DE1922264C - In der Frequenz veränderlicher Oszü lator - Google Patents
In der Frequenz veränderlicher Oszü latorInfo
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 4
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 210000005036 nerve Anatomy 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
Description
und
Die vorliegende Erllndimg betrifft einen Oszillator,
dessen Frequenz verändert werden kann, ohne den Klirrfaktor zu vergrößern.
. Oszillatoren ohne Induktivitäten umfassen im allgemeinen einen Versilirker, der über ein die Phase S um IHO" verschiebendes Netzwerk rückgekoppelt ist. Das Phasenversehiebungsnetzwerk besteht im allgemeinen aus einem Kotiennctzwcrk, welches mindestens drei Kapazitiilen und drei Widerstünde enthüll, wobei die Frequenz durch die Werte dieser passiven Elemente bestimmt wird. Um die Frequenz kontinuierlich zu verändern, müssen die Werte mehrerer Komponenten gleichzeitig verändert werden, und darüber hinaus ergeben diese Änderungen auch Änderungen des Klirrfaktors des Oszillators. Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Schaffung eines Oszillators ohne Induktivitäten, bei dem nur zwei Kapazitiilen erforderlich sind und bei dem die Frequenz kontinuierlich verändert werden kann bei konstantem Klirrfaktor durch Änderung des Wertes von nur einem passiven Element. Die Kennzeichnen der Erfindung werden aus dem der Beschreibung folgenden Patentanspruch deutlich werden.
. Oszillatoren ohne Induktivitäten umfassen im allgemeinen einen Versilirker, der über ein die Phase S um IHO" verschiebendes Netzwerk rückgekoppelt ist. Das Phasenversehiebungsnetzwerk besteht im allgemeinen aus einem Kotiennctzwcrk, welches mindestens drei Kapazitiilen und drei Widerstünde enthüll, wobei die Frequenz durch die Werte dieser passiven Elemente bestimmt wird. Um die Frequenz kontinuierlich zu verändern, müssen die Werte mehrerer Komponenten gleichzeitig verändert werden, und darüber hinaus ergeben diese Änderungen auch Änderungen des Klirrfaktors des Oszillators. Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Schaffung eines Oszillators ohne Induktivitäten, bei dem nur zwei Kapazitiilen erforderlich sind und bei dem die Frequenz kontinuierlich verändert werden kann bei konstantem Klirrfaktor durch Änderung des Wertes von nur einem passiven Element. Die Kennzeichnen der Erfindung werden aus dem der Beschreibung folgenden Patentanspruch deutlich werden.
Die Erfindung wird in genaueren Einzelheiten unter 'Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der
Fig. I ein bekanntes Hochpaßfilter zeigt, mit dessen Hilfe die Funktion des Oszillators gemäß
der Erfindung erklärt werden kann, und die
F i g. 2 einen Oszillator gemäß der Erfindung zeigt.
Das in Fig. 1 gezeigte Hochpaßfilter wird im Prinzip in der Zeitschrift »Electronics«, K). April
1959, S. 68 bis 70, beschrieben. 1 η F i g. l· kennzeichnet
7'1 einen als Emitterfolger geschalteten Transistor, dessen Kollektor mit dem positiven Pol E11 einer
Gleichspannungsquelle und dessen Emitter über einen Emitterwiderstand R1. mit dem negativen Pol E,, der
Gleichspannungsquelle verbunden ist. Die Basis des Transistors ist einerseits mit der einen Eingangsklemme /„ des Filters über zwe>
in Reihe geschaltete Kapazitäten C1 und C2 verbunden und liegt andererseits
über einen Widerstand R2 an Masse. Darüber hinaus ist der Verbindungspunkt der Kapazitäten
über einen Widerstand R, mit dem Emitter des Transistors verbunden, wobei dieser Emitter eine
Ausgangsklemme U0 des Filters darstellt. Die andere
Eingangs- und Ausgangsklemme des Filters /,, bzw. Uh
sind mit Masse verbunden. Gemäß dem obengenannten Aufsatz erhält dieses Filter die übertragungsfunktion
50
E2 _ Sz
R1C1 '
// -· die Versiilrkung des Emillerfolgers, d.h.
bestimmt die Amplitude des über dm Widerstand R1 rückgekoppelten Signals
Durch Ersetzen des Widerstandes R1 in diesem
Filter durch zwei Widerstünde R1' und R", die mn
dem Verbindungspunkt der Kapa/iliiten verbunden sind, und durch Rückkopplung dieser Widerstand,·
tiuf Punkte In der Ausgangsschaltung des Verstiirkerv
an denen die Verstärkungen /<' und ,f" angenommen
werden, bedeutet dies, daß in der oben angegebenen Gleichung der Ausdruck <·', ersetzt wird durch
d/,' + (H," und der Ausdruck m<n durch «V»,' I «'Vh"
ersetzt wird, wobei
r;'c.
H = I-
Wenn //" = I, d.h. u" = 0. wird die folgende übertragungsfunktion
erhalten:
S*'+ («' K1 I Kj) S +'K3
wobei
K1 =
R1X1'
R2C1
C1C2R2 \/<i «1 /
Die Pole der übertragungsfunktion, d. h. die Nullstellen
des Nenners, sind:
E1 = das Eingangssignal des Filters,
E2 = das Ausgangssignal des Filters,
S = die variable komplexe Frequenz
(./K1 + K2) \j (U1Kx + K2
S2 = j ^k1 -{-—2
S2 = j ^k1 -{-—2
( = ./(" für sinusförmige Schwingungen),
γ = I +
C1
55 Wenn a < - γ-, dann sind die Realteile der Pole
positiv, d. h., die Pole befinden sich in der rechten Hälfte der komplexen Frequenzebene, was bedeutet,
daß ein Oszillator erhalten wurde. Die Oszillation wird selbstverständlich beibehalten, selbst wenn der
Eingang kurzgeschlossen ist. Die Frequenz des Os-"zillators ist gleich dem Imaginärteil der Pole, d.h.
RxC1
In diesem Ausdruck kann
vernachlässigt worden im Vergleich zu K... du
Λ'-Κ, + ΚΛ1
mil einem kleinen Wert gewählt wurd1-·. was linien
genauer erkliirl wird. Die Frequenz isl dementsprechend:
j/ C1R1C1 \r; ' R1")
a K1 f- Ki
2
2
5 dos Trunsisiors 7 2, mil
verbunden ist.
K,
15
und kann kontinuierlich verändert werden, indem irgendeines der passiven Elemente verändert wird.
Von den passiven Elementei. ist jedoeh R," nicht in den Realleilen der Pole .v,, s, enthalten, und wenn die
Frequenz verändert wird durch Änderung dieses Widerstandes, werden deshalb die Pole parallel /u
den Imaginiiraehsen der komplexen Frequcnzebeiie
bewegt. Da der Klirrfaktor des Oszillators, wie bekannt ist, von dem Abstand der Pole von der
lmaginärachso abhängig ist und mit steigendem Abstand ansteigt, kann die Frequenz infolgedessen
verändert werden durch Veränderung von R1". wodurch ein Oszillator geschaffen isl. dessen Frequenz
sich kontinuierlich ändert bei konstantem Klirrfaktor. Um den Klirrfaktor klein zu halten, soll der Abstand
zwischen den Polen und der Imaginärachse klein sein, d. h.
lsi. d.h. »roller ills I ist Der Wert von α ist dementsprechend
d. Iu /ur ErltWung der obengenannten
„. < J» inuU die Cilcichung
20
soll klein bleiben, was die obige Annäherung erklärt. Hin Oszillator gemäß dem oben beschriebenen
Prinzip wird in I' i g. 2 gezeigt, in welcher die Komponenten, die mit denen der Fig. I übereinstimmen,
die gleichen Bezugszeichen tragen. Bei dem Oszillator wurde der einzige Emitterfolger gemäß Fig. 1 ersetzt
durch einen Emitterfolger mit zwei Transistoren 7 1 und 7'2, wobei der Kollektor des Transistors
7 1 mit der Basis des Transistors Tl verbunden ist. Darüber hinaus sind zwei Widerslände R3
und R4 zwischen dem Emitter des Transistors 71 und dem Kollektor des Transistors Tl eingeschaltet.
K, JR1.
as erfüllt sein. Bei einem gemäß der obenerwähnten Gleichung
dimensionierten Oszillator kann die Frequenz in einem großen Bereich bei konstantem Klirrfaktor
in diesem Bereich verändert werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Oszillator, dessen Frequenz ohne Vergrößerung des Klirrfaktors verändert werden kann, der eine Verslärkerslufe enthält, die einen Eingang und.15 zwei Aufgänge aufweist, wobei die Eingangsinipedan/. der Stufe groß und die Ausgangsimpedanzen klein sind.d a d u r c h g e k e η η ζ e i c hiicl, daß die Verstärkung am ersten Ausgang gleich I und die Verstärkung am zweiten Ausganggrößer als 1 ist. daß ein Widerstand (R2) und zwei in Reihe geschaltete Kapazitäten (C1, C2) zwischen dem Eingang der Verslärkerstufe und Masse liegen und der Verbindungspunkt der Kapazitäten einerseits mit dem zweiten Ausgang der Ver-stärkerslufe über einen Widerstand (R,') und andererseits mit dem ersten Ausgang der Verstärkerstufe über einen veränderlichen, zur Änderung der Oszillatorfrequenz dienenden Widerstand (R1") verbunden ist, wobei der Ausgang desOszillators einer der Ausgänge der Verstärkerstufe isl.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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