesetzt sein kann, und die zum Erzeugen des ultravioletten Lichtes dient, enthält eine Glühkathode 4 und zwei durch einen Schirm getrennte Anoden 5 und   6,   die auf einem   Füsschen   7 angeordnet sind, durch das die Stromzuführungsdrähte der Elektroden geführt sind. 



  Das obere Ende der Entladungsröhre ist von einem Sockel umgeben, an dem sich verschiedene Kontaktstifte 9 befinden, die mit den Stromzuführungsdrähten der Elektroden verbunden sind. 



   Die Entladungsröhre wird in einer vierpoligen Bajonettfassung 10 festgehalten, die in geeigneter Weise mit dem Gehäuse 1 verbunden ist. Die in der Fassung vorhandene Nut 11 und der in sie passende Stift 12 des Sockels der Entladungsröhre sind in der Zeichnung durch gestrichelte Linien angegeben. Die Anmeldung ist nicht auf die Verwendung einer Bajonettfassung beschränkt. Es ist z. B. sehr gut möglich, ein   Lampenfüsschen   mit vier Büchsen, wie es bei Radioröhren gebräuchlich ist, zu verwenden. Unter Fassung ist demnach in dieser Anmeldung auch ein derartiges   Lampenfüsschen   zu verstehen. 



   In einer am Ende des Gehäuses 1 angebrachten Nut befindet sich ein Kupferring 13,   gegen den ein am Sockel der Entladungsröhre befindlicher Ring 14 anliegt. Das obere Ende des Bestrahlungsgefässes 3, das z. B. aus Glas besteht, hat die Form einer flachen Krempe 15,   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die unter Zwischenschaltung eines Gummiringes 16 mittels einer Gewindebüchse 17 gegen den Ring   14   gedrückt wird. Die Gewindebüchse 17 kaun auf das Ende des Gehäuses 11 geschraubt werden, das zu diesem Zweck mit einem Schraubengewinde versehen ist. Zwischen der Gewindebüchse und dem Rand 15 des Bestrahlungsgefässes befinden sich noch ein Gummiring 18 und ein Kupferring 19.

   Letzterer erleichtert das Anziehen der Gewindebüchse und die Gummiring 16 und   18   bewirken eine gute Abdichtung des   Bestrahlungsgefässes   3 gegen den Rand 14 der Entladungsröhre. Eine solche gute Abdichtung ist gewünscht, da es vorkommen kann, dass der zu bestrahlende Stoff mit zu grosser Schnelligkeit durch das Röhrchen. 20 zugeführt wird. Wäre die Abdichtung zwischen dem Gefäss und dem genannten Ring nicht vollkommen, so würde der zu behandelnde Stoff in das Gehäuse 1 eindringen können. Das   Abführungsrohr   21 muss derart gebaut sein, dass die   Gewindebüchse 17   über die Entladungröhre geschoben werden kann. 



   Das Gehäuse 1 ist mit einem hohlen Arm 22 verbunden, der an einer Platte 23 befestigt ist, die leicht an einer Wand befestigt werden kann. Wenn die Anlage zum Sterilisieren von Wasser dient, so ist es vorteilhaft, sie in der Nähe eines Wasserhahns anzuordnen, wodurch es sehr leicht ist, das zu behandelnde Wasser durch einen Schlauch von dem Hahn nach der Anlage zu führen. Eine andere geeignete Anordnung erhält man, wenn die Platte 23 an dem Transformator befestigt wird, mit dem die Entladungsröhre betrieben wird. 



   Mit den Klemmschrauben 24 der Fassung sind Stromzuführungsdrähte 25 verbunden, die zu einem Kabel 26 vereinigt sind, das durch eine Öffnung im Arm 22 geführt ist und das mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Transformator verbunden ist. 



   Wie sich aus der Beschreibung der Vorrichtung ergibt, ist es sehr leicht, das Bestrahlunggefäss 3 durch Lösen der Gewindebüchse 17 zu entfernen, so dass dieses Gefäss in sehr einfacher Weise gereinigt oder durch ein anderes ersetzt werden kann. Nach Entfernung des   Bestrahlungsgefässes   kann auch die Entladungsröhre. 2 sehr leicht aus der Fassung genommen 
 EMI2.1 
 Gewindebüchse die   Entladungsröhre   und die Fassung an den verschiedenen   Stromzuführungs-   drähten hängen würden, was die Gefahr einer Beschädigung herbeiführen   könnte.   



   Die Abmessungen des Gehäuses sind derart gewählt, dass es die unter Spannung stehenden Teile umgibt, so dass es so gut wie ausgeschlossen ist, dass man diese Teile berührt, wenn die Entladungsröhre aus der Vorrichtung entfernt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Vorrichtung zum Bestrahlen von Stoffen mit ultraviolettem Licht mit einer elektrischen Entladungsröhre und einem   Aufnahmegefäss   für den zu bestrahlenden Stoff, gekennzeichnet durch ein ortsfestes Gehäuse   (1),   das in seinem Innern eine Fassung, vorzugsweise Bajonettfassung, zur lösbaren Befestigung der Entladungsröhre aufweist, und an dem der Rand des die Entladungsröhre allseitig umgebenden Aufnahmegefässes (3) abnehmbar befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Aufnahme- gefäss (3) und durch eine zwischen diesem und dem Gehäuse (1) angeordnete Trennwand (14) ein bis auf die Zu-und Abströmöffnungen allseitig geschlossener Bestrahlungsraum geschaffen ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Gehäuse (1) und Aufnahmegefäss (3) liegende Trennwand durch einen an der Entladungsröhre befindlichen Ring (14) gebildet ist, gegen den der Rand des Aufnahmegefässes, z. B. mittels einer Gewindebüchse (17), gedrückt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) mit einem Teil (23) verbunden ist, der sich leicht an einer Wand, vorzugsweise an dem Transformator für den Betrieb der Entladungsröhre, befestigen lässt.
AT129021D 1928-09-08 1929-08-06 Vorrichtung zum Bestrahlen von Stoffen mit ultraviolettem Licht. AT129021B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL129021X 1928-09-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT129021B true AT129021B (de) 1932-07-11

Family

ID=19775755

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AT129021D AT129021B (de) 1928-09-08 1929-08-06 Vorrichtung zum Bestrahlen von Stoffen mit ultraviolettem Licht.

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