DE1922003C3 - N-(3-Aryloxy-2-hydroxypropyl)-aminocarbonsäuren, deren Ester, Amide und Salze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und deren Verwendung bei der Bekämpfung von Herzinsuffizienz - Google Patents
N-(3-Aryloxy-2-hydroxypropyl)-aminocarbonsäuren, deren Ester, Amide und Salze, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen und deren Verwendung bei der Bekämpfung von HerzinsuffizienzInfo
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Description
in der R! die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung
hat. mit Aminosäure-Derivaten der allgemeinen Formel III q
HN-A — C
!
I
R2
(III)
R-'
in der R2. R' und A die in Anspruch I angegebene
Bedeutung haben,
umsetzt, wobei man. Für den Fall, daü R' eine
Hydroxylgruppe darstellt, die freie Säure zuerst mittels einer organischen oder anorganischen Base
in ein Salz überfuhrt, oder
b) ein Amin der allgemeinen Formel IV -ti
OH
R1 -U-CH2-CH -CH2-NH (IV)
in der R' und R: die oben angegebene Bedeutung
haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel V z...A„_Cf)JR3 (V)
Vi
in der A und R' die oben angegebene Bedeutung haben und Z eine reaktionsfähige Estergruppe
darstellt,
umsetzt, oder
umsetzt, oder
c) Tetrahvdro-oxazinonc der allgemeinen For- w)
mei Vl
R1 O CH, CH CH2
: (Vi)
O N R2
CH,
CH,
in der R' und R2 die oben angegebene Bedeutung haben,
mit Verbindungen der allgemeinen Formel VU
H—R3 (VII)
in der P.3 die oben angegbene Bedeutung hat, umsetzt, wobei man für den Fall, daß R2 Wasserstoff
darstellt, gegebenenfalls in an sich bekannter Weise N-alkyliert oder für den Fall, daß R2 einen
Benzylrest darstellt, in an sich bekannter Weise debenzyliert, die Gruppe —CO—R3 gegebenenfalls
durch Verseifen, Verestern, Umesiern oder Amidieren der Verbindungen I in beliebiger Weise
abwandelt und gegebenenfalls die so erhaltenen freien Basen oder Säuren in Salze pharmakologisch
unbedenklicher Säuren oder Basen überführt.
3. Verwendung der Verbindungen gemäß Anspruch I, bei der Bekämpfung von Herixsuffizienz.
Gegenstand der Erfindung sind die in den vorstehenden Ansprüchen aufgezeigten Verbindungen,
die Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie deren Verwendung.
Es sind zwar schon eine Reihe von strukturell ähnlich gebauten adrenergen Substanzen bekanntgeworden
(Propranolol; vgl. auch BE-PS 7 16088; niederländische Auslegeschrift 68 01 661). jedoch zeichnen
sich die erfindungsgemäßen Verbindungen I gegenüber bekannten /i-Rezeptorenblockern durch eine
unerwartet niedrige lokalanästhetische Wirkung und eine überraschend hohe Schutzwirkung gegenüber
hypoxischen Belastungen (Glykolyse-Hemmung) bei sonst ausgezeichneter Verträglichkeit aus.
Die Verseifung der Verbindungen I, in denen R3 eine C,- bis Cj-Alkoxy-, Amino-. Q- bis Cj-Alkylamino-,
Dimethylamino-, 4-Phenylpiperazino- oder 4-(4-Methoxyphenyl)-piperazinogruppe bedeutet und/
oder der Rest A eine Äthoxycarbonylgruppe trägt, erfolgt in an sich bekannter Weise mit wäßrigen
Säuren oder Basen, wobei man im letzteren Fall direkt zu den erfindungsgemäßen Salzen gelangen kann.
Die Veresterung von Verbindungen, in denen R3 eine Hydroxylgruppe bedeutet, läßt sich unter dehydratisierenden
Bedingungen mit einem Überschuß des betreffenden Alkohols durchführen. Die Dehydratisierung
des Reaktionsgemisches kan.i entweder durch
azeolrope Destillation mit einem als Schlepper dienenden Lösungsmittel (z. B. Methylenchlorid oder
Benzol) oder durch einen Zusatz dehydratisierender Substanzen (z. B. konz. Schwefelsäure, Chlorwasserstoff
oder Borfhioridätherat) erreicht werden. Die Umesterung von Verbindungen I, in denen R3 eine
Ci- bis Cj-Alkoxygruppe bedeutet, wird in einem
Überschuß des als Esterkomponente einzuführenden wasserfreien Alkohols unter Zusatz katalystischer
Mengen Mineralsäure, wie z. B. Chlorwasserstoff oder konzentrierte Schwefelsäure durchgeführt. Substanzen,
in denen R' eine Ci- bis Cj-Alkoxygruppe
bedeutet, lassen sich mittels Ammoniak bzw. Aminen in einfacher Weise in Amide überführen.
Zur N-Alkylierung von Verbindungen I. in denen
R2 Wasserstoff bedeutet, eignen sich insbesondere
Alkyl- oder Atalk\ !halogenide bzw -sulfate oder
-tosylate. die man zweckmäßig in einem höher
siedenden inerten Lösungsmittel wie Dimethylsulfoxid
oder Dimethylformamid zur Reaktion bringt.
Die Abspaltung des Benzylrestes R2 erfolgt in einfacher
Weise durch katalytische Hydrierung, wobei übliche Hydrierungskatalysatoren, wie Raney-Nickel
oder Palladium-Kohle in polaren Lösungsmitteln zur Anwendung kommen.
Für die überführung freier Säuren III in Salze verwendet man vorzugsweise stark basische Metallhydroxide
wie Alkalihydroxide oder Erdalkalihydroxide; es lassen sich jedoch auch organische
Basen, wie z. B. Trialkylamine einsetzen.
Als Verbindungen der Formel V mit einer reaktionsfähigen Estergruppe Z, kommen vor allem Halogenide
in Frage; es ist prinzipiell auch möglich, reaktionsfähigere Sulfonsäureester, wie z. B. Tosylate, Mesylate
oder Brosylate einzusetzen.
Die Reaktionen a) bis c) werden vorzugsweise in einem polaren Lösungsmittel durchgeführt. Als Lösungsmittel
eignen sich hierfür besonders Dimethylformamid und Tetrahydrofuran sowie Isopropanol,
n-Propanoi und andere niedere Alkohole; da aber sowohl die Zwischenprodukte als auch die Endprodukte
wenig empfindlich sind, lassen sich die meisten Umsetzungen auch ohne Lösungsmittel in der
Schmelze durchführen.
Die Tetrahydro-oxazinone VI erhält man durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel
IV mit Verbindungen der Formel V in Gegenwart einer starken Base.
Da die Verbindungen I mindestens ein asymmetrisches Kohlenstoffatom besitzen, besteht die Möglichkeit,
die jeweils gewünschten D- -ier L-Isomeren,
bzw. die Diastereomeren in ar sich bekannter Weise
durch Racematenspaltung mit optisc'· aktiven Hilfsstoffen
oder durch fraktionierte Kristallisation diastereomerer Formen zu gewinnen. Selbstverständlich
ist es auch möglich, die Synthese z. B. durch Einsatz optisch aktiver Aminosäure-Derivate der Formel III
von vornherein in eine bestimmte stereospezifische Richtung zu lenken.
Man stellt die pharmakologisch verträglichen Salze beispielsweise durch Neutralisation der freien Aminogruppe
der Verbindungen I mit nichttoxischen, anorganischen oder organischen Säuren her. Hierzu
eignen sich z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsaure, Brom wasserstoffsäure. Essigsäure, Milchsäure,
Zitronensäure, Oxalsäure, Äpfelsäure, Salicylsäure, Malonsäure, Maleinsäure oder Bernsteinsäure; für
den Fall, daß R3 eine Hydroxylgruppe darstellt erhält man pharmakologisch verträgliche Salze durch Umsetzung
mit einer starken Base, vorzugsweise einem Alkali- oder Erdalkalihydroxid.
Die erfindungsgemäßen neuen Substanzen I und ihre Salze können in flüssiger oder fester Form
enteral und parenteral appliziert werden. Als Injektionsmedium kommt vorzugsweise Wasser zur Anwendung,
welches die bei Injektionslösungen üblichen Zusätze, wie Stabilisierungsmittel, Lösungvermittler
oder Puffer enthält. Deartige Zusätze sind z. B. Tartrat· und Citratpuffer, Äthanol, Komplexbildner
(wie Äthylendianiin-tetraessigsäure und deren nichttoxische Salze), hochmolekulare Polymere (wie flüssiges
Polyäthylenoxyd) zur Viskositätsregulierung. Feste Trägerstoffe sind z. B. Stärke, Lactose, Mannit,
Mcthylcelliilose, Talkum, hochdisperse Kieselsäuren,
höher-molckularc Fettsäuren ('vic Stearinsäure). Gelatine,
Afiar-Agar, Calciumphosphat, Magnesium-
stearat, tierische und pflanzliche Fette, feste hochmolekulare Polymere (wie Polyäthylenglykole); für
orale Applikation geeignete Zubereitungen können gewünsch ten falls Geschmacks- und Süßstoffe enthalten.
Die in der vorliegendenen Anmeldung beschriebenen
Verbindungen sind chemische Aminocarbonsäure-Derivate und pharmakologisch /J-Rezeptorenblocker.
Die vorgenannten Substanzen sind der Wirkiugsstärke
und dem Wirkungsspektrum nach am ehesten mit dem /J-Rezeptorenblocker INPEA (1-p-Nitrophenyl-2-isopropylamino-äthanol),
der erst in höheren Dosen kardiodepressiv wirkt (H a h η et al.) und keine anästhetische Eigen wirkung besitzt (Levy, Somany,
is Hcrmansen und Bartsch) vergleichbar. Es wurde untersucht, ob bzw. wie stark die Substanzen
gegen die unter Hypoxie zu beobachtende Verarmung des Herzens an Glykogen schützen.
Literatur
Bartsch, W. und K.W. Knopf: »Eine modifizierte
Methode zur Prüfung der Oberflächenanästhesie an der Kaninchencornea«, Arzneimittel-Forschung
20, 1140—1143 (1970);
Hahn, R. A., R. G. Pendle to η and J. R. Wardell, Jr.: »A comparative study of the beta adrenergic blocking activities of propranolol and INPEA«, J. Pharmac. exp. Ther. 161, 111—121(1968);
Hahn, R. A., R. G. Pendle to η and J. R. Wardell, Jr.: »A comparative study of the beta adrenergic blocking activities of propranolol and INPEA«, J. Pharmac. exp. Ther. 161, 111—121(1968);
Hermansen, K.: »Anti-arrhythmic, local anaesthetic, and adrenergic blocking activity of
some /-(-receptor antagonists«, Br. J. Pharmac. 35,476—486(1969);
Levy, J. V.: »Myocardial and local anaesthetic actions of /i-adrenergic receptor blocking drugs.
Relationship to physicochemical properties«, Europ. J. Pharmacol. 2, 250—257 (1968);
Somany, P. and B. K. B. L um: »The antiarrhythmic actions of beta adreiiergic blocking agents«, J. Pharmac. exp. Ther. 147, 194—204 (1965);
Somany, P. and B. K. B. L um: »The antiarrhythmic actions of beta adreiiergic blocking agents«, J. Pharmac. exp. Ther. 147, 194—204 (1965);
Carroll, N. V., R. W. Lo ng ley and J. H. Roe: »The determination of glycogen in liver
and muscle by use of anthrone reagent«, J. biol.
« Chem. 220, 583(1956).
Methode
Ratten (Sprague Dawley, 160 bis 200 g) wurden 14 Stunden vor Versuchsbeginn nüchtern gesetzt.
so Sie erhielten die zu prüfenden Substanzen (Dosen
siehe Tabellen) 15 Minuten vor Hypoxiebelastung. Jeweils fünf Tiere wurden gleichzeitig in einem
Plexiglaskäfig mit Einzelkabinen (je 1,5 1 Rauminhalt) gesetzt, durch den 20 Minuten lang ein Gasgemisch
von 5% Sauerstoff und 95% Stickstoff geleitet wurde. Die Duchströmung des Tierraumes (7,5 I) erfolgte
zunächst 5 Minuten lang mit 3,5 1 und anschließend mit 2,5 l/Minute. Nach Abschluß der Hypoxiebelastung
wurden die Ratten durch Genickschlag gctötet, entblutet und das Herz entnommen. Die
Herzspitze wurde rasch abgetrennt, mit eiskaltem Aqua dest. gewaschen und zwischen Filterpapier
getrocknet, gewogen und in 5%igerTrichloressigsäure auf 2 ml/100 mg Gewebe gebracht, die Proben homogenisiert
und zentrifugiert. Im überstand wurde das Glykogen nach der Methode von Carroll, L ο η g-I
e y und Roe bestimmt.
Als Maß für die Toxizität der beanspruchten
Als Maß für die Toxizität der beanspruchten
5 6
Verbindungen wurden die LD5„-Werte ι Dosis, bei
der 50% der Tiere starben) bei der Maus i. v. bestimmt.
Wegen ungenügender Löslichkeit konnten diese Werte - ^ ' -
bei vielen Substanzen nicht genau bestimmt werden. j■ = -^ χ
Die in der folgenden Tabelle angegebenen Daten ■-, US ε Λ
stellen daher in vielen Fällen untere Grenzwerte
dar, bei denen in manchen Versuchen noch keines der =
Versuchstiere starb. Die tatsächlichen LD5„-Werte c€ ^
liegen folglich wesentlich höher. %Ά ^ >
£
In den Tabellen zu den folgenden Beispielen sind m Oi =
zu den getesteten Substanzen jeweils die Dosis r ^
15 Minuten vor Hypoxiebelastung in mg/kg i. p.. 1* · ti '
der Glykogengehalt des Rattenherzens nach 20 Mi- C Ü" E ; S
nuten Hypoxie in mg-% sowie die LD5Ü-Werte in
mg/kg i. v. (Maus) angegeben. ι·-,
Ergebnisse « Q
Die Ergebnisse stützen sich auf Untersuchungen ;
von jeweils mindestens 5 Ratten je Substanz und Dosis. Im Durchschnitt mehrerer Versuche kommt :n
man auf Herzglykogenwerte zwischen 150 und 200 mg
% für unbehandelte Kontrolltiere und auf 10 bis 25 mg % hypoxiebelastete Tiere.
Als Maß für die Wirksamkeit kann unter Berück- —
sichtigung der verwendeten Dosis der Glykogengehali r> C-
des Rattcnherzens nach 20 Minuten langer Hypoxie ^
gelten.
Die labeliierten Ergebnisse lassen folgende Beurteilung und Schlußfolgerung zu: Die bekannte
Vergleichsverbindung INPEA (1-(p-Nitrophen\!)- jo
2-i:.opropylamino-äthanol: pharmakologische Daten
siehe Tabelle 7) schützt mit 10 mg/kg i. p. noch nicht. ^ _
mit 50 mg/kg i. p. bereits deutlich, aber noch nicht ~~
komplett gegen die unter Hypoxiebelastung auftretende
Glykogenverarmiing. r>
Alle eigenen Verfahrensprodukte besitzen eine größere Wirksamkeit — einige erreichen eine absolut
höhere Schutzwirkung, andere einen vergleichbaren
Schutzeffekt bereits mit geringerer Dosis — oder _ ,/■'
weisen e,ne mit der bekannten Vergleichssubstanz 40 -1 ^
INPHA vergleichbare Wirksamkeit auf. wobei im ^ ~: /
letzteren Falle die Toxizität der entsprechenden Vcr- /' _ j_
bindungen deutlich geringer ist als diejenige der -^ ^ '-;
Vergleichssubstanz INPEA. ^. 2
In den folgenden Beispielen werden die neuen -n T" J
Substanzen und die erfmdungsjiemäßen Verfahren z ^ =
zur Herstellung derselben näher erläutert.
N-[3-(2,4-Dichlorphenoxy)-2-hydroxyprop\l]- ' _
L-alaiiin 5 ?■ '·->
~^ — ο u. _
13.35 g (0,15MoI) L-Alanin und 6.0 g (015MoI) ! ;
Natriumhydroxid werden zusammen in 125 ml Di- X ', i ■— ι
methylformamid erwärmt, bis alles in Lösung gegan- v>
gen ist. Dann werden 32.fi g 2,4-Dichlorphenoxy-
glycidäthcr zugetropft, worauf man das Reaktions- 9 ' " -5 ύ f,Q
gemisch 4 Stunden auf 120 C erwärmt. Das Reaktionsgemisch
wird dann eingeengt, das abgeschiedene Natriumsalz in Wasser gelöst und die Lösung mit wi
I N Salzsäure neutralisiert. Der hierbei gebildete Niederschlag wird abgesaugt, getrocknet, mit 75 ml
Methanol aufgekocht und abfiltriert.
Man erhält 35 g (75,8% d. Th.) N-13-(2.4-I)ichlor- g ig ] ^j? J-^
pheiio\y)-2-hydroxypropyl]-L-alanin: Fp. 224 ClZ). <v">
~ 'C ' n>
In analoger Weise erhält man die in der nachfolger- = § ; '
den Tabelle I angeführten Verbindungen 2 2S -^=' '"E1- !
(Verbindung I ist noch einmal miiaufgeführt): H <
'■ >?■ ■ — r>
| nur | X C | |
| I | :ich | ο ca |
| S | ||
| O | S3 | ω r J= ^l |
| I | υ | clv |
| cc: | Ά | Έ a |
| ε | u ο | |
| = | Q Q. | |
| E | 4 51 | |
| CiS | ||
| ' I . | ||
| -ortSL'tzung | Chemische Be/eichmmg | I | SX | c 1· | dos;.· I. | ,<■ | CH, cn |
K !Km--. ÜI.m .-ι·. | I ι V M.r.- . |
„ |
| Verb. *vl ι- |
SS | desgl. | ('IUHi(H1I, CiI |
i. j κ j :iii: . | '.::■- k- | |||||
| N I . | N-[3-(3-Methylphenoxy)- 2-hydroxypropyl]-L-alanin |
21S 220 | H | i. IU (H (H, |
.,, ,, , | ■ Ii)O | O | |||
| 3 | N-[3-(3-Methy !phenoxy )- 2-hydroxypropyl]-D,L-lcucin |
216 217 | 69 | desgl. | Il | CH | ||||
| 4 | N-[3-(3-Methy!phenoxy)- 2-hydroxypropy l]-D,L-iso- leurin |
208 210 | 53 | desgl. | Il | C H(CH, I; cn |
C)[\ | |||
| 5 | 48 | 11,( CIl H,( | (H | |||||||
| N-[3-(3-Methy !phenoxy I- 2-hydroxypropyl]-D. L-valin |
218 219 | H | CH, CH |
OH | ||||||
| 6 | N-[3-(3-Methylphenoxy)- 2-hydroxypropy!]-L-phenyl- alanin |
208-209 | H | C)H H) 20 | ||||||
| 7 | N-[3-(2-Allyloxy-phenoxy)- 2-hydroxypropyl]-D,L-alanin |
198 | H | CH 20 29 | ||||||
| 8 | ||||||||||
1,C-( H CH,
9 N-[3-(2-Allyl-phenoxy)- 190
2-hydroxypropyl]-D,L-alanin
(H1 ( H
2ιι 4u
l-orlsctzung
Verb Chemische
Cl
ι ) κι·,'; ι ihk,.i'L·". · ι '
!I'll k J ills: Ι. ■■::■ 'r
Bi-
10 N-[3-(2-Bromphenoxy)- 203—204 71
2-hydroxypropyl]-D.L-alanin
CH, CU
;o
11 N-[3-(2-Dichlorphenoxy)- 201—202 91
2-hydroxypropylJ-D,L-alanin
12 N-[3-(2-Bromphenoxy)- 206—208 68
2-hydroxypropyl]-L-phenylalanin
Br
Cl Cl
CH, -CH-
OH
OH
•50
13 N-[3-(2,3-Dichlorphenoxy)- 202
2-hydroxypropyl]-D,L-alanin
58
14 N-[3-(,x-Naphthyloxy)- 189—190 74
hydroxypropyl]-D,L-alanin
15 N-[3-(cx-Naphthyloxy)- 202—203 77 desgl.
2-hydroxypropyl]-L-alanin
16 N-[3-(a-Naphthyloxy- 177—178 48 desgl.
2-hydroxypropyl]-D-akinin
| CH, | OH | 2(1 | 122 |
| i CH- |
|||
| CH, CH- |
OW | 10 20 |
51 16S |
| C El., | OH | 20 | |
| CH | |||
| CH3 | OH | ||
| CH - |
■
-
100
Fortsetzung
Verb, Chemische Bezeichiiuni:
Ausbeute I.'
R'
ι Ci
N-[3-(a-Naphthyloxy)- 201—203
2-hydroxypropyl]-D,L-phenylalanin
N-O^-Naphthyloxy)- 215—217
2-hydroxypropyl]-D,L-valin
N-[3-(a-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-glycin
N-[3-(«-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-D,L- «-aminobuttersäure
N-[3-(<*-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-sarkosin
N-[3-(«-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-N-iso- propyl-glycin
110 amorph
211-212
180
52
50
N-[3-(«-Naphthyloxy)- 213—215
2-hydroxypropyl]-D,L-isoleucin
43 65
45
amorph
N-Methyl-N-[3-(a-naphthyl·- amorph oxy)-2-hydroxypropyl]-
D,L-alanin (Nalriumsalz)
61
(X)
t.esgl.
N-[3-(a-Naphthyloxy)- 202—204 58 ciesgl.
2-hydroxypropyl]-D,L-lcucin
desgl.
desgl. desgl.
ilesgl. desgl.
desgl.
| H | ( | "Η — |
| -"H2C6H5 | ||
| H | — CH- | |
| CH(CH3), | ||
| H | — CH- | |
| CH(CH3I2 | ||
| CH, | ||
| H | -CH- | |
| C2H5 | ||
| CHCH3 | ||
| H | — CH- | |
| H | -CH2- | |
| CH2CH3 | ||
| CH, | — CH- | |
| CH(CH3), | -CH2-- | |
| CH3 | -CH, - | |
| CH3 | ||
| r |
OH
ι. ρ s;eh,ili''i M.nis ι
OH 20 51
OH 20 31
OH 20 20
OH 20 29
OH 20 19
OFi 20
OH
100
■160
■60
> 100
OH 20 16 >100
■ H)O
>100
.!,-,!'.r-ru.;-- J I LrBSj1Si^ lllHk/iJ*Kia.i--ift ^j
Fortsetzung
R D.isis'i (iKkoiion- Ι.Π.,,
ι ρ i!chall"i M.in- \ \
mi; k^ ms; "u mü ku
26 N-Isopropyl-N- amorph
[3-(.t-naphthyloxy)- (Nairiumsalz)
2-hydroxypropyr|-D,L-iiliinin
27 N-[3-(A-Naphthyloxy)- 243-244
2-hydroxypropyl]-A-aminoisobuttersäure
66,7 cesgl.
CH(CH1); CH1
-CH-
H CH1
- - C —
20
87
111
111
28 N-[3-(2-Allyl-phenoxy)- 202 203
2-hydroxypropyl |-\-aminoisobuttersäure
2C-=--CH
ClI,
ClI,
CH, -C -
75
100
100
O O U)
"I 15 Minuten vor Hypoxiuhcliistung.
h) (j|yl:ogcngchiilt des Ratlenhcr/cns n,u:h ü!0 MiduIl-i
Beispiel 29 N-[3-(\-NaphthyIoxy)-2-hydroxypropyl]-N-isopropylglycin
15 g (0,05 Mol) 2-\-Naphthyloxymethyl-4-isopropyI-teirahydro-oxazint.n-6
werden mit 6 g (0J5Mol) Natriumhydroxid, 30 ml Wasser und 100 ml Isopropanol
5 Stunden unter Rückfluß gekocht. Der Lactonring öffnet sich hierbei und man erhält durch Zugabe
von ION Natriumhydroxid zum eingeengten Reaklionsgemisch das Natriumsalz von N-[l-(\-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyI]-N-isopropylglvcin
in einer Ausbeute von über 90%.
Das als Ausgangsprodukt verwendete 2-\-Naphthyloxymeih\l-4-isopropyl-tetrahydro-oxazinon-6
erhält man durch Umsetzung von 38,8 g (0,15 MoI N-[3-(\-NaphthyIoxy)-2-hydroxypropyl]-isopropy!
amin mit 23 g (0,15 Mol) Bromessigsäuremethylestei
und 19,5 g (0,15 Mol) Alkyl-diisopropylamin in 150 m
Tetrahydrofuran. Das Reaktionsgemisch wird 4 Stun den am Rückfluß gekocht, anschließend vom ausge
fallenen Hydrobromid abfiltriert und im Vakuun
eingeengt. Der Rückstand wird aus Isopropano und Ligroin umkristallisiert. Ausbeute 44.1 g (98%
d. Th.), Fp. 78—79 C (aus Isopropanol/Ligroin).
15
Beispiel 30 und 31 N-r3-(2.3-Dichlorphenoxy)-2-hvdroxypropvl]-D.L-aIaninmethvlesicr
6.16 g (0.02 Moll N-[3-(2.3-Dichlorphenoxy)-2-hy droxyprop\l]-D.L-alanin werden während 10 14
Stunden in 50 ml methanolischer Salzsäure um Rückfluß gekocht. Nach dem Abziehen des Lösungsmittels
verreibt man den Rückstand mit Essigester und erhält nach dem Abliltrieren 3.5Sg (50% d. Th.l des gewiinsc!
ten Esters: Fp. 144 146 C.
In analoger Weise erhält man N-[3-(\-Naphthylox> )- 2 - hvdroxvpropyl] - D.L - alaninmethylester in
amorpher Form und in einer Ausbeute von 58%.
In der folgenden Tabelle 2 sind die strukturellen Daten sowie die Versuchsergebnisse für die Verbindungen
29 bis 31 aufgerührt.
OH
Allgemeine Formel: R1— O — CH; —CH-CH2-N-A-C''
R- R-'
Vcrh. R1
K-
I)OMs-1I (JIv- |_|)<„
i. p- koixn- M;ius ι
i!challhl
πιL' ku mi! "., mi: ks:
CH(CH1)
(H,
100
Cl
Cl
CH.,
(Ή OCH,
■') I y> Minirlcii
11> poxichciiisiun^.
dos RiillcnluT/cns nach .?0 Mm
cn,
(H
itcn Ihr
IO
909 641/31
sraäüsrsriTSsaasK:iffiSJSäsaasssaraanBsssraarr >.τ.
Beispiel 32
N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-sarkosin-isopropylester
N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-sarkosin-isopropylester
9,8 g (0,075 Mol) Sarkosin-isopropylester werden mit 13,1 g (0,08 Mol) 3-Methylphenoxy-glycidäther 4 Stunden auf 100—2000C erhitzt und anschließend im
Hochvakuum destilliert. Aus der bei einem Vakuum von 0,2 mm Hg bei 160—164°C übergehenden Fraktion erhält man in einer Ausbeute von 65,3% d. Th. 15,4 g
des gewünschten Esters.
In analoger Weise erhält man die in der nachfolgenden Tabelle 3 aufgeführten Verbindungen 33 bis 48 (Verbindung 32 ist mitaufgeführt):
OH
Allgemeine Formel: R' — O —CH2-CH-CH2-N-A-C
Verb. Chemische Bezeichmini:
Nr.
Nr.
KpI Cl
!mm HuI
N-[3-(3-Methylphenoxy)- 160—164 2-hydroxypropyl]-sarkosin- (0,2)
isopropyl-ester
N-[3-(2,3-Dichlorphenoxy)- 190—193 2-hydroxy propyl]- (0,01)
D.L-alanin-isopropylester
N-[3-(2-Bromphenoxy)- 170—180
2-hydroxypropyl]- (0,01)
D,L-alanin-isopropylester
N-[3-(2,3-Dichlorphenoxy)- 192—194 2-hydroxypropyl]-L-alanin- (0,05)
isopropylester
R2
Fl Cl
104
Ausbeute
65,3
H3C
Cl Cl
Br
Cl Cl
CH3 -CH2-
CH3. /V- H -CH-
CH3 H -CH-
CH,
OCH(CH3J2
Dosis") Glyko- LD51,
i. p. genge- Maus
tmllt·! i χ,
mg/kg
hall1)
mg % mg/kg
OCH(CH3J2 20 24
>100
OCH(CH3J2 10 33
>100
OCH(CH3J2 ' 10 32
>100
Verb. Chemische Bezeichnunii
Nr
Kp ι C) F ( Cl
(mm HgI
Ausbeute
N-[3-(2-Bromphenoxy)- 177—180
2-hydroxypropyl]-L-a!anin- (0,01) isopropylester
N-[3-(3-Methoxyphenoxy)- 181—182 2-hydroxy propyl]- (0,1)
D,L-alanin-isopropylester
N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-D,L-phenylalanin-äthylester
N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxy propyl]-L-asparaginsäure-dliäthylester
N-[3-(3-Methylphenoxy)- 159—161 — 2-hydroxy propyl]- (0,01)
D,L-alanin-isopropylester
N-[3-(*-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-D,L-alanin-isopropylester
N-[3-(*-Niaphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-D,L-phenylalanin-äthylester
210—220 (0,01)
55,6
126—128C)
Br
ΠΙ
H3CO
59 S V
59 S V
127—128C) 54 desgl.
66 desgl.
60,6
168—170f) 63 desgl.
CH3
—CH-
—CH-
CH3
CH-
CH-
CO2QH5
CH2
CH-
CH3
CH-
OCH(CH3
CH2QH5
CH- OC2H5
OC2H5
H CH3
-CH-H CH2C:6H5 OC2H5
-CH-
Dosis"! Gl>ko- LDS„
i. p. jjenue- Maus
halt1") i. v.
mg/kg mg % mg/kg
0CH(CH3)j 20 97 >60
10 34 >100
OCH(CH3J2 10 49 87
OCH(CH3J2 10 69
>100
IC 45 >50
Verb Chemische Be/eichniini;
Nr
Kp I Cl Pl Cl
\nsbeuie
R.
Dosis'l Ghko- LD,,,
i. p. genge- Minis
huln i. ν.
mg/kg mg % mg/kg
N-[3-(x-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-L-leucin- äthylester
N-[3-(x-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-L-aspara- ginsäure-diiäthylester
N-[3-(%-Naphthyloxy)- 205—210
2-hydroxypropyl]-L-alanin- (0.05) isopropylester
N-[3-(*-Naphthyloxy)- —
2-hydroxy-propyl]-glycin
isopropylester
N-[3-(x-Naphthyloxy)- —
2-hydroxy-propyl]-D,L-alanin-methylester
152—153')
125—127')
163—164C)
amorph
N-[3-(2-Alilyl-phenoxy)- 163
2-hydroxy-propyl-3> (0.01)
D.L-alanin-isopropy !ester
Ί 15MiIiIiICIi u>r H>
pmicboliisluiig.
Ί (ihkogcnguhiill des, Rallenhcivciis n;ich -0 Mniuieii 1 !>po\ic
H\ilrochlori'l.
desgl.
63 desgl.
desgl.
53 desgl.
H2C-CH CH2
| CH(CH,)2 | OC2H5 |
| I CH2 ι |
|
| I CH- |
|
| CO1C2H5 | OC2H, |
| CH, ! |
|
| I CH- |
|
| CH, | 0CH(CH,)2 |
| I CH- |
|
| CH2- | OCH(CHj)2 |
| CH, | OCH, |
| CH- |
0CH(CH,)2
10 25 100
Beispiel 49
N-[3-(3-Methylphcnoxy)-2-hydroxypropyl]-N-isopropyl-glycin-isopropvlam!d
N-[3-(3-Methylphcnoxy)-2-hydroxypropyl]-N-isopropyl-glycin-isopropvlam!d
10,5 g (0,04 Mol) 2-(3-Methylphenoxy)-methyl-4-isopropyl-t..'trahydrooxazinon-6 werden in 75 ml Isopropanol zusammen mit 20 ml Isopropylamin 5 Stunden
am Rückfluß erhitz*. Das Reaktionsgemisch wird anschließend im Vakuum eingeengt und mit einer ätherischen Lösung von Maleinsäure versetzt, wobei das obige
Amid als Maleat ausfällt. Man erhäit 14,35 g (82% d. Th.) Ma eat. Fp. 82-84 C.
Das als Ausgangsprodukt verwendete 2-(3-Methylphenoxy)-inethyl-4-isopropyltetrahydro-oxazinon-6 erhält man durch Umsetzung \on 0.5 Mol 3-Methylphenoxy-
!ilyeidäther mit 0.5 Mo! N-Isopropylglycinmethylester in Gegenwart einer starken, stensch gehinderten Base (Athyl-diisopropyiaminl in 75 ml Tetrahydrofuran.
Das Gemisch wird 5 Stunden am Rückfluß gekocht und nach km Abziehen des Lösungsmittels einer Vakuumdestillation unterworfen. Bei 171 -172 C (0.1 mm HgI
gehen 9,1 g (69% d. Th.) des Oxazinons über.
In analoger Weise erhält man die in der nachfolgenden Tabelle 4 aufgeführten Verbindungen 50 62. welche entweder als freie Basen oder als Salze isoliert werden
(Verbindung 49 ist mitaufgeführt).
OH O
Allgemeine Formel: R1 -O CH2 -CH-CH2--N--A—C
R: R1
V L·] h t henuscho Hiveichiiunij
Ni1 ll.iisiiiiiisniiltdl
I- I Ci
ι ,K
I D-
M.IiI-. !
mi: k-j
O O U)
49 N-[3-(3-Methylphenoxy- H2 84 82
2-hydroxypropy lJ-N-isopropy-glycin-isopropylamid
(Isopropanol)
CH(CH1);
CH, - CH(CH1I,
NH
| 1 | 61 |
| 10 | 149 |
| 20 | 170 |
46
50 N-[3-(3-Methylphenoxy)- 104 105 88.5 desgl.
2-hydroxypropyl]-glycin-N-phenylpipcrazid (Isopropanol)
N N - CnH, 20
44
54
51 N-[3-(3-Methylphenoxy)- 91 92
2-hydroxypropyll-glycinamid
71,5 desgl.
CH, NH,
100
-ortsct/.ung
Verb. Chemische Be/eichiume
Nr. (l.ösiingMiullull
I ι Cl
\usbcuiL- R'
(ihkv.L
neh.ili1'
mi: kj in'j
I I). M.iiK ι \
nil! ki:
N-[3-(2,3-Dichlorphenoxy)-2-hydroxypropyl]-glycinamid
(Tetrahydrofuran)
N-[3-(2,3-Dichlorphenoxy)-2-hydroxypropyl]-sarkosin- isopropylamid
(Isopropanol)
(Isopropanol)
N-[3-(2,3-Dichlorphenoxy)-2-hydroxypropyl]-N-iso- propylglycin-isopropylamid
(Isopropanol)
109')
N-[3-(3-Mcthoxyphenoxy)- 77—79 2-hydroxypropy l]-N-isopropyl-glycinamid
(Tetrahydrofuran)
N-[3-(3-Methoxyphenoxy)- HO'') 2-hydroxypropyl]-N-isopropyl-glycinisopropylamid
(Isopropanol)
Cl Cl
N—{
53,8 / \- H
86.8 desgl.
161—163') 70,5 dt.gl.
61,5 desgl.
CH1
CH(CH.,)
H1CO
73,6 'f 1>- CH(CH,):
-CH,- NH,
—CH,-
-CH,-
CH(CH,), -CH,-
CH(CH,),
NH
NH
CH(CH1I,
NH
NH
-CH,- NH,
CH(CH1I,
NH
20
50
50
30
59 76
12
18
> 100
• 100
73
>100
•60
O O OJ
N-[3-(.x-Naphthyloxy-2-hydroxypropy l]-N-isopropyl-glycinamid
(Tetrahydrofuran)
N-[3-Cx-Naphthyloxy)- 92—93 2-hydroxypropyl]-N-isopropyl-glycinisopropylamid
(Isopropanol)
116—117 76.2
60,9 desgl.
CHlCH.,),
CH(CH, -CH,- NH,
-CH,-
100
| 5 | 86 | |
| 10 | 102 | |
| 20 | 165 | |
| CH|CH,|, | 1 | 30 |
| 20 | 152 | |
| NH |
Verb. Chemische Bezeichnung Nr. (Lösungsmittel)
FCC)
Ausbeute R' R-'
N-O(a-Naphthyloxy)-
2-hydroxypropyl]-N-iso- Oxalat
propyl-glycin-phenylpiperazid (Isopropanol)
200—201c
177—178')
55
211—213C)
N-[3-(«-Naphthyloxy)-2-hydroxy-propyl]-D,L-alanin-methylamid
(Tetrahydrofuran)
N-[3-(a-Naphthyloxy)-2-hydroxy-propyl-3-]-D,L-alaninamid
(Tet rahydrofuran)
N-Isopropyl-N-[*-naphthyloxy)-2-hydroxypropy!]-D,L-alanin-isopropyl-amid
(Isopropanol)
*) 15 Minuten vor Hypoxicbelastung.
b) Glykogengehalt lies Raltenherzens nach 20 Minuten Hypoxie.
') Hydrochloric!.
75
58
desgl.
desgl.
desgl.
CH(CH3J2 -
CH(CHj)2
Doms'i ühkogen- LD?„
i. ρ gehaltb) Mai^ i
rau kii mi! "o mg kg
99
| CH2- | N N-C6H5 | 1 5 20 |
62 90 117 |
| CH3 | NHCH1 | ||
| CH- | |||
| CH3 CH- |
NH2 | 5 10 20 |
90 71 110 |
| CH3 | CH(CH3), | ||
| CH- | NH |
81
O O CO
Beispiel 63
N-[3-(3-Met iy!phenoxy)-2-hydroxypropyl]-N-benzylglycinamid
N-[3-(3-Met iy!phenoxy)-2-hydroxypropyl]-N-benzylglycinamid
18.7 g (0,06 Mol) 2-(3-Methyl-phenoxy)-imnhyl-4-benzyl-tetrahydro-oxazinon-6 werden in 30 ml Tetrahydrofuran gelost und langsam in 50 ml flüssiges Ammoniak
getropft. Das Gemisch wird nun 2 Stunden gerührt und nach de ti Verdampfen des Ammoniaks eingeengt. Man erhiilt 19.0 g (96"c>
d. Th.I des obigen Am;ds, welches als nich.kristallisierendes öl anfallt.
Das. als Ausgangsprodukt verwendete 2-(3-Methylphenoxy)-rrethyl-4-benzyltetrahydro-oxazinon-6 wird durch Umsetzung von 39.3 g (0.145 Mol) 3-Methylphenoxyglycidiither
mit 0,145 Mol N-Benzylglycinmethylester erhalten. Das Reaktionsgemisch wird 4 Stunden auf 125 C erhitzt und nach dem Erkalten mit Tetrahydrofuran
versetzt; man erhiilt in praktisch quantitativer Ausbeute 2-(3-IV ethyl-phenoxy)-methyl-4-benzy!-tetrahydro-oxuzinon-6.
In analoger Weise erhiilt man die in der nachfolgenden Tabelle 5 aufgeführten Verbindungen 64 und 65 durch Umsetzung der entsprechenden Oxazinone mit
Ammoniak bzw. Isopropylamin (Verbindung 63 ist mitaufgefür rt):
OH
Allgemeine Formel: R1 —O -CH2- CH -CH2-N-A-C
R2 R-'
Verb. Chemische Be/eichmuij;
Nr. (Lösungsmittel)
Nr. (Lösungsmittel)
! ! Ci
63 N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxy- öl
propyl]-N-benzylglycinamid
(Tetrahydrofuran)
(Tetrahydrofuran)
64 N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxy- 76—80
propyll-N-bcnzyi-glycinisopropyl-
amid
■.»■.häute R1
H1C
(i3 desgl.
Dais'! ühkogen- Lt)?„
i. p. uehal!h! Mausi.v.
i. p. uehal!h! Mausi.v.
mg kg mg un mg ku
CH2C15H5 -CH2- NH2
CH2C5H5 -CH2- CH(CH3), 10 24
>90
NH
O O U)
65 N-[3-(-v-Naphthyloxy)-2-hydroxy-
propyl]-N-bcnzyl-glycinamid
(Tetrahydrofuran!
(Tetrahydrofuran!
"] l> Minuten vor 11\ p
'Ί (ilyl((iu('ii).'eh,i]l ilos
'Ί (ilyl((iu('ii).'eh,i]l ilos
nach .1I
108-109
l|\ptn.ie.
V -7
CH2CflH,
-CH,-
NH2
10
27
-60
| 2 CJ |
Ie 6 | OH | CH, | O | -N- A-C | Dosis') I. p. ni.u ku |
(iNkoja-ii- ll),„ uchiill1'! Maus i.\. mu1 "ii mi; Κμ |
L/J | 19 22 003 | Ui KJ |
|
| meine Formel: R1 -O - CH, CH | R: R1 | 20 | 19 >100 | ||||||||
| 1 ι ( | \u-lvuii.· K' R-' \ K1 H1C |
||||||||||
| 1X9 | 74.6 χ '>- H --CH2 NH, | 20 | 34 -80 | ||||||||
| 190 | 191') 89,9 ι " H -CH,- N(CH,), | ||||||||||
| N-[3-(3-Methylphenoxyl- 2-hvdroxypropyl]-glycinamid |
136 | 137 69,2 desgl. H -CH,- NHCH, | |||||||||
| Beispiel 66 | N-[3-u-Naphthyloxy)-2-hydroxy- propyl]-glyein-dimethylamid |
H,C | |||||||||
| N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-glycinamid | N-J 3-|\-Naphthyloxy)-2-hydroxy- propyl]-glyeinmethy!amid |
74 | 76.6 " /— H (H,- CH(CH.,), NH |
||||||||
| N-[3-(3-Methylphenoxy|- 2-hydroxypropy I ]-glyein isopropyl- amid |
|||||||||||
| 1 3 g des gemäß Beispiel 63 erhaltenen N-[3-(3-Methylphenoxy)-2-hydroxypropyl]-N-ben/vlglyeinamids weiden in 150 ml Methanol und 15 ml Wasser gelöst und nach Zugabe von 1 g; Palladium-Kohle! 10" »ig) mit methanolischer Salzsäure angesäuert. Innerhalb von 10 Minuten wird die Hcnzvlgruppe katalylisch-hydrogenolytisch abgespalten. Die Reaktionslösung wird dann vom Katalysator abgesaugt und das Filtrat eingeengt. Nach dem Umkristallisieren der Rückstandsaus Methanol erhält man S.fg (74.6".. d. Th.I des obigen Amids. in Form des Hydrochloride; Fp. 189 C. In analouer Weise erhält man die in der nachfolgenden Tabelle 6 aufgeführten Verbindungen 67 bis 76 IVerbinduni! 66 ist mituufgeführt): |
|||||||||||
| labe | |||||||||||
| A.lge | |||||||||||
| 66 | |||||||||||
| h" | |||||||||||
| 6S | |||||||||||
| Ki ti | \u>hcu!c K1 | I I |
K- | N | K' | Dosis"! | <il\k(H!cn- LD>n | |
| i. p. | gCll!lltb| MiIlIs I.X. | |||||||
| ηιμ/Κμ | ηιμ % ιημ/Κμ | |||||||
| <. fiL-niiNclic Bc/eiichmui-j | ||||||||
"O N-[3-ix-Naphthyloxy)-2-hydroxy- 185')
nronvll-ülvcinamid
69
A·
V" \\ X J
7I N-L3-(x-Naphthyloxy)-2-hydroxy- 115-116 87.1 desgl.
propyl]-glycin-N-4-methoxyphenylpiperazid
H -CH1- NH,
H -CH2- N
20 53 >J00
N-<
OCH,
N-[3-|2.3-Dichlorphenoxy)-2-hydroxypropy!]-glycinamid
Cl Cl
121-124 94 S XV- H -CH1- NH,
N-[3-(2.3-Dichlorphenoxy)- 125-126 98 desgl.
2-hydroxy-propyl]-glyi;in-isopropylamid
C1H7
N-[3-|2-n-Propylphenoxy)-2-hydruxypropy!]-glycinamid
98
61,7
N-[3-|2-n-Propy!phenoxy)-2-hydroxy-propyl]-glycin-isopropylamid
N-[3-( x-Naphlhylüxyi-2-hydroxypropyl]-glyciinisopropylamid
4I 15 MtiHitcii \or H>p^xiebelasmiig.
") Gl>kogeiii;ehali des Rljttenherzens nach 20 Minuten Hxpoxie.
"I H\drochlond.
71,5 desgl.
77,4 H -CH2- CH(CHO,
NH
NH
H -CH2- NH, H -CH,- CH(CH,),
NH
H -CH-,- CH(CH,),
H -CH-,- CH(CH,),
20 52 >50
20 49 -60
20 31 -85
κ:» ro
Beispiel 77 und 78
D,L-N-[3-(,\-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyI]-alanin-dimelhylamid
10,8 g (0,05MoI) D,L-N-[3-{«-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-amin
werden mit 18 g (0,1 Mol) D,L-n-BrompropionsäuredimethyIamid und 13 g
(0,05 Mol) Diisopropyläthylamin in 50 ml Dioxan,
das über Aluminiumoxyd gereinigt wurde, 10—15 Stunden zum Sieden erhitzt. Anschließend filtriert
man ab, dampft das Filtrat ein, nimmt den Rückstand in Essigester auf und extrahiert die organische Schicht
mit 1 N Salzsäure. Aus der alkalisch gestellten wäßrigen Phsse erhält man durch Extraktion 12,4 g(78,5%
d.Th.) des obigen Amids, das entsprechende Hydrochlorid
hat einen Schmelzpunkt von 195—196° C.
Das ais Ausgangsprodukt verwendete D,L-N-[3-(a-Naphthyloxy)-2-hydroxypropyl]-aIanin
kann wie folgt hergestellt werden:
60 g (0,3 NIoI) Λ-Naphthylglycidyläther werden zusammen
mit 44,1 g (0,3 Mol) Phthalimid in 300 ml n-Butanol in Gegenwart von 3 ml Pyridin 31I2 Stunden
am Rückfluß erhitzt. Anschließend wird der gebildete Niederschlag abgesaugt und der nach dem Abdampfen
des Lösungsmittels im Vakuum verbliebene Rückstand
mit Wasser und Äther verrieben. Man erhält 88,5 g (85% d.Th.) N-[3-(%-Naphthyloxy)-hydroxypropyl]-phthalimid
(Fp. 136—I38C), welche zusammen mit 13,6 g (0,27 MoDHydrazinhydrat in 1,3 Liter Äthanol
für 2 Stunden zum Sieden erhitzt werden. Das abgekühlte Reaktionsgemisch wird anschließend mit Salzsäure
angesäuert, der entstandene Niederschlag abgesaugt, mit Wasser gewaschen und das Filtrat i„n
Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird in Wasser
ίο aufgenommen, stark alkalisch gestellt und mit Äther
unter Zusatz von Tetrahydrofuran extrahiert. Die orgnische Schicht wird abgetrennt, im Vakuum eingedampft
und der Rückstand bei 0,2 mm Hg destilliert. Man erhält 37,5 g (68,5% d. Th.) D,L-N-[3-(\-Naph-
thyl)-2-hydroxypropyl]-amin; Kp. 172—182" C.
In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von D,L-N-[3-(,\-NaphthyIoxy)-2-hydroxypropyl]-amin
mit Λ-Brompropionsäure-isopropylamid in einer Ausbeute
von 53% d.Th. D,L-N-[3-(x-Naphthyloxy)-
2-hydroxypropyI]-alanin-isopropylamid; Fp. 187
188 C.
188 C.
In der folgenden Tabelle 7 sind die strukturellen Daten sowie die Versuchsergebnis.se für die Verbindungen
77 und 78 sowie für die Vergleichssubstanz
l-(p-Nitrophenyl)-2-isopropyIaminoäthanol (INPEA)
aufgeführt:
OH
Allgemeine Formel: R'—O—CH2-CH-CH2-N-A-C
\
R2 V
Vcrh.
Nr.
Dosis* I
i.p.
i.p.
mg/ki;
Ghkogcngchaltb)
mp %
LO51,
Maus i
Maus i
mg (kg
77
78
INPRA
Ί I? Minuten vor lhpoxicbelastiinj:.
hl (il)kogciigchalt des Kiillcnhcr/ens nach 20 Minuten Hypoxie.
*) llvilrochlcriil.
| H | C | NHC | N(CH,), | 20 | 151 |
| JH3 | |||||
| H | -CH- | CH(CH,)2 | 20 | 181 | |
| CH, | NH | ||||
| OH | —CH- | ||||
| CH- | H(CH,)2 | 10 20 50 |
19 27 42 |
||
| -CH2- |
70
Claims (2)
1. N -(3 - Aryloxy-2 - hydroxypropyl)-aminocarbonsäuren
sowie deren Ester und Amide der allgemeinen Formel I
OH O i
I /
R' — O—CH2-CK-CH2-N-A-C (I)
in der bedeuten: $i r3
in der bedeuten: $i r3
R1 Naphthyl oder durch ein oder zwei Halogenatome
und/oder C1- bis Cj-Alkyl, Methoxy,
Allyl oder Allyloxy substituiertes Phenyl, R2 Wasserstoff, Benzyl oder C1- bis C3-Alkyl,
R3 Hydroxy, Ci- bis C3-Alkoxy, Amino, C1- bis
C3-Alkylamino, Dimethylamine, 4-Phenyl- lD
piperazino oder 4-(4-Methoxyphenyl)-piperazino,
A C1- bis Cs-Alkyliden, das gegebenenfalls durch
eine Phenyl-oder eine Äthoxycarbonylgruppe substituiert ist,
sowie deren Salze.
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß
man in an sich bekannter Weise
a) Epoxyde der allgemeinen Formel II
R1 —O —CH,-CH-
-CH,
(Π)
Priority Applications (13)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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